In den Kapiteln 15 bis 20 setzt Edgar Brugg seine erschütternde Lebensbeichte fort. Er berichtet, dass der Bozzetto während des tödlichen Streits zwischen Sandvoss und Amann zu pulsieren und zu bluten begann. Dämonische Gestalten hätten Amann angegriffen, während ein helles, schützendes Licht aus der Bildmitte erschien. Später nutzte Edgar sein Wissen über den Mord und Amanns Homosexualität, um ihn jahrelang zu erpressen. Als Amann nicht mehr zahlte, fand Edgar ihn erhängt vor dem enthüllten Bozzetto. Seither gibt er sich die Schuld an dessen Selbstmord, doch Max versucht, ihn davon zu entlasten.
Zurück bei Bilgrin und Alois schildert Max die Ereignisse. Während Bilgrin an die übernatürliche Macht des Bildes glaubt, hält Alois die Geschichte für nicht beweisbar. Die nächste Spur führt zum 102-jährigen Bruno Luger, einem früheren Kunsthändler der Nationalsozialisten. Mithilfe des Journalisten Hannibal Hansen gelingt es Max und Bilgrin, einen Termin in Lugers streng gesicherter Münchner Villa zu erhalten.
Luger offenbart ihnen, dass er den Bozzetto während der deutschen Besatzung in Paris entdeckt und später Sandvoss überlassen habe. Zum Gemälde gehöre ein sorgsam codiertes Manuskript namens „Idola", das den Schlüssel zu seinen Kräften enthalte. Eine nationalsozialistische Geheimorganisation, der „BdF", suche ebenfalls danach. Nach Lugers Darstellung überlebte Hitler den Krieg, floh nach Spanien zu seinem ehemaligen Leibwächter Otto Skorzeny und starb dort erst 1946. Sein von Skorzeny einbalsamierter Leichnam werde aufbewahrt, um ihn irgendwann mithilfe der Kräfte des Bozzettos wiederzuerwecken.
Die Idola liegt laut Luger in einem Tresor der Zürcher Kantonalbank. Er stellt Bilgrin eine Vollmacht aus. Max und Bilgrin feiern ihren Erfolg in München, ohne zu bemerken, dass sie beobachtet werden. Auf dem Flug nach Zürich liest Max jedoch, dass Luger überraschend gestorben ist. Damit ist die Vollmacht erloschen und der Zugriff auf die Idola blockiert.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.