Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
34 Minuten
Nach der Flucht seiner Familie aus der DDR verbrachte Michael Böhme die Jugendzeit in Kassel, studierte Jura in Marburg und war bis zu seiner Pensionierung in Konstanz als Richter und Staatsanwalt tätig. Für die Malerei interessierte sich Böhme seit seiner frühen Kindheit. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er 1995 durch seine Teilnahme an der ersten Kunstausstellung im All auf der MIR-Weltraumstation bekannt. 2003 verglühten zwei Drucke von Arbeiten des international bekannten Space Art-Künstlers und Symbolisten beim Absturz der Raumfähre Columbia.
Die Hauptthemen seiner Malerei sind neben der Space Art symbolische Darstellungen von menschlichen Gefühlen und Erlebnissen einerseits und andererseits die Auseinandersetzung mit unserer bedrohten Umwelt. Seine Werke werden in privaten und öffentlichen Kunstsammlungen, sowie in internationalen Ausstellungen und Publikationen gezeigt.
Der Künstler freut sich über einen Besuch auf seiner neuen Website, wo es viel zu entdecken gibt:
www.michael-boehme.com
Robert Mayerhofer ist Science-Fiction-Fan von Kindheit an. Für LITERATUR RADIO HÖRBAHN geht er seiner Begeisterung nach und präsentiert in „Berts SciFi-Kaleidoskop“ seine Entdeckungen in der deutschen SF-Szene von den Themen Comic bis Hörspiel und Malerei bis Podcast und Roman.
Die Hauptthemen seiner Malerei sind neben der Space Art symbolische Darstellungen von menschlichen Gefühlen und Erlebnissen einerseits und andererseits die Auseinandersetzung mit unserer bedrohten Umwelt. Seine Werke werden in privaten und öffentlichen Kunstsammlungen, sowie in internationalen Ausstellungen und Publikationen gezeigt.
Der Künstler freut sich über einen Besuch auf seiner neuen Website, wo es viel zu entdecken gibt:
www.michael-boehme.com
Robert Mayerhofer ist Science-Fiction-Fan von Kindheit an. Für LITERATUR RADIO HÖRBAHN geht er seiner Begeisterung nach und präsentiert in „Berts SciFi-Kaleidoskop“ seine Entdeckungen in der deutschen SF-Szene von den Themen Comic bis Hörspiel und Malerei bis Podcast und Roman.
9 Minuten
Es ist nicht nur das Branding, auch die Nutzer:innen von Markenprodukten beeinflussen unser Konsumverhalten. Untersuchungen zeigen: „Normale“ Menschen sind oft die überzeugendsten Markenbotschafter:innen. Quelle: Pamela Lima/unsplash …
scilog – das Magazin des Wissenschaftsfonds FWF
Mit scilog wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Wissenschaft und Forschung sichtbar zu machen, indem wir über aktuelle Fragestellungen und Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung berichten.
In scilog stellen wir FWF-geförderte Projekte aus allen Wissenschaftsdisziplinen vor. Wir porträtieren die Personen des Wissenschaftsbetriebs und sprechen mit anerkannten Persönlichkeiten über Fragen zur Zukunft der Forschung sowie über Entwicklung und Innovation zum Wohle der Gesellschaft.
scilog – das Magazin des Wissenschaftsfonds FWF
Mit scilog wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Wissenschaft und Forschung sichtbar zu machen, indem wir über aktuelle Fragestellungen und Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung berichten.
In scilog stellen wir FWF-geförderte Projekte aus allen Wissenschaftsdisziplinen vor. Wir porträtieren die Personen des Wissenschaftsbetriebs und sprechen mit anerkannten Persönlichkeiten über Fragen zur Zukunft der Forschung sowie über Entwicklung und Innovation zum Wohle der Gesellschaft.
1 Stunde 9 Minuten
»Das Liebespaar des Jahrhunderts«. Lesung & Gespräch der »Virtuosin des Erinnerungserzählens« (FAZ). In ihrem Loblied auf die Liebe, in dem sich eine Frau am Wendepunkt zur Trennung befindet, legt die literarische Archäologin ihres Lebens frei, was im Alltag eines Paares oft verborgen ist: die Liebesmuster, die Schönheit auch in der Ernüchterung.
Moderation: Georg M. Oswald.
Julia Schoch, 1974 in Bad Saarow geboren, aufgewachsen in der DDR-Garnisonsstadt Eggesin in Mecklenburg, gilt als »Virtuosin des Erinnerungserzählens« (FAZ) und bekam für ihre von der Kritik hochgelobten Romane und Erzählungen schon viele Preise, zuletzt den Schubart-Literaturpreis für ihren Roman ›Das Vorkommnis. Biographie einer Frau‹. Für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk wurde ihr 2022 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung verliehen. Sie lebt in Potsdam.
Tukan-Kreis
Der Tukan-Kreis, bestehend seit 1930, ist eine der ältesten literarischen Institutionen Münchens. Hier werden monatlich Autorenlesungen und -gespräche zu aktuellen Büchern, aber auch themenzentrierte Abende oder Gedenkveranstaltungen für einzelne AutorInnen veranstaltet. Die besondere Mischung macht die Qualität der Tukan-Lesungen aus: Wichtige Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, seien es bekannte und arrivierte oder junge und vielversprechende, kommen zu Wort. Vorgestellt werden primär belletristische Werke, aber auch literarische Essays und Sachbücher. Charakteristisch für die Veranstaltungen des Tukan-Kreises, die meist in den atmosphärischen Räumen der Seidlvilla in Schwabing stattfinden, sind die Begegnung zwischen Autor und Publikum, das Gespräch und der Austausch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Tukan-Kreis! Jeder ist willkommen. Die Veranstaltungen sind öffentlich. BesucherInnen mit besonderem Interesse können aber auch jederzeit dem Kreis der »Tukan-Freunde« beitreten.
Seit 1983 leitet und fördert der Verleger Dr. Hans Dieter Beck den Tukan-Kreis. Zu Beginn seiner Amtszeit steht die Umwandlung in einen eingetragenen Verein, dessen Vorsitz er seither innehat. Unterstützt wird er von einem beratenden Gremium, dem VertreterInnen des Literaturbetriebs und einige andere angehören.
Moderation: Georg M. Oswald.
Julia Schoch, 1974 in Bad Saarow geboren, aufgewachsen in der DDR-Garnisonsstadt Eggesin in Mecklenburg, gilt als »Virtuosin des Erinnerungserzählens« (FAZ) und bekam für ihre von der Kritik hochgelobten Romane und Erzählungen schon viele Preise, zuletzt den Schubart-Literaturpreis für ihren Roman ›Das Vorkommnis. Biographie einer Frau‹. Für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk wurde ihr 2022 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung verliehen. Sie lebt in Potsdam.
Tukan-Kreis
Der Tukan-Kreis, bestehend seit 1930, ist eine der ältesten literarischen Institutionen Münchens. Hier werden monatlich Autorenlesungen und -gespräche zu aktuellen Büchern, aber auch themenzentrierte Abende oder Gedenkveranstaltungen für einzelne AutorInnen veranstaltet. Die besondere Mischung macht die Qualität der Tukan-Lesungen aus: Wichtige Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, seien es bekannte und arrivierte oder junge und vielversprechende, kommen zu Wort. Vorgestellt werden primär belletristische Werke, aber auch literarische Essays und Sachbücher. Charakteristisch für die Veranstaltungen des Tukan-Kreises, die meist in den atmosphärischen Räumen der Seidlvilla in Schwabing stattfinden, sind die Begegnung zwischen Autor und Publikum, das Gespräch und der Austausch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Tukan-Kreis! Jeder ist willkommen. Die Veranstaltungen sind öffentlich. BesucherInnen mit besonderem Interesse können aber auch jederzeit dem Kreis der »Tukan-Freunde« beitreten.
Seit 1983 leitet und fördert der Verleger Dr. Hans Dieter Beck den Tukan-Kreis. Zu Beginn seiner Amtszeit steht die Umwandlung in einen eingetragenen Verein, dessen Vorsitz er seither innehat. Unterstützt wird er von einem beratenden Gremium, dem VertreterInnen des Literaturbetriebs und einige andere angehören.
5 Minuten
LiB Jg. 38 Heft 151: “Litera Bavarica” – ein Kulturhinweis von Klaus Reichold
7 Minuten
LiB Jg. 38 Heft 151: “A scheene Leich” – von Gerhard Polt – eine Theaterkritik von Hannes S. Macher
16 Minuten
Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff raubt dem Märchensammler Wilhelm Grimm mit ihrer unverblümten Art den Schlaf. Ganz anders ihre Schwester Jenny, die mit ihm anbändelt. Vor Liebesintrigen ist aber auch der kokette Trotzkopf Annette nicht sicher … Vor allem für ihre größte Leidenschaft, die Dichtkunst, muss sie als adelige Frau im frühen 19. Jahrhundert lebenslang kämpfen.
Der biografische Roman erzählt unbekannte Seiten einer bekannten Dichterin und folgt ihrer Lebensreise vom Münsterland an den Rhein bis nach Meersburg am Bodensee. Er zeigt, dass die Dichterin der Biedermeierzeit alles andere als bieder war, sondern eine kluge Frau, die diplomatisch, humorvoll und durchaus unkonventionell ihrer Berufung folgte. …
Ilka Stitz – Redakteurin, Autorin & freie Journalistin – studierte Kunstgeschichte, Germanistik und klassische Archäologie in Göttingen und Köln. Nach dem Studium folgte die Ausbildung zur Journalistin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit dem Studium begeisterte sie sich für die Technik der Antike. Seit 1999 entwickelt sie im Team mit Karola Hagemann historische Kriminalromane – sie erschienen unter Malachy Hyde und Hagemann & Stitz. Im April 2014 erschien ›Harzblut‹, ihr zweiter historischer Roman, den sie im Alleingang geschrieben hat, im Grafit Verlag.
Der biografische Roman erzählt unbekannte Seiten einer bekannten Dichterin und folgt ihrer Lebensreise vom Münsterland an den Rhein bis nach Meersburg am Bodensee. Er zeigt, dass die Dichterin der Biedermeierzeit alles andere als bieder war, sondern eine kluge Frau, die diplomatisch, humorvoll und durchaus unkonventionell ihrer Berufung folgte. …
Ilka Stitz – Redakteurin, Autorin & freie Journalistin – studierte Kunstgeschichte, Germanistik und klassische Archäologie in Göttingen und Köln. Nach dem Studium folgte die Ausbildung zur Journalistin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit dem Studium begeisterte sie sich für die Technik der Antike. Seit 1999 entwickelt sie im Team mit Karola Hagemann historische Kriminalromane – sie erschienen unter Malachy Hyde und Hagemann & Stitz. Im April 2014 erschien ›Harzblut‹, ihr zweiter historischer Roman, den sie im Alleingang geschrieben hat, im Grafit Verlag.
21 Minuten
Die erste Ausgabe 2023 zum Thema NEUANFÄNGE ist da: mit bekannten Rubriken, wie den KULTURBRIEFEN und BUCHREZENSIONEN, aber auch neuen Rubriken, wie KORRESPONDENZEN, WISSENSCHAFT ERZÄHLT, FUNDSTÜCK und KRITIK DER KRITIK.
Michael Stavarič, geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Er wäre früher gerne Meeresbiologe geworden, jetzt schreibt er Kinderbücher, Romane und Gedichte, interessiert sich aber noch immer für Fauna und Flora. Wenn er nicht gerade Bücher schreibt, verbringt er seine Zeit mit Naturdokumentationen.
Michael Stavarič, geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Er wäre früher gerne Meeresbiologe geworden, jetzt schreibt er Kinderbücher, Romane und Gedichte, interessiert sich aber noch immer für Fauna und Flora. Wenn er nicht gerade Bücher schreibt, verbringt er seine Zeit mit Naturdokumentationen.
1 Stunde 50 Minuten
“Gehen Sie zur Seite! Machen Sie den Weg frei!” “Der Befehl Seiner Majestät lautet: Niemanden einlassen.” Entschlossen blockierten die Männer der Burgwache den Eingang. „Der König hat nichts mehr zu befehlen!”, schnaubte es ihnen entgegen. “Wir haben geladen!”, warnte der Kommandant und hob seinen Karabiner. 1886: “König Ludwig II. ist abgesetzt”, verkündet eine Delegation aus München. Während sich die Bevölkerung von Schwangau und Füssen schützend vor den Monarchen stellt, soll ein Bote brisante Tagebücher von Ludwig in Sicherheit bringen. Doch der Auftrag führt ins Verderben. Die Kammerzofe Klara und die beiden Geheimpolizisten Lenz und Heiland werden in einen mörderischen Verrat hineingezogen. Müssen sie ihre Treue zum König mit dem Leben bezahlen? Hautnah: die “Königskatastrophe” – von Neuschwanstein bis in die dunklen Fluten des Starnberger Sees. Markus Richter hat bisher unbekannte Aufzeichnungen zur Gefangennahme König Ludwigs II. aufgespürt und taucht damit so tief in die dramatischen Geschehnisse ein wie niemand vor ihm. Das Buch ist in der EDITION TINGELTANGEL erschienen
Markus Richter, * 1972 in Füssen im Allgäu, wo er auch lebt und schreibt. Schon während Abitur und Studium jobbt er regelmäßig als Schlossführer in Neuschwanstein. Fasziniert vom Ort und dessen Geschichte, bricht er sein Studium ab und heuert fest im „Märchenschloss“ an. Einige Jahre lang wohnt Richter sogar im Schloss, und zwar in der Kemenate – im Herzen der Schlossanlage mit Blick auf Pöllatschlucht und Marienbrücke. Jahrelang kümmert er sich um den täglichen Betrieb und organisiert Veranstaltungen. Führungen mit dem ehemaligen US-Präsident Bill Clinton oder Königin Sirikit von Thailand gehören zu den unvergesslichen Begebenheiten. In dieser Zeit entstehen auch die Broschüren „Neuschwanstein – Traumschloss des Märchenkönigs“ und „Die Heldensagen von Neuschwanstein“, sowie die Kindergeschichte „Ludwig und Poldi – das Schlossgespenst von Neuschwanstein“. Diese werden sogar in mehrere Sprachen übersetzt (alle bei TopSpot-Verlag). Nach über 20 Jahren verlässt Richter Neuschwanstein. Nach einem Abstecher zur Museumsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung in Nymphenburg arbeitet er seit 2015 im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Viele seiner Erlebnisse auf Neuschwanstein verarbeitet er in seinem Romandebüt „Ins Herz“ (edition tingeltangel). Mehrere Fortsetzungen folgten. 2015 heiratet Markus Richter seine Vanessa, die Enkelin eines langjährigen Schlossverwalters von Neuschwanstein. Sie haben sich im Schloss kennen- und lieben gelernt. Vanessa Richter leitet die Kulturvermittlung im Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau. Die Affinität zur Geschichte bleibt also in der Familie.
Markus Richter, * 1972 in Füssen im Allgäu, wo er auch lebt und schreibt. Schon während Abitur und Studium jobbt er regelmäßig als Schlossführer in Neuschwanstein. Fasziniert vom Ort und dessen Geschichte, bricht er sein Studium ab und heuert fest im „Märchenschloss“ an. Einige Jahre lang wohnt Richter sogar im Schloss, und zwar in der Kemenate – im Herzen der Schlossanlage mit Blick auf Pöllatschlucht und Marienbrücke. Jahrelang kümmert er sich um den täglichen Betrieb und organisiert Veranstaltungen. Führungen mit dem ehemaligen US-Präsident Bill Clinton oder Königin Sirikit von Thailand gehören zu den unvergesslichen Begebenheiten. In dieser Zeit entstehen auch die Broschüren „Neuschwanstein – Traumschloss des Märchenkönigs“ und „Die Heldensagen von Neuschwanstein“, sowie die Kindergeschichte „Ludwig und Poldi – das Schlossgespenst von Neuschwanstein“. Diese werden sogar in mehrere Sprachen übersetzt (alle bei TopSpot-Verlag). Nach über 20 Jahren verlässt Richter Neuschwanstein. Nach einem Abstecher zur Museumsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung in Nymphenburg arbeitet er seit 2015 im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Viele seiner Erlebnisse auf Neuschwanstein verarbeitet er in seinem Romandebüt „Ins Herz“ (edition tingeltangel). Mehrere Fortsetzungen folgten. 2015 heiratet Markus Richter seine Vanessa, die Enkelin eines langjährigen Schlossverwalters von Neuschwanstein. Sie haben sich im Schloss kennen- und lieben gelernt. Vanessa Richter leitet die Kulturvermittlung im Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau. Die Affinität zur Geschichte bleibt also in der Familie.
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Schauen”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Schauen”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
11 Minuten
Paradies im Pazifik, tropische Perle. Hawaii ist Sehnsuchtsort und Traumziel. Am 7. Dezember 1941 wird die Insel indes zur Hölle. Mehr als 2.400 Menschen sterben beim Angriff der japanischen Armee auf die US-amerikanische Pazifik-Flotte in Pearl Habor. Joe McGrady, Police Detective auf Hawaii und Ex-Soldat, wird da schon auf der anderen Seite des Ozeans, in Hongkong sein. Er ist auf der Suche nach einem kaltblütigen Mörder, nichtsahnend, dass seine Jagd ihn fünf Jahre lang von seinem Zuhause trennen wird. „Fünf Winter“ heißt denn auch der Roman des Amerikaners James Kestrel, der dafür zwei hochrangige Preise erhalten hat.. …
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
1 Stunde 15 Minuten
Martin Mulsows Buch “Moderne aus dem Untergrund” wurde 2002 schnell zu einem Standardwerk der Aufklärungsforschung und sorgte für einen Schub neuer Denkanstöße. Der Kulturwissenschaftler legt nun eine grundlegende Überarbeitung und Erweiterung vor: “Radikale Frühaufklärung in Deutschland 1680 – 1720” bietet in zwei Bänden eine umfassende Bestandsaufnahme des radikalen Denkens, das sich in Deutschland um 1700 entwickelt hat.
Mulsow verfolgt die “clandestine” – nur in Handschriften oder anonymen Traktaten verbreitete – Wissensproduktion mit detektivischem Spürsinn in jüdischen Polemiken gegen das Christentum, medizinischen Dissertationen, naturrechtlichen Debatten, gelehrten Religionsgeschichten, atheistischen Pamphleten und politischen Traktaten. Er korrigiert das gängige Bild der Aufklärung, indem er zeigt, wie mit neuen Gedanken experimentiert und gespielt worden ist und kleine Gruppen den Mut besaßen, freiwillig oder unfreiwillig den Stein der Veränderung ins Rollen zu bringen.
Martin Mulsow ist Professor für Wissenskulturen an der Universität Erfurt und Direktor des Forschungszentrums Gotha; zuvor war er bis 2005 Professor für Geschichte an der Rutgers University, USA, Member des Instutite for Advanced Study in Princeton (2002/3), des Wissenschaftskollegs zu Berlin (2012/13) und ist Ordentliches Mitglied der Sächsischen und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Für seine Forschungen erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Akademiepreis (2011), Thüringer Forschungspreis (2013) und Anna-Krüger-Preis (2014).
Mulsow verfolgt die “clandestine” – nur in Handschriften oder anonymen Traktaten verbreitete – Wissensproduktion mit detektivischem Spürsinn in jüdischen Polemiken gegen das Christentum, medizinischen Dissertationen, naturrechtlichen Debatten, gelehrten Religionsgeschichten, atheistischen Pamphleten und politischen Traktaten. Er korrigiert das gängige Bild der Aufklärung, indem er zeigt, wie mit neuen Gedanken experimentiert und gespielt worden ist und kleine Gruppen den Mut besaßen, freiwillig oder unfreiwillig den Stein der Veränderung ins Rollen zu bringen.
Martin Mulsow ist Professor für Wissenskulturen an der Universität Erfurt und Direktor des Forschungszentrums Gotha; zuvor war er bis 2005 Professor für Geschichte an der Rutgers University, USA, Member des Instutite for Advanced Study in Princeton (2002/3), des Wissenschaftskollegs zu Berlin (2012/13) und ist Ordentliches Mitglied der Sächsischen und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Für seine Forschungen erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Akademiepreis (2011), Thüringer Forschungspreis (2013) und Anna-Krüger-Preis (2014).
1 Stunde 36 Minuten
Carl Duisberg galt als der bedeutendste Industrielle seiner Zeit. Werner Plumpe spürt seinem Erfolgsgeheimnis nach und zeichnet ein beeindruckendes Porträt dieses Begründers der modernen chemischen Industrie und seiner Epoche.
Auf der Grundlage einer einzigartigen Quellenbasis von über 25.000 erhaltenen Briefen rekonstruiert Werner Plumpe die Karriere eines Bildungsaufsteigers aus Heimarbeitsmilieu, dessen Weg ihn von den Farbenfabriken Bayer an die Spitze der deutschen Industrie und in die höchsten Kreise der deutschen Gesellschaft führte. Dabei beschreibt er auch die politischen Wandlungen Carl Duisbergs, der als Gründer der I.G. Farbenindustrie AG eines der umstrittensten Gebilde der deutschen Unternehmensgeschichte schuf und dessen Leben so stark mit der deutschen Geschichte seiner Zeit verwoben ist, dass sich an seiner Person das Panorama einer ganzen Epoche entfalten lässt.
Werner Plumpe, geboren 1954 in Bielefeld, ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Bis 2012 war er Vorsitzender des deutschen Historikerverbands. 2010 erschien «Wirtschaftskrisen. Geschichte und Gegenwart», 2012 «Wie wir reich wurden» (mit Rainer Hank) und 2014 «Die Große Depression» (mit Jan-Otmar Hesse und Roman Köster). Ebenfalls 2014 erhielt Werner Plumpe den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik.
Auf der Grundlage einer einzigartigen Quellenbasis von über 25.000 erhaltenen Briefen rekonstruiert Werner Plumpe die Karriere eines Bildungsaufsteigers aus Heimarbeitsmilieu, dessen Weg ihn von den Farbenfabriken Bayer an die Spitze der deutschen Industrie und in die höchsten Kreise der deutschen Gesellschaft führte. Dabei beschreibt er auch die politischen Wandlungen Carl Duisbergs, der als Gründer der I.G. Farbenindustrie AG eines der umstrittensten Gebilde der deutschen Unternehmensgeschichte schuf und dessen Leben so stark mit der deutschen Geschichte seiner Zeit verwoben ist, dass sich an seiner Person das Panorama einer ganzen Epoche entfalten lässt.
Werner Plumpe, geboren 1954 in Bielefeld, ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Bis 2012 war er Vorsitzender des deutschen Historikerverbands. 2010 erschien «Wirtschaftskrisen. Geschichte und Gegenwart», 2012 «Wie wir reich wurden» (mit Rainer Hank) und 2014 «Die Große Depression» (mit Jan-Otmar Hesse und Roman Köster). Ebenfalls 2014 erhielt Werner Plumpe den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik.
6 Minuten
New York, 1965. Alice Weiss kommt mit einem großen Traum nach New York. Eigentlich ist es der Traum ihrer Mutter gewesen, die bei einem Unfall viel zu früh ums Leben kam. Die ambitionierte Fotografin bekommt allerdings nur einen Job als Sekretärin bei der neuen Chefredakteurin des Cosmopolitan-Magazins: Helen Gurley Brown. Die zierliche Frau ist ebenfalls ganz neu auf ihrem Posten. Beide zusammen bilden ein Team gegen die Widerstände in einer männerdominierten Welt der bekanntesten Frauenzeitschrift. Gemeinsam werden sie ein unschlagbares Team in Big Apple. …
Renée Rosen wurde in Akron, Ohio geboren, hat einen Abschluss von der American University in Washington, D.C. und lebt und arbeitet inzwischen in Chicago. Sie hat schon zahlreiche Romane geschrieben, mit ihrem neuesten gelang ihr der Einstieg auf die USA-Today-Bestsellerliste. «Cosmopolitan – Die Zeit der Frauen» ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint. (Quelle: Rowohlt Verlag)
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
Renée Rosen wurde in Akron, Ohio geboren, hat einen Abschluss von der American University in Washington, D.C. und lebt und arbeitet inzwischen in Chicago. Sie hat schon zahlreiche Romane geschrieben, mit ihrem neuesten gelang ihr der Einstieg auf die USA-Today-Bestsellerliste. «Cosmopolitan – Die Zeit der Frauen» ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint. (Quelle: Rowohlt Verlag)
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
9 Minuten
Sprecher: Johannes Steck, Jens Wawrczeck und Kai Henrik Möller
Fassung: ungekürzt
Laufzeit: 12 Stunden und 29 Minuten
Verlag: Der Hörverlag
Mord im Juni 1914 … ein Münchner Kommissar ermittelt
Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt, die Marionette des Polizeipräsidenten zu sein. Die Leiche eines jungen Mannes führt ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Der Polizeipräsident drängt ihn, nicht noch tiefer zu schürfen, und gegen das Militär darf er per Gesetz nicht ermitteln. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt, sondern das ganze Land in den Untergang stürzen könnte. …
Alessa Schmelzer ist Autorin und Webdesignerin. Sie studierte Alte und Neuere Geschichte, Philosophie und Germanistik. Weiterführende Studien in den Fachbereichen Klassische Archäologie und Kunstgeschichte folgten. Einige Jahre arbeitete sie freiberuflich als Historikerin und Museumspädagogin in Museen und entwickelte museumspädagogische Konzepte {z.B. für LWL Museen oder das Pergamonmuseum in Berlin u.a.}. Von Alessa Schmelzer erschienen bislang ein historischer Jugendroman, verschiedene Kurzgeschichten in Anthologien sowie wissenschaftliche Artikel. Ihre Spezialgebiete sind die frühe römische Kaiserzeit sowie deutsche Geschichte von 1900 bis 1949.
Fassung: ungekürzt
Laufzeit: 12 Stunden und 29 Minuten
Verlag: Der Hörverlag
Mord im Juni 1914 … ein Münchner Kommissar ermittelt
Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt, die Marionette des Polizeipräsidenten zu sein. Die Leiche eines jungen Mannes führt ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Der Polizeipräsident drängt ihn, nicht noch tiefer zu schürfen, und gegen das Militär darf er per Gesetz nicht ermitteln. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt, sondern das ganze Land in den Untergang stürzen könnte. …
Alessa Schmelzer ist Autorin und Webdesignerin. Sie studierte Alte und Neuere Geschichte, Philosophie und Germanistik. Weiterführende Studien in den Fachbereichen Klassische Archäologie und Kunstgeschichte folgten. Einige Jahre arbeitete sie freiberuflich als Historikerin und Museumspädagogin in Museen und entwickelte museumspädagogische Konzepte {z.B. für LWL Museen oder das Pergamonmuseum in Berlin u.a.}. Von Alessa Schmelzer erschienen bislang ein historischer Jugendroman, verschiedene Kurzgeschichten in Anthologien sowie wissenschaftliche Artikel. Ihre Spezialgebiete sind die frühe römische Kaiserzeit sowie deutsche Geschichte von 1900 bis 1949.
9 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt das Buch in besonderer Weise vor. Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen. Formal ist es chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden jeweils am Anfang eines Monats die Ereignisse des entsprechenden Monats vor 100 Jahren vorstellen.
Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.
Es lesen:
Matthias Pöhlmann: Januar-April 1923
Steven Lundström: Mai-August 1923
NN September-Dezember 1923
Uwe Kullnick: Einleitungen der Monate Januar-Dezember 1923
DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK
1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.
1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.
Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.
Wenn dir die Sendung gefallen, hör doch mal hier hinein.
Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.
Es lesen:
Matthias Pöhlmann: Januar-April 1923
Steven Lundström: Mai-August 1923
NN September-Dezember 1923
Uwe Kullnick: Einleitungen der Monate Januar-Dezember 1923
DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK
1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.
1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.
Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.
Wenn dir die Sendung gefallen, hör doch mal hier hinein.