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Liebe Börsenminute-Hörerinnen,


ich wünsche Euch vom ganzem Herzen ein großartiges Jahr 2026,
einen ähnlich positiven Börseverlauf wie 2025, ein deutlich
freundlicheres und friedlicheres geopolitisches Umfeld und vor
allem Gesundheit!


Im nächsten Jahr werdet ihr auf diesem Kanal in der neuen Staffel
4 etwas ganz Neues erleben. Ich überlege gerade, ob ich die
Börsenminute mit meinem zweiten Finanzpodcast der Geldmeisterin
zusammenlege oder hier auf dem Podcast Börsenminute jeweils eine
bestimmte Aktie analysieren werde. Wer nochmals back to the roots
will, also zu den Anlage-Basics, dem empfehle ich mit der
Börsenminute vom 8. Februar nochmals zu beginnen: Mein erstes
geniales Investment.


Hinterlasst mir doch einen Kommentar unter dieser Folge, was ihr
euch von der Börsenminute im nächsten Jahr wünscht.


Ich stecke jedenfalls meine Gewinne aus US-Wachstumsaktien jetzt
vermehrt in europäische Aktien, die regelmäßig Dividenden
bezahlen oder in entsprechende ETFs, dann die Dividenden für die
täglichen Ausgaben schon einmal zu nutzen.


Viele Analysten setzen nächstes Jahr hingegen weiterhin auf die
USA, weil Trump die Wirtschaft und die Börse ankubbeln muss, sein
Volk für die Midterm-Elections im November beim Mager-Laune zu
halten. Auch sei die KI keine Blase, was ich grundsätzlich ja
auch nicht glaube. Damit würdenweiterhin die Datenzentren in den
USA investiert. Das mag für euch der richtige Ansatz sein, ihr
seid vielleicht auch noch jünger wie ich.


Ich persönlich steige 2026 lieber auf die Risikobremse, bringe
durch Umschichtungen, nicht durch Börsenabstinenz (!) meine
Gewinne der letzten beiden Jahre in trockene Tücher.


Ich möchte aber gar nicht unterschlagen, dass auch europäische
Dividendenfonds risikobehaftet sind. Mit Dividendenfonds kann man
sich ungewollt ein Klumpenrisiko einhandeln, weil die großzügigen
Dividendenzahler sich auf einige wenige Branchen beschränken.
Wenn ihr etwa in Banken nie großartig investieren wolltet, weil
ihr das Risiko auf ihren Bilanzen nicht versteht, dann holt ihr
euch indirekt mit einem Dividendenfonds oder ETF einen Banken-
und Versicherungsschwerpunkt ins Portfolio. Weil der Finanzsektor
eben die höchsten Dividenden abliefert. Und wer weiß schon, was
2026 geopolitisch Europa, aber auch auf die USA erwartet.


Nicht falsch verstehen, ich ziehe mich nicht komplett von den
US-Börsen zurück, dafür sind sie im Anlageuniversum viel zu
wichtig und ich kann mir vorstellen, dass der KI-Boom auch noch
die nächsten beiden Jahre die Wall Street beflügeln wird.


Und wenn die Weltbörse Nummer 1, die USA korrigiert lässt das
natürlich auch die europäischen Kapitalmärkte nicht kalt.


Mirmachen nur die pessimistischen Szenarien der prominenten
Analyse-Häuser Sorgen, auch wenn sie alle diese nicht als ihr
Basisszenario ansehen. Beispielsweise die Studie der
PWC-Beratungstochter Strategy&. Demnach wächst das weltweite
Kapitalvermögen deutlich stärker als die Weltwirtschaft. Von 2019
bis 2024 haben sich demnach die von den 38 führenden weltweiten
Vermögensverwaltern veranlagten Gelder um 37 % erhöht. Allen
voran beim US-Konzern BlackRock, dessen Kundengelder in diesen
sechs Jahren um 57 % auf 10,4 Billionen Euro angewachsen sind.


Besonders krass ist das generell in den USA: Während die
Kundengelder von europäischen Asset-Managern von 2019 bis 2024 um
25 Prozent zulegten, betrug der Anstieg bei der US-Konkurrenz 62
Prozent. Gemeinsam mit den hohen Bewertungen in den USA bei den
KI-Aktien mahnt das für meinen Risikogeschmack zur Vorsicht. Die
BIG TECHS notieren bei dem 37-fachen des Jahresgewinns. Der
breite Markt, also der S &P-Index liegt bei ca. dem 22-fachen
des Jahresgewinns.


Auf ein Wiederhören 2026 freut sich Julia Kistner.


Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder
Rechtsberatung.


Musik- &
Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠
https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
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„2026: Ja zu Europa!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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