Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
22 Minuten
Die Blogreihe #33Frauen (mehr dazu) handelt von 33 Frauen, die mich in der Frage wie man Kunst, Kinder, Karriere und eine gute Beziehung harmonisch und glücklich in sein Leben integrieren kann, inspiriert haben. Und ich beginne – mit meiner Mutter, Ilse-Charlotte Kaufmann.
Ich bin ein wenig aufgeregt, da mir klar geworden ist, dass ich vor dieser Blogreihe noch nie so offen, persönlich und öffentlich über mich oder meine Einstellung zum Leben, zu Kunst, Politik und Gesellschaft gesprochen habe. Aber – darum geht es wohl in dieser Blogreihe und ganz allgemein beim Schreiben …
Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.
Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.
www.katrinbongard.com
Instagram: @kabongard_writing
Clubhouse: @kabongard
Ich bin ein wenig aufgeregt, da mir klar geworden ist, dass ich vor dieser Blogreihe noch nie so offen, persönlich und öffentlich über mich oder meine Einstellung zum Leben, zu Kunst, Politik und Gesellschaft gesprochen habe. Aber – darum geht es wohl in dieser Blogreihe und ganz allgemein beim Schreiben …
Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.
Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.
www.katrinbongard.com
Instagram: @kabongard_writing
Clubhouse: @kabongard
1 Stunde 14 Minuten
Original oder Fake? Ein unfreiwilliger Fälscher rettet ein Meisterwerk aus den Fängen eines machtgierigen Politikers.
Ein Anschlag auf Jan Vermeers ins Ausland verliehenes berühmtes Gemälde Die Malkunst, das dabei stark beschädigt wird, weckt ein starkes Begehren: Der junge ambitionierte Kanzler, der auf dem besten Weg ist, das Land in eine illiberale Demokratie zu verwandeln, will sich das Gemälde, das einst als das Lieblingsbild Adolf Hitlers galt, für seine Amtsräume sichern und besteht auf einer beschleunigten Restaurierung. Für den sorgfältigen und gewissenhaften Restaurator Clemens Hartmann steht außer Frage, dass dies unmöglich ist. Also muss er sich etwas einfallen lassen. Ist er nicht selbst Maler? Und haben nicht alle großen Maler als Kopisten begonnen?
Reinhard Tötschinger, geb. 1952 in Wien. Absolvent der Leondinger Literaturakademie (A) und der Textmanufaktur (D). Studien in Theater (Paris und Wien), Grafik, Psychotherapie und Kultursoziologie. Er gab zwei Kunst- und Literaturbücher heraus und illustrierte Kinderund Jugendbücher, ist Verfasser von Theaterstücken, Erzählungen und Romanen. Sein neuer Roman ‚Rochade‘ erscheint im August 2021 im Picus Verlag. Volksschule, Gymnasium in Wien, Höhere Grafische Bundes Lehr- und Versuchsanstalt – Grafik Design, Schauspiel Diplom Paris (Ecole Jacques Lecoq), Studien in Kultur-und Organisationssoziologie, Psychotherapiewissenschaft (Mag., Dr.).
Er arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Autor (in A, D, I, Burgtheater, Wiener Festwochen, im Zirkus, Ensembletheater, freie Szene u. v. a.), als Lektor an der Universität für Musik und Darstellenden Kunst für Schauspiel, Integrativer Gestalttherapeut und systemischer Organisationberater, Lektor an der Technischen Universität Wien (Raumplanung seit 2010). Er lebt als Schriftsteller und Künstler in Wien.
Mail: reinhard@toetschinger.at
Ein Anschlag auf Jan Vermeers ins Ausland verliehenes berühmtes Gemälde Die Malkunst, das dabei stark beschädigt wird, weckt ein starkes Begehren: Der junge ambitionierte Kanzler, der auf dem besten Weg ist, das Land in eine illiberale Demokratie zu verwandeln, will sich das Gemälde, das einst als das Lieblingsbild Adolf Hitlers galt, für seine Amtsräume sichern und besteht auf einer beschleunigten Restaurierung. Für den sorgfältigen und gewissenhaften Restaurator Clemens Hartmann steht außer Frage, dass dies unmöglich ist. Also muss er sich etwas einfallen lassen. Ist er nicht selbst Maler? Und haben nicht alle großen Maler als Kopisten begonnen?
Reinhard Tötschinger, geb. 1952 in Wien. Absolvent der Leondinger Literaturakademie (A) und der Textmanufaktur (D). Studien in Theater (Paris und Wien), Grafik, Psychotherapie und Kultursoziologie. Er gab zwei Kunst- und Literaturbücher heraus und illustrierte Kinderund Jugendbücher, ist Verfasser von Theaterstücken, Erzählungen und Romanen. Sein neuer Roman ‚Rochade‘ erscheint im August 2021 im Picus Verlag. Volksschule, Gymnasium in Wien, Höhere Grafische Bundes Lehr- und Versuchsanstalt – Grafik Design, Schauspiel Diplom Paris (Ecole Jacques Lecoq), Studien in Kultur-und Organisationssoziologie, Psychotherapiewissenschaft (Mag., Dr.).
Er arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Autor (in A, D, I, Burgtheater, Wiener Festwochen, im Zirkus, Ensembletheater, freie Szene u. v. a.), als Lektor an der Universität für Musik und Darstellenden Kunst für Schauspiel, Integrativer Gestalttherapeut und systemischer Organisationberater, Lektor an der Technischen Universität Wien (Raumplanung seit 2010). Er lebt als Schriftsteller und Künstler in Wien.
Mail: reinhard@toetschinger.at
1 Stunde 51 Minuten
Mein Schreiben ist eng an die tatsächliche Umgebung der Roman-Handlung gebunden. Gerade bei historischen Themen beschäftigt mich die Frage, wie Vergangenheit überdauert – in der Natur, in den Pflanzen, im Boden, in den Sedimenten. Ich muss mich einmal selbst durch die Landschaften, in die ich meine Figuren hineinerfinden will, bewegt haben, wenigstens teilweise, um das Verhältnis von Gelände und Himmel zu kennen beispielsweise oder um halbwegs zu wissen, wie es sich in so einer Landschaft steht und geht. Bei einem Roman wie Kazimira, der unter anderem von einer Grabung, einer Grube handelt, war es für mich unerlässlich, vor Ort zu sein, den heutigen Tagebau zu sehen, die Architektur der Ortschaften, diese Mischung aus mittelalterlicher, altdeutscher, sozialistischer und neurussischer Bauweise. Genauso aber den Strand, die Reste der »Anna-Grube«, die Steilküste und dieses beeindruckende Phänomen, dass an manchen Strandabschnitten unentwegt Bernstein angespült wird. Außerdem wollte ich Menschen kennenlernen, die jetzt im Gebiet Kaliningrad leben und arbeiten.
Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin. 2005 debütierte sie mit dem Erzählungsband Büchsenlicht, 2010 folgte der Roman Schipino. Im Suhrkamp Verlag erschien 2014 Das letzte Land und 2018 Staub.
»Text & Sprache« 2019 (Shortlist)
Arno-Reinfrank-Literaturpreis 2015
Kulturpreis für »Neue Prosa« 2014
Werner Bergengruen-Preis 2009
Kranichsteiner Literaturförderpreis 2007
Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2006
Eberhard Falcke, Jahrgang 1949, arbeitet als freier Literaturkritiker und Journalist für Presse und Hörfunk, unter anderem für die “ZEIT”, das Deutschlandradio und den Bayerischen Rundfunk. Er lebt in München.
Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin. 2005 debütierte sie mit dem Erzählungsband Büchsenlicht, 2010 folgte der Roman Schipino. Im Suhrkamp Verlag erschien 2014 Das letzte Land und 2018 Staub.
»Text & Sprache« 2019 (Shortlist)
Arno-Reinfrank-Literaturpreis 2015
Kulturpreis für »Neue Prosa« 2014
Werner Bergengruen-Preis 2009
Kranichsteiner Literaturförderpreis 2007
Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2006
Eberhard Falcke, Jahrgang 1949, arbeitet als freier Literaturkritiker und Journalist für Presse und Hörfunk, unter anderem für die “ZEIT”, das Deutschlandradio und den Bayerischen Rundfunk. Er lebt in München.
13 Minuten
Erich Mühsam, geboren 1878 als Sohn eines Apothekers in Berlin. Übersiedlung der Familie nach Lübeck, dort Apothekerlehre. 1898 erste literarische Veröffentlichung. Als kämpferischer Anarchist beteiligte er sich aktiv an der sozialen Bewegung. Wegen seiner Beteiligung an der bayerischen Räterepublik Verurteilung zu fünfzehn Jahren Festung und nach der Begnadigung 1924 Ausweisung aus Bayern. Mühsam wird nach dem Reichstagsbrand verhaftet und im Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS ermordet.
1 Stunde 22 Minuten
Lichtbringer »Das hier ist die Akademie. Dein neues Zuhause. Du kannst dich geehrt fühlen, Soldat. Von heute an gehörst du zu den Lichtbringern.« Strudel fühlte sich nicht geehrt, Strudel hatte Angst. Als der sechsjährige Strudel seinen tyrannischen Onkel tötet, wird er von den Lichtbringern – den uneingeschränkten Herrschern des Lebenserhaltungssystems Eden – in die Akademie gebracht. Dort sollen er und zweihundert andere Kinder in einem tödlichen Training zu Soldaten ausgebildet werden. Gemeinsam mit seinen Freunden Simon und Finan muss Strudel fortan ums Überleben kämpfen. Doch welches Ziel verfolgen die Lichtbringer, und was verbirgt sich hinter »Projekt Neshamah«? Kann Strudel seine Vergangenheit hinter sich lassen? Kann er seine Freunde retten? Wird er überleben?
Abendstern „Ich bin Strudel. Soldat Nummer 365. Kandidat in Projekt 8. Mitglied von Trupp 6. Auserwählter Exoträger und ein Klon, entstanden im Projekt Neshamah. Seit Neuestem ein Deserteur und Gefahr für ganz Eden.“
Die Lichtbringer haben ihn zum Tode verurteilt. Im letzten Moment rettet ein mysteriöser junger Mann Strudel vor seiner Hinrichtung. Der Retter behauptet, er wäre Talion, Strudels älterer Klonbruder, und er will ihn zur Kuppel 67 bringen. Dort formiert sich der Abendstern zum letzten großen Kampf gegen die Lichtbringer. Doch für diesen Kampf muss Strudel nicht nur seine Freunde in Eden zurücklassen, sondern auch in den Krieg zurückkehren. Doch alles, was sich Strudel wünscht, ist Frieden.
Kann Strudel dem Abendstern vertrauen?
Kann er seine Freunde retten?
Wird er überleben?
Sabrina Wolv wurde 1992 in München geboren und wuchs in der schönen Salzstadt Aichach auf. Trotz ihrer Legasthenie vermarktete sie dort bereits in der Grundschulzeit ihr erstes Buch auf dem Sommerfest ihrer Eltern.
Auch später ließ sie das Schreibfieber nicht los und sie entwickelte eine Vorliebe für dystopische All Age Literatur und historische Krimidinner.
Wenn sie in ihrer Freizeit nicht schreibt oder liest, trainiert sie historischen europäischen Schwertkampf, bringt ihrer Hündin Nox neue Tricks bei, oder geht ihrer Leitungstätigkeit bei den Pfadfindern nach. Während des Studiums der Sozialen Arbeit arbeitet sie mit traumatisierten Menschen und ehemaligen Kindersoldaten. Diese Erfahrung hat sie zu ihrer ‚Nummer 365‘ Dilogie inspiriert.
Abendstern „Ich bin Strudel. Soldat Nummer 365. Kandidat in Projekt 8. Mitglied von Trupp 6. Auserwählter Exoträger und ein Klon, entstanden im Projekt Neshamah. Seit Neuestem ein Deserteur und Gefahr für ganz Eden.“
Die Lichtbringer haben ihn zum Tode verurteilt. Im letzten Moment rettet ein mysteriöser junger Mann Strudel vor seiner Hinrichtung. Der Retter behauptet, er wäre Talion, Strudels älterer Klonbruder, und er will ihn zur Kuppel 67 bringen. Dort formiert sich der Abendstern zum letzten großen Kampf gegen die Lichtbringer. Doch für diesen Kampf muss Strudel nicht nur seine Freunde in Eden zurücklassen, sondern auch in den Krieg zurückkehren. Doch alles, was sich Strudel wünscht, ist Frieden.
Kann Strudel dem Abendstern vertrauen?
Kann er seine Freunde retten?
Wird er überleben?
Sabrina Wolv wurde 1992 in München geboren und wuchs in der schönen Salzstadt Aichach auf. Trotz ihrer Legasthenie vermarktete sie dort bereits in der Grundschulzeit ihr erstes Buch auf dem Sommerfest ihrer Eltern.
Auch später ließ sie das Schreibfieber nicht los und sie entwickelte eine Vorliebe für dystopische All Age Literatur und historische Krimidinner.
Wenn sie in ihrer Freizeit nicht schreibt oder liest, trainiert sie historischen europäischen Schwertkampf, bringt ihrer Hündin Nox neue Tricks bei, oder geht ihrer Leitungstätigkeit bei den Pfadfindern nach. Während des Studiums der Sozialen Arbeit arbeitet sie mit traumatisierten Menschen und ehemaligen Kindersoldaten. Diese Erfahrung hat sie zu ihrer ‚Nummer 365‘ Dilogie inspiriert.
1 Stunde 16 Minuten
ie Runde heute in der Glockenbachbuchhandlung
Pamela Scholz – Buchhändlerin
Steffi Sack – Nur Lesen ist schöner
Arndt Stroscher – AstroLibrium und der
Münchner Prestel Verlag, vertreten durch
Pia Werner – Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Stäuble – Programmleiterin
Wir möchten über die Besonderheiten von Bildbänden in der heutigen Zeit sprechen, über das Wagnis solche Bücher zu verlegen, über die Risiken für den Buchhandel, sie auf Büchertischen zu präsentieren und über vieles mehr rund um diese besondere Bücherwelt. Dann werden wir zwei Bildbände aus dem Prestel Verlag vorstellen, die es uns besonders angetan haben. „Mountain Girls“ und „AVUS 100 – Ein rasantes Jahrhundert“. Unterschiedlicher können Bücher und Zielgruppen kaum sein.
Anschließend lassen wir uns auf ein Blinddate mit Bildband ein. Die beiden Verlagsdamen haben ein Buch dabei, das wir erst bei der Aufnahme des Podcasts sehen werden. Es wird spannend, ob sie uns auch hier begeistern können….
Herzlich willkommen zu unserem Dialog. …
Last but not least: Die GlockenbachWelle goes Buchmesse. Alle Informationen zu unserem Messeauftritt vom 20. Bis 24. Oktober am Bayernstand von XPLR-Media in Bavaria, in Kooperation mit dem Börsenverein des Buchhandels, Landesverband Bayern und der Bayerischen Staatskanzlei erfahren Sie auf unseren Seiten. Wir sehen uns in Halle 3.1 Stand D 11.
Folgen Sie dem Link unter dem Podcast zur Projektseite der GlockenbachWelle und allen Hintergründen zur aktuellen Sendung
Und hier geht es ganz exklusiv für unsere Hörer um Blinddate-Bildband aus dem Hause Prestel Verlag
Pamela Scholz – Buchhändlerin
Steffi Sack – Nur Lesen ist schöner
Arndt Stroscher – AstroLibrium und der
Münchner Prestel Verlag, vertreten durch
Pia Werner – Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Stäuble – Programmleiterin
Wir möchten über die Besonderheiten von Bildbänden in der heutigen Zeit sprechen, über das Wagnis solche Bücher zu verlegen, über die Risiken für den Buchhandel, sie auf Büchertischen zu präsentieren und über vieles mehr rund um diese besondere Bücherwelt. Dann werden wir zwei Bildbände aus dem Prestel Verlag vorstellen, die es uns besonders angetan haben. „Mountain Girls“ und „AVUS 100 – Ein rasantes Jahrhundert“. Unterschiedlicher können Bücher und Zielgruppen kaum sein.
Anschließend lassen wir uns auf ein Blinddate mit Bildband ein. Die beiden Verlagsdamen haben ein Buch dabei, das wir erst bei der Aufnahme des Podcasts sehen werden. Es wird spannend, ob sie uns auch hier begeistern können….
Herzlich willkommen zu unserem Dialog. …
Last but not least: Die GlockenbachWelle goes Buchmesse. Alle Informationen zu unserem Messeauftritt vom 20. Bis 24. Oktober am Bayernstand von XPLR-Media in Bavaria, in Kooperation mit dem Börsenverein des Buchhandels, Landesverband Bayern und der Bayerischen Staatskanzlei erfahren Sie auf unseren Seiten. Wir sehen uns in Halle 3.1 Stand D 11.
Folgen Sie dem Link unter dem Podcast zur Projektseite der GlockenbachWelle und allen Hintergründen zur aktuellen Sendung
Und hier geht es ganz exklusiv für unsere Hörer um Blinddate-Bildband aus dem Hause Prestel Verlag
9 Minuten
In weltpolitisch bewegten Zeiten schrieb John Lennon – ein Jahr nach Auflösung der Beatles – seinen Song „Imagine“. Der musikalische Appell gegen Krieg, Habgier und Hunger in der Welt wurde zur Hymne der Friedensbewegung. Am 11. Oktober 1971 wurde die Single veröffentlicht. ..Deutschlandfunk
Eine Würdigung von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
Eine Würdigung von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
1 Stunde 14 Minuten
Eine junge Ärztin
Eine heimliche Obduktion
Eine gefährliche Entdeckung
Wien, 1908. Als ein toter Obdachloser in der Gerichtsmedizin eingeliefert wird, schenkt niemand ihm einen zweiten Blick – niemand außer der jungen Ärztin Fanny Goldmann. Ihr fallen Ungereimtheiten auf, aber keiner ihrer männlichen Kollegen will auf sie hören. Daher obduziert sie die Leiche nachts heimlich. Eine gefährliche Entscheidung, denn plötzlich findet sie sich mitten in einer tödlichen Verschwörung rund um einen charismatischen Dieb und Kaiserin Sissis verschwundene Diamantsterne wieder. Ihre Ermittlung führt Fanny von den mondänen Salons und prunkvollen Palais der Oberschicht bis in die schäbigen Spelunken und Bordelle der Wiener Unterwelt. Hier lauert an jeder Ecke der Tod, dessen Opfer Fanny auf ihrem Sektionstisch ihre intimsten Geheimnisse offenbaren …
Eine atemberaubend spannende Mischung aus Medizinhistorie und Krimi
Der erste Fall für Totenärztin Fanny Goldmann
René Anour wuchs in Wien auf. Dort studierte er auch Veterinärmedizin, wobei ihn ein Forschungsaufenthalt bis an die Harvard Medical School führte. Neben seiner Autorentätigkeit ist er als medizinischer Experte für die Europäische Arzneimittelagentur tätig.
Sein erster historischer Roman «Im Schatten des Turms» (Rowohlt,2019) beleuchtet einen faszinierenden Aspekt der Medizingeschichte: die erste Psychiatrie weltweit. Seit 2021 erscheint seine medizinhistorische Krimiserie, „Die Totenärztin“ bei Rowohlt, in der man den Abenteuern der jungen Gerichtsmedizinerin Fanny Goldmann in das Wien um 1900 folgt.
Ihm selbst sind bei seinen Büchern Spannung, medizinhistorische Korrektheit, aber auch eine Portion Leichtigkeit und Humor am wichtigsten.
Neben seinen historischen Romanen versucht er sich demnächst auch als Sachbuchautor und wird in seinem Buch „Das Arche Noah Prinzip“ beleuchten, welcher gigantische, medizinische Nutzen für die Menschheit in unserer Tierwelt schlummert.
Eine heimliche Obduktion
Eine gefährliche Entdeckung
Wien, 1908. Als ein toter Obdachloser in der Gerichtsmedizin eingeliefert wird, schenkt niemand ihm einen zweiten Blick – niemand außer der jungen Ärztin Fanny Goldmann. Ihr fallen Ungereimtheiten auf, aber keiner ihrer männlichen Kollegen will auf sie hören. Daher obduziert sie die Leiche nachts heimlich. Eine gefährliche Entscheidung, denn plötzlich findet sie sich mitten in einer tödlichen Verschwörung rund um einen charismatischen Dieb und Kaiserin Sissis verschwundene Diamantsterne wieder. Ihre Ermittlung führt Fanny von den mondänen Salons und prunkvollen Palais der Oberschicht bis in die schäbigen Spelunken und Bordelle der Wiener Unterwelt. Hier lauert an jeder Ecke der Tod, dessen Opfer Fanny auf ihrem Sektionstisch ihre intimsten Geheimnisse offenbaren …
Eine atemberaubend spannende Mischung aus Medizinhistorie und Krimi
Der erste Fall für Totenärztin Fanny Goldmann
René Anour wuchs in Wien auf. Dort studierte er auch Veterinärmedizin, wobei ihn ein Forschungsaufenthalt bis an die Harvard Medical School führte. Neben seiner Autorentätigkeit ist er als medizinischer Experte für die Europäische Arzneimittelagentur tätig.
Sein erster historischer Roman «Im Schatten des Turms» (Rowohlt,2019) beleuchtet einen faszinierenden Aspekt der Medizingeschichte: die erste Psychiatrie weltweit. Seit 2021 erscheint seine medizinhistorische Krimiserie, „Die Totenärztin“ bei Rowohlt, in der man den Abenteuern der jungen Gerichtsmedizinerin Fanny Goldmann in das Wien um 1900 folgt.
Ihm selbst sind bei seinen Büchern Spannung, medizinhistorische Korrektheit, aber auch eine Portion Leichtigkeit und Humor am wichtigsten.
Neben seinen historischen Romanen versucht er sich demnächst auch als Sachbuchautor und wird in seinem Buch „Das Arche Noah Prinzip“ beleuchten, welcher gigantische, medizinische Nutzen für die Menschheit in unserer Tierwelt schlummert.
12 Minuten
Als 2011 der Arabische Frühling voll entfacht ist, löst der Fund zweier Leichen auch in Beirut erste Unruhen aus. Während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder: an das Jahr 1994, als er als Jugendlicher mit seiner Großmutter in den Libanon zurückkehrte – zwölf Jahre nach dem Tod seiner Eltern. An seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Jafar, mit dem er diese verschwiegene Nachkriegswelt durchstreifte. Und daran, wie er schmerzhaft lernen musste, dass es in diesem Land nie Gewissheit geben wird – weder über die Vergangenheit seines Freundes, noch über die Geschichte seiner Familie.
Edgar Höricht (1921-2010)
Edgar Höricht (1921-2010)
7 Minuten
Kanadisch-iranische Autorin Ava Farmehri reißt Leser:innen mit ihrem neuen Roman in ein stilistisches Fegefeuer von ungewöhnlichster Beschaffenheit. Wie fühlt es sich an, in einem iranischen Gefängnis auf die Todesstrafe zuzugehen – und welche Familienmitglieder hat die blutjunge Protagonistin wirklich auf dem Gewissen? Bereits der Unheil verkündende Titel „Im düstern Wald werden unsre Leiber hängen“, der in der Originalsprache noch um einiges gelungener ist (Through The Sad Wood Our Corpses Will Hang), deutet auf eine finstere Lektüre hin.
Der erste Satz – “Sie werden mich töten” – verdeutlicht diesen Eindruck nur.
Teheran, 1999. Sheyda sitzt im Gefängnis und wartet auf die Todesstrafe – sie habe ihre Mutter getötet.
Das Buch ist stilistisch ebenso ungewöhnlich wie seine Heldin – die Erzählung erinnerte mich vom Ton her an „Die Metaphysik der Röhren“ von Amélie Nothomb, und für eine kurze Zeit klang die schelmisch-dämonische Stimme von Oskar Matzerath aus den Zeilen heraus. Denn dass es sich um eine Antagonistin handelt, wird Leser:innen zu Beginn des Romans mehr als überzeugend vermittelt.
Ava Farmer lebt in Kanada. Sie ist im Nahen Osten aufgewachsen, umgeben von Büchern, Katzen und Krieg. Sie liebt Bücher. Sie liebt Katzen. Sie hasst Krieg. Sie hasst Krieg leidenschaftlich. Im düstern Wald werden unsre Leiber hängen ist ihr erster veröffentlichter Roman. Sie schreibt unter Pseudonym.
Sonja Finck, geboren 1978 in Moers, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Inzwischen lebt sie als literarische Übersetzerin in Berlin und Gatineau (Kanada). 2019 wurde sie mit dem Eugen-Helmlé-Preis ausgezeichnet.
Der erste Satz – “Sie werden mich töten” – verdeutlicht diesen Eindruck nur.
Teheran, 1999. Sheyda sitzt im Gefängnis und wartet auf die Todesstrafe – sie habe ihre Mutter getötet.
Das Buch ist stilistisch ebenso ungewöhnlich wie seine Heldin – die Erzählung erinnerte mich vom Ton her an „Die Metaphysik der Röhren“ von Amélie Nothomb, und für eine kurze Zeit klang die schelmisch-dämonische Stimme von Oskar Matzerath aus den Zeilen heraus. Denn dass es sich um eine Antagonistin handelt, wird Leser:innen zu Beginn des Romans mehr als überzeugend vermittelt.
Ava Farmer lebt in Kanada. Sie ist im Nahen Osten aufgewachsen, umgeben von Büchern, Katzen und Krieg. Sie liebt Bücher. Sie liebt Katzen. Sie hasst Krieg. Sie hasst Krieg leidenschaftlich. Im düstern Wald werden unsre Leiber hängen ist ihr erster veröffentlichter Roman. Sie schreibt unter Pseudonym.
Sonja Finck, geboren 1978 in Moers, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Inzwischen lebt sie als literarische Übersetzerin in Berlin und Gatineau (Kanada). 2019 wurde sie mit dem Eugen-Helmlé-Preis ausgezeichnet.
7 Minuten
Dein Herz verbrannte nicht: Das Fanal von Jan Palach – Gedichte, Theaterstück, Erinnerungssplitter
Gedichte (in Deutsch und tschechischer Übersetzung), ein kurzes Theaterstück, Erinnerungssplitter
zu Jan Palach:
2018 jährte sich die Niederschlagung des Prager Frühlings zum 50. Mal. Nach dem August 1968 rissen die Meldungen über die Niederschlagung des Prager Frühlings durch die Panzer des Warschauer Paktes nicht ab. Auch im Jahr 2018 wurde viel über dieses Ereignis berichtet. Was mir jedoch fehlte, war der Hinweis auf Jan Palachs Fanal.
Palachs Tat ist von historischer Bedeutung und muss – 20 Jahre später – zu den Auslösern für den Zusammenbruch des gesamten Ostblocks gezählt werden, für die Wende. 1989 versammelten sich zum 20. Jahrestag Menschen in Prag und demonstrierten gegen die Regierung, die sehr hart gegen Organisatoren und Teilnehmer des Protests durchgriff. Am nächsten Tag kam es erneut zu einer Demonstration und auch wieder zu Verhaftungen. Es waren wohl mehrere tausend Menschen, die in der auf den Jahrestag folgenden Woche verhaftet wurden. Erstmals setzten sich in dieser sogenannten Palach-Woche nicht nur Dissidenten zur Wehr, sondern viele normale Bürger. Der Widerstand in der Bevölkerung wuchs und im Herbst des Jahres 1989 kam es zur Samtenen Revolution, die Regierung brach zusammen.
Ingo Cesaro, lebt als Schriftsteller, Herausgeber, Handpressendrucker und Galerist in Kronach.
Über 300 Einzelveröffentlichungen und Mitarbeit an unzähligen Anthologien und Sammelbänden. Ich habe 180 Editionen, teilweise mit Originalgrafik herausgegeben. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Küsntlerbüchern, bibliophilen Editionen, Pop up poetry art, Buch- Objekten und Einzelblattdrucken und Ausstellungen “Buch an der Wand” niederschlug. Enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingeln mit “Japp & Texte”; “Saxophon und Lyrik”; “Vertanzte Gedichte” und Minimalmusik & Dreiezeiler. Als Galerist fast 30 Ausstellungen mit Grafiken von Günter Grass, bis nach Süd-Ungarn, organisiert. Dazu auch Ausstellungen von Gottfried Wiegand, Christoph Meckel, Eberhard Schlotter, Wilhelm Schramm und Brother in Art und vielen anderen. Gründet den Verein “Regionale Kunstförderung Kronach e. V. und deren 1. Vorsitzende. Z. B. im moment “Cesaros temporäre Galerie im Impfzentrum Kronach” mit über 140 Arbeiten von über dreißige Künstlerinnen und Künstler. Startet die “Cranach City ART Galerie. Organisiert internationale Kunst-Projekte, z. B. Intern. Lucas-Cranach- Preis; Intern. Vogelscheuchen-Wettbewerb; intern. Kunstprojekt “HolzART”, bisher 22 x; Mitwitzer-Künstler-Markt 15 x; Kunstmesse “ARTkronach” 37 x Intern. mail-art-Projekte(selbst als mail-art-artist intern. mit typografischen Arbeiten unterwegs). Organisiert intern. Literatur-Projekte z. B. ” Kronach/Bayern – Hauptstadt der Poesie – tausend Gedichte für eine Stadt”, “900 Jahre Schwabach – und kein bisschen alt”. Organisiert nachhaltige Literatur-Projekte immer verbunden mit einer Setz- und Druckwerkstatt “wie zu Gutenbergs Zeiten” (mit der einzigen “mobilen” Handpresse im deutschsprachigen Raum) an Schulen und Universistäten im In- und Ausland. Mitglied: VS (ver.di); die KOGGE, Deutschschweizer P.E.N.; Deutsche Haiku-Gesellschaft; regensburger Schriftsteller Gruppe Intern. RSGI (deren Vize seit 1998); Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik GZL.
in Kronach: Botschafter, Stiftungsrat der Bürgerstiftung “Historisches Kronach”; Mitglied im Gremium “Kronacher Sommer” und “Kreiskulturring” Mitglied im Arbeitskreis “Lucas Cranach”.
Gedichte (in Deutsch und tschechischer Übersetzung), ein kurzes Theaterstück, Erinnerungssplitter
zu Jan Palach:
2018 jährte sich die Niederschlagung des Prager Frühlings zum 50. Mal. Nach dem August 1968 rissen die Meldungen über die Niederschlagung des Prager Frühlings durch die Panzer des Warschauer Paktes nicht ab. Auch im Jahr 2018 wurde viel über dieses Ereignis berichtet. Was mir jedoch fehlte, war der Hinweis auf Jan Palachs Fanal.
Palachs Tat ist von historischer Bedeutung und muss – 20 Jahre später – zu den Auslösern für den Zusammenbruch des gesamten Ostblocks gezählt werden, für die Wende. 1989 versammelten sich zum 20. Jahrestag Menschen in Prag und demonstrierten gegen die Regierung, die sehr hart gegen Organisatoren und Teilnehmer des Protests durchgriff. Am nächsten Tag kam es erneut zu einer Demonstration und auch wieder zu Verhaftungen. Es waren wohl mehrere tausend Menschen, die in der auf den Jahrestag folgenden Woche verhaftet wurden. Erstmals setzten sich in dieser sogenannten Palach-Woche nicht nur Dissidenten zur Wehr, sondern viele normale Bürger. Der Widerstand in der Bevölkerung wuchs und im Herbst des Jahres 1989 kam es zur Samtenen Revolution, die Regierung brach zusammen.
Ingo Cesaro, lebt als Schriftsteller, Herausgeber, Handpressendrucker und Galerist in Kronach.
Über 300 Einzelveröffentlichungen und Mitarbeit an unzähligen Anthologien und Sammelbänden. Ich habe 180 Editionen, teilweise mit Originalgrafik herausgegeben. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Küsntlerbüchern, bibliophilen Editionen, Pop up poetry art, Buch- Objekten und Einzelblattdrucken und Ausstellungen “Buch an der Wand” niederschlug. Enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingeln mit “Japp & Texte”; “Saxophon und Lyrik”; “Vertanzte Gedichte” und Minimalmusik & Dreiezeiler. Als Galerist fast 30 Ausstellungen mit Grafiken von Günter Grass, bis nach Süd-Ungarn, organisiert. Dazu auch Ausstellungen von Gottfried Wiegand, Christoph Meckel, Eberhard Schlotter, Wilhelm Schramm und Brother in Art und vielen anderen. Gründet den Verein “Regionale Kunstförderung Kronach e. V. und deren 1. Vorsitzende. Z. B. im moment “Cesaros temporäre Galerie im Impfzentrum Kronach” mit über 140 Arbeiten von über dreißige Künstlerinnen und Künstler. Startet die “Cranach City ART Galerie. Organisiert internationale Kunst-Projekte, z. B. Intern. Lucas-Cranach- Preis; Intern. Vogelscheuchen-Wettbewerb; intern. Kunstprojekt “HolzART”, bisher 22 x; Mitwitzer-Künstler-Markt 15 x; Kunstmesse “ARTkronach” 37 x Intern. mail-art-Projekte(selbst als mail-art-artist intern. mit typografischen Arbeiten unterwegs). Organisiert intern. Literatur-Projekte z. B. ” Kronach/Bayern – Hauptstadt der Poesie – tausend Gedichte für eine Stadt”, “900 Jahre Schwabach – und kein bisschen alt”. Organisiert nachhaltige Literatur-Projekte immer verbunden mit einer Setz- und Druckwerkstatt “wie zu Gutenbergs Zeiten” (mit der einzigen “mobilen” Handpresse im deutschsprachigen Raum) an Schulen und Universistäten im In- und Ausland. Mitglied: VS (ver.di); die KOGGE, Deutschschweizer P.E.N.; Deutsche Haiku-Gesellschaft; regensburger Schriftsteller Gruppe Intern. RSGI (deren Vize seit 1998); Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik GZL.
in Kronach: Botschafter, Stiftungsrat der Bürgerstiftung “Historisches Kronach”; Mitglied im Gremium “Kronacher Sommer” und “Kreiskulturring” Mitglied im Arbeitskreis “Lucas Cranach”.
1 Stunde 27 Minuten
‘Meine lieben Bayern haben’s gut gemacht’, schreibt Gustav Landauer, als er im November 1918 von der Ausrufung des Freistaats Bayern erfährt. Ohne Zögern folgt er dem Ruf seines Freundes Kurt Eisner, des ersten bayerischen Ministerpräsidenten, nach München und wird zu einer der intellektuellen Leitfiguren der Revolution und Rätezeit. Das Leben des Kulturphilosophen, Schriftstellers und Publizisten endete mit der brutalen Ermordung durch konterrevolutionäre Soldaten. Es dauerte kaum länger als das deutsche Kaiserreich bestand, gegen dessen soziale Missstände er schon als Student angekämpft hatte. Seine Tagebücher und unzählige Briefe sind nun die Quelle für ein sehr persönliches Porträt: Es spannt den Bogen von Landauers Jugend und Engagement in der Berliner Arbeiterbewegung bis hin zu seiner schicksalhaften Rolle in der Münchner Räterepublik, erzählt von Heirat und Vaterschaft, von Not, Verfolgung und Inhaftierung, vom Kampf des unbeugsamen Pazifisten gegen den Ersten Weltkrieg, aber auch vom privaten Glück eines Freigeists, der seiner Zeit weit voraus war.
Rita Steininger (M.A.) studierte Ethnologie und absolvierte studienbegleitend eine Juornalistenausbildung. Sie arbeitet als freie Lektorin und Autorin, leitet Schreibseminare und bietet (vorwiegend literarische) Stadtführungen in München an. Ihr besonderes Interesse gilt dabei den Schriftstellern der Schwabinger Boheme. Ihren ersten Beruf als Fremdsprachenkorrespondentin und Übersetzerin (für Englisch und Französisch) übte sie nur wenige Jahre aus. Danach holte sie über den zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte anschließend Ethnologie, Politologie, Anthropologie und Humangenetik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Studienbegleitend absolvierte sie eine Journalistenausbildung beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München.
Bis 1998 arbeitete sie als freie Journalistin für den Bayerischen Rundfunk (Hörfunk) – mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Ratgeber Gesundheit – außerdem war sie freie Mitarbeiterin für die deutsche Redaktion von Time Life International. Hieraus entwickelte sich schließlich ihre aktuelle Tätigkeit als freie Lektorin und Autorin. Rita Steiniger bietet Vorträge, Schreibkurse für (angehende) Autoren und außerdem literarische Stadtführungen an.
Rita Steininger (M.A.) studierte Ethnologie und absolvierte studienbegleitend eine Juornalistenausbildung. Sie arbeitet als freie Lektorin und Autorin, leitet Schreibseminare und bietet (vorwiegend literarische) Stadtführungen in München an. Ihr besonderes Interesse gilt dabei den Schriftstellern der Schwabinger Boheme. Ihren ersten Beruf als Fremdsprachenkorrespondentin und Übersetzerin (für Englisch und Französisch) übte sie nur wenige Jahre aus. Danach holte sie über den zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte anschließend Ethnologie, Politologie, Anthropologie und Humangenetik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Studienbegleitend absolvierte sie eine Journalistenausbildung beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München.
Bis 1998 arbeitete sie als freie Journalistin für den Bayerischen Rundfunk (Hörfunk) – mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Ratgeber Gesundheit – außerdem war sie freie Mitarbeiterin für die deutsche Redaktion von Time Life International. Hieraus entwickelte sich schließlich ihre aktuelle Tätigkeit als freie Lektorin und Autorin. Rita Steiniger bietet Vorträge, Schreibkurse für (angehende) Autoren und außerdem literarische Stadtführungen an.
1 Stunde 11 Minuten
Mehr als 50 Jahre lang hat Andreas Felix von Oefele über sein Leben als Gelehrter, Hofbibliothekar, Prinzenerzieher und Historiker Tagebuch geführt. Aus diesen Tagebüchern samt begleitender Überlieferung rekonstruiert Markus Christopher Müller die Biografie, die Familie, die Lebenswelten, das Selbstverständnis und die Selbstinzenierung eines herausragenden Gelehrten des 18. Jahrhunderts. Anhand Oefeles gelehrter Praktiken verortet der Autor diesen als Bayerns letzten Humanisten zwischen Späthumanismus und Aufklärung.
Markus Christopher Müller, seit Oktober 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Bayerische Geschichte des Historischen Seminars der LMU, Juli 2019 Promotion (summa cum laude) mit der
Dissertation “Ein Gelehrter am Münchener Hof. Die Tagebücher des Andreas Felix von Oefele (1706–1780).”, 2016–2019 Promotionsstudium in Bayerischer Geschichte an der LMU München
– März 2016 Master in Geschichte (Universität Augsburg)
– Juli 2015 Diplom in Katholischer Theologie (Universität Augsburg)
– 2013–2016 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
– 2010–2016 Studium der Geschichte, Theologie und Philosophie in Augsburg und Rom
Veröffentlichungen:
Ein Gelehrter am Münchener Hof. Die Tagebücher des Andreas Felix von Oefele (1706-1780) (Münchener Historische Studien 27). Kallmünz 2020.
Aufsätze
„Die Jesuiten verfallen von Tag zu Tag…“ Zum Antijesuitismus der Akademiebewegung in Augsburg, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 54 (2020), S. 225–248.
Gottsched und der Parnassus Boicus. Gelehrte Rezensionspraxis zwischen Leipzig und München, in: Löffler, Katrin (Hg.): Wissen in Bewegung. Gelehrte Journale, Debatten und der Buchhandel der Aufklärung (Beiträge zur Kommunikationsgeschichte 33). Stuttgart 2020, 187–200.
„Aufgeklärtes Aggiornamento” in Augsburg? Die Korrespondenz (1743–1768) Giovanni Battista Bassis mit Eusebius Amort, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 51 (2017), S. 467–534.
Stadtbrand und Finanzmisere. Dominikus Zimmermann in Günzburg 1736/41, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 79 (2016), Heft 2, S. 283–317.
Markus Christopher Müller, seit Oktober 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Bayerische Geschichte des Historischen Seminars der LMU, Juli 2019 Promotion (summa cum laude) mit der
Dissertation “Ein Gelehrter am Münchener Hof. Die Tagebücher des Andreas Felix von Oefele (1706–1780).”, 2016–2019 Promotionsstudium in Bayerischer Geschichte an der LMU München
– März 2016 Master in Geschichte (Universität Augsburg)
– Juli 2015 Diplom in Katholischer Theologie (Universität Augsburg)
– 2013–2016 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
– 2010–2016 Studium der Geschichte, Theologie und Philosophie in Augsburg und Rom
Veröffentlichungen:
Ein Gelehrter am Münchener Hof. Die Tagebücher des Andreas Felix von Oefele (1706-1780) (Münchener Historische Studien 27). Kallmünz 2020.
Aufsätze
„Die Jesuiten verfallen von Tag zu Tag…“ Zum Antijesuitismus der Akademiebewegung in Augsburg, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 54 (2020), S. 225–248.
Gottsched und der Parnassus Boicus. Gelehrte Rezensionspraxis zwischen Leipzig und München, in: Löffler, Katrin (Hg.): Wissen in Bewegung. Gelehrte Journale, Debatten und der Buchhandel der Aufklärung (Beiträge zur Kommunikationsgeschichte 33). Stuttgart 2020, 187–200.
„Aufgeklärtes Aggiornamento” in Augsburg? Die Korrespondenz (1743–1768) Giovanni Battista Bassis mit Eusebius Amort, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 51 (2017), S. 467–534.
Stadtbrand und Finanzmisere. Dominikus Zimmermann in Günzburg 1736/41, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 79 (2016), Heft 2, S. 283–317.
11 Minuten
Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.
Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.
Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.
Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.
Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.
Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.
Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.
37 Minuten
Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? In der Ausstellung können Besucher*innen viele mögliche Zukünfte entdecken, im Forum gemeinsam diskutieren und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.