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Kulturleben Archiv

551 Episoden
29 Minuten
Keine Stunde Null - Betrachtungen zu einem deutschen Mythos von Dana von Suffrin / Das Buch "John & Paul. A Love Story in Songs" von Ian Leslie
22 Minuten
Ein stummer Hund will ich nicht sein - Dokumentar-Film über Korbinian Aigner. Von Roland Biswurm. // "Andor" - Zweite Staffel des Star-Wars-Sequel startet. Von Antje Sieb. // "Feuer und Nebel - Romandebut der Schauspielerin Katja Riemann. Von Peter Helling. // Legende der alten BRD - Sportreporter und Kabarettmacher Sammy Drechsel wäre 100. Von Gerhard Brack.
33 Minuten
Keyboard aus alten Zeiten: Mozarts Reiseklavier ist ins Augsburger Mozarthaus zurückgekehrt / Zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Flossenbürg in der Oberpfalz: Gespräch mit der Fotografin Renate Niebler zu ihrer Ausstellung mit Fotos von Überlebenden und auch von den Orten des Leidens im KZ / "Jeden Tag eine Postkarte": Ausstellung von selbstgemalten Postkarten von Helmut Wartner in Landshut / Saisoneröffnung im Buchheim-Museum: Gespräch mit der stellvertretenden Direktorin Raijka Knipper über die aktuellen Ausstellungen und den geplanten Erweiterungsbau am Starnberger See / "The Nymphs are departed": Iwajla Klinke zeigt Fotos von Initiationsriten im Diözesanmuseum Freising
14 Minuten
Menschliche Körperteile, Föten und Embryos, mit und ohne Fehlbildungen, eingelegt in großen Gläsern mit Formaldehyd: Im 19. Jahrhundert waren solche Humanpräparate die einzige Möglichkeit, medizinisch auszubilden. Einige solcher Stücke sind Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Museen ausgestellt worden, wie zum Beispiel im Salzburger Haus der Natur. Als man in den 90ern die Geschichte des Museums aufgearbeitet hat, vor allem die Nazi-Zeit, ist auch die Ausstellung in die Kritik geraten. Die Stücke sind erst ins Depot gewandert und dann 2004 nach Wien gegeben worden, in die humanpathologische Sammlung des Naturhistorischen Museums. Nun sind die Präparate wieder nur für wissenschaftliche Zwecke einsehbar. Gabriel Wirth hat sie sich zeigen lassen
33 Minuten
Sich aufheizende Asphaltwüsten oder begrünte Plätze. Stadtplanung ist im Umbruch. Wie passen sich Städte dem Klimawandel und neuen gesellschaftlichen Bedürfnissen an? Was lässt sich aus den Fehlern der Vergangenheit lernen? Und wie schafft man es, die Bürger bei all den Herausforderungen auch mitzunehmen? Wir sprechen mit dem Journalisten Tobias Krone, der ein Begrünungs- und Autofreiprojekt in München begleitet hat, mit Architekturprofessorin Ingrid Burgstaller und dem Stadtplaner Klaus Illigmann.
35 Minuten
Ausstellung "Ad lucem" in der Heiliggeistkirche Landshut. Von Julie Metzdorf / Ralph Goppelt im Gespräch über die Weißenburger Fototage 2025 / Uraufführung: Musical "Die Weiße Rose" kommt nach Füssen. Von Peter Jungblut / Laientheater in Peiting: "Der Hochzeiter meiner Frau". Von Chris Baumann / "Jede Jahreszeit ist schön" - Neue Gedichtanthologie. Von Sarah Kosh-Amoz / Faszination "Titanic": Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim. Von Dagmar Bohrer-Glas
41 Minuten
Vielleicht sind es die Enkel, die das Schweigen über die erlittenen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs aufbrechen können - die "dritte Generation" ist das Thema einer Ausstellung im Jüdischen Museum in München. Wir sprechen mit beteiligten Künstlern, Ilana Lewitan und Georg Soanca-Pollak. Außerdem ein Reportage über neue Sakralbauten in Bayern
20 Minuten
Neu im Kino: Rami Malek als Agent in "The Amateur" / "Parthenope" - Der neue Film von Paolo Sorrentino / Probenbesuch: Die "Wellbappn" in neuer Besetzung
34 Minuten
Anfang April vor drei Jahren eroberte die ukrainische Armee die Stadt Butscha zurück. Was sie vorfanden ging in schockierenden Bildern um die Welt: von russischen Soldaten ermordete und gefolterte Zivilisten. Schnell ertönten Rufe nach der Justiz, dem Internationale Strafgerichtshof in Den Haag oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Doch wieviel Macht haben diese Institutionen noch? Was bringt ein Haftbefehl gegen Putin? Trump erkennt den Internationalen Strafgerichtshof nicht an, hat sogar Sanktionen gegen seine Mitarbeiter verhängt. Ein Gespräch mit dem Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck, Mitgründer und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights, sowie mit Angelika Nußberger, Professorin für Staatsrecht und Völkerrecht an der Universität Köln.
33 Minuten
Tanzprojekt "7 Worte" in Regensburg - Gespräch mit Andreas Schlögl / "Sammeln, Glück und Wahn" im Diözesanmuseum Freising / Später Besuch. Dietrich Bonhoeffer redivivus - Szenische Lesung des "Dokudramas" / Auftakt Literaturfest Allgäu - Gespräch mit Nadja Hendriks / Vorschau auf die Ballettfestwoche an der Bayerischen Staatsoper
13 Minuten
Militärkunst nannte man im 19. Jahrhundert Zeichnungen und Gemälde, die den Alltag von Soldaten abbildeten und verherrlichten. Ein Künstler, der solche propagandistische Kunst angefertigt hat, war der in Bayreuth geborene Anton Hoffmann. Seine Arbeiten aus dem Depot des Museum Georg Schäfer in Schweinfurt sollen wieder gezeigt werden.
27 Minuten
"Besetzungen" - Im Gespräch: Dramatikerin Raphaela Bardutzky über urbanes Wohnen. Mit Knut Cordsen/ Über den Umgang mit möglicher NS-Raubkunst - Der Stand der Debatte in Bayern, mit Kultusminister Markus Blume und mit Anton Biebl, dem ehemaligen Kulturreferenten Münchens. Von Stefan Mekiska.
33 Minuten
Filmkritik: "Ich will alles. Hildegard Knef" / Feinster Trash? Der "Minecraft"-Film kommt ins Kino / Incels in Serie: Gespräch über die Netflix-Serie "Adolescence" / Gespräch mit der österreichischen Kabarettistin Malarina
35 Minuten
Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass das, was in den USA gerade passiert, nicht weniger ist als ein Angriff auf die Wissenschaft. Budgets an Forschungseinrichtungen und Universitäten werden gekürzt oder eingefroren -Tausende Mitarbeiter entlassen - zum Beispiel 1000 Biologen, Toxikologen und Chemiker, die am Amt für Umweltschutz forschen. Das trifft nicht nur den Wissenschaftsstandort USA hart, sondern auch die weltweite Community. Denn Forschung findet grenzüberschreitend statt - an großen Forschungsprojekten sind viele Länder beteiligt. Stockt die Forschung in den USA, ruckelt der gesamte Motor. Wir sprechen mit Adrian Daub, Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Stanford, der Physikerin Elisa Resconi von der TU München und Walter Rosenthal, Präsident der deutschen Hochschulrektorenkonferenz.
13 Minuten
Das Neue Schloss in Ingolstadt ist eines der besterhaltenen spätmittelalterlichen, früh-renaissancezeitlichen Schlösser in Mitteleuropa. Erbaut ab 1472 von den reichen Herzögen von Landshut, die hier eine neue Residenz erbaut haben. Seit 1972 ist hier das Bayerische Armeemuseum beheimatet. In einem neu gestalteten Raum des Armeemuseums kann das Zelt des Großwesirs Sari Süleyman Pasa wieder bewundert werden. Es zeugt von der hohen Kunst der Zeltmacher in Istanbul und von den langen und immer wieder aufflammenden Kriegen des deutschen Kaiserreichs mit dem Osmanischen Reich. Nur sehr wenige osmanische Zelte haben in Mitteleuropa bis heute überdauert. Zumeist sind es große, repräsentative Zelte, die von den Osmanen als Audienzzelte und für den Kriegsrat genutzt wurden. Dieses prächtige Zelt des Großwesirs ist nicht das einzige im Armeemuseum Ingolstadt. Warum wird das eine ausgestellt? Das andere nicht? Und wie konnten Osmanische Zelte zu Ikonen der bayerischen Landesgeschichte werden? Unsere Reporterin Sarah Khosh-Amoz findet im Depot des Bayerischen Armeemuseums die Antworten.
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