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  4. Ruhrpodcast – Folge 51 "Sexarbeiter in Corona-Zeiten"
André kommt aus Duisburg, lebt seit 12 Jahren in Berlin und ist
seit acht Jahren Sexarbeiter. Aufgrund der Heimatbesuche ist er in
das Duisburger Dominastudio „Bizarrer Bahnhof Neumühl“ eingestiegen
und hat dort gemäß eigenen Aussagen ein gutes Kundenumfeld (Männer
und Frauen). Uns interessierten u. a. die Fragen: Wie funktioniert
denn Sexarbeit in der Corona-Krise? Wie läuft es mit dem
Hygienekonzept? Wie soll man 1,5 Meter Abstand halten?
Nimmt man
als Sexarbeiter Erlebtes mit nach Hause? Berufsverband Im
Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen setzt
André sich mit anderen Aktiven für die Rechte von Menschen in der
Sexarbeit ein und kämpft gegen die Diskriminierung und
Stigmatisierung seines Berufes. Als Pressesprecher ist ihm
besonders wichtig Sexarbeit als offiziellen Beruf zu vermitteln und
in diesem Zusammenhang auch über Einstiegs- sowie Ausstiegsangebote
nachzudenken. Pressearbeit Gerade aktuell ist die Nachfrage der
Presse wohl recht hoch, sagt André. Es bestehe folglich ein
Interesse an der Sexarbeit und dies sei selbstverständlich
systemrelevant. Es sei nicht hinzunehmen, dass Physiotherapeuten
bereits seit Monaten wieder voll arbeiten können, Friseure und
selbst Tattooartists mit vollem Körpereinsatz bei der Sache sein
dürften, nur Sexarbeiterinnen und -arbeiter nicht. Die Forderung
Gefragt danach, was sein Wunsch für die zukünftige Ausrichtung von
Politik und Verwaltung, bezogen auf seine Profession sei, sagt
André: „Ich wünsche mir, dass sie mit uns sprechen und nicht nur
über uns.“ Eine Folge, die kurz aber knackig ist und in für uns
völlig ungewohnter Umgebung aufgezeichnet wurde. Weitere
Info:
https://berufsverband-sexarbeit.de/
https://www.dominus.berlin/
https://www.durian-pr.de
https://www.ruhrpodcast.de
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„Ruhrpodcast – Folge 51 "Sexarbeiter in Corona-Zeiten"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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