Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
30 Minuten
Mit dieser Mystery-Kurzgeschichte war Fuchs einer der Preisträger beim Literaturwettbewerb 2021 „Die Farbe Grün“ des Märkischen Kreises Es liest Uwe Kullnick
Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielt seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen.
Beim Fabulus-Verlag erschien der Debut-Roman “Der Tanz der Häsin”. Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan “Hannya – im Bann der Dämonin”. Es folgte der Urban Fantasy Thriller “Zhulong – ein Drache erwacht”. Inzwischen liegt auch “Der Masanao-Adler” vor. Außerdem erschienen Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.
Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielt seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen.
Beim Fabulus-Verlag erschien der Debut-Roman “Der Tanz der Häsin”. Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan “Hannya – im Bann der Dämonin”. Es folgte der Urban Fantasy Thriller “Zhulong – ein Drache erwacht”. Inzwischen liegt auch “Der Masanao-Adler” vor. Außerdem erschienen Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.
8 Minuten
Das Bild- und Text-Programm des Münchner Nordfriedhofs (1899), wie es der Architekt Hans Grässel in vielen Einzelheiten entworfen hat, spiegelt sich in einem Ausschnitt zu Beginn von Thomas Manns Novelle ,Der Tod in Venedig’ (1912). Die dort erwähnten »apokalyptischen Tiere« oder Sphingen waren integraler Bestandteil der Westfassade vor der Aussegnungshalle, bis sie ein Münchener Baurat nach dem Zweiten Weltkrieg als »Scheißviecher« entfernen ließ. Aus Anlass des 200-jährigen Bestehens der Münchener Friedhofverwaltung im Jahr 2019 wurden die beiden Sphingen rekonstruiert. Das Buch dokumentiert mit zahlreichen, z.T. farbigen Abbildungen das kunstgeschichtliche Anliegen und die literarische Umsetzung. Thomas Raff erläutert »Gestalt und Sinn der Sphinx in der nachantiken Kunst«. Die Steinbildhauer-Meister Wolfgang Gottschalk und Barbara Oppenrieder dokumentieren ihre Rekonstruktionen der neuen Sphingen. Darüber hinaus wird das Schicksal der Sphingen an Grässels Westfriedhof aufgeklärt. Die Sphingen an Grässels Waldfriedhof leiten über zu den dortigen verschwundenen Gräbern der Familien Mann und Pringsheim. Die Grabrede Thomas Manns für seine auf dem Waldfriedhof bestattete Schwester Julia Löhr wird erstmals veröffentlicht.
Dr. Dirk Heißerer, Literaturwissenschaftler und Veranstalter literarischer Spaziergänge und Exkursionen, Vorsitzender des Thomas-Mann-Forums München e.V., Autor, Herausgeber.
Dr. Dirk Heißerer, Literaturwissenschaftler und Veranstalter literarischer Spaziergänge und Exkursionen, Vorsitzender des Thomas-Mann-Forums München e.V., Autor, Herausgeber.
6 Minuten
»Ja, Paul – Paul war in diesem Fall nur ein Sammelname. Er hieß gar nicht Paul – er war es nur. Es gibt eine bestimmte Art von Erlebnis, das ich Paul nenne, aus dankbarer Erinnerung an seinen ersten Vertreter.«
Sie kennt sie alle, die verschiedenen Typen männlicher Liebhaber: den Retter, der immer gut und aufrichtig ist (aber deswegen schwer zu ertragen), die Begleitdogge (immer elegant, immer tip top) oder den Fremden, der den großen Reiz ausmacht, aber niemals zur Beziehung werden darf. Sie, das ist die herrlich selbstironische Briefschreiberin, in die Franziska Gräfin zu Reventlow viel von sich selbst gelegt hat.
Eine der modernsten Schriftstellerinnen des beginnenden 20. Jahrhunderts schreibt über den Alltag einer Frau, die sich an keinen Mann binden will, über illustre Gesellschaften, das Lieben und Verlieben, Affären und natürlich über all die Pauls und Pedros, die ihr im Laufe ihres Liebeslebens begegnet sind. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.
Franziska Gräfin zu Reventlow (1871–1918), Tochter aus adligem Hause, wurde in ihrem Leben vieles: Schriftstellerin, Malerin, Avantgardistin, Ikone der Münchner Bohème, Vorreiterin der sexuellen Revolution, Freidenkerin, alleinerziehende Mutter. Nur eines war sie nie: konventionell.
Sie kennt sie alle, die verschiedenen Typen männlicher Liebhaber: den Retter, der immer gut und aufrichtig ist (aber deswegen schwer zu ertragen), die Begleitdogge (immer elegant, immer tip top) oder den Fremden, der den großen Reiz ausmacht, aber niemals zur Beziehung werden darf. Sie, das ist die herrlich selbstironische Briefschreiberin, in die Franziska Gräfin zu Reventlow viel von sich selbst gelegt hat.
Eine der modernsten Schriftstellerinnen des beginnenden 20. Jahrhunderts schreibt über den Alltag einer Frau, die sich an keinen Mann binden will, über illustre Gesellschaften, das Lieben und Verlieben, Affären und natürlich über all die Pauls und Pedros, die ihr im Laufe ihres Liebeslebens begegnet sind. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.
Franziska Gräfin zu Reventlow (1871–1918), Tochter aus adligem Hause, wurde in ihrem Leben vieles: Schriftstellerin, Malerin, Avantgardistin, Ikone der Münchner Bohème, Vorreiterin der sexuellen Revolution, Freidenkerin, alleinerziehende Mutter. Nur eines war sie nie: konventionell.
7 Minuten
Das Basler Ehepaar Annie und Oskar Müller-Widmann begann schon früh, expressionistische Kunst zu sammeln, und entdeckte gegen Ende der 1920er-Jahre auch die abstrakte Kunst für sich. Das Haus des Paars auf dem Bruderholz in Basel war ein Treffpunkt, an dem die herausragenden Protagonistinnen und Protagonisten der Moderne verkehrten, darunter auch Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp. Oskar und Annie Müller-Widmann wurden zu engen Freunden der beiden und die ersten und über Jahre hinweg wichtigsten Sammler ihrer Werke. Erstmals werden nun in diesem Band die Briefe und Postkarten veröffentlicht, die Sophie Taeuber-Arp zwischen 1932 und 1942 an das Ehepaar Müller-Widmann schrieb. Darin geht es um das künstlerische Schaffen, um Ausstellungen und andere Projekte, aber auch um private Umstände des Künstlerinnenlebens. Das geschlossen erhaltene Konvolut stellt ein äußerst wichtiges Zeugnis zu Leben und Schaffen Sophie Taeuber-Arps dar. Sämtliche Postkarten werden als Faksimiles abgebildet, die Texte aller Briefe und Karten sowohl in Originalsprache transkribiert als auch in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Walburga Krupp, die führende Kennerin von Sophie Taeuber-Arps Schaffen, hat die Briefe kommentiert und arbeitet in einem Essay die Besonderheiten dieses Briefwechsels heraus.
Walburga Krupp war 1990–2012 Kuratorin der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp in Rolandseck und ist Co-Kuratorin der großen Taeuber-Arp-Retrospektive in Basel, New York und London 2021. Simona Martinoli ist Kuratorin der Fondazione Marguerite Arp in Locarno und Dozentin an der Università della Svizzera italiana in Mendrisio.
Walburga Krupp war 1990–2012 Kuratorin der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp in Rolandseck und ist Co-Kuratorin der großen Taeuber-Arp-Retrospektive in Basel, New York und London 2021. Simona Martinoli ist Kuratorin der Fondazione Marguerite Arp in Locarno und Dozentin an der Università della Svizzera italiana in Mendrisio.
6 Minuten
Von einer deutsch-griechischen Liebe erzählt Marianne Ach in ihrem neuen Roman. Stürmische Tage und Nächte wühlen nicht nur das Meer, sondern auch das Innenleben des Griechen Spiros auf. Er denkt zurück an seine Jugend, als er noch große Träume hatte. Er wollte lieber studieren und nicht wie sein Vater Olivenbauer werden. Heimlich lernte er eine fremde Sprache, brach mit seinen Eltern und ging nach Deutschland. Der Sturm bringt Spiros auch Bilder mit von seiner verstorbenen Frau Irene, mit der er zuerst in ihrer Heimat Deutschland, dann in Griechenland lebte. Gemeinsam zogen sie zwei Kinder auf und schufen sich mit einer Wohnanlage für Feriengäste in Griechenland eine neue Existenz. Ein Teil seiner Frau ist Spiros aber immer fremd und rätselhaft geblieben. Erst nach ihrem Tod findet er Briefe, die verraten, welche Last Irene mit sich herumgetragen hat. Spiros versucht sich von seiner Trauer zu befreien. Die Gäste des Ferienhauses und die Bewohner des Dorfes halten seinen Alltag lebendig, auch eine neue Frau tritt in sein Leben. Packend und eindrücklich ist der Schreibstil von Marianne Ach, die mit klaren, sorgfältig gewählten Worten poetische Bilder entwirft. Nachdem sie mit ihrem Vorgängerroman „Dieses schmale Stück Himmel über Paris“ in die französische Hauptstadt entführt hat, erzählt sie nun eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die sich vorwiegend in Griechenland abspielt. Zu diesem Land hat die Autorin einen ganz besonderen Bezug: Viele Jahre hat sie die Ferien dort verbracht und die Sprache gelernt, um sich mit Einheimischen austauschen zu können.
Marianne Ach wurde 1942 in Eslarn in der Oberpfalz geboren. Sie arbeitete in jungen Jahren als Kindergärtnerin und Katechetin. Nach einem späten Studium wurde sie Realschullehrerin für Deutsch und Religion und unterrichtete in München. Neben dem Schuldienst schrieb sie Erzählungen, seit ihrer Pensionierung widmet sie sich ganz der Schriftstellerei. Marianne Ach lebt in München. Von Marianne Ach sind u.a. erschienen „Dieses schmale Stück Himmel über Paris“ (2019), „Von gestern eine Spur“ (2017), „Am Horizont kein Zeichen“ (2014), „Der Blechsoldat“ (2006) und „Goldmarie, Pechmarie“ (2004).
Marianne Ach wurde 1942 in Eslarn in der Oberpfalz geboren. Sie arbeitete in jungen Jahren als Kindergärtnerin und Katechetin. Nach einem späten Studium wurde sie Realschullehrerin für Deutsch und Religion und unterrichtete in München. Neben dem Schuldienst schrieb sie Erzählungen, seit ihrer Pensionierung widmet sie sich ganz der Schriftstellerei. Marianne Ach lebt in München. Von Marianne Ach sind u.a. erschienen „Dieses schmale Stück Himmel über Paris“ (2019), „Von gestern eine Spur“ (2017), „Am Horizont kein Zeichen“ (2014), „Der Blechsoldat“ (2006) und „Goldmarie, Pechmarie“ (2004).
12 Minuten
Das Team des Literatur Radio Hörbahn wünscht allen Hörern ein schönes Weihnachtsfest.
1 Stunde 26 Minuten
Ein öffentlicher Liebesbriefkasten – romantische Idee und Herzensprojekt! Was die eigenbrötlerische Claudl liebevoll und höchst engagiert ins Leben rief, gerät jedoch mehr und mehr in die Mühlen lokalpolitischer Intrigen. Längst verfolgt Lem, ihr Liebhaber und ehrgeiziger Kulturaktivist, eigene Pläne in Sachen Liebe und Karriere. Er verteilt gleich mehrere eigene Liebesbriefkästen im Viertel, setzt sein gesamtes Netzwerk in Bewegung und versteht es, die Presse geschickt auf seine Seite zu ziehen. Als Claudl auch noch juristische Konsequenzen drohen, ist endgültig Schluss mit Liebesbrief-Idylle und Stadteilgeplänkel im schönen München-Giesing, da helfen weder gehaltvolle Hanfplätzchen noch hochprozentiger Eierlikör aus der Nachbarschaft. In diesem Moment findet Claudl ihren Kater Trotzki vor ihrem Haus tot neben einem blutverschmierten Eispickel auf. Steht auch ihr eigenes Leben auf dem Spiel?
Die Autorin Katharina Schweissguth, von Beruf Grafikerin, betreibt seit acht Jahren in München den deutschlandweit ersten Poesiebriefkasten und hat dazu bereits die Gedichtesammlung „München schillert“ herausgegeben. Zudem hat sie bei einem Minipraktikum in Verona, der Heimatstadt von Romeo und Julia, beim „Club di Giulietta“ selbst Briefe von Ratsuchenden in Herzensangelegenheiten beantwortet. Ihren Erfahrungsschatz hat sie mit reichlich Lokalkolorit, Liebe und Likör zu einer turbulenten Rosenkriegsgeschichte verwoben.
Dass Autoren eine Botschaft in die Welt tragen möchten, ist nicht ungewöhnlich. Dass sie selbst explizit als Bote auftreten, jedoch durchaus: Katharina Schweissguth ist besonders, denn sie ist Poesiebotin! An ihrer Hauswand in München-Giesing hat sie einen liebevoll gestalteten Briefkasten aufgehängt, der täglich Post von Dichterinnen und Dichtern aufnimmt. Menschen aller möglichen Schichten und Berufe freuen sich, dass ihre kreativen Zeilen hier einen Weg in die Öffentlichkeit finden. Denn Katharina Schweissguth legt eine enorme Phantasie an den Tag, den Poeten an allen möglichen und unmöglichen Plätzen der Stadt eine Bühne zu bieten: Vom nostalgischen Trambahnhäusel über ein geräumiges Treppenhaus bis hin zur renommierten Stadtbibliothek ist alles geboten.
Katharinas Schweissguths Leidenschaft ist das Sammeln von Lyrik, deren kreative Präsentation sowie das kommunikative Netzwerken mit allen Poeten, die gerne bei dem Projekt „Poesiebriefkasten“ mitmachen. Und hier ist wirklich Alt und Jung dabei, sowohl bei den Aktiven als auch im begeisterten Publikum.
Sie selbst hält sich mit dem lyrischen Schreiben zurück und setzt ihre schöpferische Phantasie in ihrer Grafikagentur ein. Doch auch in ganz praktischen Werken wie Kochbüchern oder Kalendern, die dort entstehen, blitzt ihre poetische Ader immer wieder auf. Oder wie würden Sie „Zwergerlpunsch mit Schneewittchenperlen“ verstehen?
Die Autorin Katharina Schweissguth, von Beruf Grafikerin, betreibt seit acht Jahren in München den deutschlandweit ersten Poesiebriefkasten und hat dazu bereits die Gedichtesammlung „München schillert“ herausgegeben. Zudem hat sie bei einem Minipraktikum in Verona, der Heimatstadt von Romeo und Julia, beim „Club di Giulietta“ selbst Briefe von Ratsuchenden in Herzensangelegenheiten beantwortet. Ihren Erfahrungsschatz hat sie mit reichlich Lokalkolorit, Liebe und Likör zu einer turbulenten Rosenkriegsgeschichte verwoben.
Dass Autoren eine Botschaft in die Welt tragen möchten, ist nicht ungewöhnlich. Dass sie selbst explizit als Bote auftreten, jedoch durchaus: Katharina Schweissguth ist besonders, denn sie ist Poesiebotin! An ihrer Hauswand in München-Giesing hat sie einen liebevoll gestalteten Briefkasten aufgehängt, der täglich Post von Dichterinnen und Dichtern aufnimmt. Menschen aller möglichen Schichten und Berufe freuen sich, dass ihre kreativen Zeilen hier einen Weg in die Öffentlichkeit finden. Denn Katharina Schweissguth legt eine enorme Phantasie an den Tag, den Poeten an allen möglichen und unmöglichen Plätzen der Stadt eine Bühne zu bieten: Vom nostalgischen Trambahnhäusel über ein geräumiges Treppenhaus bis hin zur renommierten Stadtbibliothek ist alles geboten.
Katharinas Schweissguths Leidenschaft ist das Sammeln von Lyrik, deren kreative Präsentation sowie das kommunikative Netzwerken mit allen Poeten, die gerne bei dem Projekt „Poesiebriefkasten“ mitmachen. Und hier ist wirklich Alt und Jung dabei, sowohl bei den Aktiven als auch im begeisterten Publikum.
Sie selbst hält sich mit dem lyrischen Schreiben zurück und setzt ihre schöpferische Phantasie in ihrer Grafikagentur ein. Doch auch in ganz praktischen Werken wie Kochbüchern oder Kalendern, die dort entstehen, blitzt ihre poetische Ader immer wieder auf. Oder wie würden Sie „Zwergerlpunsch mit Schneewittchenperlen“ verstehen?
24 Minuten
„Where is Vermilion Sands? I suppose its spiritual home lies somewhere between Arizona and Ipanema Beach, but in recent years I have been delighted to see it popping up elsewhere — above all, in sections of the 3,000-mile-long linear city that stretches from Gibraltar to Glyfada Beach along the northern shores of the Mediterranean, and where each summer Europe lies on its back in the sun. That posture, of course, is the hallmark of Vermilion Sands and, I hope, of the future — not merely that no-one has to work, but that work is the ultimate play, and play the ultimate work.“ (James Graham Ballard)
Vor 50 Jahren beendete James Graham Ballard seinen legendären Zyklus „Vermilion Sands“. Es handelt sich um 9 Kurzgeschichten, die im Schaffen dieses Schriftstellers eine Sonderstellung einnehmen. Wir beschäftigen uns mit diesem Autoren der „New Wave“, der die Phantastik und den literarischen Surrealismus des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägte. Gleichzeitig stellen wir ein Werk vor, dessen besondere Atmosphäre und hoher poetischer Reiz in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Kunstschaffende aus Literatur, Malerei und Musik inspiriert hat.
Bildergalerie zu „Vermilion Sands“ auf der „Phantasten – Homepage“
Podcast zu „Vermilion Sands“ auf „Open – Spotify“
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
Vor 50 Jahren beendete James Graham Ballard seinen legendären Zyklus „Vermilion Sands“. Es handelt sich um 9 Kurzgeschichten, die im Schaffen dieses Schriftstellers eine Sonderstellung einnehmen. Wir beschäftigen uns mit diesem Autoren der „New Wave“, der die Phantastik und den literarischen Surrealismus des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägte. Gleichzeitig stellen wir ein Werk vor, dessen besondere Atmosphäre und hoher poetischer Reiz in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Kunstschaffende aus Literatur, Malerei und Musik inspiriert hat.
Bildergalerie zu „Vermilion Sands“ auf der „Phantasten – Homepage“
Podcast zu „Vermilion Sands“ auf „Open – Spotify“
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
9 Minuten
Das Moderne am Mythos ist, schreibt Hans Blumenberg, dass seine Rezeptionsgeschichte selbst zum Mythos geworden ist. Nicht die Geschichten vom Anfang also, sondern deren Deutungen über die Jahrhunderte hinweg stiften jene ikonische Konstanz, die den Mythos auch entgötterten Zeiten vor dem Aussterben rettet. So braucht Faust nicht mehr vom Teufel geholt zu werden, er holt ihn selbst.
Die Asterix-Reihe, die René Goscinny (1926–1977) als Autor und Albert Uderzo (1927–2020) als Zeichner 1959 begründeten, ist längst ein Comic-Mythos …
von Michael Braun
Die Asterix-Reihe, die René Goscinny (1926–1977) als Autor und Albert Uderzo (1927–2020) als Zeichner 1959 begründeten, ist längst ein Comic-Mythos …
von Michael Braun
23 Minuten
Maxim Gorki gilt heute als einer der umstrittensten Autoren der russischen Literatur. Im Jahre 1905 begrüßte der Schriftsteller zunächst die erste russische Revolution, kritisierte jedoch im Jahre 1917 die bolschewistische Machtergreifung trotz der Tatsache, ein Freund Wladimir Lenins zu sein.
Gorki gilt als einer der Begründer der sowjetischen Literatur, der oftmals vorgeworfen wurde, viele talentierte Dichter und Schriftsteller, die nicht über tapfere sowjetische Arbeiter schreiben wollten, nicht zur Veröffentlichung zuzulassen. Schließlich kostete Gorkis Nähe zu Stalin ihn den Nobelpreis für Literatur, der stattdessen an Bunin ging.
Gorki gilt als einer der Begründer der sowjetischen Literatur, der oftmals vorgeworfen wurde, viele talentierte Dichter und Schriftsteller, die nicht über tapfere sowjetische Arbeiter schreiben wollten, nicht zur Veröffentlichung zuzulassen. Schließlich kostete Gorkis Nähe zu Stalin ihn den Nobelpreis für Literatur, der stattdessen an Bunin ging.
1 Stunde 15 Minuten
Alexander von Humboldt und Charles Earl of Grey, Sir Walter Scott und Johann Wolfgang von Goethe staunen nicht schlecht, als sie von Ferdinandea hören, dem kleinen Eiland, das im Juli 1831 südlich von Sizilien überraschend aus dem Mittelmeer auftaucht. Eine Sensation! Schon überschlagen sich die Ereignisse, und für die geheimnisvolle Insel werden hochtrabende Pläne geschmiedet: Die Bewohner des sizilianischen Ortes Sciacca spekulieren auf Wohlstand durch Tourismus; Gelehrte und Naturforscher erhoffen sich wertvolle Erkenntnisse; Dichter und Maler suchen nach neuer Inspiration; die Königreiche von Neapel, England und Frankreich konkurrieren um eine strategisch bedeutsame Bastion im Mittelmeer – ein europäischer Flächenbrand droht! Auch die Vision eines Thermalparadieses steht im Raum oder die vom perfekten Umschlagplatz für den jüngst kreierten Earl-Grey-Tee. Doch kein Mensch rechnet mit der Eigenwilligkeit der „Dame ohne Mitleid“: So unerwartet ihr Erscheinen gewesen ist, so plötzlich versinkt die vulkanische Insel ein halbes Jahr später wieder in den Meeresfluten. Und lässt viele zerschlagene Hoffnungen und zerbrochene Träume zurück … – Eine historisch verbürgte Begebenheit des 19. Jahrhunderts als zeitloses Gleichnis vom Jahrmarkt menschlicher Eitelkeiten.
9 Minuten
US-Amerikanische Autorin, Essayistin und Kritikerin Carmen Maria Machado wurde mit ihren als „hypnotisch und elektrisierend“ bezeichneten Kurzgeschichten bekannt. Als ihr Debüt veröffentlichte Machado den Erzählband „Ihr Körper und andere Teilhaber“.
„Das Archiv der Träume“ (In the Dream House, 2019) ist eine Kollektion von Eindrücken, Träumen, Erinnerungen, Tropen und kulturhistorischen Fragmenten zum Thema toxische queere Beziehungen.
Vorrangig handelt es sich um ein Memoir der Autorin:
Machado verarbeitet in sehr offener, transparenter Manier ihre eigene Vergangenheit und die toxische Beziehung, in der sie sich jahrelang befand.
Doch sind in diesem Haus so unglaublich viele Konzepte, Ideen, Tropen, Archetypen, Figuren und Kontexte versteckt, dass schließlich eine reichhaltige kulturhistorische Abhandlung entsteht …
Carmen Maria Machado, Autorin, Kritikerin und Essayistin. Ihre Arbeiten erschienen im »The New Yorker« und in zahlreichen weiteren Zeitschriften und Anthologien. Sie hat einen Master des Iowa Writer’s Workshop und wurde mit verschiedenen Schreib- und Aufenthaltsstipendien ausgezeichnet. Machados Debüt »Ihr Körper und andere Teilhaber« wurde für den National Book Award und 28 weitere Preise nominiert. Ausgezeichnet wurde es mit zehn Preisen, darunter der Bard Fiction Prize. Gemeinsam mit ihrer Frau lebt Machado in Philadelphia.
Sandra Falke studierte Germanistik und Religionswissenschaften an der Universität Tartu in Estland und neuere deutsche Literatur an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn. Auf literarische Abenteuer begab Falke sich bereits im sechsten Lebensjahr in ihrem ersten Lesetagebuch. Aus kurzgefassten handschriftlichen Notizen im linierten Schulheft sind parallel zum Bachelor-, Master- und Promotionsstudium diverse Online-Formate erwachsen. Seit 2019 werden auf sandrafalke.com wöchentlich Rezensionen und Essays zu Klassikern, Sachbüchern und Neuerscheinungen der Weltliteratur veröffentlicht. Derzeit lebt Falke in Brandenburg, schreibt Kurzgeschichten und setzt sich für die kritische Reflexion literarischer Inhalte auf diversen virtuellen Plattformen ein.
„Das Archiv der Träume“ (In the Dream House, 2019) ist eine Kollektion von Eindrücken, Träumen, Erinnerungen, Tropen und kulturhistorischen Fragmenten zum Thema toxische queere Beziehungen.
Vorrangig handelt es sich um ein Memoir der Autorin:
Machado verarbeitet in sehr offener, transparenter Manier ihre eigene Vergangenheit und die toxische Beziehung, in der sie sich jahrelang befand.
Doch sind in diesem Haus so unglaublich viele Konzepte, Ideen, Tropen, Archetypen, Figuren und Kontexte versteckt, dass schließlich eine reichhaltige kulturhistorische Abhandlung entsteht …
Carmen Maria Machado, Autorin, Kritikerin und Essayistin. Ihre Arbeiten erschienen im »The New Yorker« und in zahlreichen weiteren Zeitschriften und Anthologien. Sie hat einen Master des Iowa Writer’s Workshop und wurde mit verschiedenen Schreib- und Aufenthaltsstipendien ausgezeichnet. Machados Debüt »Ihr Körper und andere Teilhaber« wurde für den National Book Award und 28 weitere Preise nominiert. Ausgezeichnet wurde es mit zehn Preisen, darunter der Bard Fiction Prize. Gemeinsam mit ihrer Frau lebt Machado in Philadelphia.
Sandra Falke studierte Germanistik und Religionswissenschaften an der Universität Tartu in Estland und neuere deutsche Literatur an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn. Auf literarische Abenteuer begab Falke sich bereits im sechsten Lebensjahr in ihrem ersten Lesetagebuch. Aus kurzgefassten handschriftlichen Notizen im linierten Schulheft sind parallel zum Bachelor-, Master- und Promotionsstudium diverse Online-Formate erwachsen. Seit 2019 werden auf sandrafalke.com wöchentlich Rezensionen und Essays zu Klassikern, Sachbüchern und Neuerscheinungen der Weltliteratur veröffentlicht. Derzeit lebt Falke in Brandenburg, schreibt Kurzgeschichten und setzt sich für die kritische Reflexion literarischer Inhalte auf diversen virtuellen Plattformen ein.
9 Minuten
Der Blick auf Dietrich Bonhoeffer zeigt die Umkehr eines völkisch-nationalistischen Theologen, der anfangs für den gottgewollten Krieg der preußisch-deutschen Größe eintrat, sich der internationalen Verständigung und schließlich dem friedlichen Ausgleich zwischen den Staaten zuwandte. Das breite Spektrum des Nationalsozialismus hat diese politisch ethische Umkehr Bonhoeffers seit 1930 in doppelter Weise begleitet – in Politik und Staat sowie in Theologie und Kirche. Bonhoeffers „Kampf“ um „Wahrheit und Recht“ bestimmte seine ethische Lehre und die kirchlich-politischen Aktionen auf internationaler Ebene wie im NS-Regime, um über die Kriegsgeschichte des Abendlandes aufzurütteln; um eine globale Friedenspolitik ohne Rüstung einzufordern; um vor dem Vernichtungskrieg um Lebensraum zu warnen. Der Kampf gegen Diktatur, Antisemitismus und Rassismus begleitete ihn, den „Pazifisten und Staatsfeind“, auf seinem Weg in den Widerstand der Gruppe des 20. Juli 1944.
Dr. Hans Bleibinhaus, geboren 1935 in Regensburg, ab 1955 Studium der Mathematik, Physik, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der Universität München.
Es folgten 6 Jahre Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent und Promotion an der Universität Mannheim, ab 1969 Städt. Beamter der Landeshauptstadt München, seit 1998 Stadtdirektor a.D.
Dr. Hans Bleibinhaus, geboren 1935 in Regensburg, ab 1955 Studium der Mathematik, Physik, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der Universität München.
Es folgten 6 Jahre Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent und Promotion an der Universität Mannheim, ab 1969 Städt. Beamter der Landeshauptstadt München, seit 1998 Stadtdirektor a.D.
16 Minuten
Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf (1858-1940) wurde in der schwedischen Provinz Värmland geboren. Nach ihrem Studium in Stockholm trat sie ihre erste Stelle als Lehrerin in der Hafenstadt Landskrona im Süden des Landes an. Zu dieser Zeit verfasste sie ihren ersten Roman, »Gösta Berling«. Als 1895 die zweite Auflage des Buchs erschien, konnte sie die Lehrtätigkeit aufgeben und sich ganz dem Schreiben widmen. Dank eines Reisestipendiums des Königs und der Schwedischen Akademie lernte sie Europa kennen und reiste bis nach Ägypten und Israel. Wieder in Schweden erlangte sie weiteren literarischen Ruhm mit ihrem Auswandererepos »Jerusalem« (1902/1903) und dem von der Schulbehörde in Auftrag gegeben Lesebuch »Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen« (1906). Zu den wichtigsten Auszeichnungen ihres Lebens gehören die Aufnahme als erstes weibliches Mitglied in die Schwedische Akademie im Jahr 1914 und der Literatur-Nobelpreis, den sie 1909 als erste Frau erhielt. Das Preisgeld ermöglichte es Lagerlöf, den Gutshof Mårbacka zurückzukaufen – ihre Eltern hatten das Anwesen wegen hoher Verschuldung aufgeben müssen. Nach dem Umzug auf das Landgut widmete sie sich neben dem Schreiben vor allem der Landwirtschaft und ihrer kleinen Fabrik, in der sie Hafermehl produzierte.
23 Minuten
Die Blogreihe #33Frauen (mehr dazu) handelt von 33 Frauen, die mich in der Frage wie man Kunst, Kinder, Karriere und eine gute Beziehung harmonisch und glücklich in sein Leben integrieren kann, inspiriert haben. Und ich beginne – mit meiner Mutter, Ilse-Charlotte Kaufmann.
Ich bin ein wenig aufgeregt, da mir klar geworden ist, dass ich vor dieser Blogreihe noch nie so offen, persönlich und öffentlich über mich oder meine Einstellung zum Leben, zu Kunst, Politik und Gesellschaft gesprochen habe. Aber – darum geht es wohl in dieser Blogreihe und ganz allgemein beim Schreiben …
Kindererziehung war in den 70er Jahren ein großes Thema und ich habe davon profitiert, dass meine Eltern und meine Tante mich und meine Geschwister und eigentlich alle Kinder maximal fördern wollten. Mir kam es nicht seltsam vor, wenn ich zu Bildhauerkursen oder Malklassen gebracht wurde, wenn ich Judo machen durfte oder Segeln ging. Doch – wow – heute bin ich so dankbar für dieses große Angebot. Und die Stunden bei Elfriede Hengstenberg gehörten dazu.
Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.
Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.
www.katrinbongard.com
Instagram: @kabongard_writing
Clubhouse: @kabongard
Ich bin ein wenig aufgeregt, da mir klar geworden ist, dass ich vor dieser Blogreihe noch nie so offen, persönlich und öffentlich über mich oder meine Einstellung zum Leben, zu Kunst, Politik und Gesellschaft gesprochen habe. Aber – darum geht es wohl in dieser Blogreihe und ganz allgemein beim Schreiben …
Kindererziehung war in den 70er Jahren ein großes Thema und ich habe davon profitiert, dass meine Eltern und meine Tante mich und meine Geschwister und eigentlich alle Kinder maximal fördern wollten. Mir kam es nicht seltsam vor, wenn ich zu Bildhauerkursen oder Malklassen gebracht wurde, wenn ich Judo machen durfte oder Segeln ging. Doch – wow – heute bin ich so dankbar für dieses große Angebot. Und die Stunden bei Elfriede Hengstenberg gehörten dazu.
Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.
Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.
www.katrinbongard.com
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