In Folge 1 von Strange Brains stellen Benjamin und Annika das Format vor, sprechen offen über Annikas späte ADHS‑Diagnose und erklären das Energie‑/„Löffel“‑Modell — alles im Live‑Experiment „Trust the Process“, bei dem die Folge improvisiert ist und Annika nicht weiß, was passiert.
Worum es geht
Einführung in den Podcast Strange Brains: Gespräche über Neurodivergenz, Alltag und Strategien im Umgang damit.
Annika erzählt von ihrer späten ADHS‑Diagnose, wie sie früher über ihre Grenzen gegangen ist und welche Erleichterung die Diagnose gebracht hat.
Erklärung des Löffel‑Modells (Löffel = verfügbare Energie pro Tag), Beispiele für Energieschlucker (Übergänge, Wartezeiten) und einfache Strategien zum Löffel‑Haushalt (Pausen, Vorbereiten, Einkauf outsourcen).
Highlights
Live‑Experiment „Trust the Process“: Die Folge wird improvisiert — kein festes Ziel, kein vorher festgelegtes Ende — um zu zeigen, wie Unsicherheit neurodivergente Menschen beeinflussen kann.
Konkrete Alltagstipps: Mikro‑Tasking, sichtbare To‑do‑Stapel, kleine Routinen und Sichtbarmachen von Aufgaben (Post‑its, kurze Notizbücher) zur Reduktion kognitiver Belastung.
Persönliche Einblicke: Unterschiedliche Energiewahrnehmung zwischen Annika und Benjamin, Pragmatiken wie Objekt‑Permanenz (sichtbare Erinnerungen) und wie Resilienz oder Schlaf den Energiehaushalt beeinflussen.
Für wen die Folge ist
Für Menschen mit ADHS oder anderen Neurodivergenzen, die Bestätigung, Erklärungen und praktische Alltagshilfen suchen.
Für Angehörige, Kolleg:innen und Fachleute, die verstehen möchten, wie Energiemanagement im Alltag funktioniert und welche kleinen Anpassungen helfen können.
Hör rein in Folge 1 von Strange Brains — und sag uns in den Kommentaren, ob du mehr „Trust the Process“‑Folgen möchtest, in denen Annika (und manchmal Benjamin) nicht wissen, wohin die Folge führt.
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