Start Me Up Archiv
173 Episoden
17 Minuten
Während Corona war alles zu. Deswegen haben TourismusschülerInnen aus Wien ihr eigenes Restaurant gegründet. Damit inspirieren sie andere.
Als die ersten Gäste das Pop-Up-Restaurant von Moritz Pennetzdorfer betreten spürt er Stolz und Freude. "Willkommen in meinem Restaurant", ist ein Satz, dem monatelange Arbeit und einige Rückschläge vorausgegangen sind. "Die Boys & Marie" sind ein Pop-Up-Restaurant. Gegründet, weil es während Corona keine Praktikumsplätze in der Branche gab. Jetzt haben die TourismusschülerInnen der Bergheidengasse ihre zweite Saison in Wien beendet. In "Start Me Up" spricht der 18-jährige Tourismusschüler Moritz über die Idee und seine wichtigsten Erfahrungen.
Als die ersten Gäste das Pop-Up-Restaurant von Moritz Pennetzdorfer betreten spürt er Stolz und Freude. "Willkommen in meinem Restaurant", ist ein Satz, dem monatelange Arbeit und einige Rückschläge vorausgegangen sind. "Die Boys & Marie" sind ein Pop-Up-Restaurant. Gegründet, weil es während Corona keine Praktikumsplätze in der Branche gab. Jetzt haben die TourismusschülerInnen der Bergheidengasse ihre zweite Saison in Wien beendet. In "Start Me Up" spricht der 18-jährige Tourismusschüler Moritz über die Idee und seine wichtigsten Erfahrungen.
42 Minuten
Startups fliegen zum Mars und helfen bei den Hausaufgaben. Es gibt scheinbar kein Problem, das sie nicht lösen können. Doch sie haben Grenzen.
Die Unternehmen Runtastic, Shpock und MySugr waren die glitzernden Anfänge der heimischen Startup-Szene. Nach ungefähr zehn Jahren haben sich Startups verändert. Neue Trendfelder sind in Sicht. Dieses Jahr gibt es bereits die ersten beiden Unicorns (Unternehmen mit einer Bewertung über ein Milliarden Dollar) in Österreich.
In Start Me Up spricht Experte Timon Schaffer über die Fähigkeiten und Limits von Startups. Wie verändern sie unsere Gesellschaft und welche Probleme werden sie aufgrund ihrer Struktur nicht verbessern?
Außerdem: Jedes fünfte Kind in Deutschland sagt, digital gemobbt worden zu sein. Allerdings vertrauen sich nur die wenigsten den eigenen Eltern an. Das Unternehmen Keepers will das ändern. Eine App auf dem Handy von Kindern kann ab jetzt jede Konversation mitlesen und bei Mobbing oder unangebrachten Inhalten bei den Eltern Alarm schlagen. Verändert das die Beziehung von Eltern zu ihren Kindern? Kurz nach dem Österreich-Start der App spricht Co-Gründer Aviad Meshel über Keepers.
Die Unternehmen Runtastic, Shpock und MySugr waren die glitzernden Anfänge der heimischen Startup-Szene. Nach ungefähr zehn Jahren haben sich Startups verändert. Neue Trendfelder sind in Sicht. Dieses Jahr gibt es bereits die ersten beiden Unicorns (Unternehmen mit einer Bewertung über ein Milliarden Dollar) in Österreich.
In Start Me Up spricht Experte Timon Schaffer über die Fähigkeiten und Limits von Startups. Wie verändern sie unsere Gesellschaft und welche Probleme werden sie aufgrund ihrer Struktur nicht verbessern?
Außerdem: Jedes fünfte Kind in Deutschland sagt, digital gemobbt worden zu sein. Allerdings vertrauen sich nur die wenigsten den eigenen Eltern an. Das Unternehmen Keepers will das ändern. Eine App auf dem Handy von Kindern kann ab jetzt jede Konversation mitlesen und bei Mobbing oder unangebrachten Inhalten bei den Eltern Alarm schlagen. Verändert das die Beziehung von Eltern zu ihren Kindern? Kurz nach dem Österreich-Start der App spricht Co-Gründer Aviad Meshel über Keepers.
25 Minuten
Über Österreichs größten Telekommunikationsanbieter laufen Notrufe, Medien und Banken. Wie ein Hack daraus fast ein Spionagetool gemacht hat.
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Hackingangriffe Freitag Nachmittag passieren - und vor Feiertagen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Österreichs größter Telekommunikationsanbieter, A1, einen Hacker zwei Wochen vor Weihnachten 2019 im eigenen System entdeckt. A1 regelt etwa die Übertragung von Notrufnummern, Bankgeschäften und Mediensignalen in Österreich. Wer vollen Zugang zu ihren Systemen hat, kann viel Schaden anrichten. In diesem Fall war der Hacker aber vor allem am Aufbau des Systems interessiert. Wohl, um das Unternehmen als Spionageinstrument für eine andere staatsnahe Organisation vorzubereiten. Wie die A1 gegen den Hackingangriff vorgegangen ist und welche Angriffe uns in Zukunft erwarten hört ihr in "Start Me Up".
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Hackingangriffe Freitag Nachmittag passieren - und vor Feiertagen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Österreichs größter Telekommunikationsanbieter, A1, einen Hacker zwei Wochen vor Weihnachten 2019 im eigenen System entdeckt. A1 regelt etwa die Übertragung von Notrufnummern, Bankgeschäften und Mediensignalen in Österreich. Wer vollen Zugang zu ihren Systemen hat, kann viel Schaden anrichten. In diesem Fall war der Hacker aber vor allem am Aufbau des Systems interessiert. Wohl, um das Unternehmen als Spionageinstrument für eine andere staatsnahe Organisation vorzubereiten. Wie die A1 gegen den Hackingangriff vorgegangen ist und welche Angriffe uns in Zukunft erwarten hört ihr in "Start Me Up".
46 Minuten
Michaela Vorlaufer arbeitet seit 23 Jahren mit Menschen ohne Job. In "Start Me Up" spricht die AMS-Managerin über den Arbeitsmarkt nach Corona.
In Österreich sind derzeit rund 150.000 Menschen über ein Jahr ohne Job. Michaela Vorlaufer will, dass sie wieder einer Arbeit nachgehen. Je länger Menschen nicht arbeiten, desto schwieriger wird es, wieder einen Job zu bekommen. In "Start Me Up" spricht die stellvertretende Leiterin des AMS Niederösterreich über Vorschläge der Politik und wo Geld besser ausgegeben werden könnte als beim Arbeitsmarktservice.
In Österreich sind derzeit rund 150.000 Menschen über ein Jahr ohne Job. Michaela Vorlaufer will, dass sie wieder einer Arbeit nachgehen. Je länger Menschen nicht arbeiten, desto schwieriger wird es, wieder einen Job zu bekommen. In "Start Me Up" spricht die stellvertretende Leiterin des AMS Niederösterreich über Vorschläge der Politik und wo Geld besser ausgegeben werden könnte als beim Arbeitsmarktservice.
43 Minuten
Wer seine Symptome googelt hat schnell eine tödliche Krankheit. Das Startup Xund prüft dagegen eine Datenbank und erhält dafür Millionen Euro an Investment.
Als Tamás Petrovics und sein Team "Xund" gegründet haben, war die Konkurrenz schon da. ADA, Babylon Health oder Infermedica sind Apps, die ihren Kunden besser als Google anzeigen wollen, woran sie leiden. Als "Second Mover" hat sich das Team von Xund auf Businesskunden spezialisiert und damit einen entscheidenden Vorteil erkämpft. In Zukunft wird Xund mit großen Versicherungen und Unternehmen zusammenarbeiten, um schnell gute Diagnosen stellen zu können.
In Start Me Up spricht Petrovics über die Funktionen der App bei EndkundInnen und die Vernetzung von Gesundheitsdaten.
Als Tamás Petrovics und sein Team "Xund" gegründet haben, war die Konkurrenz schon da. ADA, Babylon Health oder Infermedica sind Apps, die ihren Kunden besser als Google anzeigen wollen, woran sie leiden. Als "Second Mover" hat sich das Team von Xund auf Businesskunden spezialisiert und damit einen entscheidenden Vorteil erkämpft. In Zukunft wird Xund mit großen Versicherungen und Unternehmen zusammenarbeiten, um schnell gute Diagnosen stellen zu können.
In Start Me Up spricht Petrovics über die Funktionen der App bei EndkundInnen und die Vernetzung von Gesundheitsdaten.
39 Minuten
Cyberangriffe nehmen zu. Ein Unternehmen, ein Sicherheitsexperte und ein Startup erzählen, wie man sich schützen kann.
Im Sommer 2019 und im Sommer 2020 sind die ÖBB öffentlichkeitswirksam gehackt worden. Was haben sie daraus gelernt? In Start Me Up spricht Chief Information Security Officer Marcus Friedrich über Sicherheitsvorkehrungen bei den ÖBB. Außerdem gibt IT-Experte Martin Haunschmid Tipps, wie kleinere Unternehmen sich mit leichten Schritte den gröbsten Ärger vom Hals halten können. Und: Auch für Hacker wird es nicht leichter. Franz Weber ist Managing Director von CyberTrap, die Hackern Fallen stellen. In Start Me Up sprechen sie über Unternehmenssicherheit.
Im Sommer 2019 und im Sommer 2020 sind die ÖBB öffentlichkeitswirksam gehackt worden. Was haben sie daraus gelernt? In Start Me Up spricht Chief Information Security Officer Marcus Friedrich über Sicherheitsvorkehrungen bei den ÖBB. Außerdem gibt IT-Experte Martin Haunschmid Tipps, wie kleinere Unternehmen sich mit leichten Schritte den gröbsten Ärger vom Hals halten können. Und: Auch für Hacker wird es nicht leichter. Franz Weber ist Managing Director von CyberTrap, die Hackern Fallen stellen. In Start Me Up sprechen sie über Unternehmenssicherheit.
37 Minuten
Auf einmal Verantwortung? Oder schon lange den Wunsch ein Team zu inspirieren. Zwei ExpertInnen sprechen über das Zeug, das eine gute ChefIn ausmacht.
Als Marion Szeiler 1990 Managerin bei einem großen Unternehmen wird, sind Frauen in Führungspositionen noch ungewöhnlicher als heute. Das heißt, keine weiblichen Vorbilder. Nur Männer, die dominante Entscheidungen treffen. Seitdem hat sich gesellschaftlich einiges geändert aber auch bei Szeiler selbst.
Der Weg zu einem guten Chef ist vor allem der Weg zu sich selbst. Deswegen ist auch kein Führungsstil ausgeschlossen. Gemeinsam mit Marion Szeiler und Coach Heinz-Peter Wallner sprechen wir über gute Chefs und was sie ausmacht.
Als Marion Szeiler 1990 Managerin bei einem großen Unternehmen wird, sind Frauen in Führungspositionen noch ungewöhnlicher als heute. Das heißt, keine weiblichen Vorbilder. Nur Männer, die dominante Entscheidungen treffen. Seitdem hat sich gesellschaftlich einiges geändert aber auch bei Szeiler selbst.
Der Weg zu einem guten Chef ist vor allem der Weg zu sich selbst. Deswegen ist auch kein Führungsstil ausgeschlossen. Gemeinsam mit Marion Szeiler und Coach Heinz-Peter Wallner sprechen wir über gute Chefs und was sie ausmacht.
29 Minuten
Mit dem Ende des Pioneer Festivals übernimmt die Stadt Wien. Die Wirtschaftsagentur plant 16 Tage voll Startup-Programm ab April.
Nachdem das Pioneers Festival Geschichte ist, übernimmt die Stadt Wien. Ab dem 27. April will die Wirtschaftsagentur in zwei Wochen die Pracht des Startup-Standort Österreich zeigen - Ziel ist ein internationales Publikum. Dudu Gencel von der Wirtschaftsagentur spricht über die Programmhighlights.
Außerdem: Das Nachhilfe Startup-GoStudent will die Globale Schule Nummer eins werden. Ein Schritt zu diesem ambitionierten Ziel hat das Team vor Kurzem gemacht und 70 Millionen Euro zur Expansion von InvestorInnen aufgestellt. Wohin die Reise geht erzählt Gründer Felix Ohswald in "Start Me Up".
Nachdem das Pioneers Festival Geschichte ist, übernimmt die Stadt Wien. Ab dem 27. April will die Wirtschaftsagentur in zwei Wochen die Pracht des Startup-Standort Österreich zeigen - Ziel ist ein internationales Publikum. Dudu Gencel von der Wirtschaftsagentur spricht über die Programmhighlights.
Außerdem: Das Nachhilfe Startup-GoStudent will die Globale Schule Nummer eins werden. Ein Schritt zu diesem ambitionierten Ziel hat das Team vor Kurzem gemacht und 70 Millionen Euro zur Expansion von InvestorInnen aufgestellt. Wohin die Reise geht erzählt Gründer Felix Ohswald in "Start Me Up".
39 Minuten
Labels sollen klarmachen wie nachhaltig ein Finanzprodukt ist. Das geht nur bedingt. Eine Vergleichsplattform und eine Expertin erzählen.
Cleanvest ist eine Vergleichsplattform für nachhaltige Finanzprodukte in Österreich und Deutschland. Ein Team von zehn Personen kontrolliert regelmäßig über 4.000 Finanzprodukte und wertet sie nach verschiedenen Kategorien. Privatpersonen können kostenlos überprüfen wie nachhaltig ein Portfolio ist. Nur: Zu bestimmen was ein Finanzprodukt nachhaltig macht ist schwierig. Worauf es ankommt, und woran es scheitern kann erzählen Elisabeth Müller, Country Managerin von Cleanvest in Österreich und Finanzexpertin Magdalena Biereder in "Start Me Up".
Cleanvest ist eine Vergleichsplattform für nachhaltige Finanzprodukte in Österreich und Deutschland. Ein Team von zehn Personen kontrolliert regelmäßig über 4.000 Finanzprodukte und wertet sie nach verschiedenen Kategorien. Privatpersonen können kostenlos überprüfen wie nachhaltig ein Portfolio ist. Nur: Zu bestimmen was ein Finanzprodukt nachhaltig macht ist schwierig. Worauf es ankommt, und woran es scheitern kann erzählen Elisabeth Müller, Country Managerin von Cleanvest in Österreich und Finanzexpertin Magdalena Biereder in "Start Me Up".
38 Minuten
An Österreichs Universitäten sollen 1.000 neue Startups entstehen. Was das für Studierende und Hochschulen in Österreich bedeutet.
Vor zehn Jahren haben Studierende in ganz Österreich ihre Universitäten besetzt. Unter dem Titel "Uni brennt" haben sie für Bildung ohne kommerzielle Zwecke demonstriert. Heute könnte die Realität nicht ferner sein. In den kommenden zehn Jahren sollen an Österreichs Universitäten 1.000 neue Unternehmen entstehen. Die sogenannten akademischen "Spin-Offs" gelten als besonders wertvoll. Sie verbinden aktuelle Wissenschaft mit den Zielen der aktuellen Arbeitswelt.
Kein Wunder also, dass jetzt zwei renommierte Investoren mit all ihrer Wirkungskraft auf dieses Thema setzen. Die "Spin-Off-Austria" Initiative von Herman Hauser und Herbert Gartner verspricht 1.000 neue akademische "Spin-Offs" bis 2030. Aber ist das eine gute Idee? Was die Initiative für das Selbstverständnis österreichischer Universitäten bedeutet und was passiert, wenn Studierende mit ihrem Unternehmen scheitern.
Vor zehn Jahren haben Studierende in ganz Österreich ihre Universitäten besetzt. Unter dem Titel "Uni brennt" haben sie für Bildung ohne kommerzielle Zwecke demonstriert. Heute könnte die Realität nicht ferner sein. In den kommenden zehn Jahren sollen an Österreichs Universitäten 1.000 neue Unternehmen entstehen. Die sogenannten akademischen "Spin-Offs" gelten als besonders wertvoll. Sie verbinden aktuelle Wissenschaft mit den Zielen der aktuellen Arbeitswelt.
Kein Wunder also, dass jetzt zwei renommierte Investoren mit all ihrer Wirkungskraft auf dieses Thema setzen. Die "Spin-Off-Austria" Initiative von Herman Hauser und Herbert Gartner verspricht 1.000 neue akademische "Spin-Offs" bis 2030. Aber ist das eine gute Idee? Was die Initiative für das Selbstverständnis österreichischer Universitäten bedeutet und was passiert, wenn Studierende mit ihrem Unternehmen scheitern.
24 Minuten
Nach dem Brexit stehen heimische Unternehmen vor neuen Export- und Marktregeln. In "Start Me Up" sprechen ein Experte und eine Unternehmerin.
Ein Jahr lang hat sich Antonia Frizberg auf den Brexit vorbereitet. Ihr Unternehmen "Carbomed Medical Solutions" vertreibt seit Sommer einen Fruchtbarkeitstracker in Großbritannien. Für den 01. Jänner hat sie ein Deal- und ein No-Deal-Szenario vorbereitet. Auch wenn glücklicherweise ein Abkommen zustande gekommen ist, viele Fragen sind noch offen. In "Start Me Up" spricht die Unternehmerin über ihren Umgang mit dem Brexit.
Und: Christian Kesber ist seit 2016 der Handelsdelegierte der Außenwirtschaft Austria in London. Im Talk mit "Start Me Up" gibt er Tipps für den erfolgreichen Markteintritt.
Ein Jahr lang hat sich Antonia Frizberg auf den Brexit vorbereitet. Ihr Unternehmen "Carbomed Medical Solutions" vertreibt seit Sommer einen Fruchtbarkeitstracker in Großbritannien. Für den 01. Jänner hat sie ein Deal- und ein No-Deal-Szenario vorbereitet. Auch wenn glücklicherweise ein Abkommen zustande gekommen ist, viele Fragen sind noch offen. In "Start Me Up" spricht die Unternehmerin über ihren Umgang mit dem Brexit.
Und: Christian Kesber ist seit 2016 der Handelsdelegierte der Außenwirtschaft Austria in London. Im Talk mit "Start Me Up" gibt er Tipps für den erfolgreichen Markteintritt.
45 Minuten
Eine Gruppe aus Deutschland hilft UnternehmerInnen sich selbst zu enteignen. Der Schritt soll ihre Ziele vor Profitgier schützen.
Millionär zu werden. Am Anfang dachte Christian Kroll, dass das ein tolles Ziel wäre. Allerdings: Je mehr sein Unternehmen, die grüne Suchmaschine "Ecosia" gewachsen ist, desto mehr hat er sich von dieser Idee verabschiedet. Das Ziel blieb ihm immer wichtiger als die Gewinne. 2018 ist er sogar soweit gegangen, seine Anteile dem Unternehmen selbst zu übergeben. Christian Kroll hat sich selbst enteignet.
Geholfen hat ihm bei diesem Schritt die deutsche Purpose Foundation. Die Gruppe um Achim und Adrian Hensen sowie Armin Steuernagel will eine neue Eigentumsstruktur schaffen. Das "Unternehmen in Verantwortungseigentum" gehört nur noch sich selbst. Der Vorteil: Es kann niemals von fernen Eigentümern im Sinne der Profitmaximierung geführt werden.
Millionär zu werden. Am Anfang dachte Christian Kroll, dass das ein tolles Ziel wäre. Allerdings: Je mehr sein Unternehmen, die grüne Suchmaschine "Ecosia" gewachsen ist, desto mehr hat er sich von dieser Idee verabschiedet. Das Ziel blieb ihm immer wichtiger als die Gewinne. 2018 ist er sogar soweit gegangen, seine Anteile dem Unternehmen selbst zu übergeben. Christian Kroll hat sich selbst enteignet.
Geholfen hat ihm bei diesem Schritt die deutsche Purpose Foundation. Die Gruppe um Achim und Adrian Hensen sowie Armin Steuernagel will eine neue Eigentumsstruktur schaffen. Das "Unternehmen in Verantwortungseigentum" gehört nur noch sich selbst. Der Vorteil: Es kann niemals von fernen Eigentümern im Sinne der Profitmaximierung geführt werden.
30 Minuten
Bildung muss innovativer werden, sagt Felix Ohswald. Sein Startup "GoStudent" will Schulen in ganz Europa Konkurrenz machen.
Jeder von uns kennt die eine Lehrperson, die uns gezeigt hat wie spannend Schule sein kann. Felix Ohswald vom Startup GoStudent sagt, dass diese LehrerInnen alle bei ihnen sind. Seine online Nachhilfeplattform will zur globalen Schule Nummer eins werden. Das mag unglaublich klingen. Allerdings wächst das Wiener Startup seit geraumer Zeit mit 30 Prozent pro Monat, hat vor Kurzem über 13 Millionen Euro an Finanzierung aufgestellt und in mehreren Länder Europas Fuß gefasst. Außerdem haben sie derzeit keine echte Konkurrenz.
Ohswald plant eine zumindest teilweise privat finanzierte Konkurrenz zum staatlichen Bildungssystem. Schulen von GoStudent sollen innovativer sein, als Bildung heute. Dafür sammelt das Startup schon jetzt Daten über perfekten Unterricht und perfekte LehrerInnen.
Jeder von uns kennt die eine Lehrperson, die uns gezeigt hat wie spannend Schule sein kann. Felix Ohswald vom Startup GoStudent sagt, dass diese LehrerInnen alle bei ihnen sind. Seine online Nachhilfeplattform will zur globalen Schule Nummer eins werden. Das mag unglaublich klingen. Allerdings wächst das Wiener Startup seit geraumer Zeit mit 30 Prozent pro Monat, hat vor Kurzem über 13 Millionen Euro an Finanzierung aufgestellt und in mehreren Länder Europas Fuß gefasst. Außerdem haben sie derzeit keine echte Konkurrenz.
Ohswald plant eine zumindest teilweise privat finanzierte Konkurrenz zum staatlichen Bildungssystem. Schulen von GoStudent sollen innovativer sein, als Bildung heute. Dafür sammelt das Startup schon jetzt Daten über perfekten Unterricht und perfekte LehrerInnen.
30 Minuten
In Österreich sind eine halbe Millionen Menschen ohne Job. Brauchen sie irgendeine Arbeit? Oder haben wir das Recht, die Wahl zu haben?
Stefan Steinberger hilft arbeitslosen Menschen wieder einen Job zu bekommen. Sein Unternehmen "Everyone Codes" bildet sie in neun Monaten zu ProgrammiererInnen aus. In "Start Me Up" spricht der Gründer über das Recht auf einen Job, der uns erfüllt und wann irgend eine Arbeit besser ist als gar keine.
Stefan Steinberger hilft arbeitslosen Menschen wieder einen Job zu bekommen. Sein Unternehmen "Everyone Codes" bildet sie in neun Monaten zu ProgrammiererInnen aus. In "Start Me Up" spricht der Gründer über das Recht auf einen Job, der uns erfüllt und wann irgend eine Arbeit besser ist als gar keine.
24 Minuten
Verena Pizzini und Wolfgang Wurth bauen Soja in Niederösterreich an. Mit nur 2,5 Hektar und einer guten Idee leben sie als Neo-Landwirte.
In Japan gilt "Natto" als traditionelle Delikatesse. In Österreich ist der schleimige Sojasnack in erster Linie gewöhnungsbedürftig. Die fermentierten Bohnen schmecken irgendwo zwischen frischem Kaffee und altem Käse; je nachdem wen man fragt. Verena Pizzini und Wolfgang Wurth haben ihre Liebe zu "Natto" gefunden und vertreiben die selbst angebauten und fermentierten Bohnen bereits in Österreich. Mit nur 2,5 Hektar Fläche können sie sich als Neo-Bauern ein gutes Einkommen sichern. In "Start Me Up" sprechen sie über ihren Werdegang.
In Japan gilt "Natto" als traditionelle Delikatesse. In Österreich ist der schleimige Sojasnack in erster Linie gewöhnungsbedürftig. Die fermentierten Bohnen schmecken irgendwo zwischen frischem Kaffee und altem Käse; je nachdem wen man fragt. Verena Pizzini und Wolfgang Wurth haben ihre Liebe zu "Natto" gefunden und vertreiben die selbst angebauten und fermentierten Bohnen bereits in Österreich. Mit nur 2,5 Hektar Fläche können sie sich als Neo-Bauern ein gutes Einkommen sichern. In "Start Me Up" sprechen sie über ihren Werdegang.