Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Sie hören den aufbereiteten Mitschnitt eines Beitrags auf dem Karl May Kongress 2023 in Dortmund.
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
10 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt das Buch in besonderer Weise vor. Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen. Formal ist es chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden jeweils am Anfang eines Monats die Ereignisse des entsprechenden Monats vor 100 Jahren vorstellen.
Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.
Es lesen:
Matthias Pöhlmann: Januar-April 1923
Steven Lundström: Mai-August 1923
Florian Kienast: September-Dezember 1923
Uwe Kullnick: Einleitungen der Monate Januar-Dezember 1923
DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK
1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.
1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.
Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.
Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.
Es lesen:
Matthias Pöhlmann: Januar-April 1923
Steven Lundström: Mai-August 1923
Florian Kienast: September-Dezember 1923
Uwe Kullnick: Einleitungen der Monate Januar-Dezember 1923
DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK
1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.
1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.
Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.
54 Minuten
Sie hören den aufbereiteten Mitschnitt eines Beitrags auf dem Karl May Kongress 2023 in Dortmund.
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
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Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
18 Minuten
Malibu, Kalifornien - Stranger than Paradise
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland. Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
Formal ist das Buch nach besuchten Orten in den USA gegliedert. Wir lesen Auszüge aus diesem Buch. Unsere Sendungen werden je 2 im Monat erscheinen. Mit freundlicher Genehmigung des
Sprecher, Matthias Pöhlmann
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland. Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
Formal ist das Buch nach besuchten Orten in den USA gegliedert. Wir lesen Auszüge aus diesem Buch. Unsere Sendungen werden je 2 im Monat erscheinen. Mit freundlicher Genehmigung des
Sprecher, Matthias Pöhlmann
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
48 Minuten
Sie hören den aufbereiteten Mitschnitt eines Beitrags auf dem Karl May Kongress 2023 in Dortmund.
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
50 Minuten
Sie hören den aufbereiteten Mitschnitt eines Beitrags auf dem Karl May Kongress 2023 in Dortmund.
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
14 Minuten
Ohne Frage, Halloween ist eine aufregende Zeit. Gruselige Kostüme, schaurige Dekorationen und Süßigkeiten im Überfluss lassen unsere Herzen schneller schlagen. Doch was passiert, wenn die Furcht vor der Furcht selbst zum Albtraum wird? Die Angst vor der Angst hat sich still und heimlich in unseren Köpfen breitgemacht.
Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
Auf unserer Webseite bei Literaturradio Hörbahn findet ihr noch weitere gesprochene Geschichten und Beiträge, abseits vom Mainstream:
https://literaturradiohoerbahn.com/
Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
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13 Minuten
Ohne Frage, Halloween ist eine aufregende Zeit. Gruselige Kostüme, schaurige Dekorationen und Süßigkeiten im Überfluss lassen unsere Herzen schneller schlagen. Doch was passiert, wenn die Furcht vor der Furcht selbst zum Albtraum wird? Die Angst vor der Angst hat sich still und heimlich in unseren Köpfen breitgemacht.
Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
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Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
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1 Stunde
Sie hören den aufbereiteten Mitschnitt eines Beitrags auf dem Karl May Kongress 2023 in Dortmund.
Liste der Mitschnitte:
01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
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01 Prof. Dr. Florian Schleburg
02 Dr. Iuditha Bálint
03 Dr. Johannes Zeilinger
04 Prof. Dr. Anna Margaretha Horatschek
05 Friedhelm Schneidewind
06 Malte Ristau
07 Alexander Braun
08 Thilo Scholle
09 Thomas Gloning
10 Dr. Stefan Mühlhofer
11 Reinhard F. Gusky
Wir danken der Karl May Gesellschaft für die Erlaubnis, die Tagungsbeiträge in unserem Podcast senden zu können.
Realisiert durch: Stephan Lesker, Jupp Stepprath und Uwe Kullnick
7 Minuten
Ohne Frage, Halloween ist eine aufregende Zeit. Gruselige Kostüme, schaurige Dekorationen und Süßigkeiten im Überfluss lassen unsere Herzen schneller schlagen. Doch was passiert, wenn die Furcht vor der Furcht selbst zum Albtraum wird? Die Angst vor der Angst hat sich still und heimlich in unseren Köpfen breitgemacht.
Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
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Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
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13 Minuten
Ohne Frage, Halloween ist eine aufregende Zeit. Gruselige Kostüme, schaurige Dekorationen und Süßigkeiten im Überfluss lassen unsere Herzen schneller schlagen. Doch was passiert, wenn die Furcht vor der Furcht selbst zum Albtraum wird? Die Angst vor der Angst hat sich still und heimlich in unseren Köpfen breitgemacht.
Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
Beginnen wir also mit:
Halloween - “Da ist etwas im Wasser“ - eine Geschichte von Ina Maschner
Auf unserer Webseite bei Literaturradio Hörbahn findet ihr noch weitere gesprochene Geschichten und Beiträge, abseits vom Mainstream:
https://literaturradiohoerbahn.com/
Stellt euch vor: Ihr steht vor einem verfallenen Haus, das nur von Kerzenschein erhellt wird. Das Herz rast und eure Hände beginnen zu schwitzen. Es ist die pure Panik davor, dass hinter dieser Tür das ultimative Grauen lauert.
Statt uns mit einem Schlag dem gesamten Horror hinzugeben, sollten wir uns lieber langsam herantasten.
Beginnen wir doch jetzt (08:00 Uhr) einfach damit, eine kurze Geschichte über das eigentlich harmlose Thema Wasser zu lesen.
Später (12:00 Uhr) lassen wir uns darauf ein, immer wieder ein kleines Stück herzugeben.
Dann (18:00 Uhr) gehen wir vorsichtig in ein Haus ohne Türen und sind doch gefangen.
Und schließlich (22:00 Uhr) lassen wir uns auf die letzte Geschichte des Tages ein “Wer das Böse kennengelernt hat”. Abgehärtet wie wir dann sind, kann uns nun nichts mehr schocken, oder vielleicht doch? Hört einfach rein.
Beginnen wir also mit:
Halloween - “Da ist etwas im Wasser“ - eine Geschichte von Ina Maschner
Auf unserer Webseite bei Literaturradio Hörbahn findet ihr noch weitere gesprochene Geschichten und Beiträge, abseits vom Mainstream:
https://literaturradiohoerbahn.com/
1 Stunde 21 Minuten
Willkommen bei unserer heutigen Illustrator*innen-Welle.
Mit dieser Folge melden wir uns aus einer kleinen ungeplanten Pause zurück und schmeißen uns mit neuer Energie und Kraft auf unser Surfbrett, um bereits das 19. Mal auf der Welle zu reiten.
Was wären Geschichten ohne Bilder?
Mit zunehmendem Alter nehmen wir Lesende uns Geschichten an, die ausschließlich von Text leben. Es sind in den meisten Fällen die erzählenden Zeilen, die Bilder in unseren Köpfen entstehen und beim Lesen einen Film vor unserem geistigen Auge abspielen lassen, der unser Leseerlebnis prägt. Doch was ist mit den Geschichten, die an ein jüngeres Publikum gerichtet sind? Die von Bildern leben oder durch Bilder erst einer jüngeren Leserschaft zugänglich werden? Was wäre ein Bilderbuch ohne Bilder? Ein Comic ohne Zeichnungen?
Wir haben uns deshalb in dieser Folge zwei Expert*innen eingeladen, ein kreatives Dreamteam, das von Bildern lebt und mit ihnen Geschichten zum Leben erweckt. Wir wollen uns einem künstlerischen Handwerk widmen, das Geschichten Leben einzuhauchen vermag, das ihnen Farbe und Form verleiht und so vielen Held*innen einen unverwechselbaren Look verpasst.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Dorothea Blankenhagen, Illustratorin und
Jürgen Blankenhagen, Illustrator und Zeichner
Worum geht es dieses Mal?
Wer bereits in der Glockenbachbuchhandlung vor Ort war, weiß, dass die Buchhändlerinnen ein besonderes Faible für Kinder- und vor allem für Bilderbücher hegen, die sowohl in ihrer Text- als auch Bildgestaltung etwas ganz Besonderes sind und die die bunte Vielfalt unseres Lebens und unserer Fantasie widerspiegeln. Geschichten, die eine wertvolle – und damit nicht unbedingt eine pädagogische – Botschaft vermitteln, begleitet von Bildern, die die Geschichte harmonisch ergänzen und gleichzeitig ihr eigene Sprache sprechen.
Was braucht es dazu, um so etwas zu schaffen? Es braucht ein Gespür für die passenden Themen, Kreativität und vor allem ganz viel Herzblut! Wir haben uns für diese Welle zwei Menschen aufs Surfbrett geholt, die genau das verkörpern, und das mit ihrem jeweils ganz eigenen Stil und wollen mit den beiden gemeinsam aus dem Malkästchen plaudern, z. B. über Freud und Leid ihres Berufes oder wie es ist, wenn man als Paar demselben Handwerk nachgeht.
Worauf ihr euch freuen dürft:
wie alles begann: Raketen auf dem Fußboden
wenn Illustrationen Rücken an Rücken entstehen
warum ein Skizzenbuch auch irgendwie ein Tagebuch ist
warum das digitale Zeichnen viel schnelllebiger ist als das analoge
wie man seinen ganz eigenen Stil findet und ihn manchmal selbst nicht erkennt
Mut zur Authentizität: wie man lernen muss, Fehler zuzulassen
inspirierende Vorbilder
warum eine Cover-Illustration höher gewichtet ist als Illustrationen im Buch
wie Illustrationen von Trends und Vorgaben geprägt sind
KI – was künstlich erstellten Illustrationen fehlt
wie man sich als kleiner Fisch Platz im großen Meer verschafft
Der Unterschied zwischen Zeichnung und Illustration
Warum eine Graphic Novel auch ein Comic ist
eine Stammtischempfehlung für Illustrator*innen aus München & dem Umland
Welche Funktion nehmen Agenturen für Illustrator*innen ein?
Ein bunter Strauß von Buchempfehlungen
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Realisation Uwe Kullnick
Mit dieser Folge melden wir uns aus einer kleinen ungeplanten Pause zurück und schmeißen uns mit neuer Energie und Kraft auf unser Surfbrett, um bereits das 19. Mal auf der Welle zu reiten.
Was wären Geschichten ohne Bilder?
Mit zunehmendem Alter nehmen wir Lesende uns Geschichten an, die ausschließlich von Text leben. Es sind in den meisten Fällen die erzählenden Zeilen, die Bilder in unseren Köpfen entstehen und beim Lesen einen Film vor unserem geistigen Auge abspielen lassen, der unser Leseerlebnis prägt. Doch was ist mit den Geschichten, die an ein jüngeres Publikum gerichtet sind? Die von Bildern leben oder durch Bilder erst einer jüngeren Leserschaft zugänglich werden? Was wäre ein Bilderbuch ohne Bilder? Ein Comic ohne Zeichnungen?
Wir haben uns deshalb in dieser Folge zwei Expert*innen eingeladen, ein kreatives Dreamteam, das von Bildern lebt und mit ihnen Geschichten zum Leben erweckt. Wir wollen uns einem künstlerischen Handwerk widmen, das Geschichten Leben einzuhauchen vermag, das ihnen Farbe und Form verleiht und so vielen Held*innen einen unverwechselbaren Look verpasst.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Dorothea Blankenhagen, Illustratorin und
Jürgen Blankenhagen, Illustrator und Zeichner
Worum geht es dieses Mal?
Wer bereits in der Glockenbachbuchhandlung vor Ort war, weiß, dass die Buchhändlerinnen ein besonderes Faible für Kinder- und vor allem für Bilderbücher hegen, die sowohl in ihrer Text- als auch Bildgestaltung etwas ganz Besonderes sind und die die bunte Vielfalt unseres Lebens und unserer Fantasie widerspiegeln. Geschichten, die eine wertvolle – und damit nicht unbedingt eine pädagogische – Botschaft vermitteln, begleitet von Bildern, die die Geschichte harmonisch ergänzen und gleichzeitig ihr eigene Sprache sprechen.
Was braucht es dazu, um so etwas zu schaffen? Es braucht ein Gespür für die passenden Themen, Kreativität und vor allem ganz viel Herzblut! Wir haben uns für diese Welle zwei Menschen aufs Surfbrett geholt, die genau das verkörpern, und das mit ihrem jeweils ganz eigenen Stil und wollen mit den beiden gemeinsam aus dem Malkästchen plaudern, z. B. über Freud und Leid ihres Berufes oder wie es ist, wenn man als Paar demselben Handwerk nachgeht.
Worauf ihr euch freuen dürft:
wie alles begann: Raketen auf dem Fußboden
wenn Illustrationen Rücken an Rücken entstehen
warum ein Skizzenbuch auch irgendwie ein Tagebuch ist
warum das digitale Zeichnen viel schnelllebiger ist als das analoge
wie man seinen ganz eigenen Stil findet und ihn manchmal selbst nicht erkennt
Mut zur Authentizität: wie man lernen muss, Fehler zuzulassen
inspirierende Vorbilder
warum eine Cover-Illustration höher gewichtet ist als Illustrationen im Buch
wie Illustrationen von Trends und Vorgaben geprägt sind
KI – was künstlich erstellten Illustrationen fehlt
wie man sich als kleiner Fisch Platz im großen Meer verschafft
Der Unterschied zwischen Zeichnung und Illustration
Warum eine Graphic Novel auch ein Comic ist
eine Stammtischempfehlung für Illustrator*innen aus München & dem Umland
Welche Funktion nehmen Agenturen für Illustrator*innen ein?
Ein bunter Strauß von Buchempfehlungen
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 14 Minuten
Die frühen Christen bildeten keineswegs eine homogene Gruppe, geschweige denn eine Kirche. Von ihrem Wirken in der Welt, aber auch von den Irritationen, die sie bei Zeitgenossen auslösten, handelt dieses Buch. Es soll zugleich die modernen Leser irritieren: Die antiken Christen sind durch eine lebendige Erinnerung und durch ein gemeinsames textliches Erbe – die Bibel – eng mit der heutigen Welt verbunden, selbst für diejenigen, die dem christlichen Glauben fernstehen. Allenthalben stoßen wir auf Kirchengebäude, christliche Feiertage rhythmisieren unsere Zeit, weite Teile der Kunst sind durch christliche Motive geprägt, selbst noch in der Persiflage. Doch die sichtbare Nähe kann eine scheinbare sein.
Vieles an den frühen Christen ist uns fremd und weit entfernt von dem, was heute als Christentum gilt. Dieser doppelten Irritation – aus der Sicht der Heutigen und der antiken Zeitgenossen – geht der Autor des vorliegenden Buches nach und lässt uns die Fremdheit eines nur scheinbar vertrauten Christentums erkennen. Zugleich fragt er danach, wie eine kleine, sozial schwache Gruppe aus der Peripherie sich ausbreiten konnte und welchen Herausforderungen ihre Angehörigen sich gegenübersahen.
So legt er auch keine lineare Geschichte vom Urchristentum zur Großkirche vor. Es wird vielmehr deutlich, dass die Geschichte der Christen keiner zwingenden inneren Logik folgt und auch nicht durch höhere Kräfte bestimmt scheint. Stattdessen lassen zahlreiche Beispiele erkennen, wie sich frühe Christen in bestimmten Situationen um Problemlösungen bemühten und unterschiedliche Wege diskutierten – von denen sich manche aber nie durchsetzten. Was wir erkennen, ist mithin auch keine folgerichtige Entwicklung, sondern eine tastende, gleichsam experimentelle Bewegung, die sich oft hinter späteren Dogmen und Konzilsbeschlüssen verbirgt.
Hartmut Leppin studierte Geschichte und Klassische Philologie in Marburg, Heidelberg, Pavia und Rom. Nach dem Staatsexamen 1988 in Marburg wurde er dort 1990 promoviert. 1995 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. 1995/6 vertrat er eine Professur in Greifswald. Danach erhielt er ein Feodor-Lynen- und ein Heisenberg-Stipendium, die er für Forschungsaufenthalte in Nottingham und Göttingen nutzte; seit 2001 ist er Professor für Alte Geschichte in Frankfurt am Main. Er ist Träger des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Erwin Stein-Preises.
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Vieles an den frühen Christen ist uns fremd und weit entfernt von dem, was heute als Christentum gilt. Dieser doppelten Irritation – aus der Sicht der Heutigen und der antiken Zeitgenossen – geht der Autor des vorliegenden Buches nach und lässt uns die Fremdheit eines nur scheinbar vertrauten Christentums erkennen. Zugleich fragt er danach, wie eine kleine, sozial schwache Gruppe aus der Peripherie sich ausbreiten konnte und welchen Herausforderungen ihre Angehörigen sich gegenübersahen.
So legt er auch keine lineare Geschichte vom Urchristentum zur Großkirche vor. Es wird vielmehr deutlich, dass die Geschichte der Christen keiner zwingenden inneren Logik folgt und auch nicht durch höhere Kräfte bestimmt scheint. Stattdessen lassen zahlreiche Beispiele erkennen, wie sich frühe Christen in bestimmten Situationen um Problemlösungen bemühten und unterschiedliche Wege diskutierten – von denen sich manche aber nie durchsetzten. Was wir erkennen, ist mithin auch keine folgerichtige Entwicklung, sondern eine tastende, gleichsam experimentelle Bewegung, die sich oft hinter späteren Dogmen und Konzilsbeschlüssen verbirgt.
Hartmut Leppin studierte Geschichte und Klassische Philologie in Marburg, Heidelberg, Pavia und Rom. Nach dem Staatsexamen 1988 in Marburg wurde er dort 1990 promoviert. 1995 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. 1995/6 vertrat er eine Professur in Greifswald. Danach erhielt er ein Feodor-Lynen- und ein Heisenberg-Stipendium, die er für Forschungsaufenthalte in Nottingham und Göttingen nutzte; seit 2001 ist er Professor für Alte Geschichte in Frankfurt am Main. Er ist Träger des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Erwin Stein-Preises.
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 43 – "Wo Nordsee und Niederbayern sich im Luziden begegnen", Hördauer ca. 5 Minuten
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 43 – "Wo Nordsee und Niederbayern sich im Luziden begegnen", Hördauer ca. 5 Minuten
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
1 Stunde 27 Minuten
Einführung Oliver Lubrich
(Hördauer 12 Minuten)
Gespräch zwischen Oliver Lubrich und Uwe Kullnick
Hördauer 76 Minuten)
Alexander von Humboldt: Von einem, der auszog, die Welt zu erforschen, und dabei ein anderer wurde Von 1799 bis 1804 reist Alexander von Humboldt nach und durch Amerika, später nach Russland und bis an die Grenze des chinesischen Kaiserreichs. Was seine Reisen begleitet, ist das Schreiben. Aus seinen veröffentlichten, aber auch unveröffentlichten Schriften entsteht in Oliver Lubrichs Untersuchung ein Bild des Reisenden selbst: neugierig und trotz Vorurteilen stets bereit, genau diese an seiner Umgebung zu überprüfen. Das macht seine Aufzeichnungen bis heute so brisant: Sie sind das Zeugnis einer Wissenschaft, die versucht, der Welt so nah wie möglich zu kommen, so genau wie möglich von ihr zu berichten und auch das eigene Scheitern unbedingt produktiv zu machen. Während Humboldt das Wissen über die Welt im Namen der Forschung verändert, verändert die Welt, die er entdeckt, auch ihn: Da ist der missglückte Aufstieg auf den Chimborazo, die unüberwindbare Felsschlucht, die sich in einem wahnwitzigen Verfahren im Text niederschlägt. Da sind der Orientalismus und die Antikisierung der überseeischen Kulturen – Verfahren, die Humboldt dekonstruiert. Und da ist die Zensur seiner Schriften im zaristischen Russland, die ihn dazu zwingt, verdeckte Formen für die Erzählung einer Reise unter politischem Druck zu finden, die brandaktuell sind. Immer mehr erscheint Humboldt nicht nur als Schreibender, sondern auch als Geschriebener. In jedem Buch wagt er einen anderen Entwurf, um Objektivität und Subjektivität neu zu vermitteln. Seine intellektuelle Biografie zeigt, dass in der Veränderung selbst der größte Erkenntnisgewinn liegt....
OLIVER LUBRICH ist Professor am Institut für Germanistik der Universität Bern und ein international renommierter Humboldt-Forscher. Seine Editionen von Humboldts großen Einzelwerken ›Kosmos‹ und ›Ansichten der Kordilleren‹ wurden zu Bestsellern.
Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer 12 Minuten)
Gespräch zwischen Oliver Lubrich und Uwe Kullnick
Hördauer 76 Minuten)
Alexander von Humboldt: Von einem, der auszog, die Welt zu erforschen, und dabei ein anderer wurde Von 1799 bis 1804 reist Alexander von Humboldt nach und durch Amerika, später nach Russland und bis an die Grenze des chinesischen Kaiserreichs. Was seine Reisen begleitet, ist das Schreiben. Aus seinen veröffentlichten, aber auch unveröffentlichten Schriften entsteht in Oliver Lubrichs Untersuchung ein Bild des Reisenden selbst: neugierig und trotz Vorurteilen stets bereit, genau diese an seiner Umgebung zu überprüfen. Das macht seine Aufzeichnungen bis heute so brisant: Sie sind das Zeugnis einer Wissenschaft, die versucht, der Welt so nah wie möglich zu kommen, so genau wie möglich von ihr zu berichten und auch das eigene Scheitern unbedingt produktiv zu machen. Während Humboldt das Wissen über die Welt im Namen der Forschung verändert, verändert die Welt, die er entdeckt, auch ihn: Da ist der missglückte Aufstieg auf den Chimborazo, die unüberwindbare Felsschlucht, die sich in einem wahnwitzigen Verfahren im Text niederschlägt. Da sind der Orientalismus und die Antikisierung der überseeischen Kulturen – Verfahren, die Humboldt dekonstruiert. Und da ist die Zensur seiner Schriften im zaristischen Russland, die ihn dazu zwingt, verdeckte Formen für die Erzählung einer Reise unter politischem Druck zu finden, die brandaktuell sind. Immer mehr erscheint Humboldt nicht nur als Schreibender, sondern auch als Geschriebener. In jedem Buch wagt er einen anderen Entwurf, um Objektivität und Subjektivität neu zu vermitteln. Seine intellektuelle Biografie zeigt, dass in der Veränderung selbst der größte Erkenntnisgewinn liegt....
OLIVER LUBRICH ist Professor am Institut für Germanistik der Universität Bern und ein international renommierter Humboldt-Forscher. Seine Editionen von Humboldts großen Einzelwerken ›Kosmos‹ und ›Ansichten der Kordilleren‹ wurden zu Bestsellern.
Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick