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Maren Urner und Jens Foell: Wie schaffen wir radikale Transformation und welche Rolle spielen dabei unsere Emotionen?

Maren Urner und Jens Foell: Wie schaffen wir radikale Transformation und welche Rolle spielen dabei unsere Emotionen?

she drives mobility vor 2 Jahren
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Was bedeutet "radikal" wirklich? Ursprünglich aus dem Lateinischen
stammend, bedeutet es "an die Wurzel gehen". Wir diskutieren, wie
dieser Begriff im öffentlichen Diskurs oft missverstanden und
negativ konnotiert wird. Maren erläutert, wie das Gehirn auf
wiederholte negative Assoziationen reagiert und warum wir oft
zögern, uns selbst als radikal zu bezeichnen, selbst wenn wir
tiefgreifende Veränderungen anstreben. Die "Wissenschaftsbubble"
und ihre Herausforderungen: Jens teilt seine Erfahrungen aus der
Wissenschaftskommunikation und erklärt, wie schwierig es sein kann,
wissenschaftliche Inhalte so zu vermitteln, dass sie von einem
breiten Publikum verstanden werden. Er spricht über die
Notwendigkeit, wissenschaftliche Begriffe und Konzepte zu erklären,
die innerhalb der akademischen Gemeinschaft oft als
selbstverständlich vorausgesetzt werden. Die Bedeutung von Public
Engagement und die Unterschiede in der wissenschaftlichen
Ausbildung zwischen Deutschland und Großbritannien werden
hervorgehoben. Maren beschreibt, wie sie in Großbritannien lernte,
Wissenschaft nicht nur innerhalb der akademischen Welt zu
kommunizieren, sondern auch mit der allgemeinen Öffentlichkeit in
Dialog zu treten. Emotionen in der Politik und Wissenschaft: Wir
diskutieren, wie Emotionen eine zentrale Rolle in unserem
politischen und wissenschaftlichen Handeln spielen. Maren betont,
dass alle unsere Entscheidungen, auch die scheinbar rationalen,
immer von emotionalen Prozessen beeinflusst werden. Die
Herausforderungen und Chancen, die sich ergeben, wenn man Emotionen
in die Wissenschaftskommunikation integriert, werden thematisiert.
Maren spricht über ihr Buchprojekt, das sich mit den Emotionen in
der Politik auseinandersetzt und erklärt, warum sie es für wichtig
hält, emotionale Intelligenz und Wissenschaft zu verbinden.
Persönliche Geschichten und Anekdoten: Jens und Maren teilen
persönliche Geschichten und Erlebnisse aus ihrer Karriere und wie
diese sie dazu gebracht haben, sich für eine verständlichere und
inklusivere Wissenschaftskommunikation einzusetzen. Die Episode
schließt mit unserem Aufruf, sich der eigenen Radikalität zu
stellen und die emotionale Dimension unseres Handelns anzuerkennen.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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