Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
8 Minuten
Rezension von Martin Gaiser
Im Belfast des Jahres 1975 werden an der Schule, an der die junge Cushla Lavery unterrichtet, auf Anweisung des Schulleiters vor dem Unterricht die Nachrichten vorgelesen, kommentiert, ansatzweise diskutiert. Cushla macht sich angesichts des darin so oft vorkommenden Vokabulars Sorgen um den Wortschatz Siebenjähriger: „Sprengfalle. Brandsatz. Plastiksprengstoff …“
Im Belfast des Jahres 1975 werden an der Schule, an der die junge Cushla Lavery unterrichtet, auf Anweisung des Schulleiters vor dem Unterricht die Nachrichten vorgelesen, kommentiert, ansatzweise diskutiert. Cushla macht sich angesichts des darin so oft vorkommenden Vokabulars Sorgen um den Wortschatz Siebenjähriger: „Sprengfalle. Brandsatz. Plastiksprengstoff …“
1 Stunde 34 Minuten
“Morning has Broken” – Uwe Kullnick spricht mit Andreas Altmann über das neue Buch und den Rest der Welt – Hörbahn on Stage
„Morning has Broken“ ist ein Buch voller Leben, voller Höhen, Abgründe, seltsamer und unerhörter Ereignisse, Personen und Typen.
Diesmal geht es nicht allein um das Reisen, eher um die Splitter, die Andreas sich beim Reisen, beim Leben in anderen Ländern, zuhause oder wo auch immer in sein Gedächtnis gerissen hat. Hier blieben sie, bis sie in einzigartiger Art und Weise beim Schreiben und nun hier, zwischen zwei Buchdeckeln, wieder auftauchen. Diese Lebens-Splitter lächeln uns an, ja, sie grinsen, schauen verärgert, überrascht, ungläubig, zornig oder verlegen. In einem anderen von mir besprochenen Buch ging es um Alexander von Humboldt und wie Reisen das Denken verändert. In Analogie dazu ist Andreas in dieser Disziplin zumindest Weltmeister.
Wir haben heute gemeinsam versucht, das Buch im Gespräch assoziativ für Leser zu erschließen. Mir hat es Freude gemacht. „Morning has Broken“ ist mehr als eine Geschichtensammlung. Es hat mehr Confessions des Autors, mehr Facetten vieler Leben und mehr tolle Charaktere und Typen zum Inhalt, als sehr viele andere Bücher. Dabei hat es genau das, was der Autor in einer Geschichte formuliert: es gibt ihn nämlich nicht, den erigierten Zeigefinger und auch deshalb bekommt es meine besondere Empfehlung.
Stephanie Füssenich /laif
Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm »Bloßes Leben« sowie die Bestseller »Verdammtes Land. Eine Reise durch Palästina«, »Gebrauchsanweisung für die Welt« und »Gebrauchsanweisung für das Leben«, »In Mexiko«, »Gebrauchsanweisung für Heimat« und »Leben in allen Himmelsrichtungen«. Andreas Altmann lebt in Paris.
„Morning has Broken“ ist ein Buch voller Leben, voller Höhen, Abgründe, seltsamer und unerhörter Ereignisse, Personen und Typen.
Diesmal geht es nicht allein um das Reisen, eher um die Splitter, die Andreas sich beim Reisen, beim Leben in anderen Ländern, zuhause oder wo auch immer in sein Gedächtnis gerissen hat. Hier blieben sie, bis sie in einzigartiger Art und Weise beim Schreiben und nun hier, zwischen zwei Buchdeckeln, wieder auftauchen. Diese Lebens-Splitter lächeln uns an, ja, sie grinsen, schauen verärgert, überrascht, ungläubig, zornig oder verlegen. In einem anderen von mir besprochenen Buch ging es um Alexander von Humboldt und wie Reisen das Denken verändert. In Analogie dazu ist Andreas in dieser Disziplin zumindest Weltmeister.
Wir haben heute gemeinsam versucht, das Buch im Gespräch assoziativ für Leser zu erschließen. Mir hat es Freude gemacht. „Morning has Broken“ ist mehr als eine Geschichtensammlung. Es hat mehr Confessions des Autors, mehr Facetten vieler Leben und mehr tolle Charaktere und Typen zum Inhalt, als sehr viele andere Bücher. Dabei hat es genau das, was der Autor in einer Geschichte formuliert: es gibt ihn nämlich nicht, den erigierten Zeigefinger und auch deshalb bekommt es meine besondere Empfehlung.
Stephanie Füssenich /laif
Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm »Bloßes Leben« sowie die Bestseller »Verdammtes Land. Eine Reise durch Palästina«, »Gebrauchsanweisung für die Welt« und »Gebrauchsanweisung für das Leben«, »In Mexiko«, »Gebrauchsanweisung für Heimat« und »Leben in allen Himmelsrichtungen«. Andreas Altmann lebt in Paris.
25 Minuten
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
1o Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
1o Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
1 Stunde 43 Minuten
Herzogin Sophie Charlotte in Bayern (1847–1897) stand lange im Schatten ihrer berühmten Schwester. In seiner Tragik steht ihr Schicksal dem von Kaiserin Elisabeth von Österreich jedoch in nichts nach. Die Verlobung mit dem bayerischen Märchenkönig Ludwig II. endet für Sophie in einem Gefühlschaos. Rasch wird eine Ehe mit Herzog Ferdinand von Alençon arrangiert. Zwanzig Jahre später verliebt sich Sophie in einen Bürgerlichen, den Arzt Franz Glaser, und möchte die Scheidung. Ein Schritt, der in der starren, von Konventionen geprägten Adelsgesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf Unverständnis und Ablehnung stößt. Ihre Familie greift zu drastischen Maßnahmen und lässt sie für geisteskrank erklären … Auf der Suche nach Individualität, Glück und Liebe wagt Sophie Charlotte den Ausbruch aus dem »goldenen Käfig« mit allen Konsequenzen. Der Wittelsbach-Experte Christian Sepp erzählt die ergreifende Geschichte dieser ungewöhnlichen und mutigen Frau, die mit den Konventionen ihrer Zeit gebrochen hat. …
Christian Sepp studierte nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann Geschichte und Politische Wissenschaft an der LMU München. Anschließend verbrachte er ein halbes Jahr in London als
Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts. Nach einigen Jahren in der Filmbranche machte er sich 2013 als Historiker selbständig. Seitdem forscht und publiziert er vor allem zu den weiblichen Angehörigen des Hauses Wittelsbach. So legte er 2019 die erste Biographie über Herzogin Ludovika in Bayern (1808-1892), die Mutter der legendären Kaiserin »Sisi«, vor. 2023 erschien im Allitera Verlag eine überarbeitete Neuausgabe seines Erfolgsdebüts »Sophie Charlotte. Sisis leidenschaftliche Schwester«. Christian Sepp lebt und arbeitet in München.
Christian Sepp studierte nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann Geschichte und Politische Wissenschaft an der LMU München. Anschließend verbrachte er ein halbes Jahr in London als
Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts. Nach einigen Jahren in der Filmbranche machte er sich 2013 als Historiker selbständig. Seitdem forscht und publiziert er vor allem zu den weiblichen Angehörigen des Hauses Wittelsbach. So legte er 2019 die erste Biographie über Herzogin Ludovika in Bayern (1808-1892), die Mutter der legendären Kaiserin »Sisi«, vor. 2023 erschien im Allitera Verlag eine überarbeitete Neuausgabe seines Erfolgsdebüts »Sophie Charlotte. Sisis leidenschaftliche Schwester«. Christian Sepp lebt und arbeitet in München.
10 Minuten
Das 7. White Ravens Festival mit seinem abwechslungsreichen Bühnen- und Mitmachprogramm war für die ganze Familie auf Schloss Blutenburg ein Mega-Ereignis!
Die dreizehn internationalen Autorinnen und Autoren waren auf einer Lesebühne, in Workshops und Interviews zu erleben. Bestsellerautor Ingo Siegner las sogar zweimal aus dem neuesten Band von „Der kleine Drache Kokosnuss – Aufregung in der Drachenschule“. Auf dem “Weißen Sofa” berichteten die internationalen Gästinnen und Gäste über ihre Arbeit, während im Schlosshof an der Origami-Station und bei “Mit Büchern einmal um die Welt” fleißig gebastelt wurde.
Außerdem waren gleich drei echte Drachen in und um das Schloss unterwegs, sowie zwei lustige Clowness mit ihrem Walk Act, bei dem sie gleich eins der Festivalbücher versteckt hatten. Der Büchertisch brummte und die erstandenen literarischen Schätze konnten sich alle gleich von den Autorinnen und Autoren unter der Linde signieren lassen
Steven Lundstöm führte einige Interviews um die Motive, die Erlebnisse und die Freude der Teilnehmenden einzufangen.
Shaw Kuzki ist eine bedeutendsten Jugendbuchautor:innen Japans. Sie wurde 12 Jahre nach dem Abwurf der ersten Atombombe in Hiroshima geboren. Sie studierte Anglo-irische Literatur an der Sophia Universität in Tokio und arbeitete an zwei Universitäten als Dozentin für Englisch und Englische Literatur. Heute lebt Shaw Kuzki in Kamakura in der japanischen Präfektur Kanagawa.
Ihr vielfach ausgezeichnetes Werk umfasst fantastische Erzählungen ebenso wie realistische Romane über Selbstfindungsprozesse. Viele Geschichten von Shaw Kuzki lassen sich einem bestimmten japanspezifischen Genre zuordnen: der sogenannten Atombombenliteratur, die die Atombombenabwürfe über Japan und deren Folgen thematisiert und so die Erinnerung daran wachhält.
Die dreizehn internationalen Autorinnen und Autoren waren auf einer Lesebühne, in Workshops und Interviews zu erleben. Bestsellerautor Ingo Siegner las sogar zweimal aus dem neuesten Band von „Der kleine Drache Kokosnuss – Aufregung in der Drachenschule“. Auf dem “Weißen Sofa” berichteten die internationalen Gästinnen und Gäste über ihre Arbeit, während im Schlosshof an der Origami-Station und bei “Mit Büchern einmal um die Welt” fleißig gebastelt wurde.
Außerdem waren gleich drei echte Drachen in und um das Schloss unterwegs, sowie zwei lustige Clowness mit ihrem Walk Act, bei dem sie gleich eins der Festivalbücher versteckt hatten. Der Büchertisch brummte und die erstandenen literarischen Schätze konnten sich alle gleich von den Autorinnen und Autoren unter der Linde signieren lassen
Steven Lundstöm führte einige Interviews um die Motive, die Erlebnisse und die Freude der Teilnehmenden einzufangen.
Shaw Kuzki ist eine bedeutendsten Jugendbuchautor:innen Japans. Sie wurde 12 Jahre nach dem Abwurf der ersten Atombombe in Hiroshima geboren. Sie studierte Anglo-irische Literatur an der Sophia Universität in Tokio und arbeitete an zwei Universitäten als Dozentin für Englisch und Englische Literatur. Heute lebt Shaw Kuzki in Kamakura in der japanischen Präfektur Kanagawa.
Ihr vielfach ausgezeichnetes Werk umfasst fantastische Erzählungen ebenso wie realistische Romane über Selbstfindungsprozesse. Viele Geschichten von Shaw Kuzki lassen sich einem bestimmten japanspezifischen Genre zuordnen: der sogenannten Atombombenliteratur, die die Atombombenabwürfe über Japan und deren Folgen thematisiert und so die Erinnerung daran wachhält.
6 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 42 – “Verbeugt sich vor einem Admiral”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 42 – “Verbeugt sich vor einem Admiral”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
8 Minuten
“Rausgefischt & Vorgestellt”. (Hördauer ca. 14 Minuten)
Wir besprechen in loser Reihenfolge Bücher, die wir beim Entrümpeln unserer Regale entdeckt, wieder gefunden oder erneut gelesen haben.
Das Münchner Volkstheater inszeniert „Edward II.“ Marcus Weible und Gabriele Leucht besprechen das 1592 uraufgeführte Drama von Christopher Marlowe (1564-1593) und die dramaturgische Umsetzung durch den Intendanten Christian Stückl.
„Der Regisseur, der den Stoff bereits 1993 im Werkraum der Münchner Kammerspiele einrichtete, nutzt die erneute Beschäftigung mit „Edward II.“, um Machtstrukturen zu entlarven, die einzig zur Durchsetzung individueller Interessen dienen und allzu oft dem Menschen das Menschsein austreiben.“
Michael Schleicher, Münchner Merkur, 17.10.2021
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
Wir besprechen in loser Reihenfolge Bücher, die wir beim Entrümpeln unserer Regale entdeckt, wieder gefunden oder erneut gelesen haben.
Das Münchner Volkstheater inszeniert „Edward II.“ Marcus Weible und Gabriele Leucht besprechen das 1592 uraufgeführte Drama von Christopher Marlowe (1564-1593) und die dramaturgische Umsetzung durch den Intendanten Christian Stückl.
„Der Regisseur, der den Stoff bereits 1993 im Werkraum der Münchner Kammerspiele einrichtete, nutzt die erneute Beschäftigung mit „Edward II.“, um Machtstrukturen zu entlarven, die einzig zur Durchsetzung individueller Interessen dienen und allzu oft dem Menschen das Menschsein austreiben.“
Michael Schleicher, Münchner Merkur, 17.10.2021
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
33 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in besonderer Weise vor. Können die Menschen in einer Diktatur tatsächlich glücklich an einem Badestrand liegen? Frisch verliebt durch die Straßen schlendern, in ein Café oder ins Kino gehen? Können sie ausgelassen tanzen, lachen und zufrieden sein? Fußball spielen und in den Urlaub fahren, eine Familie gründen und ihre Zukunft planen? Solche Vorstellungen scheinen auf den ersten Blick nicht zu unserem Bild vom »Dritten Reich« zu passen.
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
Sprecher:
Uwe Kullnick
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe “DAS! historisch” Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39«
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
Sprecher:
Uwe Kullnick
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe “DAS! historisch” Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39«
11 Minuten
Ein Hörspiel von Uwe Kullnick wiederholt, weil Krieg niemals eine Lösung ist.
SIE FLÜSTERN
Kurz-Hörspiel von Uwe Kullnick Das Hörspiel schlägt heute, am Ende des Gedenkens an 100 Jahre seit Ende des 1. Weltkriegs im Jahr 1918, einen Bogen bis heute. Ein junges deutsches Pärchen auf der Reise durch Frankreich macht auch in Verdun beim Denkmal der Gefallenen halt. Der Ort macht großen Eindruck auf sie. Besonders die junge Frau, die im Geist eine Zeitreise macht, glaubt die Gespräche der toten Soldaten zu hören, während der junge Man ganz im Hier und Jetzt mehr Interesse für die Historie empfindet. Das Stück greift die Legende* auf, dass bei einem Granatenangriff ein Schützengraben samt den darinstehenden Soldaten verschüttet wurde. Die heute noch aus dem Boden sehenden Metallspitzen seien die Bajonette der stehend Verschütteten.
Die Rollen sprachen:
Im Schützengraben
Soldat 1 Dieter R. Fuchs
Soldat 2 Wolfgang Knittel
Soldat 3 Christian Callo
Soldat 4 Arndt Stroscher
Soldat 5 Fritz Hemmer
In Verdun auf Reisen.
Die junge Frau Odine Johne
Ihr Freund Uwe Kullnick
Regie, Schnitt, Technik, Realisation Uwe Kullnick
Eine Produktion des Literatur Radio Hörbahn
SIE FLÜSTERN
Kurz-Hörspiel von Uwe Kullnick Das Hörspiel schlägt heute, am Ende des Gedenkens an 100 Jahre seit Ende des 1. Weltkriegs im Jahr 1918, einen Bogen bis heute. Ein junges deutsches Pärchen auf der Reise durch Frankreich macht auch in Verdun beim Denkmal der Gefallenen halt. Der Ort macht großen Eindruck auf sie. Besonders die junge Frau, die im Geist eine Zeitreise macht, glaubt die Gespräche der toten Soldaten zu hören, während der junge Man ganz im Hier und Jetzt mehr Interesse für die Historie empfindet. Das Stück greift die Legende* auf, dass bei einem Granatenangriff ein Schützengraben samt den darinstehenden Soldaten verschüttet wurde. Die heute noch aus dem Boden sehenden Metallspitzen seien die Bajonette der stehend Verschütteten.
Die Rollen sprachen:
Im Schützengraben
Soldat 1 Dieter R. Fuchs
Soldat 2 Wolfgang Knittel
Soldat 3 Christian Callo
Soldat 4 Arndt Stroscher
Soldat 5 Fritz Hemmer
In Verdun auf Reisen.
Die junge Frau Odine Johne
Ihr Freund Uwe Kullnick
Regie, Schnitt, Technik, Realisation Uwe Kullnick
Eine Produktion des Literatur Radio Hörbahn
54 Minuten
Bayerns beste Independent Bücher 2022 Auszeichnung für: ANGELA VON GANS „Emma Bonn 1879-1942. Spurensuche nach einer deutsch-jüdischen Schriftstellerin“ und Verlagsprämie des Freistaats Bayern 2022 für: TATJANA GROMAČA „Die göttlichen Kindchen“.
Seit 2021 im Freundeskreis der Kurt Wolff Stiftung.
STROUX edition wurde 2015 von Annette Stroux (Verlegerin) mit Matthias Mielitz (Art Director) und Dr. Jürgen Kleindiek (Lektor) gegründet.
Die STROUX edition konzentriert sich auf Erinnerungsliteratur, literarische Autobiographien und autofiktionale Literatur. Neben Debütromanen und Romanbiographien deutschsprachiger Autor*innen macht der Verlag ausgewählte literarische Werke internationaler Autor*innen durch Erstübersetzungen dem deutschen Publikum zugänglich.
Inzwischen umfasst das Verlagsprogramm 30 Publikationen von
26 Autor*innen aus Deutschland, Norwegen, Island, Kroatien und Italien.
Seit 2021 im Freundeskreis der Kurt Wolff Stiftung.
STROUX edition wurde 2015 von Annette Stroux (Verlegerin) mit Matthias Mielitz (Art Director) und Dr. Jürgen Kleindiek (Lektor) gegründet.
Die STROUX edition konzentriert sich auf Erinnerungsliteratur, literarische Autobiographien und autofiktionale Literatur. Neben Debütromanen und Romanbiographien deutschsprachiger Autor*innen macht der Verlag ausgewählte literarische Werke internationaler Autor*innen durch Erstübersetzungen dem deutschen Publikum zugänglich.
Inzwischen umfasst das Verlagsprogramm 30 Publikationen von
26 Autor*innen aus Deutschland, Norwegen, Island, Kroatien und Italien.
43 Minuten
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der ZukunftWie werden wir in Zukunft arbeiten?
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
14 Minuten
Wir besprechen in loser Reihenfolge Bücher, die wir beim Entrümpeln unserer Regale entdeckt, wieder gefunden oder erneut gelesen haben.
“Ricarda Huchs Schilderung, die schlechthin alles umfasst, was das Wesen dieses endlosen Krieges ausmacht, hat keinen Vorgänger gehabt und keinen Nacheiferer gefunden. (…) Wer dieses herrliche Buch zu lesen versteht, der liest es mit ergriffener Spannung und wird sich bewusst, dass er es mit einer der größten Leistungen der deutschen Literatur zu tun hat.”
(Friedrich Sieburg)
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
“Ricarda Huchs Schilderung, die schlechthin alles umfasst, was das Wesen dieses endlosen Krieges ausmacht, hat keinen Vorgänger gehabt und keinen Nacheiferer gefunden. (…) Wer dieses herrliche Buch zu lesen versteht, der liest es mit ergriffener Spannung und wird sich bewusst, dass er es mit einer der größten Leistungen der deutschen Literatur zu tun hat.”
(Friedrich Sieburg)
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
12 Minuten
Hanjo Kesting porträtiert mit Sympathie Theodor Fontane und seine Romane
Gottfried Benns Wendung über das „Pläsierliche“ in Theodor Fontanes Werk hallt noch immer nach. Der Dichter verkannte den Romancier, als er dessen wachsame, heitere Lebensfreundlichkeit als altmodisch, harmlos und bürgerlich, generös wie überheblich, als vormodern und auch vorgestrig abtun wollte. Ja, verfallene Schlösser der Mark Brandenburg nahm der Theaterkritiker Fontane auf seinen Wanderungen wahr. Er beschrieb die Landschaften sorgfältig, nachdenklich, behutsam und fantasievoll. Fontane war ein Preuße, aber nicht in wilhelminischem Sinne. Alles Prunkhafte, Pompöse, Protzige und Selbstherrliche war ihm zuwider. Der Schriftsteller dient der Kunst, aber er spricht nicht darüber. Pflichtbewusst und tüchtig war der passionierte Autor, der sich weder inszenieren wollte noch konnte oder musste. Hanjo Kesting macht in Theodor Fontane. Bürgerlichkeit und Lebensmusik besonders darauf aufmerksam.
Eine Rezension von Thorsten Paprotny
Gottfried Benns Wendung über das „Pläsierliche“ in Theodor Fontanes Werk hallt noch immer nach. Der Dichter verkannte den Romancier, als er dessen wachsame, heitere Lebensfreundlichkeit als altmodisch, harmlos und bürgerlich, generös wie überheblich, als vormodern und auch vorgestrig abtun wollte. Ja, verfallene Schlösser der Mark Brandenburg nahm der Theaterkritiker Fontane auf seinen Wanderungen wahr. Er beschrieb die Landschaften sorgfältig, nachdenklich, behutsam und fantasievoll. Fontane war ein Preuße, aber nicht in wilhelminischem Sinne. Alles Prunkhafte, Pompöse, Protzige und Selbstherrliche war ihm zuwider. Der Schriftsteller dient der Kunst, aber er spricht nicht darüber. Pflichtbewusst und tüchtig war der passionierte Autor, der sich weder inszenieren wollte noch konnte oder musste. Hanjo Kesting macht in Theodor Fontane. Bürgerlichkeit und Lebensmusik besonders darauf aufmerksam.
Eine Rezension von Thorsten Paprotny
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Wo es raschelt und irgendwie auch schnaubt”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Wo es raschelt und irgendwie auch schnaubt”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
1 Stunde 7 Minuten
übersetzt von Milena Rampoldi, gelesen von Susanna Bummel-Vohland (Italienisch) und Uwe Kullnick (Deutsch) Silvio Talamo è un poeta e musicista nato a Napoli e stanziato attualmente a Berlino, dove ha un’intensa attività artistica. Si laurea in Filosofia alla Federico II di Napoli con una tesi sulla letteratura giullaresca nel Medio Evo. Attento anche al mondo della trasmissione orale della poesia, è alla sua prima pubblicazione poetica. Versione bilingue con traduzione tede-sca di Milena Rampoldi.
Silvio Talamo ist ein Dichter und Musiker aus Neapel, der nun in Berlin lebt, wo er sich intensiv mit Kunst beschäftigt. Er studierte Philosophie an der Universität Federico II in Neapel mit Diplomarbeit über die mittelalterliche „Narrenliteratur“. Er interessiert sich auch für die mündliche Überlieferung der Poesie. Dieses Werk ist seine erste Gedichtsammlung. Zweisprachige Ausgabe mit deutscher Übersetzung von Milena Rampoldi.
Silvio Talamo ist ein Dichter und Musiker aus Neapel, der nun in Berlin lebt, wo er sich intensiv mit Kunst beschäftigt. Er studierte Philosophie an der Universität Federico II in Neapel mit Diplomarbeit über die mittelalterliche „Narrenliteratur“. Er interessiert sich auch für die mündliche Überlieferung der Poesie. Dieses Werk ist seine erste Gedichtsammlung. Zweisprachige Ausgabe mit deutscher Übersetzung von Milena Rampoldi.