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  4. "Eine Ambivalenz, die schwer auszuhalten ist" | Interview mit Dr. Stefanie Herr
Sprachmodelle trainieren mit unlizenziertem Verlagscontent, ohne
zu fragen und ohne zu zahlen. Gleichzeitig stehen genau diese
Verlage vor der Frage, ob und wie sie generative KI selbst
einsetzen sollen.

Dr. Stefanie Herr, Leitung Transformation beim Börsenverein des
Deutschen Buchhandels, nennt das eine Ambivalenz, die man kaum
aushalten kann – und trotzdem müssen Verlage sie aushalten, jeden
Tag.

Wir sprechen über die KI-Studie 2026 der IG Digital, für die der
Börsenverein knapp 200 Fach- und Führungskräfte aus Verlagen
befragt hat.

Wir reden darüber, warum sich Ratgeberverlage, Kinderbuchverlage
und Wissenschaftsverlage in ihrer KI-Haltung fundamental
unterscheiden, warum RAG-Modelle vielversprechend sind, aber am
Vertrieb hängen, und warum nur 6 Prozent der Verlage gezielt
Mitarbeitende mit KI-Kompetenz einstellen.

Und am Ende verrät Stefanie uns noch, welches Erlebnis mit KI
dazu geführt hat, dass sie sich heute immer wieder bewusst macht:
Es ist nur eine Maschine.

Erwähnte Studien

KI-Studie 2026 der IG Digital: Ergebnisse auf
boersenverein.de

Whitepaper: How to RAG – Ein Branchen-Leitfaden für
KI-Chatbots mit verlässlichen Daten

Über Dr. Stefanie Herr

Dr. Stefanie Herr ist promovierte Politikwissenschaftlerin und
leitet seit März 2026 als Mitglied der Geschäftsführung den
Bereich Transformation beim Börsenverein des Deutschen
Buchhandels.

Über Dr. Christina Lauer

Ich mache Content, Prozesse und Menschen fit für das
KI-Zeitalter. Ich komme selbst aus der Verlagswelt – 15 Jahre
Führungsverantwortung in Redaktion und Lektorat, bevor ich 2026
in die Beratung gewechselt bin. Deshalb kenne ich den Alltag,
über den Stefanie und ich in dieser Folge sprechen, aus eigener
Erfahrung. Mehr auf christina-lauer.de.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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