Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Ruhrpodcast Archiv

171 Episoden
51 Minuten
Peter Bursch ist umgangssprachlich als der Gitarrenlehrer der Nation bekannt. Dies aus gutem Grund: Als Kopf der All Star Band, als Studiogitarrist unter anderem bei BAP und den Bläck Fööss und natürlich durch seine 1969 gegründete und immer wieder neu formierte Band Bröselmaschine. Ebenfalls seit 1969 ist Bursch an verschiedenen Hochschulen und Akademien als Dozent tätig. In Duisburg leitet er im Stadtteil Duissern eine Musikschule. Mit Gitarrenbüchern bekannt Bursch hat inzwischen diverse Gitarrenbücher und Gitarrenschulen veröffentlicht. Den Start zu dieser erfolgreichen Karriere neben der des Live- und Studio-Musikers setzte er 1975 mit seinem Gitarrenbuch, einen niederschwelligen Einstieg in das Gitarrenspiel. Dabei werden mit einem didaktisch durchdachten System abschnittsweise Lerninhalte (meist anhand von Tabulaturen) für das Selbststudium vermittelt. Damit war er der erste Gitarrenlehrer, der sich bewusst für eine Schule „ohne Noten“ engagierte, was ihm zunächst zahlreiche Absagen der großen Musikverlage einbrachte. Inzwischen wären die großen Verlage allerdings froh ihn in ihren Reihen zu wissen – wie das Gitarrenlehrer-Leben so spielt. Oktober 1997
 Eine Schallmauer wurde mit der Verleihung des goldenen Gitarrenbuches für über eine Millionen verkaufter Exemplare im Oktober 1997 durchbrochen. Damit liefert Bursch den Longseller schlechthin, wenn es um den Start in die Welt der sechs Saiten geht. Als Musiker weiter aktiv Neben der Veröffentlichung von weiteren Lehrbüchern, liefert Bursch Auftritte und Workshops auf der weltweit größten Musikmesse, der NAMM Show in Los Angeles u. a. mit Steve Vai, Uli Roth, Billy Sheehan, Albert King und weiteren mehr. Seit 2007 gibt er Gitarren Workshops beim BURG HERZBERG FESTIVAL und spielt regelmäßig mit Bröselmaschine, mit denen er 2018 das 50-jährige Jubiläum mit großer Museumsausstellung in der Cubus Kunsthalle in Duisburg feiert. Im Interview Wir erfahren in dieser Folge viel darüber, wie es ist als Musiker seinen Weg zu finden, wie eine Band beschaffen sein muss, die auf Tour geht und wen man alles in den 60er Jahren in irischen Kirchen treffen konnte. Ein gut aufgelegter Peter Bursch berichtet aus rund 60 Jahren musikalischem Schaffen und lüftet das Geheimnis, wer ihn maßgeblich inspiriert hat. Kleiner Tipp: Eine nicht völlig unbekannte Band aus Liverpool … Weitere Info: https://www.peter-bursch.de/
33 Minuten
Nach einigen Folgen, die den Einzelhandel zum Thema hatten, wollen wir uns mit dem Ruhrpodcast wieder den Kulturschaffenden zuwenden. Was liegt also näher, als ein Gespräch mit Anja Liedtke zu führen, die in diesen Zeiten ihren neuen Roman herausbringt. Ein Ich zu viel Anja beschreibt den Inhalt ihres neuen Werkes so: “Die Protagonistin Ellinor hat das Gefühl, ihr Leben schon gelebt zu haben. Sie ist gescheitert, weil sie sich angepasst und nicht behauptet hat. Im zweiten Leben will sie alles richtig machen. Aber wie geht das?“ Wir waren neugierig und haben nachgefragt. Schwimmen wie ein Delfin oder Bowies Butler Das vorletzte Werk von Anja Liedtke war ein Roman für David-Bowie-Fans. „Aber auch für Identitätsspieler, Liebhaber der Postmoderne und Freunde der Popkultur“, wie Anja schnell ergänzt. Mit diesem Text war sie einige Zeit in Deutschland unterwegs und hat auch immer einen Musiker im Schlepp gehabt, der zu bestimmten Lesestücken entsprechende Songs von David Bowie live gespielt hat. Zur Sprache der Berichterstattung in den Kriegen am Golf und in Jugoslawien Neben weiteren Texten wie »Blumenwiesen und Mienenfelder; Reiseerzählungen aus Israel«, »Stern über Europa« und »Grün Gelb Rot, Ein Heimatroman«, sprachen wir auch die Dissertation von Anja Liedtke zur Sprache der Kriegsberichterstattung über den Golfkrieg an. Und siehe da, die formelhafte Sprache beschwöre das alte Freund-Feind-Bild vom »gerechten Krieg« der »westlichen Welt« gegen den »Diktator«, in diesem Fall Saddam Hussein. Wir trafen auf eine engagierte Autorin, die sich nunmehr der Naturbeschreibung zuwenden möchte. Man darf gespannt bleiben. Weitere Info: https://anja-liedtke.de/ https://ruhrpodcast.de https://durian-pr.de
54 Minuten
Jörn Gedig hat die Marke 4330 Mülheim geschaffen. Wer aus der schönen Stadt an der Ruhr kommt, weiß natürlich, dass es sich dabei um die alte Postleitzahl von Mülheim handelt. Unter diesem Logo bringt Jörn mit seinem Team seit einigen Jahren speziell bedruckte Textilien – nicht nur für die Liebhaberin und den Liebhaber von Devotionalien und Promotionartikel der Stadt Mülheim – auf den Markt. Start auf dem Adventsmarkt Und Markt ist genau das richtige Stichwort. Denn 4330 Mülheim ist mit einem T-Shirt-Stand auf dem Mülheimer Adventsmarkt gestartet und inzwischen ist die Idee zu einer Marke geworden, mit eigenem Ladenlokal in der Mülheimer City und einer Produktionsstätte für zahllose Ruhrgebiets-Accessoires. Erste Erfolge Nachdem man bei dem ersten Marktauftritt alle Shirts verkauft hatte, ging es schnell. Ein Ladenlokal wurde in einem Leerstand direkt neben der Kö von Mülheim gefunden. Man fertigte und bedruckte nicht nur T-Shirts und Hoodies, Mützen, Kappen, Socken und Tassen kamen dazu. Zunächst mit Motiven der einzig wahren Stadt 4330, später auch mit solchen anderer Ruhrgebietsstädte. Das Business entwickelte sich und erste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten eingestellt werden. Dann kam Corona Doch auch die beste Merchandising-Idee, auch der beste Textildruck, auch der pfiffigste Slogan auf dem Shirt hat keine Chance gegen Corona. So musste der Laden geschlossen werden, Umsätze brachen ein, Kunden meldeten Insolvenz an, Gelder blieben aus. Ein Gespräch mit einem, der Ideen hat, diese umsetzen kann und gegen den Tod des Einzelhandels auf Raten kämpft. Weitere Info: https://4330mh.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
45 Minuten
Mike Voigt ist überzeugt: Nach 35 Jahren Schallplatten- und Musikalieneinzelhandel ist er reif für die Rente. Da gibt es doch noch andere Themen in seinem Leben, wie Familie, Reisen und dies und das. Doch sein Herz gehört dem Vinyl. Garagenkinder Der Legende nach beginnt alles auf der Moltkestraße 33 in Duisburg-Duissern und zwar Anfang der 80er Jahre. In einer Garage werden Schallplatten verkauft, einige hundert zunächst. Hier beginnt Mike Voigt als Student zu jobben und wird im Laufe der Jahre schnell Teilhaber am Schallplattenladen 33 1/3, der nach einigen Garagenjahren in das deutlich größere Ladenlokal ein paar Häuser weiter zieht, zur Moltkestraße 47, wo sich das Geschäft heute noch befindet. Alles auf das „Schwarze Gold“ Seit Gründung dreht sich im 33 1/3 alles im die schwarzen Scheiben, das „Schwarze Gold“, wie man im Ruhrgebiet gerne sagt – auch wenn damit gemeinhin oft etwas anderes verstanden wird. Auch durch die „vinyllose Zeit der 90er und frühen 2000er Jahre“ bleibt Mike und sein Laden der Schallplatte treu. „Alle anderen Händler haben gesagt, dass ich mehr auf CD setzen müsste, um zu überleben. Aber ich mochte die nie so richtig.“ Beim 33 1/3 bleibt also alles beim alten, beim Vinyl also. Vinyl is strong again Wir zitieren von der Internetseite des Shops: „So vergingen die Jahre, Toni starb und Mike führte den Laden alleine weiter. Immer wieder kamen einige Aushilfen dazu: Cheesy, Emil, Ricky und wie sie alle hießen. Die Konstante hieß allerdings: Vinyl. Und das ist bekanntlich seit einigen Jahren wieder voll im Trend. Nicht nur die Alten, die es schon immer besser wussten, auch zahlreiche junge Zeitgenossen wenden sich wieder dem Schwarzen Gold zu und kaufen die beidseitig bespielbaren Schallplatten, wo sie anzutreffen sind. Und wo kann man sie besser antreffen, als in freier Wildbahn: Dem Schallplattenladen?“ Und der wurde zum 1. Januar 2021 in neue Hände gegeben. Ein Gespräch zwischen dem Alten und dem Neuen. Weitere Info: www.schallplatten-duisburg.de
1 Stunde 3 Minuten
Das Jahr Zweitausendundzwanzig neigt sich dem Ende. Bevor wir uns in die Winterpause verabschieden, haben wir unser Ruhrpodcast-Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Wir, das sind Frank "Zepp" Oberpichler, Benjamin und Annika vom Ruhrpodcast, dem Podcast für und über Menschen und Projekte im Ruhrgebiet, schwelgen in dieser Folge in Vor-Corona-Erinnerungen, fassen das Jahr mitsamt seinen Gästen noch einmal unterhaltsam zusammen und berichten von den witzigsten Momenten und bekanntesten Gästen. Eines steht fest: Die Themen waren trotz Corona-Pandemie breit aufgestellt, wenn auch der Virus immer thematisch in die Gespräche einfloss. Wir sprachen über Kunst, Kultur, Soziales, Handel, Handwerk, Fußball, Wasserball, Humor, Fahrradfahren, Bürgerentscheide, Verlagsarbeit, Druckerei, Immobilien, Stadtentwicklung, Musik, Veganismus, Veranstaltungsmanagement, Fernsehen, Auswandern, Reisen, Digitalisierung, Sexarbeit, Politik, Social Detoxing, Menschen mit Behinderungen, Medizin, Schule, Kabarett, Mofas, Leerstand, Marxloh und vieles mehr. Insgesamt 43 Gäste – eine gemischte Tüte mit zahlreichen Geschmacksrichtungen und kleinen besonderen Spezialitäten aus dem Ruhrgebiet und Umgebung. Falls ihr eine Folge verpasst habt, hört gerne noch mal rein. Im Jahresrückblick bekommt ihr nochmal einen kleinen Vorgeschmack aller Folgen aus diesem Jahr. Damit verabschieden wir uns vorerst für dieses Jahr von euch und bedanken uns bei allen treuen Hörerinnen und Hörer! Im nächsten Jahr sind wir für euch am Start mit neuen Themen und Gästen! Falls ihr Wünsche, Fragen, Anregungen, Feedback oder Kritik habt – meldet euch gern bei uns via Whatsapp, E-Mail, Telefon oder Brieftaube. Machts gut – schöne Feiertage, ein gutes „Zwischen-den-Jahren“ und einen guten Rutsch wünschen Frank „Zepp“ Oberpichler, Benjamin und Annika vom Ruhrpodcast! PS: Abonniert uns doch einfach auf Spotify, Deezer, Apple Podcast & Co. und verpasst keine neue Folge! Alle Folgen in gesamter Länge gibt es unter http://www.ruhrpodcast.de
37 Minuten
Seit über 80 Jahren ist das Unternehmen Raumdesign Dommers GmbH im Bereich Raumausstattung in Duisburg mit eigenem Ladenlokal erreichbar. Seit über 25 Jahren sind die Raumgestalter auf der Großenbaumer Allee 121 in Duisburg-Großenbaum zu finden. Alles für die Renovierung Auf über 2.500 qm Fläche bietet Dommers in seinem Fachmarkt eine große Produktauswahl, darunter Gardinen, Vorhänge, Gardinenstangen, Gardinenzubehör, Sonnenschutz, Plissees, Teppiche, Insektenschutz, Bodenbeläge, Wanddeko, Tapeten, Farben, Lacke, Lasuren, Laminat, Parkett, Designboden, Korkboden, CV-Bahnenware, Teppichboden, Stoffe, Dekorationen, Heimtextilien, Handtücher, Badaccessoires, Spanndecken und mehr. Produkte zur direkten Mitnahme Als Fachmarkt für Inneneinrichtung und Sanierung mit Baumarkt-Spezialsortiment findet der Kunde vor Ort vieles für die Raumausstattung, das eigene Zuhause oder für die gewerbliche Objektausstattung – und das zur Mitnahme. Bei Bedarf können gewünschten Produkte auch bestellt werden, die Dommers im Umkreis von Duisburg auch ausliefert. Der Kunde kann aus allen Produktgruppen mithilfe zahlreicher Musterproben sowie Musterbücher, zusätzlich zur bereits vorhandenen Lagerware, die gewünschten Produkte auswählen und entweder direkt mitnehmen oder bestellen. Dienstleistungen für die Raumgestaltung Mit fachgeschulten Raumausstattern kümmert sich die Firma Dommers um alle Aspekte rund um die Gestaltung von Räumen. Mit dem eigenen Handwerkerservice und einem Nähatelier können die Kundenprojekte professionell geplant und realisiert werden. Ein gut gelaunter Talk über Fischnetze, Spanndecken, Parkett, Steintapete, unschädliche Zimmerfarben und ein Sonnenblumenfeld im Wohnzimmer. Weitere Info: www.dommers.de www.ruhrpodcast.de
33 Minuten
Seit über einem Jahr hat CORRECTIV zum Thema Mobilitätswende im Ruhrgebiet recherchiert und unter anderem die Bürger-Recherche „Wo stehst du?“ gestartet. Dazu wurden Bürgerinnen und Bürger gefragt, wo es auf den Straßen und Fahrbahnen zu Stillständen kommt, was die Gründe dafür sind und was sie sich für die Zukunft wünschen. Klar wurde: Die Menschen wünschen sich eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität und sind der Politik weit voraus. Verkehrsrevolution Am 20 November veröffentlichte CORRECTIV einen Text zur Verkehrswende. Es wurde recherchiert, warum eine Verkehrsrevolution im Ruhrgebiet bevorsteht, es unbedingt eine große Vision braucht und wo kurzfristig anzufangen ist. Web-APP „klima.community“ Anfang Dezember wird CORRECTIV eine Web-App mit dem Namen "klima.community" veröffentlichen: Sie wird eine Art "Gelbe Seiten" für lokale Initiativen, Experten und Veranstaltungen im Ruhrgebiet rund ums Thema Nachhaltigkeit und Klima sein. So können sich Verbände, Bürgerinnen und Bürger leichter überregional vernetzen und gemeinsam Veranstaltungen organisieren. Die Idee zu der App ist bei den CORRECTIV Klimawochen entstanden, bei denen CORRECTIV Wissenschaftler, Stadtvertreter und Bürger zusammengebracht hat. Man verfolgt den Ansatz des konstruktiven Journalismus und will genau das: Menschen befähigen und ermutigen, Ideen umzusetzen und aktiv zu werden. In dieser Folge des Ruhrpodcast ergab sich ein unterhaltsamer Talk über Klimaredaktion, Crowdrecherche, Bürgerentscheid, den Rad-Entscheid-Essen und die Frage wie finanziert sich heute ein unabhängiges Journalistenteam. Weitere Info: www.correctiv.org
49 Minuten
Seit mehr als 25 Jahren ist Andreas Schulten bereits in Diensten der bulwiengesa AG. Schulten steht in engem Kontakt zu Verbänden und engagiert sich als Vorstand bei der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung. Intensive Vortragstätigkeiten auf Kongressen und Foren führen ihn regelmäßig durch die Republik und sichern so die Kommunikation von bulwiengesa mit Partnern, Medien und der Branche allgemein. Lehraufträge
Mit Lehraufträgen am Real Estate Management Institute (REMI) der EBS Universität in Wiesbaden, an der International Real Estate Business School (IREBS) wie auch am Real Estate Management (REM) -Studiengang der TU Berlin ist Andreas Schulten ein gefragter Fachmann. Informationsangebot
Mit dem Regionalen Immobilienwirtschaftlichen Informationsangebot (RIWIS) bietet die bulwiengesa AG ein Serviceangebot für die Immobilienwirtschaft. • Auswertung von mehr als 200.000 Mietvertragsdaten jährlich • Deutschland: Analyse von 125 Städten und rund 1.000 weiteren Gebietseinheiten in unterschiedlicher Größe • Europa: mehr als 70 Städte in Österreich, der Türkei sowie Zentral- und Osteuropa • Bis zu 120 Datenreihen für Mieten, Preise, Renditen und weitere relevante Statistiken aufrufbar • Informationen von über 100.000 Einzelobjekten • Erstellung von Prognosen für zahlreiche Zeitreihen für Büro, Einzelhandel, Wohnen und Logistik • Auswertung von jährlich mehr als 3 Mio. Markt- und Objektinformationen aus mehr als 100 Datenquellen • Datensammlung seit 1986 Ein unterhaltsamer Talk über den Immobilienmarkt als Investitionsfrage, den Wirtschaftsteil der Tageszeitung, die „Alte Garde“ im Ruhrgebiet und die Grundfrage des Zusammenlebens. Weitere Info: www.bulwiengesa.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
56 Minuten
Ruth Bamberg nennt sich selber: Medienkünstlerin. Aktuell lebt und arbeitet sie in Duisburg. Ab 1988 sammelt sie erste Filmerfahrung in Produktionen mit Christoph Schlingensief, Sönke Wortmann u.a.  Sie studiert Architektur in Essen und zwischen 1990 bis1993 absolviert sie ein freies Studium der Medientheorie und der Medienpraxis bei Prof. Richard Kriesche, an der HfG Offenbach sowie bei Dara Birnbaum, am Städel in Frankfurt a. M. Ihre Themen sind zu der Zeit: Aspekte der Wahrnehmung, Interaktion, Partizipation, Vernetzung, Öffentlicher Raum, Medienskulptur, Telematische Skulptur. In der Filmklasse von Urs Breitenstein, an der HfG Offenbach, studiert sie Experimental-Film. Seit 1993 ist Ruth Bamberg freischaffende Medienkünstlerin mit Ausstellungstätigkeit in Deutschland und der Schweiz. Immer wieder leitet sie interdisziplinäre Projekt-Kooperationen, publiziert, hält Vorträge und Seminare zu Medienthemen. Ab 2005 vertritt Ruth Bamberg einen erweiterten Kunstbegriff. So wirkt sie 2006 in der Substanzgruppe des Kongresses „Ursache Zukunft – Initiative zur Menschenwürde“ am Goetheanum in Dornach, Schweiz u.a. mit Wolfgang Zinggl, George Steinmann, Walter Kugler und Hildegart Kurt mit. 2008 leitet sie als Initiatorin das „Ruhrort-Research“, Soziale Skulptur im Stadtteil Ruhrort, in Zusammenarbeit mit Theater Arbeit Duisburg – TAD. Eine weitere Station ist die Mitwirkung beim „Kulturgutexpress“ in 2014, bei dem ein sozial plastizierter Sonderzug durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien reist. 2018 arbeitet sie am „KlimtProjekt“ zusammen mit der Schauspielklasse Tchechow im Studio Berlin. 2020 ist sie Gründungsmitglied beim ThinkTank „#Baumhaus“ in Duisburg, mit dem Schwerpunkt „Kultur der Digitalität“. Ein unterhaltsamer Talk über digitale Arbeitsinstrumente, Influencer, Demokratie, Globalisierung und ein Denken, welches sich öffnen möge. Weitere Info: http://www.ruthbamberg.de/ www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
35 Minuten
1982 eröffnete der Vater von Lars Hoffmann den CityElectronicer in der Duisburger Innenstadt. Dabei handelte es sich um eine Einzelhandelsfläche, auf der klassische Elektroteile und Lautsprecher angeboten wurden. Klein Lars war schon früh dabei, wenn es hieß: „Sicherungen und Schalter sortieren.“ Ein letztes Mal CityElectronicer Nach Umzügen und diversen Ausbildungen schloss Lars Hoffmann den Laden des CityElectronicers am 30. September 2019 ein letztes Mal. Eine Ära dieses speziellen Einzelhandelsangebotes war somit in Duisburg beendet. Durch Möglichkeiten, die sich in der Karriereplanung von Lars‘ Frau boten, sollte der Neuanfang in Shanghai versucht werden. Alles war geplant, ein Urlaub in der chinesischen Stadt hatte bereits Lokalgeist erleben lassen, eine Wohnung war gefunden, die Flüge gebucht, von Freunden und Verwandten hatte man sich verabschiedet – dann kam das Virus. Aus der Traum? Lars und seine Frau mussten nicht nur umdenken. Der gesamte Plan musste zunächst verschoben und dann neu gedacht werden. War es das mit Shanghai? Was sollte nun werden? Fragen, die sich wahrscheinlich alle Good-Bye-Deutschland-Reisenden stellen, denen die Suppe verhagelt wurde. Ein Gespräch über gescheiterte Pläne, neue Perspektiven und Veränderungen im Leben. Aber auch ein Gespräch über neue Zufriedenheit, weitere Chancen und – ja, auch das – Corona. Weitere Info: www.eldis.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
31 Minuten
Die Set Point Medien wurden zum „Drucker des Jahres 2019“ gewählt. Wer auch immer so etwas bestimmt. Fakt ist, dass sich das Haus in Kamp-Lintfort seit mehr als 15 Jahren einen guten Namen im Hinblick auf individuelle Druckprodukte erarbeitet hat. Der Geschäftsführer Thorsten Gerecke sagt: „Wir arbeiten für das Ruhrgebiet, den Niederrhein und das angrenzende Münsterland. Mit viel Herzblut und Verstand fertigen wir im Offset- und Digitaldruck anspruchsvolle Produkte. Dabei legen wir größten Wert auf vertrauensvolle und persönliche Zusammenarbeit.“ Druckerei heute Wir wollten wissen: Ist den der Betrieb einer Druckerei heute noch ein Zukunftsmodell? Woraufhin Thorsten Gerecke antwortet: „Anders als bei einer Online-Druckerei stehen wir noch im direkten Kontakt zum Kunden. Wir sind ein engagiertes Team, das Hand in Hand arbeitet und versucht, jeden Kundenwunsch umzusetzen und zu realisieren.“ Eine Druckerei müsse heute mehr sein, als nur eine Druckerei. Eine Druckerei muss, um überlebensfähig zu sein, eher Medienhaus werden, als nur Papier bunt zu machen. Kreativ und engagiert Zum Kundenkreis zählen kleine- und mittelständische Unternehmen, Konzerne und Agenturen. Was diese Kunden schätzen ist die enge Kommunikation und die Bereitschaft mehr zu tun als das Übliche. Aus diesem Grund entstand auch der Wunsch zum Standortwechsel. Zahlreiche zusätzliche Investitionen und ein deutliches Mehr an Arbeitsleistung ermöglichten das neue Druckhaus. Dann kam Corona Man druckt klassischen Offset, man druckt digital, man erstellt Produkte für den Messebau und für Veranstaltungen. „Da steht ein bisschen was rum bei euch. Braucht man das alles noch?“ „Wir haben in Automatisierung investiert. So haben wir heute absolut moderne Performance im Drucksaal stehen und das kommt uns heute zugute.“ Ein Gespräch über Engagement, Mut, Zeiten, die sich verändern, Unternehmerverbände und den Wahnsinn doch zu investieren – und das ohne Fördergelder, ohne Kurzarbeitergeld und sonstige Subventionen. Weitere Info: www.setpoint-medien.de www.durian-pr.de
41 Minuten
Mit dem Projekt „Heldi“ hat die Astrid-Lindgren-Grundschule in Mülheim an der Ruhr den Innovationspreis der Bürgerstiftung gewonnen und teilt sich die Gewinnsumme von 3000 Euro mit der Brüder-Grimm-Schule. An der Astrid-Lindgren-Schule entwickelte die Schulsozialarbeiterin Kirsten Heer mit ihren Kollegen den Superhelden „Heldi“. Mithilfe zahlreicher Geschichten aus eigener Feder, erklärt Heldi was Corona ist, wie die Abstandsregeln funktionieren und warum man unbedingt eine Maske tragen sollte. Derart werden den Grundschülerinnen und -schülern kindgerechte Tipps für diese Krisensituationen vermittelt. „Heldi hilft Kindern dabei, über die eigene Befindlichkeit zu sprechen, er ist innovativ, durchdacht und liebevoll bis ins kleinste Detail ausgearbeitet“, lobte die Jury. Die Schüler bekommen somit eine Hilfe an die Hand, die Corona besser verstehen lässt und den Umgang damit schult. Schülerinnen und Schüler Rund 240 Kinder besuchen aktuell die Astrid-Lindgren-Schule und verteilen sich auf 11 Klassen. Dabei sind aktuell drei Jahrgänge dreizügig. „Wir nehmen jedes Kind in den Blick.“ Im Sinne der individuellen Förderung werden Lernangebote gegeben und Entwicklungsanreize gesetzt, die auf das einzelne Kind abgestimmt wurden. Gemäß eigenen Angaben wird das unterschiedliche Lerntempo der Kinder berücksichtigt. Verschiedene Lernwege und abwechslungsreiche Lehrmethoden und Lernformen werden im Schulalltag angeboten. Arbeitsphasen wechseln regelmäßig mit kurzen Bewegungseinheiten, Entspannungs- oder auch Spielzeiten ab. Man versteht sich als Schule des gemeinsamen Lernens. Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf lernen in den einzelnen Klassen zusammen. Man nutzt zum Beispiel Kleingruppenförderung sowie Teamteaching und pflegt einen engen multiprofessionellen Austausch, um den Lern- und Entwicklungsstand aller Kinder zu erfassen und zu fördern. Fragen
Im Ruhrpodcast stellt sich Kathrin Grollmann folgenden Fragen: - Wie ist Unterricht in Coronazeiten möglich? - Ist Unterricht an der Grundschule in solchen Zeiten eine besondere Aufgabe? - Wie kann Heldi helfen, den Tag zu gestalten? - Wie wird damit umgegangen, wenn Kinder voller Angst kommen? - Was hat es mit dem „Superkraft-Anzeiger“ auf sich? Weitere Info: http://astrid-lindgren-schule-mh.de/ www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
37 Minuten
Laut Eigenaussagen, bietet die Mercatorhalle Veranstaltungen auf höchstem Niveau. Der Besucher soll sich auf anspruchsvolle Konzerte, ein vielfältiges Show- und Unterhaltungsprogramm, professionell organisierte Tagungen sowie auf große Bankette, Empfänge und Brauchtumsveranstaltungen freuen. Räumlichkeiten Die Mercatorhalle bietet mit der Philharmonie, dem Rudolf-Schock-Saal und einem Tagungsbereich sowie der Gerhard Mercator Lounge Möglichkeiten, zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlicher Art auszurichten. Philharmonie Die Heimspielstätte der Duisburger Philharmoniker, bietet auch Platz für Events jeglicher Coleur, vom klassischen Konzert, über Gala-Veranstaltungen, bis hin zu mehrtägigen Tagungen und Kongressen. Bis zu 2.000 Besuchern wird Platz geboten. Konzertorgel 2009 wurde die mit 64 Registern und ca. 4.400 Pfeifen ausgestattete Konzertorgel im englisch-spätromantischen Stil in die Philharmonie eingebaut. Rudolf-Schock-Saal Mit 460 qm Fläche bietet der Rudolf-Schock-Saal Raum für Tagungen, Mitarbeiterversammlungen, Präsentationen, Kleinkunst, Konzerte, Empfänge oder gesellschaftliche Anlässe. Tagungsbereich Der flexible Tagungsbereich bietet einen professionellen Rahmen für Konferenzen, Seminare, Fortbildungen, Prüfungen und Workshops. Zur Wahl stehen sechs unterschiedlich große Konferenzräume. Wichtige Ausstattungsmerkmale sind u.a.: • Barrierefreiheit • Tageslicht in allen Räumen • Vollklimatisierung • Professionelle Konferenztechnik/HD-Beamer • Etc.pp. Gerhard Mercator Lounge Die anspruchsvoll eingerichtete Gerhard Mercator Lounge bietet mit 130m² Platz für 50 Personen und eignet sich ideal für elegante Empfänge, Pressekonferenzen oder Business-Meetings in besonderer Atmosphäre. Wer braucht das alles noch in Zeiten von Corona?
Welche Veranstaltungen dürfen noch durchgeführt werden?
Wie können Veranstaltungen zurzeit durchgeführt werden? Ein spannender Talk über Kultur, Events und seelische Nahrung. Weitere Info: www.mercatorhalle.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
30 Minuten
Die Agentur bild-werk gestaltet seit fast 20 Jahren Ausstellungen und Museen. Gegründet wurde die Firma bild-werk Expo&Event GmbH1998. Michael Wienand ist Geschäftsführer, Industrie-Designer und Historiker. Mit seinem Team konzentriert er sich vornehmlich auf die Gestaltung von Dauerausstellungen für Museen mit historischen Themenstellungen. So entstanden in den letzten Jahren in kurzzeitiger Abfolge zahlreiche Museen zur Kultur- und Stadtgeschichte wie auch Regionalmuseen mit technikhistorischen oder kunstgeschichtlichen Schwerpunkten. Weitere Leistungsschwerpunkte
Neben Light- und Building-Design, Kommunikationsarchitekturen, Gestaltung von Kundenzentren für Energieversorger, klassische Werbung und Marketing, Messestand-Design und Messebau sowie Gestaltung und Durchführung von Präsentationen, Tagungen, Kongressen und Jubiläumsveranstaltungen, Findet Michael Wienand immer wieder Zeit zur freien künstlerischen Gestaltung von Bildern und Plastiken. Kunst im öffentlichen Raum
Immer wieder gestaltet Michael Wienand freie Schaufenster und Plätze in City-Lagen, die ansonsten verkümmern würden. Das leistet er entweder als Auftragsarbeit oder aus freien Stücken. Selbst wenn er für eine solche Gestaltung nicht entlohnt wird, gestaltet er doch immer wieder solche öffentlichen Räume, um sogenannte Duftmarken zu hinterlassen und sich und seine Kunst ins Gespräch zu bringen. So geschehen auch in der Duisburger Altstadt, in der er ein leerstehendes Einzelhandelslokal mit einigen seiner Exponate gestaltete und daraufhin bereits neue Kunden gewonnen hat. Ansonsten zählen zu seinen Kunden Museen und Institute, Städte und Gemeinden, Autohäuser und Energieunternehmen. Ein angeregtes Gespräch über die Möglichkeiten der Aufwertung von städtischem Raum am Beispiel von Leerstandsbespielung. Das Interview wurde per Telefon geführt. Eventuelle Tonstörungen bitten wir zu entschuldigen. Weitere Info: www.atelier-wienand.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
43 Minuten
Frank Tentler lebt, lehrt, plant und realisiert digitale Transformation, das heißt digitalen Wandel von Städten. Dabei geht es um mehr als lediglich um die Digitalisierung analoger Abläufe und Bereiche in einer Stadt. Baumhausnetzwerk Der neu gegründete Zusammenschluss von Kreativen aus Duisburg und Umgebung namens „Baumhausnetzwerk“, bringt Digitalität nach Duisburg. So ist zumindest der Plan. Wenn es einen Plan gibt. Angestrebt wird eine Vertiefung und Weiterentwicklung der formulierten Themenfelder mit frischen Ideen, Verweis auf technologische Neuigkeiten und das Ganze immer unter Beteiligung möglichst zahlreicher Bürger der Stadt. Themengruppen Die Themen im Einzelnen: Bürgerbefähigung, Gesellschaft, Mobilität, Arbeit und Wirtschaft, Kunst und Kultur, Stadtplanung, Forschung und Infrastruktur, Energiesektor, Klima- und Naturschutz. Absicht Das Baumhausnetzwerk möchte den Wandel verstehen, agile Prozesse beginnen und somit Duisburg in die Lage versetzen ein Leitbild für die Zukunft zu bilden. Risiken sollen erkannt und in Möglichkeiten umgedacht werden, um eine datensichere Stadt mit hoher Lebensqualität für smarte BürgerInnen zu entwerfen. Nichts weniger ist der Anspruch. Fragen Im Ruhrpodcast wollte Host Zepp Oberpichler von Frank Tentler wissen, Was es mit #DUtopia auf sich hat, warum das Baumhaus in Duisburg seinen Platz fand, welche Chancen aber auch Probleme für Duisburg gesehen werden, wie Frank Tentler zu SmartCity gekommen ist und warum ausgerechnet das Bild des Baumhauses genutzt wird. Eine kurzweilige, weil interessante Folge mit zwei Rednern auf Adrenalin. Weitere Info: http://baumhausnetzwerk.de/
Ruhrpodcast

Ruhrpodcast

Menschen, Märkte und Motive