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Wandelpunkt Podcast Archiv

37 Episoden
40 Minuten
Sebastian Werner ist geborener Wiesbadener und arbeitet als Ingenieur in Frankfurt. Er hat zusammen mit anderen aktiven Menschen das Bürgerbegehren “Klimaentscheid Frankfurt” ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Stadt auf kommunalpolitischer Ebene aufzufordern, verbindliche Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

Im April 2021 sprachen wir mit Sebastian darüber wie man ein Bürgerbegehren startet, die Macht der Bürger und natürlich seinen Wandelpunkt.

"Mit dem Klimaentscheid Frankfurt möchten wir mittels eines Instrumentes der direkten Demokratie eine entscheidende Wende in der lokalen Klimapolitik bewirken. In der Vergangenheit wurden seitens der Stadt diverse Studien in Auftrag gegeben, die aufzeigen, wie sich die CO2-Emissionen Frankfurts zusammensetzen und wie diese reduziert bzw. neutralisiert werden können.

Wissen zur Eindämmung des Klimawandels auf lokaler Ebene ist ausreichend vorhanden.

Es mangelt an der Umsetzung.

Um dies zu ändern, entwickeln wir vom Klimaentscheid konkrete Klimaschutzforderungen für die Stadt und machen uns dafür stark, dass diese durch ein Bürgerbegehren verpflichtend umzusetzen sind. Es handelt sich dabei um ein zweistufiges Verfahren: Im ersten Schritt sammeln wir unter den wahlberechtigten Bürgern so viele Unterschriften wie möglich für unsere Forderungen. Mind. Ca. 20.000 Stimmen, nach oben definieren wir keine Grenze. Die gesammelten Unterschriftenlisten werden dann der Stadt Frankfurt übergeben. Die Stadt kann nun die Forderungen des Bürgerbegehrens direkt umsetzen. Falls sie das nicht möchte, erfolgt eine rechtliche Prüfung des Begehrens. Wird das Begehren rechtlich anerkannt, kommt es zu einem Bürgerentscheid, bei dem die wahlberechtigten Bürger in einer mit Ja oder Nein beantwortbaren Frage über die Forderungen abstimmen. Bei einer einfachen Mehrheit mit einer Wahlbeteiligung von mind. 15% wird der Entscheid angenommen und muss von der Stadt umgesetzt werden (äquivalent zu einem Beschluss des Stadtparlaments)."

“In meinem Leben hatte ich mehrere Wandelpunkte. Die Eindämmung der Klimaerwärmung war bereits in meiner frühen Jugend ein Thema das mir am Herzen lag. Die Bewahrung der menschlichen Lebensgrundlagen erscheint mir so essentiell, dass ich gar nicht wüsste, warum man sich dafür nicht einsetzen sollte. Als ich feststellte, dass man den größten Hebel bzgl. der Reduzierung von CO2-Emissionen im Bereich der Energienutzung erzielen kann, entschied ich mich Ingenieurswissenschaften zu studieren. Neben dem Studium engagierte ich mich zuerst einige Jahre im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit ehrenamtlich. Im Laufe der Jahre hinterfragte ich die Entwicklungszusammenarbeit immer kritischer. Sehr viele Projekte haben entweder keinen oder nicht den erwünschten Effekt haben. Zudem finde ich per se sehr fraglich mit einem westlichen Mindset in ein anderes, vermeintlich unterentwickeltes Land zu gehen und dort irgendetwas verändern zu wollen. So entschied ich mich Anfang der 10er Jahre lokal zu engagieren, nach dem Motto: „Think globally, act locally“.

Links:

https://www.klimaentscheid-frankfurt.de

info@klimaentscheid-frankfurt.de

Zwischenspielmusik "Chilling with Jr." vom Pseudosound

https://www.reverbnation.com/pseudosound

Wandelpunkt Podcast

Interviews mit Leuten, wie du und ich, die Nachhaltigkeit vorantreiben.

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kontakt@wandelpunkt-podcast.de
42 Minuten
Die Nachhaltigkeitshelden Fabienne Horlaville & Thomas Klir aus Frankfurt haben beide Informatik in Darmstadt studiert. Durch Kurzarbeit haben sie ihre freie Zeit genutzt, neue Wege zu erkunden. Sie tüfteln jetzt an einer neuen Platform, um Interessen zu vereinen und nachhaltige Angebote sichtbarer zu machen.

Im März 2021 haben wir mit Ihnen über die Motivation etwas zu tun, bewusster werden und natürlich ihren Wandelpunkt geredet.

Das Thema Nachhaltigkeit hat Fabienne schon länger interessiert aber wie es vielen damit

geht, kam es ihr sehr aufwendig und sperrig vor, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen.

Mit dem Projekt Nachhaltigkeitshelden, das aus einem Design Thinking Workshop

entstanden ist, erhielt das Thema dann Einzug in ihr Leben. Sie setzt sich seit dem viel mehr

damit auseinander, mit welchen auch oft Kleinigkeiten sie nachhaltiger agieren kann. So ist

ihr Bad mittlerweile so gut wie plastikfrei und auch beim Einkauf achtet sie viel mehr auf die

Verpackung und Herkunft der Dinge. Super simpel aber mit großer Wirkung.

Bei Thomas ist es ähnlich, der Workshop hat die Aufmerksamkeit für das Thema gefördert und seit dem

Beginn der Unternehmung achtet er in vielen Bereichen viel stärker auf nachhaltiges

Handeln und versucht sich auch in diversen nachhaltigen DIY, wie z.B. Hafermilch,

Apfelessig und eine Wurmkiste. Einige der Umsetzungen könnt Ihr auch auf dem Instagram

Account Nachhaltigkeitshelden sehen - immer Donnerstags kommen dort generell neue DIY

Ideen dazu.

"Mit den Nachhaltigkeitshelden haben wir uns zum Ziel gesetzt, lokale Anbieter:innen nachhaltiger Produkte und Menschen, die nachhaltiger leben und konsumieren wollen,  zusammenzubringen. Hierfür entwickeln wir eine sichere, digitale Karte, auf der z.B. Unverpacktläden, nachhaltig agierende Cafés und Restaurants, Geschäfte für nachhaltige Mode und Kosmetik und weitere öffentliche, nachhaltige Anlaufstellen (ÖnAs), wie z.B. Bücherschränke und Glascontainer zu finden sind. Die Plattform legt dabei den Fokus auf die Community, die vorhandene Locations bewerten, neue Liebelingsorte vorschlagen und ÖnAs selbstständig eintragen kann. Die Karte bietet somit einerseits die Möglichkeit, Greenwashing zu verhindern und andererseits Nachhaltigkeit einfacher in den eigenen Alltag zu integrieren."

Links:

https://maps.nachhaltigkeitshelden.de

https://www.instagram.com/nachhaltigkeitshelden

https://www.facebook.com/Nachhaltigkeitshelden

https://www.linkedin.com/company/nachhaltigkeitshelden

Zwischenspielmusik Knuffig" vom Pseudosound

https://www.reverbnation.com/pseudosound

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Interviews mit Leuten, wie du und ich, die Nachhaltigkeit vorantreiben.

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30 Minuten
Johanna Koch engagiert sich für die Verbesserung unserer Welt, sowohl im sozialen als auch im ökologischen Bereich. Nach ehrenamtlichen Tätigkeiten bei Organisationen wie der Tafel, NGOs in Indien und einem Praktikum bei der Flüchtlingshilfe 2011 hat sie "Einmal ohne, Bitte" mitgegründet. Das ist ein Label das hilft, die Sichtbarkeit von Geschäften zu erhöhen, bei denen Kunden die Produkte ohne Verpackung kaufen können.

Februar 2021 sprachen wir mit Johanna über "Einmal ohne, bitte", das Müllproblem und natürlich über ihren Wandelpunkt.

"2018 habe ich das erste Mal Plastik gefastet. Ein kleiner Selbstversuch, der ziemlich viel ins Rollen gebracht hat. Anfangs dachte ich noch – das schaffe ich nie. Nichts mehr in Plastik kaufen – wie soll das gehen? Was anfangs fast unmöglich erschien, war schon nach wenigen Wochen gar nicht mehr so schwer. Ich lernte neue Geschäfte kennen, probierte Rezepte aus und ging das erste Mal mit Tupperdose bewaffnet zur Frischetheke, um dort unverpackt Käse einkaufen."

"Gemeinsam mit meinen Mitstreiterinnen entwickelten wir nach dem Selbstversuch einen Plastikfrei Workshop, der seitdem regelmäßig und an ganz unterschiedlichen Orten durchgeführt wurde. Wir riefen einen Stammtisch ins Leben, um das Müllproblem systematisch anzugehen und starteten das „Sticker Projekt“. Aus diesem Sticker Projekt ist dann „Einmal ohne, bitte“ geworden – ein Projekt, dass seit zwei Jahren kontinuierlich gewachsen ist, für das ich meinen Job gekündigt habe und das seitdem ganz Deutschland erobert."

"Einmal ohne, bitte" holt das Einkaufen mit eigenen Behältnissen aus der Öko-Nische und macht es für jede*n möglich. Egal ob in der Metzgerei, Bäckerei oder beim Imbiss: das Label für müllfreies Einkaufen macht nachhaltige Einkaufsmöglichkeiten sichtbar, bewegt Läden und Kund*innen zum Umdenken und vernetzt Initiativen und Ehrenamtliche deutschlandweit. Kern des Labels ist der Sticker mit dem Schriftzug "Einmal ohne, bitte". An Theken und Schaufenstern angebracht, kennzeichnet er Geschäfte und Lokale, in denen Kund*innen ihren Einkauf in eigene Behälter füllen lassen können.

Links:

https://www.einmalohnebitte.de

https://www.facebook.com/einmalohnebitte

https://www.instagram.com/einmal.ohne.bitte

https://www.rehab-republic.de

Zwischenspielmusik "I exist" vom Pseudosound

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Interviews mit Leuten, wie du und ich, die Nachhaltigkeit vorantreiben.

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50 Minuten
Frauke Fischer ist Tropenbiologin und Dozentin für internationalen Naturschutz und unternehmerische Verantwortung an der Uni Würzburg. Sie ist auch Autorin und Gründerin der Unternehmensberatung "Auf!" mit Schwerpunkt auf Biodiversität und der Schokoladenmanufaktur PERÚ PURO, die Bauernfamilien in Peru direkt unterstützt, den Kakao ökologisch nachhaltig anzubauen und gleichzeitig ein Stück Regenwald zu schützten.

Im Januar 2021 sprachen wir mit Frauke über Biodiversität, PERÚ PURO, die Bedeutung von fairem Handel und transparenter Wirtschaft, Schokolade und natürlich über ihren Wandelpunkt.

"Weil wir nicht hinnehmen wollten, dass 45 Kleinbauernfamilien im abgelegenen Urubambatal in Peru, trotz Einhaltung höchster Sozial- und Umweltstandards keine fairen Preise erzielen konnten, haben wir 2015 PERÚ PURO gegründet. Jetzt importieren wir den biozertifizierten Kakao der Bauern direkt und ohne Zwischenhändler. Wir belohnen sie mit einem Preis, der doppelt so hoch ist wie der Bio-Fair-Trade-Mindestpreis, nicht nur für ihre tolle Arbeit, sondern auch für den Schutz von 900 Hektar Regenwald."

"Der Wandelpunkt für die Gründung von Auf! war meine Zeit in Afrika und die Erkenntnis, dass Unternehmen Hilfe brauchen, wenn gut gemeint auch gut gemacht sein soll."

"Mein Wandelpunkt als Keynote Speakerin und Autorin, war die Erkenntnis, dass ich so sehr viele Menschen an meinem Wissen teilhaben lassen kann"

Links:

Auf!

https://www.agentur-auf.de

https://www.instagram.com/agentur_auf

https://www.facebook.com/Agentur-auf

PERÚ PURO

https://www.perupuro.de

https://www.instagram.com/peru.puro

https://www.facebook.com/perupuroGmbH

Dr. Frauke Fischer

https://www.linkedin.com/in/dr-frauke-fischer

Zwischenspielmusik: "Unclear" vom Pseudosound.

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1 Stunde 6 Minuten
Dr. Christoph Quarch ist ein Philosoph aus Fulda und Gründer der dritten platonischen Akademie (Akademie_3). Feyza Morgül (Opera Civil) aus Frankfurt, mit der wir schon letzten Juli in Folge 7 unseres Podcasts philosophiert haben, ist auch Mitglied der Akademie. Zusammen mit ca. 30 anderen Denkern wollen sie eine geistige Erneuerung der Gesellschaft stimulieren.

Im Januar 2021 haben wir mit den beiden philosophiert, wie wir als Gesellschaft unsere Denkweise ändern müssen, und ob das Durcheinander durch Covid eine Chance bietet, in ein nachhaltigeres und achtsameres System zu wandeln.

Dr. Christoph Quarch: “Ein genauer Zeitpunkt, an dem die Entscheidung fiel, eine neue Platonische Akademie zu gründen, lässt sich nicht fixieren. Vielmehr ist die Idee dazu über Jahre in mir gewachsen. Die akademie_3 ist genau genommen die Antwort auf eine Frage, die mich seit Jahrzehnten umtreibt: Warum bleibt eine umfassende gesellschaftliche Transformation noch immer aus, obwohl es zahlreiche hochkompetente Menschen und Organisationen gibt, die daran arbeiten und obwohl auch der Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel zwingt. Die einzige Antwort, die ich gefunden habe, lautet: Weil es an Begeisterung fehlt. Es fehlt ein verbindender und beflügelnder Geist, der die Transformationswilligen zu einer globalen Kraft zusammenführt. Es fehlt an einem neuen geistgewirkten Narrativ. Landebahnen für den Geist zu bauen bzw. einen Garten anzulegen, in dem Geist wachsen kann: Das ist das Beste, was wir tun können, um der umfassenden Transformation den Weg zu bereiten.

Eine besondere Rolle bei diesem Erkenntnisprozess spielt die Begegnung mit einer Schamanin, in deren Folge ich eine innere Gewissheit darüber gewonnen habe, dass dies mein Lebensthema ist.“

Feyza Morgül: “Mein Wandelpunkt ist ein Prozess, der nicht aufhört, wenn man davon ausgeht, wann hast du dich irgendwie verändert oder wieso bist du anders.

Was bedeutet eigentlich Wandelpunkt?

Ich gehe davon aus, dass Wandelpunkt bedeutet, eine Wahrnehmung zu bekommen, für die aktuelle Situation und eben nicht mehr nach gewohntem Dienst nach Vorschrift etwas zu tun, was einfach nicht mehr richtig ist.

Das hatte ich in einem Kaufhaus, in dem ich mir ein Shirt holen wollte und plötzlich gehörte alles um mich herum zusammen. Dieser Stapel von Shirts in allen möglichen Farben und allen möglichen Größen, der noch im Lager hundertfach lag, der produziert wurde, hundertprozentig in Asien unter, damals auf jeden Fall, unmenschlichen Bedingungen, mit Chemikalien die nicht nur für die Menschen die das produzieren, sondern auch die, die’s anziehen ungesund sind und am Ende, wenn ich die Sachen wasche das Ganze auch noch ins Abwasser geht.”

Links:

Christoph Quarch: www.christophquarch.de

Feyza Morgül: www.opera-civil.de

Die dritte platonische Akadamie: https://akademie-3.org/

Ein bisschen Geschichte: https://de.wikipedia.org/wiki/Platonische_Akademie

Zwischenspiel “Pseudosystems” von Pseudosound. https://www.youtube.com/watch?v=Wh_LUvXiDfc

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2 Minuten
Mitteilung zum Jahresende 2020

Hallo liebe Podcast Hörerinnen und Hörer, wir müssen euch nicht erzählen, dass 2020 ein verrücktes Jahr war. Nichts desto trotz haben wir durchgehalten und elf Interviews mit motivierten Menschen und ihren vielfältigen nachhaltigen Projekten aufgenommen.

Was sie alle verbindet ist, dass aus einem Wandelpunkt eine Idee geboren wurde. Diese Idee brauchte eine oder zwei Personen und etwas Mut und Zuversicht!!! Dann wurden daraus Projekte und diese Projekte bewegen nun etwas und zwar in die nachhaltige Richtung!

Teilweise haben sie Arbeitsplätze geschaffen und sind sogar zu richtigen Firmen herangewachsen.

Es hat uns persönlich auch viel Spaß gemacht, mit unseren Gästen über die spannenden Themen wie Artenvielfalt, Lebensmittelrettung und Müllvermeidung zu reden oder zu philosophieren, wie wir unsere Gesellschaft zum Wandel bewegen… und dazu bedanken wir uns recht herzlich bei allen Beteiligten.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit neuen Interviews, aber davor legen wir diesen Monat eine kurze Pause ein. Im Frühjahr 2021 sind wir wieder für euch da.

In der Zwischenzeit holt eure Ideen aus der Schublade und schmiedet neue Pläne…

Findet euren persönlichen Superpower und guckt, was ihr damit anstellen könnt. Also ganz nach dem alten Hortus-Netzwerk-Motto: Machen ist wie wollen, nur krasser!

Wir freuen uns jetzt schon darauf, euch dann darüber zu interviewen.

Vielen Dank für euer Zuhören und eure Unterstützung in unserem ersten Jahr und bitte empfehlt unseren Podcast weiter.

Und vergesst nicht:

Erzählt es Freunden und Familie, Bekannten und Fremden, heult es in die Silvesternacht hinaus und ruft es von den Dächern.

Wir sind im Wandelpunkt angekommen.

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37 Minuten
Petra Kress ist eine Grafikdesignerin aus Frankfurt, die sich vor ein paar Jahren entschieden hat ihren Plastikkonsum zu reduzieren.2018 hat sie zusammen mit Sabine Wanner die private Initiative "Plastik sparen" ins Leben gerufen.

Im Oktober 2020 haben wir mit Petra darüber geredet, wie Plastik unsere Gesundheit negativ beeinflusst, über das Verpackungsdilemma und natürlich ihren persönlichen Wandelpunkt.

Wie kommt es, dass Plastik z.B. als billigster Füllstoff in Cremes und Seifen verwendet wird, wenn man überlegt, was es doch eigentlich für ein Aufwand ist, Plastik überhaupt erst herzustellen? Ölvorkommen müssen aufwendig erforscht werden, mit riesiger Maschinerie wird in die Erde gebohrt und das Rohöl gefördert. Dann wird es um die ganze Welt geschickt, um schließlich in Raffinerien zu den Grundstoffen hergestellt zu werden, aus denen später verschiedene Kunststoffarten entstehen. Puh! Aber nur ca. 8% des Rohöls wird zur Plastikherstellung verwendet, es ist ein Nebenprodukt unseres Hungers nach Energie!

“Ich bin die Ideengeberin und der kreative Kopf von Plastik sparen . Für mich sind gesunde Ernährung und der nachhaltige Umgang mit Natur und Umwelt, wichtige Säulen in meinem Leben. Ich möchte für meine Kinder eine Welt hinterlassen, die lebenswert ist. Viel zu lange habe ich gezögert mich für Veränderung einzusetzen. Mit Plastik sparen möchte ich ab sofort einen Beitrag dazu leisten, dass mehr Menschen – viel mehr Menschen – Plastik im Alltag einsparen. Ein kleiner Schritt, ja, aber ein Anfang, der ganz viel positive Veränderung auch in dein Leben bringen kann.”

“Veränderung fängt im Kleinen an. Wenn viele Menschen Veränderung möchten, dann können sie diese bereits durch kleine Taten erreichen. Plastik beim Einkaufen einzusparen ist unsere Möglichkeit, Unternehmen zum Umdenken anzuregen. Unser verändertes Konsumentenverhalten verändert damit auch die Angebote und zwar sichtbar … unverpacktes Obst und Gemüse wird in den Supermärkten angeboten, Einkaufen mit eigenen Behältern an den Frischetheken wird möglich, Unverpacktläden und FoodCooperativen entstehen, die Solidarische Landwirtschaft wird immer stärker nachfragt und vieles vieles mehr . Je mehr Menschen aktiv werden, desto mehr ändert sich. Und Plastik sparen ist so viel mehr als einfach Plastik einzusparen. Plastiksparen macht glücklich, es gibt dir und deiner Familie ein gutes Gefühl nachhaltiger und gesünder den Alltag zu meistern. Es lohnt sich also. ‘Plastik sparen fängt im Kopf an und damit ist klar’ jede*r kann Plastik sparen.”

Mehrere Informationen über das Plastik sparen und wie ihr mitmachen könnte, findet ihr auf:

https://www.plastiksparen.de

https://www.facebook.com/plastiksparen

https://www.facebook.com/groups/plastiksparen

https://www.instagram.com/plastiksparen

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38 Minuten
Aron Murru entschied sich seinen Angestelltenjob zu kündigen, um als junger Unternehmer einen neuen Weg zu gehen.

2018 hat er, zusammen mit Leon Franken und Sven Bock die Firma KarmaKollektiv gegründet. Jetzt verkaufen sie Bio-Tee und Kaffee in Mehrweg-Gläsern.

Aber das Produkt ist nur der Weg zum Ziel. Ihre Vision ist nachhaltiges Wirtschaften als Standardmodell zu entwickeln.

Im September 2020 haben wir mit Aron über Tee, Inklusion, nachhaltige Wirtschaft und natürlich seinen Wandelpunkt gesprochen.

“Mit dem KarmaKollektiv gehen wir neue Wege des Wirtschaftens: Fairer und teils direkter Handel von Bio-Rohstoffen, Inklusion durch Kooperationen mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung und mit dem Gerüst der Kreislaufwirtschaft. So profitieren nicht nur die Bäuer*innen und sozial benachteiligte Menschen, sondern auch die Umwelt freut sich über Mehrweggläser und kompostierbare Verpackungen.”

"In meiner Kindheit auf dem Dorf in Niedersachsen bin ich schon früh in Berührung mit den Kreisläufen der Natur gekommen. Alles was nicht aufgegessen wurde haben die Hühner bekommen oder landete auf dem Kompost. Diese Reststoffe wurden auf wundersame Weise wieder zu Pflanzen und Eiern und landeten wieder auf dem Teller."

"Ein ewiger Kreislauf und für mich das normalste der Welt. Nach einigen Jahren in der Stadt hat mich das Schicksal wieder zurück zu den Kreisläufen gebracht und ich habe habe mich gefragt, warum Konsum immer schädlich für Mensch und Umwelt sein muss und habe beschlossen zu zeigen, dass es auch anders geht: mit Kreisläufen, Inklusion und fairem Handel geben wir der Natur und unseren Mitmenschen etwas zurück!"

Die KarmaKollektiv Homepage: https://karmakollektiv.berlin

Der Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung: https://www.bwb-gmbh.de

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42 Minuten
Daniel Anthes ist ein Food- & Nachhaltigkeits­­enthusiast, Redner, Berater und Buch-Autor aus Frankfurt am Main. Seine Leidenschaft ist, gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu arbeiten. 2019 hat er das Startup Knärzje gegründet und braut nun Zero Food Waste Brotbier aus aussortiertem Biobrot.

Im August 2020 haben wir mit Dan telefoniert und uns über seinen Wandelpunkt, die Lebensmittelverschwendung und natürlich auch Bier, unterhalten.

Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit mit dem gemeinnützigen Verein ShoutOutLoud, als Autor des Buches  „Weil wir Essen lieben – vom achtsamen Umgang mit Lebensmitteln” und durch Veranstaltungen von Zero-Foodwaste-Workshops, versucht Dan die Gesellschaft auf das Problem Aufmerksam zu machen.

2019 hat er das Startup Knärzje gegründet, wo er Genuss und Nachhaltigkeit zusammenbringt, indem er Zero Food Waste Brotbier aus aussortiertem Biobrot braut.

“Ich habe zwei Wandelpunkte gehabt. Der erste war, als ich in einer verfrühten Sinnkrise war; in meinem ersten Job als Unternehmensberater in einem großen US Konzern stellte ich mir am Ende des Arbeitstages zu oft die Frage – Was hat man nun eigentlich wirklich geschafft?”

“Obwohl ich da schon im Bereich Nachhaltigkeit aktiv war und so gesehen für interne Schulungen verantwortlich war, so war es mir eben nicht handfest genug. Dann habe ich angefangen zu schauen, was ich in meiner Freizeit eben machen kann. Dann bin ich erst mal so richtig auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam geworden.“

“Und dann kam der zweite Wandelpunkt. Ich konnte über Foodsharing das erste Mal Lebensmittel retten . Das ist eine bundesweite Plattform, wo man als Privatperson Lebensmittel retten kann, beispielsweise von Supermärkten. Ich war damals eingetragen bei einem Filialbäcker, der abends aussortierte Backwaren weiter gegeben hat. Da war ich mehr oder weniger aus Zufall mit dem Auto unterwegs und war aber dann glücklich, weil das Auto voll war, mit aussortierten Backwaren! Das war ein Eye-Opener für mich, der Wandelpunkt, wo ich gemerkt habe, hier wird tagtäglich so viel Gebackenes in den Müll geschmissen, wenn nicht so Initiativen wie Foodsharing aktiv sind.”

Es ist geschätzt, dass in Deutschland ca. 18 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich verschwendet wird. In Privathaushalten werden ca. 82 Kilogramm pro Kopf und Jahr in den Müll geworfen.

Mehr Details über Lebensmittelverschwendung in Deutschland, findet man in dieser Studie des WWF: https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/WWF_Studie_Das_grosse_Wegschmeissen.pdf

https://www.danielanthes.com

https://www.knaerzje.de

Dans Buch: „Weil wir Essen lieben – vom achtsamen Umgang mit Lebensmitteln”

http://shoutoutloud.eu

https://foodsharing.de

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45 Minuten
Markus Gastl, Krankenpfleger aus Herrieden in Bayern, hat die Idee des Drei-Zonen-Gartens entwickelt, das Hortus-Netzwerk gegründet und setzt sich für die biologische Vielfalt im eigenen Garten ein. 

Im Juli 2020 saßen wir zusammen und haben uns über seinen Wandelpunkt, Hortus-Gärten, die Vielfalt und die Gesundheit der Natur unterhalten.

Durch eine zweieinhalb Jahre lange Radreise von Feuerland bis nach Alaska (2000 bis 2003) hat Markus nicht nur die Schönheit der Natur bewundern gelernt, sondern auch bewusst gesehen, wie wir Menschen sie zerstören.

"Ich hab Tränen des Glücks geweint, über diese unglaubliche Schöpfung die es auf dieser Erde gibt, aber auch Tränen der Trauer, über die unglaubliche Naturzerstörung, die es in jedem Land meiner Reise zu sehen gab."

Tief beeindruckt von seiner Reise, überlegte er, was er als kleiner Mensch tun und wie er der Natur etwas zurück geben kann. Er beschloss einen Garten anzulegen, den Hortus Insectorum, der nicht nur ihm nützt, sondern gleichzeitig auch der Natur.

2010 hat er das Hortus-Netzwerk gegründet. Das Netzwerk ist kein Verein sondern eine locker organisierte Gruppe von Personen mit gleichen Interessen, die sich im Netzwerk Forum und auf Facebook austauschen und sich sogar gegenseitig tatkräftig unterstützen.

2014 kam der Hortus Felix dazu. Beide Gärten können bei öffentlichen Führungen besichtigt werden.

In 2018 wurde Markus auf Grund seines Engagements mit der “Bayerischen Staatsmedaille für herausragende Verdienste um die Umwelt” ausgezeichnet.

Das Hortus-Netzwerk wurde 2019 von der UN Dekade als "herausragendes Projekt" ausgezeichnet.

Mehr Information über Markus, seine Gärten und seine Bücher, findet man auf seiner Homepage:

https://www.hortus-insectorum.de

Mehr über das Hortus Netzwerk, inklusive Links zu anderen Gärten und wie man mitmachen kann, findet man auf:

https://hortus-netzwerk.de/

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56 Minuten
Feyza Morgül, geborene Frankfurterin aus interkulturellem Haushalt, ist eine Möglichmacherin, die sich damit beschäftigt, viele verschiedene Projekte zu unterstützen und zu vernetzen, und so Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Im Juni 2020 saßen wir zusammen und haben uns nicht nur über ihre aktuellen Projekte unterhalten, sondern auch über die Philosophie, die hinter dem Wandel steckt.

Feyza hat BWL, Politikwissenschaft, Philosophie und Soziologie studiert, mit Schwerpunkt auf Demokratieentwicklung und internationaler Politik.

2006 gründete sie Opera Civil, eine "Hilfe als Dienstleistung"  für die Zivilgesellschaft, die die Kraft für den Wandel befördert. Fokus bei ihrer Arbeit ist, die Zivilgesellschaft zu unterstützen, ihre Alternativen zu kommunizieren, zu verstärken und damit das "falsche / zerstörerische und schadende System des Wachstums" zu verändern.

http://www.opera-civil.de

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55 Minuten
Nowato ist ein Unternehmen gegründet von den französischen Schwestern Elisabeth und Severine Felt. In 2011 haben sie ihre Berufe in der IT Branche an den Nagel gehängt und sich auf einen neuen Weg gemacht. Seitdem bieten sie wasserlose Toiletten-Systeme, also no water toilets, zum kaufen und mieten an.

Im Mai 2020 haben wir die beiden interviewt und sie haben uns über ihren gemeinsamen Wandelpunkt erzählt und wie sie dazu gekommen sind, Trocken-Toiletten zu entwerfen & bauen.

Elisabeth hat im Umfeld Innovationsbereich gearbeitet und trotz spannender Projekte fehlte ihr der Sinn darin. Sie wollte etwas tun, wobei sie mit vollem Geist dahinter stehen konnte.

Sie hatte immer im Hinterkopf gehabt selbständig zu werden und ihr eigenes Ding zu machen, etwas, was ihre Seele erfüllt.

Als Softwareentwicklerin gefiel Severine die spielerische Seite der Problemlösung sehr, aber nichts desto trotz konnte sie sich nicht vorstellen, noch 40 weitere Jahre vor dem Bildschirm zu hocken. Dann kam die Finanzkrise 2008 und sie wurde entlassen…

Sie holte sich ein Masters in Wirtschaft und als sie damit fertig war, war Elisabeth gerade in Elternzeit.

Motiviert durch das Tante & Muttersein und die ständigen schlechten Nachrichten über die Klimakatastrophe, entschlossen sich die beiden, zusammen etwas neues und nachhaltiges auf die Beine zu stellen…

Die Entsorgung von menschlichen Abfällen ist ein sehr wichtiges Thema heutzutage. Dazu gehören nicht nur Hygiene-Aspekte, sondern auch die Verschwendung und Verschmutzung unseres wertvollen Trinkwassers, der Verlust von Biomasse und die damit verbundene niedrige Kohlenstoffspeicherungskapazität unserer Böden. Um das Problem zu lösen, müssen wir aufhören, den Kohlenstoffzyklus zu stören. Wir müssen unsere Agrar-Industrie umgestalten und Biomasse und Mikroorganismen in der Erde wieder aufbauen.

Dafür braucht man Kompost und Humus.

Mit Nowato tragen Severine und Elisabeth zu dieser Lösung bei. Trocken-Toiletten sind eine nachhaltige Alternative zu den Chemie-Klos. Sie sind viel angenehmer als ein Plumpsklo und sind geeignet für Gärten, Parks, Autobahnraststätten, Festivals und sogar für zu Hause!

Die Nowato-Toiletten sind in der Region gebaut und unterstützen kleine Holzwerkstätten.

Mehr Information über die Toiletten, die verschiedenen Modelle für Innen & Außenbereich und wie man sie mieten und kaufen kann, findet ihr auf ihrer Webseite: https://www.nowato.com

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

Facebook: https://www.facebook.com/nowato/

Instagram: https://www.instagram.com/nowato.frankfurt/

Twitter: https://twitter.com/nowato_GmbH

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65 Sekunden
Vorschau zum Interview mit den französischen Schwestern Elisabeth und Severine Felt, Gründerinnen von Nowato. In 2011 haben sie ihre Berufe in der IT Branche an den Nagel gehängt und sich auf einen neuen Weg gemacht. Seitdem bieten sie wasserlose Toiletten-Systeme, also no water toilets, zum kaufen und mieten an. Im Mai 2020 haben wir die beiden interviewt und sie haben uns über ihren gemeinsamen Wandelpunkt erzählt und wie sie dazu gekommen sind, Trocken-Toiletten zu entwerfen & bauen.
39 Minuten
Manfred Fußnecker ist ein Sozialpädagoge aus Frankfurt am Main. In 2018 hat er, gemeinsam mit Gleichgesinnten und in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Rhein-Main des VCD Landesverbandes Hessen, das Projekt “Lastenradler Frankfurt” gegründet.

Im April 2020 haben wir mit Manfred telefoniert und über seinen persönlichen Wandelpunkt und sein Projekt geredet.

“Es ist schwierig für mich jetzt so einen ganz konkreten Punkt zu benennen, an dem es ein davor gab und ein danach.

Es hat sich mehr so entwickelt.

Es war so ein Prozess, dass ich mir überlegt habe, was kann ich selbst auch auf die Beine stellen, um etwas zu bewirken… also in dem Sinne, dass sich die Umstände ändern, in die Richtung, die ich richtig finde.

Es gibt mehrere Sachen, die ich einfach mitbekommen habe. Ich habe ein ziemlich wichtiges Buch gelesen, was mich sehr bewegt hat… von Bruno Latour “Kampf um Gaia” und dann habe ich diesen Film gesehen, “Tomorrow”, der viele Projekte vorstellt, die sich in Richtung Veränderung auf den Weg gemacht haben.”

Manfred ist ein leidenschaftlicher Radler, der seit vielen Jahren keinen Familienwagen mehr hat. Wenn er etwas transportieren muss, fährt er sein Lastenrad.

Mit dem Projekt “Lastenradler Frankfurt” werden kostenlose Lastenräder zur Verfügung gestellt. Es wird darauf Wert gelegt, dass die Räder für ALLE da sind. Nur eine Internetverbindung und eine E-Mail-Adresse sind erforderlich, um ein Rad zu buchen.

Auf der Webseite https://www.main-lastenrad.de sind die verschiedenen Fahrräder, sowie Abholstationen zu finden.

Das Projekt, wie so viele Projekte, lebt durch die Unterstützung der Gemeinde. Falls du Fahrräder gern reparierst, eine gute Stelle für eine Abholstation kennst oder sogar ein Lastenrad anzubieten hast, schicke einfach eine E-Mail an post@main-lastenrad.de .

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

Die Projekt-Homepage: https://lastenradler-frankfurt.de

Um die Räder auszuleihen: https://www.main-lastenrad.de

Um Geld zu spenden: https://www.main-lastenrad.de/unterstuetzt-uns

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50 Sekunden
Vorschau zum Interview mit dem Sozialpädagogen Manfred Fußnecker, in dem er mit uns über seinen persönlichen Wandelpunkt und das Projekt Lastenradler Frankfurt spricht. Das komplette Interview erscheint am 28.5.2020. “Lastenradler Frankfurt” ist ein kostenloser Lastenradverleih und wurde 2018, in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Rhein-Main des VCD Landesverbands Hessen, von Manfred Fußnecker mitbegründet.  Im April 2020 haben wir telefoniert und uns über seinem persönlichen Wandelpunkt und das daraus entstandene Projekt unterhalten.