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Kapitel 21 zeigt, was tatsächlich hinter Bruno Lugers
vermeintlich natürlichem Tod steckt. Nach dem langen Gespräch mit
Hans Albert Bilgrin und Max Prückner geht der 103-jährige
Kunsthändler erschöpft, aber glücklich zu Bett. Besonders die
Nachricht, dass Bilgrin ein legitimer Nachfahre der Romanows sein
soll, hat ihn tief bewegt.

Während Luger schläft, wertet sein Privatsekretär und
langjähriger Geliebter Adrian von Stetten heimlich die
Videoaufzeichnung des Gesprächs aus. Luger ahnt nicht, dass
Adrian zugleich ein hervorragend ausgebildeter Karatekämpfer und
Agent der nationalsozialistischen Geheimorganisation BdF ist.
Seit Jahren hat er Lugers Vertrauen missbraucht und dessen
Gespräche überwacht.

Über eine abhörsichere Verbindung informiert Adrian seinen
Vorgesetzten, den er nur „Herr Stellvertreter" nennt. Er
berichtet, dass die verschlüsselte Idola weiterhin existiert und
in einem Schließfach der Zürcher Kantonalbank liegt. Außerdem
weiß er, dass Luger Bilgrin eine Vollmacht ausgestellt und dessen
Besuch bei seinem früheren Geliebten und Bankberater Jean Claude
Borelli angekündigt hat.

Der Plan des BdF scheint einfach: Bilgrin und Max sollen die
Idola am Montag aus dem Tresor holen. Anschließend will ein
Überwachungsteam ihnen das Manuskript abnehmen. Durch heimlich
angebrachte Peilsender und abgehörte Gespräche im Hotel
Bayerischer Hof kennt die Organisation den genauen Zeitplan der
beiden.

Adrian befürchtet jedoch, Luger könnte die Vollmacht noch
widerrufen. Der Stellvertreter befiehlt ihm deshalb, den
vermeintlichen Verräter zu töten. Adrian folgt der Anweisung
sofort: Mit einem gezielten, kaum nachweisbaren Karatedruck auf
den Hals bringt er Luger um. Der herbeigerufene Arzt Dr. Victor
Strebel bescheinigt erwartungsgemäß natürliches Herzversagen.
Auch er gehört dem BdF an und ist der Sohn eines früheren
Hitler-Vertrauten. Damit wird deutlich, wie tief und
professionell das Netzwerk bis in die Gegenwart hinein
organisiert ist.

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„Kapitel 21“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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