Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
10 Minuten
Literaturkritik.de: Untote Grenzgänger – “Die Erfindung des Vampirs” von Bernhard Unterholzner
Was ist ein Vampir? Eine einfache Definition lässt sich kaum ausmachen, wie Bernhard Unterholzners Dissertation Die Erfindung des Vampirs anschaulich darlegt. Zwischen selbstreferentiell wucherndem Mythos und polyvalentem Kollektivsymbol handelt es sich bei Vampiren in erster Linie um ein Grenzphänomen, nämlich einen „Grenzmarker in disziplinären Streitigkeiten“.
Eine Rezension von Lea Reif
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es sprach Uwe Kullnick
Was ist ein Vampir? Eine einfache Definition lässt sich kaum ausmachen, wie Bernhard Unterholzners Dissertation Die Erfindung des Vampirs anschaulich darlegt. Zwischen selbstreferentiell wucherndem Mythos und polyvalentem Kollektivsymbol handelt es sich bei Vampiren in erster Linie um ein Grenzphänomen, nämlich einen „Grenzmarker in disziplinären Streitigkeiten“.
Eine Rezension von Lea Reif
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es sprach Uwe Kullnick
10 Minuten
Es gab zahlreiche Vorkommnisse, Gefahren und Erlebnisse auf meinen viele Reisen. Menschen und Tiere begegneten mir in Afrika, Asien, USA, Kanada, Süd- und Mittelamerika, Arabien, Japan und Europa. Die vielen Geschichten zu erzählen wird den Rest meines Lebens dauern und ich freue mich darauf. Hier ist eine Geschichte aus Afrika. Ich rieche noch den besonderen Duft des Kraterrandes des Ngorongorokraters, höre noch das Stampfen der Büffel und habe selten so gefroren wie Mitten in Afrika, am Rand des Ngorongoro Kraters. Diesem Weltwunder der Natur.
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Als Gründer und Betreiber des Literatur Radio Hörbahn produzierte er in den vergangenen Jahren rund 1000 Sendungen und erreichte damit hundertausende Hörer.
Als Neurophysiologe und selbst Betroffener hat er ein vielbeachtetes Buch über das Restless Legs Syndrom geschrieben: Restless Legs – Pest in den Beinen
Blog: http://ukullnick.com
Facebook: http://facebook.com/uwe.kullnick
Twitter: @Ukullnick
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Als Gründer und Betreiber des Literatur Radio Hörbahn produzierte er in den vergangenen Jahren rund 1000 Sendungen und erreichte damit hundertausende Hörer.
Als Neurophysiologe und selbst Betroffener hat er ein vielbeachtetes Buch über das Restless Legs Syndrom geschrieben: Restless Legs – Pest in den Beinen
Blog: http://ukullnick.com
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Twitter: @Ukullnick
9 Minuten
Keine Sorge, die Rebellion findet nicht wirklich statt, stattdessen hat Joseph Roth mit seinem kleinen Roman Die Rebellion eine Fallstudie vorgelegt, wie aus einem zufriedenen und abgesicherten Mann ein Sozialfall, ein Sträfling und ein Rebell werden kann. Was es dafür braucht? Nicht mehr als die Konfrontation des kriegsbeschädigten Drehorgelmanns Andreas Pum mit einem entnervten Herrn Arnold, einem Posamenteriehändler mittleren Alters.
Eine Rezension von Walter Delabar
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es sprach Marlisa Thumm
Eine Rezension von Walter Delabar
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es sprach Marlisa Thumm
54 Minuten
Juni 2019. Das Leben scheint perfekt. In München verlieben sich der deutsche Ingenieur-Student Ben und die italienische Musikstudentin Luisa. Ein wundervoller Sommer in München.
Februar 2020: Zum Karneval in Venedig wollen sie sich wieder treffen, nachdem Luisa für ihren Abschluss in ihrem Studienfach Cello zurück nach Padua musste. Doch dieser wird abgesagt: der Corona-Virus grassiert.
Simone Bell, geboren am 11.5 1990 in Padua, hat an der Musikhochschule München Violine und Cello studiert und arbeitet nun als Musikerin und freie Journalistin.
Eigentlich schreibt sie seit einem Jahr an einem großen Roman. Doch als Corona mit all seinen lebensumstürzenden Folgen nach Deutschland kam, bat ihr Sohn sie, einen Corona-Roman zu schreiben.
In Quarantäne-Zeiten verfasste sie daraufhin einen Roman, eine Novelle, über eine Liebe in Corona-Zeiten.
Sie lebt mit Sohn und Partner im Glockenbachviertel in München.
Ihr neuer Roman soll 2021 erscheinen.
Hörbahn on Stage
Das Literatur Radio Hörbahn lädt zur Radio-Aufzeichnung ein. Es ist eine eher intime, fast familiäre Location in der bis zu 25 Zuhörer Platz finden. Es kostet selbstverständlich keinen Eintritt und die Zuschauer kommen wie in unser Tonstudio und sind einfach bei der Aufnahme dabei. Eine Voranmeldung als Zuschauer ist nicht notwendig. Anschließend gibt es Gespräche bei Pizza, Wein, Bier und guter Gesellschaft.
2x im Monat, an jedem 1. und 4. Mittwoch, Beginn um 19 Uhr, lädt das Literatur Radio Hörbahn in die P Bar – Das Provisorium ein. Wir haben uns entschieden die Aufzeichnung nicht im sterilen Studio, sondern in einer Kunst und Literaturbar zu machen. Präsentiert wird entweder ein/e Autor/in, ein Buch oder ein literarisches Projekt. Die AutorInnen lesen ca. 20-30 Minuten aus ihren Werken. Anschließend erzählen sie in einem ausführlichen Interview (bis zu 50 Minuten lang über die Entstehung ihrer Bücher, Recherchen, Hindernisse , ihre Art zu schreiben, Herausforderungen, Figuren, Plots und ihr persönliches Leben, den Literaturbetrieb uvm.
Die Abende umfassen alle Formen der Literatur – Lyrik, Prosa, Romanauszüge, Kurzgeschichten, kurze Erzählungen, experimentelle Texte, Diskussionsrunden, Theater, Hörspiele usw. Wir freuen uns auf alle Themen, alle Genres, auf Selfpublisher ebenso wie auf etablierte Verlagsautoren, Literaturpreisträger und abgefahrene Fische.
Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und mit Erlaubnis der AutorInnen und Verlage für unser internationales Publikum erreichbar ins Internet gestellt. Das Literatur Radio Hörbahn kann von AutorInnen, Verlagen und Gästen selbstverständlich verlinkt und für eigene (Marketing-)Zwecke verwendet werden. Bei Texten, die in Verlagen veröffentlicht wurden, sollte vorher unbedingt die Genehmigung der Verlage zur Veröffentlichung im Radio vorliegen.
Veranstaltungsort: Näheres einschließlich Veranstaltungsort ist derzeit noch offen. Wir bitten wegen der Corona bedingten Einschränkungen um Verständnis. Diese Sendung wurde zu zweit und unter Corona Abstands- und Hygienebedingungen aufgezeichnet.
Möchtet ihr gern bei uns auftreten? Schickt uns eure Infos. Wir melden uns!
Wir sind zwar schon mehr als ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht, aber ab und zu werden Termine frei.
Februar 2020: Zum Karneval in Venedig wollen sie sich wieder treffen, nachdem Luisa für ihren Abschluss in ihrem Studienfach Cello zurück nach Padua musste. Doch dieser wird abgesagt: der Corona-Virus grassiert.
Simone Bell, geboren am 11.5 1990 in Padua, hat an der Musikhochschule München Violine und Cello studiert und arbeitet nun als Musikerin und freie Journalistin.
Eigentlich schreibt sie seit einem Jahr an einem großen Roman. Doch als Corona mit all seinen lebensumstürzenden Folgen nach Deutschland kam, bat ihr Sohn sie, einen Corona-Roman zu schreiben.
In Quarantäne-Zeiten verfasste sie daraufhin einen Roman, eine Novelle, über eine Liebe in Corona-Zeiten.
Sie lebt mit Sohn und Partner im Glockenbachviertel in München.
Ihr neuer Roman soll 2021 erscheinen.
Hörbahn on Stage
Das Literatur Radio Hörbahn lädt zur Radio-Aufzeichnung ein. Es ist eine eher intime, fast familiäre Location in der bis zu 25 Zuhörer Platz finden. Es kostet selbstverständlich keinen Eintritt und die Zuschauer kommen wie in unser Tonstudio und sind einfach bei der Aufnahme dabei. Eine Voranmeldung als Zuschauer ist nicht notwendig. Anschließend gibt es Gespräche bei Pizza, Wein, Bier und guter Gesellschaft.
2x im Monat, an jedem 1. und 4. Mittwoch, Beginn um 19 Uhr, lädt das Literatur Radio Hörbahn in die P Bar – Das Provisorium ein. Wir haben uns entschieden die Aufzeichnung nicht im sterilen Studio, sondern in einer Kunst und Literaturbar zu machen. Präsentiert wird entweder ein/e Autor/in, ein Buch oder ein literarisches Projekt. Die AutorInnen lesen ca. 20-30 Minuten aus ihren Werken. Anschließend erzählen sie in einem ausführlichen Interview (bis zu 50 Minuten lang über die Entstehung ihrer Bücher, Recherchen, Hindernisse , ihre Art zu schreiben, Herausforderungen, Figuren, Plots und ihr persönliches Leben, den Literaturbetrieb uvm.
Die Abende umfassen alle Formen der Literatur – Lyrik, Prosa, Romanauszüge, Kurzgeschichten, kurze Erzählungen, experimentelle Texte, Diskussionsrunden, Theater, Hörspiele usw. Wir freuen uns auf alle Themen, alle Genres, auf Selfpublisher ebenso wie auf etablierte Verlagsautoren, Literaturpreisträger und abgefahrene Fische.
Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und mit Erlaubnis der AutorInnen und Verlage für unser internationales Publikum erreichbar ins Internet gestellt. Das Literatur Radio Hörbahn kann von AutorInnen, Verlagen und Gästen selbstverständlich verlinkt und für eigene (Marketing-)Zwecke verwendet werden. Bei Texten, die in Verlagen veröffentlicht wurden, sollte vorher unbedingt die Genehmigung der Verlage zur Veröffentlichung im Radio vorliegen.
Veranstaltungsort: Näheres einschließlich Veranstaltungsort ist derzeit noch offen. Wir bitten wegen der Corona bedingten Einschränkungen um Verständnis. Diese Sendung wurde zu zweit und unter Corona Abstands- und Hygienebedingungen aufgezeichnet.
Möchtet ihr gern bei uns auftreten? Schickt uns eure Infos. Wir melden uns!
Wir sind zwar schon mehr als ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht, aber ab und zu werden Termine frei.
6 Minuten
Die Autorin hat sich entschlossen, den Gedichtband vertonen zu lassen. Auf 4 CDs sind alle Gedichte des Bandes zu hören. Es liest Uwe Kullnick.
Eine Hörbahn Produktion.
ie Sprache der Gedichte von Therese Chromik ist transparent und klar. Sie gibt den Lesern keine Rätsel auf und ist doch voller poetischer Schönheit. Dichten ist Handwerk. Die Lyrikerin beherrscht es, gebildet im langjährigen Schreibprozess, geschult am Werk dichterischer Traditionen. Dichten ist Kopfwerk. Ihre Lyrik ist hochreflektiert. Durchdacht, geprüft, kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, oftmals reine Essenz. Dichten ist Herzwerk. Gedichte, die Bestand haben sollen, müssen Emotionen auslösen. Nur so erreichen sie uns und bleiben haften. Therese Chromiks Gedichte erfüllen diesen Anspruch. Dieser vorherrschende Dreiklang hebt ihr Werk deutlich aus dem Alltagsgetümmel der publizierten Gebrauchs- und Verbrauchslyrik heraus.
Der dichterische Kosmos Chromiks liegt offen; ein Angebot in Überfülle: Gefühle, Gewissheiten, Erkenntnisse, Fragen, Wagnisse, Aufstiege und Abstürze, Wahrheiten und Möglichkeiten. Leserin und Leser sind aufgefordert, ihn zu entdecken. Vielleicht finden sie darin Gedichte, die sie ansprechen, berühren, begleiten – vielleicht für eine lange Zeit.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
Eine Hörbahn Produktion.
ie Sprache der Gedichte von Therese Chromik ist transparent und klar. Sie gibt den Lesern keine Rätsel auf und ist doch voller poetischer Schönheit. Dichten ist Handwerk. Die Lyrikerin beherrscht es, gebildet im langjährigen Schreibprozess, geschult am Werk dichterischer Traditionen. Dichten ist Kopfwerk. Ihre Lyrik ist hochreflektiert. Durchdacht, geprüft, kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, oftmals reine Essenz. Dichten ist Herzwerk. Gedichte, die Bestand haben sollen, müssen Emotionen auslösen. Nur so erreichen sie uns und bleiben haften. Therese Chromiks Gedichte erfüllen diesen Anspruch. Dieser vorherrschende Dreiklang hebt ihr Werk deutlich aus dem Alltagsgetümmel der publizierten Gebrauchs- und Verbrauchslyrik heraus.
Der dichterische Kosmos Chromiks liegt offen; ein Angebot in Überfülle: Gefühle, Gewissheiten, Erkenntnisse, Fragen, Wagnisse, Aufstiege und Abstürze, Wahrheiten und Möglichkeiten. Leserin und Leser sind aufgefordert, ihn zu entdecken. Vielleicht finden sie darin Gedichte, die sie ansprechen, berühren, begleiten – vielleicht für eine lange Zeit.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
12 Minuten
von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Johannes Robert Becher (* 22. Mai 1891 in München; † 11. Oktober 1958 in Ost-Berlin) war ein deutscher expressionistischer Dichter und SED-Politiker, Minister für Kultur sowie erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Bekannt ist er auch als Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR.
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
Sprecher ist Uwe Kullnick
Johannes Robert Becher (* 22. Mai 1891 in München; † 11. Oktober 1958 in Ost-Berlin) war ein deutscher expressionistischer Dichter und SED-Politiker, Minister für Kultur sowie erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Bekannt ist er auch als Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR.
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
12 Minuten
Eine Rezension von Klaus Hübner
Städte spielen für bayerische Selbst- wie Fremdbilder eine weniger prominente Rolle als Berge, Seen und Königsschlösser, die nach wie vor das Image des Freistaats prägen. Dabei steht am Beginn des modernen Bayern nicht zuletzt die Integration der so vielfältigen fränkischen und schwäbischen Städtelandschaften. In seinen heutigen Grenzen hat die industriegesellschaftliche Urbanisierung mit ihren dramatischen Konsequenzen den Freistaat vielfach markant umgeprägt. Kriegszerstörung, Wiederaufbau und Suburbanisierung hinterließen im 20. Jahrhundert tiefe Spuren, und spätestens mit der Jahrtausendwende begann eine Phase globalistischer Entgrenzung. All dies und mehr bietet diese essayistische Rückschau auf über 200 Jahre bayerische Stadtgeschichte.
Dr. Klaus Hübner, geboren 1953, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Geschichte in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Goethes «Werther». 1981-1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984-2002 Lehrbeauftragter an der LMU München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Lektorats- und PR-Tätigkeit bei einem Wissenschaftsverlag, verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik», Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen. 2002-2017 Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an diversen Zeitschriften und Online-Publikationen, Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (= Erfahrung mit Literaturpreisen und Jurys), verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik» (1984-2016). Seit 2013 Redaktionsmitglied der Zeitschrift «Literatur in Bayern». Seit 2017 Mitarbeiter am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) der LMU München und Redakteur der IKGS-Zeitschrift “Spiegelungen”. Veröffentlichungen u.a. zur Literatur der Goethezeit, zur Exilliteratur 1933–1945 und zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (mit den Schwerpunkten «Literatur der Migration» bzw. «Chamisso-Literatur» und Literatur der deutschsprachigen Schweiz).
Städte spielen für bayerische Selbst- wie Fremdbilder eine weniger prominente Rolle als Berge, Seen und Königsschlösser, die nach wie vor das Image des Freistaats prägen. Dabei steht am Beginn des modernen Bayern nicht zuletzt die Integration der so vielfältigen fränkischen und schwäbischen Städtelandschaften. In seinen heutigen Grenzen hat die industriegesellschaftliche Urbanisierung mit ihren dramatischen Konsequenzen den Freistaat vielfach markant umgeprägt. Kriegszerstörung, Wiederaufbau und Suburbanisierung hinterließen im 20. Jahrhundert tiefe Spuren, und spätestens mit der Jahrtausendwende begann eine Phase globalistischer Entgrenzung. All dies und mehr bietet diese essayistische Rückschau auf über 200 Jahre bayerische Stadtgeschichte.
Dr. Klaus Hübner, geboren 1953, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Geschichte in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Goethes «Werther». 1981-1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984-2002 Lehrbeauftragter an der LMU München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Lektorats- und PR-Tätigkeit bei einem Wissenschaftsverlag, verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik», Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen. 2002-2017 Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an diversen Zeitschriften und Online-Publikationen, Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (= Erfahrung mit Literaturpreisen und Jurys), verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik» (1984-2016). Seit 2013 Redaktionsmitglied der Zeitschrift «Literatur in Bayern». Seit 2017 Mitarbeiter am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) der LMU München und Redakteur der IKGS-Zeitschrift “Spiegelungen”. Veröffentlichungen u.a. zur Literatur der Goethezeit, zur Exilliteratur 1933–1945 und zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (mit den Schwerpunkten «Literatur der Migration» bzw. «Chamisso-Literatur» und Literatur der deutschsprachigen Schweiz).
7 Minuten
Es liest Uwe Kullnick
Gewidmet: Den Kindern dieser Erde
Der Augenblick, in dem ein Kind geboren wird, ist ein Wunder an Reinheit im Herzen. Unwissend über all das Geschehen auf dieser Erde, sind die empfundenen Gefühle dieses neuen Wesens Liebe und Zuneigung. Nichts Böses umgibt das Herz. Kein Neid, keine Gier, kein Hass, keine Lüge …
Ich wünsche allen Kindern unserer Erde, dass sie in Frieden aufwachsen können, und ein Leben erfüllt mit Liebe auf sie wartet.
Nach Ostern überall im Handel:
ISBN: 978-3-96698-085-2
Karin Pfolz ist Autorin für Thriller und Kinderbücher. Zudem gestaltet sie als Illustratorin die Cover und malt Bilder, die in den Büchern Verwendung finden. Von ihr stammen die Illistrationen zu “Amy, willkommen zu Hause”, “Nur ein Gedanke”, “Kleine Mutmachgeschichten”, “Kathy, das freche Schlossgespenst” und vor allem die Tiere aus den deutsch/englischen Kinderbüchern.
Durch ihre Hände geht jedes Buch. Sie betreut von der ersten Begutachtung, Text-Überarbeitung bis zum Satz für den Druck.
In ihren Zuständigkeitsbereich fällt auch das Design der Werbeartikel, Lesezeichen usw.
Mehr Infos: https://www.karinaverlag.at/uber-uns/
Gewidmet: Den Kindern dieser Erde
Der Augenblick, in dem ein Kind geboren wird, ist ein Wunder an Reinheit im Herzen. Unwissend über all das Geschehen auf dieser Erde, sind die empfundenen Gefühle dieses neuen Wesens Liebe und Zuneigung. Nichts Böses umgibt das Herz. Kein Neid, keine Gier, kein Hass, keine Lüge …
Ich wünsche allen Kindern unserer Erde, dass sie in Frieden aufwachsen können, und ein Leben erfüllt mit Liebe auf sie wartet.
Nach Ostern überall im Handel:
ISBN: 978-3-96698-085-2
Karin Pfolz ist Autorin für Thriller und Kinderbücher. Zudem gestaltet sie als Illustratorin die Cover und malt Bilder, die in den Büchern Verwendung finden. Von ihr stammen die Illistrationen zu “Amy, willkommen zu Hause”, “Nur ein Gedanke”, “Kleine Mutmachgeschichten”, “Kathy, das freche Schlossgespenst” und vor allem die Tiere aus den deutsch/englischen Kinderbüchern.
Durch ihre Hände geht jedes Buch. Sie betreut von der ersten Begutachtung, Text-Überarbeitung bis zum Satz für den Druck.
In ihren Zuständigkeitsbereich fällt auch das Design der Werbeartikel, Lesezeichen usw.
Mehr Infos: https://www.karinaverlag.at/uber-uns/
44 Minuten
Das Interview führte Katharina Glück.
Im 23. Jahrhundert kämpfen die Vereinten Nationen und das Konsortium, ein Zusammenschluss von Megakonzernen, verbittert um Ressourcen und Einfluss – ein neuer Kalter Krieg, den die UN zu verlieren drohen. Als auf Ganymed ein fremdartiges Signal aus dem Sternsystem Epsilon Eridani abgefangen wird, rüsten beide Machtblöcke eilig Expeditionsschiffe aus, um der Quelle des Signals auf den Grund zu gehen.Entfernung zum Ziel: 10,5 Lichtjahre. Reisedauer: 374 Jahre. Die Schiffe: Erebus und Terror.Als die Crews der konkurrierenden Schiffe nach mehr als zweihundert Jahren aus dem Kälteschlaf geweckt werden, bemerken sie schnell, dass etwas nicht stimmt. Doch ehe sie einer schrecklichen Wahrheit ins Auge blicken, müssen Marigua James von der Terror und Sarit Mendoza von der Erebus schnell feststellen, dass die größte Gefahr in ihrer Mitte schlummert. Warum wurden sie geweckt? Werden sie die Quelle des Signals erreichen, oder wird der Konflikt,der sie seit ihrer Abreise begleitet, ihr Untergang sein?Die Science-Fiction-Interpretation der legendären Franklin-Expedition von 1845, in der ersten Zusammenarbeit der Bestsellerautoren Ralph Edenhofer und Joshua Tree. Die Fortsetzung Erebus und Terror: Arrival erscheint demnächst exklusiv auf Amazon und als Taschenbuch bestellbar im Buchhandel.
https://www.amazon.de/gp/product/B0868PL4CP
Joshua Tree ist das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers, dessen Science Fiction Romane und Thriller bereits Platz 1 der SF-Charts auf Amazon belegten und regelmäßig Bestsellerpositionen erreichen. Seine Bücher erscheinen im Selfpublishing und im Verlag. Seine ersten Gehversuche waren die dreibändige Pilgrim Saga und die Space Opera Behemoth 2333, die zum Amazon Bestseller wurde. Später gelang ihm der Weg an die Spitze der deutschen Science Fiction Ebooks mit der Ganymed Trilogie und der Dilogie Das Fossil.
Joshua lebt und schreibt auf Zypern und wurde Mitte der goldenen 1980er Jahre im Weserbergland geboren. Zu seinen Hobbys gehören Fallschirmspringen, Tauchen, Laufen, Kickboxen, Pen-and-Paper-Rollenspiele, Larp, Reiten aber auch Kochen und Reisen. Von 2016 an reiste er mit seiner griechischen Lebensgefährtin mit Motorrad, Fahrrad und Jeep um die Welt und lernte trotz Gefängnisaufenthalt im Iran, einer Schmuggler-Begegnung der dritten Art in Usbekistan und einem versuchten Kidnapping in Kirgisistan, dass die Welt und ihre Bewohner zum Großteil herzensgut sind. In seinen Geschichten geht es Joshua Tree vor allem um die Betrachtung menschlichen Verhaltens unter Extremsituationen und die Chance, eigene Fehlbarkeiten zu akzeptieren und über sich selbst hinauszuwachsen. Joshua Tree interessiert kaum etwas so sehr wie die Frage “was wäre, wenn”, über die er tagelang sinnieren kann. Er mag Epik genauso sehr wie die leisen Töne des Zwischenmenschlichen und bevorzugt eine saubere, schnörkellose Prosa.
Im 23. Jahrhundert kämpfen die Vereinten Nationen und das Konsortium, ein Zusammenschluss von Megakonzernen, verbittert um Ressourcen und Einfluss – ein neuer Kalter Krieg, den die UN zu verlieren drohen. Als auf Ganymed ein fremdartiges Signal aus dem Sternsystem Epsilon Eridani abgefangen wird, rüsten beide Machtblöcke eilig Expeditionsschiffe aus, um der Quelle des Signals auf den Grund zu gehen.Entfernung zum Ziel: 10,5 Lichtjahre. Reisedauer: 374 Jahre. Die Schiffe: Erebus und Terror.Als die Crews der konkurrierenden Schiffe nach mehr als zweihundert Jahren aus dem Kälteschlaf geweckt werden, bemerken sie schnell, dass etwas nicht stimmt. Doch ehe sie einer schrecklichen Wahrheit ins Auge blicken, müssen Marigua James von der Terror und Sarit Mendoza von der Erebus schnell feststellen, dass die größte Gefahr in ihrer Mitte schlummert. Warum wurden sie geweckt? Werden sie die Quelle des Signals erreichen, oder wird der Konflikt,der sie seit ihrer Abreise begleitet, ihr Untergang sein?Die Science-Fiction-Interpretation der legendären Franklin-Expedition von 1845, in der ersten Zusammenarbeit der Bestsellerautoren Ralph Edenhofer und Joshua Tree. Die Fortsetzung Erebus und Terror: Arrival erscheint demnächst exklusiv auf Amazon und als Taschenbuch bestellbar im Buchhandel.
https://www.amazon.de/gp/product/B0868PL4CP
Joshua Tree ist das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers, dessen Science Fiction Romane und Thriller bereits Platz 1 der SF-Charts auf Amazon belegten und regelmäßig Bestsellerpositionen erreichen. Seine Bücher erscheinen im Selfpublishing und im Verlag. Seine ersten Gehversuche waren die dreibändige Pilgrim Saga und die Space Opera Behemoth 2333, die zum Amazon Bestseller wurde. Später gelang ihm der Weg an die Spitze der deutschen Science Fiction Ebooks mit der Ganymed Trilogie und der Dilogie Das Fossil.
Joshua lebt und schreibt auf Zypern und wurde Mitte der goldenen 1980er Jahre im Weserbergland geboren. Zu seinen Hobbys gehören Fallschirmspringen, Tauchen, Laufen, Kickboxen, Pen-and-Paper-Rollenspiele, Larp, Reiten aber auch Kochen und Reisen. Von 2016 an reiste er mit seiner griechischen Lebensgefährtin mit Motorrad, Fahrrad und Jeep um die Welt und lernte trotz Gefängnisaufenthalt im Iran, einer Schmuggler-Begegnung der dritten Art in Usbekistan und einem versuchten Kidnapping in Kirgisistan, dass die Welt und ihre Bewohner zum Großteil herzensgut sind. In seinen Geschichten geht es Joshua Tree vor allem um die Betrachtung menschlichen Verhaltens unter Extremsituationen und die Chance, eigene Fehlbarkeiten zu akzeptieren und über sich selbst hinauszuwachsen. Joshua Tree interessiert kaum etwas so sehr wie die Frage “was wäre, wenn”, über die er tagelang sinnieren kann. Er mag Epik genauso sehr wie die leisen Töne des Zwischenmenschlichen und bevorzugt eine saubere, schnörkellose Prosa.
5 Minuten
Eine Wanderausstellung mit begleitendem Bild-Text-Band zum 250. Geburtstag des Dichters
Anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin hat die Fotografin Barbara Klemm nicht nur die Orte aufgesucht, die in der Biografie des Dichters eine wichtige Rolle spielten, sondern auch Orte und Landschaften, die in seine Gedichte eingegangen sind. Die rund vierzig Schwarz-Weiß-Fotografien werden im Hölderlin-Jubiläumsjahr 2020 in einer Wanderausstellung der Universitätsstadt Tübingen präsentiert. Sie startet im schwäbischen Nürtingen und macht sich von dort aus auf die Reise zu verschiedenen Orten in und außerhalb Deutschlands.
Eine Rezension von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es sprach Uwe Kullnick
Anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin hat die Fotografin Barbara Klemm nicht nur die Orte aufgesucht, die in der Biografie des Dichters eine wichtige Rolle spielten, sondern auch Orte und Landschaften, die in seine Gedichte eingegangen sind. Die rund vierzig Schwarz-Weiß-Fotografien werden im Hölderlin-Jubiläumsjahr 2020 in einer Wanderausstellung der Universitätsstadt Tübingen präsentiert. Sie startet im schwäbischen Nürtingen und macht sich von dort aus auf die Reise zu verschiedenen Orten in und außerhalb Deutschlands.
Eine Rezension von Manfred Orlick
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Es sprach Uwe Kullnick
9 Minuten
Die Romane Christoph Ransmayrs erregen Aufsehen. Seit der Österreicher mit Die Schrecken des Eises und der Finsternis debütierte, findet er mit jeder seiner größeren Arbeiten eine breite Öffentlichkeit, zuletzt mit Cox oder der Lauf der Zeit (2016), dem Roman über einen britischen Uhrmacher am chinesischen Kaiserhof des 18. Jahrhunderts. Doch daneben läuft seit vielen Jahren eine zweite Serie, die Spielformen des Erzählens, oft unterhalb des literaturkritischen Radars. Diese gediegen ausgestatteten, dünnen Bändchen nehmen kürzere Texte von weniger als der Romanlänge auf. Andererseits dienen sie Ransmayr als Experimentierfeld für unterschiedlichste Gattungen. Hier ist Platz für einen Essay über die Kunst Anselm Kiefers (Die Ungeborene, 2002) ebenso wie für gesammelte Reisereportagen (Geständnisse eines Touristen, 2004) oder eine Erzählung, die auf nichts basiert als auf sieben naturkundlichen Farbtafeln des österreichischen Künstlers Manfred Wakolbinger (Damen & Herren unter Wasser, 2007). In den letzten Jahren waren die Veröffentlichungen leider spärlicher geworden. Wie schön, dass mit Arznei gegen die Sterblichkeit nun ein neuer Band der „Spielformen“ vorliegt, der zehnte.
Eine Rezension von Stefan Höppner
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Eine Rezension von Stefan Höppner
Den Text der Rezension finden Sie hier.
12 Minuten
Kann ein Thriller lustig sein? Ist es möglich, dass man sich königlich amüsiert, wenn ein Mensch bei 40 Grad Celsius Außentemperatur im Kofferraum eines in praller Sonne geparkten Fahrzeugs qualvoll stirbt? Ist es denkbar, dass man bei genau dieser Szene laut auflacht und sich vor Freude auf die Schenkel klopft? Kann das sein? Ich sage: JA. Das kann nicht nur, das ist so, wenn man sich mit dem Roman „Achtsam morden“ aus der Feder von Karsten Dusse beschäftigt. Dieser Thriller ist literarische Mogelpackung und ungebetener Lebensratgeber zugleich. Er ist der vibrierende Spannungsbogen, der sich über eine Geschichte voller Zufälle, Abgründe und Skurrilitäten spannt. Er ist nicht nur allerbeste Unterhaltung auf höchstem Niveau, er ist die perfekte Persiflage auf alle therapeutischen Lebenswegbegleiter, die uns im wahren Leben begleiten.
9 Minuten
Die Autorin hat sich entschlossen, den Gedichtband vertonen zu lassen. Auf 4 CDs sind alle Gedichte des Bandes zu hören. Es liest Uwe Kullnick.
Eine Hörbahn Produktion.
Die Sprache der Gedichte von Therese Chromik ist transparent und klar. Sie gibt den Lesern keine Rätsel auf und ist doch voller poetischer Schönheit. Dichten ist Handwerk. Die Lyrikerin beherrscht es, gebildet im langjährigen Schreibprozess, geschult am Werk dichterischer Traditionen. Dichten ist Kopfwerk. Ihre Lyrik ist hochreflektiert. Durchdacht, geprüft, kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, oftmals reine Essenz. Dichten ist Herzwerk. Gedichte, die Bestand haben sollen, müssen Emotionen auslösen. Nur so erreichen sie uns und bleiben haften. Therese Chromiks Gedichte erfüllen diesen Anspruch. Dieser vorherrschende Dreiklang hebt ihr Werk deutlich aus dem Alltagsgetümmel der publizierten Gebrauchs- und Verbrauchslyrik heraus.
Der dichterische Kosmos Chromiks liegt offen; ein Angebot in Überfülle: Gefühle, Gewissheiten, Erkenntnisse, Fragen, Wagnisse, Aufstiege und Abstürze, Wahrheiten und Möglichkeiten. Leserin und Leser sind aufgefordert, ihn zu entdecken. Vielleicht finden sie darin Gedichte, die sie ansprechen, berühren, begleiten – vielleicht für eine lange Zeit.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
Eine Hörbahn Produktion.
Die Sprache der Gedichte von Therese Chromik ist transparent und klar. Sie gibt den Lesern keine Rätsel auf und ist doch voller poetischer Schönheit. Dichten ist Handwerk. Die Lyrikerin beherrscht es, gebildet im langjährigen Schreibprozess, geschult am Werk dichterischer Traditionen. Dichten ist Kopfwerk. Ihre Lyrik ist hochreflektiert. Durchdacht, geprüft, kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, oftmals reine Essenz. Dichten ist Herzwerk. Gedichte, die Bestand haben sollen, müssen Emotionen auslösen. Nur so erreichen sie uns und bleiben haften. Therese Chromiks Gedichte erfüllen diesen Anspruch. Dieser vorherrschende Dreiklang hebt ihr Werk deutlich aus dem Alltagsgetümmel der publizierten Gebrauchs- und Verbrauchslyrik heraus.
Der dichterische Kosmos Chromiks liegt offen; ein Angebot in Überfülle: Gefühle, Gewissheiten, Erkenntnisse, Fragen, Wagnisse, Aufstiege und Abstürze, Wahrheiten und Möglichkeiten. Leserin und Leser sind aufgefordert, ihn zu entdecken. Vielleicht finden sie darin Gedichte, die sie ansprechen, berühren, begleiten – vielleicht für eine lange Zeit.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
30 Minuten
Gelesen von Uwe Kullnick (aus Projekt Gutenberg – “Nur so Geschichten”
Rudyard Kipling war ein englischer Autor, der für eine Reihe von Werken wie “Just So Stories”, “If” und “The Jungle Book” bekannt war. Er erhielt 1907 den Nobelpreis für Literatur. Er wurde 1865 in Indien geboren und in England ausgebildet, kehrte aber 1882 nach Indien zurück. Ein Jahrzehnt später schrieb er unter anderem das Dschungelbuch (1894), das ihn sehr erfolgreich machte.
Rudyard Kipling war ein englischer Autor, der für eine Reihe von Werken wie “Just So Stories”, “If” und “The Jungle Book” bekannt war. Er erhielt 1907 den Nobelpreis für Literatur. Er wurde 1865 in Indien geboren und in England ausgebildet, kehrte aber 1882 nach Indien zurück. Ein Jahrzehnt später schrieb er unter anderem das Dschungelbuch (1894), das ihn sehr erfolgreich machte.
28 Minuten
Gelesen von Uwe Kullnick (aus Projekt Gutenberg – “Nur so Geschichten”
Rudyard Kipling war ein englischer Autor, der für eine Reihe von Werken wie “Just So Stories”, “If” und “The Jungle Book” bekannt war. Er erhielt 1907 den Nobelpreis für Literatur. Er wurde 1865 in Indien geboren und in England ausgebildet, kehrte aber 1882 nach Indien zurück. Ein Jahrzehnt später schrieb er unter anderem das Dschungelbuch (1894), das ihn sehr erfolgreich machte.
Rudyard Kipling war ein englischer Autor, der für eine Reihe von Werken wie “Just So Stories”, “If” und “The Jungle Book” bekannt war. Er erhielt 1907 den Nobelpreis für Literatur. Er wurde 1865 in Indien geboren und in England ausgebildet, kehrte aber 1882 nach Indien zurück. Ein Jahrzehnt später schrieb er unter anderem das Dschungelbuch (1894), das ihn sehr erfolgreich machte.