Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Auge in Auge”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Auge in Auge”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
25 Minuten
Es ist der Morgen des 1. April, als etwas Ungeheures geschieht: Ein gelber Nebel zieht auf, der die Menschen buchstäblich in Luft auflöst. Aber nicht alle Menschen sind verschwunden, stellt Franz Lindner fest, der Erzähler dieses alle Grenzen sprengenden Romans. Er selbst hat als Patient einer Einrichtung für psychisch beeinträchtigte Künstlerinnen und Künstler die Katastrophe überlebt – wie auch die anderen Patienten, Ärzte und Besucher. So unfasslich das Ereignis ist, so konkret muss der Alltag jetzt organisiert werden. Eine Dorfgemeinschaft aus Bienenzüchtern entwickelt sich, und Franz Lindner wird ihr Chronist. Aber die neue Welt ist keine friedliche: Gewalt, Hass und Eifersucht sind nicht verschwunden, und auch die Natur scheint sich vom Menschen befreien zu wollen. Zwei Jahre begleiten wir »die Imker« durch eine Welt, in der Traum und Wirklichkeit nicht zu unterscheiden sind. Dann macht ein weiteres unerklärliches Ereignis der Geschichte ein überraschendes Ende.
Gerhard Roths »Die Imker« ist ein philosophischer Roman im Setting einer Dystopie. Er behandelt die Entstehung von Gesellschaft und das Wesen des Menschen, vor allem die Bedeutung des Unbewussten und das Rätsel des Todes. Es ist das Spätwerk eines großen Autors, der in einem parabelartigen Gedankenspiel noch einmal alle Motive seines Denkens und Schreibens versammelt.
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Gerhard Roths »Die Imker« ist ein philosophischer Roman im Setting einer Dystopie. Er behandelt die Entstehung von Gesellschaft und das Wesen des Menschen, vor allem die Bedeutung des Unbewussten und das Rätsel des Todes. Es ist das Spätwerk eines großen Autors, der in einem parabelartigen Gedankenspiel noch einmal alle Motive seines Denkens und Schreibens versammelt.
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29 Minuten
Die Arbeit von übermorgen 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft Wie werden wir in Zukunft arbeiten?
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
7 Minuten
Mit Blick auf das 175-jährige Jubiläum zur Revolution von 1848 und zur Frankfurter Paulskirche im Jahr 2023 hat der Autor und Lektor Jörg Bong den ersten Teil einer Trilogie vorgelegt, die sich mit der deutschen Revolution von 1848/49 und damit den Gründungsdaten der deutschen Demokratie beschäftigt. Bongs ambitioniertes Projekt beruht, wie er in einem knappen Dankwort vermerkt, auf langjähriger Beschäftigung mit der Thematik und jahrzehntlangem Ideenaustausch mit einschlägigen Intellektuellen. Dieser erste Band führt seine LeserInnen in die Anfangs- und Aufbruchsjahre zurück – konkret: dahin, was Bong den „Pariser Prolog“ nennt und wo alles begonnen hat, nach Paris eben. Von dort ist am 24. Februar 1848 der französische König Lous-Philippe mit seiner Frau Hals über Kopf nach England geflohen, jener Bürgerkönig, dem kaum jemand eine Träne nachweint und dem Heinrich Heine, seit Jahren schon in Paris als Korrespondent, Zeitgeistanalytiker und Dichter tätig, spöttisch nachruft: „Armer Ludwig Philipp! In so hohem Alter wieder zum Wanderstab greifen! Und in das nebelkalte England, wo die Konfitüren des Exils doppelt bitter schmecken.“…
Von Werner Jung
Von Werner Jung
1 Stunde 17 Minuten
Der Wettlauf zum Mond war das Prestigeprojekt während des Kalten Krieges. Auf beiden Seiten stützten sich die Weltmächte auf deutsche Erfinder: Für die USA war Wernher von Braun tätig. Auf Seiten der Sowjetunion ein Mann, der weitaus unbekannter blieb – und doch einer genialsten deutschen Ingenieure des vergangenen Jahrhunderts war. Helmut Gröttrup entwickelte als junger Mann unter den Nationalsozialisten gemeinsam mit Wernher von Braun die ersten ballistischen Raketen der Neuzeit und arbeitete nach dem Krieg – zunächst freiwillig, dann als Deportierter – mit dem Ukrainer Sergei Koroljow für das sowjetische Raketenprogramm. Als er mit seiner Familie endlich nach Deutschland zurückkehren durfte, schmuggelte ihn der britische Geheimdienst aus der DDR heraus. In der BRD gehörte er zu den Pionieren der jungen Branche „Informatik“, war wesentlich an der Erfindung der Chipkarte beteiligt und verantwortete im Auftrag des legendären Siegfried Otto, Firmeninhaber der Münchner Firma Giesecke & Devrient, die Entwicklung neuartiger Prüfautomaten für Geldscheine. Helmut Gröttrup starb bereits im Alter von 65 Jahren in München. Sein 100. Geburtstag wurde im Deutschen Museum gefeiert und sein Teil-Nachlass vom Deutschen Museum erworben. Alfred Schmidts Romanbiographie basiert auf vielen Gesprächen mit Familienangehörigen und ehemaligen Mitarbeitenden. Die extremen Wendungen und Ereignisse im Leben des genialen Erfinders setzen sich in Schmidts Roman zu einer spannenden Zeitreise nahe der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts zusammen..
Alfred Schmidt wurde 1952 in Mittelfranken geboren und studierte Elektrotechnik an der TU München. Schon in seiner Studienzeit schrieb er über lokale und politische Ereignisse. Auch als Produktmanager für Banknotenbearbeitung und Mitglied in einem Münchner Bezirksausschuss blieb er dieser Leidenschaft treu. Seit längerem trägt er als Autor zum Wissen in Wikipedia bei.
Alfred Schmidt wurde 1952 in Mittelfranken geboren und studierte Elektrotechnik an der TU München. Schon in seiner Studienzeit schrieb er über lokale und politische Ereignisse. Auch als Produktmanager für Banknotenbearbeitung und Mitglied in einem Münchner Bezirksausschuss blieb er dieser Leidenschaft treu. Seit längerem trägt er als Autor zum Wissen in Wikipedia bei.
1 Stunde 9 Minuten
Bücher der Kindheit – eine Veranstaltungsreihe der Internationalen Jugendbibliothek. Zu Gast war am 28. Februar 2023 der Kabarettist Claus von Wagner. Moderiert wurde der Abend von Niels Beintker, Redakteur und Autor im Programmbereich Kultur des Bayerischen Rundfunks.
„Wir erzählen uns Geschichten. Das macht uns aus!“ – dieses Fazit zog Claus von Wagner in dem Gespräch mit Niels Beintker. Oder vielleicht sollte es besser heißen: Das Gespräch, dass sich in der Internationalen Jugendbliothek ereignete. Beide nahmen das Publikum, das sich im Jella-Leppman-Saal eingefunden hatte, mit auf eine denkwürdige Reise in eine Kindheit, die sich im oberbayerischen Miesbach zwischen dunkeln Wäldern, dem Sudhaus, der örtlichen Bibliothek, der Grundschule und dem Elternhaus Claus von Wagners entfaltete und zum Fundament eines der bekanntesten Kabarettisten im deutschsprachigen Raum wurde.
Info:
Nach dreijähriger Pause setzt die IJB die Reihe „Bücher der Kindheit“ fort, in der Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, aus Kultur, Gesellschaft und Politik über prägende Lektüreerfahrungen und Lesevorlieben erzählen.
Erster Gast ist der politische Kabarettist und Autor Claus von Wagner, der bereits in seiner Schulzeit satirische Texte verfasste. Seit 25 Jahren entwickelt er Soloprogramme für die kabarettistische Bühne, tritt regelmäßig als Außenreporter oder Interviewpartner von Oliver Welke in der „heute-show“ auf und ist mit Max Uthoff Gastgeber der Kabarettsendung „Die Anstalt“ im ZDF. Auf ebenso subtile, wie kluge und witzige Weise deckt er politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Missstände auf. Dafür wurde er vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem renommierten Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis oder dem Dieter-Hildebrandt-Preis der Stadt München.
„Wir erzählen uns Geschichten. Das macht uns aus!“ – dieses Fazit zog Claus von Wagner in dem Gespräch mit Niels Beintker. Oder vielleicht sollte es besser heißen: Das Gespräch, dass sich in der Internationalen Jugendbliothek ereignete. Beide nahmen das Publikum, das sich im Jella-Leppman-Saal eingefunden hatte, mit auf eine denkwürdige Reise in eine Kindheit, die sich im oberbayerischen Miesbach zwischen dunkeln Wäldern, dem Sudhaus, der örtlichen Bibliothek, der Grundschule und dem Elternhaus Claus von Wagners entfaltete und zum Fundament eines der bekanntesten Kabarettisten im deutschsprachigen Raum wurde.
Info:
Nach dreijähriger Pause setzt die IJB die Reihe „Bücher der Kindheit“ fort, in der Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, aus Kultur, Gesellschaft und Politik über prägende Lektüreerfahrungen und Lesevorlieben erzählen.
Erster Gast ist der politische Kabarettist und Autor Claus von Wagner, der bereits in seiner Schulzeit satirische Texte verfasste. Seit 25 Jahren entwickelt er Soloprogramme für die kabarettistische Bühne, tritt regelmäßig als Außenreporter oder Interviewpartner von Oliver Welke in der „heute-show“ auf und ist mit Max Uthoff Gastgeber der Kabarettsendung „Die Anstalt“ im ZDF. Auf ebenso subtile, wie kluge und witzige Weise deckt er politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Missstände auf. Dafür wurde er vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem renommierten Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis oder dem Dieter-Hildebrandt-Preis der Stadt München.
1 Stunde 30 Minuten
Die Geschichte der verfolgten Wissenschaftler erstreckt sich über vier Jahrhunderte; sie beginnt bei Giordano Bruno und endet bei Alan Turing und Albert Einstein. Die Ursachen für die Verfolgung waren ganz unterschiedlich; sie reichen weit über den geschilderten Zeitraum hinaus bis heute: die Inquisition, die Französische Revolution, die Vernichtungsideologie des Dritten Reichs, der Terror von Stalin und Mao, die McCarthy-Ära bis hin zur Homophobie.
Geschildert werden Leben und Leistung von acht überragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die diffamiert, bespitzelt, verfolgt, inhaftiert, vertrieben oder getötet wurden. Erzählt wird ihr Schicksal, wie sie zu Opfern politischer, gesellschaftlicher oder ideologischer Zeitumstände wurden. Die acht Kapitel widmen sich folgenden Personen und ihrem Schicksal:
Giordano Bruno (1548–1600)
Antoine Laurent de Lavoisier (1743–1794) und Jean Sylvain Bailly (1736–1793)
Lew Landau (1908–1968)
Lise Meitner (1878–1968) und Emmy Noether (1882–1935)
Albert Einstein (1879 –1955)
Alan Turing (1912–1954)
Ein eindringliches Plädoyer für die Freiheit von Forschung und Lehre sowie den unbedingten Schutz von Wissenschaftlern, deren Schicksal sich in den Zeiten von fake news wiederholen könnte. …
Thomas Bührke, geb. 1956, studierte Physik und promovierte 1986 am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. Von 1990 bis 2020 Redakteur der Zeitschrift Physik in unserer Zeit; gleichzeitig arbeitet er als freier Wissenschaftsjournalist, u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Die Welt, die Berliner Zeitung, Spektrum der Wissenschaft, Bild der Wissenschaft, Sterne und Weltraum sowie Max-Planck-Forschung. Zahlreiche äußerst erfolgreiche Publikationen zur modernen Physik. Im Einstein-Jahr 2005 erhielt Thomas Bührke den Roelin-Preis für Wissenschaftspublizistik, 2013 ehrte ihn die Deutsche Physikalische Gesellschaft mit der Publizistikmedaille.
Geschildert werden Leben und Leistung von acht überragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die diffamiert, bespitzelt, verfolgt, inhaftiert, vertrieben oder getötet wurden. Erzählt wird ihr Schicksal, wie sie zu Opfern politischer, gesellschaftlicher oder ideologischer Zeitumstände wurden. Die acht Kapitel widmen sich folgenden Personen und ihrem Schicksal:
Giordano Bruno (1548–1600)
Antoine Laurent de Lavoisier (1743–1794) und Jean Sylvain Bailly (1736–1793)
Lew Landau (1908–1968)
Lise Meitner (1878–1968) und Emmy Noether (1882–1935)
Albert Einstein (1879 –1955)
Alan Turing (1912–1954)
Ein eindringliches Plädoyer für die Freiheit von Forschung und Lehre sowie den unbedingten Schutz von Wissenschaftlern, deren Schicksal sich in den Zeiten von fake news wiederholen könnte. …
Thomas Bührke, geb. 1956, studierte Physik und promovierte 1986 am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. Von 1990 bis 2020 Redakteur der Zeitschrift Physik in unserer Zeit; gleichzeitig arbeitet er als freier Wissenschaftsjournalist, u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Die Welt, die Berliner Zeitung, Spektrum der Wissenschaft, Bild der Wissenschaft, Sterne und Weltraum sowie Max-Planck-Forschung. Zahlreiche äußerst erfolgreiche Publikationen zur modernen Physik. Im Einstein-Jahr 2005 erhielt Thomas Bührke den Roelin-Preis für Wissenschaftspublizistik, 2013 ehrte ihn die Deutsche Physikalische Gesellschaft mit der Publizistikmedaille.
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Lauter kleine Fallschirme”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Lauter kleine Fallschirme”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
1 Stunde 55 Minuten
Mitunter ist man im Vatikan der himmlischen Ruhe näher, als einem lieb ist. Diese Erfahrung macht auch das Ermittlerduo Commissario Bariello und Weihbischof Montebello in seinem dritten Fall: Als die Archäologie geheiligte Glaubensgrundsätze zu erschüttern droht, ruft sie Verteidiger auf den Plan, die vor nichts zurückschrecken. In einem Nebel aus Lügen, Intrigen und rätselhaften Todesfällen scheint ein unseliges Machtkartell auf dem Weg zum ewigen Heil sehr irdische Interessen zu verfolgen. Hinter den Mauern des Vatikans ist bald schon niemand mehr sicher.
Selbst Rom kann sehr kalt sein. Trotzdem ist Commissario Bariello überrascht, als er im Hochsommer zu einem Toten gerufen wird, der offenbar erfroren ist. Das Rätsel um den Verstorbenen wird noch dunkler, als sich herausstellt, dass er Priester, Redakteur beim Osservatore Romano und in den Wochen vor seinem Tod der festen Überzeugung war, in der Vatikanstadt einen Dämon gesehen zu haben.
Vor einem Rätsel ganz anderer Art steht Sua Eccellenza Montebello, der Weihbischof von Neapel. Zum Geburtstag hat er ein kostbares Geschenk bekommen: eine einzigartige Ausgabe der Legenda Aurea – einst das meistgelesene Buch des Mittelalters mit vielen Heiligenlegenden. Doch sein Exemplar birgt zudem vier außergewöhnliche Zeichnungen, die ein kirchenpolitisches Erdbeben im Vatikan auslösen könnten. Kaum, dass er und seine Leute sich nach Rom begeben, um zu untersuchen, was es damit auf sich hat, ereignen sich weitere mysteriöse Todesfälle. Montebello und Bariello stören offenbar gleichermaßen die Interessen von Kirchenfürsten, Wirtschaftspotentaten und Mafiagrößen. Diese sorgen seit Langem dafür, dass sie beim Segnen nicht zu kurz kommen. Der Weihbischof und der Kommissar müssen erkennen: Wer auch immer diesen Kreisen in die Quere kommt, dem leuchtet bald das ewige Licht.
Die Grundfesten des Vatikans könnten erschüttert werden – und nicht nur durch den Bau einer U-Bahn-Strecke
Der Reformpapst Laurentius in höchster Not
Commissario Bariello und Weihbischof Montebello kämpfen gegen unsichtbare Feinde in den eigenen Reihen
Stefan von der Lahr ist promovierter Altertumswissenschaftler und arbeitet seit dreißig Jahren im Verlag C.H.Beck. Von ihm – und mit Bariello und Montebello – sind lieferbar: “Hochamt in Neapel” (2019), “Das Grab der Jungfrau” (2020).
Selbst Rom kann sehr kalt sein. Trotzdem ist Commissario Bariello überrascht, als er im Hochsommer zu einem Toten gerufen wird, der offenbar erfroren ist. Das Rätsel um den Verstorbenen wird noch dunkler, als sich herausstellt, dass er Priester, Redakteur beim Osservatore Romano und in den Wochen vor seinem Tod der festen Überzeugung war, in der Vatikanstadt einen Dämon gesehen zu haben.
Vor einem Rätsel ganz anderer Art steht Sua Eccellenza Montebello, der Weihbischof von Neapel. Zum Geburtstag hat er ein kostbares Geschenk bekommen: eine einzigartige Ausgabe der Legenda Aurea – einst das meistgelesene Buch des Mittelalters mit vielen Heiligenlegenden. Doch sein Exemplar birgt zudem vier außergewöhnliche Zeichnungen, die ein kirchenpolitisches Erdbeben im Vatikan auslösen könnten. Kaum, dass er und seine Leute sich nach Rom begeben, um zu untersuchen, was es damit auf sich hat, ereignen sich weitere mysteriöse Todesfälle. Montebello und Bariello stören offenbar gleichermaßen die Interessen von Kirchenfürsten, Wirtschaftspotentaten und Mafiagrößen. Diese sorgen seit Langem dafür, dass sie beim Segnen nicht zu kurz kommen. Der Weihbischof und der Kommissar müssen erkennen: Wer auch immer diesen Kreisen in die Quere kommt, dem leuchtet bald das ewige Licht.
Die Grundfesten des Vatikans könnten erschüttert werden – und nicht nur durch den Bau einer U-Bahn-Strecke
Der Reformpapst Laurentius in höchster Not
Commissario Bariello und Weihbischof Montebello kämpfen gegen unsichtbare Feinde in den eigenen Reihen
Stefan von der Lahr ist promovierter Altertumswissenschaftler und arbeitet seit dreißig Jahren im Verlag C.H.Beck. Von ihm – und mit Bariello und Montebello – sind lieferbar: “Hochamt in Neapel” (2019), “Das Grab der Jungfrau” (2020).
1 Stunde 58 Minuten
In einer Zeit, in der unser Land in der Mitte Europas als erstrebenswertes Ziel zum Leben und Arbeiten für Millionen Menschen aus der ganzen Welt gilt und in der leidenschaftlich über deutsche Identität diskutiert wird, haben sich der Soziologe Dirk Kaesler und die Kulturjournalistin Stefanie von Wietersheim die Frage gestellt, ob sich „Deutschsein“ – was auch immer das sein soll – in speziellen Objekten, Ritualen, Orten und Absonderlichkeiten manifestiert. Und worin deren Schönheit liegt.
Vom deutschen Duft zum germanischen Frühstück, von Beate Uhse zu Johann Sebastian Bach, ob Handkuss oder Hiddensee: Jedes der 18 Themen erscheint doppelt reflektiert. Denn beide Autoren schreiben jeweils aus ihrer Perspektive – Mann und Frau, zwei Generationen – über ihre ganz persönlichen Fundstücke, die für sie das Leben in Deutschland manchmal eben doch typisch deutsch und schön machen. Warum ganz überraschend historische Grausamkeiten hinter glatten Oberflächen lauern. Unser Bild von Schönheit auch immer mit dem eigenen Lebensweg zu tun hat. Und die Auseinandersetzung mit Ästhetik ein Weg zum Glück im Alltag sein kann. Für die Leserinnen und Leser entsteht so ein unterhaltsamer, sehr persönlicher Textdialog über Deutschland, an dem sie sich gedanklich beteiligen können.
Das Buch enthält 18 Kapitel – über Deutsche Männermode, Siezen und Duzen, Hamburg, Das deutsche Essen, Achselhaare bei Frauen, Das deutsche Schloss, Helene Fischer, Der deutsche Duft, Der deutsche Handkuss, München, Die deutsche Fotografie, Das deutsche Frühstück, Die deutsche Kirchenmusik, Potsdam, German Beauty, Das deutsche Porzellan, Beate Uhse, Hiddensee.
Hermann Bredehorst
Dirk Kaesler, Jahrgang 1944, ist emeritierter Universitätsprofessor für Soziologie. Er gönnt sich mit diesen unwissenschaftlichen Vignetten eine lustvolle Expedition in Alltagsbeobachtungen. Seine Freude an erzählerischer Darstellung wurde zuletzt dokumentiert in seiner Biographie Max Webers (Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn. Eine Biographie. München: C.H. Beck 2014).
Stefanie von Wietersheim, Jahrgang 1970, ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände „Frauen & ihre Refugien“, „Vom Glück mit Büchern zu leben“ und „Mütter & Töchter“ wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch „Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen“ schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ im In- und Ausland auf Reportage.
Vom deutschen Duft zum germanischen Frühstück, von Beate Uhse zu Johann Sebastian Bach, ob Handkuss oder Hiddensee: Jedes der 18 Themen erscheint doppelt reflektiert. Denn beide Autoren schreiben jeweils aus ihrer Perspektive – Mann und Frau, zwei Generationen – über ihre ganz persönlichen Fundstücke, die für sie das Leben in Deutschland manchmal eben doch typisch deutsch und schön machen. Warum ganz überraschend historische Grausamkeiten hinter glatten Oberflächen lauern. Unser Bild von Schönheit auch immer mit dem eigenen Lebensweg zu tun hat. Und die Auseinandersetzung mit Ästhetik ein Weg zum Glück im Alltag sein kann. Für die Leserinnen und Leser entsteht so ein unterhaltsamer, sehr persönlicher Textdialog über Deutschland, an dem sie sich gedanklich beteiligen können.
Das Buch enthält 18 Kapitel – über Deutsche Männermode, Siezen und Duzen, Hamburg, Das deutsche Essen, Achselhaare bei Frauen, Das deutsche Schloss, Helene Fischer, Der deutsche Duft, Der deutsche Handkuss, München, Die deutsche Fotografie, Das deutsche Frühstück, Die deutsche Kirchenmusik, Potsdam, German Beauty, Das deutsche Porzellan, Beate Uhse, Hiddensee.
Hermann Bredehorst
Dirk Kaesler, Jahrgang 1944, ist emeritierter Universitätsprofessor für Soziologie. Er gönnt sich mit diesen unwissenschaftlichen Vignetten eine lustvolle Expedition in Alltagsbeobachtungen. Seine Freude an erzählerischer Darstellung wurde zuletzt dokumentiert in seiner Biographie Max Webers (Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn. Eine Biographie. München: C.H. Beck 2014).
Stefanie von Wietersheim, Jahrgang 1970, ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände „Frauen & ihre Refugien“, „Vom Glück mit Büchern zu leben“ und „Mütter & Töchter“ wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch „Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen“ schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ im In- und Ausland auf Reportage.
32 Minuten
In dem Vortrag stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Was verbindet den Katholizismus mit dem Kriminalroman? Und was reizt Autorinnen und Autoren an der Welt des Katholizismus? Dieses weite Feld wird dabei ua durch die Aspekte Struktur(analogie), Personelles und Milieu strukturiert, in denen Parallelen zwischen Katholizismus und Kriminalroman erkennbar sind. Dabei geht der Referent vor, als wäre er selbst ein Kriminologe und bietet spannende und unterhaltsame Einblicke in sein eigenes Schaffen als Autor von Kirchenkrimis.
Georg Langenhorst ist Professor für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik an der Universität Augsburg
Georg Langenhorst ist Professor für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik an der Universität Augsburg
1 Stunde 41 Minuten
Willkommen bei der fünfzehnten Ausgabe der GlockenbachWelle.
Man kann sie lieben, man kann sie hassen, auf ewig mit ihr verbunden bleiben oder sie verlassen. Sie kann Schutz bieten oder man muss vor ihr geschützt werden. Sie kann uns dabei helfen, unsere Päckchen zu tragen, ist jedoch zumeist auch für die größten Päckchen verantwortlich – Das alles umschreibt Familie. Und über das Thema Familie und Beziehung soll es auch in dieser Folge gehen, gemeinsam mit Autor Fabian Neidhardt und seinem Roman „Nur ein paar Nächte“.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Fabian Neidhardt, Sprecher, freier Journalist und Autor von „Nur ein paar Nächte“, erschienen im Februar 2023 im Haymon Verlag
Worum geht es dieses Mal?
It´s going to be Deep Talk …
Wir widmen uns einem Thema, das niemanden unberührt lässt und jede und jeder dazu seine oder ihre ganz persönliche Geschichte dazu hat. Es sollte aber keine Therapiesitzung, sondern eine unterhaltsame Sendung daraus werden. Und das stellte sich als nicht ganz einfaches Unterfangen heraus, denn Fabians neues Buch nimmt sich eines äußerst heiklen Konstruktes an und triggert somit die persönlichen Erfahrungen ordentlich. Warum und wie, darüber sprechen wir in dieser Folge.
Worauf ihr euch freuen dürft:
Deep Talk anstatt Small Talk
Eine emotionsgeladene Fahrt durch die Themen Vater- und Mutterschaft, Regretting Motherhood, Beziehung und Familie
Wahrheiten, die jeder kennt, aber niemand ausspricht
Wie einem das Leben die Grenzen der eigenen Vorurteilsschublade aufzeigt
Wie aus dem Arbeitstitel „Die Beziehungslosen” „Nur ein paar Nächte” wurde
Über vermeintliche Rabenmütter und “Rabenväter”
Die Tücken des Spoilerns
Warum Männer sich auch der Bücher annehmen sollten, die vermeintlich für Frauen geschrieben sind
Textstellen, die einen wie ein Faustschlag treffen
Artikel zur Welle mit Fabian Neidhardt auf Nur Lesen ist schöner
Startartikel der GlockenbachWelle von Arndt Stroscher auf AstroLibrium
Projektseite auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite der Glockenbachbuchhandlung
Website des Haymon Verlag
Fabians Blog mokita.de
Zum Roman „Nur ein paar Nächte“ von Fabian Neidhardt
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Man kann sie lieben, man kann sie hassen, auf ewig mit ihr verbunden bleiben oder sie verlassen. Sie kann Schutz bieten oder man muss vor ihr geschützt werden. Sie kann uns dabei helfen, unsere Päckchen zu tragen, ist jedoch zumeist auch für die größten Päckchen verantwortlich – Das alles umschreibt Familie. Und über das Thema Familie und Beziehung soll es auch in dieser Folge gehen, gemeinsam mit Autor Fabian Neidhardt und seinem Roman „Nur ein paar Nächte“.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Fabian Neidhardt, Sprecher, freier Journalist und Autor von „Nur ein paar Nächte“, erschienen im Februar 2023 im Haymon Verlag
Worum geht es dieses Mal?
It´s going to be Deep Talk …
Wir widmen uns einem Thema, das niemanden unberührt lässt und jede und jeder dazu seine oder ihre ganz persönliche Geschichte dazu hat. Es sollte aber keine Therapiesitzung, sondern eine unterhaltsame Sendung daraus werden. Und das stellte sich als nicht ganz einfaches Unterfangen heraus, denn Fabians neues Buch nimmt sich eines äußerst heiklen Konstruktes an und triggert somit die persönlichen Erfahrungen ordentlich. Warum und wie, darüber sprechen wir in dieser Folge.
Worauf ihr euch freuen dürft:
Deep Talk anstatt Small Talk
Eine emotionsgeladene Fahrt durch die Themen Vater- und Mutterschaft, Regretting Motherhood, Beziehung und Familie
Wahrheiten, die jeder kennt, aber niemand ausspricht
Wie einem das Leben die Grenzen der eigenen Vorurteilsschublade aufzeigt
Wie aus dem Arbeitstitel „Die Beziehungslosen” „Nur ein paar Nächte” wurde
Über vermeintliche Rabenmütter und “Rabenväter”
Die Tücken des Spoilerns
Warum Männer sich auch der Bücher annehmen sollten, die vermeintlich für Frauen geschrieben sind
Textstellen, die einen wie ein Faustschlag treffen
Artikel zur Welle mit Fabian Neidhardt auf Nur Lesen ist schöner
Startartikel der GlockenbachWelle von Arndt Stroscher auf AstroLibrium
Projektseite auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite der Glockenbachbuchhandlung
Website des Haymon Verlag
Fabians Blog mokita.de
Zum Roman „Nur ein paar Nächte“ von Fabian Neidhardt
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
11 Minuten
Mit Transatlantik legt Volker Kutscher bereits seinen neunten Gereon-Rath-Roman vor. Er knüpft unmittelbar an die Ereignisse an, die der Kölner Autor in Olympia (2020), dem Vorgängerband der durch die Fernsehserie Babylon Berlin (seit 2017 bisher vier Staffeln) noch populärer gewordenen Reihe um den Berliner Kommissar, beschrieben hat. Das 1936 in Berlin spielende Buch endete spektakulär. Und auch zu Beginn von Band 9 gibt es weiterhin nur drei Menschen, die wissen, dass Gereon Rath noch am Leben ist. Für alle anderen ist er tot, angeschossen auf der Flucht von einem ehemaligen Freund und anschließend in den Landwehrkanal gestürzt und ertrunken. So muss im aktuellen Band des Kölner Autors (Jahrgang 1962) Raths Frau Charlotte einen Großteil der Handlung tragen….
Von Dietmar Jacobsen
Von Dietmar Jacobsen
7 Minuten
Norderney, 1920. Im Inselsalon kehrt nach den Kriegsunruhen auch endlich wieder Ruhe ein. Frieda hat Paul geheiratet, der als Friseurmeister den Salon gerettet hat. Doch Tochter Lizzy kann den neuen Mann an der Seite nicht so akzeptieren, wie es ein harmonisches Miteinander erfordern würde. Zudem kommt sie hinter das Geheimnis von Friedas erstem Mann, was für das Mädchen verstörend ist. Greta rettet, was sie retten kann. Die Frau des Inselarztes und Mutter von drei Kindern hat eine besondere Beziehung zu ihrem Patenkind aufgebaut. Sie legt öfters ein gutes Wort bei ihrer Mutter ein. Das ist auch notwendig als Lizzy die Insel verlässt und nach Berlin zieht. Sie lernt dort den attraktiven Privatier kennen, der sie in die Welt des Glamours einführt. …
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt in Hamburg. Viele Jahre schrieb sie für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine, inzwischen konzentriert sie sich ganz auf ihre Romane, die regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste zu finden sind. Bei der Recherche zu einem ihrer Romane faszinierte sie die glanzvolle und wechselhafte Geschichte Norderneys und die Idee entstand, eine vierbändige Saga zu schreiben. Diese Reihe spielt rund um einen Friseursalon auf Norderney während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt in Hamburg. Viele Jahre schrieb sie für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine, inzwischen konzentriert sie sich ganz auf ihre Romane, die regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste zu finden sind. Bei der Recherche zu einem ihrer Romane faszinierte sie die glanzvolle und wechselhafte Geschichte Norderneys und die Idee entstand, eine vierbändige Saga zu schreiben. Diese Reihe spielt rund um einen Friseursalon auf Norderney während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.