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  3. Schluss mit Bullshit - Psychotherapeuten klären auf Podcast

Episoden

45 Minuten
In dieser Folge von Schluss mit Bullshit sprechen Silvia Antoine und Rainer Sachse über ein oft missverstandenes Thema: Persönlichkeitsstile und Persönlichkeitsstörungen.

Statt Persönlichkeit als „gestört“ zu labeln, erklären die beiden, warum es hilfreicher ist, von Kosten und Gewinnen in Beziehungen zu denken. Das alles verdeutlichen die beiden am Beispiel vom Narzissmus. Eine der am meisten falschverstandenen Persönlichkeitsstile -störungen. Die beiden brechen eine Lanze für Narzissten und erklären Ihren Ursprung und was die Kosten und Benefits sind.

Du erfährst:

warum der Begriff „Persönlichkeitsstörung“ eigentlich irreführend ist

wie Persönlichkeitsstile entstehen und warum sie nicht angeboren sind

wie sich Schemata bilden und warum sie im Alltag so stark wirken

weshalb negative Kindheitserfahrungen spätere Reaktionen oft so intensiv machen

wie sich bei narzisstischen Strukturen Kritikempfindlichkeit, Selbstzweifel und Kompensation zeigen können

Besonders spannend: Die Folge macht deutlich, dass auffällige Verhaltensweisen oft Überlebensstrategien aus der Biografie sind — und nicht einfach „Fehlverhalten“. Dadurch entsteht mehr Verständnis für sich selbst und andere.

Themen dieser FolgePersönlichkeitsstile · Persönlichkeitsstörungen · Schemata · Beziehungsmotive · Narzissmus · Kritikempfindlichkeit · Manipulation · Authentizität · BeziehungskostenFür wen ist die Folge interessant?

Mehr von der ReiheIn den nächsten Folgen geht es weiter mit weiteren Persönlichkeitsstilen und den Mustern, die Beziehungen prägen.
46 Minuten
Silvia spricht mit Rainer Sachse darüber, wie Erkenntnisse aus der klärungsorientierten Psychotherapie in den Krankenhausalltag übertragen werden können.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Behandlerinnen Patientinnen schneller verstehen, ihre Motive erkennen und dadurch Konflikte, Stress und Missverständnisse reduzieren können.

Das Gespräch zeigt, warum schon kleine kommunikative Veränderungen im Gesundheitswesen große Wirkung haben können - für Patientinnen ebenso wie für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte. Besonders im Fokus stehen die sechs Beziehungsmotive, das Deeskalieren schwieriger Situationen und der respektvolle Umgang mit Angst, Verzweiflung und Autonomieverlust.

In dieser Folge geht es um das Buch "Beziehung im Gesundheitswesen gestalten", das Silvia und Rainer gemeinsam für medizinisches Personal geschrieben haben.

Silvia beschreibt, wie die Idee im Kontext ihrer Arbeit als Psycho-Onkologin im Krankenhaus entstanden ist, weil viele Ärztinnen und Ärzte an interaktionellen Belastungen litten.

Rainer erklärt, warum Beziehungsarbeit im Krankenhaus oft unterschätzt wird, obwohl sie für den Alltag mit Patientinnen und Patienten zentral ist.

Sie besprechen, wie wichtig es ist, Patientinnen und Patienten dort abzuholen, wo sie stehen, statt ihre Schutzstrategien direkt zu konfrontieren.

Rainer betont, dass bei aggressiven oder eskalierenden Patientinnen und Patienten nicht Gegenaggression, sondern Ruhe, Freundlichkeit und klare professionelle Haltung gefragt sind.

Silvia und Rainer sprechen darüber, dass Weinen, Angst und Verzweiflung bei schweren Diagnosen normale Reaktionen sind und nicht vorschnell weggetröstet werden sollten.

Sie erläutern die Bedeutung von Validierung, aktivem Zuhören und dem Aushalten von Gefühlen, statt mit leeren Floskeln zu reagieren.

Weitere Motive, die im Gespräch anhand konkreter Klinikbeispiele erklärt werden, sind Verlässlichkeit, Solidarität und Grenzen.

Wenn Ihr neugierig geworden seit und tiefergehend in das Thema einsteigen möchtet empfehlen wir euch unser neues Buch: "Beziehungen im Gesundheitswesen erfolgreich gestalten: Patienten verstehen und Stress reduzieren"

https://shop.kohlhammer.de/beziehungen-im-gesundheitswesen-erfolgreich-gestalten-47077.html#147=19

Diese Folge ist für alle Behandler im Gesundheitssystem aber auch für Patientinnen die sich einen besseren Umgang im KH wünschen.
37 Minuten
In dieser Folge sprechen Silvia und Rainer Sachse darüber, warum viele Menschen keinen klaren Zugang zu ihren eigenen Motiven, Bedürfnissen und Zielen haben.

Es geht darum, wie man wieder lernt, die eigenen Gefühle, Körperreaktionen und Fantasien als Informationsquelle zu nutzen, statt nur nach außen oder nach Normen zu leben.

Rainer Sachse erklärt, warum Entfremdung nicht Unfähigkeit bedeutet, sondern oft eine erlernte Blindheit für innere Signale ist.

Außerdem zeigt er konkrete erste Übungen, mit denen man den Zugang zu sich selbst schrittweise trainieren kann.

In dieser Folge geht es um:

Was psychologische Entfremdung bedeutet und warum sie dazu führt, dass Menschen oft nicht wissen, was sie wollen oder brauchen.

Der Unterschied zwischen Menschen, die schnell entscheiden können, und solchen, die sich an einer Speisekarte, im Leben oder in Beziehungen orientierungslos fühlen.

Warum gespeicherte positive Erfahrung wichtig ist, damit Entscheidungen nicht nur kognitiv, sondern auch gefühlsmäßig tragfähig werden.

Wie Erziehung, Leistungsdruck und Normorientierung dazu führen können, dass Menschen nicht lernen, nach innen zu schauen.

Warum Zufriedenheit nicht banal ist, sondern mit Sinngefühl, Stressniveau und sogar dem Immunsystem zusammenhängt.

Rainer stellt konkrete Übungen vor, um Motive zu erkunden - etwa über Körperempfindungen, Fantasien und den bewussten Verzicht aufs Nachdenken während der Übung.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Inspirationen, schreibt uns gerne unter: kontakt@psychotherapie-antoine.de

www.psychotherapie-antoine.de

www.ipp-bochum.de

www.kop-bochum.de
37 Minuten
In dieser Episode geht es um eine Frage, die viele Menschen nur schwer beantworten können: Was will ich eigentlich wirklich — und was tut mir gut?

Rainer zeigt gemeinsam mit Silvia, warum der Zugang zu den eigenen Motiven oft verloren geht, wie Selbstentfremdung entsteht und weshalb dieses Thema für Entscheidungen, Zufriedenheit und Lebensqualität so wichtig ist.

Schritt für Schritt wird deutlich, dass Gefühle, Körperempfindungen, Fantasien und sogar Träume wichtige Hinweise auf die eigenen Bedürfnisse geben können — wenn man lernt, ihnen zuzuhören.

Dabei wird auch klar: Es braucht keine perfekte Intuition, sondern Aufmerksamkeit, Geduld und die Bereitschaft, sich selbst neu kennenzulernen.

Die Folge macht neugierig, weil sie nicht nur erklärt, warum so viele Menschen den Kontakt zu sich selbst verlieren, sondern auch zeigt, wie man ihn wiederfinden kann.

Bei Fragen, Themenwünschen oder Feedback, schreibt uns gerne unter kontakt@psychotherapie-antoine.de

www.psychotherapie-antoine.de

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26 Minuten
In dieser Folge von Schluss mit Bullshit sprechen Silvia und Rainer darüber, warum Ziele im Leben so wichtig sind und wie wir erkennen, welche Ziele wirklich zu uns passen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Motive, Bedürfnisse und persönliche Erfahrungen unsere Zielsetzung prägen – und warum echte Zufriedenheit nicht aus äußeren Erwartungen, sondern aus innerer Orientierung entsteht.

Außerdem geht es darum, wie man zwischen inneren Motiven und äußeren Normen unterscheidet. Rainer erklärt, warum Ziele uns Struktur und Halt geben können, aber auch, warum falsche oder rein fremdbestimmte Ziele zu Unzufriedenheit, Überforderung und Orientierungslosigkeit führen.

Anhand von konkreten Beispielen und einer einfachen Vorstellungsübung zeigt er, wie man prüfen kann, ob ein Ziel wirklich stimmig ist.Die Folge macht deutlich: Es reicht nicht, einfach nur Ziele zu haben. Entscheidend ist, ob sie aus den eigenen Sehnsüchten entstehen, realistisch sind und langfristig Zufriedenheit ermöglichen.

Eine Folge für alle, die ihren inneren Kompass besser verstehen und ihre Lebensziele bewusster wählen wollen.

Schreibt uns gerne bei Feedback, Wünschen oder Impulsen unter kontakt@psychotherapie.de

Weitergehende Informationen über uns erhaltet ihr unter:

www.psychotherapie-antoine.de

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Über diesen Podcast

Willkommen bei „Schluss mit Bullshit – Psychotherapeuten klären auf“. Psychologie ist überall – in Beziehungen, im Beruf, in der Familie und in unserem Umgang mit uns selbst. Gleichzeitig kursieren unzählige Mythen, Halbwahrheiten und vereinfachte Erklärungen über die menschliche Psyche. Damit machen wir Schluss. In diesem Podcast sprechen Prof. Dr. Rainer Sachse, Gründer der Klärungsorientierten Psychotherapie, und Silvia Antoine, Psychologische Psychotherapeutin, über psychologische Konzepte, psychische Gesundheit, Beziehungen und die Fragen, die Menschen im Alltag wirklich beschäftigen.

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