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Ruhrpodcast Archiv

171 Episoden
19 Minuten
André kommt aus Duisburg, lebt seit 12 Jahren in Berlin und ist seit acht Jahren Sexarbeiter. Aufgrund der Heimatbesuche ist er in das Duisburger Dominastudio „Bizarrer Bahnhof Neumühl“ eingestiegen und hat dort gemäß eigenen Aussagen ein gutes Kundenumfeld (Männer und Frauen). Uns interessierten u. a. die Fragen: Wie funktioniert denn Sexarbeit in der Corona-Krise? Wie läuft es mit dem Hygienekonzept? Wie soll man 1,5 Meter Abstand halten?
Nimmt man als Sexarbeiter Erlebtes mit nach Hause? Berufsverband Im Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen setzt André sich mit anderen Aktiven für die Rechte von Menschen in der Sexarbeit ein und kämpft gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung seines Berufes. Als Pressesprecher ist ihm besonders wichtig Sexarbeit als offiziellen Beruf zu vermitteln und in diesem Zusammenhang auch über Einstiegs- sowie Ausstiegsangebote nachzudenken. Pressearbeit Gerade aktuell ist die Nachfrage der Presse wohl recht hoch, sagt André. Es bestehe folglich ein Interesse an der Sexarbeit und dies sei selbstverständlich systemrelevant. Es sei nicht hinzunehmen, dass Physiotherapeuten bereits seit Monaten wieder voll arbeiten können, Friseure und selbst Tattooartists mit vollem Körpereinsatz bei der Sache sein dürften, nur Sexarbeiterinnen und -arbeiter nicht. Die Forderung Gefragt danach, was sein Wunsch für die zukünftige Ausrichtung von Politik und Verwaltung, bezogen auf seine Profession sei, sagt André: „Ich wünsche mir, dass sie mit uns sprechen und nicht nur über uns.“ Eine Folge, die kurz aber knackig ist und in für uns völlig ungewohnter Umgebung aufgezeichnet wurde. Weitere Info:
https://berufsverband-sexarbeit.de/
https://www.dominus.berlin/
https://www.durian-pr.de https://www.ruhrpodcast.de
44 Minuten
Kurz vor einem Gig ließ es sich Hennes Bender nicht nehmen, noch schnell zu dieser Folge beim Ruhrpodcast aufzuschlagen. Und es ist nicht irgendeine Folge, nein, es ist Folge NR. 50! Bämm, wer hätte das gedacht, als wir letztes Jahr mit dem Ruhrpodcast um die Ecke kamen? Sträter-Bender-Streberg-Podcast Dabei ist Hennes Bender schon selber seit langer Zeit Podcaster und parliert in unregelmäßigen Abständen mit Torsten Sträter und Gerry Streberg. Anlässlich ihres 75sten Jubiläumspodcasts, gesendet vor einigen Wochen, hatten sie zudem noch den wunderbaren Jochen Malmsheimer zu Gast. Man kennt sich eben im Ruhrgebiet. Einige Stationen Worüber wir in der Folge fast gar nicht sprachen, sind die bemerkenswerten Stationen, die Hennes im Laufe der letzten drei Dekaden gemeistert hat. Einige Beispiele: 2002 „Rock Am Ring“ und „Rock Im Park“ dazu noch „Zimmer Frei“, „TV Total“, „Nightwash“ und „Quatsch Comedy Club“. 2004 kam die zweite CD „Noppen am Griff“. Auftritte in Österreich und der Schweiz. Michael Mittermeier holt ihn für seine „Saturday Night Live“. „Bester Newcomer“, Gewinner des Deutschen Comedypreis. 2005, zweimal „Tokio Hotel“ „Genial Daneben“, „7 Tage, 7 Köpfe“, „Frei Schnauze“ und „1LIVE Comedy Tour“. Dritte CD „KOMM GEH WEG“. 2006 spielt er bei der Eröffnung der „Reit-WM“ in Aachen auf einer Bühne zwischen BAP und BANANARAMA. Nominiert für die 1LIVE KRONE als „bester Komiker“. 2007 dreht er für die „Sesamstrasse“ (NDR). Fester Moderator des WDR-Kabarettfestes auf Radio WDR5. Deutscher Comedypreis als Ensemblemitglied der RTL-Impro-Show „Frei Schnauze XXL“. 2009 auf Gastspielreise mit dem Quatsch-Comedy-Club in Hong Kong. „Hörspieler des Jahres“ und so weiter und so fort. The Who
Neben zahlreichen Veröffentlichungen von Hörbuch-CDs, DVDs, Büchern und gelegentlichen Auftritten mit seiner Band »Burger Queen«, hört er auch gerne Platten, am liebsten solche von The Who. Er geht auch gerne auf Konzerte, am liebsten auf solche von The Who. Aus diesem Grund sollte die Folge zunächst „Whomor im Ruhrgebiet“ heißen, was wir dann aber doch bei der Idee beließen. Unter dem Strich trifft ein gutgelaunter Talkgast Hennes Bender auf einen Host Zepp Oberpichler in Feixlaune und in Summe lassen sie fast eine dreiviertel Stunde wie fünf Minuten aussehen. Und am Ende stellen sie fest: „Duisburg hat schöne Vegetarier“. In diesem Sinne. Weitere Info: www.hennesbender.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
42 Minuten
Googelt man nach Roland Donner, findet man ihn als Schauspieler, Moderator, Kabarettisten, Comedian und Host einiger Podcastformate wie zum Beispiel den „VUCA Podcast“. Veränderung Seinen Brot- und Butter-Job findet Roland Donner allerdings bei Siemens im beschaulichen Mülheim an der Ruhr. Dort hat er neben einer Anzahl anderer Aufgaben auch die des Change Ambassadors inne. Ein Ambassador ist ein Botschafter der Veränderung. Einer, der über den Wandel in Team-Meetings informiert, der im Haus Veranstaltungen organisiert, der die relevanten News für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bündelt, moderiert und verbreitet. Bühnentier Dabei ist Roland ein Bühnentier. Dies hat er bei ungezählten Auftritten In Fernsehproduktionen, Werbespots, Workshops, Solo-Darbietungen, Moderationen und Ensemble-veranstaltungen unter Beweis gestellt. Diese Erfahrung ermöglicht aber auch einen ungekünstelten Umgang innerhalb seines Jobs bei Siemens, da er „immer auf Augenhöhe“ mit der jeweiligen Gesprächspartnerin oder dem jeweiligen Gesprächspartner kommunizieren kann. Fragen Im Ruhrpodcast gingen wir den Fragen nach, wie zeitgemäß heute noch alt hergebrachte Karrieren sind, die mit Lehre im Betrieb anfangen und mit Verrentung im gleichen Betrieb enden. Wie groß ist die Bereitschaft sich selber zu verändern tatsächlich? Welche Flexibilität kann ich von meinem Arbeitgeber erwarten? Welche kann der Arbeitgeber von den Arbeitenden erwarten? Und schließlich formulieren wir die These: lernen macht Spaß. Wie es dazu gekommen ist? Diesen Podcast hören. Weitere Info: www.roland-donner.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
35 Minuten
„Wir machen Druck – und das seit mehr als 60 Jahren.“ So steht es auf der Homepage. Noch. Ein bisschen Recherche zeigte: In diesem Jahr wird die Wohlfeld & Wirtz GmbH & Co. KG 75 Jahre alt. Das ist schon etwas Besonderes in Zeiten wie diesen, in denen Druckereien und Druckzulieferbetriebe eher schließen, als eröffnen oder Jubiläen feiern. „Wir lösen Probleme“ „Individuelle Lösungen für anspruchsvolle Kunden sind unser Konzept.“ So möchte Sylvia Rost-Vargas ihren Auftrag verstanden wissen und entwickelt und realisiert mit ihrem Team – und gerne auch gemeinsam mit dem Kunden – drucktechnische Wünsche von der Visitenkarte bis zur Festschrift, vom Geschäftspapier bis zum Jahresbericht. Man produziert Mappen, Geschäftsausstattungen, Broschüren, Bücher und Aufkleber. Nicht nur Papier WoWi ist im Laufe der Unternehmensgeschichte immer mit der Zeit gegangen, ist sich Sylvia Rost-Vargas sicher. Aktuell setzt man auf moderne Maschinen, die drucken, stanzen, lasern und veredeln. Das Ganze dann auch mit unterschiedlichsten Werkstoffen: Papier natürlich, Holz, Leder, Plexiglas und bei Bedarf werden auch Kokosnüsse mit einer Gravur versehen. Das macht den Unterschied. Sylvia nennt es Druckkultur. Drucktechnische Spezialitäten Schon mal etwas von Pop-Up-Büchern gehört? Da kommen dem Leser auf einer Doppelseite zum Beispiel Cocktails entgegen, ganze Landschaften, Bäume, Spielszenen mit Kindern und so weiter. Die Erstellung solcher Bücher in kleinen Auflagen ist eine Spezialität aus dem Hause WoWi. „Einfach kann ja jeder“, so Sylvia Rost-Vargas und weiter: „Aber bei den kniffeligen Spezialitäten, da trennt sich die Spreu vom Weizen.“ Weitere Info: www.wowi-druckkultur.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
37 Minuten
Gemäß der Internetseite seines Heimatvereins DSV 98, ist „Christian Vollmert den meisten Wasserballern Deutschlands ein Begriff. Nahezu alle unserer Herrenspieler haben einmal in den diversen NRW-Kadern und Nationalmannschaften mit ihm zusammengearbeitet und schätzen seine Fähigkeiten immens.“ Das ist ja erst einmal eine Ansage. Warum Wasserball? Aber wie kommt man dazu Wasserballtrainer zu werden? Was fasziniert an diesem Sport? Einem Sport mithin, der gerade in Duisburg so eine große und erfolgreiche Geschichte zeitigte und dennoch meist unter dem Radar hindurch flog. Liegt es an der Anzahl aktiver Sportler in diesem Bereich? Selbst Christian Vollmert konnte nur Mutmaßungen darüber anstellen, wie viele Wasserballer es im Ruhrgebiet gibt. Landessportbund NRW Doch es gibt offizielle Zahlen zum Sport im Bundesland. So präsentiert sich der Landessportbund NRW e.V. als die größte Personenvereinigung in Nordrhein-Westfalen. Über seine 126 Mitgliedsorganisationen sind rund 18.100 Sportvereine mit ihm verbunden, die insgesamt über fünf Millionen Mitglieder zählen. In diesen rund 18.100 Sportvereinen sind rund 500.000 Menschen ehrenamtlich engagiert. Davon sind in etwa 154.000 Mitglieder auf Vorstandsebene, 163.800 im Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie 31.200 als Kassenprüfer tätig. „Ohne Ehrenamt geht in den Sportvereinen gar nichts“, ist sich Vollmert, den man auch nur „Coach“ nennt, sicher. Zahlreiche Auszeichnungen Christian Vollmert sammelte mit seinen Mannschaften für den DSV 98 besonders in den 1990er Jahren zahlreiche Erfolge. So war er zum Beispiel in den Jahren von 1990 bis 1996 am Gewinn von neun Deutschen Jugendmeisterschaften beteiligt und dass der ASC Duisburg in 2013 die Meisterschaft in der Bundesliga gewinnen konnte, daran hat auch Vollmert seinen Anteil. Hobby oder Profisport Doch wie sehr man regional und national auch auf der Siegerstraße sein mag, fehlende internationale Spitzenleistungen lassen in Deutschland immer wieder die Frage aufkommen, ob Wasserball noch als Leistungssport betrieben werden kann oder nur noch als Breitensport. Wer im Wasserball Profispieler werden möchte, muss nach Berlin oder Hannover gehen, um seinen finanziellen Unterhalt durch Wasserball zu verdienen. Oder er wagt direkt den Schritt ins Ausland, nach Ungarn zum Beispiel. „Die NRW-Kaderschmiede ist in Duisburg“, ist sich Vollmert sicher und führt weiter aus, „aber wenn Duisburg weiterhin diese Rolle spielen will, muss etwas passieren. Wir brauchen neue Schwimmanlagen und müssen den Sport wieder attraktiv für den Nachwuchs machen.“ Weitere Info: www.dsv98.de
48 Minuten
Ruhrpodcast Folge 46 – Tiergeschichten aus dem Ruhrgebiet – im Gespräch mit Werner Boschmann, Verleger und Eigentümer des Verlages Henselowsky Boschmann aus Bottrop Werner Boschmann ist der erste Interview-Gast im Ruhrpodcast gewesen und somit macht es Sinn ihn in der Folge 46 erneut dabei zu haben. Zur Info: Der Verlag Henselowsky Boschmann bringt ausschließlich Bücher heraus, die das „Ruhrgebiet“, in welcher Form auch immer, zum Thema haben. Seine Autoren leben fast alle im Ruhrgebiet und sind hier stark verwurzelt. Tiergeschichten So ist auch ein aktuelles Buch zu erklären, das da heißt: „Tiergeschichten aus dem Ruhrgebiet“. Unterzeile: Wo Schweine pfeifen, Ziegen moppern und Tauben an das Gute glauben. Was hat es damit auf sich, wollten wir wissen. Welche Tiere stehen für das Ruhrgebiet? An dieser Stelle beginnt Werner mit einem Exkurs zum Thema Taube. Taubenrennen und Taubenringe Wie erkennt man eine Taube? Am Flug, am Ring? In den 60ern gab es noch ordentlich Geld mit Tauben zu verdienen. Man musste sie „schicken“ und dann darauf wetten. Ein großer Spaß für die Männer im Revier. Die Taube war schließlich das Rennpferd des kleinen Mannes. Gezockt wurde, gesoffen wurde. Und gedopt wurde natürlich auch, manche Taube zumindest. Buchverkauf in Corona-Zeiten Boschmann stellt heraus, dass er abhängig vom Umfeld ist, wenn es aktuell um den Einzelhandel, besonders um die Inhaber geführten Buchhändler geht. Durch den Abbruch der Lesungen kommt ein weiterer Negativfakor hinzu, der den Verkauf erschwert. Werner Boschmann spricht Klartext und tritt bestimmt auch dem einen oder der anderen auf die Socken. Weitere Info: www.vonneruhr.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
38 Minuten
Pünktlich zum Sommer 2020 erscheint im Verlag Henselowsky Boschmann das Buch "Beten Sie für uns!" mit der Unterzeile: „Der Untergang der SPD“. Geschrieben hat es Stefan Laurin, der schon im Jahr davor durch „Versemmelt. Das Ruhrgebiet ist am Ende“ auf sich aufmerksam machte. Ein Grund für uns, ihn noch einmal zum Ruhrpodcast einzuladen. Das kleine Problem dabei: Stefan meidet aufgrund der Corona-Pandemie den persönlichen Kontakt derzeit wie der Teufel das Weihwasser. Aus diesem Grund führten wir das Interview per Skype, was durch ungebetene nachbarschaftliche Musikwünsche und sonstige Störungen mitunter zu geringerer Audioqualität führte. Wir haben lange diskutiert, ob wir die Folge aufgrund der geringeren Audioqualität – wie geplant – bringen können, haben uns dann aber dafür entschieden es zu tun. Zurück zum Buch. Heute ist deutlicher denn je: Die guten alten Zeiten sind für immer vorbei. Zeiten, in denen SPD-Oberbürgermeister die Regel waren. Auch die Zeiten, in denen Ratsmitglieder über eine Art Vorkaufsrecht verfügten, wenn sich Städte von Grundstücken oder Häusern trennten? Auch die Zeiten, in denen mit rotem Parteibuch ein Ausbildungsplatz für die Kinder, ein sicheres Pöstchen in der Stadtverwaltung kein Problem waren? – Vorbei? Wir zitieren aus der Verlagsinfo: »Wer den Niedergang der SPD verstehen will, der muss seinen Blick auf deren ehemalige „Herzkammer“ richten: das Ruhrgebiet. Stefan Laurin nennt Ross und Reiter, macht die Entwicklung in seiner Region sichtbar. „Wenn die SPD es nicht mehr schafft, hier erfolgreich zu bleiben, wo ihre Strukturen noch intakt sind, dann schaut sie in einen sehr tiefen Abgrund.“« Stefan Laurin ist gebürtiger Gelsenkirchener, wuchs in Gladbeck und Frankfurt am Main auf, wohnt in Bochum und arbeitet als freier Journalist unter anderem für „Die Welt“, „Die Welt am Sonntag“, die „Jüdische Allgemeine“ und die „Jungle World“. Nebenbei ist er Herausgeber des Blogs „Ruhrbarone“. Über die Entwicklung des Ruhrgebiets schreibt er seit 1996. Und hier der Werbeblock: Stefan Laurin "Beten Sie für uns!" Der Untergang der SPD Titelillustration: Oli Hilbring 128 Seiten · gebunden · 9,90 € ISBN 978-3-948566-01-2 Weitere Info: www.vonneruhr.de www.ruhrbarone.de Foto: Cover des Buches "Beten Sie für uns!" von Stefan Laurin, vor dem Bildschirm, auf dem gerade das Interview läuft.
38 Minuten
Der Projektverlag wurde 1991 gegründet. Das Spektrum des Verlagsprogramms reicht im wissenschaftlichen Bereich von fächerübergreifenden Themen wie Medizinphilosophie oder Musikermedizin bis zu den klassischen geisteswissenschaftlichen Themen. Hier liegen die Schwerpunkte u.a. in der Elementarpädagogik sowie in der Sinologie, die bereits seit den frühen 1990er Jahren in Form der Schriftenreihen „edition cathay“ und „arcus chinatexte“ zum Programm zählt. Innerhalb dieser Schriftenreihen sind ein Erzählband des Literaturnobelpreisträgers 2012, Mo Yan, sowie ein Theaterstück des Literaturnobelpreisträgers des Jahres 2000, Gao Xingjian, erschienen. Das Verlagsprogramm hat sich – ausgehend vom ursprünglichen Schwerpunkt der Geisteswissenschaften – im Laufe der Zeit in die zusätzlichen Bereiche "Sachbuch" und "Belletristik" aufgegliedert. Im belletristischen Bereich sind neben den zahlreichen Übersetzungen aus dem Chinesischen mittlerweile Romane einiger preisgekrönter deutschsprachiger SchriftstellerInnen - wie Werner Streletz, Monika Buschey, Anja Liedtke, Sarah Wedler und Nadine d´Arachart – versammelt. Alle Publikationen zeichnen sich, unabhängig von den Programmschwerpunkten, durch einen hohen kulturellen und zum Teil internationalen Anspruch aus, was sich nicht allein an einigen mehrsprachigen Veröffentlichungen, sondern auch an der Vergabe von Lizenzen nach Russland, in die USA oder nach Ägypten zeigt. Der zum Verlagsnamen ergänzte Slogan "Verlag für Wissenschaft und Kultur" steht somit für unsere programmatische Ausrichtung. Zukünftig werden die Bereiche "Literatur" und "Sachbuch" weiter ausgebaut, wobei Überschneidungen der Literaturgattungen nicht unbeabsichtigt sind. Weitere Info: www.projektverlag.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
40 Minuten
Gavin Karlmeier unterhält beruflich. Ein Zeitungsredakteur sagte über ihn „Gavin redet ohne Auftrag, aber mit Neugierde“. Und auch wir haben uns neugierig mit ihm über die wichtigsten Fragen des Lebens unterhalten. Eine dieser Fragen hat er bereits in einem YouTube-Video beantwortet: „Kann man mit dem Pizzataxi nach Hause fahren?“ Seine Antwort: „Man kann.“ Und er hat es ausprobiert. Als „Internettyp“, wie er sich selbst bezeichnet, unterhält er auf seinen eigenen Kanälen tausende Follower mit Perlen aus seinem Alltag und mit anderen Formaten ebenso On- wie auch Offline-Welt. Im Jahre 2016 startete er einen eigenen Live-Podcast, bei dem er mit seinen Anrufern über ihre Geschichten und Erlebnisse sprach. Gavin arbeitete als Freiberufler bereits für Watson, 1Live und aktuell für den WDR. Wenn Gavin nicht gerade redet, schreibt er. Beruflich zog es ihn nach Berlin und Köln – nun ist der 1989 gebürtige Oberhausener wieder frisch zurück aus Köln ins Ruhrgebiet gezogen und erzählt uns im Podcast mehr zu den Gründen, seinen beruflichen Werdegang und plaudert über skurrile Geschichten, die er als Domian 2.0 während seines Call-in-Podcasts zu hören bekam. Weitere Info: http://gavinkarlmeier.de/zur-person/ https://twitter.com/gavinkarlmeier
49 Minuten
Seit nunmehr 14 Jahren sendet Studio 47 aus Duisburg und war als erste private regionale TV-Station in NRW ein Pionier in Sachen TV aus dem Ruhrgebiet. Inzwischen kann man das Programm von STUDIO 47 in den Städten Duisburg, Oberhausen, Mülheim, Moers, Dinslaken, Wesel, Voerde, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Hünxe, Schermbeck, Hamminkeln, Rees, Alpen, Rheurdt und Angermund empfangen – über Unitymedia, MagentaTV oder Entertain. Anlass der Einladung zum Ruhrpodcast war der erneute Gewinn des Deutschen Regionalfernsehpreis „Regiostar“. Mittlerweile hat der Duisburger Sender diesen Preis bereits zum fünften Mal gewonnen, in diesem Jahr für „Deutschlands besten TV-Beitrag“. Wir klären mit einem mitteilsamen Sascha Devigne, wie sich so ein regionaler Fernsehsender finanziert, was Wachstum in diesem Bereich bedeutet, wo es in den vergangenen Jahren peinlich wurde, wann es Sternstunden gab und welchen Preis man noch gewinnen will. Natürlich wurde wieder viel gelacht und Interessantes ausgepackt. Wer sich also für „irgendwas mit Medien“ interessiert, sollte hier zuhören.
41 Minuten
Daniel Hartmann ist Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft (nach IHK) und hat die Qualifikation zum Immobilienfachwirt (ebz/IHK) in der Tasche. Nach 15 Jahren unter anderem in leitender Funktion bei BNP Paribas Real Estate sowie Colliers International Deutschland hat er vor rund zwei Jahren mit Christian Hansmann das Unternehmen Ruhr Real gegründet. Seine Expertise umfasst exklusive Mandatsbetreuung für Mieter und Eigentümer, Standortanalyse, Projektentwicklung sowie Revitalisierung von Bestandsobjekten. Seine Hauptinteressen liegen dabei auf Gewerbeimmobilien, dem Immobilienmarkt in der Metropole Ruhr und der Projektentwicklung. Im Ruhrpodcast erklärt er woher das klare Bekenntnis zur Region kommt, welcher Art die zu vermittelnden Objekte sein sollten, damit sie erfolgreich vermarktet werden können, wo er Chancen aber auch Risiken in der Region sieht. Kann Vermittlung von Miet- und Kaufobjekten positiven Einfluss auf Stadtentwicklung haben? Was muss eine Stadt heute bieten, um interessant für Investoren zu sein? Wird das Ruhrgebiet jemals eine Metropole sein? Diese und weitere Fragen von Ruhrpodcast-Host Zepp Oberpichler beantwortet Daniel Hartmann in dieser Folge, die besonders den Oberbürgermeistern der Region ans Herz zu legen ist. Wirtschaftsförderer dürfen selbstverständlich auch zuhören ;-) Weitere Info: https://www.ruhr-real.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
40 Minuten
Claudia hat ein Buch geschrieben. Keine leichte Kost, obwohl es einfach geschrieben ist. Einfach aber nicht schlicht. Einfach und gar nicht literarisch. Einfach und doch wiegt es schwer. „Lisa, ich bin einfach“, heißt es, das Buch. Und wenn da nicht diese Unterzeile wäre, könnte man es auf den ersten Blick für ein Kinder- oder Jugendbuch halten. Doch genau das ist es nicht. Lisa kam gesund zur Welt. Einen Tag bevor die Deutsche Nationalmannschaft 1990 Weltmeister wurde. Die Mutter war zu diesem Zeitpunkt 24 Jahre alt. Alle gesund und munter, alle wohlauf. Es war eine Kaiserschnittgeburt und man wollte Lisa zur Beobachtung auf eine andere Station verlegen – so nahm das Unglück seinen Lauf. Lisa wurde mit Krankenhaus-Keimen infiziert. Klebsiellen des Namens und äußerst gefährlich für Neugeborene. Diese Keime haben Lisas Hirn zerfressen. Schock, Panik, Trauer. In wenigen Tagen wird Lisa 30. Ihre Mutter Claudia ist immer noch an ihrer Seite und pflegt sie täglich. Einfach scheint da nichts. Und dann ist da noch diese Unterzeile: „Non cogito sed sum!“ Zu Deutsch: „Ich denke nicht, aber ich bin“. Dieses abgewandelte Zitat von Descartes macht einen Unterschied ums Ganze. Und dennoch gibt es kein Wort der Verbitterung. Eine Ruhrpodcast-Folge, die nicht nur Host Zepp Oberpichler unter die Haut ging und nachhaltig beeindruckte. Also Leute, eine Folge zum Kraft schöpfen: „Audire, ergo sum!“ Weitere Info: https://www.amazon.de/Claudia-Ingenillen/e/B088NM2SLB www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
41 Minuten
In Zeiten von Corona erlebt der Fußball mal wieder ein neues Kapitel seiner langjährigen Geschichte. Die gesamte Fußballwelt ist zur Zwangspause verurteilt. Die ganze Fußballwelt? Nein, ein kleines Fleckchen mitten in Europa beginnt plötzlich wieder mit dem Erwerbskick. Und während es bei den Vereinen der ersten und zweiten Liga um Millionen für Fernsehrechte geht, ist das in der vierten Liga ziemlich schnuppe. Für uns Grund und Anlass einen Fan zu seiner Meinung zu befragen, der qua Geburt sein Herz an den RWO – für Nichtkenner: Rot-Weiß-Oberhausen – verloren hat. Was lag also näher, als den allseits bekannten Szenekenner Frank Herbst vor das Ruhrpodcast-Mikro zu locken? Ein geselliger Plausch über Geisterspiele, Stargagen, Familienfreundlichkeit und – ja, Fußball. Was bei alledem auch noch geklärt wird: Als Ruhrgebietler Fan dieser Mannschaft aus Bayern zu sein geht gar nicht. Gar nicht. Weitere Info: https://crazyunited.de/ www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
56 Minuten
Den Einzelhandelsverband gibt es mittlerweile seit über 100 Jahren. Jeder kann ihm beitreten, vom kleinen Kiosk an der Ecke bis hin zu größeren Unternehmen. „Selbst Amazon könnte uns beitreten“, verrät uns Wilhelm Bommann im Podcast-Interview. Der Verband kümmert sich um die Unterstützung von Einzelhandelsbetrieben. Dazu gehören Unterstützungsangebote zu Bereichen wie Arbeits- und Tarifrecht, eine allgemeine arbeitsrechtliche Betreuung, Unternehmensberatung, die Bereitstellung eines Medien- und Informationsdienstes und vieles mehr. Podcast-Host Frank „Zepp“ Oberpichler und sein Gast unterhalten sich über die aktuelle Corona-Situation und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Einzelhandel. Im Zuge dessen berichtet Bommann, dass es auch schon vor der Coronakrise immer schwieriger für Einzelhändler geworden sei. Die Anzahl der Fachgeschäfte habe sich in den letzten 20 Jahren halbiert, ein deutlicher Strukturwandel sei nicht zu übersehen. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf den Onlinehandel. Aber nicht ausschließlich: Bommann erklärt, welchen Einfluss aktuelle Ereignisse und der Zeitgeist auf seine Arbeit und die der Einzelhändler haben. Durch Corona hat sich Folgendes herauskristallisiert: Die Soforthilfen für Einzelunternehmen hätten zwar gefruchtet, würden aber einer deutlich verschlimmerten Situation nicht standhalten. Wenn es weiterhin wie bisher vonstattengehen sollte, wird sich der Umsatzverlust zwar in Grenzen halten, dennoch sei das Ausscheiden einiger Marktteilnehmer nicht auszuschließen. Eine mögliche Chance für Neuaufsteiger und Startups? Ob Neueinsteiger oder Einzelunternehmer, die sich schon länger auf dem Markt bewegen – eines ist besonders wichtig: sich für den Markt attraktiv zu machen. Werbung ist da ein Stichwort, so Bommann. Doch welche Werbung macht überhaupt Sinn, in welche lohnt es sich zu investieren und in welche nicht? Welchen Einfluss haben Apps wie Localee wirklich auf den Markt? Wie erstellt man ein sinnvolles Konzept für den eigenen Betrieb und welche Rolle spielt dabei die handelsspezifische Zielgruppe und der Standort des Unternehmens? Wie wird unsere Innenstadt wohl in 10 Jahren aussehen? Haben sich dann schon ein paar neue Tierarten in der „Steinschen Gasse“ in Duisburg angesiedelt? All das und vieles mehr besprechen wir in Podcast Folge Nummer 38! Weitere Info: https://ehv-duwes.de/startseite/
40 Minuten
Das Plastic Bomb begann als Fanzine in Duisburg, NRW, Deutschland und beschäftigt sich bis heute hauptsächlich mit Punkrock, Hardcore und Alternative-Musik aller Art. Neben Interviews mit Musikern, Berichten von Live-Konzerten und Szenetreffen, findet man im Heft auch Platten-, Buch-, Comic- und Filmkritiken. Das erste Heft des Plastic Bomb erschien am 1. Januar 1993. Bis heute (2020) erscheint das Heft vierteljährlich, mit einer gedruckten Auflage von 8000 Exemplaren, wird an Abonnenten ausgeliefert und ist im regulären Zeitschriftenhandel zu beziehen. Herausgegeben wird das Plastic Bomb von der Plastic Bomb GmbH mit Sitz in Duisburg. Das Magazin tritt für eine linkspolitisch und antifaschistisch ausgerichtete Punkszene ein, was sich in zahlreichen Artikeln des Heftes widerspiegelt. Parallel zur Zeitschrift hat sich das eigenständige Tonträger-Label entwickelt. Dort sind unter anderem auch Schallplatten und CD’s von Jimmy Keith & his Shocky Horrors, Vageenas, Rasta Knast und zuletzt das aktuelle Album der Richies erschienen. Da das Plastic Bomb kein Ladengeschäft führt, hat es schon vor vielen Jahren begonnen einen Internethandel aufzubauen, bei dem auch szenetypische Kleidung, Schmuck und Accessoires zu finden sind. Im Ruhrpodcast spricht Ronja Schwikowski über ihren Weg von der Jobberin bis hin zur Geschäftsführerin beim Plastic Bomb. Sie berichtet, was Punk für sie heute noch bedeutet, welches Feedback sie nach ihrem Auftritt bei dem WDR-Format „Frau TV“ erhalten hat und warum sie immer noch 24/7 über Schallplatten sprechen kann. Weitere Info: www.plastic-bomb.de
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