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Franchise UNIVERSUM - Der Podcast für Systemzentralen Archiv

330 Episoden
24 Minuten
In der letzten Episode sprach ich mit Martin Spätling von mm! leckerbar über seine Maßnahmen, um möglichst unbeschadet durch die Krise zu kommen. Währenddessen wurde bereits deutlich, dass Angst und Panik in seinem Kopf keinen Platz findet. Wir sind im zweiten Teil des Gesprächs - zugegeben mit kaum Franchise-Bezug - auf die Suche nach dem Ursprung seiner Angstfreiheit gegangen. Ist es die Erziehung gewesen? Antrainiert ist es jedenfalls nicht. Und nützlich war es bereits 1997 während seiner Privatinsolvenz. Er hatte keine Angst und war somit so klar im Kopf, nach Wegen aus der Sozialhilfe zu suchen. Ohne zu wissen, ob es klappt. Vielleicht ein inspirierender Impuls für Manche in der aktuellen Situation mit Corona.
22 Minuten
Martin Spätling hat zwei mm! leckerbar Standorte in Freiburg, ein Gastronomieunternehmen mit gesundem Fastfood. Er baut sein Franchisesystem auf und sucht seine ersten Partner. Natürlich war die Corona-Krise nicht eingeplant. Doch er bleibt ruhig, denn "was soll uns hier in Deutschland schon passieren"?. In dieser Episode sprechen wir über seine Maßnahmen, um trotz Restaurant-Schließungen einigermaßen durch die Krise zu kommen. Er hat sein Sortiment auf Suppen und Chilis reduziert und verkauft diese in Einmachgläsern, er hat einen Verkaufsbus reaktiviert und verkauft seine Gläser überraschend erfolgreich vor Supermärkten und Bäckereien und er spendet einen Teil des Erlöses an die Uniklinik Freiburg, den "die reissen sich gerade für uns den Hintern auf"! Er geht ausgesprochen angstfrei durch die Krise und sieht den Shutdown als Chance, alles noch einmal zu hinterfragen. Denn ohne macht man einfach immer weiter, ohne sich zu fragen: "Ist das noch das, was wir wollen?"  Interessante Impulse auch für etablierte Franchisesysteme.
11 Minuten
Viele Franchise-Interessenten sind durch Corona möglicherweise etwas ausgebremst worden und warten vor einer Vertragsunterschrift und den Start der Gründung etwas ab. Doch ein paar lassen sich nicht abschrecken. Geht bei Banken in diesen Zeiten zwischen all den Corona-Darlehensanträgen eine Gründungsfinanzierung überhaupt noch durch? Der Finanzexperte Mathias Mundt hat die Erfahrung mit der klassischen Hausbank gemacht, dass man dort eigentlich den Gründer finanzieren würde - nur im Moment nicht. Bei vielen Konzepten wie Fitness oder Gastronomie ist es derzeit zu unklar, wie es weitergeht. Andere Banken, die enger am Franchise dran sind - z.B. die Cronbank - bearbeiten und genehmigen Gründungskredite. Auch wenn sie derzeit dafür ein wenig mehr Zeit benötigen. Besonders hilfreich ist hier, wenn die Bank das Franchisesystem aus der Vergangenheit bereits kennt und positive Erfahrungen gemacht hat. In einem konkreten Fall der Nachfolge, möchte die Bank den Nachfolger kennenlernen. Dies geht jedoch weder live vor Ort, noch in Form eines Webmeetings. Hier ist Geduld gefragt. So unterschiedlich sind bankenseitig die Aussagen. Frischgebackene Franchisenehmer werden während der Corona-Krise nur schwer per Darlehen unterstützt. Auch hier zeigt sich z.B. die Cronbank bei ihnen bekannten Franchisekonzepten offen. Coffee-Bike hat bei durch Corona unsicheren und abwartenden Franchisepartnern gute Erfahrungen mit Reservierungsvereinbarungen gemacht. Der Interessent erhält das Recht, einen bestimmten Markt zu erschließen und die Systemzentrale hat zumindest schon einmal eine Reservierungsgebühr eingenommen. Diana Cyris berichtet: Erste Fahrzeuge konnten bei Versicherungen erst einmal bis zum 30.6. abgemeldet werden und es flossen bereits Beitragsrückzahlungen. Dies könnte Liquiditätsengpässe schmälern.
12 Minuten
Benedikt Waldner von EMS-Lounge berichtet über seine Erfahrungen mit Betriebsöffnungen und Behördenentscheidungen. Sie haben bundesweit verteilt Standorte. Z.B. in Baden-Würtemberg ist Personal Training gestattet. Manche Filialen haben geöffnet, wieder andere - auch in Baden-Würtemberg - durften nicht öffnen. Die Bayern fahren eine besonders harte Linie und lassen überhaupt nicht mit sich reden. Behörden lassen sich nach seiner Erfahrung nicht umstimmen. Seine Empfehlung ist - und das wünscht er sich von möglichst vielen Systemzentralen - Klage einzureichen und die harte Linie zu fahren. Eine Flut an Klagen erhöht den Druck, so dass sich Behörden bewegen und mehr Klarheit geschaffen werden kann. Der Anwalt Dr. Volker Güntzel hält das für hilfreich, wenn ein System dahinter steht. Allein der Verweis, wo bereits Klage erhoben wurde und die Option, auch in dem jeweils spezifischen Fall oder Bundesland Klage zu erheben, könnte Behörden motivieren, zu Gunsten der Unternehmen zu entscheiden. Auch hier sieht er den Austausch zwischen Franchisesystemen als wichtig an. Z.B. über eine zentrale Sammelstelle für die Franchise-Wirtschaft, wie unsere Initiative "Behörde-Strategien". Benedikt Waldner will Eröffnungen durchboxen: "Ich möchte mich nicht hinstellen, in einem halben Jahr, und mir selber vorwerfen, ich hätte nicht alles getan für meine Franchisepartner!"
7 Minuten
Umgang mit Behörden bei Uneinheitlichkeit und Willkür Die größte Herausforderung für Franchisesysteme ist derzeit, dass es in den einzelnen Bundesländern und selbst innerhalb eines Bundeslandes zwischen den einzelnen Behörden große Unterschiede bei den Regelungen gibt, die über eine Betriebs-Wiedereröffnung entscheiden. Manche Franchisenehmer können tätig werden, manche nicht. Derzeit wird von klassischen Unternehmen wie auch Franchisesystemen vermehrt der Klageweg gegen die Corona-Schutzverordnung eingeschlagen, um gegen willkürliche Entscheidungen und Regelwerke vorzugehen. Sportscheck wehrt sich beispielsweise gegen das Kriterium der Ladenfläche von 800 Quadratmetern. Diese Zahl erscheint willkürlich gewählt und auf diesem Wege wird dagegen vorgegangen und zwar immer mit dem Vorbehalt 'wir machen Schadensersatz gelten'. Dies halten sie sich offen - Stichwort "Amtshaftungsansprüche". Auch das Franchisesystem Janny's Eis wehrt sich juristisch gegen die Regeln zur Öffnung von Eisdielen in Schleswig Holstein, die sich beispielsweise von den Regeln in NRW unterscheiden. Obwohl innerhalb eines Franchisesystems die Sachverhalte eigentlich immer gleich sind, entscheiden Behörden jeweils unterschiedlich. Das führt dazu, dass manche Franchisenehmer eines Systems tätig werden dürfen und andere nicht - wohlgemerkt sogar im gleichen Bundesland. Aus dem Erfahrungsaustausch heraus entstand die Idee, Behörden-Erfolge oder Behörden-Strategien zu sammeln. Aus diesem Grund wurde die Seite www.franchiseuniversum.de/behoerden-strategien ins Leben gerufen. Hier können Franchisesysteme ihre Erfolge oder Strategien, bis hin zum Klageweg, eintragen und so mit anderen Franchisegebern teilen. Dr. Volker Güntzel sieht darin große Vorteile für die gesamte Franchise-Wirtschaft.
23 Minuten
Diese Episode 101 im FranchiseUNIVERSUM beinhaltet eine Premiere: Zum ersten Mal kommt ein Franchisenehmer im FranchiseUNIVERSUM zu Wort und berichtet über seine Erfahrungen und Eindrücke. Andreas Ulrich ist Franchisepartner bei Fitbox. Er in den letzten etwa vier Jahren vier EMS-Studios in Nordrhein-Westfalen aufgebaut oder übernommen und visiert in Kooperation mit dem Franchisegeber die Expansion in die Niederlande an. Zudem begleitet er Leads aus seinem Bundesland bis zur Vertragsunterzeichnung. Ein besonderer Sidefact, denn als Franchisenehmer ist er aus Sicht eines Interessenten "einer von uns". Gleichzeitig steht er vielen seiner Franchisenehmer-Kollegen beratend zur Seite. Seine Studios sind derzeit geschlossen und die "Grenzüberschreitung" wird durch Corona ebenfalls ausgebremst. Trotz alledem blickt Andreas zuversichtlich in die Zukunft.
22 Minuten
Sabine Hartke ist Franchisegeberin von DreadFactory. Hier dreht sich alles um Hairstyling in Form von Dreadlocks.Sie und ihr Franchisesystem sind Teil einer klaren Szene und darin wohl bekannt. Sie selbst und Ihre PartnerInnen dürfen ihrer Beschäftigung nicht nachgehen. Doch sie spüren und leben große Solidarität. Davon schrieb Sabine in unserer WhatsApp-Austauschgruppe unter Franchisegebern. Ich wollte es genauer wissen und habe sie zu diesem Podcast-Gespräch eingeladen. Dabei erfuhr ich außerdem von einer großartigen Idee eines Crowd-Kalender-Projekts mit Influencern und der kostenfreien Beratung durch einen Steuerberater: Denn die Franchisenehmer haben gerade die Zeit für den Abschluss ihrer Finanzen...
27 Minuten
Im zweiten Teil des Corona-Erfahrungsaustausch vom 20.4. meldeten sich viele Franchisegeber mit Ihren Erfahrungen zu Wort. Es ging um: •Betriebsschließungsversicherungen: Fitbox war frühzeitig aufmerksam und hat kurz vor Ausbruch der Krise noch für seine Betriebe eine entsprechende Versicherung abschließen können und den Standorten 75% des Umsatzes für einen Monat sichern können. Hierüber berichten sie im Erfahrungsaustausch am 20.4.. Während der aktuellen Krise ist nichts mehr nachträglich absicherbar. Doch kann es eine Anregung sein, im Nachgang zur Krise seine Policen zu prüfen. •Drohende Partner-Insolvenzen: Gibt es Franchisepartner, wo es vorhersehbar ist, dass Partner es nicht schaffen werden? Dies wurde ebenfalls diskutiert. Schwer ist abzusehen, wie gut akute Kreditaufnahmen im Nachhinein finanziert werden können. •Erlass von fixen Franchisegebühren: In dem Zusammenhang wurde außerdem diskutiert, inwiefern am Erfahrungsaustausch beteiligte Franchisesysteme ihren Partnern Franchisegebühren erlassen haben. So hat VomFass seinen Franchisepartnern für März und April die Gebühren erlassen und zudem Lieferbedingungen und Mindestabnahmemengen angepasst. Dies erfolgte flächendeckend und unabhängig von den Rücklagen der Partner. Hierbei geht es um feste Franchisegebühren. Bei der umsatzabhängigen Franchisegebühr stellt sich die Frage, was ist Umsatz und was ist Einnahme. •BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen: Diskutiert wurde, ob nicht Franchisegeber als BAFA-Berater gelistet werden könnten um ihre Unterstützung durch die BAFA gefördert zu bekommen. •Krisenhandbuch.info: Um aus dieser Krise zu lernen und für die nächste Krise gewappnet zu sein, haben Die FranchiseMacher und die Business-Community ein Krisen-Online-Handbuch ins Leben gerufen, in der Lösungen für Engpässe unterschiedlicher Art rund um die aktuelle Corona-Krise und etwaige zukünftige Krisen besser gewappnet zu sein.
18 Minuten
Der Rechtsanwalt Volker Güntzel von Busse & Miessen gibt uns einen Überblick über neuere rechtliche Entwicklungen seit unserem letzten Treffen vor 14 Tagen. Insbesondere kommt durch die ersten Lockerungen Dynamik auf. Manche Branchen dürfen wieder starten, doch sind die Lockerungen längst nicht für alle Branchen logisch und trennscharf definiert. Es lohnt sich Einfluss zu nehmen, in welche Kategorie die Franchise-Betrieben fallen, um doch frühzeitig öffnen zu können. • Covid-19-Abmilderungsgesetz: Auswirkungen auf das Leistungsverweigerungsrecht von Franchisenehmern. Erste Fälle liegen nun auf dem Tisch, wo Franchisenehmer aufgrund der Corona-Einschränkungen keine Franchisegebühr zahlen wollen. • Betriebsschließungsversicherungen: "Die Abwehrhaltung der Versicherungen ist aufgebrochen". Es lohnt sich auch bei geringer Chance den Versicherungsfall zu melden. Erste Versicherungen bieten nun "plötzlich" freiwillig Leistungen an. Womöglich fürchten Sie eine Klagewelle und werden deshalb aktiv. • Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz: Bislang sah es danach aus, dass es Entschädigungen nur dann geben könnte, wenn ein Betrieb aufgrund einer konkreten Infektion schließen musste. Möglicherweise gäbe es Entschädigungsansprüche allein schon aufgrund der Deklarierung einer Präventionsmaßnahme. Ratschlag: Innerhalb der 3-Monatsfrist Entschädigungsansprüche bei den Behörden geltend zu machen. Wer die Frist versäumt, kann dies nicht nachholen. • Lockerungen - Wer darf was und wo ist die Verhältnismäßigkeit: Es kann sich lohnen, Franchisenehmer mit Musterschreiben zu unterstützen, um sich an die lokalen Behörden zu wenden und eine Öffnung oder Lockerung der Beschränkungen zu erwirken. Beispiel: Friseure dürfen ab dem 4. Mai wieder öffnen, bislang gehören Institute zur dauerhaften Haarentfernung nicht dazu. Es gilt den Behörden aufzuzeigen, in welche Kategorie meine Betrieben fallen (könnten) und welche Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie vorgenommen werden können. Es gilt die ganzen Maßnahmen der Behörden zu beobachten. Das Problem ist, diese sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. "Da ist glaube ich etwas möglich, denn die Behörden haben natürlich die Gefahr, wenn sie einfach NEIN sagen, dass sie am Ende Amtshaftungsansprüche gegen sich geltend machen lassen müssen. Da ist Bewegung drin." •Gesetzesinitiative "Veranstaltungen": Es könnte sein, dass Veranstalter erhaltenes Geld bald nicht zurückzahlen müssen, wenn eine Veranstaltung ausfällt. Stattdessen können sie einen Gutschein ausgeben. Sollte dies in ein Gesetz gegossen werden, könnten bspw. auch Fitnessstudios davon profitieren. Sie müssten Mitgliedsbeiträge nicht zurückzahlen und stattdessen die Leistung gutscheinartig erst später erbringen. • Auf andere Gesundheitsämter verweisen: Franchisesysteme haben einen Vorteil durch ihren Netzwerkcharakter: Wenn sie an einem Standort eine Behörde gefunden haben, die Entscheidungen zu ihren Gunsten gefällt hat, können sie bei anderen Behörden darauf verweisen. Durch das "Chaos" und die unterschiedlichen Auslegungen je nach Region und Behörde steigt die Chance, rechtlich etwas durchzusetzen und für Bewegung bei "widerspenstigen" Behörden zu sorgen. Denn sie wollen natürlich vermeiden, am Ende schadensersatzpflichtig zu sein. • Praxisbeispiel aus Osnabrück: Andreas Düvel von Coffee-Bike konnte ergänzend berichten, dass sie beim Gesundheitsamt in Osnabrück ihr Hygienekonzept vorgestellt haben. Sie erhielten leicht und unkompliziert die Erlaubnis wieder verkaufen zu dürfen. Andere Franchisepartner von Coffee-Bike hatten bereits erfolgreich an anderen Orten die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit erwirkt. Sie arbeiten derzeit an einer Art Musterprotokoll, in denen sie die erfolgreichsten Strategien im Umgang mit Behörden für ihre Partner beschreiben. • Melden sich Gesundheitsämter "einfach nicht zurück", sollten Ihnen mit Fristen und ggf. anwaltlichen Schreiben Daumenschrauben angelegt werden.
31 Minuten
Im zweiten Teil des Corona-Erfahrungsaustauschs vom 6.4. ging es um aktuelle Entwicklungen und Updates. Neu ist die Beratungsförderung durch die BAFA mit 100% bis 4000 Euro. Dieter C. Nass gibt einen Überblick über aktuelle Problemfelder im operativen Alltag von Unternehmen und gefundenen Lösungen. Viele Versicherungen bieten Ruheversicherungen für nicht genutzte Fahrzeuge an und Dr. Volker Güntzel empfiehlt Entschädigungsansprüche bei Betriebsschließungen vorsorglich innerhalb der 3-Monatsfrist anzumelden, selbst wenn die Chancen auf Entschädigungen aktuell gering erscheinen.  Übersicht:  - Beratungsförderung durch die BAFA: Franchisenehmer erhalten Unternehmensberatung für bis zu 4000 Euro kostenfrei. Der Prozess ist sehr schlank gehalten. - keine großen rechtlichen Updates bis zum 6.4. - Verweis auf Rechtsleitfaden des Deutschen Franchise-Verbands - Unterstützung bei der Suche nach Lösungen im operativen Alltag (Bezug Hygieneprodukte, Kontaktlose Bargeldzahlung, Sicherheit & Standortbewachung, Internetkriminalität, Trennwände & Spuckschutz, Besucher Zugangszähler und -beschränkung, Absperrmöglichkeiten & Markierungen, Lieferfahrzeuge, Energieverträge ohne -abnahme, E-Commerce-Lösungen) - Einführung einer Ruheversicherung für nicht genutzte Fahrzeuge - Entschädigungszahlungen bei Betriebsschließungen aufgrund von Corona im eigenen Standort - Betriebsschließungsversicherungen dürften greifen.
12 Minuten
Der Start des Corona-Erfahrungsaustauschs am 6.4. verlief aus technischen Gründen etwas holperig. Ein plötzlich abgefragtes Passwort erschwerte den Eintritt in den virtuellen Meetingraum. Doch anschließend begann der Erfahrungsaustausch mit Erfahrungen rund um das Home-Office. Übersicht: - Führung & Home-Office in Franchisesystemen - Coffee-Bike produziert vor und nimmt Reparaturen vor - Informelle Meetings auch im Home-Office weiterführen - Coffee-Bike macht gemeinsam Sport per Videokonferenz - Informationsflüsse müssen aufrecht erhalten werden - Rituale sind wichtig - regelmäßig durchhalten.
1 Stunde 4 Minuten
Pascal Michel & Marc Brandner von SmartRiskSolutions GmbH, zeigten uns anhand von praktischen Beispielen und Erfahrungswerten wie sich Franchisezentralen auf Krisen vorbereiten und diese managen können. Das Beratungsunternehmen SmartRiskSolutions unterstützt Unternehmen beim Aufbau von Krisenmanagement-Strukturen und in der Bewältigung von akuten Krisen. Zu den Kunden zählen international agierende Unternehmen, u.a. aus der Franchisewirtschaft. Das Wort Krise besteht im chinesischen aus zwei Schriftzeichen - das eine bedeutet Gefahr, das andere Chance. Agenda Krisenbeispiele aus dem Franchising Krisenmanagement als Erfolgsfaktor Die Struktur im Franchise in der Krise - das Netz ist durch viele Akteure verwundbar Was ist ein Ereignis, ein Notfall und eine Krise? Herausforderungen in Krisensituationen Risikomanagement: Wie hat sich die Risikolandschaft verändert? Sicherheitsmanagement: Maßnahmen zum Schutz vor Notfällen Notfallmanagement: Sofortiges Handeln in der Notfallsituation Krisenmanagement: Professioneller und erfolgreicher Umgang mit Krisen Phasen des Krisenmanagements - 6C-Methodik vor, während und nach der Krise. Bausteine und Elemente des Krisenmanagements Fallbeispiel Popeyes Schnellrestaurants 2019 Empfehlungen für das Krisenmanagement in Franchisesystemen Funktionen im Krisenstab Anforderungen an Menschen für die Aufnahme in einen Krisenstab Herausforderungen in der Covid-Krise bei Unternehmen ohne vorbereitetes Krisenmanagement Was tun bei kleinen Unternehmen ohne Konzernstrukturen Umgang mit der menschlichen Neigung zur Verdrängung von Risiken
33 Minuten
Dies ist der zweite Teil des Webinars mit Gunnar Jung von LinkedIn Excellence. Er gibt uns konkrete Praxistipps und Einblicke aus seinem Nähkästchen, falls wir selbst in die Leadgewinnung via LinkedIn einsteigen und entsprechende Zeit investieren wollen. Gemeinsam definieren wir über die Filter von LinkedIn eine Zielgruppe für ein Franchisesystem und erhalten Einblicke in Textvorlagen und vieles mehr. Im ersten Teil hat uns Gunnar gezeigt, wie er Leads für hochpreisige B2B-Produkte an seine Kunden weitergibt und ihnen bis zu 1.500 gewinnbringende Kontakte pro Monat und 2-5 (manchmal gar 20) fixe Telefontermine mit interessierten Personen pro Woche (je nach Unternehmen, Produkt und Zielgruppe) verspricht.
26 Minuten
Gunnar Jung ist Seriengründer und hat aufgrund seiner eigenen Erfahrungen mit LinkedIn zur Investorensuche vor etwa einem Jahr ein Unternehmen gegründet, welches Unternehmer bei der Leadgewinnung per LinkedIn unterstützt. Bislang geht es in seinem Geschäft um die Vermittlung von Leads für hochpreisige B2B-Produkte. Er verspricht seinen Kunden bis zu 1.500 gewinnbringende Kontakte pro Monat und 2-5 (manchmal gar 20) fixe Telefontermine mit interessierten Personen pro Woche (je nach Unternehmen, Produkt und Zielgruppe). In diesem Webinar haben wir uns seine Methodik angeschaut und wertvolle Praxistipps zur Umsetzung in LinkedIn erhalten. Gleichzeitig haben wir geschaut, inwiefern sich diese Methodik auf die Leadgewinnung zur Franchisenehmer-Akquise übertragen lässt.
1 Stunde 2 Minuten
Am 30.3. fand zum zweiten Mal der digitale Erfahrungsaustausch unter Franchisegebern und Experten unterschiedlicher Fachgebiete statt. Ziel war einerseits fachliche Updates zu teilen, welche Rahmenbedingungen sich in der Vorwoche verändert haben und den Austausch untereinander zu fördern, um sich gegenseitige Hilfestellung zu leisten und durchaus auch Mut zuzusprechen. Folgende Themen wurden diskutiert: Update zum Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Pandemie (Leistungsverweigerungsrecht Franchisegebühren, Vermietung) Sind "Umsätze" durch Zuschüsse, Versicherungsauszahlungen & Co. in Folge auch gebührenpflichtig bei Umsatzabhängigen Franchisegebühren? (ca. Min. 7) Muss der Franchisenehmer später Gebühren nachzahlen? (ca. Min. 9) Kann der Franchisegeber dafür sorgen, dass etwaige Zuschüsse aus der Soforthilfe an den Franchisenehmer primär zu Begleichung der Franchisegebühr genutzt werden? (ca. Min. 12) Aufschub von Mietzahlungen bis 2022 & Nutzung der Mietkaution (ca. Min 15) Mietsicherheiten durch Avale (ca. Min. 20) Franchisegeber-Erfahrungen: Was ist letzte Woche gut gelaufen? (ca. Min 26) Beschlussfassung in GmbHs mit mehreren Gesellschaftern, wenn nicht alle anwesend sein können. Einstimmigkeit wird nicht aufgehoben (ca. Min 33) Erfahrungswerte zu Auszahlungen / Zusagen Soforthilfe (ca. Min. 36) Update zu Finanzierungsmöglichkeiten, Zuschüsse, Förderdarlehen (ca. Min. 38) Update zu Versicherungen, Bereitschaft zu Sonderregelungen - wenn man auf sie zugeht (ca. Min. 43) Kurzarbeit & Arbeitnehmerüberlassungen zwischen Unternehmen, wenn Mitarbeiter nichts im eigenen Unternehmen zu tun haben (ca. Min 47) Kann Kurzarbeitergeld auch von geschäftsführenden Gesellschaftern in Anspruch genommen werden? (ca. Min 51) Immer nur Krisenmodus? (ca. Min 54)
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Steffen Kessler sammelt Impulse für Zentralen aus der Franchise-Wirtschaft