Geschichte(n) hören Archiv
547 Episoden
1 Stunde 38 Minuten
Am 13. August vor 60 Jahren riegelte die Staatsführung der DDR die damals noch durchlässige Grenze zu West-Berlin ab und machte Millionen Menschen in der DDR zu Gefangenen im eigenen Land. Über Jahre blieben Familien und Freunde getrennt. Hunderte kamen an der innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer ums Leben. Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 wurde die Mauer über Nacht aus einem Symbol der Teilung und des menschenverachtenden kommunistischen Regimes in der DDR zu einem Symbol der Freiheit. Inzwischen erinnern Mauerdenkmäler in der ganzen Welt an die Zeit der deutschen Teilung, den Kalten Krieg und die kommunistische Herrschaft und ihre vielen Opfer.
Aus diesem Anlass haben wir am 9. August 2021 Zeitzeugen zu Wort kommen lassen und ihre Erinnerungen und Erfahrungen an den Mauerbau und die Folgen für die Menschen in Ost und West geteilt: Wie erinnern sie sich an den Tag des Mauerbaus? Wie lebten sie in der geteilten Stadt im unmittelbaren Grenzgebiet? Und wie blicken sie heute auf diese Zeit? Und wie sehen sie das Verschwinden der Mauer aus dem Stadtbild in Berlin und ihr Wiedererstehen als Denkmäler in anderen Ländern?
Aus diesem Anlass haben wir am 9. August 2021 Zeitzeugen zu Wort kommen lassen und ihre Erinnerungen und Erfahrungen an den Mauerbau und die Folgen für die Menschen in Ost und West geteilt: Wie erinnern sie sich an den Tag des Mauerbaus? Wie lebten sie in der geteilten Stadt im unmittelbaren Grenzgebiet? Und wie blicken sie heute auf diese Zeit? Und wie sehen sie das Verschwinden der Mauer aus dem Stadtbild in Berlin und ihr Wiedererstehen als Denkmäler in anderen Ländern?
1 Stunde 49 Minuten
Jede Gesellschaft, jeder Staat steht nach Gewaltherrschaft, Diktaturen oder Kriegen vor der Frage, wie mit den begangenen Verbrechen, mit den Opfern und Tätern umgegangen werden soll. Die Formen des Umgangs mit der Vergangenheit sind dabei sehr vielfältig. Die 10-teilige Veranstaltungsreihe „Transitional Justice“ möchte anhand ausgewählter Länderbeispiele unterschiedliche Aspekte von gesellschaftlichen und rechtlichen Aufarbeitungsprozessen nach Systemumbrüchen aufzeigen sowie Einblicke in die Erinnerungskultur und -politik in ihrem jeweiligen nationalen Kontext geben. Moderiert wird die Reihe von Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org. Die vierte Veranstaltung der Reihe "Transitional Justice“ hat den Fokus auf die Prozesse der Transitional Justice in Albanien, Rumänien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina gerückt.
1 Stunde 13 Minuten
Die zweite Veranstaltung der Reihe "Zeitzeugenperspektiven" thematisierte die Transformationsprozesse im Bildungswesen seit 1989/90. Im Mittelpunkt standen die Perspektiven von Zeitzeugen, die diese Umbrüche in Politik, Verwaltung und Bildungseinrichtungen miterlebt und -gestaltet haben. Welche Voraussetzungen brachten die Bildungssysteme der DDR und der Bundesrepublik Deutschland mit und welche Ideen wurden am „Runden Tisch“ entwickelt und in den Einigungsvertrag einbezogen? Wie verlief die Umgestaltung in bestimmten Bereichen, etwa im Schulwesen? Welche inhaltlichen und personellen Veränderungen und Kontinuitäten gab es?
1 Stunde 1 Minute
Vor dem gesamtdeutschen Sport schien 1990 eine goldene Zukunft zu liegen. Die Rechnung war einfach: Aus zwei erfolgreichen Sportländern sollte nun eine noch bessere, eine fast »unschlagbare« werden, wenn sich die Medaillen Ost und West zu neuen gesamtdeutschen Erfolgen summieren würden. Dafür mussten zwei grundverschiedene Sportsysteme zusammenwachsen. Der Staatssport DDR, der eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion zu erfüllen hatte, prallte dabei auf ein ganz anderes Prinzip des organisierten Sports in der Bundesrepublik. Während auf organisatorischer Ebene rasch gemeinsame Wege beschritten wurden, konnten in den zurückliegenden 30 Jahren nicht alle optimistischen Erwartungen an sportliche Triumphe erfüllt werden. Die vierte Veranstaltung der Reihe »Zukunftswerkstatt Einheit. Hoffnungen – Veränderungen – Perspektiven« hat die Entwicklungen des gesamtdeutschen Sportbetriebs seit 1990 in den Blick genommen.
1 Stunde 4 Minuten
Am 13. August 2021 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 60. Mal. Das historische Ereignis und seine weitreichenden Folgen haben das Leben vieler Menschen in Ost und West geprägt. Die Veranstaltung lässt Zeitzeugen zu Wort kommen, die mit der innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer ganz persönliche Umwälzungen verbinden – sei es im Familien- und Freundeskreis, im Beruf oder hinsichtlich ihrer Überzeugungen.
Folgende Fragen werden diskutiert: Welche Zäsur markiert der 13. August 1961 in den Biografien? Wie beeinflussten die innerdeutsche Grenze und die Mauer den Alltag in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland? Was konnte der Einzelne der Mauer entgegensetzen? Und nicht zuletzt soll der Bogen in die Gegenwart geschlagen werden: Welche erinnerungskulturelle Bedeutung kommt der Mauer und der deutschen Teilung heute zu?
Folgende Fragen werden diskutiert: Welche Zäsur markiert der 13. August 1961 in den Biografien? Wie beeinflussten die innerdeutsche Grenze und die Mauer den Alltag in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland? Was konnte der Einzelne der Mauer entgegensetzen? Und nicht zuletzt soll der Bogen in die Gegenwart geschlagen werden: Welche erinnerungskulturelle Bedeutung kommt der Mauer und der deutschen Teilung heute zu?
1 Stunde 15 Minuten
Mit der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes am 23. August 1939 wurden die drei baltischen Staaten dem sowjetischen Machtbereich zugeordnet, durch die Rote Armee besetzt und bis 1990 der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken einverleibt. Die sowjetische Besatzung wurde von 1941 bis 1944 unterbrochen durch die nationalsozialistische deutsche Besatzung. Die Region wurde zum Schauplatz von brutaler Willkür, Gewalttaten, Massenverhaftungen, Massenliquidationen und Deportationen. Wie gehen die heutigen baltischen Staaten mit dieser doppelten Diktaturgeschichte um und welche Ansätze der Transitional Justice gab es nach der wiedererlangten Unabhängigkeit 1990 in diesen Staaten? Kann man von einer Aufarbeitungskonkurrenz sprechen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die dritte Veranstaltung der Reihe "Transitional Justice"
1 Stunde 34 Minuten
Mit der deutschen Einheit kam es zu einem grundlegenden Wandel der kulturellen Infrastruktur in Ost und West. Dieser ging mit gravierenden Veränderungen für die Künstlerinnen und Künstler einher. Die Erfahrungen mit der Vereinigung zweier verschiedener Kulturlandschaften und die Veränderungen des deutschen Kulturbetriebs nach 30 Jahren Einheit sind für den Einzelnen sehr unterschiedlich und geben Anlass zu vielen Fragen. Wie veränderte sich das Schaffen für die Akteurinnen und Akteure seit der Einheit? Wie wurden und werden die Revolutions- und Transformationserfahrungen in Kunst und Kultur verarbeitet? Und wie vereint ist die Kunst- und Kulturszene heute?
Die fünfte Veranstaltung der Reihe »Zukunftswerkstatt Einheit« hat die Entwicklung eines gesamtdeutschen Kulturbetriebs nach 30 Jahren deutscher Einheit thematisiert, das Spannungsfeld zwischen Ost und West vermessen und nicht zuletzt nach dem Gewicht der Kultur in Politik und Gesellschaft gefragt.
Die fünfte Veranstaltung der Reihe »Zukunftswerkstatt Einheit« hat die Entwicklung eines gesamtdeutschen Kulturbetriebs nach 30 Jahren deutscher Einheit thematisiert, das Spannungsfeld zwischen Ost und West vermessen und nicht zuletzt nach dem Gewicht der Kultur in Politik und Gesellschaft gefragt.
1 Stunde 23 Minuten
Die Arbeit der Treuhandanstalt polarisiert bis heute. Ihre Arbeit wurde von Beginn an kontrovers diskutiert und es war strittig, welche Ausrichtung die Behörde haben sollte, der rund 8.500 ehemals „volkseigene Betriebe“ der DDR mit mehr als vier Millionen Beschäftigten unterstanden. Anlässlich des 30. Jahrestags der Ermordung des Treuhand-Präsidenten Detlev Karsten Rohwedder am 1. April 1991 – dem traurigen Höhepunkt der Auseinandersetzung – sowie der Wahl Birgit Breuels zur neuen Präsidentin am 13. April mit der folgenden Neuausrichtung der Treuhandarbeit haben wir Politik und Zeitzeugen ins Gespräch gebracht. Was steckte hinter der Idee der Ur-Treuhand? Wie alternativlos waren die Richtungsentscheidungen beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft 1990/1991? Und welche Folgen der Treuhandarbeit sind bis heute noch spürbar?
58 Minuten
Der Osten Deutschlands steht heute zwischen dem massiven Bevölkerungsverlust in ländlichen Gebieten sowie einem zunehmenden Aufbruch und Attraktivitätsgewinn der Ballungszentren um Leipzig, Dresden oder Berlin. Während die Städte auf den steten Zuwachs reagieren müssen, kämpfen die ländlichen Kommunen gegen die Auswirkungen der Abwanderung der jüngeren Genera-tionen, die damit einhergehende Überalterung und die strukturelle Versorgungsproblematik. Häufig werden die Ursachen dafür in den Folgen der DDR-Zeit gesucht. Doch auch in ländlichen und strukturschwachen Regionen im Westen Deutschlands lassen sich mittlerweile ähnliche Entwicklungen wahrnehmen. Die erste Veranstaltung der Reihe »Zukunftswerkstatt Einheit« im Jahr 2021 hat die demographischen Nachwirkungen des Transformationsprozesses im vereinigten Deutschland untersuchen.
1 Stunde 3 Minuten
ede Gesellschaft, jeder Staat steht nach Gewaltherrschaft, Diktaturen oder Kriegen vor der Frage, wie mit den begangenen Verbrechen, mit den Opfern und Tätern umgegangen werden soll. Die Formen des Umgangs mit der Vergangenheit sind dabei sehr vielfältig. Die zehnteilige Veranstaltungsreihe „Transitional Justice“ möchte anhand ausgewählter Länderbeispiele unterschiedliche Aspekte von gesellschaftlichen und rechtlichen Aufarbeitungsprozessen nach Systemumbrüchen aufzeigen sowie Einblicke in die Erinnerungskultur und -politik in ihrem jeweiligen nationalen Kontext geben. Moderiert wird die Reihe von Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org. Die Auftaktveranstaltung „Versöhnung, Gerechtigkeit, Aufarbeitung – Der Umgang mit der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland“ rückte vornehmlich den Fokus auf die Aufarbeitungsprozesse in Deutschland.
50 Minuten
In unserer neuen Reihe „Zeitzeugenperspektiven“ diskutierten die Ärztin und Politikerin Dr. Sabine Bergmann-Pohl und der Historiker und Politiker Dr. Stephan Eisel über das Thema „30 Jahre danach – Perspektiven auf den Einigungsprozess“. Bei diesem Gespräch sprachen Frau Dr. Bergmann-Pohl aus ostdeutscher und Herr Dr. Eisel aus westdeutscher Sicht darüber, wie der Weg zur deutschen Einheit und der anschließende Transformationsprozess aus heutiger Sicht betrachtet und bewertet werden kann.
51 Minuten
Wie sah der Weinbau vor und nach 1989 in Ostdeutschland aus? Und welche Hürden waren nach der Wiedervereinigung beim Aufbau eines wirtschaftlich rentablen Weinguts zu überwinden? Darüber und über viele anderen spannende Aspekte des Themas diskutierten die Spitzenwinzer Bernard Pawis aus Freyburg und Prinz Georg zur Lippe aus Meißen in unserer Online-Veranstaltung am 03.12.2020.
1 Stunde 18 Minuten
Gab es im „ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden“ tatsächlich keinen Antisemitismus, keine Kriminalität, keine Wohnungsnot, dafür aber die beste Bildung und medizinische Versorgung für jeden und überall soziale Gerechtigkeit und Solidarität? Darüber diskutierten die ehemalige Grünen-Politikerin Antje Hermenau und der DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz in unserer Veranstaltung „Fakten – Meinung – Mythen. Die DDR als Projektionsfläche!“
20 Minuten
„Was wohl aus mir geworden wäre…“, so der mehrfach ausgezeichnete Lesebühnenautor Micha Ebeling. In unserem Podcast lässt er den Mauerfall und die Nacht der Nächte Revue passieren. Hören Sie selbst, warum man besser einen Immobilienmakler auf der Bornholmer Brücke hätte kennenlernen sollen, wie viele Menschen in einen Trabi passen und wie das alles mit dem 9. November 1989 zusammenhängt. Viel Vergnügen!
60 Minuten
Die dritte Veranstaltung der Reihe „Zukunftswerkstatt Einheit. Hoffnungen – Veränderungen – Perspektiven“ will die Erinnerungskultur nach 30 Jahren deutscher Einheit thematisieren. Wie erinnern sich die Menschen in Deutschland und Ostmitteleuropa heute an das Ende der kommunistischen Diktaturen und die anschließende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation ihrer Länder? Historikerin Carola Rudnick und der Zukunftsforscher Karlheinz Steinmüller sprachen am 04.11.2020 über den Stand der Erinnerungskultur nach 30 Jahren deutscher Einheit.