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2489 Episoden
6 Minuten
Müde vom Leben ist diese Hannah, und zugleich begeistert davon. Erschöpft, aber nicht unglücklich. …

Eine Rezension von Klaus Hübner

Den Text der Rezension finden Sie hier.

Es sprach Uwe Kullnick
43 Minuten
Wer weiß schon, wie der Jugenstil entstand und wie er zu seinem Namen kam?

Ingvild Richardsen erzählt in ihrem aktuellen Buch die aufregende Geschichte eines vergessenen Kapitels deutscher Emanzipationsbewegung. 1890 ist München eine Stadt im Aufbruch. Hier entsteht eine Frauenbewegung, die das Fenster zur Moderne aufstößt. Weg mit dem Mief des Wilhelminismus! Neue Rollen von Frau und Mann werden ausgetestet, neue Lebensmodelle und neue Formen der Sexualität gelebt.

Im Zentrum stehen Künstlerinnen und Bestsellerautorinnen, die ihre progressiven Ideen europaweit verbreiten: Anita Augspurg, Sophia Goudstikker, Gabriele Reuter, Emma Merk, Carry Brachvogel. Auf dem ersten Frauenkongress 1899 stellen sie Forderungen für die Zukunft– sie bleiben gültig bis heute.

Ingvild Richardsen forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. 2018 kuratierte sie die Ausstellung »Evas Töchter« (Monacensia), die die Rolle der Schriftstellerinnen in der Münchener Frauenbewegung von 1894 bis 1933 darstellte. Sie hat in Bonn und München Literaturwissenschaften und Philosophie studiert und arbeitet als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin u.a. an den Universitäten München und Augsburg sowie für das Literaturschloss Edelstetten. Außerdem ist sie als freie Autorin und Kuratorin für zahlreiche Kulturinstitutionen, für Verlage, Film und Fernsehen tätig. Der gleichnamige Begleitband zur Ausstellung erschien im Volk Verlag, München.
15 Minuten
Es liest Uwe Kullnick.

In Anspielung an Goethes letzten Wunsch Mehr Licht verspricht dieser Gedichtband Meer Licht . Meer und Licht sind dabei nicht nur leitende Motive dieser Gedichte, sondern stehen stellvertretend für Natur und Geist und erklären sich wechselseitig. Dem Meer vergleichbare kraftvolle Bewegungen kennzeichnen die Verse; sinnliche Qualität von Klang, Rhythmus und Bildern verbindet sich mit lichtvoller Klarheit der Aussage. Immer wieder vermittelt der Zauber sprachlicher Schönheit zugleich die Erkenntnis der Hintergründigkeit des Seins.

Bodo Heimann studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte, Staatsexamen und Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Gottfried Benn. Lehrtätigkeit an Gymnasien und Universitäten, Vorsitzender der Goethe-Gesellschaft Kiel. Literarische und literaturwissenschaftliche Veröffentlichungen, Gedichte, Kurzprosa, Essays, viele Beiträge in Literatur- und Fachzeitschriften, Handbüchern und Lexika. Auszeichnungen: Eichendorff-Literaturpreis, Fedor-Malchow-Lyrikpreis, Grand Prix Méditerranée, Litauen-Reisestipendium des VS und Auswärtigen Amtes.
1 Stunde 9 Minuten
“Irgendwann ist jede Party vorüber” – Für Caroline “Cara” Montrose und die Crew des Costa Azul ist die Zeit auf Ibiza vorbei. Sie werden auf die Kanareninsel Lanzarote versetzt, um den dortigen Club auf das gewohnte Niveau zu bringen. Cara und Carlos gehen nach dem Debakel auf Ibiza sehr vorsichtig miteinander um. Gerade als sich alles wieder einzurenken scheint, trifft ein verhängnisvoller Brief aus England ein und verändert Carlos’ Leben für immer. Zu allem Überfluss verliebt Cara sich auf Lanzarote nicht nur Hals über Kopf in die herrliche Insel, was zusätzlich für gehörigen Sprengstoff sorgt.

Was sich jedoch kurze Zeit später in einer stürmischen Frühlingsnacht ereignet, lässt für das gesamte Team des Costa Azul alles andere nebensächlich erscheinen.

Gabriele Ketterl wurde in München geboren, wo sie auch heute wieder mit ihrer Familie lebt. Sie studierte Amerikanistik und Theaterwissenschaften an der Ludwig Maximilians Universität, München. Inspiration für ihre Geschichten sammelte sie durch zahlreiche Auslandsaufenthalte (Los Angeles, London, Madrid, …). Über zwei Jahre lebte sie auf den Kanarischen Inseln und mit dem Kurzroman “Mitternachtsflut” gelang ihr 2012 eine romantische Liebeserklärung an ihre zweite Heimat Teneriffa. Ihre erfolgreiche Vampirtrilogie Venetian Vampires ( 1. Auflage im Oldigor Verlag) erschien in 2. Auflage im renommierten Fabylon Verlag. Ab dem 1. März 2019 gibt es die edlen Vampire unter Lizenz im Verlag EDEL Elements im neuen “Kleid”. Im Mai 2015 ist mit “Tyne 1 – Liebe ohne Morgen” der erste Band ihrer romantischen Highland Dilogie im Bookshouse Verlag veröffentlicht worden, der im März 2016 Band 2, “Entscheidung für die Ewigkeit” folgte. Doch auch in anderen Genres ist die Autorin inzwischen zuhause. So veröffentlichte sie im März 2016 mit großem Erfolg den Romantic History Roman “Gefangene der Wildnis” im Amrûn Verlag. Band 2 erschien 2018 ebenfalls bei Amrûn. Im März 2017 erschien, ebenfalls bei Amrûn, der ebenso humorvolle wie romantische Roman “Highlands mit Hindernissen” der auf eine turbulente Reise durch das traumhafte Schottland entführt. Es folgten: Edinburgh on the Rocks, Ullstein Verlag, September 2017 Die “Puerto de Mogan” Trilogie (Inselromane), erschienen bei EDEL Elements, August 2018 “Highland Saga, Im Schatten des Schicksals” März 2019 Mit “Wenn die Träume laufen lernen: IBIZA” hat die Autorin nun einen Ausflug in das autobiografische Schreiben gewagt. Etwa ein gutes Drittel der Geschichte beinhaltet Ereignisse aus ihrer eigene Jugend. Einer sehr bunten Jugend in den 80er Jahren. Es folgten “Ein Traummann zum Dessert”, EDEL Elements, die perfekte Rezeptur gegen Liebeskummer und Männerfrust und am 19. Dezember 2019 erscheint – vorgezogen – “Highland Hearts, Liebe auf den zweiten Blick”, Digital Publishers.
1 Stunde 1 Minute
München, 1945. Zusammen mit ihrer Mutter Käthe ist Ana aus Breslau geflohen. Käthe ist traumatisiert, und so ist es an Ana, für ihre Familie zu sorgen. Als sie ihre eigene Familie gründet, scheint der Krieg verwunden, doch ihre Tochter Lilith bleibt ihr seltsam fremd. Viele Jahre später steht Lilith vor einer großen Entscheidung: Ausgerechnet sie, die doch immer unter ihrer distanzierten Mutter gelitten hat, soll den Sohn ihrer besten Freundin bei sich aufnehmen. Da fährt Ana mit ihr nach Breslau und erzählt ihr endlich, was damals wirklich geschehen ist.Es liest Ann E. Hacker

Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie promovierte über “Das Lachen”.

Nach Stationen bei Bertelsmann und A.T.Kearney ist sie heute Autorin und freie Lehrbeauftragte.

Stefanie Gregg schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten, die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden: u.a. – 3. Platz beim Meerbuscher Literaturpreis, 3. Platz beim 8. Alfa Multimediawettbewerb,- Shortlist zum 18. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb, – Shortlist des Irseer Pegasus.

Mit ihrer Familie wohnt die Autorin in der Nähe von München.

Sie ist Mitglied im Autorenverband DAS SYNDIKAT und im Netzwerk der Krimiautorinnen MÖRDERISCHE SCHWESTERN.
4 Minuten
Gewidmet: Den Kindern dieser Erde

Der Augenblick, in dem ein Kind geboren wird, ist ein Wunder an Reinheit im Herzen. Unwissend über all das Geschehen auf dieser Erde, sind die empfundenen Gefühle dieses neuen Wesens Liebe und Zuneigung. Nichts Böses umgibt das Herz. Kein Neid, keine Gier, kein Hass, keine Lüge …

Ich wünsche allen Kindern unserer Erde, dass sie in Frieden aufwachsen können, und ein Leben erfüllt mit Liebe auf sie wartet” Queelle .

Wiebke Worm ist eine vielseitige Künstlerin aus Hamburg. Autorin, Illustratorin und Fotografin. Sozial engagiert und Mitbegründerin des Internetradiosenders »Radio fPA« (Radio für Pflegende Angehörige). Mehr über sie hier: http://www.wiebke-worm-art.de ”

Ich habe mich schon früh für Kunst und Musik begeistert. So lernte ich mit acht Jahren das Klavierspiel, und Fotografie begleitet mich von Kindesbeinen an.

Aufgrund einschneidender persönlicher Erlebnisse entdeckte ich meine Leidenschaft für das Schreiben, was seitdem mein Leben bereichert (und ich hoffe, das Leben meiner Leser/innen auch).

Anfang 2014 habe ich mein erstes Buch veröffentlicht, was für ein unglaubliches Gefühl!

Weitere Bücher folgten und jedes Mal ist es spannend.

Meine Leidenschaft für das Fotografieren ist ebenfalls ungebrochen und zum meiner großen Freude wurde ich 2014 gefragt, ob ich im Rahmen einer grösseren Ausstellung, einige meiner Fotos auf Leinwand zeigen würde. Da habe ich natürlich gerne zugestimmt, auch wenn ich nicht selber hinfahren konnte.

Ebenfalls in 2014 habe ich angefangen zu Zeichnen. Bis dahin dachte ich immer, dass ich das nicht kann. Die Rückmeldungen zu meinen Zeichnungen sagen mir etwas anders. Natürlich bin in in der Lernphase :), aber sind wird das nicht das ganze Leben?
17 Minuten
Mit herzerwärmender Aufrichtigkeit zeichnet der Autor seinen Lebensweg als langhaariger Beatles-Fan, trampendes Blumenkind, ausschweifender Kommunarde, leidenschaftlicher Journalist, experimentierfreudiger Chefredakteur und Hofnarr der Kulturszene zum innovativen Verlagsgründer. Der »Bücherprinz« wirft dabei ein gleißendes Licht auf die 68er-Studentenzeit, jene zügellosen Protestjahre, wo Haartracht, Outfit und Musik ein komplett anderes Lebensgefühl dokumentierten. Mit schwarzem Humor und viel Selbstkritik schildert der Autor das verzweifelte Aufbegehren einer von Beatmusik, Drogen und langen Haaren elektrisierten Jugend gegen den Konservatismus der Adenauer-Ära, das sich in der viel zitierten Revolte der »68er« entlud. Er wirbt aber auch um Verständnis für die damalige Elterngeneration, die in ihrer Hilflosigkeit und aufgrund medialer Erpressung kaum anders reagieren konnte, als unangepasste Jugendliche zu reglementieren und in die Jugendpsychiatrie zu sperren. Bei heftigem Gegenwind schaffte es Frieling, erfolgreich gegen den Strom zu schwimmen und als »Business Punk« eine Garagenfirma zu starten. Diese entwickelte er zu einem der fruchtbringendsten Unternehmen der deutschen Verlagswirtschaft. Er schuf unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit und veröffentlichte die Werke von mehr als zehntausend Autoren, die ihn dafür zum »Bücherprinz« krönten. Wer erfahren will, wie es ein unangepasster Schüler schaffte, Deutschlands schillerndster Verleger zu werden, der wird mit diesem spannenden Zeitdokument optimal bedient und bekommt zugleich außergewöhnliche Einblicke in die bizarre Welt der Autoren und Verleger. »Kein anderer Verleger hat so viele Autoren glücklich gemacht.« DER SPIEGEL
9 Minuten
Es liest Uwe Kullnick.

In Anspielung an Goethes letzten Wunsch Mehr Licht verspricht dieser Gedichtband Meer Licht . Meer und Licht sind dabei nicht nur leitende Motive dieser Gedichte, sondern stehen stellvertretend für Natur und Geist und erklären sich wechselseitig. Dem Meer vergleichbare kraftvolle Bewegungen kennzeichnen die Verse; sinnliche Qualität von Klang, Rhythmus und Bildern verbindet sich mit lichtvoller Klarheit der Aussage. Immer wieder vermittelt der Zauber sprachlicher Schönheit zugleich die Erkenntnis der Hintergründigkeit des Seins.

Bodo Heimann studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte, Staatsexamen und Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Gottfried Benn. Lehrtätigkeit an Gymnasien und Universitäten, Vorsitzender der Goethe-Gesellschaft Kiel. Literarische und literaturwissenschaftliche Veröffentlichungen, Gedichte, Kurzprosa, Essays, viele Beiträge in Literatur- und Fachzeitschriften, Handbüchern und Lexika. Auszeichnungen: Eichendorff-Literaturpreis, Fedor-Malchow-Lyrikpreis, Grand Prix Méditerranée, Litauen-Reisestipendium des VS und Auswärtigen Amtes.
42 Minuten
Friedrich Hölderlin war ein Heimatloser, ein Revolutionär, der an der Enge des Alltags seiner Zeit erstickte und mit seinen kühnen Zukunftsträumen von Freiheit und Gleichheit als wahnsinnig abgestempelt wurde. Schließlich verbrachte er die zweite Hälfte seines Lebens abgeschieden in einem Tübinger Turm. – Über 100 Jahre mussten vergehen, bis man die ganze Kühnheit seines Werkes erkannte und in seinen Gedichten eine einzigartige Schönheit entdeckte, die Romantik und Klassik unmittelbar mit uns verbindet: »Weh mir, wo nehm ich, wenn / Es Winter ist, die Blumen, und wo / Den Sonnenschein / Und Schatten der Erde? / Die Mauern stehn / Sprachlos und kalt, im Winde / Klirren die Fahnen.«

von  Manfred Orlick

Sprecher ist Uwe Kullnick

Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
7 Minuten
Der Erfolg der im Herbst von Kiepenheuer & Witsch gestarteten neuen Musikbibliothek hat den Verlag wohl selbst überrascht. Thees Uhlmanns Buch über die Toten Hosen schaffte es im Oktober sogar in die Top Ten der Spiegel-Bestseller-Liste. Das Konzept hat der Verlag wohl in Anlehnung an die seit vielen Jahren beliebte britische Reihe 33 1/3 entworfen, bei der vornehmlich Journalisten und Wissenschaftler, aber auch hin und wieder Musiker und Schriftsteller, je ein Buch über ihr Lieblingsalbum schreiben. Regeln gibt dabei es keine, ob Roman, autobiographische Skizze, wissenschaftlicher Essay, oder einfach nur Fan-Euphorie – alles ist erlaubt. …

Eine Rezension von Sascha Seiler

Den Text der Rezension finden Sie hier.

Es sprach Marlisa Thumm
20 Minuten
Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.

Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.

Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.

Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.
11 Minuten
So steht es auf dem Cover des Hörbuchs zu Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt von C.A. Fletcher geschrieben. Das ist eine Aufforderung, an der man gar nicht vorbeikommt, wenn man das Bloggen und Rezensieren ernstnimmt und verhindern möchte, dass zu viele Geheimnisse einer Roman-Story das Licht der Welt erblicken. Zu verständlich, kann ich nur sagen. Ich halte mich natürlich an das Schweigegelübde. Ich bin nicht indiskret und genau aus diesem Grund müsst ihr nun mit einer recht gekürzten Form einer Hörbuchvorstellung leben. Das ist einerseits dem Respekt gegenüber einem Autor geschuldet, der in seiner Geschichte so viele unerwartete Wendungen eingebaut hat, dass man sie tunlichst für sich behalten sollte. Andererseits jedoch gilt es hier auch den Random House Audio Verlag in Schutz zu nehmen.

Aus dem Englischen von Vanessa Lamatsch

Sprecher  Wanja Mues

C. A. Fletcher lebt in Schottland, zusammen mit seinen Kindern und seinen Hunden. Sein Roman »Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt« erschien zuerst in England und berührte mit seiner bewegenden Geschichte über Mut, Hoffnung und Überleben in einer den Menschen fremd gewordenen Welt unzählige Leser.
10 Minuten
Die neue, kraftvolle Stimme des Schwarzen Amerika.

Bisher kannte Hiram Walker nichts als ein Leben in Ketten. Aufgewachsen in der Sklaverei, musste er als kleiner Junge miterleben, wie seine Mutter verkauft wurde und für immer verschwand. Doch sie hat ihm eine seltene Gabe vererbt. Als diese ihn vor dem Ertrinken rettet, beschließt er aus der Gefangenschaft zu fliehen.

So beginnt für Hiram eine abenteuerliche Reise von den Tabakplantagen West Virginias über geheime Guerillazellen in der Wildnis des amerikanischen Südens nach Philadelphia, wo ihn ein völlig neues Leben in Freiheit zu erwarten scheint.

Doch zuvor muss er noch eine alte Rechnung begleichen und die Frau, die er liebt, und die, die ihn aufzog, in die Freiheit führen.

Sabin Tambrea (Erzähler)

Ta-Nehisi Coates, geboren 1975 in Baltimore, ist einer der angesehensten Intellektuellen der USA. Mit seinem Essay Plädoyer für Reparationen stieß er eine landesweite Diskussion zur Aufarbeitung der Sklaverei an. Zwischen mir und der Welt, für das er 2015 den National Book Award erhielt, ist in den USA eines der meistverkauften Bücher der vergangenen Jahre. In seinem Essay We Were Eight Years In Power. Eine amerikanische Tragödie (2017) stellte Coates die These auf, dass es sich bei Donald Drumpf um den ersten weißen Präsidenten der USA handele, da seine ganze Politik in klarer Abgrenzung zu Obama stehe. Coates schreibt regelmäßig für The Atlantic, größtenteils zum Thema struktureller Rassismus und »White Supremacy«. Der Wassertänzer ist sein erster Roman. Er lebt mit seiner Familie in New York.

Rezension, Lesung, Schnitt Katharina Glück
31 Minuten
Im Kultroman „Hartmut und ich“ von 2005 gründeten der verrückte Philosophie-Student und Revoluzzer Hartmut und sein stoischer Mitbewohner „Ich“ in einem baufälligen Haus von Bochum ihre einzigartige Männer-WG. Diese Episode aus dem neuen Band „Lost Levels“ erzählt, wie es zu der WG-Gründung kam.

Es liest Oliver Uschmann
13 Minuten
Die "Goldenen Zwanziger" in Oberbayern Sonderausstellung im Freilichtmuseum Glentleiten

Die „Goldenen Zwanziger“: Wer denkt da nicht an die schillernde Metropole Berlin, an Tanztees mit Jazzbands in den Foyers mondäner Hotels, an Vorführungen von „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ in den legendären Filmpalästen der Stadt, an glamouröse Varietés mit zweifelhaftem Publikum und sündige Nächte voller Sex, Rausch und Drogen?

Dank der Krimiserie „Babylon Berlin“, deren dritte Staffel ab Herbst 2020 im Ersten ausgestrahlt wird, wissen wir zwar mittlerweile, dass auch vor hundert Jahren galt, was der Dramatiker Friedrich Hebbel 1836 in seinem Tagebuch notiert hatte, nämlich: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“. Trotzdem ist es schon eine gehörige intellektuelle Herausforderung, die „Goldenen Zwanziger“ mit dem Alltag im ländlichen Oberbayern zusammenzubringen: „Babylon Berlin“? Ja, klar! Aber „Babylon Baiernrain“? Hilfe!

Macht sich die Ausstellung des Etikettenschwindels schuldig? …

Text und Ton: Thomas Endl

Daten Ausstellung

Eine Neue Zeit – Die „Goldenen Zwanziger“ in Oberbayern

Sonderausstellung im Freilichtmuseum des Bezirks Oberbayern an der Glentleiten

82439 Großweil, Telefon 08851 / 85 – 0, www.glentleiten.de

Noch bis Sonntag, 14. Juni 2020

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr

Eintrittspreise: www.glentleiten.de/Ihr-Besuch/Eintrittspreise

Fotorundgang durch die Ausstellung:

www.glentleiten.de/Unser-Programm/Sonderausstellungen/Eine-Neue-Zeit/Fotorundgang

Daten Katalog

Jan Borgmann und Monika Schütz (Hg.): Eine Neue Zeit – Die „Goldenen Zwanziger“ in Oberbayern

München 2019 (Volk Verlag)

204 Seiten, zahlreiche historische Abbildungen, Preis: 24,90

Homepage zum Katalog: https://volkverlag.de/shop/eine-neue-zeit-2/

Inhaltsverzeichnis des Katalogs: https://d-nb.info/1175129194/04