Podcaster
Episoden
14.07.2026
1 Stunde 32 Minuten
Ein Produktionsleiter, der gleichzeitig die Instandhaltung führt. Klingt nach der Antwort auf jedes Silo-Problem zwischen Technik und Produktion. Maik Jakob hat genau das erlebt, in einem inhabergeführten Automobilzulieferer, in einer Person.
Alle Perspektiven, die sich sonst im Meeting gegenübersitzen, lagen bei ihm. Er musste seine eigenen Entscheidungen selbst verkaufen. Wenn die Instandhaltung sagt, die Anlage muss jetzt stehen, musste er das gegenüber Geschäftsführer und Arbeitsvorbereitung begründen, wie sonst zwei getrennte Abteilungen es täten.
Später hat Maik dasselbe Modell noch einmal von der anderen Seite gesehen, als Teamleiter unter einem Produktionsleiter, der Produktion und Instandhaltung ebenfalls in Personalunion führte. Daraus hat er mitgenommen, wo dieses Modell trägt und wo eine wachsende Organisation eine zusätzliche Ebene braucht.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich die Doppelrolle auf Entscheidungen, Tempo und Priorisierung zwischen Produktion und Instandhaltung auswirkt. Maik Jakob erklärt, warum er sich selbst als Übersetzer zwischen Shopfloor und Management versteht, und warum eine funktionierende Instandhaltung immer eine starke Produktion braucht und umgekehrt. Er spricht auch darüber, was passiert, wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird, ohne dass die Aufgabe zu ihm passt.
Maik Jakob war Produktionsleiter und Leiter Instandhaltung und ist heute freiberuflicher Berater für Industrieunternehmen. In dieser Folge teilt er, was er aus mehreren Rollen und Unternehmen über die Zusammenarbeit von Produktion und Instandhaltung gelernt hat.
Was denkst du: Sollten Produktion und Instandhaltung von einer Person geführt werden, oder braucht es zwei eigenständige Perspektiven? Schreib es in die Kommentare.
Abonniere Lead the Asset für weitere Gespräche mit Verantwortlichen aus Instandhaltung und Produktion. FOLGE Maik Jakob: LinkedIn - linkedin.com/in/maikjakobdigital Website - https://flow-tool.com/
FOLGE Benjamin Kuhn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/ Website - https://nxtmaintenance.de
Über den PODCAST: Bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management: praxisnahe Tipps und Strategien für deine Ziele in der Technik.
Unser MOTTO: Lead the Asset and don't let the asset lead you.
GET IN TOUCH Schickt mir eure Erfahrungen und Takeaways aus der Episode über LinkedIn. Ich freue mich auf euer Feedback! Bis bald
KAPITEL 00:00 – Wie alles begann: Produktionsleiter und Instandhaltungsleiter in einer Person 02:22 – Das ungewöhnliche Bewerbungsverfahren beim Automobilzulieferer 03:20 – Erster Tag als Produktionsleiter: Ein Maschinenpark im Chaos 09:05 – Aktiv eingreifen: Die Klipp-Klapp-Lösung und Führung ohne Ego 25:49 – „Die Anlage muss jetzt stehen": Vertrauen zwischen Produktion und Instandhaltung 39:41 – Der Sprung in die Selbstständigkeit als Berater 49:11 – Wenn externe Berater an der Unternehmenskultur scheitern 58:49 – Chaos, Ticketsysteme und der Amazon-Effekt 1:08:29 – Das Peter-Prinzip: Wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird 1:16:17 – Fehlerkultur, Lessons Learned und der Blick nach vorne
Alle Perspektiven, die sich sonst im Meeting gegenübersitzen, lagen bei ihm. Er musste seine eigenen Entscheidungen selbst verkaufen. Wenn die Instandhaltung sagt, die Anlage muss jetzt stehen, musste er das gegenüber Geschäftsführer und Arbeitsvorbereitung begründen, wie sonst zwei getrennte Abteilungen es täten.
Später hat Maik dasselbe Modell noch einmal von der anderen Seite gesehen, als Teamleiter unter einem Produktionsleiter, der Produktion und Instandhaltung ebenfalls in Personalunion führte. Daraus hat er mitgenommen, wo dieses Modell trägt und wo eine wachsende Organisation eine zusätzliche Ebene braucht.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich die Doppelrolle auf Entscheidungen, Tempo und Priorisierung zwischen Produktion und Instandhaltung auswirkt. Maik Jakob erklärt, warum er sich selbst als Übersetzer zwischen Shopfloor und Management versteht, und warum eine funktionierende Instandhaltung immer eine starke Produktion braucht und umgekehrt. Er spricht auch darüber, was passiert, wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird, ohne dass die Aufgabe zu ihm passt.
Maik Jakob war Produktionsleiter und Leiter Instandhaltung und ist heute freiberuflicher Berater für Industrieunternehmen. In dieser Folge teilt er, was er aus mehreren Rollen und Unternehmen über die Zusammenarbeit von Produktion und Instandhaltung gelernt hat.
Was denkst du: Sollten Produktion und Instandhaltung von einer Person geführt werden, oder braucht es zwei eigenständige Perspektiven? Schreib es in die Kommentare.
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KAPITEL 00:00 – Wie alles begann: Produktionsleiter und Instandhaltungsleiter in einer Person 02:22 – Das ungewöhnliche Bewerbungsverfahren beim Automobilzulieferer 03:20 – Erster Tag als Produktionsleiter: Ein Maschinenpark im Chaos 09:05 – Aktiv eingreifen: Die Klipp-Klapp-Lösung und Führung ohne Ego 25:49 – „Die Anlage muss jetzt stehen": Vertrauen zwischen Produktion und Instandhaltung 39:41 – Der Sprung in die Selbstständigkeit als Berater 49:11 – Wenn externe Berater an der Unternehmenskultur scheitern 58:49 – Chaos, Ticketsysteme und der Amazon-Effekt 1:08:29 – Das Peter-Prinzip: Wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird 1:16:17 – Fehlerkultur, Lessons Learned und der Blick nach vorne
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02.07.2026
1 Stunde 6 Minuten
In vielen Betrieben gibt es diesen einen Menschen.
Er weiß, welcher Handgriff an welcher Anlage entscheidet. Er kennt die Fehlerhistorie, auch wenn sie nirgends sauber dokumentiert ist. Er weiß, was in SAP steht und was nur auf dem kurzen Dienstweg läuft.
Und dieser Mensch geht in zwei Jahren in Rente.
Bis ein neuer Instandhalter selbstständig arbeiten kann, vergehen in vielen Betrieben ein bis zwei Jahre. Er muss erst verstehen, welche Anlage welche Eigenarten hat, was dokumentiert ist und wen er fragen kann.
Wer daraus ein persönliches Leistungsproblem macht, schaut zu kurz. Oft fehlt schlicht das System, mit dem Wissen sauber weitergegeben wird.
In dieser Folge ist Elisa Roth wieder zu Gast. Sie ist Gründerin von Augmented Industries und baut KI-gestützte Systeme für Wissensmanagement in der industriellen Instandhaltung.
Wir sprechen darüber, wie Unternehmen ihr Wissen so nutzbar machen, dass neue Mitarbeiter schneller arbeitsfähig werden, erfahrene Kollegen weniger erklären müssen und Verbesserungen nicht jedes Mal von vorne beginnen.
Was konkret in dieser Folge steckt:
- Warum Erfahrungswissen zum Risiko wird, wenn es nur in einzelnen Köpfen steckt - Warum viele Wissensmanagement-Piloten nie in die Fläche kommen - Wie neue Mitarbeiter schneller eingearbeitet werden, ohne Experten dauerhaft zu binden - Welche Metriken zeigen, ob ein KI-Projekt in der Praxis wirklich funktioniert - Wie Schritt-für-Schritt-Guides aus bestehenden Anweisungen entstehen - Wie Werke mit gleichen Anlagen ihr Wissen teilen und Kosten senken
Der Kern der Folge: Instandhaltung soll heute Störungen lösen, Anlagen verfügbar halten, Wissen sichern, neue Leute einarbeiten und KI vorbereiten. Aber viele Organisationen haben ihr nie die Zeit, Rollen, Daten und Werkzeuge gegeben, die dafür nötig wären.
Genau darüber sprechen wir.
#leadtheasset #wissensmanagement #instandhaltung
FOLGE Dr. Elisa Roth: LinkedIn - linkedin.com/in/dr-elisa-roth Website - https://flow-tool.com/
FOLGE Benjamin Kuhn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228 Website - https://nxtmaintenance.de
Über den PODCAST: Hier bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management. Entdecke mit uns praxisnahe Tipps, innovative Strategien und die neuesten Trends.
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GET IN TOUCH Schickt mir eure Erfahrungen und Takeaways gerne direkt über LinkedIn. Ich freu mich auf euer Feedback!
Bis bald
Kapitel: 0:00 Intro 1:17 Was ist Wissensmanagement wirklich? 5:38 Preboarding: Skill-Check bevor Bewerber Tag 1 erleben 11:07 Wenn Sprachbarriere als Leistungsproblem gilt 15:46 Schweizer Taschenmesser: Was Instandhaltung wirklich tragen soll 30:00 Rollout, Betriebsrat & 120.000 € Ausfallkosten 43:53 Was passiert wenn Checklisten über den Zaun fliegen 50:11 So läuft ein KI-Projekt: Diagnose, Expertenwissen, Kennzahlen 1:00:12 Alle Routinetätigkeiten in die Checkliste – Pflicht oder Überzeugung?
Er weiß, welcher Handgriff an welcher Anlage entscheidet. Er kennt die Fehlerhistorie, auch wenn sie nirgends sauber dokumentiert ist. Er weiß, was in SAP steht und was nur auf dem kurzen Dienstweg läuft.
Und dieser Mensch geht in zwei Jahren in Rente.
Bis ein neuer Instandhalter selbstständig arbeiten kann, vergehen in vielen Betrieben ein bis zwei Jahre. Er muss erst verstehen, welche Anlage welche Eigenarten hat, was dokumentiert ist und wen er fragen kann.
Wer daraus ein persönliches Leistungsproblem macht, schaut zu kurz. Oft fehlt schlicht das System, mit dem Wissen sauber weitergegeben wird.
In dieser Folge ist Elisa Roth wieder zu Gast. Sie ist Gründerin von Augmented Industries und baut KI-gestützte Systeme für Wissensmanagement in der industriellen Instandhaltung.
Wir sprechen darüber, wie Unternehmen ihr Wissen so nutzbar machen, dass neue Mitarbeiter schneller arbeitsfähig werden, erfahrene Kollegen weniger erklären müssen und Verbesserungen nicht jedes Mal von vorne beginnen.
Was konkret in dieser Folge steckt:
- Warum Erfahrungswissen zum Risiko wird, wenn es nur in einzelnen Köpfen steckt - Warum viele Wissensmanagement-Piloten nie in die Fläche kommen - Wie neue Mitarbeiter schneller eingearbeitet werden, ohne Experten dauerhaft zu binden - Welche Metriken zeigen, ob ein KI-Projekt in der Praxis wirklich funktioniert - Wie Schritt-für-Schritt-Guides aus bestehenden Anweisungen entstehen - Wie Werke mit gleichen Anlagen ihr Wissen teilen und Kosten senken
Der Kern der Folge: Instandhaltung soll heute Störungen lösen, Anlagen verfügbar halten, Wissen sichern, neue Leute einarbeiten und KI vorbereiten. Aber viele Organisationen haben ihr nie die Zeit, Rollen, Daten und Werkzeuge gegeben, die dafür nötig wären.
Genau darüber sprechen wir.
#leadtheasset #wissensmanagement #instandhaltung
FOLGE Dr. Elisa Roth: LinkedIn - linkedin.com/in/dr-elisa-roth Website - https://flow-tool.com/
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Kapitel: 0:00 Intro 1:17 Was ist Wissensmanagement wirklich? 5:38 Preboarding: Skill-Check bevor Bewerber Tag 1 erleben 11:07 Wenn Sprachbarriere als Leistungsproblem gilt 15:46 Schweizer Taschenmesser: Was Instandhaltung wirklich tragen soll 30:00 Rollout, Betriebsrat & 120.000 € Ausfallkosten 43:53 Was passiert wenn Checklisten über den Zaun fliegen 50:11 So läuft ein KI-Projekt: Diagnose, Expertenwissen, Kennzahlen 1:00:12 Alle Routinetätigkeiten in die Checkliste – Pflicht oder Überzeugung?
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16.06.2026
1 Stunde 45 Minuten
Während in der Instandhaltung über KI-Agenten und automatisierte Planung gesprochen wird, tippen viele Instandhalter noch immer manuell Meldungen in SAP-PM, legen Aufträge an und buchen Stunden. Das System läuft. Aber als Steuerungsinstrument wird es kaum genutzt.
Ich sehe das in vielen Unternehmen. SAP-PM ist vorhanden, aber die Möglichkeiten, die drin stecken, werden nicht abgerufen. Ich wollte deshalb von Markus Seidl wissen, wie Instandhaltungsorganisationen aus dieser Tippmaschinen-Logik herauskommen und was sie heute verändern müssen, damit sie in drei oder fünf Jahren nicht noch weiter zurückfallen.
Markus berichtet aus der Praxis von Kunden, die ihr SAP-System über 20 Jahre hinweg individuell ausgebaut haben. Eigene Programme, eigene Dashboards, Lösungen für jeden Sonderfall. Heute stehen diese Unternehmen in der Sackgasse. Neue Funktionen, moderne Oberflächen und aktuelle Planungswerkzeuge lassen sich kaum noch nutzen. Andere Kunden, die im Standard geblieben sind, sind fünf bis zehn Jahre weiter.
Im Gespräch sprechen wir über SAP S/4HANA als Prozessprojekt, über Planungsmappen, Fiori Apps, die Integration externer Dienstleister und darüber, welche Grundlagen Unternehmen brauchen, damit KI-Agenten später einen belastbaren Nutzen in der Instandhaltungsplanung liefern können. Die Frage, die sich durch die ganze Folge zieht: Ist das Tippmaschinen-Image von SAP-PM bald Geschichte? Und wenn ja, für wen?
#sap #maintenance #leadtheasset #instandhaltung
FOLGE Markus Seidl: LinkedIn – linkedin.com/in/markusseidl Website – sap.com/germany/index.html
FOLGE Benjamin Kuhn: LinkedIn – linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228
Über den PODCAST: Hier bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management. Entdecke mit uns praxisnahe Tipps, innovative Strategien und die neuesten Trends, um deine Ziele in der Technik voranzubringen. Unser MOTTO: Lead the Asset and don't let the asset lead you.
GET IN TOUCH Schickt mir gerne eure persönlichen Erfahrungen und was ihr aus der Episode mitgenommen habt direkt über LinkedIn. Ich bin gespannt auf eure Feedbacks und takeaways. Und natürlich werde ich mich persönlich bei euch fürs Reinschauen und Mitmachen bedanken! Bis bald
KAPITEL: 00:00 Intro: SAP-PM als Tippmaschine und was sich verändern könnte 00:54 Markus Seidl: 26 Jahre SAP und Instandhaltung 03:00 Von R3 bis S/4HANA: Was sich in 25 Jahren verändert hat 05:29 Erste Projekte und was frühe Einführungen gelehrt haben 09:20 Warum historisch gewachsene Anpassungen die Innovationsfähigkeit einschränken können 11:32 Wann lohnt es sich, vom SAP-Standard abzuweichen? 16:05 Wie ein S/4HANA-Wechsel als Prozessprojekt gelingt 38:57 Reifegrade in der Instandhaltung: Von der Störungsreaktion zur Wartungsplanung 41:44 Warum Planung und Terminierung in vielen Unternehmen zu kurz kommen 45:34 Planungsmappen: Wartungsfenster strukturieren und Ressourcen im Griff behalten 51:22 Externe Dienstleister und Herstellerdaten in SAP einbinden 56:00 Mobile Instandhaltung und Fiori Apps im Feldeinsatz 86:59 Wie KI-Agenten die Instandhaltungsplanung in SAP unterstützen könnten 88:16 Planer-Agent, Scheduling-Agent und wie Assistenten einzelne Agenten koordinieren 94:19 Was Unternehmen heute brauchen, um KI-Agenten sinnvoll einzusetzen 99:06 Abschluss: Was Markus Seidl Kunden mitgibt und wo er den größten Hebel sieht
Ich sehe das in vielen Unternehmen. SAP-PM ist vorhanden, aber die Möglichkeiten, die drin stecken, werden nicht abgerufen. Ich wollte deshalb von Markus Seidl wissen, wie Instandhaltungsorganisationen aus dieser Tippmaschinen-Logik herauskommen und was sie heute verändern müssen, damit sie in drei oder fünf Jahren nicht noch weiter zurückfallen.
Markus berichtet aus der Praxis von Kunden, die ihr SAP-System über 20 Jahre hinweg individuell ausgebaut haben. Eigene Programme, eigene Dashboards, Lösungen für jeden Sonderfall. Heute stehen diese Unternehmen in der Sackgasse. Neue Funktionen, moderne Oberflächen und aktuelle Planungswerkzeuge lassen sich kaum noch nutzen. Andere Kunden, die im Standard geblieben sind, sind fünf bis zehn Jahre weiter.
Im Gespräch sprechen wir über SAP S/4HANA als Prozessprojekt, über Planungsmappen, Fiori Apps, die Integration externer Dienstleister und darüber, welche Grundlagen Unternehmen brauchen, damit KI-Agenten später einen belastbaren Nutzen in der Instandhaltungsplanung liefern können. Die Frage, die sich durch die ganze Folge zieht: Ist das Tippmaschinen-Image von SAP-PM bald Geschichte? Und wenn ja, für wen?
#sap #maintenance #leadtheasset #instandhaltung
FOLGE Markus Seidl: LinkedIn – linkedin.com/in/markusseidl Website – sap.com/germany/index.html
FOLGE Benjamin Kuhn: LinkedIn – linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228
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19.05.2026
1 Stunde 59 Minuten
Fünf Mitarbeiter verbessern einen Prozess. Der fünfte wird danach entlassen. Die anderen vier haben ganz schnell verstanden, was das bedeutet. So stirbt eine Verbesserungskultur, die man gerade noch geglaubt hat zu fördern. Durch eine Botschaft, die jeder versteht: Wer besser wird, macht sich selbst überflüssig. Tihomir Zadro nennt das die falsche Waffe in falschen Händen. Er hat Unternehmen gesehen, wo Lean Mitarbeiter entwickelt hat, die abends nach Hause gingen und ihren Freunden erzählen mussten, wie es sich anfühlt, in Prozessen zu arbeiten, wo alles klickt. Und er hat Unternehmen gesehen, wo Lean ein anderes Wort für Kostensenkung war. Was den Unterschied macht, ist eine Frage, die gestellt wird oder eben nicht: Was machen wir, wenn wir produktiver werden? Wer keine Antwort darauf hat, spart sich ins Schrumpfen. Sein japanischer Lehrmeister Herr Takeda hat ihm das in neun gemeinsamen Jahren in eine Formel gegossen: Arbeit = Tagesgeschäft + Verbesserung Die linke Seite ist in den meisten Unternehmen mehr oder weniger gut organisiert. Die rechte passiert alle zwei Monate in einem Workshop mit Post-its an der Wand und wenig Umsetzung. Die Fragen die mich nicht losgelassen haben: - Was entscheidet, ob aus Produktivität Wachstum wird oder eine gestrichene Stelle?
- Was unterscheidet ein Unternehmen, das durch Lean wächst, von einem das sich ins Schrumpfen spart?
Wie erkennt ein Mitarbeiter, ob Lean wirklich ernst gemeint ist?
- Was braucht ein Mechaniker, der zuhause Motoren restauriert, damit er dasselbe Feuer ins Werk mitbringt?
- Warum hört jemand auf Ideen zu haben, obwohl er sie hat? #lean #production #maintenance #instandhaltung
FOLGE Tihomir Zadro:
LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/tihomir-zadro-2bb45b259/
Website:
https://www.zadroconsulting.de/
FOLGE Benjamin Kuhn:
LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/
Website:
https://nxtmaintenance.de
ÜBER DEN PODCAST:
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Unser Motto:
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Bis bald
KAPITEL:
0:00 Lean als falsche Waffe: Wenn Mitarbeiter die Rechnung zahlen
2:08 Vom Studenten zum Lean-Experten: Tihomirs Start
7:41 Herr Takeda: Was ein japanischer Berater für immer verändert hat
13:56 9 Jahre Lean-Erfahrung: Die Lernmomente, die prägen
34:23 Lean als Sparmaßnahme: Warum Vertrauen verloren geht
37:52 Lean als System verstehen: Mehr als Methoden und Workshops
1:00:49 Lean erfolgreich einführen: Die Perspektive der Geschäftsleitung
1:27:47 Shopfloor Management: Warum Führung ans Geschehen gehört
1:39:04 Problemlösung und PDCA im Arbeitsalltag
1:56:45 Fazit: Begeisterung startet Lean, Disziplin hält es am Leben
- Was unterscheidet ein Unternehmen, das durch Lean wächst, von einem das sich ins Schrumpfen spart?
Wie erkennt ein Mitarbeiter, ob Lean wirklich ernst gemeint ist?
- Was braucht ein Mechaniker, der zuhause Motoren restauriert, damit er dasselbe Feuer ins Werk mitbringt?
- Warum hört jemand auf Ideen zu haben, obwohl er sie hat? #lean #production #maintenance #instandhaltung
FOLGE Tihomir Zadro:
LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/tihomir-zadro-2bb45b259/
Website:
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FOLGE Benjamin Kuhn:
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0:00 Lean als falsche Waffe: Wenn Mitarbeiter die Rechnung zahlen
2:08 Vom Studenten zum Lean-Experten: Tihomirs Start
7:41 Herr Takeda: Was ein japanischer Berater für immer verändert hat
13:56 9 Jahre Lean-Erfahrung: Die Lernmomente, die prägen
34:23 Lean als Sparmaßnahme: Warum Vertrauen verloren geht
37:52 Lean als System verstehen: Mehr als Methoden und Workshops
1:00:49 Lean erfolgreich einführen: Die Perspektive der Geschäftsleitung
1:27:47 Shopfloor Management: Warum Führung ans Geschehen gehört
1:39:04 Problemlösung und PDCA im Arbeitsalltag
1:56:45 Fazit: Begeisterung startet Lean, Disziplin hält es am Leben
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14.04.2026
1 Stunde 1 Minute
Ein Mitarbeiter steht vor einer Anlage. Fehlercode unbekannt. Er sucht. Findet etwas. Behebt es. Nächste Woche steht der nächste Kollege vor derselben Anlage. Gleicher Fehler. Sucht wieder von vorne.
Wenn neue Technologie in den Betrieb kommt, passiert meistens dasselbe. Die Anlage wird geliefert, eingewiesen, übergeben. Was danach fehlt ist das Wissen für den Alltag. Bei realen Fehlern, unter Zeitdruck, mit Mitarbeitern die zwanzig andere Dinge gleichzeitig erledigen.
Victor Splittgerber, CEO von WAKU Care, hat das aus nächster Nähe erlebt und daraus seine Konsequenz gezogen.
Eine Instandhaltungssoftware, die ihre DNA in der Analytics hat. Weil er überzeugt ist: wer nicht zuerst versteht, was wirklich passiert, optimiert am falschen Ort.
In diesem Gespräch geht es darum:
Warum derselbe Fehler immer wieder auftaucht, obwohl dein Team alles gibt. Warum die Ursache meistens da war, aber nie wirklich verstanden wurde. Warum du ohne das richtige System täglich im Blindflug entscheidest.
Und wo der echte Hebel liegt, wenn du Verfügbarkeit dauerhaft verbessern willst.
Wenn du für Anlagenverfügbarkeit verantwortlich bist, wirst du dich in diesem Gespräch wiederfinden.
Abonnieren kostet nichts. Hilft aber, dass solche Gespräche weiter möglich sind.
FOLGE Victor Splittgerber:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/victor-splittgerber
Website: wakucare.com
FOLGE Benjamin Kuhn:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/
Website: https://nxtmaintenance.de
Über den PODCAST:
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KAPITEL:
01:01:34 Victors Weg – vom Robotik-Ingenieur zum Softwaregründer
01:08:53 Warum der Roboter nach zwei Wochen in der Ecke steht
01:16:23 Was Robotik und klassische Instandhaltung gemeinsam haben
01:22:32 Humanoid-Roboter – näher als du denkst
01:29:18 Fachkräftemangel und das Wissen das mit in Rente geht
01:33:40 Wie KI aus Fehlern lernt, die sonst niemand speichert
01:39:00 Ersatzteile, Sweetspot und Risikobewertung
01:50:57 Maschinendaten – Wege die kaum jemand kennt
01:55:22 Kollaborative Instandhaltung und wie man startet
Wenn neue Technologie in den Betrieb kommt, passiert meistens dasselbe. Die Anlage wird geliefert, eingewiesen, übergeben. Was danach fehlt ist das Wissen für den Alltag. Bei realen Fehlern, unter Zeitdruck, mit Mitarbeitern die zwanzig andere Dinge gleichzeitig erledigen.
Victor Splittgerber, CEO von WAKU Care, hat das aus nächster Nähe erlebt und daraus seine Konsequenz gezogen.
Eine Instandhaltungssoftware, die ihre DNA in der Analytics hat. Weil er überzeugt ist: wer nicht zuerst versteht, was wirklich passiert, optimiert am falschen Ort.
In diesem Gespräch geht es darum:
Warum derselbe Fehler immer wieder auftaucht, obwohl dein Team alles gibt. Warum die Ursache meistens da war, aber nie wirklich verstanden wurde. Warum du ohne das richtige System täglich im Blindflug entscheidest.
Und wo der echte Hebel liegt, wenn du Verfügbarkeit dauerhaft verbessern willst.
Wenn du für Anlagenverfügbarkeit verantwortlich bist, wirst du dich in diesem Gespräch wiederfinden.
Abonnieren kostet nichts. Hilft aber, dass solche Gespräche weiter möglich sind.
FOLGE Victor Splittgerber:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/victor-splittgerber
Website: wakucare.com
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01:08:53 Warum der Roboter nach zwei Wochen in der Ecke steht
01:16:23 Was Robotik und klassische Instandhaltung gemeinsam haben
01:22:32 Humanoid-Roboter – näher als du denkst
01:29:18 Fachkräftemangel und das Wissen das mit in Rente geht
01:33:40 Wie KI aus Fehlern lernt, die sonst niemand speichert
01:39:00 Ersatzteile, Sweetspot und Risikobewertung
01:50:57 Maschinendaten – Wege die kaum jemand kennt
01:55:22 Kollaborative Instandhaltung und wie man startet
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