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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
30 Minuten
In dieser Podcastfolge von Fictioplasma geht es um Gene Wolfe. Marcus Weible berichtet im Gespräch mit Andreas Riehn von Gene Wolfe. Gene Wolfe (1931 bis 2019) war ein US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Autor. Sein Novellen-Zyklus „Der fünfte Kopf des Zerberus“ und sein vierbändiges Science Fantasy-Epos „Das Buch der Neuen Sonne“ gelten als Klassiker des Genres.

Gene Wolfe, (* 7. Mai 1931 in Brooklyn; † 14. April 2019) war ein US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Autor.Er ist bekannt für seine an Vladimir Nabokov und Jorge Luis Borges geschulte dichte und anspielungsreiche Prosa. Sein Novellen-Zyklus Der fünfte Kopf des Zerberus und sein vierbändiges Science Fantasy-Epos Das Buch der Neuen Sonne um den Folterer Severian gelten als Klassiker des Genres. Neben vielen anderen bedeutenden Preisen wurde er zweimal mit dem Nebula Award, sechsmal mit dem Locus Award und dreimal (zuletzt 2007 für seinen Roman Soldier of Sidon) mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet – bereits 1996 wurde ihm der World Fantasy Award für sein Lebenswerk verliehen. (Wikipedia Create Commons)

Andreas Riehn, geboren 1964 in Hemmoor (Niedersachsen). Nach Abitur und Wehrdienst studierte ich Amerikanistik (Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte) sowie Rechtswissenschaften in Augsburg, München und Salzburg. Noch während meines Studiums gründete ich das erste rein webbasierte Repetitorium (“Jus2Click”) zur Vorbereitung auf die Erste Juristische Staatsprüfung. Ich habe als Lektor für elektronisches Publizieren im Verlag C.H. Beck und als Marketingmanager für die internationale Wirtschaftskanzlei Linklaters LLP gearbeitet. Als Rechtsanwalt habe ich im IT-Recht und im Datenschutz beraten. Seit April 2019 bin ich als Legal Consultant Datenschutz für die Firma Dataguard.de tätig. Ich bin Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Als Autor bin ich Mitglied der Gruppe Kaliber.

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
8 Minuten
Es liest die Autorin und  Westphal.

Wenn die Lust an der Sprache sich mit der Liebe zum Tier verbindet, hört man buchstäblich “die Kastagnetten der Zikaden zucken”, die Nachtigall um “Mi-mi-mitternacht” singen oder Wildschweine “lümmelhaft im dumpfen Sumpf buddeln”. Humorvoll, nachdenklich, poetisch werden Tiere belauscht und beobachtet. Dahinter steckt eine Fülle biologischer Details, auch kritische Töne sind dabei, etwa wenn sich die Bartmeise über einen sterbenden Fluss beklagt. Aber auch ohne alles zu ergründen, kann sich der Leser dem Klang und Rhythmus der Verse überlassen, ob Liedstrophe, Sonett, Limerick, Ode, Villanella oder ungereimt. Und was ist nun eigentlich ein Wobbegong?
49 Minuten
Heute, am 6. Juni 2020, hätte in Düsseldorf eigentlich der 7. Self-Publishing-Day stattfinden sollen. Aber auch diese Veranstaltung musste Corona-bedingt verschoben werden, und zwar auf den 1. Mai 2021. Der Self-Publishing-Day ist im deutschsprachigen Raum der größte Kongress für unabhängige Autorinnen und Autoren und wird jedes Jahr in einer anderen Großstadt ausgerichtet. Die Tagung mobilisiert jährlich um bis zu 200 Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Südtirol, aberauch aus Frankreich, Norwegen, Belgien oder sogar Hongkong kamen schon Leute. Hier treffen sich Anfänger, bereits etablierte sowie Bestsellerautoren, um sich auszutauschen, wie das mit dem Selbstverlegen von Büchern denn so geht, was die neuesten Trends sind und was in Zukunft zu erwarten ist in einer aufgeschlossenen und konstruktiven Atmosphäre. Das bietet mir Anlass, ein Gespräch mit Dr. Lutz Kreutzer, dem Organisator und Veranstalter dieser Autorentagung zu führen.

Der 7. SELF-PUBLISHING-DAY wird auf den 1. Mai 2021 verlegt.
5 Minuten
Mit „Tuscheln, Jibbern, Girren und Keuchen“ sendet Hans Magnus Enzensberger einen sprach-verliebten Gruß, anlässlich seines 90. Geburtstages. Einmal mehr zeigt er, dass einen Autor die Menge der Kenntnis von Wörtern auszeichnen kann, wie er es in der Wiedergabe eines „Audiosignals vom 15. Mai 1912“ demonstriert. Alle fünf Jahre erneuert Suhrkamp die Auswahl seiner Verse, die er dabei auch um neue Gedichte bereichert. …

Eine Rezension von Christian Rößler

Den Text der Rezension finden Sie hier.

Es sprach Uwe Kullnick
15 Minuten
Hermann Ludwig Allmers (* 11. Februar 1821 in Rechtenfleth an der Weser; † 9. März 1902 in Rechtenfleth) war ein norddeutscher Schriftsteller aus Rechtenfleth, wo er den elterlichen Bauernhof zum Marschenhof ausbaute und erweiterte. Die Anlage wurde in jüngerer Vergangenheit restauriert und fungiert als Erinnerungsstätte für Allmers.

Hermann Allmers wuchs als einziges Kind begüterter Eltern in Freiheit und früher Eigenverantwortung auf. Sein Vater Wirich Allmers († 1849) entstammte einer angesehenen Osterstader Bauernfamilie, seine Mutter war die Pastorentochter Dorothee Allmers geb. Biedenstedt aus Sandstedt. Wegen der dürftigen Schulverhältnisse in der Osterstader Marsch erhielt er Unterricht durch einen Hauslehrer.

In den 1840-er Jahren wirkte Hermann Allmers vor allem auf dem Gebiet der Volksbildung (Gründung eines Gesangvereins und einer Volksbibliothek), wobei sein Bestreben im Vormärz letztlich politisch motiviert war. Nach dem Tod des Vaters 1849 übernahm er die elterliche Landwirtschaft.

Allmers war in der 1848er Revolution aktiv. Am 6. Juni 1856 wurde er in der Loge Zum Ölzweig in Bremen als Freimaurer aufgenommen.
9 Minuten
Gelesen von Uwe Kullnick (aus Projekt Gutenberg – “Nur so Geschichten”

Manfred Kyber

Geboren am 01.03.1880 in Riga, gestorben am 10.03.1933 in Löwenstein/Württemberg.

Kyber studierte von 1900 – 1902 Philosophie, Psychologie und Deutsche Literaturgeschichte in Leipzig. Er arbeitete als Verlagsangestellter und war Leiter der “Deutschen Volksbühne” in Riga. Kyber war ein Anhänger Rudolf Steiners, seine anthroposophischen Tiergeschichten zeigen diesen Einfluß. Kyber setzte sich vehement für den Tierschutz ein.
1 Stunde 19 Minuten
Kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag erfüllt sich Hannah Jensen ihren Lebenstraum: Im Münchner Stadtteil Neuhausen eröffnet sie ihr eigenes Café. Und hier kommen so einige Geschichten zusammen, denn auch andere Menschen stehen vor einem Neubeginn: Edeltraut, nach mehr als dreißig Jahren Ehe vom Mann verlassen, braucht nach einer Mieterhöhung dringend einen Job, April muss endlich den Tod ihres Mannes verarbeiten, Hannahs Nichte Svenja löst in Hamburg Knall auf Fall ihre Verlobung und fährt spontan mit dem charmanten, aber geheimnisvollen Ben nach München, während sich der knurrige Künstler Hubertus von Waldhausen und der in Dublin lebende Pole Andrzej in die quirlige Hannah verlieben …

Band 1-4

Es liest Ann E. Hacker

Ann E. Hacker lebt seit vielen Jahren in München. Sie schreibt deutsch und englisch; ihre Kurzgeschichten variieren von romantisch über nachdenklich bis humorvoll. Bei Langenscheidt erschien 2009 ihr erster (zweisprachiger) Roman “Family Party / Das Familienfest”. Sie ist Gründungsmitglied der Online-Schreibgruppe International Women Writing Group, mit der sie zugunsten der Deutschen Krebshilfe den sogenannten Ring-Roman “Lost and Found in Camden” geschrieben hat.

“Café Hannah” ist ihr aktuelles Projekt: Ein Buch umfasst jeweils 10 Episoden und erzählt die Geschichten von Hannah, ihren Nachbarn, Freunden und Verwandten. Seit November 2015 sind 4 Romane und ein Kurzroman auf dem Markt.

Inzwischen sind alle eBooks bei 26books erhältlich; Teil 1 und 2 wurden bei der Neuauflage leicht überarbeitet. Im August 2019 folgte Teil 4, zunächst ebenfalls als eBook. Die beiden ersten Teile gibt es nun auch als liebevoll gestaltete, wunderschön illustrierte Bücher, erschienen bei der edition tingeltangel.
31 Minuten
Das Literaturportal Bayern ist mit Thomas Lang im Englischen Garten gewesen und hat sich mit ihm über seinen neuen Roman Freinacht unterhalten, der am 5. August im Berlin Verlag erschienen ist. Erfahren Sie mehr über das interaktive Schreibprojekt, das seinen Weg zum Roman gefunden hat.
7 Minuten
Der Roman, genauer gesagt, der Episodenroman Flamingofeuer von Laura Lay, ist nicht aus dem Nichts in diese Welt gekommen. Vor einigen Jahren nämlich veröffentlichte Lay (hinter diesem offenen Pseudonym‚ verbirgt‘ sich die vorwiegend im Jugendbuchsektor schreibende Autorin Antje Wagner) nämlich als e-book eine kurze erotische Erzählung mit dem Titel Das Geheimnis der Flamingofrau
13 Minuten
Es liest Uwe Kullnick

Gewidmet: Den Kindern dieser Erde

Der Augenblick, in dem ein Kind geboren wird, ist ein Wunder an Reinheit im Herzen. Unwissend über all das Geschehen auf dieser Erde, sind die empfundenen Gefühle dieses neuen Wesens Liebe und Zuneigung. Nichts Böses umgibt das Herz. Kein Neid, keine Gier, kein Hass, keine Lüge …

Ich wünsche allen Kindern unserer Erde, dass sie in Frieden aufwachsen können, und ein Leben erfüllt mit Liebe auf sie wartet.

Renate Zawrel, wurde 1959 in Wien geboren und übersiedelte 1993 mit ihrer Familie nach Oberösterreich in das wunderschöne Ennstal.

Ihren Erstlingsroman ,Il Vesuvio’ präsentierte sie im April 2011. Bis Ende 2015 Mitarbeiterin bei Sarturia-Verlag. In dieser Zeit Herausgeberin für Märchen, Krimi, Fantasy sowie Lovestory. Während dieser Zeit entstanden die Kinderbuchreihe ‘Märchen unterm Regenbogen’ (Band 1-7) sowie viele Märchenbücher der ‘Sarturia-Märchenbibliothek’.

In drei aufeinanderfolgenden Jahren veröffentlichte die Autorin die Krimi-Trilogie DAMENDOPPEL (2012-Wenn Schatten tanzen / 2013-Tote sterben einsam / 2014-Zimtöl – Der Tod ist inbegriffen).

Mit ,Bijela kuća’, einem Roman (Juli 2015), wandelt Renate Zawrel auf völlig neuen Spuren, bzw. zeigt mit dem Kinderbuch ‘Märchenhafte Schatzkiste’, dass sie auch selbst Märchen zu verfassen weiß.

Ab Beginn 2016 Teamleiterin im Karina-Verlag, Vienna. Erste Projekte sind auch hier eine Märchenbuchreihe (Sternenreihe), sowie die Arbeit an einem neuen Roman: Zuckerwatte und Christbaumherz, der im Herbst 2018 erscheint.

Mit-Organisation und Teilnehmerin an der Charity Aktion für Herzenswunsch (siehe Events)

2017 erfolgt die Publikation der überarbeiteten Version von Il Vesuvio über epubli. Ebenso erfolgt die Neuauflage der Krimi-Trilogie Damendoppel im SP.

Ab Februar 2018 entstehen in ,Paulinchens Märchenwelt’ (via SP) – gemeinsam mit Renate Anna Becker – wunderschöne Märchenbücher. Darunter auch zweisprachige (Kroatisch-Deutsch).
22 Minuten
Die Autorin hat sich entschlossen, den Gedichtband vertonen zu lassen. Auf 4 CDs sind alle Gedichte des Bandes zu hören. Es liest Uwe Kullnick.

Eine Hörbahn Produktion.
29 Minuten
Sprecher ist Uwe Kullnick

Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).

Gottfried August Bürger (auch: Jocosus Hilarius), geboren am 31.12.1747 in Molmerswende bei Quedlinburg; gestorben am 8.6.1794 in Göttingen.

In seinem abgelegenen Heimatdorf im Ostharz hatte Bürger keine Möglichkeit zu geistigem Fortkommen, denn sein Vater, der Pfarrer des Dorfes, kümmerte sich wenig um die Ausbildung. Auf Initative des Großvaters kam Bürger 1760-63 in das Pädagogium in Halle, anschließend bis 1766 auf die dortige Universität zum Theologie-Studium. Sein Interesse an poetischen Versuchen wurde u.a. durch Gleim gefördert. Ab 1768 studierte er Jura in Göttingen, dort lernte er Hölty, Leisewitz, Voß, die Brüder Stolberg und andere Mitglieder des 1772 gegründeten Hainbundes kennen. 1772 wurde er Amtmann in der Gerichtshalterstelle zu Alten-Gleichen mit Sitz in Gelliehausen bei Göttingen. Die Stelle brachte viel Arbeit, finanziell aber wenig ein. Mannigfache Versuche, seinen Sorgen zu entgehen, schlugen fehl: Lotteriespiel, Gründung einer Verlagsanstalt, Auswanderung, Pacht eines Landgutes; ebenso gelang es nicht, eine andere Stelle zu erhalten. Kurz nach der Heirat mit Dorette Leonhardt 1774 verliebte er sich in deren Schwester Auguste, die »Molly« seiner Gedichte. Nach zehn Ehejahren starb Dorette, im folgenden Jahr heiratete Bürger Auguste, diese starb aber schon nach siebenmonatiger Ehe.

Mit Unterstützung u.a. durch Georg Christoph Lichtenberg wurde er 1784 Privatdozent an der Göttinger Universität, wo er bis zu seinem Tode Vorlesungen und Übungen über Ästhetik, Stilistik, deutsche Sprache und Philosophie hielt. 1787 erhielt er die Ehrendoktorwürde, 1789 wurde er zum a.o. Professor ernannt, mußte sich aber weiterhin unterordnen, da er keine feste Anstellung bekam. Seine unglückliche dritte Ehe wurde 1792 geschieden, gesellschaftlich isoliert starb er an Schwindsucht.
60 Minuten
Wer weder Twitter noch Facebook noch andere angeblich soziale Medien nutzt, wird schon seine Gründe haben. Ein im moralischen Sinne besserer Mensch ist er deswegen noch lange nicht. Einen ignoranten Technik- und Modernitätsverweigerer darf man ihn auch nicht nennen. Was aber dann? Man muss sich ihn nicht zwingend als einen Menschen vorstellen, der eher von Künstlern, Büchern, Bildern, Städten und Landschaften angeregt wird als von noch schnelleren Rechnern und noch spezielleren Apps. Aber man darf. Auch als einen, der weiß, dass es nicht wenige Zeitgenossen gibt, denen es ähnlich geht. Für solche Menschen ist dieses Buch gedacht.

Klaus Hübner ist seit 2012 ständiger Autor in der Kulturzeitschrift LITERATUR IN BAYERN. Als Publizist veröffentlichte er zahlreiche Buchkritiken, Autorenporträts und andere Arbeiten in Zeitschriften, Zeitungen und Internetforen sowie mehr als 100 Lexikonartikel, z.B. für »Kindlers Neues Literaturlexikon«, das »Metzler Literatur Lexikon« und das von Walther Killy begründete »Literaturlexikon«.
17 Minuten
Die Autorin hat sich entschlossen, den Gedichtband vertonen zu lassen. Auf 4 CDs sind alle Gedichte des Bandes zu hören. Es liest Uwe Kullnick.

Eine Hörbahn Produktion.

Die Sprache der Gedichte von Therese Chromik ist transparent und klar. Sie gibt den Lesern keine Rätsel auf und ist doch voller poetischer Schönheit. Dichten ist Handwerk. Die Lyrikerin beherrscht es, gebildet im langjährigen Schreib­prozess, geschult am Werk dichterischer Traditionen. Dichten ist Kopfwerk. Ihre Lyrik ist hoch­reflektiert. Durchdacht, geprüft, kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, oftmals reine Essenz. Dichten ist Herzwerk. Gedichte, die Bestand haben sollen, müssen Emotionen auslösen. Nur so erreichen sie uns und bleiben haften. Therese Chromiks Gedichte erfüllen diesen An­spruch. Dieser vorherrschende Dreiklang hebt ihr Werk deutlich aus dem Alltagsgetümmel der publizierten Gebrauchs- und Verbrauchslyrik heraus.

Der dichterische Kosmos Chromiks liegt offen; ein Angebot in Überfülle: Gefühle, Gewissheiten, Erkenntnisse, Fragen, Wagnisse, Aufstiege und Abstürze, Wahrheiten und Möglichkeiten. Leserin und Leser sind aufgefordert, ihn zu ent­decken. Vielleicht finden sie darin Gedichte, die sie ansprechen, berühren, begleiten – vielleicht für eine lange Zeit.

Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen.  Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
15 Minuten
In dieser Anthologie haben AutorInnen des Freien Deutschen Autorenverbandes und eingeladene AutorInnen ihre Gedanken zum Thema “Grenzen” veröffentlicht. Grenzen zwischen Du und Ich, zwischen Lebenssituationen, Leben und Tod, Kapital und Armut, Jung und Alt, Liebe und Hass, Hoffnung und Verzweiflung, Wachen und Schlafen, Schuld und Vergebung, Heute und Vorgestern, Verbrechen und noch mehr Verbrechen, Ordnung und Chaos. Wir leben immer zwischen Grenzen.

Herausgegeben von Susanna Bummel-Vohland und Uwe Kullnick

Es liest Uwe Kullnick

Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielt seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen.

Beim Fabulus-Verlag erschien im September 2015 der Debut-Roman “Der Tanz der Häsin”. Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan “Hannya – im Bann der Dämonin”. In 2018 folgte der Urban Fantasy Thriller “Zhulong – ein Drache erwacht”. Drei Bände der Trilogie “Der Masanao-Adler” liegen als Manuskript vor, der erste Band wird 2020 beim Karina Verlag erscheinen. Ein erster Fortsetzungsband der ZHULONG-Reihe sucht noch eine Verlagsheimat. Außerdem erschienen Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.

Hier kann man im Literatur Radio Bayern den Live-Mitschnitt einer Lesung 2017 zum Japan-Roman “Hannya” hören:

https://www.machdeinradio.de/radiobeitrag/fda-a-friends-dieter-r-fuchs-stellt-seinen-neuen-roman-hannya-n-im-bann-der-daemonin-im-kk83-v.html

Näheres zur Person findet man bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_R._Fuchs

sowie im professionellen Social Network LinkedIn:

https://de.linkedin.com/pub/dr-dieter-r-fuchs/60/b72/361