unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie Archiv
61 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
Ein Name steht schon und auch ein Wunschvorsitzender ist aufgestellt. Der Brandenburger Jean-Pascal Hohm soll die neue Jugendorganisation der AfD leiten. Am Samstag wird über beides im hessischen Gießen auf dem Gründungsparteitag der „Generation Deutschland“ abgestimmt. Bis zu 50 Tausend Gegendemonstranten werden erwartet. Was von der Neugründung zu halten ist, was man schon über die neue Satzung der neuen Organisation weiß und vor allem, wie radikal dieser Jean-Pascal Hohm wirklich ist. Darum geht es in Folge 61 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Sven und Gerrit entpuppen sich als Modeexperten für die politischen Ränder und außerdem haben wir die 100 Tausend Downloads geknackt. Danke dafür xoxo
1 Stunde 6 Minuten
Dass linkes Denken anfällig für Antisemitismus ist, hat nicht erst der 7. Oktober bewiesen. Doch woher kommt diese Anfälligkeit, und sind Theorien wie Antiimperialismus und Postkolonialismus per se antisemitisch? In Folge 59 von Rechtsgerichtet geht es um die Gefahr antisemitischer Denkmuster in linken Ideologien, warum beide oft strukturelle Ähnlichkeiten aufweisen und wann sie antisemitisch sind – und wann eben nicht. Außerdem: Sven will über das Stadtbild reden, und Gerrit über linke Kneipen in Neukölln.
1 Stunde 11 Minuten
Der Kulturkampf scheint im Endstadium angekommen zu sein. In den USA will Trump Jimmy Kimmel canceln, in Deutschland darf Julia Ruhs nur noch manchmal moderieren. Unerbittlich ringen Rechte und Linke um Deutungshoheit. Wie konnte es so weit kommen? Die Zeit diskutiert genau diese Frage und will beantworten, ob nicht auch die Linke Mitschuld an dieser Entwicklung trägt. Und wir diskutieren, ob und wo Die Zeit mit dieser These recht hat – und erzählen natürlich auch, was wir selbst denken. In Folge 57 von „Rechtsgerichtet“ geht es also ums Ganze: Cancel Culture, Kapitalismus, den Krieg der Rackets und die große Frage: Hat die Linke den Materialismus für sich aufgegeben und so den „kleinen Mann“ vergessen? Außerdem: Es wird leider lang.
59 Minuten
Am Sonntag wird in Nordrhein-Westfalen gewählt. Und obwohl es sich nur um Kommunalwahlen handelt, ist ganz Deutschland nervös. Wird das der erste Stimmungstest nach der Bundestagswahl? Wird die AfD alles abräumen? Und ist diese Angst wirklich berechtigt? Darum geht es in Folge 56 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit erzählt von seiner skurrilen Erfahrung in Tübingen, und Sven entpuppt sich als absoluter Kommunalpolitik-Nerd.
1 Stunde 1 Minute
Jung, hip und rechtsradikal. Lange war es ruhig um die neurechte Identitäre Bewegung. Jetzt hört man plötzlich wieder von ihr. Spätestens seit dem gescheiterten Versuch, das ARD-Sommerinterview von Markus Söder zu stören, hat sie wieder bundesweit von sich reden gemacht. Doch wo waren die hippen neurechten Akteure die ganzen Jahre? Warum ist es plötzlich ruhig um sie geworden und warum die neue Aufmerksamkeit der AfD und der Identitären Bewegung zum Verhängnis werden könnte, darum geht es in Folge 55 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit gibt nochmal eine kleine Geschichtsstunde und Sven will natürlich wieder unbedingt über Tagespolitik reden.
1 Stunde 17 Minuten
Verhaltenskodex für Abgeordnete, Positionspapier für die Fraktion und eine Strategie, um die Brandmauer einzureißen: Auf einer Klausurtagung wollte sich die AfD neu erfinden. Ob das geklappt hat, warum sich Alice Weidel selbst nicht an den brandneuen Verhaltenskodex hält und welche Rolle Die Linke bei all dem spielt – darum geht es in Folge 53 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Sven ist besessen von einer potenziellen Verfassungsrichterin, und Gerrit plaudert aus dem AfD-Nähkästchen.
57 Minuten
Eine Rede des neuen US-Vizepräsidenten auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat für ordentlich Aufsehen gesorgt. J.D. Vance will Brandmauern niederreißen und sieht die Redefreiheit in Europa gefährdet. Was der US-amerikanische Vizepräsident damit erreichen wollte, welche Wirkung das Ganze hatte und vor allem, warum er diese Rede gehalten hat – darum geht es in Folge 44 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Was die Rackettheorie von Adorno und Horkheimer mit dem Auftreten der US-amerikanischen Administration zu tun hat und warum plötzlich eine neue Gang das Sagen hat.
1 Stunde 12 Minuten
Im Gespräch mit Elon Musk wird Hitler kurzerhand zum Kommunisten und auf dem AfD-Parteitag ist Remigration plötzlich kein Tabuthema mehr. Warum AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel überraschend deutlich nach rechts gerückt ist, welche Rolle die Reform der Jungen Alternative dabei spielt und warum die AfD gerade scheinbar nicht zu stoppen ist – darum geht es in Folge 42 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit erzählt, was Maximilian Krah mit Andrew Tate vorhat, und Sven hat ein Problem mit den angekündigten TV-Duellen.
1 Stunde 12 Minuten
Nach einem Fußballspiel werden Israelis durch Amsterdam gejagt. Menschen betonen flehend, dass sie keine Juden seien, damit die Angreifer von ihnen ablassen. Vermummte Männer kontrollieren die Pässe von Passanten, um festzustellen, ob sie Israelis sind. All das gibt es auf Video. All das ist bestätigt. Trotzdem hat es nicht lange gedauert, bis der Antisemitismus hinter diesen Taten relativiert, umgedeutet und am Ende geleugnet wurde. Wie das sein kann, warum das vor allem bei linken Akteuren vorkommt und warum viele von ihnen Antisemitismus sowieso nicht mehr als Problem sehen, darum geht es in Folge 39 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Vielleicht habt ihr es gemerkt, wir sind zurück aus einer sehr verlängerten Sommerpause – ab jetzt wieder alle zwei Wochen.
1 Stunde
Mit knapp 16 Prozent wird die AfD in Deutschland zweitstärkste Kraft bei der Europawahl. In Österreich liefern sich gleich drei Parteien, darunter die FPÖ, einen Kampf um den Wahlsieg. In Frankreich gewinnt Le Pens rechter Rassemblement deutlich. Ist Europa also nach rechts gerückt, warum wählen vor allem junge Menschen die AfD und welche Rolle spielt Georgia Meloni aus Italien? Darum geht es in Folge 38 von Rechtsgerichtet.
1 Stunde 6 Minuten
Wählen ab 16. Das war mal eine Idee des linken Lagers, denn die Jugend sei eher progressiv. Damit ist es jetzt vorbei. Zwar dürfen bei der kommenden Wahl zum EU-Parlament auch in Deutschland das erste Mal junge Menschen ab 16 Jahren wählen, aber von der imaginierten Progressivität ist nicht mehr viel übrig. Das belegen mehrere aktuelle Studien. Außerdem plagen sich Gerrit und Sven mit Erkältungen rum, die sogar Gerrit mal die Sprache verschlagen.
1 Stunde 6 Minuten
"Diese EU muss sterben, damit das wahre Europa leben kann", verkündet Björn Höcke bei der AfD-Europawahlversammlung in Magdeburg und bedient sich dabei wieder einer Rhetorik, die an die Nazizeit erinnert. Außerdem mach er klar, was die AfD offiziell nicht aussprechen will: Die Partei schließt einen Austritt Deutschlands aus der Europäische Union nicht aus. Was der bedeuten würde und wie die AfD in ihrem Europawahlprogramm versucht bei der bürgerlichen Mitte anschlussfähig zu bleiben, gleichzeitig aber ihre rechtsradikalen Wähler nicht zu verschrecken, besprechen wir in Folge 35 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit grübelt über den richtigen Umgang mit der rechtspopulistischen Partei und Sven will Fragen einfach nicht beantworten.
1 Stunde 9 Minuten
In Sachsen-Anhalt ist ein Amateur-Fußballverein unterwandert von einem stadtbekannten Neonazi. Immer wieder kommt es zu Gewalt auf und neben dem Spielfeld. Trotzdem sind die Behörden machtlos. Der Grund: Keiner sagt was, alle haben Angst. In Berlin wird ein jüdischer Club regelmäßig antisemitisch angefeindet. Die Verantwortlichen überlegen zwischenzeitlich den Spielbetrieb einzustellen. Auch hier trauen sich wenige zu sprechen, wer es tut muss ebenfalls Angst haben, bedroht und angefeindet zu werden. Warum es im Fußball immer wieder zu extremistischer Gewalt kommt, wie die Behörden darauf reagieren und wie groß das Problem wirklich ist, darum geht es in Folge 34 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit mag den FC Bayern nicht, ärgert sich aber darüber und Sven ist und bleibt im Herzen einfach selber ein kleiner Fußball-Ultra.
1 Stunde 11 Minuten
Mal sind es 89, dann nur noch 10 und jetzt eben 13 Punkte. Das Bundesinnenministerium hat ein neues Maßnahmenpaket im Kampf gegen Rechtsextremismus vorgestellt. Viel neues ist nicht dabei, dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf die einzelnen Punkte. Wie sinnvoll sind die Maßnahmen, welchen Mehrwert bieten sie und sind sie überhaupt durchsetzbar. Darum geht es in Folge 33 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Sven ist plötzlich DJ Tiesto-Experte und Gerrit sagt eigentlich immer nur das gleiche.
1 Stunde 5 Minuten
Ein neuer (roter) Stern leuchtet am Parteienhimmel: Das Bündnis Sahra Wagenknecht. Die Ex-Linken-Politikerin will mit ihrer Partei eine Lücke füllen, wie sie sagt. Wirtschaftspolitisch Links, Gesellschaftspolitisch aber konservativ. Umverteilen, aber ohne Gendern. Marktmacht beschränken, aber ohne Flüchtlinge. Kann das funktionieren, ist so eine Partei jetzt links oder rechts und was zur Hölle soll linkskonservativ eigentlich bedeuten? Darum geht es in der neuen Folge Rechtsgerichtet. Außerdem, Sven ist zwischenzeitlich sprachlos und Gerrit verirrt sich mal wieder auf dem Links-Rechts-Schema.