Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Der AWO-Podcast: Deutschland, Du kannst das! Podcast
  4. Folge 34: Die Einhaltung der Schuldenbremse ist kurzsichtig
„Eine Schuldenbremse, die den Staatshaushalt nur auf den
Selbstzweck ausrichtet, keine Schulden zu machen, ist kurzsichtig“,
so der Ökonom Maurice Höfgen. In Deutschland investieren wir „nicht
in unsere Infrastruktur, nur um ein politisch willkürliches und
selbst gestecktes Ziel zu erreichen, nämlich keine Staatsschulden
zu machen. Das ist nicht sehr clever“, betont Höfgen. Geld sei
genug da, erklärt der Ökonom. Das Festhalten an der Schuldenbremse
sei vor allem ideologiegeprägt. Keine Schulden zu machen, erscheine
als tugendhaft. Dabei müsste angesichts ökonomischer Krisen der
Staat vor allem jetzt spürbar in Zukunftsvorhaben investieren und
auch für die Unterstützung armutsgefährdeter Menschen massiv Geld
bereithalten. Die Schuldenbremse ist im Grundgesetz
festgeschrieben. Eine Änderung, um sie abzuschaffen, erfordere eine
2/3-Mehrheit im Bundestag - was angesichts der politischen
Mehrheiten unrealistisch sei, so Höfgen. Sie kann jedoch ausgesetzt
werden. Das erfordert die sogenannte Kanzlermehrheit des
Bundestags. Zuletzt etwa während der Pandemie gab es eine solche
Aussetzung, um staatliche Förderungsprogramme zu finanzieren. Das
macht deutlich: Besteht der politische Wille, ist es
unproblematisch, die „Schuldenbremse auszusetzen, um in die
Infrastruktur zu investieren“, so Höfgen. Wie es überhaupt zur
Einführung der Schuldenbremse gekommen ist, warum die
Schuldenbremse andererseits löchrig ist wie ein Schweizer Käse, und
über finanztechnische Hintergründe zur Schuldenbremse, darüber
spricht Maurice Höfgen mit Holger Klein in der aktuellen Folge des
Podcasts „Deutschland, Du kannst das!“. https://mauricehoefgen.com/
Episode melden

„Folge 34: Die Einhaltung der Schuldenbremse ist kurzsichtig“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz