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Unfreiwillig solo- Sterben war nicht der Plan Archiv

19 Episoden
25 Minuten
Kennst du diese Tage, an denen du dir fest vornimmst, „heute reiß ich mich zusammen“ und dann merkst du schon beim Aufstehen: Der Akku ist leer. Nicht emotional, sondern komplett. Und plötzlich fühlt sich der ganz normale Alltag an wie ein Berg, den du ohne Ausrüstung besteigen sollst.

Wir sind Claudia und Manja und in Folge 4 reden wir über das, worüber kaum jemand spricht, weil es so „banal“ wirkt und sich trotzdem so brutal anfühlt: Einkaufen, kochen, entscheiden, Wäsche, Duschen. Dinge, die früher nebenbei gingen und die in der Trauer auf einmal zu groß sind. Nicht weil wir „uns gehen lassen“. Sondern weil unser System im Ausnahmezustand läuft.

Wir erzählen, wie sich das wirklich anfühlt, wenn Reizüberflutung im Supermarkt zuschlägt, wenn du vor einem Regal stehst und dein Kopf einfach aussteigt, wenn du Nähe willst und gleichzeitig niemanden sehen kannst und warum du nicht „falsch“ bist, wenn du gerade nur das Nötigste schaffst.

Diese Folge ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, warum du so müde bist, obwohl du „nichts gemacht“ hast. Und auch für alle, die Trauer begleiten und endlich verstehen wollen, warum ein einfaches „Komm, lenk dich ab“ manchmal das Gegenteil hilft.

Triggerhinweis: Tod, Trauer, Erschöpfung/Überforderung. Du darfst jederzeit pausieren.

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Wenn du dich hier verstanden fühlst: Wir freuen uns riesig über eine Bewertung und wenn du magst, schick die Folge an jemanden, dem sie heute Halt geben könnte.
26 Minuten
Kennst du das: Du stehst im Supermarkt, willst dieses eine Wort sagen und dein Gehirn macht einfach… nichts? Oder du suchst dein Handy verzweifelt und findest es an Orten, die du niemandem erzählen willst. Willkommen. Du bist nicht allein. In Folge 3 sprechen wir über zwei Dinge, die viele unterschätzen und die in der Trauer verdammt real sind: Gehirnnebel (Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit, Konzentration = null) und Trauerwellen, die dich ohne Termin überrollen. Wir erzählen, wie sich das anfühlt, warum das nichts mit „zu schwach“ oder „nicht belastbar“ zu tun hat und was uns geholfen hat, damit umzugehen. Wir reden auch darüber, wie gefährlich Trauerwellen in manchen Momenten werden können und warum „funktionieren müssen“ in dieser Zeit einfach ein viel zu hoher Anspruch ist. Wenn du gerade mittendrin bist: Du wirst nicht verrückt. Du bist im Ausnahmezustand. Und Überleben ist am Anfang eine Leistung.

Triggerhinweis: Tod, Trauer, Trauerwellen/Panikgefühl. Du darfst jederzeit pausieren.

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36 Minuten
In Folge 2 reden wir über das, was nach dem ersten Schock kommt: die ersten Tage danach und wie man da irgendwie durchkommt. Nicht schön. Nicht „stark“. Sondern Schritt für Schritt. Wir sind Claudia und Manja.

Wir sprechen darüber, was am Anfang wirklich hilft (und was eher zusätzlich weh tut). Menschen, die da sind, ohne dich zu überfordern. Praktische Hilfe, wenn gar nichts mehr geht. Und dieses seltsame Gefühl, dass die Welt einfach weiterläuft, während bei dir alles stillsteht.

Und wenn du gerade ganz am Anfang stehst: Du musst gar nichts „richtig“ machen. Atmen. Trinken. Stunde für Stunde. Mehr ist erstmal nicht nötig.

Triggerhinweis: Tod und Trauer. Du darfst jederzeit pausieren.

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27 Minuten
Trauer am Anfang ist kein „Gefühl“. Das ist Alarmzustand. Und genau darüber reden wir ehrlich, direkt und ohne Floskeln. Wir sind Claudia und Manja.

In dieser ersten Folge geht’s um die ersten Stunden und Tage, wenn der Mensch, den du liebst, plötzlich weg ist und du trotzdem weiter atmen sollst. Wir sprechen darüber, was in dieser Phase normal ist (auch wenn’s sich komplett unnormal anfühlt) und was uns geholfen hat, überhaupt durchzukommen. Real Talk. Warm. Ehrlich.

Und wenn du gerade ganz am Anfang stehst: Du musst gar nichts „richtig“ machen. Atmen. Trinken. Stunde für Stunde. Mehr ist erstmal nicht nötig.

Triggerhinweis: Tod und Trauer. Du darfst jederzeit pausieren.

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