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  3. Praxisgedanken Osteopathie mit Alexander Quehenberger Podcast
  4. Warum Schmerz und Gewebeschaden nicht immer zusammenpassen | Podcast #11
Warum kann eine kleine Verletzung manchmal enorm wehtun, während
deutliche Veränderungen an Gelenken, Bandscheiben oder Sehnen bei
anderen Menschen kaum Beschwerden verursachen?

Schmerz ist real und erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Seine
Intensität ist jedoch kein direktes Messgerät dafür, wie stark
ein Gewebe geschädigt ist. Gerade bei länger bestehenden
Beschwerden spielt auch die Verarbeitung im Nervensystem eine
wichtige Rolle.

In dieser Folge geht es unter anderem darum:

warum Schmerz und Gewebeschaden nicht dasselbe sind

was der Unterschied zwischen Nozizeption und Schmerz ist

wie das Nervensystem Schmerzsignale verarbeitet und
beeinflusst

was periphere und zentrale Sensibilisierung bedeuten

welchen Einfluss Aufmerksamkeit, Erwartungen und Erfahrungen
haben können

warum Schlaf, Stress und Bewegungsverhalten die
Schmerzwahrnehmung beeinflussen

weshalb Veränderungen im MRT oder Röntgenbild nicht
automatisch die Ursache von Beschwerden erklären

warum Schmerz trotzdem immer ernst genommen werden sollte

Dabei geht es weder darum, Schmerzen ausschließlich auf das
Nervensystem zu reduzieren, noch strukturelle Veränderungen zu
ignorieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Gewebe,
Nervensystem, Funktion und individueller Situation.

Eine Folge für alle, die verstehen möchten, warum Schmerz
manchmal sehr stark sein kann, obwohl der nachweisbare
Gewebeschaden vergleichsweise gering ist und warum es umgekehrt
deutliche strukturelle Veränderungen ohne entsprechende
Beschwerden geben kann.

️ Alexander Quehenberger
Osteopath |
Heilpraktiker | Physiotherapeut

Instagram: @osteopathie_quehenberger

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