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  4. Silber macht Sinn, aber nicht als erster Baustein im Depot

Glänzende Aussichten für Edelmetall-Preise. Gold hat die 3000
US-Dollar je Feinunze Gold – also für 31,1 Gramm - hinter sich
gelassen und notierte am Freitag, den 18. April bei knapp 3.300
US-Dollar. Diesen Kurs hält selbst Gold-Fan und Investorenlegende
Jim Rogers für zu ambitioniert, als dass er aktuell weiter
nachkauft. Crash-Prophet Jim, der letzte Woche auf meinem zweiten
Podcast-Kanal GELDMEISTERIN zu Gast war, sitzt derzeit ebenso wie
Investmentgröße Warren Buffett auf einem Berg von Bargeld,
genaugenommen auf Dollars und wartet auf den nächsten großen
Aktien-Crash. Es lohnt sich diese Folge der GELDMEISTERIN
nachzuhören:


https://youtu.be/7XmR2-hPXfs


So ziemlich das Einzige neben Agrarkontrakten, was Jim Rogers
jetzt eventuell noch nachkaufen würde sei Silber, weil es, vor
allem auch im Verhältnis zum Edelmetall Gold derzeit sehr günstig
sei. Einen aktuellen Silberpreis von 32,5 Dollar je Unze für
attraktiv. Das ist keine Anlageempfehlung. Ich bin nicht Trump.
Zudem ist Silber immer noch in einem Abwärtstrend. Einige
Spekulanten und Handelssysteme dürften mit dem Einstieg darauf
warten, dass Silber unter 30 Dollar je Feinunze fällt.Zu welchem
Preis auch immer würde ich Silber nie als Basisinvestment für
meinen Vermögensaufbau sehen, sondern nur als kleinen Baustein im
Depot mit einem maximalen Anteil von zwei Prozent meiner
verfügbaren Veranlagungssumme.Mein Kerninvestment ist und bleibt
ein breit gestreuter globaler Aktienfonds. Als Kerninvestment
hätten Edelmetalle mir viel zu wenig Ertragspotenzial. Auch sind
mir die Preisschwankungen vor allem bei Silber hierfür viel zu
hoch. Sie lagen bei Silber in der Vergangenheit schon einmal bei
30 bis 40 Prozent pro Jahr. Silber ist auch ein zu kleiner Markt
als Basisinvestment und daher auch zu wenig liquide. Sprich man
kann es ohne Abschläge nicht so leicht kaufen und verkaufen.
Silber wird auch stärker als Gold in der Industrie eingesetzt.
Daher leidet die kleine Schwester von Gold derzeit auch unter den
Rezessionsängsten bzw. Trump-Zöllen. Was man bei Silber auch
wissen muss. Wenn man es physisch erwirbt, zahlt man darauf
Mehrwertsteuer. Das sind in Österreich immerhin 20 Prozent, in
Deutschland 19 Prozent. Gold ist hingegen EU-weit
Mehrwertsteuerbefreit. Manche lagern deshalb ihr Silber in der
Schweiz in Zollfreilagern. Dann zahlt man die Mehrwertsteuer
eben, wenn man sich das Silber ausliefern lässt. Auf Gewinne von
physischem Gold und Silber zahlt man keine KESt. Dafür fallen
Kosten für die Versicherung und für die Safe-Aufbewahrung an.
Obendrein zahlt man zweistellige An- und Verkaufsspannen. Wegen
dieser hohen Preisaufschläge eignen sich meiner persönlichen
Meinung nach weder physisches Silber noch physisches Gold für
kurz- bis mittelfristige Veranlagungen. Kauft man Silber wiederum
als Wertpapier, dann erwirbt man in der EU keinen ETF, sondern
einen Exchange Traded Commodity ETC. Weil europäische UCITS-Fonds
nicht nur ein Finanz-Produkt wie Silber, sondern verschiedene
Investments enthalten müssen. In der Schweiz sind Silber-ETFs
zugelassen. Was ist der Unterschied ? ETCs sind kein gesichertes
Sondervermögen, sondern genaugenommen Zertifikate bzw.
Schuldverschreibungen mit einem Emittentenrisiko. Bei ETCs würde
ich also noch mehr auf renommierte, große Emittenten achten und
dass für das investierte Geld tatsächlich physisches Gold oder
Silber hinterlegt ist. Wer sich in Etappen Silber in sein Depot
legen möchte, für den gibt es auch Silbersparpläne.


Du kannst auch in Silberminen-Aktien investieren. Aber kennst Du
Dich wirklich aus mit der Produktion und deren Förderkapazitäten?
Das wäre mir persönlich zu spekulativ.


Happy Investing wünscht Euch Julia Kistner.


 Musik- &
Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠
https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/


⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Risikohinweis: Dies sind
weder Anlage- noch Rechtsempfehlungen.
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„Silber macht Sinn, aber nicht als erster Baustein im Depot“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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