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Episoden

54 Minuten
Wir verbringen ungefähr ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen. Trotzdem behandeln wir Schlaf häufig wie verlorene Zeit und kürzen ihn als Erstes, wenn der Alltag voll wird.

Dabei ist Schlaf alles andere als ein passiver Zustand. Während wir schlafen, arbeitet unser Körper weiter: Das Gehirn verarbeitet Erfahrungen, Gelerntes wird gefestigt, das Immunsystem reguliert sich und zahlreiche Stoffwechsel- und Regenerationsprozesse laufen ab.

In dieser Folge geht es unter anderem darum:

warum wir überhaupt schlafen müssen

wie unsere innere Uhr und der sogenannte Schlafdruck zusammenspielen

was in Leicht-, Tief- und REM-Schlaf passiert

welche Bedeutung Schlaf für Lernen, Gedächtnis und Neuroplastizität hat

warum schlechter Schlaf unsere Schmerzempfindlichkeit verändern kann

wie Schlaf, Hormone, Immunsystem und Stoffwechsel zusammenhängen

warum Alkohol zwar müde machen, die Schlafqualität aber verschlechtern kann

welche Rolle Licht, Bewegung und Koffein spielen

wie sich Schlaf bei Babys, Kindern, Jugendlichen und im höheren Alter verändert

wann Schnarchen und Atemaussetzer genauer untersucht werden sollten

Auch die Frage nach der „richtigen“ Schlafposition kommt zur Sprache. Denn weder für Matratze und Kissen noch für die Schlafposition gibt es eine Lösung, die für jeden Menschen gleichermaßen richtig ist.

Schlaf ist kein Luxus. Er ist ein biologisches Grundbedürfnis und ein wichtiger Bestandteil von Regeneration, Leistungsfähigkeit und Gesundheit.

Eine Folge über das, was in unserem Körper passiert, während wir scheinbar nichts tun.

️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

Instagram: @osteopathie_quehenberger

Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.
38 Minuten
Warum kann eine kleine Verletzung manchmal enorm wehtun, während deutliche Veränderungen an Gelenken, Bandscheiben oder Sehnen bei anderen Menschen kaum Beschwerden verursachen?

Schmerz ist real und erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Seine Intensität ist jedoch kein direktes Messgerät dafür, wie stark ein Gewebe geschädigt ist. Gerade bei länger bestehenden Beschwerden spielt auch die Verarbeitung im Nervensystem eine wichtige Rolle.

In dieser Folge geht es unter anderem darum:

warum Schmerz und Gewebeschaden nicht dasselbe sind

was der Unterschied zwischen Nozizeption und Schmerz ist

wie das Nervensystem Schmerzsignale verarbeitet und beeinflusst

was periphere und zentrale Sensibilisierung bedeuten

welchen Einfluss Aufmerksamkeit, Erwartungen und Erfahrungen haben können

warum Schlaf, Stress und Bewegungsverhalten die Schmerzwahrnehmung beeinflussen

weshalb Veränderungen im MRT oder Röntgenbild nicht automatisch die Ursache von Beschwerden erklären

warum Schmerz trotzdem immer ernst genommen werden sollte

Dabei geht es weder darum, Schmerzen ausschließlich auf das Nervensystem zu reduzieren, noch strukturelle Veränderungen zu ignorieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Gewebe, Nervensystem, Funktion und individueller Situation.

Eine Folge für alle, die verstehen möchten, warum Schmerz manchmal sehr stark sein kann, obwohl der nachweisbare Gewebeschaden vergleichsweise gering ist und warum es umgekehrt deutliche strukturelle Veränderungen ohne entsprechende Beschwerden geben kann.

️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

Instagram: @osteopathie_quehenberger

Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.
31 Minuten
Warum können wir Auto fahren, Schuhe binden oder Treppen steigen, ohne über jeden einzelnen Schritt nachzudenken? Und warum fällt es uns gleichzeitig oft so schwer, vertraute Bewegungen oder Verhaltensweisen zu verändern?

Unser Nervensystem lernt durch Erfahrung und Wiederholung. Abläufe, die wir häufig nutzen, werden zunehmend automatisiert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Neuroplastizität, also die Fähigkeit unseres Nervensystems, sich durch Erfahrungen und Lernen zu verändern.

In dieser Folge geht es unter anderem darum:

wie Gewohnheiten im Gehirn entstehen

warum Automatisierung für unseren Alltag so wichtig ist

welche Rolle Wiederholung und Neuroplastizität spielen

warum auch Bewegungsmuster und Schonhaltungen zur Gewohnheit werden können

wie Erfahrungen und Erwartungen Bewegung und Schmerz beeinflussen

weshalb Fehler ein wichtiger Bestandteil des Lernens sind

warum Variation ebenso wichtig sein kann wie Wiederholung

wie Kinder Bewegungen lernen und warum unser Gehirn auch im höheren Alter veränderbar bleibt

Gewohnheiten sind dabei weder grundsätzlich gut noch schlecht. Sie sind zunächst eine effiziente Lösung unseres Nervensystems für wiederkehrende Aufgaben.

Die spannende Frage lautet deshalb: Was passiert, wenn eine alte Gewohnheit nicht mehr zur aktuellen Situation passt und wie können wir unserem Nervensystem eine neue Alternative anbieten?

Eine Folge über Lernen, Bewegung, Neuroplastizität und darüber, wie sehr das, was wir täglich tun, unser Nervensystem prägt.

️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

Instagram: @osteopathie_quehenberger

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29 Minuten
Warum spüren wir unsere Kleidung nach wenigen Minuten nicht mehr? Weshalb hören wir unseren eigenen Namen sofort aus einer Menschenmenge heraus? Und warum nehmen wir Schmerzen oft viel intensiver wahr als andere Reize?

Unser Gehirn verarbeitet jede Sekunde unzählige Informationen. Würden wir jede einzelne bewusst wahrnehmen, wären wir innerhalb kürzester Zeit überfordert. Deshalb entscheidet unser Nervensystem ständig, welche Reize wichtig sind und welche ausgeblendet werden.

In dieser Folge erfahren Sie unter anderem:

* warum Wahrnehmung nicht einfach nur „Sehen“ oder „Fühlen“ ist

* wie unser Gehirn Informationen auswählt und filtert

* weshalb Aufmerksamkeit unsere Wahrnehmung verändert

* welche Rolle Erfahrungen und Erwartungen dabei spielen

* warum Stress und Schmerzen den Reizfilter beeinflussen

* weshalb zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben können

Anhand einfacher Beispiele aus dem Alltag erkläre ich, warum unser Gehirn nicht die Realität abbildet, sondern sie ständig interpretiert und bewertet.

Eine Folge für alle, die besser verstehen möchten, wie unser Nervensystem arbeitet und warum Wahrnehmung weit mehr ist als das, was wir bewusst sehen, hören oder fühlen.

️ Alexander Quehenberger

Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

Instagram: @osteopathie_quehenberger

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39 Minuten
Reagiert unser Gehirn nur auf das, was gerade passiert? Oder plant es unsere Bewegungen bereits im Voraus?

Tatsächlich arbeitet unser Nervensystem ständig mit Vorhersagen. Noch bevor wir einen Schritt machen, nach einem Glas greifen oder das Gleichgewicht verlieren, bereitet unser Gehirn bereits passende Bewegungen vor. Gleichzeitig überprüft es jede Bewegung, erkennt Abweichungen und lernt aus Fehlern.

In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber:

* warum das Gehirn ständig Vorhersagen trifft

* was Feedforward und Feedback bedeuten

* wie Bewegungen vorbereitet und anschließend kontrolliert werden

* warum Fehler für Lernen und Entwicklung unverzichtbar sind

* wie motorisches Lernen und Neuroplastizität funktionieren

* weshalb Erfahrungen unsere Wahrnehmung beeinflussen

* welche Rolle diese Prozesse bei Bewegung, Gleichgewicht und Schmerzen spielen

Anhand leicht verständlicher Beispiele aus dem Alltag erkläre ich, warum sich manche Bewegungen nach jahrelanger Übung völlig selbstverständlich anfühlen und weshalb unser Gehirn jede neue Erfahrung nutzt, um zukünftige Bewegungen noch besser vorherzusagen.

Eine Folge für alle, die verstehen möchten, wie unser Nervensystem lernt, Bewegungen steuert und sich ein Leben lang an neue Herausforderungen anpasst.

️ Alexander Quehenberger

Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

Instagram: @osteopathie_quehenberger

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Über diesen Podcast

Willkommen bei Praxisgedanken Osteopathie. In diesem Podcast spricht Alexander Quehenberger über Osteopathie, Nervensystem, Bewegung, Schwangerschaft, Frauenheilkunde, Kinderentwicklung und die Zusammenhänge des menschlichen Körpers. Im Mittelpunkt stehen funktionelle Betrachtungsweisen, anatomische Hintergründe, klinische Erfahrungen aus dem Praxisalltag und die Frage, warum Beschwerden häufig nicht isoliert entstehen. Ruhig, sachlich und verständlich erklärt – für Patienten, Interessierte und Fachpersonen.

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