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  3. Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 05/19 Podcast
  4. Untersuchung zum Frequenzverhalten des chronischen Vorhofflimmerns unter einer Therapie mit Magnesium-/ Kaliumhydrogenaspartat im Vergleich zu Verapamil im 24-Stunden-Langzeit-EKG
Untersuchung zum Frequenzverhalten des chronischen Vorhofflimmerns unter einer Therapie mit Magnesium-/ Kaliumhydrogenaspartat im Vergleich zu Verapamil im 24-Stunden-Langzeit-EKG

Untersuchung zum Frequenzverhalten des chronischen Vorhofflimmerns unter einer Therapie mit Magnesium-/ Kaliumhydrogenaspartat im Vergleich zu Verapamil im 24-Stunden-Langzeit-EKG

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In der vorgestellten Studie wurde die Effektivität von peroral
verabreichtem Magnesium, welches in seiner Wirkung durch Kalium
verstärkt werden sollte, bei der Dauertherapie von Patienten mit
chronischem, tachykarden Vorhofflimmern überprüft. Wir wählten dazu
ein prospektives, multizentrisches, randomisiertes, doppel-blindes
Studiendesign. Da die Akutwirkung von intravenös angewendetem
Magnesium zur Frequenzsenkung von tachykardem Vorhofflimmern durch
experimentelle und klinische Studien bereits bestätigt wurde,
verzichteten wir auf einen Placeboarm und verglichen
Magnesium-Kaliumhydrogenaspartat im Rahmen eines parallel-Gruppen
kontrollierten „non-inferiority-trials„ mit Verapamil. Eine
Gleichwertigkeit von Magnesium-/Kaliumhydrogenaspartat und
Verapamil bei der Behandlung des tachykarden chronischen
Vorhofflimmerns konnte nicht gezeigt werden. Während der
Wachperiode kam es zu einem Anstieg der mittleren Herzfrequenz
unter Magnesium um 0,2 Schläge pro Minute, während unter Verapamil
eine Reduktion um 13,4 Schläge pro Minute zu verzeichnen war. Die
mittlere Herzfrequenzsenkung analysiert in 6-Stunden-Segmenten
ergab - ebenso wie alle anderen Effektivitätsparameter -
korrespondierende Ergebnisse, die durch einen zusätzlichen
definierten Belastungstest bestätigt werden konnten. Mit der
vorliegenden Arbeit konnte in statistisch und klinisch
zuverlässiger Weise, gezeigt werden konnte, dass die Gabe von
Magnesium-/ Kaliumhydrogenaspartat in der von uns verwendeten Dosis
bei der Frequenzsenkung des tachykarden, chronischen Vorhofflimmern
der Gabe von Verapamil unterlegen und wahrscheinlch gänzlich ohne
klinisch relevante Wirkung ist.
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„Untersuchung zum Frequenzverhalten des chronischen Vorhofflimmerns unter einer Therapie mit Magnesium-/ Kaliumhydrogenaspartat im Vergleich zu Verapamil im 24-Stunden-Langzeit-EKG“

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