Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

losleben.stories Archiv

54 Episoden
10 Minuten
Das sogenannte Imposter-Syndrom zeigt sich oft genau dort, wo Menschen eigentlich leistungs­fähig sind. Erfolge werden als Zufall erklärt, während Fehler als Beweis für eigenes Unver­mögen gelten. So entsteht eine dauer­hafte Diskre­panz zwischen Selbst­bild und Realität. Im Alltag wird das besonders in Druck­situationen sichtbar – etwa in Meetings. Ein Black­out fühlt sich dann schnell wie ein Beweis an, „nicht gut genug“ zu sein. Dabei passiert genau das auch sehr erfahrenen Menschen. Was hilft, ist über­raschend unspektakulär: sich Zeit nehmen. Ein Satz wie „Das ist eine gute Frage, ich denke kurz nach“ kann den ent­scheidenden Moment überbrücken. Denn oft fehlt nicht das Wissen, sondern nur der Zugriff darauf unter Stress. Mehr dazu in Folge 3.2 unserer Psychologie-Podcast-Reihe
11 Minuten
Wenn plötzlich das Herz rast, einem schwinde­lig wird und sich alles bedroh­lich anfühlt, wirkt eine Panik­attacke wie ein medizi­nischer Notfall. Tat­sächlich handelt es sich aber um einen Fehl­alarm des Körpers. Das Gehirn meldet Gefahr, obwohl objektiv keine besteht – und setzt eine Stress­reaktion in Gang, die eigentlich für echte Bedroh­ungen gedacht ist. Genau das macht die Situation so intensiv. Der Körper reagiert real, auch wenn der Aus­löser es nicht ist. Ent­scheidend ist deshalb die Erkenntnis: Eine Panik­attacke ist nicht gefährlich – und sie geht vorbei. Hilfreich ist alles, was wieder ins Hier und Jetzt bringt. Manche spüren bewusst den Boden unter den Füßen, andere kon­zentrieren sich auf ihre Umgebung oder nutzen Techniken wie die 5-4-3-2-1-Methode. Es geht weniger darum, die Angst „wegzu­machen“, sondern darum, den Kreislauf zu unterbrechen. Anzeichen und praktische Tipps, was du bei einer Panikattacke tun kannst, findest du auch in diesem Beitrag. Mehr dazu in Folge 3.1 unserer Psychologie-Podcast-Reihe
57 Sekunden
Die Psychologin Denise Rama zeigt im losleben.stories-Podcast, wie man problematische Denk- und Verhaltens­muster erkennt – und Schritt für Schritt verändert. Ab 13.5.2026 auf allen gängigen Plattformen verfügbar.
12 Minuten
Die erste Stunde nach der Geburt nennt man „Golden Hour“. Haut-zu-Haut-Kontakt stabilisiert Atmung und Temperatur des Babys und fördert bei der Mutter die Oxytocin-Ausschüttung. Die Erst­unter­suchung (U1) und der APGAR-Test erfolgen direkt nach der Geburt – ohne das Baby von der Mutter zu trennen. Stillen beginnt mit dem Kolostrum, der nährstoff­reichen Vormilch. Geduld ist gefragt: Stillen ist ein gemeinsamer Lern­prozess. Wichtigster Rat der Hebamme: Vergiss deine eigenen Bedürfnisse nicht! Ich wünsche mir für jede Frau, dass sie liebevoll umsorgt wird. Dass sie in dieser Zeit Ruhe hat, anzu­kommen, zu heilen und sich in ihrer neuen Rolle zu finden. Mehr dazu in Folge 2.10
11 Minuten
Begleit­personen sind bei einer Geburt Halt­geber:innen, Schutz­schild und Kommunikator:innen. In manchen Ländern und Kulturen ist es üblich, dass nicht die:der Partner:in, sondern die Mutter oder Schwieger­mutter der Gebärenden die Geburt begleiten. In Österreich sind oft die Väter dabei. Mögliche Unterstützungsmaßnahmen: - Vorab besprochene Wünsche an das Geburtsteam weitergeben - ungefragt Wasser reichen - Ruhe bewahren - Notizen machen – um sich später an den Ablauf zu erinnern Direkt nach der Geburt, während des Wochen­betts übernehmen Väter, Partner:innen oder andere Angehörige eine zentrale Rolle: kochen, einkaufen, Besuch fern­halten. Warum ist das Wochen­bett so wichtig? Mutter und Kind sollen in Ruhe zueinander finden. Und: Frauen, die sich in den ersten Wochen nicht schonen, leiden später oft unter un­frei­willigem Harn­abgang (Inkontinenz). Mehr dazu in Folge 2.9
9 Minuten
Ist der Mutter­mund vollständig geöffnet, beginnt die aktive Phase. Hebamme Erika spricht lieber von „mitschieben“ als von „pressen“. Das Druck­gefühl wird intensiver – vergleichbar mit starkem Stuhl­drang. Geschoben wird nur während einer Wehe. Viele Frauen erleben diese Phase trotz Intensität als kraftvoll – weil sie aktiv mitarbeiten können und den Fort­schritt spüren. Mehr dazu in Folge 2.8
9 Minuten
In dieser Phase öffnet sich der Mutter­mund auf 10 Zentimeter. Richtwert: etwa ein Zentimeter pro Stunde. Bewegung ist jetzt zentral. Aufrechte und vornübergebeugte Positionen helfen dem Baby, sich optimal ins Becken zu drehen und tiefer­zu­treten. Die Hebamme kontrolliert regel­mäßig Mutter­mund und Herz­töne des Babys. Mehr dazu in Folge 2.7
12 Minuten
Schmerz ist individuell. Unter­stützend wirken: Bewegung, Wärme und Wasser, Atmung, Massagen, Schmerz­mittel oder PDA Eine PDA ist kein Zeichen von Schwäche. Geburt ist kein Wettkampf. Entscheidend ist, was du in diesem Moment brauchst. Mehr dazu in Folge 2.6
11 Minuten
Sichere Zeichen sind: - regel­mäßige Wehen (alle 5 Minuten, eine Minute lang, über mindestens eine Stunde) - oder ein Blasen­sprung Unsichere Zeichen, wie der Abgang des Schleim­pfropfs, sind kein Start­signal. Und: Blasen­sprung ist kein Not­fall wie im Film. Entspann dich, du hast Zeit. Gerade erste Geburten dauern meist länger, als die Mütter glauben. Mehr dazu in Folge 2.5
15 Minuten
Körper und Psyche bereiten sich vor: Senk­wehen, steigender Druck auf den Becken­boden, Nestbautrieb. Jetzt ist Zeit für: - Kliniktasche packen - Dokumente vorbereiten - Geburts­ablauf mit Begleit­person (zum Beispiel dem Vater) besprechen - Unter­stützung fürs Wochen­bett organisieren Wichtigster Tipp der Hebamme: Plane das Wochen­bett genauso bewusst wie die Geburt. Gönn dir die Erholung. Dein späteres Ich wird es dir danken. Mehr dazu in Folge 2.4
13 Minuten
Vaginale Geburt und Kaiserschnitt: Beides sind Geburten. Der Begriff „natürliche Geburt“ wertet unnötig. Ein Kaiser­schnitt (oder wertfrei ausgedrückt: „Bauch­geburt“) kann geplant, gewünscht oder medizinisch notwendig sein. Echte Not­kaiser­schnitte sind selten. Die vaginale Geburt bringt meist eine schnellere körper­liche Erholung. Aber: Es gibt kein „besser“ oder „schlechter“. Entscheidend ist, womit du dich gut fühlst. Mehr dazu in Folge 2.3
11 Minuten
Geburtsumgebung, Hebamme und Co.: Die Wahl hängt von deiner Schwangerschaft ab – und davon, wo du dich sicher fühlst. Hausgeburten kommen bei komplikationslosen Schwangerschaften infrage. Im Krankenhaus gibt es unterschiedliche Settings, inklusive hebammengeleiteter Geburt. Eine Wahlhebamme bietet kontinuierliche 1:1-Betreuung – man kennt sich und vertraut sich – das schafft Sicherheit. Wichtig: Geburt ist Teamarbeit. Als werdende Mutter bist du die aktive Person im Prozess. Mehr dazu in Folge 2.2
11 Minuten
Planbar ist dein Setting: Wo möchtest du gebären? Im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause? Mit Wahlhebamme oder mit der Hebamme im Dienst? Nicht planbar ist der genaue Verlauf. Geburt bedeutet loslassen. Je detaillierter die Erwartung, desto größer die mögliche Enttäuschung. Wichtig ist Vertrauen – ins Team und in deinen Körper. Mehr dazu in Folge 2.1
11 Minuten
Damit gute Vorsätze nicht verpuffen, unterteile große Ziele mit der SMART-Methode in konkrete, kleine Schritte. Definiere, was „Reichtum“ für dich bedeutet. Der wichtigste erste Schritt für alle: Bau dir einen Notgroschen auf und richte einen Dauerauftrag ein, der gleich zu Monatsbeginn einen Fixbetrag auf dein Sparkonto überweist. So wächst dein Polster automatisch – bevor du das Geld ausgeben kannst.