Und dann kam Punk Archiv
274 Episoden
2 Stunden 50 Minuten
Im Gespräch mit Ellen. Wir reden über Popper in Böblingen, eine private Ganzstagsschule, eine Minor Threat-Platte zum 17. Geburtstag, Wetten Dass & Verstehen Sie Spaß, die Nena-Kleidungs-Collection (Sorry fürs Abfeiern, der Podcast wurde vor Nenas richtigem Querdenken-Fantum-Outing aufgenommen), Subkultur-Cliquen-Bildung in der Wohlstandsschule, Terence Trent Darby, der Skateboard-Laden Jock Sports, die H-Blockx, Magazine wie Monster & Thrasher zur Abgrenzung, der wunderbare Claus Grabke mit Eight Dayz, das erste Konzert mit Falco, Ronnys Pop Show, in den Osterferien bei einem Punk-Konzert, Postkarten-Punks in London, Unverständnis über Minor Threat, breites Musik-Hören, The Smiths & Sisters of Mercy in der Hitparade, die "Alt-Punks" von Wizo aus der Arbeiterstadt Sindelfingen, Abhängen am ZOB, von Nazi-Boneheads bedroht & verfolgt werden, Hilfe von den Sindelfinger Altpunks in Der Traube, dass Ian Stuart ein paar Wochen in der Nazi-Kneipe Kolbstüble in Stuttgart gewohnt hat, Konzerte im Pavillon Sindelfingen, wegen einem Schweizer Taschenmesser in Polizeigewahrsam, aktiver werden gegen Rechts, Baader-Meinhof-Komplex lesen, Ton Steine Scherben statt Toy Dolls, nicht gut mit Ungerechtigkeit umgehen können, keine Chance Pakete in die DDR schicken können, "Wo kann man sich für die Revolution eintragen?", von Punk enttäuscht sein, Conflicts von Protest to Resistance, Bad Brains zum Geburtstag & wieder nichts verstanden, ein Referat über Bob Marley & Rastafari, die Spiritualität der Bad Brains, der Lion of Judah, der Turmbau zu Babel, eine kleine Einführung zum Thema Babylon, die großartige Kombination Gorilla Biscuits & Walter Elf, leider Freaky Fukin Weirdoz statt Jingo de Lunch bei Bad Brains, der Heroin-Tod von Lutz, beim Cro-Mags-Konzert waren nur Rocker, freundliche Hardcore-Konzerte in Höfingen, SxE-Spaßbremsen auf Parties, durch die Band Sog mit Straight Edge versorgt werden, Helm von Dawnbreed & Kontakte in die Schweiz zu Mine via Armin & Ute, ein Q&A im Shelter Krishna-Bus, auf Sinnsuche im Böblinger Krishna Tempel, ein Crash-Kurs zum Thema Krishna, das Göttliche in allen Dingen erkennen, auf Sinnsuche in Indien, dass Indien wahnsinnig anstrengend war, dass Materie nicht Materie befreien kann, dass die Tempel auch ganz schöne Jungs-Clubs sind, Studium der Indologie & vergleichenden Religionswissenschaften, Konzerte mit Reaching Forward, True Blue, Subject To Change & viele kleine Shows in Schorndorf, das House of Devarishi mit Dharmavit, Sinn & Unsinn von Plattensammeln, aktuelle Lieblingsbands: Mil-Spec, Fireburn, Wild Side, Magnitude, Vanguard, Lifeforce, Be Well, Don´t Sleep, uvm.
2 Stunden 23 Minuten
Im Gespräch mit Philipp. Wir sprechen über Reich & Sexy von den Toten Hosen, Holland-Urlaub, klassische 90er-Punk-Sozialisation, heimlich Bad Religion-Aufnäher auf der Jeans-Jacke, alles was beim Karstadt in Gladbeck an Punk zu kaufen, exotische Bands wie Rancid, dass But Alive & Lokalmatadore irgendwie das Gleiche war, sich Bauch-Links fühlen, eine gewisse eigenbrötlerische Art, Punks in Talkshows, Alex Schweers, das erste Konzert mit Undeclinable Ambuscade & Ten Foot Pole in der Zeche Carl, Schülerpraktika bei der SPD & beim Plastic Bomb, das erste Interview mit Jay Bentley, Redaktionstreffen vom Plastic Bomb, die professionellere Prüfung vom Ox, die Karriere bei der APPD, die Rekrutierung von Wolfgang Wendland, quasi keine Reaktionen auf APPD-Demos, der große Pogo-Krieg, die KPD/RZ, die Hofnarren-Funktion von "Die Partei", Parteimitglied von Die Linke werden, Zivildienst im Gladbecker Jugendzentrum und ein Konzert mit Vaders & Versus, Geschichts-Studium in Bochum, Sozialwissenschaften auf Diplom, eine Diplom-Arbeit über "Die Linke in NRW", der Sammelband "Punk in Deutschland", der Utopie-Forscher Peter Seifert, dass Korrekturlesen eigentlich keine schlechte Idee ist, die Verbindung von frühem Punk & der schwulen Szene, dass das Verhältnis von HC/Punk zu LGBTQI* entsprechend der Mehrheitsgesellschaft war, das Cover von Cro-Mags Age of Quarrel, die wichtige Rolle von AIDS-Aktivismus, homophobe Texte von Bands wie Descendents, Angry Samoans oder Cro-Mags, Limp Wrist im AJZ Bielefeld, 53rd & 3rd von den Ramones, Anti-Corpos, das Akustik-Album von MDC, der Kontakt zum Ventil Verlag über Sookee, mit den Kassierern auf Tour, eine schöne Kritik im Missy Magazine, die Verbindung von Disco & queerer Kultur, Trumps Double Handjob-Tanz zu YMCA, die Aneignung von Schimpfworten, die Entwicklung von Schrottgrenze, die #Punktoo-Bewegung, transidente Personen in Bands, Gossips Wurzeln im queeren Riot Girl Bereich, Duane Peters, das Gladbecker Geiseldrama im kollektiven Gedächtnis, aktuelle Diskussionen ums Hammerhead Cover von Stay Where the Pepper Grows, Provokation im Punk, KIZ, die Schwierigkeit Kindern alles erklären zu müssen, uvm.
2 Stunden 34 Minuten
Im Gespräch mit Marianne. Wir reden über Boney M, Clash & Sex Pistols, Indiemäßiges wie Elvis Costello & Pixies, die Frankenchrist von Dead Kennedys, die Penis Landscapes von Giger, die Schweizer Band Trampolin, zum ersten Mal mit 14 bei AC/DC, die familiäre Stimmung bei Verbal Assault & Profax, der Zugang über Hardcore durch ein Kleinanzeige im Zap, No More von Youth of Today im Unterricht, das erste Fanzine Silent Majority, Bier im Gymnasium, das Erwachen des eigenen Feminismus, der literarische Stammtisch bei Küchenparties, negative Erfahrungen mit Männern aus der Peripherie, das Ausleben in der DIY-Szene, mit dem Rücken zum Publikum spielen, mit 14 die erste Gitarre, die Hardcore-Sendung im Schweizer Fernsehen, Fear bei Saturday Night Live, Mainstream Platten verkaufen, das Sendungsbewusstsein des 90er Hardcore, mit einem Koffer voller Ideen zurück von Kent McClard & Born Against, die Geburt der DIY-Szene, Kent McClard & Ebullition, die ersten Emo Shows von Avail, Still Life & Sinker, Gratis-Fliegen per Swiss Air, 15 Jahre Versuche bei der Greencard Lottery, die Konstituierung der Szene durchs HeartattaCk, der Wunsch der Szene nach Regeln und die Diskussion innerhalb des HeartattaCk, Rucksäcke auf Hardcore Shows, das verkopfte Confrontation-Fanzine, dass Kent McClard ein guter Geschäftsmann ist, ein schlechtes Gatecrashers Review & seine Folgen, das Mojo verlieren, die Schwierigkeit in sozialen Situationen, nicht cool sein müssen, bewusst nicht in Social Media präsent sein, dass Facebook für Punk eigentlich inakzeptabel ist, personalisierte Werbung, Gitarrespielen bei Ferguson, die Band Farrokh Bulsara, das Mugglewump Fanzine, der überschrittene Zenit von Screamo, die Schwierigkeit als introvertierte Person im Drehbuch-Business Fuß zu fassen, Englisch & Kulturwissenschaften studieren & Lehrerin werden, Radfahren, ein entspannender Gemüsegarten, Bands für die Ewigkeit: Fugazi, Yaphet Kotto, Raein, Funeral Diner & The Hated, die großartige "Just Can´t Hate Enough"-Platte von Sheer Terror, die australische Serie "The End", uvm.
2 Stunden 20 Minuten
Im Gespräch mit Jan. Wir reden über Punks im Hamburger Strassenbild, die Doku "Randale & Liebe", der Look vom Hamburger Fischmarkt früher, von AC/DC & Kiss über Trio & Extrabreit zu den Toten Hosen, GBH & Razzia, die Faszination für Cotzbrocken, zwei phantastische OHL-Platten, gut produzierte Rock-o-Rama-Platten, Fanzinebestellungen bei Vinyl Boogie & Mülleimer Records, der Nordwestdeutsche Kassettenvertrieb, das erste Fanzine "Chronick der Deutschen", das erste Boskops-Album, Ute Wieners Buch "Zum Glück gab´s Punk", absolutes Sportnietentum, Fanzines lesen im "Unterm Durchschnitt", 1985 GZW in Winterhude, Keine Experimente-Festival mit Razzia und Blut & Eisen, mehrfach versuchen die Deutsche Trinkerjugend zu sehen, die tolle Konzertgruppe Fischcore vom Störtebecker, von Dr. Mabuse einen Stempel auf die Stirn bekommen zu haben, das Hamburger Schotenkampf-Umfeld, die großartigen Angry Samoans, die erste (Schüler)Band "Meine Eltern", das "Beim ersten Mal tuts immer weh"-Festival in Sasel, Sven von Schneller Autos Organisation, die Witzband K70 mit Matthias vom Kabeljau-Fanzine, Henner Peschels extravaganter Look, ein Mini-Festival mit Kolossale Jugend & Huah!, die Gewaltbereitschaft der Hamburger Punkszene, keinen Bock auf Spinner, Konzerte im Keller der Roten Flora mit Yuppicide, die Ernsthaftigkeit von Punkarsch, ein 8-Minuten-Auftritt, die ersten Schritte von Tocotronic, die Freiheit der frühen Hamburger Schule, eine neue Welt mit Mutter entdecken, die Verabredung alle Cordhosen zu tragen, die Platzhirsche der Hamburger Schule, der aktuelle Diskurs zur Sichtbarkeit von Frauen in der Musik, L´age d´or & What´s so funny about, die erste CD "Digital ist besser", durch Viva in die Wohnzimmer dieser Republik, mit Goliaths Bus zum Bizarre-Festival, wie sich die Spex verändert hat, die Lyrik in frühen Texten, undemokratische Bandstrukturen, Bewusstsein über die Rolle in der Band, die große Rolle von Moses Schneider, die formatierte Abfolge bei Konzerten, eine Band als kleines Unternehmen, Peter Maffay & seine Fans, das Nebengeschäft Merchandising, kunstaffine Eltern, alte Interviews angucken, der Umgang mit Kritik, Vatersein als Schub, John Lydon, Lieblingsplatten von Wipers, Flipper, Beton Combo, Sex Pistols, Honkas, VKJ, uvm.
2 Stunden 23 Minuten
Im Gespräch mit Helge. Wir reden u.a. über Punk in der Bravo, Strassenjungs & Nina Hagen, ACDCs Whole Lotta Rosie, Punktreffen in Duisburg, Willi Wuchers "No Future" im WDR, einfach anders sein, Anti-Heroes aus Oberhausen, die humanitäre Einrichtung Friedensdorf International, im Schrebergarten besoffen einschlafen, Upright Citizens & Bluttat live in der schwarzen Schule, mal wieder das MRR, Crucifix & Pandemonium 1984 im Babylon Club in Hengelo, der VHC (Venlo Hardcore Club), Negazione, Declino, Svart Framtid im AJZ Bielefeld, ein Zine zu machen um Platten von Vinyl Boogie zu tauschen, Petra vom Hexentanz-Fanzine, der IRC, eigene Fotoaktivitäten auf Konzerten, Life is a bowl of cherries Fotozine, Fototipps von Murray Bowles, Zivildienst & anschließend Arbeitslosengeld beziehen, mit dem Hippie-Lehrer in der Projektwoche kiffen und Punk hören, die Marler Skatepunk-Szene, das erste Konzert mit Filthy Few in der Stockumer Schule in Voerde, die Live at CBGBs 7", Gast-Sänger bei Ghost Street aus Oelde, Studium der Sozialpädagogik, um beim Friedensdorf International zu arbeiten, während des Studiums beim Fire Engine Laden aushelfen, der Job als Krankenhauskoordinator für Kinder aus Kriegsgebieten, ein schwieriger Einsatz in Afghanistan, im sozialen Bereich immer wieder Punks treffen, allen Menschen auf Augenhöhe begegnen, die Chicagoer Punk-Szene dank familiärer Beziehungen kennenlernen, Soli-Konzerte für Nina aus Boise, Plattenreleases mit Micha Will vom Plastic Bomb, der Hangover Heartattack Poison Idea Tribute Sampler, Feel the Darkness als beste Poison Idea Platte, die Arbeit mit vornehmlich männlichen Obdachlosen, dass weibliche Obdachlosigkeit oft versteckt ist, der Teufelskreis aus Wohnungslosigkeit & Arbeitslosigkeit, vielfältige Gründe für Obdachlosigkeit, immer den Menschen vor sich zu sehen, die Diagnose Speiseröhrenkrebs und seine Folgen, radikale Akzeptanz der Krankheit, die Unterstützung der Punk-Szene, gesünder Leben, Nervenstörungen durch Chemotherapie, dass während des Koma irre viel durch den Kopf geht, Henning Prochnow vom Anti-System-Fanzine, die Neuauflage vom Network of Friends, die Problematik der "Musealisierung" von Punk, dass es heutzutage mehr Frauen in Bands gibt, die Silberhochzeit mit Birgit, gute aktuelle Bands wie Bombardement (F), Oust (NL), Hässig (CH), Just war (CZ) & Hetze (B), gute neue Aufnahmen von Eu´s Arse, gute Reunions, Asozial aus Schweden, das Rebellion-Festival, 5 Bands für die Ewigkeit: Crucifix, Neuroot, Makiladores, Anti-System & Black Flag, Tipp für die Jugend "Mach selber", den Ziehsohn Jan Sobe vom Proud to be Punk-Fanzine aus Dresden, uvm.
2 Stunden 41 Minuten
Im Gespräch mit Maik & Matthias. Wir reden u.a. über Punk in der DDR, SchleimKeim, die Förderung von Underground durch die DDR-Führung, keine Punks in Thüringen, erste Konzerte nach der Wende, Dorfdisko mit Wave & Poppern, Rock Hard Festival in Jena mit Napalm Death & Co, Jugend im Plattenbau, die Ost-Thrash-Band Macbeth, die Ausnahme-Band Schleimkeim, auf der Suche nach Bands mit politischem Anspruch zum Punk, die Erleuchtung durch Earth Crisis, Schutt & Asche aus Arnstedt, das erste Schlagzeug für 50 Mark, die Bands Zerstörtes Ich & Amoklauf, die erste Band Before the Fall, 500 Leute beim ersten Konzert, Consense, die Gründung von Heaven Shall Burn, der Einfluss der H8000-Szene aus Belgien, Growing Movement, durch die Hardcore-Szene in die Welt, die elitäre Hardcore-Szene vs. die Metal-Szene aus der Arbeiterschicht, die rohe Energie von Hardcore, das 95er Dynamo, die megacoolen Power Trip, Elmar von Deeds of Revolution Records, Lifeforce Records, die Hardcore-Szene starb als professionell Rechnungen bezahlt wurden, es stand nie zur Debatte die thüringische Provinz zu verlassen, keine Sehnsucht nach Ausbrechen, das erste Mal auf dem Vort´n´Vis Festival, die erste Show in Santiago de Chile, Studium & Band unter einen Hut zu bekommen, die Rechnung immer allein zahlen, viele Prominente versuchen kein Arschloch zu sein, die lange Pause von Matthias, der Umgang damit nicht mehr Schlagzeugspielen zu können, der Druck auf großen Festivals zu spielen, immer machen was Du kannst, dass das Publikum beim Wacken aussieht wie ein Meer von Baked Beans, der putzige Thüringer Dialekt, live kommt sowieso Einiges vom Band, alte Fans zufriedenstellen und gleichzeitig experimentieren können, kreative Feigheit, Matzes Einstieg bei ClearXCut, Heimat wird zum Problem, wenn Leute nicht wissen wo sie hinwollen, wie es ist in einem Ort mit 35% AfD-Wählerschaft zu leben, die gelebte Schizophrenie auf dem Thüringer Land, vier Stunden Schnee-Schippen, Masterstudiengang Sammlungs-bezogene Kulturgeschichte, den inneren Wertecodex zu behalten, Schleimkeim, Rammstein, Renft, Karat, Biest, uvm.
2 Stunden 42 Minuten
Im Gespräch mit Flo. Wir reden über Punkfindung in Baden-Baden, ein Konzert mit Rostock Vampires, das Juz Nagold und Armin X-Mist, Musicpool in Karlsruhe, der Leidensweg von Trial & Error beim Plattenkauf, das harte Erarbeiten von neuer Musik, der gute Geschmack älterer Skater mit einem Gray Matter-Tape, die Beck Session Group, die "Punk-Hochzeit" in Baden-Baden, Bands wie Möbelzentrum & Sackratten, das erste Konzert mit Ego Trip & Tiny Giants, die schöne Fahrt durch den Schwarzwald nach Nagold, Konzerte mit Samiam, Nation of Ulysses, Neurosis, ein Label machen ohne Ahnung davon zu haben, in Bands zu spielen ohne ein Instrument zu können, wie Mama nicht auf den Iro klarkam, House-Parties im Keller, im Nachhinein pubertäres Mackertum erkennen, wenig Bewusstsein in der Kleinstadt, beim Bikini Kill Konzert Leute rausschmeißen, der Einstieg bei Ego Trip ohne jemals Bass gespielt zu haben, die erste Tour, Bands wie Inside Out, Born Against, Iconaclast, Rorschach & Neurosis als Vorbild, das kurze Leben von Zelot, das schöne Jube, Labelvorbilder Ebullition & Dischord, das Vierfarb-Cover der Golgatha 7", Probleme mit dem Inlay zur Golgatha/Luzifers Mob-Split LP, Stress an der Grenze zu Luxemburg wegen Nazi-Verdacht, Genervtsein vom Pseudo-Assi-Tum, die grandiosen Rain Like the Sound of Trains vor zu wenig Leuten, das Kennenlernen älterer Herren durchs Plot, Hardcore & Punk als Identitätsstiftung durch Abgrenzung, geplatzte Träume vom Meeresbiologie- & Jura-Studium, ein ausnahmsweise nicht folgenloses Praktikum beim WDR, ein Film über Jack Kerouacs "On the road" mit Ma von Ego Trip, Dokumentationsfilme über Nazi-Deutschland, Kinofilme zu gesellschaftspolitischen Themen, der linke Diskurs über Privatisierung in den frühen 2000ern, viereinhalb Jahre Arbeit an "Der große Ausverkauf", die sechs Stufen der Kreativität, Kinotour ist wie Hardcore-Tour, der Umgang mit Zeit, für komplexe Fragen gibt es keine einfachen Lösungen, die sogenannte Rush Hour des Lebens, dass es wirtschaftlich so nicht weitergehen kann, der Umgang mit Kritik, die Verhaftung in Nigeria, der sogenannte Ressourcen-Fluch, ein schwitzender Geheimdienstchef, die Aussicht auf 14 Jahre Haft, mit Andy Lehmann von Carol im Gefängnis, ein Benefiz-Konzert mit Tomte & Wir sind Helden organisiert von Philipp Styra, Schlagerparties in der Deutschen Botschaft in Nigeria, ein pessimistischer Blick in die Zukunft, pessimism of the intellect & optimism of the will, positive Erlebnisse mit jugendlichen Aktivist:innen, Lieblingsbands: Gray Matter, Fugazi, Neurosis, Born Against, aktueller Musik-Tipp: Run The Jewels, vieles vom International Anthem Label & Dutzende andere, in Würde altern, uvm.
2 Stunden 50 Minuten
TRIGGERWARNUNG: Wir sprechen im Podcast auch über Angsterkrankungen & Depressionen. Betroffene oder Menschen, die das potentiell belastet, sollten diese Episode eventuell nicht hören.
Im Gespräch mit Dagmar. Wir reden u.a. über Aufwachsen im provinziellen Spießertum, über einen Metal-Kumpel und den EMP-Katalog zur "Schlachtrufe BRD"-CD, Chaos Z- & Boskops-CDs, doch nicht mehr so textsicher sein beim Schlachtrufe-Sampler, ein zufälliges Die Ärzte-Konzert in Lippstadt, sich darüber wundern mit einer Trainingsjacke mit dem Aufdruck "Der Patriot" in Münster angesprochen zu werden, die Schwierigkeit Doc Martens Stiefel zu kaufen, Opas Arbeitsweste mit Che Guevara-Aufnäher, die Faszination für Sprayen, erste Graffiti-Versuche mit der SHEER TERROR-Bulldogge, automatisch als cool angesehen zu werden, wenn man bestimmte Bands geht, konspirative Dorf-Antifa-Treffen in Elternhäusern, detektivische Recherchearbeit bei rechtsoffenen Nachbarn, Antifa-Treffen im Alten Schlachthof in Soest, Demo vorm Abschiebeknast in Büren, deutscher HipHop von Anarchist Academy & Too Strong, selbst geschlachtete Kaninchen zu Weihnachten, die erste Konfrontation mit Veganismus & Tierrechte, als "Hausaufgabe" Praktische Ethik von Peter Singer lesen, Veganismus hieß "einfach alles weglassen", Belagerung des Schlachthof-Neubaus der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück im Jahr 97, die VOR (Vegane Offensive Ruhrgebiet), Störung des Gänsereitens in Höntrup, immer mal wieder Stress mit der Obrigkeit, "Anna & Arthur halten´s Maul", mal wieder Bruno Fischer-Sojamilch, stapelweise Tierrechts-Flyer, die bei den Eltern doch nichts bewirkt haben, mit Mama zur Jagd-Sabotage, T-Shirts mit Schlachthof-Bildern in der Schule, den WDR-Bericht "Radikal fleichlos", bei Hendrik Zeitler Zuhause zum ersten Mal gutes veganes Essen bekommen, mit Veganissimo in der Hand E-Nummern kontrollieren, Arabic beim Kartoffel-Lord in Dortmund, die spannende Entdeckung von Straight Edge mit Bands wie Battery, Culture & Co, Metaxa in der Schulpause, ein selbstgezeichnetes Vegan-Tribal-Tattoo, Umzug ins Zivi-Wohnheim, diverse Aktivitäten im AJZ Bielefeld, Konzerte mit Morning Again, Highscore & Enfold im AJZ Bielefeld, die Frage wer das Aufs-Boden-Werfen von Enfold erfunden hat, auf Tour mit Bloodpact & Ruination, Privat-Adressen auf Flyern, Anfang des Studiums, um zu machen was man will, Bands wie ACME & Systral, Susan, Manon & Diana aus Holland, die geplante Tour mit The Swarm, Bloodpacts "Straight Edge is Verzet"-Shirts, das Ungdomshuset in Kopenhagen, Roberts Refuses Handynummer, stressige & unangenehme Touren, Touren als Ausnahmesituation, viele Gerede auf Poisonfree.com, wie Ralf Bock eine Band am Flughafen ausgesetzt hat, mit Kill Your Idols auf Tour in den USA, Freiwilliges Soziales Jahr in einem Wohnheim in Münster-Coerde, der Anfang der Beschwerden mit Herzrasen, Schwindel & Co ohne Diagnose, die erste Psychotherapie, Vermeidungstaktiken, Tätowierungen als Selbstverstümmelung & Veganismus als Essstörung, wie Notfallnummern leider oft nicht helfen, der lange Weg das richtige Medikament & einen Umgang mit der Krankheit zu finden, der komplette Verlust des Selbstbewusstseins, die Unmöglichkeit Medikamente abzusetzen, das Studium abbrechen, um endlich was Richtiges zu arbeiten, Beginn der Ausbildung als Veranstaltungskauffrau bis die Handelskammer das untersagt hat, Selbständigkeit als Veranstaltungstechnikerin, kilometerweise Kabel schleppen um beschäftig & ausgepowert zu sein, eine bezahlte Weiterbildung zur Eventmanagerin, bei Fucked Up im Gleis22 den zukünftigen Ehemann Straight-Edge-Guido kennenlernen, wie jemand behauptet anhand der Hände beurteilen zu können, ob jemand arbeitsfähig ist oder nicht, die Wichtigkeit von Sport & Tieren im Leben, ein Weg, der wackelig bleibt, uvm.
Im Gespräch mit Dagmar. Wir reden u.a. über Aufwachsen im provinziellen Spießertum, über einen Metal-Kumpel und den EMP-Katalog zur "Schlachtrufe BRD"-CD, Chaos Z- & Boskops-CDs, doch nicht mehr so textsicher sein beim Schlachtrufe-Sampler, ein zufälliges Die Ärzte-Konzert in Lippstadt, sich darüber wundern mit einer Trainingsjacke mit dem Aufdruck "Der Patriot" in Münster angesprochen zu werden, die Schwierigkeit Doc Martens Stiefel zu kaufen, Opas Arbeitsweste mit Che Guevara-Aufnäher, die Faszination für Sprayen, erste Graffiti-Versuche mit der SHEER TERROR-Bulldogge, automatisch als cool angesehen zu werden, wenn man bestimmte Bands geht, konspirative Dorf-Antifa-Treffen in Elternhäusern, detektivische Recherchearbeit bei rechtsoffenen Nachbarn, Antifa-Treffen im Alten Schlachthof in Soest, Demo vorm Abschiebeknast in Büren, deutscher HipHop von Anarchist Academy & Too Strong, selbst geschlachtete Kaninchen zu Weihnachten, die erste Konfrontation mit Veganismus & Tierrechte, als "Hausaufgabe" Praktische Ethik von Peter Singer lesen, Veganismus hieß "einfach alles weglassen", Belagerung des Schlachthof-Neubaus der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück im Jahr 97, die VOR (Vegane Offensive Ruhrgebiet), Störung des Gänsereitens in Höntrup, immer mal wieder Stress mit der Obrigkeit, "Anna & Arthur halten´s Maul", mal wieder Bruno Fischer-Sojamilch, stapelweise Tierrechts-Flyer, die bei den Eltern doch nichts bewirkt haben, mit Mama zur Jagd-Sabotage, T-Shirts mit Schlachthof-Bildern in der Schule, den WDR-Bericht "Radikal fleichlos", bei Hendrik Zeitler Zuhause zum ersten Mal gutes veganes Essen bekommen, mit Veganissimo in der Hand E-Nummern kontrollieren, Arabic beim Kartoffel-Lord in Dortmund, die spannende Entdeckung von Straight Edge mit Bands wie Battery, Culture & Co, Metaxa in der Schulpause, ein selbstgezeichnetes Vegan-Tribal-Tattoo, Umzug ins Zivi-Wohnheim, diverse Aktivitäten im AJZ Bielefeld, Konzerte mit Morning Again, Highscore & Enfold im AJZ Bielefeld, die Frage wer das Aufs-Boden-Werfen von Enfold erfunden hat, auf Tour mit Bloodpact & Ruination, Privat-Adressen auf Flyern, Anfang des Studiums, um zu machen was man will, Bands wie ACME & Systral, Susan, Manon & Diana aus Holland, die geplante Tour mit The Swarm, Bloodpacts "Straight Edge is Verzet"-Shirts, das Ungdomshuset in Kopenhagen, Roberts Refuses Handynummer, stressige & unangenehme Touren, Touren als Ausnahmesituation, viele Gerede auf Poisonfree.com, wie Ralf Bock eine Band am Flughafen ausgesetzt hat, mit Kill Your Idols auf Tour in den USA, Freiwilliges Soziales Jahr in einem Wohnheim in Münster-Coerde, der Anfang der Beschwerden mit Herzrasen, Schwindel & Co ohne Diagnose, die erste Psychotherapie, Vermeidungstaktiken, Tätowierungen als Selbstverstümmelung & Veganismus als Essstörung, wie Notfallnummern leider oft nicht helfen, der lange Weg das richtige Medikament & einen Umgang mit der Krankheit zu finden, der komplette Verlust des Selbstbewusstseins, die Unmöglichkeit Medikamente abzusetzen, das Studium abbrechen, um endlich was Richtiges zu arbeiten, Beginn der Ausbildung als Veranstaltungskauffrau bis die Handelskammer das untersagt hat, Selbständigkeit als Veranstaltungstechnikerin, kilometerweise Kabel schleppen um beschäftig & ausgepowert zu sein, eine bezahlte Weiterbildung zur Eventmanagerin, bei Fucked Up im Gleis22 den zukünftigen Ehemann Straight-Edge-Guido kennenlernen, wie jemand behauptet anhand der Hände beurteilen zu können, ob jemand arbeitsfähig ist oder nicht, die Wichtigkeit von Sport & Tieren im Leben, ein Weg, der wackelig bleibt, uvm.
10: Michiel Bakker (PROFOUND, COLT TURKEY, MAN LIFTING BANNER, DEAD STOOLPIGEON) - Und dann kam Punk
2 Stunden 46 Minuten
Im Gespräch mit Michiel. Wir reden u.a. über 1977 im holländischen Fernsehen Plastic Bertrand sehen, als 11-jähriger politische Diskussionen führen, Riots zu Königin Beatrix Thron-Besteigung, die Kraaker-Bewegung, keine Möglichkeit auf dem Dorf Musik zu kaufen, The Ex-Platten aus der Bibliothek ausleihen, ein Magazin mit einem Bericht über Black Flag, Hüsker Dü & Suicidal, mal wieder Exploited als Einstieg, mit 13 Jahren nicht zum Clash-Konzert zu dürfen, mit 15 wegen Punk-Stress zur dementen Oma nach Amersfoort ziehen, erstes HC-Konzert mit Negazione, BGK & Lärm, die holländische Punk & Hardcore-Szene, MDC niemals live gesehen haben, das Café Kippenhok in Amersfoort, für 25 Gulden einen Bass kaufen, aber nie in einer Bands spielen, Studium in Utrecht, ein geteiltes MRR-Abo für Brieffreundschaften, nie Alkohol getrunken zu haben, lange mit Straight Edge gehadert zu haben, bis bei einem Konzert im Chi Chi Club echte Punks waren, schwierige, familiäre Hintergründe, protestantische Arbeitsmoral, den Versuch 1986 Sänger von einer Band namens Regiment zu werden, erste Band namens Deputy Dawg Conspiracy, um wie Warzone oder Cro-Mags zu klingen, die erste USA-Reise 1988 mit Marcel, ein zufälliger Schlafplatz bei dem Bassisten von Isocracy, mit Stikky abhängen, zusammen mit Youth of Today im MRR Haus wohnen, mit Dan O´Mahoney in der Küche einem Gespräch von Tom Yohannan mit Al Barile zuhören, spontan mit YOT auf Tour gehen und danach full on Straight Edge Hardcore sein, das Colt Turkey Fanzine, frühe Straight Edge Bands wie High Circle (Italien) oder HHH (Spanien), Diskussionen, ob man Kaffee trinken darf oder nicht, holländische Bands wie Betray oder Crivits, die Connection von Verbal Assault & Amersfoort, den Anfang von Profound, die van den Berg-Brüder mit Erdbeer-Milchshakes & Ballisto ködern, die Freundschaft zu Bart, der Illustrationen für Definite Choice gemacht hatte, der Kontakt zu Peter Hoeren von Anti-Schelski-Records, das vermeintliche Ende von Kommunismus im Jahr 1989, das erste Mal Marx lesen, einen Auftritt von den Redskins bei der BBC und ihr Album "Neither Washington nor Moscow", einen Kulturschock beim Russland-Besuch mit Bart & Theun, kontroverse Reaktionen auf Man Lifting Banner, Probleme in Deutschland, der Glauben mit der Band wirklich etwas verändern zu können, das Blood Red Fanzine mit Jörg Koch, das Verhältnis zu Nations on Fire, das letzte MLB Konzert mit Face Value in Salzgitter, die kurze intensive Phase mit Dead Stoolpigeon, spät Vater werden, weil die eigene Jugend so dunkel war, nur noch passives Miglied bei den Internationalen Sozialisten zu sein, eine neue Dimension von Glück, manchmal Boomer sein, die Jazzband von Olav van den Berg, die Rückkehr von Seein Red, eine Feyenoord Rotterdam Fan Band, für eine Zahnarzt-Rechnung alle HC-Platten verkaufen müssen, eine geplante Dead Stoolpigeon Triple LP, HipHop von Appolo Brown & Sean Price, konservativen Hardcore-Geschmack, das Dr. Know-Benefiz-Konzert im Tompkins Square Park, die Autobiografie von John Joseph, die tiefe Liebe zu Cro-Mags, Minor Threat nicht mehr wirklich zu mögen, durch Joe Strummer mehr über sich zu lernen als von den Eltern, die Wichtigkeit vom Zuhören, dass die Welt ohne Revolution nicht zu retten ist, uvm.
2 Stunden 40 Minuten
Im Gespräch mit Sam. Wir reden u.a. über Green Day & Nirvana als Einstieg in härtere Musik via MTV/Viva, für 23 Mark zu Green Day, "Arsch im Raum der Zeit" von Wizo, von Bauern im Jugendclub als Zecken angepöbelt werden, durch die Skater zu Pennywise, Satanic Surfers, Lag Wagon & Burning Heart Sampler kommen, Politisierung in Pre-Internet-Zeiten, die Freiheit per Moped-Führerschein, Beginn des Studiums in Offenbach, via The Faction zu Septic Death & SST & Dischord Stuff, Umzug nach Gießen in das Hausprojekt überm AK44 dank diverser Plena, Studium der Fotografie & Fine Arts mit dem Wunsch klassische Malerin zu werden, Bilder & Songtexte sind keine guten Träger von Idealen, Bafög & Nebenjobs in Keksfabrik & bei der Post, mit Ratten und verschimmelten Töpfen wohnen, Sascha & Vonni von Rotzkrach Mucke, die R.A.M.B.O. Show in der AK44, die erste Band Mannequin Suicide, dass THE F.A. eigentlich The Frantic Army heißen sollte, mit nem polnischen Crust-Van auf Tour de Tortur durch Spanien & Portugal, Litti und Prügelprinz Records, Thrashcore wie ETA, Scholastic Death & What Happens Next, mit dem Zug zur ersten Glasses-Probe nach Göttingen, mit Glasses an die Westküste, das Half Moon Festival in der Bay Area, the tonic that cures the ills of life, das Hadern an sich und der Welt, "Titten raus"-Rufe auf Shows, die Bezeichnung female fronted, die "Bist Du mit der Band dabei?"-Frage, das Fluff Fest 2011 und seine Folgen, zwei Jahre Fernbeziehung nach USA, Stress mit dem amerikanischen Customs, Umzug nach L.A., dem betrunkenen Greg Anderson von Southern Lord eine Visitenkarte in die Hand drücken, dass ein Floorpunch-T-Shirt beim Job geholfen hat, "Make the logo bigger", Schwierigkeiten mit Power Trip, das Cover von Primitive & Deadly von Earth, die sehr kleine Hardcore-Szene in LA, work hard party hard, die Schwierigkeit sich als freischaffende Künstlerin zu bezeichnen, entrückte, traumartige Fotografie, das ambivalente Verhältnis zu Einsamkeit, das Experimentieren mit Pentax & Analog-Film, wie sich das Verhältnis zu Amerika in 10 Jahren verändert hat, dass die Deutschen immer eine Meinung haben müssen, die linke Westcoast-Bubble, Glasses-Pläne für 2021, Interesse an Psych-Folk wie Pentangle, das Album Deeper Woods von Sarah Louise, frühe Rave Culture aus UK aus dem Nebenzimmer, Lieblings-HC-Bands: Black Flag, Carry On, Terror, uvm.
2 Stunden 16 Minuten
Im Gespräch mit Elianna. Wir reden u.a. über Punk-Kassetten, Sex Pistols. Dead Kennedys, Bérurier Noir, das Hakenkreuz-T-Shirt bei den Sex Pistols, AC/DC, Streits zwischen Rappern & Metallern, dass die Metaller einfach cooler waren als die Macker-Rapper & ihre Fly-Girls, ein besetztes Haus in der Nähe der Schule, die besetzte Fabrik Wolgroth, nicht aufs ACDC-Konzert zu dürfen, 5-Sterne-Hotels in Rio, Kekse auf mehrstöckigen Etageren, es scheiße gefunden haben in Museen zu gehen, das allererste Konzert mit Recusant, Spit Acid/Peace of Mind Show in Zürich, den Drang nach Freiheit, jeden Tag Konzerte & Voküs, die rechtliche Situation von besetzen Häusern in der Schweiz, zu Besuch in Bovenden mit der läufigen Laika, das Schlössli in Luzern, warum Musik so wichtig als Ausdruck war, Do it Yourself, Frauenhausen in Luzern, die Entstehung der Re-Sisters, heftige Diskussionen um Sexismus in der Szene, Selbstbestimmung, Harum Scarum auf dem Noc Walpurgi in Warschau, wie in der Hardcore-Szene die Frauen eher im Hintergrund standen, Fritze als Motor, in Küchen & Kitas arbeiten, Hausbesetzen als Lebensentwurf, die Zukunft in einer No Future-Bewegung, 14inch General, Kleisters (RIP) Skuld Records, die ganze Anarcho-Punk-Schote, die Bullshit Detector Sampler von CRASS Records, die erste Schweizer Frauenpunk Liliput, die Entstehung von Ugly Aesthetics, Iffis Connection in die Schweiz, auf Tour, Bewerbung an der Hochschule der Künste mit wirrem Punkte-System, die Trennung von Kunst & Punkrock, dass Subkultur nicht käuflich, Kunststudent*innen als Übel, eine Antisemitismus-Erfahrung in der HFK, "Deutsch mich nicht voll" auf Unterhosen drucken, Antideutsche in Deutschland, die Du bist Deutschland-Kampagne, das plötzliche Bewusstsein im Land der Täter zu sein, dass alles Schlechte eigentlich aus Bayern kommt, die Frage was Geschichte eigentlich bedeutet, Chuzpe, Prostitution als eine Form von Subkultur, dass man nicht immer alles kaputt schlagen muss, um zu konfrontieren, eine Video-Installation über die jüdische Prostituierte Raquel Liberman, die Entstehung der Bahnhofsmission, über zwei Jahre immer wieder in Buenos Aires zu arbeiten, Femizide in Argentinien, die Romantisierung von Zuhältern, die jüdische Community in der christlichen Mehrheitskultur, viel mehr organisieren müssen, wenn man ein Kind hat, das Punkrock oft zu kleinkariert geworden ist, die Intellektualisierung von Punk, nur noch wenig Musik zu hören, Atari Teenage Riot in Israel, sich zu ärgern, beim Skateboard fahren nicht bremsen zu können, uvm.
2 Stunden 25 Minuten
Im Gespräch mit Markus. Wir sprechen u.a. über Bilderbuch-Punks beim UKW-Konzert in Heidenheim, als der angepunkte Max in der 7. Klasse eine Kassette mit Exploited, Slime & Dead Kennedys verlieh, Piece of Mind von Iron Maiden, ein Plattenladen mit Releases von Weird System, AGR, Mülleimer Records, zerrissene Jeans als Zeichen von Asozialität, die erste Heidenheimer Punkband The Krach, Razzia, mit der Schule zum Maiden-Konzert, Kiss als Lieblingsband, Springerstiefel & schwarze Klamotten, Billy Idol-mäßige Haare, Youth Brigade-, 7 Seconds- & AntiPasti-T-Shirts bei Mülleimer oder Sasquatsch bestellen, Christophers minikleiner Sex Pistols-Button, Genervt-Sein vom Sologewixe, die Schneider Powerpack-Anlage im Wohnzimmer, beim Flirten der totale Trottel sein, Fanzines wie Kabeljau, Aktueller Mülleimer oder Vox Vulgi als Blick in die Welt, der kleine Fanzine Terror Vertrieb, die ultrakonservative schwäbische Provinz, besoffen aufm Konzert sein ohne es zu merken, Listen im Karstadt kopieren, die ersten Tape-Sampler ab Ende 84 mit Bands wie Upright Citizens, Tin Can Army, Negazione & Rattus, die Welt verbessern wollen, die Schwierigkeit Hoodies & Chucks, Conflict als Auslöser vegetarisch zu leben, statt Braten nur Bratensosse essen, Fast-Food-Veganismus, Bruno Fischer Sojamilch in braunen Glasflaschen, sich ständig rechtfertigen müssen, ein totaler Pragmatiker sein, Suppe mit Kuhaugen in der Mongolei, ein nicht näher benanntes Straight-Edge-Bootleg, der erste Release mit Subway Arts & No More als Tierrechts-Benefiz, den Bundesverband der Tierbefreier, die Ausbildung zum Energietechniker, dank Maximum Rock´n´Roll mit einem Standby-Ticket durch die USA reisen, bei Pavlos & Amber von Wreck-Age in New York, in Pittsburg Necrecadia Submachin, Scott, den Roadie von Neurosis, das Umfeld von Walk Proud in LA, 5000 Dollar im Turnschuh, der 1. Irak-Krieg, Neurosis & Offspring in der Gilman Street, Rorschach & Anti-Schism im ABC NO RIO, Into Another, Burn, Yuppicide & Quicksand im CBGBs, den Auftrag Vans zu kaufen, luxuriöser Zivildienst bei der AWO, ein Vertrieb für Second Hand Platten, die Jesus was a fucking dick 7" von Abolition, eBay kills the second hand distribution, Miozäns Offer Resistance tape, Working Class & Antifa, der Umzug nach Bremen via Vegan-Connection, die Wolfsburger aus dem Age-Umfeld, Bremencore, Adelheid Streidel Experience & das Gags & Gore, die Queerfish 7", wie Dirk Kusche die komplette erste Systral 7" aufnahm, Bernd & Scorched Earth Policy, aus der Not heraus in die Selbständigkeit, Zensur bei Inane, wenn Bands zu großen Labels wechseln, Mörser als Bestseller, die Idee von Esperanto als Weltsprache, die mehr oder wenige unfreiwillige Übernahme von Greed Records, wie es ist einen Plattenladen zu haben, wenn man eigentlich keine Menschen mag, wie 2010 der Tod der CD das Ladengeschäft schwerer machte, den Job als Integrationshelfer mit Nullkommanull Erfahrung in Pädagogik zu bekommen, Lieblingsbands: Crucifix, Uniform Choice, Wipers, Razzia & Verbal Assault, gute Releases 2020: Heavy Discipline, Gag, Riki, True Moon, das Inkaufnehmen von Altersarmut, mit sich selbst im Reinen zu sein, uvm.
1 Stunde 59 Minuten
Im Gespräch mit Hanna. Wir reden über NoFX, Juzi Göttingen, Pogo auf dem Weihnachtsmann, No Fun at All, die omnipräsente Antifa M, Hannas erste Band Captive, Bass-Spielen, Unterricht in Blockflöten, Oboe & Fagott, Snapcase, Victory Records, Breach, Screamo, die übermächtigen Converge mit dem Meilenstein Jane Doe, Gorilla Biscuits, Orchid, ACME, 244GL, erste Shows in Leipzig & Dresden, das Label "female fronted", female empowerment, die Sängerin von Walls of Jericho, ein potentielles Konzert mit Highscore in Adelebsen, dass Highscore ohnehin voll die Provinz-Band war, die großartigen The Now-Denial, Just Went Black, die Erkenntnis Teil eines Heavy Metal Kindergarten zu sein, Volvo, die Rote Flora in HH, mit Mönster auf Tour in den UK und sich quasi an nichts mehr zu erinner außer Teppichboden auf Klos & english breakfast in the middle of nowhere, die Tischler*innen-Lehre, Möbelbau, Studium in Wismar, den Neonazi-Laden Werwolf, ein Gefühl von Ohnmacht, patroullierende Nazis in der Innenstart, den Umzug nach Hamburg, den Umzug nach Freckenhorst, Schwangerschaft, eine coole Waldkita, Bratkartoffeln mit Speck, Sachen selbst in die Hand nehmen, den Unterschied von Subkulturen wie Rockabilly oder Gothic zu Punk, Shirts von Propaghandi und Ryker´s und vieles mehr.
2 Stunden 3 Minuten
Im Gespräch mit Flo. Wir reden über das erste Konzert (Bad Brains & Toxoplasma), Bonzen, wie Squandered Message mit Flos Einstieg schlechter wurde, auf Tour mit RKL, Snuff & Alice Donut, die gute Infrastruktur von Juzes in den 80ern, der Start von Heart First Records mit Nukey Pikes aus Japan, Sean Price, Roger Armstrong & Mykel Board in Japan, Ruts, Slime, Bad Brains, Porno Patrol, Stromsperre, Vorkriegsjugend, Jingo de Lunch, Gorilla Biscuits, Guns'n'Roses, Abratzk, Destiny Rec, Zorro Rec, X-Mist, We Bite, Women's Liberation Sampler, Punk/HC in Japan, JapCore, Schwarze Feuer, Dunkle Tage, Superfan, Dackelblut, beim Gauze-Konzert die ersten drei Reihen nur Frauen, Dischord, Cynthia Connolly, De Konkurrent, die politische Punkszene in Oslo, Lip Cream, Systematic Death, Mülltüte, Solid Decline, Pig//Control, Nuclear Cult, Peacebastard, Tin Can Army, die besten Platten aus Norwegen auf Norwegian Leather, die Tatsache, dass nur noch Rereleases rausgebracht werden, die Punk-Szene, die zur Zeit total retro ist, So Much Hate, Bannlyst, der Unterschied von Label und Logo hinten auf der Platte haben, aktuelle Labels mit Profil wie La vida es un mus & Iron Lung, Sammlerarschlöcher, 28 Semester studieren, in Weltunternehmen wie Microsoft & Roche zu arbeiten, nie auf die Idee zu kommen von Punk zu leben, absurde Portokosten, dass nichts unattraktiver ist als als junger Mensch Punk zu werden, dass Berliner schnell erkannt haben, dass weder Kapitalismus noch der real existierende Sozialismus cool sind, uvm.
2 Stunden 29 Minuten
Im Gespräch mit David. Wir reden unter anderem über Hausbesetzerzeit, Anti-Reagan, Demos für Klaus-Jürgen Rattay, Elvis, Shakin Stevens, Matchbox Autos, Exploited, Slime, Soundtracks zum Untergang, Fehlgeburt, Potse, Drugstore, DZB, The Rest, Destiny Records, Porno Patrol, No Allegiance, Squandered Message, Vorkriegsjugend, Malinheads, Combat not Conform, Manson Youth, Bonzen, Skatepunks, Blockshock, Tommyhaus, Ex, KOB, Schlehmil, Negazione, Upset Noise, Hostages of Ayatollah, ne Flasche Wodka für 5 Mark, Gorilla Biscuits, Zimmer 101, Sasquatsch, No Future, die Welt verändern, Erosion, Emils, Biohazard, die Gemeinsamkeiten von Berlin & New York, Youth of Today, Lethal Aggression, Maximum Rock´n´Roll, ob es okay ist Kaffee zu trinken, wenn man Straight Edge ist, Slapshot, AGR Records, Vertragsverhandlungen mit Karl-Ulrich Walterbach, Ute von MAD, Mordred, Noise Records, Studio mit Flipperautomaten, Snoop Records, Agnostic Front, Killing Time, eine Aura der Gewaltbereitschaft, Dischord, Negative Approach, Madball, Leeway, Ludichrist, Crumbsuckers, Terror, Strasse & Härte, Cro-Mags, Side by Side, weiße Mittelklasse-Boys, wabbelnde Massen im SO36, Unity, MDC, mit Mike War in New York bei Walter, Civ & TC, Leeway-Record-Release Party mit DMS, mit Marc von MAD in Zagreb, Punishable Act, Devil Inside, Image & Ehrlichkeit, sich auf der Bühne benehmen wie Lamas, mit 108 auf der Tour mit Refused Schlagzeug spielen, fast bei Shelter einzusteigen, Troopers als politisch korrekte Variante zu den Onkelz, die Schnelligkeit von Atze, Mad Mob Records, die We´ll never be tamed CD, auf Tour mit Snapcase, Strife & Shift, Feeding the Fire, die Fusion von Coretex, Fun Records & MAD, Murdred Art, die naive Happy Unity Family der Coretex GmbH, das wirre Tauschsystem von Labels früher, immer an der Kippe sein und sich neu erfinden müssen, Merch als A&O, der Tod der CDs durch Streamingdienste, das 25 Jahre Coretex Festival, Coretex als mittelständisches Unternehmen, Engst, das Verhältnis zu den Eltern, selbst Vatersein, Selbermachen statt Kaufen, Fridays for Future, Obrigkeiten hinterfragen, rote Schuhe uvm.