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  4. Anleihen: Zinsen alleine zählen nicht

Aktien sind natürlich nicht die einzige Anlageklasse,man kann
sein Geld auch in Anleihen investieren. Der Unterschied in aller
Kürze: Bei Aktien bist Du Eigentümer, erwirbst Anteile an einem
Unternehmen und partizipierst an den Gewinnen wie Verlusten. Bei
Anleihen bist Du Gläubiger eines Unternehmens, leihst ihm meist
zu einem fixen Zinssatz für eine bestimmte Dauer Geld und
bekommst danach Deinen Einsatz wieder, vorausgesetzt der
Schuldner – also das Unternehmen, eine Organisation oder der
Staat -  gehen bis dahin nicht pleite.


Bei Anleihen kommt es aber nicht nur auf die Verzinsung an,also
wie viel Ertrag Du jedes Jahr, ähnlich wie bei Sparbuchzinsen,
auf Dein Wertpapierkonto gebucht bekommst.


Wichtig ist die Bonität oder Kreditwürdigkeit  des
Schuldners, also mit welcher Wahrscheinlichkeit Du am Ende der
Laufzeit Deines Schuldscheins auch Dein Geld zurückbekommst. Zum
Einstieg würde ich mich auf Staaten und Unternehmen derbesten
Bonitätsklasse, genannt Investmentgrade, beschränken. Deren 
Anleihen von der Rating-Agentur Standard & Poor´s ein Rating
von AAA bis schlechtenstenfalls BBB erhalten. Am untersten Rand
A- bis BBB  bestehtallerdings schon die Gefahr, dass, wenn
sich die konjunkturelle Lage verschlechtert, die Anleihen
herabgestuft werden, aus der Kategorie Investmentgrade fallen und
dann automatisch von vielen Fonds und Institutionellen abverkauft
werden, die nur in best-geratete Papiere investieren dürfen.


Während ihrer Laufzeit können Anleihen durchaus an Wertverlieren.
Doch das braucht euch bei Investmentgrade-Anleihen, die ihr
vorhabt bis zum Ende der Laufzeit zu behalten, nicht beunruhigen:
Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit  bekommt ihr 100 Prozent
der Anleihen- Nominale zurück.


Das wirkliche Problem von Investmentgrade-Anleihen, vorallem
jene, die von soliden Staaten begeben werden ist, dass ihre
Verzinsung – weil sie als so sichere Veranlagung gelten
- niedriger als die Inflation ist, ihr also damit
langfristig keinVermögen aufbauen könnt. Wofür sie meiner Meinung
nach momentan vor allemdienen ist Geld für ein bis zwei Jahre
sicher und besser verzinst als ein Sparbuch, zwischenzuparken.


Mehr zu Anleihen in der aktuellen Podcast-Folge derBörsenminute.


Happy Investing wünscht


Julia Kistner


 Musik- &
Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠
https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Risikohinweis: Dies sind weder Anlage- noch Rechtsempfehlungen.
Was ihr aus der Info der Börsenminute macht ist alleine eure
Sache.


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„Anleihen: Zinsen alleine zählen nicht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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