Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Lobo – Der Debatten-Podcast Archiv

179 Episoden
60 Minuten
Konservativen Intellektuellen bekommt das Internet nicht. Sie haben in der Maaßen-Debatte gezeigt, wie sehr sie sich von sozialen Medien und deren Mechanismen instrumentalisieren lassen und damit ins Netz der Internet-Trolls geraten.

Zu beobachten war das nach den Vorfällen in Chemnitz und im Fall Maaßen, als der Begriff „Hetzjagd“ von Konservativen in die Relativierungskiste gesteckt wurde und später selbst von den Kritikern sprachlich vereinnahmt wurde.

Das behindert eine öffentliche Diskussion. Es verwandelt die Debatte in einen Kampf der Begriffe und mithilfe der Mechanismen der sozialen Medien zu einem Like or Hate Event.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 8 Minuten
Ein Teil der Bevölkerung scheint mit rechts zu sympathisieren, die Äußerungen des Verfassungsschutzpräsidents Hans-Goerg Maaßen lassen vermuten, dass er dazu gezählt werden kann. Es ist allerdings ein heimlicher Rechtswunsch.

Deutschland hat ein Integrationsproblem, das nicht von der Hand zu weisen ist, aber jahrelang vernachlässigt wurde. Deswegen brauchen wir Leitwerte statt bräsiger Leitkultur. Multikulti plus unnachgiebig durchgesetzte Leitwerte als Erfolgsrezept.

Die Äußerungen von Maaßen wirken genau entgegengesetzt.

In dieser Folge diskutiert Sascha Lobo Kommentare, die ihm zustimmen und viele, die sich weit nach rechtsaußen lehnen.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
53 Minuten
Der 9. Zukunftsgipfel der Bundesregierung ist vorbei und er wird von Sascha Lobo mit nur nur zwei Worten zusammengefasst: “Mal sehen”. Denn Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften eint die Angst vor Veränderung durch die Digitalisierung. Aber wenn zwischen Leuten, die eigentlich unterschiedliche Interessen verfolgen, allzu große Einigkeit herrscht, sollte man das alles mit einer gewissen Skepsis betrachten.

Diese Einigkeit scheint auf dem wirtschaftlichen Erfolg des Landes aufgebaut zu sein und ist deshalb trügerisch. Denn damit geht das Land eine Wette ein, dass es in zehn Jahren noch genauso gut aussieht, wie jetzt. Ebenfalls ist der Ruf nach der Regulierung der großen, meist amerikanischen, Digital-Giganten ein Zeichen von Furcht und verkapptem Tech-Nationalismus. Eigentlich müssten genau jetzt, in Zeiten großer Stärke, deutsche Konzerne wie bekloppt investieren. Das tun sie aber nicht ansatzweise in dem Umfang, der notwendig wäre.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 1 Minute
Sascha Lobo ist der Meinung, dass das Naziproblem ein strukturelles, gesellschaftliches ist und führende Vertreter der Strukturen und der Gesellschaft beweisen, dass sie offenbar kein Interesse an einer Zäsur haben.

Dabei müssten die Vorfälle in Chemnitz eine Zäsur darstellen, so wie sie es damals auch bei den Vorfällen zur Silvesternacht in Köln war.

In dieser Folge bespricht Sascha Lobo die Reaktionen auf seine Kolumne, die von Zustimmung bis hin zu Vorwürfen gehen, er wäre auf dem linken Auge blind.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
54 Minuten
Eine britische Touristin fällt betrunken von einem Kreuzfahrtschiff ins Meer und wird nach zehn Stunden im Mittelmeer gerettet. Die Weltpresse berichtet ausführlich. Die mediale Aufmerksamkeit steht in direktem Kontrast zu der Berichterstattung über ertrinkende Flüchtlinge, die auf demselben Meer in Seenot geraten.

Dafür gibt es laut Sascha Lobo zwei Gründe: Wir leben in einer Welt der Übermedialisierung. Durch den Katastrophendauerhagel wird eine gewisse Abstumpfung vorangetrieben. Und zweitens ist es Rassismus. Allerdings ist es ein unterschwelliger, sogar unbewusster Rassismus.

Das hat auch mit der Nähe zu tun. Durch die Übermedialisierung ist man gezwungen, konzentrische Kreise der Relevanz um sich herum zu ziehen, und damit gewissermaßen eine Art Opferrangliste zu erstellen. Diese beiden Effekte - verdeckte Rassismen und Übermedialisierung - greifen ineinander, verschmelzen und beeinflussen sich gegenseitig, deshalb kann man auch das eine nicht als Entschuldigung oder zur Entlastung verwenden.

Sascha Lobo setzt sich in dieser Folge mit Kommentaren auseinander, die nicht der Meinung sind, dass die unterschiedliche Berichterstattung mit Rassismen zu erklären sei.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde
Die Deutsche Welle schaltet ihre Kommentarfunktion ab. Der Grund: Wiederkehrende Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen. Das öffentlich-rechtliche Medium steht nach eigener Aussage für "offenen, kritischen Austausch".

Wie dieser ohne die Möglichkeit zum offenen, kritischen Austausch mit dem Publikum aussieht, bleibt das Geheimnis der Deutschen Welle. Das aktuelle Ergebnis: Inszenierte Hilflosigkeit.

Doch nirgendwo sind Kommentare so wichtig wie bei Nachrichtenmedien. Kommentare können die eigene publizistische Perspektive enorm erweitern, sie können als Frühwarnsystem begriffen werden - vor allem aber dienen sie der Identifikation mit einer Seite, denn Kommentare sind die Community. Und genau diese Identifikation wird zum wichtigsten Gut für privat finanzierte Medien.

In dieser Episode geht es darum, wie eine gelungene Moderation von Kommentaren aussehen kann, welche Prioritäten Medienhäuser dabei setzen und inwiefern Facebook als Rückkanal geeignet ist.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
53 Minuten
Auf Twitter ist Elon Musk ein Idiot, denn hier mobilisiert er Mobs. Geht ihm etwas gegen den Strich fällt Musk mit Beschimpfungen auf - häufig gegen Frauen. Unter seinen 20 Millionen Follower auf Twitter sind eine enorme Menge von Männern, die solche Attacken als Hass-Event betrachten.

Man sagt oft leichtfertig "Trolle", aber darin liegt eine Beschönigung, denn während die halbmythische Figur im Netz in erster Linie nervt, können digitale Mobs lebensgefährlich sein. Und Reichweite verpflichtet.

Meinungsfreiheit erfordert nämlich auch einen Raum, in dem man seine Meinung äußern kann, ohne danach Angst um Leib und Leben haben zu müssen. Die Verantwortung ist viel, viel größer, als die meisten Leute glauben: Öffentlichkeit kann eine Waffe sein, und je größer die Reichweite, desto Knall.

In dieser Episode geht Sascha Lobo folgenden Fragen auf den Grund: Was sind die Logiken der Männermobmaschinen? Ist Twitter ein Sonderfall, der Hetze besonders begünstigt? Und welche Rolle spielen dabei positive Vorbilder - ja, vielleicht der Autor selbst?

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
59 Minuten
Bei Twitter, Facebook und in anderen soziale Medien kommunizieren Rechte, Rechtsextreme intensiv. Die verwendeten Begriffe entfernen sich in ihrer Bedeutung immer weiter von Sprache und Alltag der meisten Menschen. In der Kolumne schrieb Sascha Lobo eine polemische Übersetzungsleitfaden und zog damit viel Kritik auf sich, hier reagiert er auf die Kommentare.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 1 Minute
Die journalistische Berichterstattung versucht Donald Trumps bizarre Auftritte mit den Instrumenten politischer Normalität zu verarbeiten. Das scheint symptomatisch für die Hilflosigkeit klassischer Medien beim weltweiten autoritären Backlash.

Trump hackt die Nachrichten, und die Nachrichten lassen sich hacken: Alles in klassischen Nachrichten schreit: "Es folgt eine legitime normale politische Äußerung". Auch, wenn genau das nicht der Fall ist.

Das gegenwärtig sinnvollste mediale Mittel gegen die Schwäche der liberalen Demokratie könnte sein, nicht mehr so zu tun, als könne man neutral und objektiv über Vorgänge berichten, über die sich aus der Perspektive der liberalen Demokratie nicht neutral und objektiv berichten lässt.

In dieser Episode des Debattenpodcast bespricht Sascha Lobo, ob ein Journalismus mit Haltung gleichzusetzen ist mit “Nannyjournalismus”, ob eine klare journalistische Haltung die Skeptiker weiter in ihre Filterblasen treibt und ob die negative Berichterstattung über Trump nicht schon negativ genug ist.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde
Die journalistische Berichterstattung versucht Donald Trumps bizarre Auftritte mit den Instrumenten politischer Normalität zu verarbeiten. Das scheint symptomatisch für die Hilflosigkeit klassischer Medien beim weltweiten autoritären Backlash.

Trump hackt die Nachrichten, und die Nachrichten lassen sich hacken: Alles in klassischen Nachrichten schreit: "Es folgt eine legitime normale politische Äußerung". Auch, wenn genau das nicht der Fall ist.

Das gegenwärtig sinnvollste mediale Mittel gegen die Schwäche der liberalen Demokratie könnte sein, nicht mehr so zu tun, als könne man neutral und objektiv über Vorgänge berichten, über die sich aus der Perspektive der liberalen Demokratie nicht neutral und objektiv berichten lässt.

In dieser Episode des Debattenpodcast bespricht Sascha Lobo, ob ein Journalismus mit Haltung gleichzusetzen ist mit “Nannyjournalismus”, ob eine klare journalistische Haltung die Skeptiker weiter in ihre Filterblasen treibt und ob die negative Berichterstattung über Trump nicht schon negativ genug ist.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
57 Minuten
Eine wesentliche, politische Überzeugung des 20. Jahrhunderts war, dass Demokratie und eine florierende (soziale) Marktwirtschaft zusammengehören. Diese Erzählung scheint in Gefahr zu sein.

Zwar wird die digitale Gegenwart in Kalifornien gestaltet, die Zukunft könnte aber in China entstehen. Denn Datenströme und ihre zielgerichtete Auswertung sind der essenzielle ökonomische Machtfaktor und China der ausschlaggebende Markt.

Sascha Lobos These: Herkömmliche, soziale Marktwirtschaft mag tatsächlich besser in freien, demokratischen Staaten funktionieren - aber der kommende Digitalkapitalismus funktioniert besser in autoritären Staaten.

In dieser Episode des Debatten-Podcast wägt Sascha Lobo ab, wo Europa und China wirklich stehen, welche Faktoren für einen langfristigen digitalen Erfolg wichtig sind und ob die lähmende Bürokratie Schuld ist an der langsamen Entwicklung in Europa.

Wir wollen unser Podcast-Angebot noch besser machen, dafür brauchen wir Ihren Input! Nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit für unsere Podcast-Umfrage: www.spiegel.de/podcastumfrage. Vielen Dank!

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde
Kurz vor der entscheidenden Abstimmung im EU-Parlament über die Urheberrechtsreform, schrieb Sascha eine emotionale, eine wütende Kolumne.

Seine These: Es gibt eine dunkle Technikgläubigkeit, die umso stärker ist, je weniger man sich mit der Materie auskennt. Während man bisher bei Technikgläubigkeit von begeisterten Netzfans ausgeht, handelt es sich hierbei um eine Form des Technikwahns für Kulturpessimisten, Netzfeinde und Ahnungsarme. Dunkle Technikgläubigkeit ist, wenn man weder weiß noch wissen will, ob und wie eine Technologie funktioniert - damit die eigene Hoffnung, sie könnte Probleme lösen, nicht enttäuscht wird.

Glücklicherweise wurde das Reformpaket abgelehnt. Und so diskutiert Sascha Lobo in dieser Episode nicht nur Kommentare zu seiner Kolumne, sondern auch die Reaktionen auf die Abstimmung und wie die öffentliche Debatte mitgeholfen hat, ein schlechtes Gesetz (vorerst) zu verhindern.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
59 Minuten
Die deutsche Politik schimpft über den Handelsunfug des Donald Trump. Geht es dagegen um die digitale Welt, kann es in Deutschland gar nicht irrational, nationalistisch und protektionistisch genug sein. Die gleichen Leute, die Zöllen auf deutsche Autos mit Unverständnis begegnen, befürworten mit verschwörerischer Miene jede noch so absurde Maßnahme gegen die großen, bösen, amerikanischen Digitalkonzerne.

In wenigen Tagen wird im Europaparlament zum neuen Urheberrecht abgestimmt. Dabei stehen zwei extrem problematische Artikel im Vordergrund: Leistungsschutzrecht und Upload-Filter.

In dieser Episode diskutiert Sascha Lobo mithilfe der Kommentare aus dem SPON-Forum, Sinn und Unsinn der streitbaren Artikel der neuen Urherberrechtsreform. Und wie Deutschland sich für eine bessere Zukunft im Digitalen verhalten sollte.

Wir wollen unser Podcast-Angebot noch besser machen, dafür brauchen wir Ihren Input! Nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit für unsere Podcast-Umfrage: www.spiegel.de/podcastumfrage. Vielen Dank!

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
60 Minuten
Weltpolitik findet inzwischen auf Twitter statt. Die Kürze zwingt oft dazu, Farbe zu bekennen. Und so spiegelt sich die deutsche Parteienkrise im Sommer 2018 auf Twitter. An den Hashtags, die die Parteien verwenden, kann man deren jeweilige Probleme erkennen. Die CDU hat kaum Argumente außer Merkel. Die SPD versucht im Emotionsmedium Twitter mit Sachargumenten und hastags wie #Brückenteilzeit nach vorne zu kommen. Die CSU verwendet am häufigsten den hastag #klartext.

Diese politische Form des Klartext geht zwingend mit der Inszenierung als Außenseiter einher. Das Versprechen "Klartext" ermöglicht der Elite Anti-Elitismus. Man kann dann als Regierungspartei Ein-Wort-Opposition spielen, also ganz oben stehen, sich zugleich aber mit dem "kleinen Mann" gegen "die da oben" verschwören. Klartext macht automatisch die schlichteste, emotionalste Lösung zur richtigen und duldet keine Diskussion.

In den Kommentaren zu Sascha Lobos aktueller Kolumne regt sich viel Zustimmung. Auf der anderen Seite auch heftiger Widerspruch: Es geht um Emotionen und die Verwendung bestimmter Begrifflichkeiten in der politischen Sprache.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
60 Minuten
Am 20. Juni 2018 wird im Rechtsausschuss des EU-Parlaments über die Neufassung des Urheberrechts abgestimmt. Dabei geht es im Wesentlichen um zwei Punkte. Zum einen um Upload-Filter, sprich: Zensurmaschinen, die auf gefährliche Weise intransparent verhindern, dass bestimmte Inhalte überhaupt in soziale Netzwerke hochgeladen werden können. Zum anderen geht es um ein europäisches Leistungsschutzrecht für Presseverleger, kurz: LSR.

Bei dieser Abstimmung stehen auf der einen Seite gewählte EU-Abgeordnete. Auf der anderen Seite steht praktisch der Axel Springer Verlag. Viele deutsche CDU- und CSU-Abgeordnete im Europaparlament sollen andere EU-Abgeordnete massiv unter Druck gesetzt haben, für das Springer'sche Leistungsschutzrecht zu stimmen.

Ein sinnloses Gesetz, sagt Sascha Lobo, der im Debatten-Podcast versucht ruhig und sachlich seine Meinung anhand von Kommentaren zu erklären.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++

Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.

Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.

Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.

Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.

Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.

Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.

Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.

Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.