Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Schnittstellen des Lebens - mit Barbara Messer Archiv

46 Episoden
31 Minuten
**Liebeskummer – und plötzlich geht es um mich** „Liebeskummer lohnt sich nicht, mein Darling, schade um die Tränen in der Nacht …“ So ungefähr geht das alte Lied. Aber ich bin ganz anderer Meinung. **Liebeskummer lohnt sich. Nicht, weil der Schmerz schön wäre, sondern weil wir an seiner Bewältigung wachsen können.** Heute habe ich die Druckfreigabe für mein neues Buch „Zurück zu dir – Ein Ratgeber bei Liebeskummer“ erteilt, das in der Edition Forsbach erscheint. Ein Buch, an dem ich lange gearbeitet habe. Ein Buch, in dem viele meiner eigenen Erfahrungen mit Liebe, Trennung, Sehnsucht und Schmerz stecken. Und ein Buch, das ich geschrieben habe, weil ich mir wünsche, dass Menschen ihren Liebeskummer ernst nehmen. Nicht einfach verdrängen. Nicht gleich die nächste Beziehung beginnen. Nicht den Schmerz mit Arbeit, Alkohol, Ablenkung oder endlosen Serien zudecken. Sondern hinschauen. Was tut da eigentlich so weh? Ist es die Zurückweisung? Die Enttäuschung? Die zerplatzte Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft? Oder berührt diese Trennung etwas, das viel älter ist als die Beziehung selbst? In dieser Podcastfolge spreche ich mit Heiko darüber, was Liebeskummer mit uns macht und warum ich glaube, dass er eine wertvolle Einladung sein kann, uns selbst besser kennenzulernen. Ich erzähle von meinen eigenen Trennungen, von einer Wahrsagerin, die ich in einer besonders verzweifelten Phase angerufen habe, von einer Sommerliebe, bei der wir lernen mussten, uns zu entlieben, und von einer tiefen Erkenntnis über meinen Großvater. Denn manchmal suchen wir in einer Liebesbeziehung etwas, das wir selbst noch gar nicht richtig verstanden haben. Sicherheit. Geborgenheit. Bestätigung. Das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Und manchmal verlieben wir uns nicht nur in einen Menschen, sondern auch in unsere Vorstellung davon, wer dieser Mensch sein könnte. Wir sprechen über Projektionen, Beziehungsmuster und die unbequeme Frage, welchen eigenen Anteil wir am Verlauf einer Beziehung hatten. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, uns für eine Trennung schuldig zu sprechen. Sondern darum, Verantwortung für unser eigenes Leben zu übernehmen und aus unseren Erfahrungen zu lernen. Ein wichtiger Begriff in meinem Buch ist die **Schmerzkraft**. Damit meine ich die Kraft, die entstehen kann, wenn wir Schmerz nicht verdrängen, sondern annehmen, durchleben und verarbeiten. Wenn wir feststellen, dass wir einen schweren Tag überstanden haben. Dass wir wieder lachen können. Dass wir plötzlich mit einer Freundin Eis essen und für eine Weile gar nicht traurig sind. Und dass wir irgendwann vielleicht sogar mit Güte auf einen Menschen zurückblicken können, von dem wir uns getrennt haben oder der uns verlassen hat. Heiko erzählt in unserem Gespräch, dass er 15 Jahre lang ohne Partnerschaft gelebt hat. Auch darüber sprechen wir: Was geschieht, wenn wir uns aus Angst vor einer erneuten Verletzung verschließen? Wie schützen wir uns, ohne unser Herz dauerhaft zu verschließen? Mein Buch möchte gerade in den ersten Stunden und Tagen nach einer Trennung helfen. Es enthält eine Art Erste-Hilfe-Kasten für akuten Liebeskummer, Anregungen zum Schreiben, zur Selbstreflexion und zur bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Beziehungsgeschichte. Aber es geht noch weiter. Es geht um die Frage, wer wir eigentlich sein möchten. Wie wir lieben wollen. Welche Beziehung wir uns wünschen. Und was wir selbst dazu beitragen können, dass eine neue Liebe anders und vielleicht wahrhaftiger wird. Ich habe dieses Buch im Hotel Artemis auf Mykonos begonnen und dort auch seine abschließende Fassung bearbeitet. Ein Ort, an dem ich mich geborgen und geschützt gefühlt habe und an dem ich Zeit hatte, mich mit meinen eigenen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Heute sitzt Heiko neben mir. Und auch unsere Beziehung ist geprägt von der Bereitschaft, uns selbst und einander immer wieder ehrlich zu begegnen. Das ist der Weg, wie ich finde.
32 Minuten
Das letzte Mal – Abschied von meinem Leben als Trainerin Wann hast du etwas zum letzten Mal getan? Meistens wissen wir es nicht. Wir erinnern uns an den ersten Kuss, die erste Reise, den ersten großen Auftritt. Aber wann haben wir einen Menschen zum letzten Mal gesehen? Wann haben wir etwas zum letzten Mal getan, das jahrzehntelang zu unserem Leben gehörte? Bei meinem letzten Seminar wusste ich es. Am 28. und 29. September 2026 habe ich meine letzten Crazy Days gegeben. Mein letztes Führungskräftetraining. Nach 27 Jahren als Trainerin, Coach und Speakerin. Und ich habe diese beiden Tage mit einer Intensität erlebt, die mich bis heute bewegt. Schon im März, beim Trainerkongress, hatte ich tief in mir gespürt: Das ist das letzte Mal. Ich schaute in die Gesichter der Teilnehmenden, experimentierte, irritierte, verstörte liebevoll und wusste, dass ich diese Bühne nun verlassen würde. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Heiko darüber, was es bedeutet, einen Beruf loszulassen, den man geliebt und mit so viel Leidenschaft ausgeübt hat. Ich erzähle von meinem Kollegen Stefan Marolf, der mich eines Tages fragte, ob ich überhaupt noch Lust auf meine legendäre Wäscheleine hätte. Jene Methode, mit der ich über viele Jahre in unzähligen Seminaren gearbeitet hatte. Meine Antwort brachte mich zum Weinen. Und am Abend verbrannten wir die Wäscheleine. Ich nahm ihre Asche in einem Marmeladenglas mit. Ein kleines Abschiedsritual, das rückblickend der Beginn eines viel größeren Übergangs war. Wir sprechen über meine letzten Seminare, über die Materialien, die ich verschenkt habe, und über die wenigen Gegenstände, die mich weiterhin begleiten dürfen. Über mein Brett vom Kopf, meinen kleinen Schweinehund und die Geschichten, die an solchen Dingen hängen. Vor allem aber beschäftigt mich die Frage: **Wer bin ich, wenn ich nicht mehr Trainerin bin?** Ich habe in meinem Berufsleben unzählige Menschen begleitet. Habe Methoden entwickelt, Seminare ungewöhnlich gestaltet, Bücher geschrieben, Lehrende ausgebildet und immer wieder versucht, Menschen zum eigenständigen Denken zu ermutigen. Doch irgendwann habe ich bemerkt, dass ich mich selbst weiterentwickelt habe. Dass ich bestimmte Fragen nicht noch einmal beantworten möchte. Dass ich nicht mehr erklären will, wie man ein Flipchart gestaltet oder eine Methode mutig einsetzt. Nicht, weil diese Fragen unwichtig wären. Sondern weil ich inzwischen an einer anderen Stelle angekommen bin. Mich beschäftigt heute noch stärker, wie Menschen aufrichtig werden. Wie wir unseren eigenen Überzeugungen widersprechen können. Wie wir mit uns selbst und miteinander Frieden finden. Wie wir die Welt betrachten, ohne alles sofort in richtig und falsch, gut und schlecht einzuteilen. Und was wir tun können, damit Menschen nicht erst am Ende ihres Lebens erkennen, was sie versäumt haben. Meine beiden jüngsten Fachbücher waren für mich auch eine Art Vermächtnis meiner Arbeit als Trainerin. Vieles von dem, was ich über Jahrzehnte gelernt, erprobt und entwickelt habe, durfte dort seinen Platz finden. Jetzt möchte ich weitergehen. **Von der Trainerin zur Dissidentin. Von der Vermittlung von Methoden zur Auseinandersetzung mit Haltung.** Das bedeutet nicht, dass ich meine Vergangenheit hinter mir lasse, als wäre sie bedeutungslos geworden. Im Gegenteil. Ich bin unendlich dankbar für meine Lehrmeisterinnen und Lehrmeister, für Kolleginnen und Kollegen, für die vielen Menschen, die mit mir gelernt, experimentiert, gelacht und manchmal auch gerungen haben. Ich trage tausende Augenpaare in meiner Erinnerung. Und ich möchte die Wurzeln dranlassen. Heiko hört mir in diesem Gespräch zu. Er war bei meiner vorletzten Veranstaltung dabei und erlebt nun, wie ich mich von einer vertrauten Rolle verabschiede und mich auf ein neues Leben einlasse. Wir werden reisen. Ich werde schreiben. Ich werde weiterlernen, beobachten, hinterfragen und mit Worten arbeiten. Als Horizonautin, Dissidentin und Schriftstellerin.
32 Minuten
**Zwischen Manuskript und Meer – mein Leben als Schriftstellerin** Am 12. Oktober um genau 17:19 Uhr habe ich mein Manuskript für mein neues Liebeskummerbuch abgeschickt. Von Mykonos nach Bamberg, zu meiner wunderbaren Verlegerin Beate Forsbach. Früher hätte ich einen Stapel Papier und eine Diskette in einen Umschlag gesteckt. Heute fliegt das Manuskript in wenigen Sekunden digital über die Alpen. Und schon kommt die Nachricht: Es ist angekommen! Ich sitze im Hotel Artemis auf Mykonos. In genau dem Zimmer, in dem ich vor einem Jahr drei Wochen lang allein geschrieben habe. Damals war dieses Zimmer mein Rückzugsort, meine Schreibwerkstatt, mein kleiner Leuchtturm über dem Meer. Heute bin ich wieder hier. Aber diesmal ist Heiko dabei. Drei Bücher hat er in den wenigen Monaten unseres Zusammenseins entstehen sehen. Er kennt inzwischen meine Schreibphasen, meine Scheuklappen, meine plötzlichen Gedanken und meine Freude, wenn ein Text endlich die Form gefunden hat, die ich gesucht habe. Und deshalb möchte ich heute mit ihm darüber sprechen, wie es eigentlich ist, mit einer Schriftstellerin zusammenzuleben. Was bekommt er davon mit, wenn ich stundenlang auf dem Bett sitze, im Schneidersitz, mit meinem Kniebrett und dem Laptop vor mir? Wenn ich auf das Meer schaue, nach Worten suche, Sätze ausprobiere, diktiere, wieder verwerfe und weiterschreibe? Was bedeutet es für ihn, wenn ich zwar körperlich anwesend bin, gedanklich aber gerade ganz woanders? Und was brauche ich eigentlich, damit ich schreiben kann? Wir sprechen über die besondere Atmosphäre eines Schreibortes, über die Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die mich geprägt haben, über Inspiration und Konzentration. Über die Muße, die es braucht, um Gedanken entstehen zu lassen. Und über die kleinen Dinge, die dabei plötzlich eine große Bedeutung bekommen. Sogar ein Zimmerschlüssel kann zu einem Symbol werden. Denn Schreiben ist für mich nicht einfach das Aneinanderreihen von Buchstaben. **Schreiben heißt für mich, länger zu denken. Tiefer zu graben. Nach Worten zu suchen für etwas, das in mir ist und nach draußen möchte.** Dafür brauche ich Zeit. Und ich brauche einen geschützten Raum, in dem ich nicht ständig aus meinen Gedanken herausgerissen werde. Heiko erzählt, wie er mich dabei erlebt und wie er gelernt hat, diesen Raum mit mir zu teilen, ohne ihn zu besetzen. Manchmal reicht eine kleine Berührung. Manchmal ist es das Schönste, wenn wir einfach nebeneinandersitzen und jeder bei sich sein darf. Wir sprechen auch darüber, wie ich zur Schriftstellerin geworden bin. Über meine Großmutter, meine Tante, die Buchhändlerin war, und über meine Kindheit in einer Familie, in der Bücher eine große Rolle spielten. Über die Geschichten, die mich geprägt haben, und über die Freude, selbst mit Sprache umgehen zu können. Und schließlich kommen wir zu der Frage, warum ich überhaupt schreibe. Vor knapp drei Jahren habe ich während eines Seminars etwas über mich erkannt, das mich bis heute tief bewegt: **Ich möchte Worte finden für das, was andere Menschen in sich tragen, aber selbst nicht ausdrücken können.** Worte, in denen sie sich wiederfinden. Worte, die berühren, trösten, aufrütteln, etwas verständlich machen oder einen neuen Gedanken ermöglichen. Das ist es, was mich antreibt. Deshalb schreibe ich Bücher. Deshalb ringe ich um Formulierungen, überarbeite meine Gedanken und freue mich, wenn jemand sagt: Genau das habe ich gefühlt, aber ich konnte es nicht sagen. Und natürlich steht nach der Abgabe eines Manuskripts bereits die nächste Frage im Raum: Welches Buch schreibe ich als Nächstes? Unsere große Reise steht bevor. Ich bin neugierig, welche Gedanken, Begegnungen und Erfahrungen unterwegs zu neuen Geschichten werden. Diese Podcastfolge ist ein Einblick in mein Leben als Schriftstellerin. In die Freude am Schreiben, in die Anstrengung, in die besonderen Schreiborte und in das Zusammenspiel von Liebe, Nähe und dem Bedürfnis nach Rückzug. Aufnahme aus Mykonos
26 Minuten
Allein mit dem Wohnmobil unterwegs sein – trotz Angst vor dem Rangieren, der Dunkelheit und den ersten Nächten: Barbara Messer erzählt im Gespräch mit Heiko, wie sie sich diese Freiheit Schritt für Schritt erarbeitet hat. Sie spricht über vertraute Plätze zum Üben, Sicherheit unterwegs und die Erfahrung, sich selbst eine gute Gesellschaft zu sein. Außerdem erzählt sie, wie aus dem Verkauf ihres Wohnmobils das Buch „Ich fahre dann mal los“ entstand – eine Einladung besonders an Frauen, die sich das Alleinreisen noch nicht zutrauen.Und hier der Link zum Buch: https://shop.autorenwelt.de/products/ich-fahr-dann-mal-los-von-barbara-messer?utm_campaign=website&utm_medium=email&utm_source=sendgrid.com
22 Minuten
„Hinter dem Horizont geht's weiter.“ Dieser Satz begleitet mich seit meiner Kindheit. Doch heute glaube ich: Der wichtigste Horizont liegt gar nicht dort draußen, am Meer oder in den Bergen. Er liegt in unserem Denken. In dieser Folge nehme ich dich mit in meine Welt der Horizonautin. Ich erzähle, warum ich versuche, meinen eigenen Überzeugungen immer wieder freundlich zu widersprechen, weshalb mich Menschen faszinieren, die ganz anders denken als ich, und warum Widerstand für mich oft der Beginn einer neuen Erkenntnis ist. Ich spreche über den leeren Raum, über Sprache, Gewohnheiten, Glaubenssätze und die Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Über die Kunst des Innehaltens. Über Perspektivwechsel. Über die Freiheit, eine Meinung verändern zu dürfen. Für mich ist horizontautisches Denken keine Methode. Es ist eine Lebenshaltung. Eine Einladung, neugierig zu bleiben, den eigenen Horizont immer wieder zu erweitern und die Welt – und sich selbst – mit anderen Augen zu betrachten. Vielleicht liegt die größte Reise unseres Lebens nicht hinter dem nächsten Kontinent. Vielleicht beginnt sie genau in dem Moment, in dem wir den Mut haben, den eigenen Gedanken eine neue Richtung zu geben. Denn hinter jedem überwundenen Horizont wartet keine endgültige Antwort – sondern die nächste gute Frage.
21 Minuten
Ein gemeinsamer Morgen. Eine Fahrradtour durch den Wald. Ein Cappuccino vor Heikos Arbeitsplatz. Eine kleine Buchhandlung, an der Barbara nicht vorbeikommt. Spaghetti-Eis, Brombeeren am Wegesrand und ein Nachmittag am See. Eigentlich ist nichts Spektakuläres passiert. Und doch sagen Barbara und Heiko immer wieder: „Ist das schön, Hase.“ In dieser Folge sprechen sie darüber, wie das Schöne entsteht, wenn wir es bemerken, aussprechen und wiederholen. Eine Liebeserklärung an einfache Tage, kleine Umwege, gemeinsame Erinnerungen und die Freiheit, nicht erst alles erledigen zu müssen, bevor das Leben beginnen darf.
33 Minuten
BESCHREIBUNG Was bedeutet Reisen eigentlich? Für Heiko heißt es, dort aufzuwachen, wo es schön ist. Für Barbara bedeutet es, unterwegs zu leben, Routinen zu verlassen, Landschaften, Grenzen, Menschen und Geschichten aufzunehmen. In dieser Folge sprechen beide über ihre gemeinsame Sehnsucht nach einem Leben auf Reisen. Über Natur, Wärme, Wasser, kleine Räume, unerwartete Pannen, fremde Länder und die Frage, ob aus einem Reisewunsch tatsächlich eine neue Lebensform werden kann. Eine Folge über Fernweh, Vorbereitung, Mut und die Entscheidung, nicht nur vom Aufbruch zu träumen.
21 Minuten
**Ich brauche fünf Männer. Aber schnell.** Mit genau dieser Überschrift schaltete ich Anfang der 80er-Jahre eine Kontaktanzeige im hannoverschen Stadtmagazin. Damals war das ein Spaß. Wir waren eine Klasse angehender Altenpflegerinnen, neugierig aufs Leben, und sammelten die Antworten in einem Bastkörbchen. Es kamen Briefe. Fotos. Kuriose Ideen. Manche sehr charmant, manche unfreiwillig komisch. Vor allem aber waren es Menschen, die sich Mühe gaben. Viele Jahre später war die Welt eine andere. Briefe wurden zu Profilen. Kontaktanzeigen zu Dating-Portalen. Aus dem Bastkörbchen wurde das Smartphone. Und plötzlich stand ich – nach vielen Lebensjahren, Beziehungen und Verlusten – selbst vor der Frage: Wie lernt man heute eigentlich einen Menschen kennen? In dieser Folge erzähle ich von meinen Erfahrungen mit dem Online-Dating. Von lustigen Begegnungen und enttäuschenden Momenten. Von Männern, die plötzlich verschwanden. Von Gesprächen, die nie zu einem Treffen wurden. Von ersten Dates, die nach fünf Minuten vorbei waren. Von Menschen, die bis heute Teil meines Lebens geblieben sind – wenn auch nicht als Partner. Und ich erzähle davon, was ich über mich selbst gelernt habe. Wie sich mein Blick auf Liebe verändert hat. Warum Ehrlichkeit wichtiger wurde als Perfektion. Warum gute Fotos weniger wichtig sind als ein wahrer Text. Und warum ich heute glaube, dass jede Begegnung ihren Sinn hatte. Denn ohne all diese Erfahrungen hätte ich Heiko vermutlich nie erkannt. Ich hätte mich vielleicht gar nicht mehr getraut, mich zu zeigen. Heute weiß ich: Nicht jede Begegnung führt zu einer Beziehung. Aber jede ehrliche Begegnung bringt uns ein Stück näher zu uns selbst. Vielleicht ist genau das die eigentliche Vorbereitung auf die Liebe. Wenn du gerade suchst ... wenn du zweifelst ... wenn du schon mehr als einen Korb bekommen hast ... dann möchte ich dir einfach sagen: Hör nicht auf. Bleib freundlich. Bleib ehrlich. Und bleib offen. Denn manchmal wartet der wichtigste Mensch deines Lebens genau hinter der nächsten Begegnung.
13 Minuten
Manche Bücher liest man. Andere verändern das Leben. Als ich Anfang zwanzig Die Scham ist vorbei von Anja Meulenbelt las, öffnete sich eine Tür, von der ich bis dahin nicht wusste, dass es sie überhaupt gab. Plötzlich durfte über Körper, Lust, Scham und Freiheit gesprochen werden – ohne Entschuldigung, ohne Verstecken. In dieser Folge sitze ich mit Anja Meulenbelt am Meer in Griechenland. Es ist kein reales Treffen, sondern ein literarischer Dialog. Wir sprechen über Ehrlichkeit, über den Preis des Schreibens, über Weiblichkeit, Schönheit, Feminismus und darüber, was Bücher in einem Menschen auslösen können. Vor allem aber geht es um die Frage: Wann verändert Literatur ein Leben?
27 Minuten
BESCHREIBUNG Ein Rasenmäher schnurrt im Hintergrund. Ein gemeinsamer Sprung in den Schaalsee. Eine fremde Frau, die klatscht, später mit einem Wiesenblumenstrauß wiederkommt und fragt: „Sind Sie frisch verliebt? Man sieht das so.“ Von dieser Begegnung aus sprechen Barbara und Heiko über die Strahlkraft von Liebe. Über Berührungen, Blicke und den liebevollen Ton zwischen zwei Menschen. Aber auch über Irritationen, alte Muster und jene Momente, in denen Liebe nicht bedeutet, dass alles leicht ist. Eine Folge über das Sichtbarwerden von Liebe – und über die Entscheidung, auch das Schwierige mit anderen Augen zu betrachten.
28 Minuten
BESCHREIBUNG Was wäre, wenn Barbara und Heiko sich am 19. Oktober 2055 wieder gegenübersitzen? 30 Jahre nach ihrem ersten Zusammensein. In dieser besonderen Folge sprechen sie aus der Zukunft zurück auf ihre Liebe. Was haben sie bewahrt? Was hat sie getragen? Welche Rituale, Berührungen, Gespräche und Entscheidungen haben dafür gesorgt, dass ihre Liebe lebendig geblieben ist? Es geht um Augenkontakt am Morgen, Händehalten in schwierigen Momenten, kleine Geschenke, gemeinsame Bücher, Lieblingsorte, Berührungen, Rohkostsalate, innere Kinder und das tägliche Versprechen, sich immer wieder neu zu begegnen. Eine Folge über Liebe als gelebte Pflege.
38 Minuten
BESCHREIBUNG Nach zwei Wochen Flitterwochen auf Mykonos sind Barbara und Heiko zurück in Deutschland – und plötzlich beginnt etwas Neues. Nicht mehr Barbaras Wohnung. Nicht mehr Heikos Wohnung. Sondern unsere Wohnung. In dieser Folge sprechen sie über die ersten 24 Stunden im gemeinsamen Alltag: über Möbel, Mietvertrag, Feilchenpastillen, Arztbesuche, kleine Fürsorgegesten, Rituale auf dem Bett, das Ankommen nach der Reise und die Frage, wie aus Liebe ein gemeinsames Leben wird. Eine Folge über das Spektakuläre im Unspektakulären – und darüber, warum gerade die kleinen Momente zeigen, wie groß eine Liebe sein kann.
22 Minuten
BESCHREIBUNG Wir sind nicht jungfräulich in diese Beziehung gegangen. Wir bringen beide ein Vorleben mit. Frühere Lieben. Sehnsüchte. Enttäuschungen. Hoffnungen. Beziehungen, die fast funktioniert hätten. Begegnungen, die uns vorbereitet haben. In dieser Folge sprechen Barbara und Heiko darüber, wie sie mit den Lieben davor umgehen. Nicht aus Eifersucht, sondern aus dem Wunsch heraus, den anderen wirklich zu verstehen. Es geht um Vertrauen, Ehrlichkeit, alte Beziehungen, sexuelle Unsicherheiten, die Hoffnung auf Gelingen und die tiefe Gewissheit: Alles, was war, hat dazu beigetragen, dass wir heute so miteinander sein können. Eine Folge über Vorleben, Vorlieben und die Liebe im Jetzt.
31 Minuten
Wir sprechen oft darüber, was uns verbindet. Doch mindestens genauso spannend ist die Frage: Was unterscheidet uns eigentlich? In dieser Folge nehmen wir unsere Unterschiedlichkeiten liebevoll unter die Lupe. Wir lachen über Barthaare, Zöpfe und Autofahren, sprechen über Ost und West, über Introversion und Extroversion, über Konflikte, Kommunikation und unterschiedliche Arten zu denken. Dabei entdecken wir etwas Entscheidendes: Unsere Unterschiede trennen uns nicht. Sie ergänzen uns. Sie fordern uns heraus, machen uns neugierig aufeinander und helfen uns, gemeinsam zu wachsen. Eine Folge über Vertrauen, Ergänzung und die Schönheit zweier ganz verschiedener Lebenswege. Unsere Botschaft bleibt dieselbe: Frieden zwischen Mann und Frau beginnt dort, wo Unterschiede nicht bekämpft, sondern verstanden werden.
28 Minuten
BESCHREIBUNG Es gibt Momente im Leben, in denen plötzlich Worte auftauchen, die größer sind als wir selbst. In dieser Folge lesen Barbara und Heiko den Text vor, der für sie zum Ursprung ihrer gemeinsamen Botschaft geworden ist. Ausgehend von den Zeilen „Wie ich dein Licht erblickte …“ sprechen sie darüber, warum ihre Beziehung nicht nur eine Liebesbeziehung ist, sondern auch ein gemeinsamer Auftrag. Sie erzählen von Frieden und Unfrieden, von Berufung, Intuition, Verantwortung und davon, warum Liebe nicht nur ein Gefühl ist, sondern tägliche Arbeit. Diese Folge führt tief in das Herz ihrer gemeinsamen Vision: Frieden zwischen Mann und Frau – als Weg zum inneren Frieden und zu einer friedlicheren Welt.