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1 Stunde 16 Minuten
Ich habe Matthias Markus gefragt, wie viele Instandhalter seine KI-Software einspart.

Seine Antwort: keinen.

Er ist Technical Plant Manager bei Bayer und mit seinem Team hat er den Instandhaltungspreis gewonnen.

Vor zehn Jahren stand er vor einem vertrauten Problem: die Anlage lief, aber sobald ein Fehler auftrat, den nicht jeder kannte, stand die Produktion. Gemeinsam mit dem Dresdner Unternehmen Peerox entwickelte er MADDOX, ein KI-gestütztes Wissensmanagement-System, das heute über tausend dokumentierte Lösungswege umfasst, Fehlerabhängigkeiten aus den Maschinendaten liest und dem Mitarbeiter im Feld den passenden Lösungsvorschlag zeigt.

Im Gespräch geht es um die Fehlschläge auf dem Weg dahin – und warum eine funktionierende Software erstmal das Vertrauen der eigenen Kollegen verlieren kann.

Zentrale Aussage der Folge: Digitalisierung ersetzt keine Instandhalter. Sie macht sie erst wieder verfügbar für die Arbeit, für die man sie braucht.

Ich wollte wissen:

Warum eine ganze Nachtschicht stillstand, obwohl die Lösung nur zwei Klicks entfernt war

Warum eine funktionierende Software zuerst das Vertrauen der eigenen Kollegen verlor, bevor sie es gewann

Warum "wir sparen keinen einzigen Instandhalter" kein Rückschlag ist, sondern der eigentliche Gewinn des Projekts

Warum die Instandhaltung jetzt wichtiger wird statt überflüssiger – obwohl die Software ein Teil ihrer Wissensarbeit übernimmt

Warum der eigentliche Engpass in der Instandhaltung nicht die Technologie ist, sondern die Instandhalter selbst, die fehlen, um sie einzuführen

(Werbung) Unterstützung für dieses Video: Dankl und Partner Consulting

Website - https://www.mcp-dankl.com/

FOLGE Matthias Markus:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/matthias-markus-02b378127/

Website - https://www.bayer.com/en/career

Mehr zu Peerox & MADDOX - https://peerox.de/en/

FOLGE Benjamin Kuhn:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/

Website - https://nxtmaintenance.de

Über den PODCAST:

LEAD THE ASSET dreht sich um Instandhaltung und Asset Management: praxisnahe Tipps, Strategien und Trends für deine Technik.

Unser MOTTO: Lead the Asset and don't let the asset lead you.

GET IN TOUCH

Schickt mir eure Erfahrungen und Takeaways aus der Episode gerne über LinkedIn – ich freue mich drauf und bedanke mich persönlich fürs Reinschauen!

Bis bald

KAPITEL:

00:00 Cold Open: "Wir brauchen keinen einzigen Instandhalter weniger"

01:22 Wer ist Matthias und wie tickt die Instandhaltung bei Bayer

05:02 Wie alles begann: von der Krise zum Schulungscenter

14:20 Der Zufallsfund aus Dresden: wie MADDOX entstand

24:25 Wissenskarten: Wissen sichern, bevor es verschwindet

31:40 Vom Linux-PC zur Cloud: die technische Reifung

38:33 Vom Piloten zum Instandhaltungspreis

48:27 Die Datenbrille: VR, das wirklich funktioniert

56:41 Warum AR noch nicht so weit ist wie VR

1:05:47 Scheitern, Nachwuchs und die Zukunft der Instandhaltung
59 Minuten
KI-Agenten übernehmen in der Instandhaltung heute schon Arbeit, die sonst am Schreibtisch liegen bleibt. Zwölf davon sind bei remberg vordefiniert und laufen bis zu dem Punkt, an dem ein Mensch freigibt. Damit steht die Instandhaltung vor der größten Veränderung seit der ersten Instandhaltungssoftware.

Wer heute ein Team führt, führt bald zwei: eines aus Menschen, eines aus Agenten. Und das entscheidet sich an der Führung, bevor es sich an der Software entscheidet.

Die Aufgaben bleiben. Weg fällt der Grund, warum zwei von drei Stunden nicht an der Anlage stattfinden. Genau dort zeigt sich, welches Werk seine Anlagenverfügbarkeit hält und welches den Anschluss verliert.

David Hahn, CEO von remberg, sitzt an dieser Schwelle. Er startete mit einer Box, die Maschinendaten abgreifen sollte, und hat sie nach einem Jahr eingestampft. Heute läuft sein CMMS in Konzernen mit 30.000 bis 40.000 Mitarbeitenden.

IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

- Was sich an deiner Führungsrolle ändert, wenn du künftig Menschen und Agenten koordinierst.

- Welche Aufgaben du heute schon abgeben kannst und wo weiterhin ein Mensch entscheiden muss.

- Warum Instandhaltungsteams künftig über den Arbeitsvorrat konkurrieren, den sie bisher nie abarbeiten konnten.

- Wie KI das Arbeiten in der Instandhaltung neu definiert, von der Meldung bis zur Rückmeldung im System.

- Was passiert, wenn zu Menschen und Agenten später Inspektionsroboter als dritte Ressource dazukommen.

#leadtheasset #maintenance #kmu

(Werbung) Hier geht's zum Maintenance Summit: https://remberg.com/de/maintenance-summit-2026

FOLGE David Hahn:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/davidhahnmunich/

Website - https://remberg.com/

FOLGE Benjamin Kuhn:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/

Website - https://nxtmaintenance.de

Mit Unterstützung für dieses Video von Dirk Beiersdorff, InstandX

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/dirk-beiersdorff-a7a11/

Website - https://instandx.online/produktionsfit/

Über den PODCAST:

Bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management. Praxisnahe Tipps, innovative Strategien und die neuesten Trends für deine Ziele in der Technik.

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Bis bald

KAPITEL:

00:00 Intro

01:16 Woher remberg kommt

10:29 Vom Maschinenbau in die Werke

15:18 Von der Assistenz in die Aktion

21:38 Zwei Teams führen: Menschen und KI-Agenten

24:44 Meldung per QR-Code in jeder Sprache

29:10 Rückmeldung sprechen statt tippen

34:32 Schichtbuch-Agent und raus aus dem Feuerwehrmodus

44:41 Warum 99 Prozent Anforderungen der Software schaden

49:18 Maintenance Summit und Davids Botschaft
1 Stunde 6 Minuten
Was ist eigentlich proaktive Instandhaltung? Dieser Frage bin ich mit Rudolf Raunig auf den Grund gegangen, der als ehemaliger Instandhaltungsleiter bei INNIO Jenbacher genau das aufgebaut hat.

Eine bestimmte Führungstechnik, Predictive Maintenance oder eine goldene Methode? Jeder will proaktive Instandhaltung haben. Wenige haben es tatsächlich geschafft. Und nur ganz wenige wurden dafür mit dem Preis für die beste Instandhaltung Österreichs ausgezeichnet.

Wie man dahin kommt und welche Schritte dafür notwendig sind, darüber sprechen wir in dieser Folge.

Was du aus dieser Folge mitnimmst:

Welche Kennzahlen gemessen werden sollten, um die Proaktivität der Instandhaltung tatsächlich zu fördern.

Wie eine gemeinsame Vision entwickelt wird, die ein Team zu einer der besten Instandhaltungen macht.

Was am Ende zur Auszeichnung als beste Instandhaltung Österreichs geführt hat.

Wie eine Risikoanalyse der Anlagen zur Grundlage jeder weiteren Entscheidung wird, von der vorbeugenden Instandhaltung bis zur Investitionsempfehlung.

#leadtheasset #instandhaltung #assetmanagement

(Werbung) Mit Unterstützung für dieses Video von Dankl und Partner Consulting

Website - https://www.mcp-dankl.com/

FOLGE Rudolf Raunig:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/rudolf-raunig-4582a216/

Website - https://www.jenbacher.com/de/

FOLGE Benjamin Kuhn:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/

Website - https://nxtmaintenance.de

Über den PODCAST:

Hier bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management. Entdecke mit uns praxisnahe Tipps, innovative Strategien und die neuesten Trends, um deine Ziele in der Technik voranzubringen.

Unser MOTTO:

Lead the Asset and don't let the asset lead you.

KAPITEL:

00:00:00 - Teaser: "Reaktionszeit ist nicht das Problem"

00:01:06 - Vom Einkauf in die Instandhaltung: Rudolf Raunigs Wechsel bei INNIO Jenbacher

00:06:47 - Eine Instandhaltung ohne Linie: Aufbau von vier Teams und der Lehrlings-Effekt

00:17:55 - Vision, Strategie und der gewählte Sprecher im Team

00:27:53 - Der Weg zur proaktiven Instandhaltung: Digitalisierung und Risikoanalyse

00:33:44 - Kennzahl gegen Bauchgefühl: Warum das Ersatzteil zählt, nicht die Reaktionszeit

00:40:16 - Datenbrille, Fehleranalyse und der Blick auf KI in der Instandhaltung

00:50:48 - Komfortzone, Stärken statt Schwächen und das Fazit zur proaktiven Führung
1 Stunde 17 Minuten
Zähl nach, wie viele Stunden deine Techniker diese Woche an einer Anlage standen. Überlastung in der Instandhaltung hat nicht immer nur mit der Personaldecke zu tun.

Zähl die anderen Stunden auch. Freigaben, Meetings, Ersatzteile suchen, Systeme pflegen. Das war ebenfalls Arbeit, nur nicht die, für die du sie eingestellt hast.

Meine Gäste heute: Pirmin Cavelti, Reliability Engineer und Maschinenprofiler. Und Benjamin Wessling, Berater für Gleitringdichtungen.

Was in dieser Folge auf den Tisch kommt:

- Warum zusätzliche Stellen im bestehenden System verschwinden, und welche Frage vor dem nächsten Antrag zu beantworten ist

- Was Zuständigkeitsgrenzen tatsächlich kosten. Pirmin Cavelti fragt bei einem Kunden nach, was eine Stunde Stillstand kostet: 20.000 bis 30.000 Euro. Der zuständige Elektriker saß in dieser Stunde im Meeting

- Warum Delegation in vielen Werken strukturell nicht vorgesehen ist, und warum das keine Frage des guten Willens einzelner Führungskräfte ist

- Was passiert, wenn fünfundzwanzig Jahre Anlagenwissen in Rente gehen und die geplante KI keine Datenbasis vorfindet

- Warum die Zeit an der Anlage in vielen Organisationen ihren Status verloren hat, und wer das zurückholen kann

Eine Frage bleibt offen. Wenn morgen zwei Techniker mehr da wären: Was genau würden sie tun, das heute liegen bleibt?

Folge Pirmin Cavelti:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/pirmin-cavelti

Website - https://www.zuverlaessig.ch

Folge Benjamin Wessling:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-wessling

Website - https://benjaminwessling.de

Folge Benjamin Kuhn:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/

Website - https://nxtmaintenance.de

Über den Podcast:

Hier bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management. Entdecke mit uns praxisnahe Tipps, innovative Strategien und die neuesten Trends, um deine Ziele in der Technik voranzubringen.

Unser Motto:

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Schickt mir gerne eure persönlichen Erfahrungen und was ihr aus der Episode mitgenommen habt direkt über LinkedIn. Ich bin gespannt auf eure Feedbacks und takeaways. Und natürlich werde ich mich persönlich bei euch fürs Reinschauen und Mitmachen bedanken! Bis bald

Kapitel:

0:00 Intro und Begrüßung

2:47 KI in der Instandhaltung: Hype oder Hilfe

12:18 Warum die Aufgaben wachsen, während alles leichter wird

16:48 15 Meetings und die stehende Anlage

21:07 Anlagenkenntnis statt Dokumentationspflicht

28:39 Vom Schrauber zur Führungskraft: warum Delegation ausbleibt

37:45 Zuständigkeitsgrenzen und Silos

50:10 Aussitzen, Feuerwehrmodus und die Kapazitätsfrage
1 Stunde 32 Minuten
Ein Produktionsleiter, der gleichzeitig die Instandhaltung führt. Klingt nach der Antwort auf jedes Silo-Problem zwischen Technik und Produktion. Maik Jakob hat genau das erlebt, in einem inhabergeführten Automobilzulieferer, in einer Person.

Alle Perspektiven, die sich sonst im Meeting gegenübersitzen, lagen bei ihm. Er musste seine eigenen Entscheidungen selbst verkaufen. Wenn die Instandhaltung sagt, die Anlage muss jetzt stehen, musste er das gegenüber Geschäftsführer und Arbeitsvorbereitung begründen, wie sonst zwei getrennte Abteilungen es täten.

Später hat Maik dasselbe Modell noch einmal von der anderen Seite gesehen, als Teamleiter unter einem Produktionsleiter, der Produktion und Instandhaltung ebenfalls in Personalunion führte. Daraus hat er mitgenommen, wo dieses Modell trägt und wo eine wachsende Organisation eine zusätzliche Ebene braucht.

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich die Doppelrolle auf Entscheidungen, Tempo und Priorisierung zwischen Produktion und Instandhaltung auswirkt. Maik Jakob erklärt, warum er sich selbst als Übersetzer zwischen Shopfloor und Management versteht, und warum eine funktionierende Instandhaltung immer eine starke Produktion braucht und umgekehrt. Er spricht auch darüber, was passiert, wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird, ohne dass die Aufgabe zu ihm passt.

Maik Jakob war Produktionsleiter und Leiter Instandhaltung und ist heute freiberuflicher Berater für Industrieunternehmen. In dieser Folge teilt er, was er aus mehreren Rollen und Unternehmen über die Zusammenarbeit von Produktion und Instandhaltung gelernt hat.

Was denkst du: Sollten Produktion und Instandhaltung von einer Person geführt werden, oder braucht es zwei eigenständige Perspektiven? Schreib es in die Kommentare.

Abonniere Lead the Asset für weitere Gespräche mit Verantwortlichen aus Instandhaltung und Produktion.

FOLGE Maik Jakob:

LinkedIn - linkedin.com/in/maikjakobdigital

Website - https://flow-tool.com/

FOLGE Benjamin Kuhn:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/

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Über den PODCAST:

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KAPITEL

00:00 – Wie alles begann: Produktionsleiter und Instandhaltungsleiter in einer Person

02:22 – Das ungewöhnliche Bewerbungsverfahren beim Automobilzulieferer

03:20 – Erster Tag als Produktionsleiter: Ein Maschinenpark im Chaos

09:05 – Aktiv eingreifen: Die Klipp-Klapp-Lösung und Führung ohne Ego

25:49 – „Die Anlage muss jetzt stehen": Vertrauen zwischen Produktion und Instandhaltung

39:41 – Der Sprung in die Selbstständigkeit als Berater

49:11 – Wenn externe Berater an der Unternehmenskultur scheitern

58:49 – Chaos, Ticketsysteme und der Amazon-Effekt

1:08:29 – Das Peter-Prinzip: Wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird

1:16:17 – Fehlerkultur, Lessons Learned und der Blick nach vorne
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Über diesen Podcast

Willkommen! Hier bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management. Entdecke mit uns praxisnahe Tipps, innovative Strategien und die neuesten Trends, um deine Ziele in der Technik voranzubringen. Unser Motto: Lead the Asset and don't let the asset lead you. Klingt spannend, oder? Dann abonniere unseren Kanal, und wir hören uns im nächsten Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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