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Episoden

36 Minuten
In dieser Folge ist Christian Kappe aus Münster mein Gast. Er ist Jazztrompeter, Bigbandleiter sowie Hochschuldozent für Ensemblepraxis und -leitung, und mag den Satz ‚Jazz has values‘. Der wiederum stammt von Herbie Hancock. Ausgehend davon haben wir über diese Fragen gesprochen: Auf welchen Werten basiert denn das Musikmachen im Jazz? Welche Lehrer waren Christians Vorbilder, und was genau hat er an ihnen geschätzt? Was ist ihm in der musikalischen Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Studierenden wichtig? Der Song zu Beginn der Folge heißt „Hutong House“ (Christian Kappe und Cru Sauvage).
35 Minuten
Seit einigen Jahren wird (wieder) zunehmend darüber gesprochen, dass Musik eine "soziale Praxis" ist. Doch was genau heißt das eigentlich? In dieser Folge wird diese Frage von Peter Klose, Musik- und Mathelehrer in Dortmund und forschender Musikpädagoge, Julian Vorst, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikpädagogik der Universität Münster, und Daniela Bartels, Musikdidaktikerin in Münster und Host dieses Podcasts, beantwortet. Doch das Gespräch ist nur ein Anfang, und soll vom 11. - 13. Februar 2027 auf der Tagung "Socialize & participate! Musik als soziale Praxis" in Münster mit vielen anderen Menschen fortgesetzt werden... Wer sich zur Tagung anmelden möchte, schreibt eine eMail an participate@uni-muenster.de. Wir freuen uns auf spannende Vorträge und Workshops!
54 Minuten
In dieser Folge ist Isabel Aguirre, Geschäftsführerin der Organisation Musethica Germany, unser Gast. Der Mitschnitt des Gesprächs entstand während einer Seminarsitzung am Institut für Musikpädagogik der Universität Münster. Auf ihrer Internetseite schreibt Musethica, dass sein Gründer und seine Mitglieder eine Bildungsmethode entwickelt haben, die besonders begabten Musiker:innen und ihren Lehrer:innen ermöglicht, ihre interpretativen und musikalischen Fähigkeiten zu entwickeln. Da dies an Orten außerhalb großer Konzertsäle passiert – oft im unmittelbaren Kontakt zu anderen Menschen – hat die Methode von Musethica auch eine soziale Wirkung. Wie diese soziale Wirkung aussehen kann, darum geht es in dieser Folge. Wir thematisieren die folgenden Fragen: Warum gehen junge Künstler:innen mit der Organisation Musethica an verschiedene Orte einer Stadt, um dort klassische Musik mit den Menschen zu teilen? Worauf legen sie bei diesen Konzerten Wert? Wie werden die jungen Musiker:innen davor gecoacht? Welche Ziele verfolgt Musethica – und für wen sind diese Ziele eigentlich „gut“? Reicht es, wenn Musik für sich selbst spricht?
54 Minuten
Marcus Kohnen ist Chemie- und Biolehrer für die Sekundarstufen I und II und seit 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Leistung macht Schule“ an der Universität Münster. Im Rahmen von Schulbegleitforschung arbeitet er mit Schulen zusammen, die im schulischen Alltag das Projektlernen stärker verankern und entwickeln wollen. Im Gespräch haben wir über folgende Fragen gesprochen, die auch für Musik-Projekte an Schulen relevant sind: Worauf können Lehrer:innen achten, wenn sie Schüler:innen beim Projektlernen begleiten? Worin genau besteht ihre Rolle, wenn Jugendliche größtenteils eigenständig in Projekten arbeiten? Warum fühlt sich diese Form des Lernens oft herausfordernd an – sowohl für Schüler:innen als auch für Lehrer:innen? Welche Fähigkeiten können alle Beteiligten dabei entwickeln?
42 Minuten
Musikpädagogik-Studierende der Universität Münster haben sich für diese Folge mit einem Essay der Kulturwissenschaftlerin Barbara Hornberger beschäftigt, die seit 2022 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Wuppertal ist. In „Was wir uns ein-bilden. Musikpädagogik aus der Perspektive der Cultural Studies“ nimmt sie eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf Musikunterricht ein. Was ist „Kultur“ überhaupt? Was für Traditionen liegen unserem Musikverständnis und unserem Musikunterricht zugrunde? Wie können wir Schüler:innen und ihren musikalischen Vorlieben mit Anerkennung begegnen? Und über welche Arten von Musik sollten wir im Musikunterricht überhaupt sprechen? Über diese und viele weitere Fragen spricht Barbara Hornberger im Interview mit Ela Özdemir. Viel Spaß beim Anhören und Mitdenken!
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Über diesen Podcast

Willkommen bei diesem Podcast für Musiklehrer:innen, Musikpädagog:innen und musikalische Leitungspersönlichkeiten! Mein Name ist Daniela Bartels, ich bin Musikpädagogin und seit Oktober 2025 Professsorin für Musik und ihre Didaktik an der Universität Münster. Seit 2013 beschäftige ich mich mit der Frage, welche gesellschaftlichen Werte musikalisches und musikpädagogisches Handeln haben kann. Dazu gehören Fragen wie: Welche Werte verfolgen musikalische Leitungspersönlichkeiten beim Musizieren mit ihren Gruppen? Und welche Auswirkungen hat das auf die Menschen in diesen Gruppen? Darum kommen in diesem Podcast Menschen zu Wort, die schöne, spannende und persönliche Dinge über ihren Umgang mit Musik und anderen Menschen zu erzählen haben: Musikpädagogik-Studierende denken darüber nach und erzählen davon, wie sie durch ihre pädagogische Arbeit Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben nehmen und es mitgestalten können. Professor:innen stehen ihnen Rede und Antwort. Junge und erfahrene Laien- und Profi-Musiker:innen sprechen über das Musikmachen mit anderen, und Forscher:innen teilen ihr Fachwissen über die Bedeutungen von Musik für Menschen... All diese verschiedenen Stimmen sollen (angehende) Musiklehrer:innen und musikalische Leitungspersönlichkeiten dazu inspirieren, über die Werte ihres eigenen Handelns für die Gesellschaft nachzudenken. Für unseren Erfahrungsaustausch und Feedback zu den einzelnen Folgen gibt es unter jeder Folge ein Kommentarfeld, das gern genutzt werden darf... Denn es ist immer schön, ein Feedback zu bekommen!
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„Mehr als Töne - Musikpädagogik und Gesellschaft“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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