- Startseite
- Podcasts
- NZZ Akzent Podcast
- Archiv
NZZ Akzent Archiv
1646 Episoden
15 Minuten
In Guadalajara im Bundesstaat Jalisco suchen Angehörige mit Schaufeln, Eisenstangen und unerschütterlicher Hoffnung nach ihren verschwundenen Familienmitgliedern. Rund 160'000 Menschen gelten in Mexiko offiziell als vermisst – besonders betroffen ist der Gliedstaat Jalisco, ein Zentrum der Gewalt durch Drogenkartelle. Weil staatliche Behörden oft nicht ausreichend ermitteln, organisieren sich Familien in Suchkollektiven und gehen selbst auf Spurensuche. Der Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz begleitet die Gruppe Guerreros Buscadores de Jalisco und trifft Maria Guadalupe, die fünf ihrer neun Kinder vermisst. Ihre Geschichte zeigt, wie falsche Jobangebote, Zwangsrekrutierung und organisierte Kriminalität das Leben vieler Familien zerstören. Gleichzeitig wirft die Episode Fragen nach staatlicher Verantwortung, internationalem Druck und der Rolle der Öffentlichkeit auf – besonders im Kontext der bevorstehenden Fussball-WM. Heutiger Gast: Thomas Milz, Lateinamerika-Korrespondent Host: David Vogel Redaktion: Alice Grosjean Die Reportage von Thomas könnt ihr auch [in der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/international/jalisco-ist-ein-massengrab-in-dem-mexikanischen-gliedstaat-hat-das-organisierte-verbrechen-tausende-von-leichen-verscharrt-ld.1929123), inklusive vieler Bilder der Aktivistinnen in Mexiko. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
17 Minuten
Die neuen Herrscher stehen vor einer gigantischen Aufgabe, einen neuen Staat zu bauen. Und die Ausgangslage könnte kaum schlechter sein: Syrien ist zerbombt, fragmentiert, traumatisiert. Scheitern die Herrscher, droht ein neuer Krieg. Die NZZ-Reporterin Karin A. Wenger ist nach Syrien gereist, um herauszufinden, wie die Menschen in Syrien einen Staat von Grund auf aufbauen. Die Theorie der Staatsbildung prall in Syrien gerade auf die Realität, so Wenger. Gast: Karin A. Wenger, Reporterin Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Hier geht's zum aktuellen [Folio] (https://www.nzz.ch/folio/ausgabe-maerz-2026): Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
16 Minuten
Ungarn erlebt einen politischen Umbruch: Viktor Orban ist abgewählt, Peter Magyar übernimmt nach einem historischen Wahlsieg die Regierung. Doch die Herkulesaufgabe beginnt erst, denn das System Orban ist in sämtlichen ungarischen Institutionen und der Wirtschaft tief verankert. Entscheidend wird sein, ob Magyar nach dem Wahlsieg auch das Orban-System zurückbauen kann. Gast: Meret Baumann, Osteuropa-Korrespondentin Host: Nadine Landert Hier findet ihr weitere Informationen zur Wahl nMagyars https://www.nzz.ch/international/ungarn-peter-magyar-vom-gefolgsmann-zum-bezwinger-viktor-orbans-ld.1933397). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
17 Minuten
Ein junger Iraner, nennen wir ihn Moji, möchte eigentlich nur ein normales Leben führen: Er hat einen Job, liebt die Kunst und lädt über Couchsurfing Reisende aus aller Welt zu sich nach Hause ein. Doch in einem Land, das von den Revolutionswächtern kontrolliert wird, ist diese Offenheit lebensgefährlich. Was mit einer Strafe von 80 Peitschenhieben für den Besitz von Alkohol beginnt, entwickelt sich zu einem jahrelangen Albtraum aus digitaler Überwachung, psychischer Folter und Verfolgung. Samuel Meier berichtet in dieser Folge von NZZ Akzent, wie das iranische Regime modernste Technologie nutzt, um seine Bürger bis in das Privateste hinein zu kontrollieren. Wir erfahren, wie Moji in eine Falle auf Couchsurfing tappte, wie sein Handy getrackt wurde und warum er schließlich in einem fensterlosen Kellerverlies um sein Leben fürchtete. Gast: Samuel Meier, NZZ-Redaktor Host: Sarah Ziegler Mojis Illustrationen findest du in [Samuels Artikel bei der NZZ](https://www.nzz.ch/wissenschaft/moji-aus-iran-mag-kunst-partys-und-couchsurfing-dann-beginnt-die-ueberwachung-sie-fuehrt-in-den-folterkeller-der-revolutionswaechter-ld.1928119). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
26 Minuten
Die Menschen im Sudan durchleben seit Langem die größte humanitäre Katastrophe der Welt. Doch Berichte aus dem Inneren des Landes sind selten. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ist es gelungen, über den Südsudan in die Nuba-Berge vorzudringen. Dort trifft er auf eine Bevölkerung, die sich vor ständigen Drohnenangriffen schützt, und spricht mit Menschen, deren Leben durch körperliche und sexuelle Gewalt zerstört wurden. Er lernt aber auch die andere Seite kennen und begegnet jungen Kämpfern der berüchtigten RSF-Miliz, denen schwerste Kriegsverbrechen und Völkermord vorgeworfen werden. In dieser Samstagsfolge von _sprechen wir über einen Krieg, der trotz Millionen hungernder Kinder weitgehend im Schatten der Weltöffentlichkeit stattfindet. Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent für Afrika Host: Simon Schaffer Mehr über Samuel und eine Übersicht seiner Texte findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/samuel-misteli-ld.1499022). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
17 Minuten
Monatelang ist Estela Lolon mit ihren drei Kindern auf sich allein gestellt, während ihr Mann als Tellerwäscher auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet. Im Podcast erzählt Andreas Babst wie Estela als philippinische Seemannsfrau Alltag, Kinderbetreuung, Nachtschichten und Fernbeziehung gleichzeitig bewältigt. Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, finanzielle Hoffnungen, Misstrauen, digitale Nähe per Kamera und die emotionale Belastung, wenn Partner über Monate getrennt leben. Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Antonia Moser Den Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/philippinen-die-maenner-fahren-zur-see-die-frauen-organisieren-sich-online-ld.1927801). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
17 Minuten
Nachdem US-Präsident Trump via Truth Social mit der Vernichtung der iranischen Zivilisation gedroht hatte, überraschte er kurz vor Ablauf der Frist mit einer zweiwöchigen Waffenruhe. Während sich sowohl Washington als auch Teheran bereits als glorreiche Sieger feiern, bleibt die Lage in der Region extrem fragil. NZZ-Korrespondent Daniel Böhm berichtet aus Beirut über eine Region im Schockzustand, in der trotz offizieller Feuerpause weiterhin Raketen einschlagen – insbesondere im Libanon, der von der aktuellen Vereinbarung kaum profitiert. In dieser Folge von NZZ Akzent analysieren wir, wie fest das iranische Regime nach den Bombenkampagnen noch im Sattel sitzt und welche Rolle die strategisch wichtige Strasse von Hormuz bei Trumps plötzlichem Kurswechsel spielte. Wir blicken auf die wirtschaftlichen Trümmer im Iran, die machtlose Position der Golfstaaten und die Frage, ob Donald Trump tatsächlich über eine langfristige Strategie verfügt oder die Weltwirtschaft nur vorübergehend vor dem Kollaps bewahrt hat. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent Host: Sarah Ziegler Redaktion: Simon Schaffer Produktion: Alice Grosjean Daniels Analyse in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/der-nahe-osten-nach-dem-waffenstillstand-isolierte-iraner-geschockte-araber-und-die-grenzen-amerikanischer-macht-ld.1932797). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
18 Minuten
Ein junger Kenianer reist für einen vermeintlichen Job nach Russland – und landet im Krieg gegen die Ukraine. Tony wird nach seiner Ankunft gezwungen, einen Militärvertrag zu unterschreiben und an die Front geschickt. Afrika-Korrespondent Samuel Misteli erzählt, wie solche Rekrutierungen ablaufen – und wie Tony nur knapp überlebt. «Oft schickt Russland sie als Kanonenfutter», sagt er. Heute ist Tony zurück in Kenia, immer noch verletzt und verschuldet. Heutiger Gast: Samuel Misteli Moderation: Dominik Schottner Redaktion: David Vogel Samuels Porträt zum Lesen findet [hier](https://www.nzz.ch/international/afrikanische-soldaten-im-ukraine-krieg-tonys-flucht-aus-der-unterwelt-ld.1926161) auf der Seite der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
17 Minuten
Digitale Gewalt gegen Frauen nimmt massiv zu und erreicht durch Fake-Profile und Deepfakes eine neue Dimension. Am Beispiel einer betroffenen Frau wird deutlich, wie verheerend solche Angriffe für die Opfer sein können. Die Betroffene litt unter Angstzuständen und Panikattacken. Besonders erschreckend ist, dass die Täter häufig aus dem nahen Umfeld stammen und das Internet als Werkzeug zur Erniedrigung nutzen. Ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichts gibt zwar Hoffnung auf Gerechtigkeit, doch die Gesetzgebung hinkt der technologischen Entwicklung bei Deepfakes und KI-Pornografie noch immer hinterher. Gast: Patrizia Messmer, Redaktorin NZZ am Sonntag Host: Antonia Moser [Hier ](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/wie-digitale-gewalt-frauen-in-der-schweiz-trifft-ld.1931127)findest du du Patrizias ganze Recherche. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
14 Minuten
Drei Monate nach der Entmachtung von Nicolás Maduro durch die USA zeigt sich Venezuela verändert: Der Alltag in Caracas wirkt normaler, sicherer und überraschend entspannt. Menschen kehren in Cafés und Parks zurück, Versorgungsengpässe lösen sich langsam auf. Gleichzeitig bleibt politische Unsicherheit bestehen, da Teile des alten Regimes weiterhin Einfluss haben. Im Gespräch analysiert Südamerika-Korrespondent Alexander Busch die Lage vor Ort. Heutiger Gast: Alexander Busch, Korrespondent Lateinamerika Host: Alice Grosjean Alexanders Text [bei NZZ Pro lesen](https://www.nzz.ch/wirtschaft/nach-dem-sturz-von-maduro-kommt-in-venezuela-die-hoffnung-auf-einen-neustart-auf-ueber-seinen-erfolg-entscheiden-auch-die-usa-ld.1929302). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
15 Minuten
Die Lage in Asien ist dramatisch. Fast das gesamte Erdöl für Länder wie Thailand, Südkorea oder die Philippinen stammt aus den Golfstaaten. Dass Iran noch immer die Strasse von Hormuz blockiert, sorgt weltweit für einen massiven Preisschock beim Erdöl und Treibstoffen. Doch in Asien beeinflussen diese Kosten den Alltag der Menschen viel stärker als in westlichen Ländern. In dieser Folge von NZZ Akzent beleuchten wir, welche Folgen die Treibstoffpresie für die Menschen in Südostasien hat. Von Taxifahrern in Manila, die sich das Tanken nicht mehr leisten können, bis hin zu thailändischen Bauern, die um ihren Diesel bangen: Die Energiekrise trifft die Bevölkerung hart und entwickelt eine enorme politische Sprengkraft. Wir diskutieren die unterschiedlichen Strategien der Regierungen. Während die Philippinen den Energienotstand ausrufen und auf Ausnahmeregelungen für russisches Öl hoffen, setzt China auf staatliche Subventionen und strategische Reserven. Japan und Thailand setzen dagegen auf Diplomatie. Heutiger Gast: Katrin Büchenbacher, NZZ-Redaktorin für China und Südostasien Host: Alice Grosjean Redaktion: Dominik Schottner Hintergrundartikel in der NZZ: - [Hier schreibt Katrin](https://www.nzz.ch/international/benzinpreise-und-politik-wie-preisanstiege-regimes-stuerzen-koennen-ld.1930631) über die historische Dimension von Treibstoffpreisen. - Und[ in diesem Text](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-philippinen-rufen-den-notstand-aus-thailands-benzipreise-erhoeht-ld.1931110) könnt ihr die aktuelle Lage über den Notstand in Thailand und der gesamten Region nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
15 Minuten
Ein russischer Geheimdienst-Offizier wird in Kolumbien festgenommen. Er soll Mordaufträge gegen tschetschenische Oppositionelle in Europa koordiniert haben. Die US-Ermittler kamen ihm durch eine Kette von Fehlern auf die Spur, so hat ein angeheuerter serbischer Auftragsmörder alle geheimen Nachrichten mit Google Translate übersetzt. Das FBI konnte so die gesamte Planung der Attentate mitlesen, was schliesslich zur Verhaftung von beiden Beteiligten führte. Trotz dem dilettantischen Vorgehen dürfe man den russischen Geheimdienst nicht unterschätzen, sagt der Auslandredaktor Andreas Rüesch im Podcast. Denn längst nicht alle Aktionen könnten so einfach aufgedeckt werden. Gast: Andreas Rüesch, Auslandredaktor Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner Im [Artikel ](https://www.nzz.ch/international/bei-google-kann-das-fbi-mitlesen-das-ist-russlands-geheimdienst-zum-verhaengnis-geworden-ld.1929361)dazu sieht man sogar ein Bild des gefälschten Passes, der im Fall eine wichtige Rolle spielte. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
14 Minuten
Der Angriff iranischer Drohnen auf Dubai erschüttert das Fundament von Dubai. Lange galt die Metropole als sicherer Hafen in einer turbulenten Region, doch der Iran-Krieg erschüttert dieses Bild. Und damit gerät das gesamte Geschäftsmodell aus Luxustourismus und Steuerfreiheit unter Druck. Die Folgen des Angriffs sind bereits spürbar: Reiche Expats verlassen das Land, der Immobilienmarkt bricht ein und der wichtige Flugverkehr über das Drehkreuz Emirates kommt zum Stillstand. Die Herrscherfamilie setzt alles daran, den Zustand von dem Krieg schnell wieder herzustellen. Wohl auch mit viel Geld. Gast: Moritz Kaufmann, Wirtschaftsredaktor Host: Antonia Moser Redaktion: David Vogel Die Recherche von Moritz, wo auch ein Schweizer Unternehmer in Dubai zu Wort kommt, kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/good-bye-dubai-auf-sand-gebaut-ld.1927481)nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
21 Minuten
Frankreich steht ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen politisch unter Spannung. Die Kommunalwahlen zeigen eine zunehmende Polarisierung: Während die gemäßigte Linke große Städte wie Paris und Marseille behauptet, gewinnt das rechtspopulistische Rassemblement National (RN) vor allem auf dem Land an Zustimmung. Gleichzeitig verliert das politische Zentrum rund um Präsident Emmanuel Macron deutlich an Einfluss. In dieser Episode erzählt unser Frankreich-Korrespondent Daniel Steinvorth von seinen Beobachtungen in Marseille und Paris. Sie gibt Einblicke in gesellschaftliche Spannungen und politische Dynamiken, die für die kommenden Wahlen entscheidend sein könnten. Heutiger Gast: Daniel Steinvorth, Frankreich-Korrespondent Host: Simon Schaffer Texte von Daniel Steinvorth lesen? [Hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-steinvorth-ld.665519). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
14 Minuten
Multiklub-Netzwerke verändern den internationalen Fussball grundlegend. Immer mehr Vereine gehören globalen Investorenstrukturen, die mehrere Klubs gleichzeitig kontrollieren. Am Beispiel von Crystal Palace und Olympique Lyon zeigt diese Episode, wie solche Netzwerke sportliche Wettbewerbe beeinflussen können – bis hin zum Ausschluss eines qualifizierten Teams aus der Europa League. Die Investoren erhoffen sich Vorteile durch gemeinsame Scouting-, Transfer- und Entwicklungsstrukturen erhalten. Gleichzeitig wird diskutiert, welche Risiken für Fairness, Wettbewerb und Identität der Vereine entstehen. Besonders Fans kritisieren zunehmende Abhängigkeiten, mögliche Marktverzerrungen und den Verlust traditioneller Klubstrukturen. Und die UEFA steht da in der Mitte, zwischen Investoren und Fans. Heutiger Gast: Benedikt Koller, Sportredaktor NZZ Host: Antonia Moser Den ganzen Artikel kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/sport/fussball/multiklub-netzwerke-stellen-den-fussball-vor-ernsthafte-probleme-sie-bedrohen-den-fairen-wettbewerb-ld.1922756)nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)