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In Folge 65 greifen wir eine Überschrift auf, die gerade immer
wieder durch LinkedIn, sowie die Medien und Chefetagen wabert: „New
Work ist tot.“ Wir wollen in der Folge nicht missionieren. Aber wir
müssen sortieren. Was war Hype? Was war ein echter Fortschritt? Was
war ein Missverständnis? Wir versuchen es mit der Einordnung über
den Gartner Hype Cycle. Innovations-Trigger, Gipfel der
Erwartungen, Tal der Enttäuschung und dann erst die Phase, in der
Dinge produktiv werden. Und genau so fühlt es sich gerade an: Nach
Covid kam Turbo und damit die hohen Erwartungen. Dann kam die
Gegenbewegung. Krisenmodus, Kostendruck, Kontrolle, Präsenzpflicht.
Und plötzlich tun viele so, als wäre „New Work“ nur Tischkicker,
Homeoffice und Obstkorb gewesen. Michael geht zurück zur Herkunft
des Begriffs und sagt klar: New Work ist viel größer als ein
Feelgood-Programm. Es geht um Grundbedürfnisse von Menschen bei der
Arbeit: - gesehen werden, - wirksam sein, - lernen, - gestalten, -
sich verbinden. - Und auch davon leben können. Vor allem aber geht
es darum, dass technologische Umbrüche uns zwingen, Arbeit neu zu
denken, als ernsthafte Arbeitsgestaltung. Wir reden über den
Rückfall in alte Muster: / Warum greifen Unternehmen in unsicheren
Zeiten wieder zu Command & Control? / Warum wirkt das
kurzfristig beruhigend, aber langfristig zerstörerisch? / Und warum
führt KI ausgerechnet dazu, dass die New-Work-Frage härter wird und
nicht weicher? / Wenn KI Routine übernimmt, werden Vertrauen,
Lernfähigkeit, gute Führung und psychologische Sicherheit zum
echten Wettbewerbsvorteil. Unsere Take-aways aus der Folge:
Erstens: New Work ist nicht „weniger Arbeit“. Es ist bessere,
bewusstere, menschlichere Arbeit mit klaren Rollen, Feedback,
erklärbaren Entscheidungen und echter Lernfähigkeit. Zweitens: Büro
oder Homeoffice ist nicht die Kernfrage. Die Kernfrage ist: Wie
schaffen wir Bindung, Klarheit und Zusammenarbeit und zwar so, dass
Menschen Leistung bringen können, ohne innerlich zu kündigen?
Drittens: KI zwingt uns, das Thema ernst zu nehmen. Wer nur zurück
in alte Muster will, wird es schwer haben. Wer Führung, Vertrauen
und Entwicklung bestärkt, wird schneller, resilienter und
attraktiver für Talente aus jeder Generation. Zum Schluss unsere
Frage an euch: Wo erlebt ihr gerade den größten Rückfall in alte
Muster? Im sozialen Umfeld, bei der Arbeit, in der Gesellschaft?
Und was ist ein konkreter New-Work-Hebel, der bei euch wirklich
funktioniert, egal ob Büro, Hybrid oder Remote? Schickt uns eine
Nachricht mit eurem besten Beispiel für „New Work mit Substanz“.
Wir greifen ein paar davon in der nächsten Folge auf. Bis bald,
eure Oskar & Michael. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten
Folge! #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung
#Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
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„Zoomer Meets Boomer Folge #65 - Ist New Work tot?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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