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In den Kapiteln 6 bis 14 vertieft Max Prückner gemeinsam mit Hans
Albert Bilgrin und Alois Fuchs die Nachforschungen zur Herkunft
des Bozzettos. Max identifiziert den Berner Kunsthändler
Friedrich Sandvoss und stößt auf Elisabeth Brugg-Weber sowie den
Kunsthistoriker Lukas Amann. Gleichzeitig versucht Bilgrin, das
Gemälde zu erwerben. Er kauft den bisherigen Besitzern ihre
Rechte ab und erhält den monumentalen Originalrahmen, doch Graf
Dellamonte blockiert weiterhin die endgültige Übertragung.

Im Berner Staatsarchiv sichern Max und Alois wichtige
Lebensdaten. Der Galerist Martin Seeger berichtet zudem, wie
Dellamontes Mutter ihn einst mit gefälschten Herkunftsnachweisen
täuschte und finanziell ruinierte. Diese Unterlagen könnten nun
als Beweismittel gegen ihren Sohn dienen.

Eine weitere Spur führt zum ehemaligen NS-Kunsthändler Bruno
Luger und zur früheren Hausmeisterin Frieda Ramsauer-Lindt.
Frieda reagiert voller Angst auf Amanns Namen, verweist Max
jedoch auf Edgar Brugg. Dieser prüft Max zunächst bei einer
Kinovorführung von „About a Boy" und beginnt danach, seine
Vergangenheit offenzulegen. Edgar erzählt von seiner belasteten
Familiengeschichte und von Amanns Beziehung zu Sandvoss. Als
Jugendlicher beobachtete er heimlich einen Streit, bei dem Amann
Sandvoss mit einem Kerzenleuchter erschlug. Amann tarnte den Mord
erfolgreich als Treppensturz. Damit schließt sich ein
entscheidender Teil der Besitzgeschichte des Bozzettos.

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„Kapitel 6–14“

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