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MGB MEDIZIN Archiv

50 Episoden
17 Minuten
Wie viel Zukunft steckt im Jubiläum? Im Expertentalk spricht Rosemarie Frühauf mit Prof. Dr. Marcus Blum über den 40. DGII-Kongress 2026 in Köln – und darüber, wie Tradition und Innovation gemeinsam in die Ophthalmochirurgie von morgen führen. Was verbirgt sich hinter dem Schwerpunktthema „Katarakt plus"? Wie gelingt der Spagat zwischen Rückblick und neuen Operationsmethoden? Und was macht die Young DGII zu einer echten Bühne für junge Talente? Erfahren Sie, worauf es in diesem Jahr besonders ankommt, warum europäische Perspektiven und Teamwork so wichtig sind – und welche Sitzungen nicht nur für erfahrene Operateure, sondern auch für den Nachwuchs echte Highlights sind. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
7 Minuten
Warum sterben retinale Ganglienzellen in Organoid-Modellen so früh ab – und wie lässt sich das verhindern? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir eine aktuelle Studie aus Cell Stem Cell, die erstmals zeigt, wie eine vorübergehende Gefäßversorgung das Überleben und die Funktion von Ganglienzellen in retinalen Organoiden verbessern kann. Im Mittelpunkt steht ein innovativer Ansatz, bei dem aus induzierten pluripotenten Stammzellen gewonnene Endothelzellen in die Organoide integriert werden. Wir diskutieren, wie diese transiente Vaskularisierung die Sauerstoffversorgung optimiert, Hypoxie reduziert und die Ausreifung funktioneller neuronaler Schaltkreise ermöglicht – messbar durch spontane und lichtinduzierte Aktivitätsmuster mittels Mikroelektroden-Arrays. Erfahren Sie, welche Bedeutung diese Ergebnisse für die Entwicklung von Krankheitsmodellen und Zellersatztherapien bei retinalen Degenerationen haben, welche methodischen Einschränkungen zu beachten sind – und was das für die Zukunft der Organoidforschung in der Augenheilkunde bedeuten könnte. Quelle: Sharma K et al. Cell Stem Cell. 2025. doi:10.1016/j.stem.2025.12.013 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
32 Minuten
Ist es noch normaler Konsum – oder schon eine echte Sucht? Wenn das Handy wichtiger wird als alte Hobbys, Bildschirmzeiten den Familienalltag bestimmen und das Abgeben des Geräts zum täglichen Konflikt wird: Wo liegt die Grenze? Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger geht diesen Fragen im neuen Expertentalk von mgo medizin auf den Grund. Ihr Gesprächspartner Dr. Daniel Illy, Doppelfacharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Kinder- und Jugendpsychiatrie und seit 2025 Chefarzt am Asklepios Fachklinikum Brandenburg, erklärt, woran man eine tatsächliche Internetsucht erkennt – und wie Kommunikation und Therapie auf Augenhöhe gelingen können. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen mehr zu verpassen!
8 Minuten
Wie verändern sich die realen Effekte der ADHD-Medikation, wenn Verschreibungsraten und Patientengruppen im Laufe der Jahre wandeln? In dieser Folge von „KurzGefasst“ besprechen wir eine aktuelle Studie aus JAMA Psychiatry, die erstmals systematisch untersucht, wie die Zunahme von ADHD-Medikamenten die Risiken für Verletzungen, Verkehrsunfälle und Kriminalität beeinflusst. Im Mittelpunkt stehen epidemiologische und pharmakoepidemiologische Analyseansätze, die mit nationalen Registerdaten ermöglichen, Veränderungen in der Wirksamkeit von ADHD-Medikamenten über verschiedene Zeitfenster und Subgruppen hinweg zu beleuchten. Wir diskutieren die methodische Präzision des Self-Controlled Case Series-Designs, neue Perspektiven auf das therapeutische Nutzen-Risiko-Profil und die Frage, wie sich Trends in der Versorgung auf individuelle Therapieentscheidungen auswirken könnten. Erfahren Sie, wie die Studie das Paradigma pharmakologischer Interventionen erweitert, welche Entwicklungen für Diagnostik, Monitoring und Therapiesicherheit absehbar sind – und worauf Sie klinisch besonders achten sollten, wenn die Behandlungspopulation sich verändert. Quelle: Li L et al. JAMA Psychiatry. 2025;82(8):830-837. doi:10.1001/jamapsychiatry.2025.1281 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
26 Minuten
Welche Folgen hat eine genetische Prädisposition für Brust- und Eierstockkrebs? Im Expertentalk spricht Nina Hoffmann mit Prof. Dr. Nina Ditsch vom Universitätsklinikum Augsburg über neue Erkenntnisse zur genetischen Diagnostik und deren Einfluss auf die Früherkennung und Behandlung. Erfahren Sie, wie sich medizinische Beratung, Operationsentscheidungen und die Versorgung von Hochrisikopatientinnen heute gestalten – und welche Rolle zertifizierte Zentren, interdisziplinäre Zusammenarbeit und psychosoziale Aspekte spielen.
8 Minuten
Welche molekularen Mechanismen steuern die Wundheilung – und wie verändern neue Erkenntnisse zu zirkulären RNAs unser Verständnis regenerativer Prozesse? In dieser Folge von „KurzGefasst“ diskutieren wir eine aktuelle Studie aus Advanced Science, die erstmals für CircGLIS3(2) eine duale Funktion als regulatorische zirkuläre RNA und als translatiertes Protein in menschlichen dermalen Fibroblasten nachweist. Die Arbeit belegt: CircGLIS3(2) agiert im Zytoplasma als RNA-basiertes Regulatormolekül der Matrixproduktion, während das von ihr kodierte Protein im Zellkern gezielt die Zellproliferation fördert – beides essenziell für eine koordinierte Wundheilung. Im Fokus stehen die translationalen und experimentellen Ansätze der Arbeitsgruppe, die von RNA- und Proteinanalysen über funktionelle Validierungen in humanen und murinen Modellen bis zur Untersuchung pathologischer Überexpression in Keloiden reichen. Wir erörtern die methodische Stringenz und die Bedeutung der räumlich getrennten, aber komplementären Wirkmechanismen von CircGLIS3(2) für die Steuerung von Fibroblastenaktivität, Extrazellulärmatrix-Synthese und Zellzyklusregulation. Ebenso beleuchten wir die Implikationen für chronische Wunden und Narbenentstehung sowie das Potenzial, RNA-Protein-Netzwerke künftig therapeutisch zu adressieren. Hören Sie rein, wenn Sie erfahren möchten, wie diese Studie das Paradigma von nicht-kodierenden RNAs erweitert, welche neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sich für die Wundheilung abzeichnen – und worauf Sie in der klinischen Praxis bei gestörter Geweberegeneration achten sollten. Quelle: Niu G et al. Advanced Science. 2025;12:2416784. doi:10.1002/advs.202416784. Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
23 Minuten
Woher weiß ein Säugetier, was es als nächstes tun soll? Was haben Hormone, wie Leptin mit diesen Verhaltensentscheidungen zu tun und wie beeinflussen sie diese? Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger geht diesen Fragen im neuen Expertentalk von mgo medizin auf den Grund. Ihre Gesprächspartnerin Dr. Anne Petzold, hat 2025 bereits über 2 Millionen Euro Spitzenförderung für ihre Forschungsarbeit erhalten und bietet uns heute tiefe Einblicke in ihre Erkenntnisse. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen mehr zu verpassen!
29 Minuten
Im Expertentalk diskutieren Prof. Nicolas Feltgen (Basel) und Prof. Hansjürgen Agostini (Freiburg) die herausragende Position der RG-Tagung 2026 in Badenweiler als interdisziplinäres Gipfeltreffen für Netzhaut-Spezialist:innen der DACH-Region. Die Gesprächspartner analysieren, welchen wissenschaftlichen und klinischen Mehrwert die Impulse aus Freiburg und Basel für die Weiterentwicklung der Netzhautdiagnostik und -therapie bieten. Der Fokus liegt auf evidenzbasierten Veranstaltungsformaten, praxisorientierten Kursen und innovativen Initiativen wie „Art meets Retina“. Außerdem werden die besonderen Netzwerkstrukturen, die Integration von Nachwuchswissenschaftler:innen und der Ausbau professioneller Kooperationen wissenschaftlich beleuchtet. Die Episode bietet fundierte Einblicke in aktuelle Forschungsthemen, zukunftsweisende Trends und konkrete Transfermöglichkeiten für die klinische Praxis und Weiterqualifizierung in der Augenheilkunde.
8 Minuten
Wie lässt sich das metabolische Risiko bei Patientinnen mit Polyzystischem Ovarsyndrom (PCOS) zuverlässig erfassen – und zwar ohne komplexe Spezialtests? In dieser Folge von „KurzGefasst“ beleuchten wir den Triglycerid-Glukose-Index (TyG-Index) als vielversprechenden Surrogatmarker für Insulinresistenz und metabolisches Syndrom. Eine aktuelle Metaanalyse im Journal of Ovarian Research zeigt: Der TyG-Index, berechnet aus Routinelaborwerten, erreicht eine diagnostische Genauigkeit von über 90 % für das metabolische Syndrom bei PCOS. Wir diskutieren die methodischen Hintergründe der Metaanalyse, die über 7.000 Patientinnen aus 15 Beobachtungsstudien einschließt, und ordnen die Ergebnisse im Kontext der aktuellen Versorgung ein. Was sind die Stärken des TyG-Index im Vergleich zu etablierten Methoden wie HOMA-IR? Welche Limitationen ergeben sich durch uneinheitliche Cut-off-Werte, fehlende Langzeitdaten und die Heterogenität der PCOS-Phänotypen? Und wie kann der TyG-Index als Screening-Instrument in der klinischen Praxis sinnvoll eingesetzt werden? Hören Sie rein, wenn Sie wissen möchten, wie Sie mit einfach zugänglichen Laborwerten das metabolische Risiko bei PCOS frühzeitig und evidenzbasiert einschätzen können, welche Patientinnen besonders profitieren und worauf Sie bei der Interpretation achten sollten. Quelle: Javidan A et al. Journal of Ovarian Research (2025) 18:163. doi:10.1186/s13048-025-01717-z. Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
16 Minuten
In diesem Expertentalk spricht Cornelia Weber mit Dr. Markus Frühwein über die neuesten Entwicklungen in der Impfmedizin – von aktualisierten STIKO-Empfehlungen und neuen Impfstoffen (RSV, Pneumokokken) bis zur Frage, wie Impfungen Lebensqualität verbessern und das Demenzrisiko beeinflussen. Im Fokus stehen praktische Erfahrungen aus der Versorgung, die Vorteile der Co-Administration sowie der digitale Impfpass als Tool für Effizienz und Patientenbindung. Die Episode beleuchtet, welche Impfungen aktuell besonders relevant sind, wie Ärztinnen und Ärzte evidenzbasiert beraten und Impfstrategien in den Praxisalltag integrieren können, und welche Daten zur Prävention altersassoziierter Erkrankungen diskutiert werden. Zudem sprechen wir über Sprache und Haltung in der Impfberatung, unterstützende Versorgungsstrukturen und konkrete, alltagstaugliche Empfehlungen für die Praxis.
19 Minuten
TENS gegen Regelschmerzen: Redakteurin Frau Hoffmann spricht mit Polina Sergeeva, Mitgründerin von menstruflow, über Wirkung, Einsatz und Evidenz. Wir klären, für wen TENS geeignet ist, wie es sich von Medikamenten, Wärme und Akupunktur unterscheidet, was das menstruflow-Gerät (Pad-Design, App-Steuerung) besonders macht und wie Studien zu Dysmenorrhö und Endometriose aussehen. Außerdem: Zusammenarbeit mit Kliniken wie der Charité und praktische Empfehlungen für Gynäkologinnen und Gynäkologen. https://menstruflow.de/
20 Minuten
In diesem Expertentalk spricht Christoph Straub, Leiter des Fortbildungsbereichs Sucht an der GK Quest Akademie in Heidelberg und Berlin, über zieloffene Suchttherapie und die besondere Rolle der Hausarztpraxis in der Früherkennung und Behandlung von Suchterkrankungen. Im Gespräch mit Cornelia Weber, Chefredakteurin von „Der Allgemeinarzt“, geht es um moderne Ansätze jenseits eines strikten Abstinenz-Zwangs, die Entstigmatisierung von Betroffenen und konkrete, alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte. Die Episode beleuchtet, wie Hausärztinnen und Hausärzte frühzeitig Risiken erkennen, Behandlungsziele gemeinsam mit Patientinnen und Patienten definieren und durch niederschwellige, akzeptanzorientierte Strategien langfristige Veränderungen ermöglichen. Zudem diskutieren wir, wie Sprache und Haltung die Behandlung beeinflussen, welche Versorgungsstrukturen unterstützen können und wie sich Praxen praxisnah für das Thema aufstellen.
8 Minuten
Wie trifft man bei Typ-2-Diabetes die „richtige“ Medikamentenwahl – ohne endloses Trial-and-Error? In dieser Folge von „KurzGefasst“ geht es um ein neues, im Lancet veröffentlichtes Vorhersagemodell, das mit ganz normalen Praxisdaten hilft, die passende Wirkstoffklasse zu finden. Was steckt hinter dem Ansatz, wo liegen seine Stärken – und wo sollten wir als Behandelnde wachsam bleiben? Wir sprechen über den Sprung von Real-World-Daten in die Versorgung, über praktische Einsatzmöglichkeiten und darüber, warum personalisierte Entscheidungen nicht komplizierter, sondern klarer werden könnten. Hören Sie rein, wenn Sie wissen wollen, wie dieses Modell Ihren Alltag in der Primär- und Spezialversorgung wirklich verändern kann – und worauf Sie in der Praxis besonders achten sollten. Quelle: Dennis JM et al. Lancet. 2025;405(10311):701–714. doi:10.1016/S0140–6736(24)02617–5. Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
31 Minuten
Im aktuellen Expertentalk spricht Rosemarie Frühauf mit Dr. Andreas Mohr und Dr. Ahmed Medra über den Chefarztwechsel am St. Josef-Stift Bremen. Wie gestaltet sich der Übergang nach einer jahrzehntelangen Ära? Welche Faktoren sind entscheidend, damit die Klinik auch in Zeiten des Wandels erfolgreich bleibt? Dr. Mohr und Dr. Medra geben Einblicke in ihre unterschiedlichen beruflichen Werdegänge und berichten über die Herausforderungen und Chancen des Führungswechsels. Sie sprechen darüber, wie die Bremer Augenklinik zur Wegbereiterin von Innovationen wurde, was das Team bis heute dazu beiträgt und warum sich Bremen als Talentschmiede für junge Augenärztinnen und Augenärzte versteht. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe dieses besonderen Wechsels.
9 Minuten
Wie beeinflusst die Behandlung mit Antipsychotika das Brustkrebsrisiko bei Frauen mit Schizophrenie? In dieser Folge von „KurzGefasst“ nehmen wir die aktuelle Übersichtsstudie von Chittaranjan Andrade unter die Lupe, die im Journal of Clinical Psychiatry erschienen ist. Der Review fasst die Ergebnisse von vier Metaanalysen und mehreren großen Kohortenstudien aus Südkorea, Schweden und den USA zusammen und zeigt: Frauen mit Schizophrenie haben ein leicht erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken – vor allem bei langjähriger Therapie mit typischen, prolaktin-erhöhenden Antipsychotika. Atypische, prolaktin-schonende Medikamente sind hingegen deutlich sicherer. Die Studie betont die Bedeutung von regelmäßigen Screenings und Präventionsmaßnahmen und fordert eine ganzheitliche Versorgung, die sowohl psychiatrische als auch somatische Aspekte berücksichtigt. Erfahren Sie, wie diese Erkenntnisse die Praxis verändern können und worauf Ärztinnen und Ärzte bei der Betreuung besonders achten sollten. Quelle: Andrade, C. (2025). Schizophrenia, Antipsychotics, and Risk of Breast Cancer: What Do We Know, and What Should We Do? Journal of Clinical Psychiatry, 86(3), 24–31. https://www.psychiatrist.com/jcp/schizophrenia-antipsychotics-risk-of-breast-cancer/ Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
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