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Start Me Up Archiv

173 Episoden
38 Minuten
Die Währung des 21. Jahrhunderts ist Aufmerksamkeit. Möglichst viel davon kann aber nicht das Ziel sein. Wie man digital kommuniziert.

Wer gehört werden will wendet sich an die Sozialen Medien. Die Regeln dafür ändern sich aber laufend. In "Start Me Up" sprechen Michael Kamleitner vom Social-Media-Management-Too Swat.io und Martina Eggenfellner von der Agentur "umundauf" über den richtigen Umgang mit Social Media.
34 Minuten
2020 war ein sehr hartes oder ein sehr gutes Jahr für Österreichs GründerInnen. Wir schauen auf die größten Momente zurück.

Für die Gründer der Kinderfahrräder von Woom war 2020 eine positive Überraschung. Ständig ausverkauft zu sien und Wartezeiten von bis zu drei Monaten zu haben, macht zwar weder die Gründer noch die Eltern froh - allerdings hätte es in diesem Jahr auch wesentlich schlechter laufen können. Während viele Unternehmen MitarbeiterInnen in Kurzarbeit geschickt haben, konnte Woom den Umsatz steigern. 

Unternehmen wie das Cafe "Vollpension" mussten dagegen ganz neue Wege beschreiten, um ein mögliches Scheitern des Unternehmens fernzuhalten. Trotz aller Coronahilfen, was das Unternehmen am Leben hält sind nur die GründerInnen selbst, sagt Co-Geschäftsführerin Julia Krenmayr im Interview. Die größten Momente aus "Start-Me-Up" 2020.
28 Minuten
Im zweiten Lockdown stehen Unternehmen in Österreich vor neuen Herausforderungen. Welche Maßnahmen UnternehmerInnen setzen können.

Am ersten Tag des Lockdowns haben manche Unternehmen sofort Konsequenzen gezogen. Sie haben ihre Aktivitäten heruntergefahren und besonders auf ihr Geld aufgepasst. Für den bekannten Investor Michael Altrichter sind das die Unternehmen, die es durch die Krise schaffen werden. Die, die schnell reagieren können. Doch wie reagiert man richtig? In "Start Me Up" sprechen Christoph Puchner von ECOVIS und Investor Michael Altrichter über Wege für Unternehmen durch den Herbst. 
41 Minuten
Im Cafe "Vollpension" backen Omas und Opas Kuchen für ihre Gäste. In der Krise ziehen sie ins Internet und geben Backkurse für die "Enkerl".

Frau Marianne, Frau Susanne und Herr Karl denken nicht daran klein beizugeben. Sie sind drei von 40 Pensionist*Innen, die im Cafe "Vollpension" arbeiten. Ein Generationencafe, das wie so viele andere Gastrobetriebe gerade schwer mit den Auswirkungen der Coronakrise zu kämpfen hat. Aber: Wenn die Enkerl nicht mehr zu den Kuchen kommen, dann müssen die Kuchen eben zu den Enkerl. Und selbst wenn sie dafür ins Internet müssen!

Wie kommen Gastrobetriebe aus der Krise? Co-Geschäftsführerin Julia Krenmayr und Oma Marianne erzählen über den gemeinsamen Weg von Alt und Jung, Arbeitgeber und Arbeitnehmer und ein soziales Unternehmen, dass einfach nicht untergehen will.

Musik:

Udo Jürgens - Aber bitte mit Sahne

Georg Danzer - A Nackerter im Hawelka

Der Nino aus Wien - Schlagoberskech

Falco - Zu viel Hitze
35 Minuten
Kann man Gewinne optimieren und trotzdem ein guter Mensch sein? Georg Strasser, Manager bei "To Good To Go" über Pflichten von Unternehmen.

Georg Strasser war frustriert. Im BWL-Studium lernt er vor allem, wie man Profit maximiert. Das passiert meistens auf Kosten der Gesellschaft und der Umwelt, wie er sagt. Und das wollte er nicht. Daraufhin hat er gelernt wie man gutes Unternehmertum und soziale Verantwortung zusammenbringen könnte.

Mittlerweile ist er Österreich-Chef eines Unternehmens, das dabei hilft Überschüssiges Essen aus der Gastronomie und dem Lebensmittelhandel günstig weiterzugeben. Wo sich Unternehmertum und soziale Verantwortung in die Quere kommen und wo sie zusammenarbeiten.
40 Minuten
"Teenpreneurs" sind ehrgeizig und fähig. Vor allem sind sie aber eines: früh dran. Wer will mit 19 ein Unternehmen gründen? Und was passiert, wenn es gelingt?

Moritz Stephan ist 16 Jahre alt, als er Amazon den Kampf ansagt. Sein erstes Unternehmen, das er gemeinsam mit seinem Schulkollegen Konstantin Klinger gründet, ist ein Bücher-Lieferservice. Anstatt ein Buch bei Amazon zu bestellen, reicht eine SMS an das Unternehmen "Lobu". Die beiden Schüler radeln los, holen das Buch vom Buchhändler um die Ecke und liefern es für einen kleinen Betrag bis vor die Haustüre.

"Ein großer Faktor war sicher, mein Auslandsjahr in den USA", sagt Stephan. "Da habe ich realisiert: Wenn ich etwas machen will, dann mache ich das einfach. Ich muss nicht darauf warten, dass mir die Schule oder irgendwelche Leute die Möglichkeiten am Silbertablett servieren. Ich kann rausgehen und mir die Ideen selber schnappen." Dieses Mindset hat sich der junge Gründer bewahrt. Kurz nach dem Start von Lobu gründet er gemeinsam mit zwei Freunden "Team Tumbleweed", ein Unternehmen, dass mit der europäischen Weltraumorganisation zusammenarbeitet und kommendes Jahr einen neuartigen Marsrover in der Wüste von Israel testen wird.

Moritz Stephan ist nicht alleine. Junge GründerInnen gründen Freizeitapps, neue Getränkemarken oder Reisebüros für Zugreisen und bekommen dafür viel Aufmerksamkeit. Was treibt sie an? Wie wollen Sie die Welt verändern? Und mit welchen Hürden haben sie zu kämpfen, die älteren GründerInnen erspart bleiben? Ihr hört es in "Start Me Up".
31 Minuten
"Woom" machen derzeit Österreichs erfolgreichste Kinderfahrräder. Jetzt wollen die beiden Gründer die roten Räder zur Weltmarke machen. Ihre Chancen stehen gut.  

Marcus Ihlenfeld führt uns in eine leere Fabrikshalle. Leer deshalb, weil seine Woom-Räder "mal wieder ausverkauft sind". Bis zu sechs Monate warten Eltern auf ein rotes Kinderfahrrad von Woom. Dabei produziert das Unternehmen pro Jahr eine sechsstellige Zahl. 140.000 Kinder haben auf einem Woom schon das Fahrradfahren gelernt. Jetzt wollen die beiden Gründer, Marcus Ihlenfeld und Christian Bezdeka die Welt erobern. Wie das gehen soll, erzählen sie in "Start me Up".
20 Minuten
Bio bedeutet nicht gleich gesünder. Aber besser für die Umwelt ist es allemal. Zwei Bio-Unternehmer erzählen in "Start Me Up".

Salatgurke statt Hawaipizza. "Der Bioigel" ist ein Lieferdienst für Obst, Gemüse und regionale Bioprodukte. Michaela Steinfeder und Philip Brandenstein liefern jeden Mittwoch bis Samstag Gesundes frei Haus. Bei ihrer Zentrale in Tresdorf bei Wien erzählen sie vom Unternehmen mit Biolebensmitteln und warum Österreich 100 Prozent Bioanbaufläche haben sollte.
23 Minuten
200.000 Kinder in Österreich leiden an Migräne. Ein virtueller Avatar soll ihnen beim Umgang mit ihrer Krankheit helfen.

"Du willst dich einfach nur hinlegen und schlafen, um das Ganze zu vergessen, aber du kannst nicht." Nicola Filzmoser leidet seit ihrem siebten Lebensjahr an Migräne. Die starken Schmerzen, die Übelkeit, plötzliche Licht- und Geräuschempfindlichkeit zwingen sie damals tagelang Zeit im Bett zu verbringen. Ohne Schule, ohne Freunde. Erst 15 Jahre später hat sie gelernt mit ihrer Migräne umzugehen. Jetzt will sie es anderen Kindern leichter machen.

"Happyr Health" ist ein Startup im Entstehen. Am Campus der Cambridge University in Großbritannien entwickelt Nicola Filzmoser gemeinsam mit ihrem Co-Gründer Cornelius Palm einen virtuellen Avatar. Er soll Kindern und Eltern bei der Suche nach Auslösern für ihre Migräne helfen und die dadurch vermeidbarer machen. Über eine Crowdfundingkampagne hat das Gründer-Duo gerade 10.000 Pfund für ihre Idee eingesammelt.

In "Start Me Up" spricht sie über ein Gründung in Coronazeiten und wieso ihr Unternehmen gerade jetzt mehr gebraucht wird denn je.
35 Minuten
Corona-Massentests, antivirale Nasensprays, ein möglicher Impfstoff. Startups aus Österreich kämpfen gegen Covid19. Wir stellen euch die spannendsten vor.

Alexander Seitz könnte ganz Österreich an einem Tag auf Covid-19 testen. Sein Startup "Lexogen" nutzt eine neue Methode, um das Coronavirus im Menschen nachzuweisen. "Bei uns bekommt jede Probe eine Art Barcode", so Seitz. Die WissenschafterInnen müssten dann nicht mehr jeden Test einzeln auswerten - was lange dauert - sondern könnten alle Proben gleichzeitig analysieren. Theoretisch Millionen auf einmal.

Lexogen ist eines von mehreren vielversprechenden Startups, die im "Vienna Health Hub" (VHH) im 3. Wiener Bezirk angesiedelt sind. Der Health Hub ist ein "Accelerator". Er unterstützt besonders innovative Unternehmen aus dem medizinischen Bereich, ein Produkt zu entwickeln. VHH-CEO Irene Fialka kann eine ganze Menge von ihnen aufzählen, die sich jetzt dem Kampf gegen das Coronavirus bzw. Covid-19 verschrieben haben. Sieben von ihnen werden im Rahmen des "Corona Emergency Calls" der Bundesregierung finanziell unterstützt.

Welche österreichischen Ideen gegen Corona könnten die Welt verändern? Ihr hört es in "Start Me Up".
17 Minuten
Kein Produkt, kein Service und in need of cash. Startups sehen sich einer harten Zukunft gegenüber. Ein Investor verrät, worauf es jetzt ankommt.

Plötzlich ist man sehr alleine und plötzlich ist es nicht mehr so toll GründerIn zu sein. Investor Oliver Holle weiß, wie es vielen Startups in Österreich gerade geht. "Man braucht wahnsinnig viel innere Kraft, um auch ohne Anerkennung von Außen und ohne positives Feedback vom Markt weiter an seine Idee zu glauben und zu kämpfen." Der CEO von Österreichs größtem Venture Fonds über sinnvolle Krisenhilfen und wieso es gerade jetzt eine gute Idee sein soll, ein Unternehmen zu gründen.

Foto: c) Speedinvest
47 Minuten
Apps werden beeinflussen, wie frei wir uns mit Corona bewegen dürfen. Ein Unternehmen aus Österreich entscheidet gerade mit, wie diese Zukunft aussieht.

Man müsse nicht päpstlicher sein als der Papst, sagt Christoph Tockner, Managing Director beim App-Entwickler NOVID20. Auch wenn bei einigen Anti-Corona-Apps noch Luft nach Oben ist. Jetzt gilt es, sie möglichst schnell auf den Markt zu bringen, um Menschenleben zu retten. Nachjustieren müsse man sowieso laufend.

Um Apps wird derzeit viel gestritten. Sie werten unsere Daten aus und könnten bald mitentscheiden, wer sich frei bewegen darf und wer zuhause bleiben muss. Eine Immunitäts-App für Europa? Steht noch in den Sternen. Realistischer ist schon ein Corona-Schlüsselanhänger, den NOVID20 gemeinsam mit dem Roten Kreuz entwickelt und den jeder tragen soll, der keine Tracing-App auf seinem Smartphone verwendet.

Doch wie bringt man mehr als 60 Prozent der Bevölkerung dazu, freiwillig eine App zu installieren? Christoph Tockner über NOVID20 und unsere Zukunft mit Anti-Corona-Apps. Außerdem: Österreich hat einen neuen Startup-Beauftragten. Was er kann und wie mächtig er sein darf, hört ihr in "Start Me Up".
36 Minuten
Seit 120 Jahren wird die Wiener Schneekugelmanufaktur von Männern der Familie Perzy geführt. In Corona übernimmt die Tochter mit einer rettenden Idee.

Klopapier in der Schneekugel. Was als Gag gedacht war hat der Familie Perzy den Onlineumsatz eines Jahres eingebracht - in einer Nacht. Die Idee von Sabine Perzy hat die Schneekugelmanufaktur vor dem Härtefonds gerettet. Vorerst. Mit fast allen MitarbeiterInnen in Kurzarbeit und HandelspartnerInnen vor der Insolvenz sorgt sich auch Wiener Schneekugelmanufaktur um die Zukunft.

Die "erste Frau in der Rangfolge" denkt aber nicht ans Aufgeben. Mit der Familie und den vorhandenen MitarbeiterInnen wird um das Unternehmen gekämpft. Was es bedeutet 120 Jahre Familiengeschichte zu führen und wie Unternehmen gemeinsam aus der Krise kommen können.
22 Minuten
"Robo Wunderkind" bringt Kindern Programmieren bei. In der Krise muss das Unternehmen selbst neue Wege gehen. Welche Schritte jetzt weiterhelfen.

Bunte Bauklötze werden bei "Robo Wunderkind" zu funktionierenden Robotern. Das geht sogar so leicht, dass Kinder zwischen fünf und zehn Jahren ihre ersten Roboter bauen und programmieren können. Gründerin Anna Iarotska möchte damit Kindern (und zwar Mädchen und Jungen gleichermaßen) die Interaktion mit Maschinen nahebringen.

Corona ist eine Herausforderung. Ein Teil ihrer MitarbeiterInnen ist in Kurzarbeit, den neuen Startup-Fonds werde man sich auf jeden Fall ansehen. Aber gleichzeitig ist die Krise auch eine Chance. "Auf einmal gab es die Turbodigitalisierung der Schulen", sagt sie. Dadurch erhofft sie sich eine größere Sensibilisierung für Zukunftstechnologien. Denn Schulen, die die digitalen Bausteine im Unterricht einsetzen, machen mittlerweile 50 Prozent des Umsatzes von Robo Wunderkind aus.

Als Educational Technology Unternehmen ist Robo Wunderkind an der Schnittstelle zwischen Schulen, Eltern und Unternehmen. Für alle ist es derzeit eine Herausforderung. Aber für alle ist eine Krise auch eine Chance sich weiter zu entwickeln.

Foto: c) Robo Wunderkind
28 Minuten
Bis das Hotel Sacher in Wien wieder gut besucht ist, werden Jahre vergehen, sagt CEO Matthias Winkler. Wie er es trotzdem durch die Krise schaffen will.

Im Tourismussektor in Österreich sind 2020 drei Mal mehr Menschen arbeitslos, als im vorangegangenen Jahr. Das Hotel Sacher wird - auch dank großzügiger Unterstützung der Bundesregierung - trotzdem niemanden entlassen. Die Entscheidung ist CEO Matthias Winkler leicht gefallen. "Bei einem guten CEO ist weniger seine Person, als sein Team entscheidend."

Doch das Traditionshaus setzt zu 90 Prozent auf Gäste aus dem Ausland. Bis die wieder so zahlreich buchen wie vor Covid-19, werden nicht Monate, sondern Jahre vergehen. Welche Entscheidungen sind in dieser Krise essentiell? Und wie wird Covid-19 den Tourismus in Österreich verändern? Matthias Winkler im Talk mit "Start Me Up".

Foto: (C) Hotel Sacher / Jakob Gsöllpointner
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Das Gründungsmagazin für Wien auf Radio Radieschen