Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
1 Stunde 28 Minuten
Die siebte GlockenbachWelle – Die Buchhändlerinnen-Glockenbachwelle
Diesmal wollen wir diejenigen zu Wort kommen lassen, die unter den Lockdowns der letzten beiden Jahre massiv gelitten haben. Die Buchhändler und Buchhändlerinnen, die im Kampf gegen die digitale Übermacht von Online-Riesen der Zwangsschließung ihrer Büchertempel durch kreative Konzepte die Stirn geboten haben und sichtbar geblieben sind. Ein Gespräch über Buch und die Welt.
Die Runde heute in der Glockenbachbuchhandlung
Petra Schulz – die Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung
Pamela Scholz – Buchhändlerin
Steffi Sack – Nur Lesen ist schöner
Arndt Stroscher – AstroLibrium und
Karina Trübner – Inhaberin der Bücherinsel in Herrsching am Ammersee
Katrin Rüger – Inhaberin des Buchpalasts in München Haidhausen
Was bewegt uns diesmal?
Wir wollen über inhaberinnengeführte Buchhandlungen im Allgemeinen und Besonderen reden. Wir Blogger werden als Impulsgeber fungieren und auf diese Art und Weise einen bunten Regenbogen interessanter Themen auf den Tisch bringen, die unsere Stammtischschwestern mit Lizenz zum Bücherverkauf dann diskutieren. Es geht im Schwerpunkt um:
Corona
Nachhaltigkeit
Social Media
Papiermangel
Das herausforderndste Erlebnis mit Kunden
Das schönste Erlebnis mit Kunden
Natürlich erhalten Sie aus berufenem Munde jeweils drei Lesetipps für den Gabentisch. Die Besonderheit ist, dass diese insgesamt neun Buchempfehlungen bis Weihnachten in den drei Buchhandlungen einen kleinen Glockenbachwellen-Sondertisch erhalten.
Und völlig neu – Ein Preisausschreiben
Es geht um FunFacts zu den Buchhandlungen. Nur eine Behauptung ist wahr. Notieren Sie die Buchstaben der richtigen Aussagen und schicken Sie Ihre Lösung per Mail an astrolibrium-aktion@web.de oder flüstern Sie die Lösung vor Ort einer der Buchhändlerinnen ins Ohr:
Einsende- bzw. Flüsterschluss ist der 14. Dezember…Zu gewinnen gibt´s ein Bücherpaket, das im Podcast live zusammengestellt wird.
Folgen Sie dem Link zum Leitartikel der siebten Glockenbachwelle, besuchen Sie die beteiligten Buchhandlungen und freuen Sie sich mit uns auf das, was noch kommt.
Wir danken, wir hoffen, wir drücken Daumen, wir beten und wünschen, wir kommen bald wieder… Ihr Team der GlockenbachWelle.
Diesmal wollen wir diejenigen zu Wort kommen lassen, die unter den Lockdowns der letzten beiden Jahre massiv gelitten haben. Die Buchhändler und Buchhändlerinnen, die im Kampf gegen die digitale Übermacht von Online-Riesen der Zwangsschließung ihrer Büchertempel durch kreative Konzepte die Stirn geboten haben und sichtbar geblieben sind. Ein Gespräch über Buch und die Welt.
Die Runde heute in der Glockenbachbuchhandlung
Petra Schulz – die Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung
Pamela Scholz – Buchhändlerin
Steffi Sack – Nur Lesen ist schöner
Arndt Stroscher – AstroLibrium und
Karina Trübner – Inhaberin der Bücherinsel in Herrsching am Ammersee
Katrin Rüger – Inhaberin des Buchpalasts in München Haidhausen
Was bewegt uns diesmal?
Wir wollen über inhaberinnengeführte Buchhandlungen im Allgemeinen und Besonderen reden. Wir Blogger werden als Impulsgeber fungieren und auf diese Art und Weise einen bunten Regenbogen interessanter Themen auf den Tisch bringen, die unsere Stammtischschwestern mit Lizenz zum Bücherverkauf dann diskutieren. Es geht im Schwerpunkt um:
Corona
Nachhaltigkeit
Social Media
Papiermangel
Das herausforderndste Erlebnis mit Kunden
Das schönste Erlebnis mit Kunden
Natürlich erhalten Sie aus berufenem Munde jeweils drei Lesetipps für den Gabentisch. Die Besonderheit ist, dass diese insgesamt neun Buchempfehlungen bis Weihnachten in den drei Buchhandlungen einen kleinen Glockenbachwellen-Sondertisch erhalten.
Und völlig neu – Ein Preisausschreiben
Es geht um FunFacts zu den Buchhandlungen. Nur eine Behauptung ist wahr. Notieren Sie die Buchstaben der richtigen Aussagen und schicken Sie Ihre Lösung per Mail an astrolibrium-aktion@web.de oder flüstern Sie die Lösung vor Ort einer der Buchhändlerinnen ins Ohr:
Einsende- bzw. Flüsterschluss ist der 14. Dezember…Zu gewinnen gibt´s ein Bücherpaket, das im Podcast live zusammengestellt wird.
Folgen Sie dem Link zum Leitartikel der siebten Glockenbachwelle, besuchen Sie die beteiligten Buchhandlungen und freuen Sie sich mit uns auf das, was noch kommt.
Wir danken, wir hoffen, wir drücken Daumen, wir beten und wünschen, wir kommen bald wieder… Ihr Team der GlockenbachWelle.
15 Minuten
Im Dezember spielt dieses Kapitel aus dem Zyklus “Vor dem Sturm” Weihnachtsmorgen. Wenn auch in der damaligen Zeit nicht alles ideal war, so spürt man doch in dieser kleinen Szene wieviel Atmosphäre Fontane aus der Anfangszeit seines Jahrhunderts in den Zyklus “Vor dem Sturm” brachte. Es ist, obwohl nicht sein “Hauptwerk, doch eines in dem es Charaktere gibt, die später immer wieder in bearbeiteter Form auftauchen und dann wie gute, alte Bekannte wirken.
Das Werk Theodor Fontanes hat auch lange nach dem Tod des Autors nichts von seiner Faszination verloren. Der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland schrieb neben zahlreichen Romanen auch Dramen, Gedichte, Biografien, Briefe, Tagebücher, Theaterkritiken und setzte mit den “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” ein wichtiges Zeichen für eine ganze Region.
Ich bin seit vielen Jahren ein Fan seiner Bücher und interessierte mich auch für ihn als Menschen. Selten lasse ich mich auf denjenigen ein, dessen Bücher ich mag. Fontane ist eine Ausnahme. Meine Sammlung an Sekundärliteratur ist recht umfangreich. Die Anzahl kleinerer Schriften zeigt, wer Fontane war und wie und wann er lebte.
Das Werk Theodor Fontanes hat auch lange nach dem Tod des Autors nichts von seiner Faszination verloren. Der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland schrieb neben zahlreichen Romanen auch Dramen, Gedichte, Biografien, Briefe, Tagebücher, Theaterkritiken und setzte mit den “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” ein wichtiges Zeichen für eine ganze Region.
Ich bin seit vielen Jahren ein Fan seiner Bücher und interessierte mich auch für ihn als Menschen. Selten lasse ich mich auf denjenigen ein, dessen Bücher ich mag. Fontane ist eine Ausnahme. Meine Sammlung an Sekundärliteratur ist recht umfangreich. Die Anzahl kleinerer Schriften zeigt, wer Fontane war und wie und wann er lebte.
1 Stunde 9 Minuten
Jeder macht mal einen Fehler, der eine mehr, der andere weniger. Diese Binsenwahrheit macht weder vor Krimiautoren und -autorinnen noch vor designierten Mördern halt. Bei den zuerst Genannten soll das Buch helfen, so authentisch wie möglich schreiben zu können, ohne die künstlerische Freiheit in Ketten zu legen. Bei den „Möchtegern-Mördern“ soll er die Einsicht ins Hirn (soweit vorhanden) brennen, dass es den perfekten Mord nicht gibt. Als ehemaliger Ermittler zeigt der Autor gerade im Fall des vermeintlich perfekten Mörders, dass es so gut wie unmöglich ist, keine verräterischen Spuren zu hinterlassen. Stolpersteine der Kriminalistik: Der humorvolle Ratgeber für Krimischreiber und Krimileser. Geboren 1951 im ehemaligen Land Sachsen-Anhalt, dem späteren Bezirk Magdeburg, heute wieder Sachsen-Anhalt. Nach dem Abitur 1970 Physikstudium an der Universität Rostock, dann bis zur Wiedervereinigung bei der Kriminalpolizei tätig. Ich hatte von 1979 bis 1983 nochmals die Möglichkeit eines Studiums und schloss an der Humboldt-Universität zu Berlin als Diplomkriminalist ab. 1984 folgte die Promotion. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde die akademische Ausbildung der Wissenschaft “Kriminalistik” 1994 in Deutschland eingestellt. Das “Kompendium der Kriminalistik” (zurzeit in zwei Bänden erschienen … ein dritter Band steht kurz vor der Veröffentlichung (Stand: Ende 2016)) soll einem Wissensverlust entgegenwirken. Autodidaktisch beschäftige ich mich mit geschichtlichen Zusammenhängen, auch dazu gibt es entsprechende Publikationen. Danach viele Jahre in Bereichen, die immer mit Sicherheitsproblemen zu tun hatten, zuletzt auf einem Großflughafen in Norddeutschland. Ich bin verheiratet und habe vier Kinder. Ich wohne fast genau auf der Hälfte zwischen Hildesheim und Braunschweig.
Kriminalistik in Theorie und Praxis (Serie mit 3 Büchern)
Kindle-Ausgabe
von Dr. Manfred Lukaschewski (Author) , Dr. Manfred Lukaschewski (Author) , Marta Jakubowska (Illustrator) und 1 weitere
Kriminalistik in Theorie und Praxis (Serie mit 3 Büchern)
Kindle-Ausgabe
von Dr. Manfred Lukaschewski (Author) , Dr. Manfred Lukaschewski (Author) , Marta Jakubowska (Illustrator) und 1 weitere
7 Minuten
Der deutsche Schriftsteller Wolfgang Borchert wurde nur 26 Jahre alt. Sein kurzes Leben war gekennzeichnet von Krieg und Krankheit. Schwere Erlebnisse in den Kriegsjahren bewirkten, dass Krieg zum Hauptthema seines literarischen Schaffens wurde. Seine Nachkriegs-Werke gelten als die bekanntesten der so genannten »Trümmerliteratur«. Den größten Erfolg mit dem Drama »Draußen vor der Tür« erlebte er nicht mehr. Er starb einen Tag vor der Premiere.
1 Stunde 53 Minuten
In feministischen Kreisen gibt es dieses geflügelte Wort: „Feministinnen tun so, als würde in Deutschland jeden Tag eine Frau durch einen Mann getötet – dabei passiert das nur jeden zweiten Tag.“ Und tatsächlich, jeden zweiten bis dritten Tag verliert eine Frau ihr Leben durch die Hand eines (Ex-)Partners, männlichen Familienangehörigen oder Bekannten. Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Gewalt an Frauen – in allen Formen – macht auch vor der Mitte der Gesellschaft nicht Halt, weder vor Herkunft noch vor Einkommen oder Bildung. Dass dem so ist, ist hinlänglich bekannt. Doch was tun, wenn eine Bedrohung im eigenen Umfeld auftritt? Was, wenn Zeichen von Gewalt an der Kollegin, der Freundin oder Bekannten wahrgenommen werden?
Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November wird das geplante Podiumsgespräch hier ansetzen und über Auswege und Lösungsansätze sprechen. Dabei sollen sowohl situative Handlungsoptionen als auch strukturelle und politische Ansätze diskutiert werden.
Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November wird das geplante Podiumsgespräch hier ansetzen und über Auswege und Lösungsansätze sprechen. Dabei sollen sowohl situative Handlungsoptionen als auch strukturelle und politische Ansätze diskutiert werden.
1 Stunde 15 Minuten
Der dritte Band versammelt Sprachglossen sowie Arbeiten zu Literatur, Kunst, Städten und Landschaften in Bayern. Man lernt einen grandiosen Philologen aus der Holledau kennen, subversive Revolutionäre aus Schwabing, einen anarchistischen Bierkämpfer, einen halbböhmischen Stifter-Fan, einen Römer aus Hof und einen Marmorkuchen über der Donau. Dazu Männer im Kanu, eine gezähmte Wildsau, eine herzergreifende Madonna, einen wüsten Totentanz, Poesien in Acryl und einiges mehr.
Wer weder Twitter noch Facebook noch andere angeblich soziale Medien nutzt, wird schon seine Gründe haben. Ein im moralischen Sinne besserer Mensch ist er deswegen noch lange nicht. Einen ignoranten Technik- und Modernitätsverweigerer darf man ihn auch nicht nennen. Was aber dann? Man muss sich ihn nicht zwingend als einen Menschen vorstellen, der eher von Künstlern, Büchern, Bildern, Städten und Landschaften angeregt wird als von noch schnelleren Rechnern und noch spezielleren Apps. Aber man darf. Auch als einen, der weiß, dass es nicht wenige Zeitgenossen gibt, denen es ähnlich geht. Für solche Menschen ist dieses Buch gedacht.
Der erste Band versammelt Arbeiten zur deutschsprachigen Literatur seit den 1960er-Jahren. Man lernt einen seriösen Hippie kennen, einen äthiopischen Prinzen, einen masurischen Berserker, einen tuwinischen Schamanen, eine bulgarische Berlinerin, einen Münchner aus Teheran und einen wunderbaren Lyriker aus Luxemburg. Dazu preußische Heimatkunde, Robinson und Freitag auf Hiddensee, Fallobst aus Schwabing, mehrere Windhunde und einiges mehr.
Der zweite Band versammelt Arbeiten zur Gegenwartsliteratur aus Österreich und der Schweiz. Man lernt einen alttestamentarischen Aphoristiker kennen, einen ewigen Existentialisten, einen Lachsfischer aus Barbarswila, einen passionierten Helfer namens Viktor, einen albanischen Wiener und einen Berner aus Süditalien. Dazu siebenundsiebzig Geschwister, Pferdekutschen im Prater, erotische Malerei und einiges mehr. Sogar Habsburg steht in Flammen.
Dr. Klaus Hübner, geboren 1953, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Geschichte in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Goethes «Werther». 1981-1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984-2002 Lehrbeauftragter an der LMU München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Lektorats- und PR-Tätigkeit bei einem Wissenschaftsverlag, verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik», Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen. 2002-2017 Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an diversen Zeitschriften und Online-Publikationen, Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (= Erfahrung mit Literaturpreisen und Jurys), verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik» (1984-2016). Seit 2013 Redaktionsmitglied der Zeitschrift «Literatur in Bayern». Seit 2017 Mitarbeiter am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) der LMU München und Redakteur der IKGS-Zeitschrift “Spiegelungen”. Veröffentlichungen u.a. zur Literatur der Goethezeit, zur Exilliteratur 1933–1945 und zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (mit den Schwerpunkten «Literatur der Migration» bzw. «Chamisso-Literatur» und Literatur der deutschsprachigen Schweiz).
Wer weder Twitter noch Facebook noch andere angeblich soziale Medien nutzt, wird schon seine Gründe haben. Ein im moralischen Sinne besserer Mensch ist er deswegen noch lange nicht. Einen ignoranten Technik- und Modernitätsverweigerer darf man ihn auch nicht nennen. Was aber dann? Man muss sich ihn nicht zwingend als einen Menschen vorstellen, der eher von Künstlern, Büchern, Bildern, Städten und Landschaften angeregt wird als von noch schnelleren Rechnern und noch spezielleren Apps. Aber man darf. Auch als einen, der weiß, dass es nicht wenige Zeitgenossen gibt, denen es ähnlich geht. Für solche Menschen ist dieses Buch gedacht.
Der erste Band versammelt Arbeiten zur deutschsprachigen Literatur seit den 1960er-Jahren. Man lernt einen seriösen Hippie kennen, einen äthiopischen Prinzen, einen masurischen Berserker, einen tuwinischen Schamanen, eine bulgarische Berlinerin, einen Münchner aus Teheran und einen wunderbaren Lyriker aus Luxemburg. Dazu preußische Heimatkunde, Robinson und Freitag auf Hiddensee, Fallobst aus Schwabing, mehrere Windhunde und einiges mehr.
Der zweite Band versammelt Arbeiten zur Gegenwartsliteratur aus Österreich und der Schweiz. Man lernt einen alttestamentarischen Aphoristiker kennen, einen ewigen Existentialisten, einen Lachsfischer aus Barbarswila, einen passionierten Helfer namens Viktor, einen albanischen Wiener und einen Berner aus Süditalien. Dazu siebenundsiebzig Geschwister, Pferdekutschen im Prater, erotische Malerei und einiges mehr. Sogar Habsburg steht in Flammen.
Dr. Klaus Hübner, geboren 1953, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Geschichte in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Goethes «Werther». 1981-1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984-2002 Lehrbeauftragter an der LMU München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Lektorats- und PR-Tätigkeit bei einem Wissenschaftsverlag, verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik», Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen. 2002-2017 Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an diversen Zeitschriften und Online-Publikationen, Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (= Erfahrung mit Literaturpreisen und Jurys), verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift «Fachdienst Germanistik» (1984-2016). Seit 2013 Redaktionsmitglied der Zeitschrift «Literatur in Bayern». Seit 2017 Mitarbeiter am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) der LMU München und Redakteur der IKGS-Zeitschrift “Spiegelungen”. Veröffentlichungen u.a. zur Literatur der Goethezeit, zur Exilliteratur 1933–1945 und zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (mit den Schwerpunkten «Literatur der Migration» bzw. «Chamisso-Literatur» und Literatur der deutschsprachigen Schweiz).
1 Stunde 28 Minuten
Töten. Ohne mit der Wimper zu zucken. Lieben. Und sich nach Gegenliebe sehnen. Als Spross einer erfolgreichen britischen Scharfrichter-Dynastie hat der begabte und früh berufene Henker Rupert Beaufort jahrzehntelang sein Gewissen unter Kontrolle, seine Emotionen im Griff und die öffentliche Meinung auf seiner Seite. Hunderte von tadellos ausgeführten Exekutionen gehen auf sein Konto. Doch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges muss er sich neuen, unerwarteten Herausforderungen stellen und immer größere Hürden überwinden, um seines makabren Amtes zu walten. Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn sieht er sich gezwungen, den italienischen Pianisten Sandro Magazzano, ein ehemaliges Wunderkind, hinzurichten: einen ebenfalls hochtalentierten Mann, der wie er bis zum Äußersten zu gehen bereit ist. Jens Rosteck zeigt in seinem fesselnden Romandebüt, wie herrschende Moral und individuelle Gefühle zwei ungleiche Einzelkämpfer und Vorbilder in kaum lösbare Konflikte stürzen. Und wie problematisch Verkündung wie Vollstreckung der Todesstrafe zu allen Zeiten gewesen sind, wenn, wie hier, im England der Fünfzigerjahre, geltendes Recht mit Menschenwürde und dem ewigen Anspruch auf Zuneigung und Gerechtigkeit kollidiert.
Jens Rosteck, 1962 geboren, lebte viele Jahre in Paris und an der Côte d’Azur, wo er neben Essays zur Musik- und Literaturgeschichte eine Reihe von literarischen Biografien verfasste, u. a. über Paul Bowles, Kurt Weill, Oscar Wilde und Bob Dylan. Zuletzt publizierte er viel beachtete Monografien über Hans Werner Henze und Édith Piaf. Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Pianist und Autor mehrerer Städteporträts wohnt heute im Badischen.
Jens Rosteck, 1962 geboren, lebte viele Jahre in Paris und an der Côte d’Azur, wo er neben Essays zur Musik- und Literaturgeschichte eine Reihe von literarischen Biografien verfasste, u. a. über Paul Bowles, Kurt Weill, Oscar Wilde und Bob Dylan. Zuletzt publizierte er viel beachtete Monografien über Hans Werner Henze und Édith Piaf. Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Pianist und Autor mehrerer Städteporträts wohnt heute im Badischen.
8 Minuten
Der schottische Autor Douglas Stuart erzählt in seinem Debütroman eine ergreifende Familiengeschichte über Armut, Sucht, Liebe, Einsamkeit und Hoffnung. In den elendigen Stadtvierteln und Sozialwohnungen von Glasgow schlägt sich die schöne Agnes Bain durch ein Leben voller Leid und Enttäuschung.
Agnes‘ Alkoholsucht drückt sie von Jahr zu Jahr tiefer auf den schwarzen Boden der Hoffnungslosigkeit. Immer grausamere Opfer lässt sie ihre Kinder für sich bringen – bis kein Entkommen mehr ersichtlich ist. Anders zu sein in einem sozialen Raum, der keine Kapazitäten für Erfolg, Individualität oder persönliche Entfaltung vorsieht, ist das Schicksal des jüngsten Sohnes Shuggie, der lieber mit Puppen und Ponys als Fußball spielt. Wegen seines Gangs, seiner Sprechart und seiner Manier wird er von Schulkameraden, Lehrern, Nachbarn – und seinem eigenen Vater – gemobbt, geschlagen, bespuckt und missbraucht. Diese Welt möchte es unter keinen Umständen zulassen, dass aus kleinen Jungs etwas anderes – mehr – wird als ihre Väter und ihre Mütter …
Douglas Stuart, geboren und aufgewachsen in Glasgow, studierte am Royal College of Art in London. Nach seinem Abschluss zog er nach New York, wo er als Modedesigner arbeitet. Seine Texte erschienen im New Yorker und auf Literary Hub. Für seinen ersten Roman, Shuggie Bain, wurde er mit dem Booker Preis 2020 ausgezeichnet.
Sandra Falke studierte Germanistik und Religionswissenschaften an der Universität Tartu in Estland und neuere deutsche Literatur an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn. Auf literarische Abenteuer begab Falke sich bereits im sechsten Lebensjahr in ihrem ersten Lesetagebuch. Aus kurzgefassten handschriftlichen Notizen im linierten Schulheft sind parallel zum Bachelor-, Master- und Promotionsstudium diverse Online-Formate erwachsen. Seit 2019 werden auf sandrafalke.com wöchentlich Rezensionen und Essays zu Klassikern, Sachbüchern und Neuerscheinungen der Weltliteratur veröffentlicht. Derzeit lebt Falke in Brandenburg, schreibt Kurzgeschichten und setzt sich für die kritische Reflexion literarischer Inhalte auf diversen virtuellen Plattformen ein.
Den Text dieser Rezension findest Du hier
Agnes‘ Alkoholsucht drückt sie von Jahr zu Jahr tiefer auf den schwarzen Boden der Hoffnungslosigkeit. Immer grausamere Opfer lässt sie ihre Kinder für sich bringen – bis kein Entkommen mehr ersichtlich ist. Anders zu sein in einem sozialen Raum, der keine Kapazitäten für Erfolg, Individualität oder persönliche Entfaltung vorsieht, ist das Schicksal des jüngsten Sohnes Shuggie, der lieber mit Puppen und Ponys als Fußball spielt. Wegen seines Gangs, seiner Sprechart und seiner Manier wird er von Schulkameraden, Lehrern, Nachbarn – und seinem eigenen Vater – gemobbt, geschlagen, bespuckt und missbraucht. Diese Welt möchte es unter keinen Umständen zulassen, dass aus kleinen Jungs etwas anderes – mehr – wird als ihre Väter und ihre Mütter …
Douglas Stuart, geboren und aufgewachsen in Glasgow, studierte am Royal College of Art in London. Nach seinem Abschluss zog er nach New York, wo er als Modedesigner arbeitet. Seine Texte erschienen im New Yorker und auf Literary Hub. Für seinen ersten Roman, Shuggie Bain, wurde er mit dem Booker Preis 2020 ausgezeichnet.
Sandra Falke studierte Germanistik und Religionswissenschaften an der Universität Tartu in Estland und neuere deutsche Literatur an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn. Auf literarische Abenteuer begab Falke sich bereits im sechsten Lebensjahr in ihrem ersten Lesetagebuch. Aus kurzgefassten handschriftlichen Notizen im linierten Schulheft sind parallel zum Bachelor-, Master- und Promotionsstudium diverse Online-Formate erwachsen. Seit 2019 werden auf sandrafalke.com wöchentlich Rezensionen und Essays zu Klassikern, Sachbüchern und Neuerscheinungen der Weltliteratur veröffentlicht. Derzeit lebt Falke in Brandenburg, schreibt Kurzgeschichten und setzt sich für die kritische Reflexion literarischer Inhalte auf diversen virtuellen Plattformen ein.
Den Text dieser Rezension findest Du hier
1 Stunde 33 Minuten
Sie hinterließen geheime Zeichen, um den Nachfolgenden anzuzeigen, wo man willkommen war und wo nicht. Und sie benutzten einen geheimen Code, um auf der Straße zu überleben. Man nannte sie Vagabunden, Ausgestoßene, fahrendes Volk.
Ihre rätselhafte Sprache, das Rotwelsch, hat Martin Puchner schon in den siebziger Jahren als Kind in der fränkischen Provinz fasziniert. Viel später, als Professor in Harvard, wird er diesen Code als Wissenschaftler erforschen – und erkennen, dass auch seine eigene Familie mit dieser Sprache auf unheilvolle Weise verbunden ist. Ein bewegender und anrührender Vortrag über die unheimliche Macht der Worte – und ein dunkles Familiengeheimnis.
Moderation: Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Universität Augsburg)
Martin Puchner, geboren 1969 in Erlangen, ist Literaturwissenschaftler, er studierte an der Universität Konstanz, an der Universität Bologna und an der University of California – 1998 an der Harvard University promoviert, bis 2009 an der Columbia University beschäftigt. Seither lehrt er Englisch und Komparatistik in Harvard. Seine zahlreichen, preisgekrönten Bücher erstrecken sich von der Philosophie über das Theater bis zur Weltliteratur. Sein Buch, Die Macht der Schrift: Wie Literatur die Geschichte der Menschheit formte, erzählt die Geschichte der Literatur von den Anfängen bis zum Internet, und wurde in 20 Sprachen übersetzt. Im Herbst erscheint sein neuestes Buch, Die Sprache der Vagabunden, im Siedler Verlag. Er ist ständiges Mitglied der Europäischen Akademie.
Ihre rätselhafte Sprache, das Rotwelsch, hat Martin Puchner schon in den siebziger Jahren als Kind in der fränkischen Provinz fasziniert. Viel später, als Professor in Harvard, wird er diesen Code als Wissenschaftler erforschen – und erkennen, dass auch seine eigene Familie mit dieser Sprache auf unheilvolle Weise verbunden ist. Ein bewegender und anrührender Vortrag über die unheimliche Macht der Worte – und ein dunkles Familiengeheimnis.
Moderation: Prof. Dr. Alfred Wildfeuer (Universität Augsburg)
Martin Puchner, geboren 1969 in Erlangen, ist Literaturwissenschaftler, er studierte an der Universität Konstanz, an der Universität Bologna und an der University of California – 1998 an der Harvard University promoviert, bis 2009 an der Columbia University beschäftigt. Seither lehrt er Englisch und Komparatistik in Harvard. Seine zahlreichen, preisgekrönten Bücher erstrecken sich von der Philosophie über das Theater bis zur Weltliteratur. Sein Buch, Die Macht der Schrift: Wie Literatur die Geschichte der Menschheit formte, erzählt die Geschichte der Literatur von den Anfängen bis zum Internet, und wurde in 20 Sprachen übersetzt. Im Herbst erscheint sein neuestes Buch, Die Sprache der Vagabunden, im Siedler Verlag. Er ist ständiges Mitglied der Europäischen Akademie.
1 Stunde 1 Minute
Alexander »Sascha« Maiensäss weiß, dass er zu Höherem berufen ist. Dabei spielt es für ihn keine Rolle, dass sein Medizinstudium gescheitert ist und er als Gelegenheitscroupier Nachtschichten im Casino schiebt. Als falscher Physiotherapeut wickelt er die weibliche Klientel um den Finger und schlägt sich auch sonst ganz gut durchs Leben.
Diesen Lebemann und charmanten Schwindler wählt die Krimiautorin Lisa Graf-Riemann als Protagonisten in ihrer neuen Krimi-Reihe. Hier sind unkonventionelle Ermittlungsmethoden vorprogrammiert! Als Sascha sich auf eine Affäre mit Kurgast Mira Schimmel einlässt, wird es eng für ihn. Denn ihr Ehemann, zwanzig Jahre älter und ein angesehener Facharzt, wir kaltblütig ermordet – und der Verdacht fällt prompt auf den Liebhaber mit dem zweifelhaften Leumund. Kann Sascha seinen Kopf rechtzeitig aus der Schlinge ziehen?
– Mord im Urlaubsparadies: Auftakt der neuen Krimiserie mit Schauplatz Bayern
– Eine brenzlige Affäre: wenn der Liebhaber unter Mordverdacht gerät
– Spurensuche vor der illustren Kulisse Bad Reichenhalls: unterhaltsamer Bayernkrimi als passende Urlaubslektüre
Gestatten, Hochstapler!
Charmant und stilvoll nimmt Gentlemanverbrecher Sascha die Fährte im Mordfall Maximilian Schimmel auf. Was bleibt ihm als Kurschatten der trauernden Witwe auch anderes übrig, um seine Unschuld zu beweisen und den wahren Täter dingfest zu machen?
Die Autorin wohnt im Berchtesgadener Land und kennt die Schauplätze ihres Regionalkrimis genau. Sie war als Redakteurin und Polizeidolmetscherin tätig und lässt ihre Erfahrung in ihre Kriminalgeschichten mit einfließen. Dadurch wird »Kurschatten-Affäre« besonders anschaulich und authentisch – ein Lesevergnügen für alle Krimi-Fans, die keine Scheu haben, einen Blick hinter die perfekte Fassade zu wagen!
Diesen Lebemann und charmanten Schwindler wählt die Krimiautorin Lisa Graf-Riemann als Protagonisten in ihrer neuen Krimi-Reihe. Hier sind unkonventionelle Ermittlungsmethoden vorprogrammiert! Als Sascha sich auf eine Affäre mit Kurgast Mira Schimmel einlässt, wird es eng für ihn. Denn ihr Ehemann, zwanzig Jahre älter und ein angesehener Facharzt, wir kaltblütig ermordet – und der Verdacht fällt prompt auf den Liebhaber mit dem zweifelhaften Leumund. Kann Sascha seinen Kopf rechtzeitig aus der Schlinge ziehen?
– Mord im Urlaubsparadies: Auftakt der neuen Krimiserie mit Schauplatz Bayern
– Eine brenzlige Affäre: wenn der Liebhaber unter Mordverdacht gerät
– Spurensuche vor der illustren Kulisse Bad Reichenhalls: unterhaltsamer Bayernkrimi als passende Urlaubslektüre
Gestatten, Hochstapler!
Charmant und stilvoll nimmt Gentlemanverbrecher Sascha die Fährte im Mordfall Maximilian Schimmel auf. Was bleibt ihm als Kurschatten der trauernden Witwe auch anderes übrig, um seine Unschuld zu beweisen und den wahren Täter dingfest zu machen?
Die Autorin wohnt im Berchtesgadener Land und kennt die Schauplätze ihres Regionalkrimis genau. Sie war als Redakteurin und Polizeidolmetscherin tätig und lässt ihre Erfahrung in ihre Kriminalgeschichten mit einfließen. Dadurch wird »Kurschatten-Affäre« besonders anschaulich und authentisch – ein Lesevergnügen für alle Krimi-Fans, die keine Scheu haben, einen Blick hinter die perfekte Fassade zu wagen!
19 Minuten
O. Henry (William Sydney Porter). William Sydney Porter wurde als Sohn eines Arztes geboren. Seit seinem 16. Lebensjahr war er in verschiedenen Anstellungen tätig (Verkäufer, Cowboy, Bankangestellter). Der Unterschlagung für schuldig befunden, flüchtete er nach Honduras, kam aber wegen der Krankheit seiner Gattin wieder zurück und saß eine mehrjährige Haftstrafe im Staatsgefängnis von Ohio ab. Am 24. Juli 1901 wurde er entlassen, trat eine Stelle als Journalist der Houston Post an und gehörte bald zu den bestbezahlten Schriftstellern der USA.
32 Minuten
Auf Einladung des Börsenvereins des Buchhandels, Landesverband Bayern und der Bayerischen Staatskanzlei durften wir unser Herzensprojekt GlockenbachWelle während der gesamten Frankfurter Buchmesse an einem eigenen Stand bei XPLR-Media in Bavaria präsentieren. Unter der Überschrift „Die Zukunft des Lesens“ hatte man uns als bayerisches Kooperationsprojekt des Jahres identifiziert und die große Chance eingeräumt, unsere Podcast-Welle in die weite Welt zu tragen. Und nicht nur das. Als offizielle Bayerische-Buchpreis-Blogger erhielten wir Prokura, für das Event zu werben, Rede und Antwort zu den nominierten Büchern zu stehen und nominierten Autoren / Autorinnen auf den erwartungsvollen Zahn zu fühlen.
Die sechste GlockenbachWelle – Bayerischer Buchpreis – Buchmesse
Eine Buchhändlerin, zwei Blogger:innen und zwei nominierte Autor:innen für den diesjährigen Bayerischen Buchpreis im Gespräch für Literatur Radio Hörbahn
Der Ort: Die Frankfurter Buchmesse 2021 – Halle 3.1
Die Runde: Pamela Scholz (Buchhändlerin), Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner), Arndt Stroscher (AstroLibrium) mit Jenny Erpenbeck und Ewald Arens
Unterstützt von der Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung Petra Schulz.
Nominiert für den Bayerischen Buchpreis in der Kategorie Belletristik: „KAIROS.„ von Jenny Erpenbeck, erscheinen im Penguin Verlag.
Im Interview befragen wir die Autorin zu ihrer Sicht auf einen Buchpreis, der in einer öffentlichen Debatte vergeben wird und vielem mehr…
Nominiert für den BR2-Publikumspreis des Bayerischen Buchpreises: „Der große Sommer„ von Ewald Arenz, erschienen im Dumont Buchverlag
Im Interview begegnet uns ein Autor, der nur wenige Minuten zuvor den Preis der unabhängigen Buchhandlungen gewonnen hatte und freudestrahlend über das Buch und sein Abenteuer Buchmesse berichtet…
Folgen Sie dem Link zum ausführlichen Buchmesse-Artikel mit Impressionen und Videos unseres Auftrittes in Frankfurt…
Die sechste GlockenbachWelle – Bayerischer Buchpreis – Buchmesse
Eine Buchhändlerin, zwei Blogger:innen und zwei nominierte Autor:innen für den diesjährigen Bayerischen Buchpreis im Gespräch für Literatur Radio Hörbahn
Der Ort: Die Frankfurter Buchmesse 2021 – Halle 3.1
Die Runde: Pamela Scholz (Buchhändlerin), Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner), Arndt Stroscher (AstroLibrium) mit Jenny Erpenbeck und Ewald Arens
Unterstützt von der Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung Petra Schulz.
Nominiert für den Bayerischen Buchpreis in der Kategorie Belletristik: „KAIROS.„ von Jenny Erpenbeck, erscheinen im Penguin Verlag.
Im Interview befragen wir die Autorin zu ihrer Sicht auf einen Buchpreis, der in einer öffentlichen Debatte vergeben wird und vielem mehr…
Nominiert für den BR2-Publikumspreis des Bayerischen Buchpreises: „Der große Sommer„ von Ewald Arenz, erschienen im Dumont Buchverlag
Im Interview begegnet uns ein Autor, der nur wenige Minuten zuvor den Preis der unabhängigen Buchhandlungen gewonnen hatte und freudestrahlend über das Buch und sein Abenteuer Buchmesse berichtet…
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15 Minuten
Die Blogreihe #33Frauen (mehr dazu) handelt von 33 Frauen, die mich in der Frage wie man Kunst, Kinder, Karriere und eine gute Beziehung harmonisch und glücklich in sein Leben integrieren kann, inspiriert haben. Und ich beginne – mit meiner Mutter, Ilse-Charlotte Kaufmann.
Ich bin ein wenig aufgeregt, da mir klar geworden ist, dass ich vor dieser Blogreihe noch nie so offen, persönlich und öffentlich über mich oder meine Einstellung zum Leben, zu Kunst, Politik und Gesellschaft gesprochen habe. Aber – darum geht es wohl in dieser Blogreihe und ganz allgemein beim Schreiben …
Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.
Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.
www.katrinbongard.com
Instagram: @kabongard_writing
Clubhouse: @kabongard
Ich bin ein wenig aufgeregt, da mir klar geworden ist, dass ich vor dieser Blogreihe noch nie so offen, persönlich und öffentlich über mich oder meine Einstellung zum Leben, zu Kunst, Politik und Gesellschaft gesprochen habe. Aber – darum geht es wohl in dieser Blogreihe und ganz allgemein beim Schreiben …
Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.
Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.
www.katrinbongard.com
Instagram: @kabongard_writing
Clubhouse: @kabongard
1 Stunde 23 Minuten
Anthony Doerrs neuer, lang erwarteter Roman „Wolkenkuckucksland“ ist eine faszinierende Geschichte über das Schicksal, den unschätzbaren Wert, die Macht, die Magie und die alles überdauernde Überlebensfähigkeit von Büchern, Geschichten und Träumen.
Im Mittelpunkt dieses großen Romans stehen Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden, die sich in einer zerbrechenden Welt zurechtfinden müssen. Anna und Omeir während der Belagerung und Eroberung von Konstantinopel 1453, Seymour, der aus fehlgeleitetem Idealismus einen Anschlag auf eine Bibliothek im heutigen Idaho verübt, und Konstance im Raumschiff „Argos“ in der Zukunft, auf dem Weg zu einem Exoplaneten. Was sie alle auf geheimnisvolle und geradezu atemberaubende Weise über Zeiten und Räume miteinander verbindet, ist eine Geschichte über ein utopisches Land in den Wolken. Anthony Doerr schreibt über menschliche Verbindungen – miteinander, mit der Natur, mit früheren und zukünftigen Generationen. Ihm gelingt es in diesem gleichzeitig wunderschön erzählten, außerordentlich spannenden und wirklich liebevollen Roman ins pulsierende Herz dieser Verwobenheit vorzudringen.
Anthony Doerr wurde 1973 in Cleveland geboren, er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie Der Muschelsammler (C.H.Beck 2007) veröffentlichte Doerr die Romane Winklers Traum vom Wasser (C.H.Beck 2005, 2016) und Alles Licht, das wir nicht sehen (C.H.Beck 2014), für den er 2015 den Pulitzer-Prize erhielt. Der Roman, der sich weltweit mehr als neun Millionen Mal verkauft hat, wurde zu einem Weltbestseller, auch in Deutschland ein großer Erfolg, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2016 erschien auf Deutsch seine Novelle Memory Wall, 2017 der Erzählungsband Die Tiefe bei C.H.Beck. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt.
Günter Keil, Journalist, Autor und Moderator
Im Mittelpunkt dieses großen Romans stehen Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden, die sich in einer zerbrechenden Welt zurechtfinden müssen. Anna und Omeir während der Belagerung und Eroberung von Konstantinopel 1453, Seymour, der aus fehlgeleitetem Idealismus einen Anschlag auf eine Bibliothek im heutigen Idaho verübt, und Konstance im Raumschiff „Argos“ in der Zukunft, auf dem Weg zu einem Exoplaneten. Was sie alle auf geheimnisvolle und geradezu atemberaubende Weise über Zeiten und Räume miteinander verbindet, ist eine Geschichte über ein utopisches Land in den Wolken. Anthony Doerr schreibt über menschliche Verbindungen – miteinander, mit der Natur, mit früheren und zukünftigen Generationen. Ihm gelingt es in diesem gleichzeitig wunderschön erzählten, außerordentlich spannenden und wirklich liebevollen Roman ins pulsierende Herz dieser Verwobenheit vorzudringen.
Anthony Doerr wurde 1973 in Cleveland geboren, er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie Der Muschelsammler (C.H.Beck 2007) veröffentlichte Doerr die Romane Winklers Traum vom Wasser (C.H.Beck 2005, 2016) und Alles Licht, das wir nicht sehen (C.H.Beck 2014), für den er 2015 den Pulitzer-Prize erhielt. Der Roman, der sich weltweit mehr als neun Millionen Mal verkauft hat, wurde zu einem Weltbestseller, auch in Deutschland ein großer Erfolg, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2016 erschien auf Deutsch seine Novelle Memory Wall, 2017 der Erzählungsband Die Tiefe bei C.H.Beck. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt.
Günter Keil, Journalist, Autor und Moderator
59 Minuten
Führung durch die Kuratorin der Ausstellung Brigitte Woischnik und Henriette Väth-Hinz
Mit seinen Bildern hat er, den man nie ohne Kamera antraf, Spuren hinterlassen – nicht nur bei den Kollegen, Freunden und den vielen von ihm porträtierten Menschen, sondern auch im deutschen Fotojournalismus. Ohne Zweifel zählt Volker Hinz (1947–2019) zu den ganz großen deutschen Fotografen und Bildjournalisten.
Die Ausstellung im Amerikahaus gibt einen Einblick in die vielen Facetten seiner Arbeiten, die im Amerika der 1980er und 90er Jahre entstanden sind. Viele heute längst legendäre Motive sind wiederzusehen, aber auch bisher nie oder nur selten präsentierte Aufnahmen gilt es zu entdecken. Drei thematische Schwerpunkte bestimmen die Präsentation: seine Arbeit als vielbeschäftigter Porträtist, sein Blick auf die Vereinigten Staaten und hier insbesondere seine Aufnahmen aus dem legendären AREA Club in New York City.
In der Zusammenschau der Bildserien wird deutlich, wie weit seine Fotografien über klassische bildjournalistische Themen hinausgehen. Mit unermüdlicher Energie, Ehrgeiz und profundem Bildwissen verfolgte er seinen Ansatz, Fotografien zu schaffen, die über den tagesaktuellen Kontext hinaus als zeitlose, künstlerisch bedeutsame Zeitbilder zu lesen sind. Mit dem ihm eigenen Blick, seiner Sensibilität und der sturen Ausdauer eines Langstreckenläufers hat er seinen Platz in der Fotografiegeschichte gefunden.
Volker Hinz war ein genauer Beobachter und Geschichtenerzähler. Nicht ohne Grund gilt einer seiner Lieblingsaussagen bis heute: „Der Fotograf darf nicht langweilen. Langweilige Bilder gibt es genug.“
Mit seinen Bildern hat er, den man nie ohne Kamera antraf, Spuren hinterlassen – nicht nur bei den Kollegen, Freunden und den vielen von ihm porträtierten Menschen, sondern auch im deutschen Fotojournalismus. Ohne Zweifel zählt Volker Hinz (1947–2019) zu den ganz großen deutschen Fotografen und Bildjournalisten.
Die Ausstellung im Amerikahaus gibt einen Einblick in die vielen Facetten seiner Arbeiten, die im Amerika der 1980er und 90er Jahre entstanden sind. Viele heute längst legendäre Motive sind wiederzusehen, aber auch bisher nie oder nur selten präsentierte Aufnahmen gilt es zu entdecken. Drei thematische Schwerpunkte bestimmen die Präsentation: seine Arbeit als vielbeschäftigter Porträtist, sein Blick auf die Vereinigten Staaten und hier insbesondere seine Aufnahmen aus dem legendären AREA Club in New York City.
In der Zusammenschau der Bildserien wird deutlich, wie weit seine Fotografien über klassische bildjournalistische Themen hinausgehen. Mit unermüdlicher Energie, Ehrgeiz und profundem Bildwissen verfolgte er seinen Ansatz, Fotografien zu schaffen, die über den tagesaktuellen Kontext hinaus als zeitlose, künstlerisch bedeutsame Zeitbilder zu lesen sind. Mit dem ihm eigenen Blick, seiner Sensibilität und der sturen Ausdauer eines Langstreckenläufers hat er seinen Platz in der Fotografiegeschichte gefunden.
Volker Hinz war ein genauer Beobachter und Geschichtenerzähler. Nicht ohne Grund gilt einer seiner Lieblingsaussagen bis heute: „Der Fotograf darf nicht langweilen. Langweilige Bilder gibt es genug.“