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Lerngeflüster - Corporate Learning zwischen Mensch, Business und Praxis Archiv

47 Episoden
34 Minuten
Lernen passiert überall – aber braucht es dafür eigentlich noch L&D?

Mal schnell die Kollegin fragen, gemeinsam ein Problem lösen oder sich selbst in ein neues Thema einarbeiten: Ein Großteil des Lernens im Unternehmen findet längst außerhalb klassischer Trainings und Lernangebote statt. Und das ist auch gut so! Oder etwa nicht?

In dieser Folge von Lerngeflüster stellen wir eine provokante Frage: Wenn Lernen sowieso in den Teams passiert, welche Rolle spielt L&D dann überhaupt noch?

Wir diskutieren, welche Chancen dezentrales und informelles Lernen bietet, aber auch, wo die Herausforderungen liegen. Denn nicht alles, was im Arbeitsalltag weitergegeben wird, ist automatisch richtig oder hilfreich. Was passiert mit der Qualität von Lerninhalten? Wer sorgt dafür, dass alle Mitarbeitenden die gleichen Lernchancen bekommen? Und wo braucht es vielleicht doch zentrale Strukturen?

Dabei werfen wir auch einen Blick auf die Zukunft von L&D: Weg vom reinen Anbieter von Trainings, hin zum Berater, Vernetzer und Gestalter eines Lernökosystems. Doch wie kann das in der Praxis gelingen, ohne überall gleichzeitig mitmischen zu müssen?

Hör rein und denk mit uns darüber nach: Wo sollte L&D loslassen, wo Verantwortung übernehmen und wie können wir Lernen im Unternehmen so gestalten, dass Menschen und Organisationen gleichermaßen davon profitieren?

Und jetzt bist du dran: Wie viel Lernen passiert bei euch eigentlich ohne L&D? Teile deine Gedanken mit uns in den Kommentare oder auf LinkedIn!
45 Minuten
A first for Lerngeflüster: This episode is in English – and we have our very first guest! ️

We’re joined by Antonina Panchenko, Learning Experience Designer and L&D Consultant, to talk about a challenge that AI is making increasingly relevant for L&D: Creating learning content is becoming faster, easier and cheaper – but learners still have the same limited time and attention.

So, if we can create more content than ever before, should we?

Together with Antonina, we explore why producing content is only one part of designing effective learning. We talk about what needs to happen before and after production, why learning should lead to a change in behavior, and what actually makes a learning experience worth someone’s time.

And that leads us to another question: If more and more people can create learning content themselves, what does that mean for L&D? We discuss learning journeys, the importance of knowledge, motivation and workplace conditions – and why L&D’s role goes beyond simply producing content.

AI can help us create more. But maybe the more important question is: Are we creating what really matters?

Tune in to our first English episode with Antonina Panchenko and let us know: What makes learning worth your learners’ attention?
53 Minuten
In dieser Folge nehmen wir vier Bewegungen unter die Lupe, die wir gerade in der L&D-Welt beobachten: Welche Kompetenzen brauchen Menschen noch, wenn KI Aufgaben und ganze Rollen verändert? Was passiert, wenn Lerncontent auf Knopfdruck produziert werden kann? Wie bringen wir Lernen näher an die tatsächliche Arbeit? Und welche Rolle muss L&D künftig im Unternehmen übernehmen?

Dabei wird schnell klar: Mehr Content bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung. Vielleicht geht es künftig viel stärker darum, Lernarchitekturen zu gestalten, Orientierung zu schaffen, Lernen zu orchestrieren und Weiterentwicklung direkt mit den Herausforderungen des Unternehmens zu verbinden.

Und dann bleibt noch die große Frage: Erleben wir gerade echte Disruption oder eigentlich eine Evolution von L&D?

Hör rein, bring deine Synapsen in Bewegung und diskutier mit uns: Welche Veränderungen spürst du gerade in deinem Unternehmen und welche Fragen brennen dir gerade unter den Nägeln?
2 Minuten
Dein Podcast rund um Learning & Development mit Anni und Chani
46 Minuten
In dieser Folge schauen Anni und Chani auf den schmalen Grat zwischen Empowerment und Abhängigkeit. Sie diskutieren drei zentrale Spannungsfelder: Leistung versus Lernen, Entlastung versus Kompetenzverlust und Unterstützung versus Entmündigung. Warum bedeutet ein perfekter Output noch lange nicht, dass nachhaltiges Lernen stattgefunden hat? Wann schafft Cognitive Offloading wertvolle Freiräume und wann nimmt uns die KI genau den Denkprozess ab, den wir eigentlich brauchen?

Eine Folge voller Food forTHoughts für alle, die KI nutzen, Lernangebote gestalten oder ihren eigenen Griff zum KI-Tool einmal kritisch hinterfragen möchten.
46 Minuten
Wie wird aus einem Unternehmensziel eigentlich ein konkreter Lernpfad?

In dieser Folge schauen wir auf Skill-Frameworks als strategische Brücke zwischen Business Impact und individueller Entwicklung. Wir sprechen darüber, warum Kompetenzmodelle allein noch keine Veränderung bewirken, was Handlungsanker von Skills unterscheidet und wie daraus konkrete, entwickelbare Skill-Gaps sichtbar werden.

Anhand der zwei Personas Markus und Lea zeigen wir, warum zwei Menschen auf dasselbe Unternehmensziel einzahlen können und trotzdem völlig unterschiedliche Lernpfade brauchen. Denn skillbasiertes Lernen wird erst dann wirksam, wenn es nicht bei einzelnen Lernangeboten stehen bleibt, sondern ganzheitlich gedacht wird: mit Lernimpulsen, Praxisübungen, Feedback, Prozessen, Führung und Transfer.

Hör rein, wenn du wissen willst, wie aus abstrakten Unternehmenszielen echte Lernarchitektur entsteht – und warum skillbasiertes Lernen strategisch UND menschlich gedacht werden muss.
29 Minuten
In dieser Folge knüpfen Anni und Chani an den ersten Teil zum skillbasierten Lernen an und gehen einen Schritt weiter: Was passiert eigentlich, wenn ein Skill identifiziert wurde? Wie wird daraus ein Lernziel, eine passende Lernaktivität und am Ende ein Lernangebot, das wirklich in den Arbeitsalltag hineinwirkt?

Gemeinsam schauen wir auf die Kette vom Unternehmensziel über konkrete Arbeitsanforderungen bis hin zu Skills, Lernzielen, Übung, Feedback und Transfer. Dabei wird schnell klar: Skillbasiertes Learning Design bedeutet mehr als nur Content zu produzieren. Es geht darum, strategisch mitzudenken, Lernangebote konsequent auf Handlungsfähigkeit auszurichten und sich als Learning Designer:in nicht länger als „Content-Bestellannahme“, sondern als Lernarchitekt:in zu verstehen.

Wie lassen sich Skills messbar machen? Warum reicht reine Wissensvermittlung oft nicht aus? Und was verändert sich dadurch für die Rolle von Learning Designer:innen?

Hör rein und denk mit uns weiter: Weg vom klassischen E-Learning mit reiner Wissensvermittlung hin zur Handlungsfähigkeit.
28 Minuten
„Wir brauchen da mal eine Schulung“ – klingt vertraut, oder?

In dieser Folge starten wir unsere Mini-Serie zum skillbasierten Lernen und schauen genauer hin: Was steckt eigentlich hinter dem Wunsch nach einem Training, E-Learning oder einer KI-Schulung? Und warum reicht es oft nicht, einfach nur Inhalte aufzubereiten und Wissen zu vermitteln?

Zwischen Wissen, Skills und Kompetenzen sortieren wir die Begriffe, die in Lernprojekten gerne mal wild durcheinanderfliegen. Wir sprechen darüber, warum wirksames Lernen nicht beim Thema startet, sondern bei der Frage: Was sollen Menschen danach wirklich besser können? Am Beispiel einer typischen KI-Schulungsanfrage zeigen wir, wie sich der Blick verändert, wenn nicht mehr Content, sondern konkrete Arbeitssituationen, Use Cases und Skill Gaps im Mittelpunkt stehen.
44 Minuten
Brauchen wir in Zukunft eigentlich noch klassische E-Learning-Kurse oder lernen wir bald nur noch mit KI an unserer Seite?

In dieser Folge räumen wir gemeinsam im Kopf auf: Was bedeutet „KI als Lernbegleitung“ eigentlich ? Zwischen Tutor, Coach, Navigator und Materialbegleiter schauen wir uns an, welche Rollen KI im Lernprozess übernehmen kann.

Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um Learning Design: Wie viel Selbststeuerung können wir Lernenden zumuten? Wann unterstützt KI beim Denken, Reflektieren und Anwenden und wann macht sie vielleicht eher abhängig? Zwischen adaptiven Lernpfaden, Transfer in die Praxis und Qualitätskriterien diskutieren wir, was KI-Lernbegleitung heute schon leisten kann und worauf wir kritisch schauen müssen.
23 Minuten
In dieser Solo-Folge nimmt Anni euch mit auf einen persönlichen Recap der Learntec: zwischen intensiven Messegesprächen, neuen Tool-Ideen und der großen Frage, was KI für Instructional Design wirklich bedeutet. Im Fokus stehen drei Entwicklungen, die gerade besonders sichtbar werden: KI in der Content Creation, KI als Lernbegleiter und KI als smarter Bestandteil von LMS-Ökosystemen.

Dabei geht es nicht nur um Effizienz, automatisierte Kurserstellung oder neue Buzzwords wie Vibe Coding und Vibe Learning. Anni wirft auch einen kritischen Blick auf Fake-Interaktionen, „Klick-Theater“ und die Gefahr, mit KI schneller schlechte Kurse zu bauen. Denn am Ende bleibt die zentrale Frage: Wie stellen wir sicher, dass Lernen nicht nur schöner, schneller und smarter wird – sondern wirklich wirksam?

Hör rein, lass dich inspirieren und denk mit uns weiter: Welche Rolle übernehmen wir als Learning Professionals, wenn KI immer mehr Aufgaben übernimmt? Und warum bleibt der Faktor Mensch trotzdem unverzichtbar?
26 Minuten
Wie wird aus einer aktivierenden Gruppenmethode plötzlich ein ganz neues Lernformat? In dieser Afterwork-Folge schnappen wir uns die synchrone Methode Soundball, schauen auf ihren didaktischen Kern und testen, was davon auch in asynchronen und digitalen Settings funktionieren kann.

Dabei nutzen wir eine Kreativitätstechnik, mit der wir Ideen aus bestehenden Methoden weiterdenken und für unsere eigenen Lernangebote passend machen. So entstehen nicht nur spannende neue Perspektiven, sondern auch gleich zwei konkrete didaktische Methoden für die Praxis. Hör rein, denk mit uns mit und lass dich inspirieren, Methoden nicht nur zu übertragen, sondern komplett neu zu erfinden.
24 Minuten
Wie kommst du auf neue Methodenideen, wenn sich dein E-Learning langsam nach „und täglich grüßt das Murmeltier“ anfühlt? In dieser Folge gehen wir auf didaktische Ostereiersuche und machen aus einer Methode für synchrone Settings einen kreativen Impuls für asynchrone Lernangebote.

Ausgehend von der Methode „Lippenlesen“ fragen wir uns: Was ist eigentlich ihr didaktischer Kern? Beobachtung, Unsicherheit, Interpretation, Fokus, unvollständige Informationen? Genau daraus entwickeln wir neue Ideen für E-Learnings rund um Missverständnisse und Kommunikationssituationen. 

Es geht nicht um die einfache 1:1-Übertragung, sondern darum, wie aus einer Methode ganz neue Lernformate entstehen können.

Die Folge ist eine kleine Mitmach-Einladung für alle, die frischen Wind in ihre Lernkonzepte bringen wollen. Hör rein, denk mit und lass dich inspirieren, bekannte Muster zu durchbrechen und aus einem simplen Methoden-Impuls etwas ganz Eigenes zu entwickeln.
41 Minuten
Mehr Story = mehr Lernen? Klingt erstmal logisch, oder? In dieser Folge schauen Anni und Shani genauer hin: Wir sprechen darüber, wann interaktives Storytelling im Learning Design sinnvoll ist, warum nicht jede fancy Story automatisch gutes Lernen auslöst und weshalb das eigentliche Herzstück oft nicht der Plot, sondern das reale Problem ist. Außerdem geht es um Entscheidungen, spürbare Konsequenzen, Feedback, Reflexion und die Frage: Wann ist eine Story dienlich?

Hör rein und mach dir dein eigenes Bild: Ist interaktives Storytelling nur Hype oder genau das Format, das Lernen involvierender, relevanter und wirksamer macht?
44 Minuten
Wie würdest du reagieren, wenn ein*e Mitarbeiter*in im Feedbackgespräch sagt:

„Ich habe das Gefühl, egal wie viel ich mache, es reicht nie.“

A, B oder C? Was ist die richtige Antwort? Und genau hier beginnt das Problem vieler Szenario-E-Learnings.

In dieser Folge sprechen wir über szenariobasiertes Lernen, ein Lernkonzept, das eigentlich alles mitbringt: Story, Entscheidungen, Emotionen und echte Praxisnähe.

Und trotzdem fühlt es sich in vielen E-Learnings eher wie ein Klicktheater oder einem Multiple Choice Quiz an. Wir schauen uns an, warum genau das passiert und wie gutes Design es verhindert.

Gemeinsam tauchen wir ein in 7 Weisheiten für wirkungsvolle Szenarien:

Warum Antwortoptionen ambivalent sein müssen, wie Emotionen Entscheidungen beeinflussen und weshalb Lernen erst dann beginnt, wenn wir uns so richtig ertappt fühlen.

Außerdem sprechen wir darüber:

Warum Lernende automatisch nach der „richtigen“ Antwort suchen

Warum Perspektivwechsel ein Szenario lebendig machen

Und weshalb Szenario-Lernen nicht perfekte Entscheidungen trainiert, sondern unsere eigene Entscheidungslogik sichtbar macht

Hör rein und überleg dir selbst:

Wie würdest du entscheiden?
40 Minuten
In dieser Folge nehmen wir die Lernkultur unter die Lupe – nicht theoretisch, sondern mitten aus der Unternehmensrealität. Wir sprechen über typische Realitätskontraste: Wenn lebenslanges Lernen gefordert wird, aber Zeit fehlt. Wenn Wissen geteilt werden soll, aber in Silos bleibt. Wenn Fehler erlaubt sind, solange sie niemand sieht.

Gemeinsam schauen wir auf fünf klare Warnsignale, die zeigen, warum selbst die besten Lernformate, Plattformen oder Ideen ins Leere laufen. Lernkultur entsteht nicht im Workshopraum, denn sie wächst (oder scheitert) im Zusammenspiel von Werten, Führung, Strukturen und gelebtem Alltag.

Wie viel Eigenverantwortung ist wirklich gewollt?

Wie sicher fühlen sich Mitarbeitende, Neues auszuprobieren?

Und warum ist die Organisationskultur immer der Startpunkt für echte Lernveränderung?

Diese Folge lädt dich ein, einmal ehrlich hinzuschauen:

Wo steht euer Unternehmen gerade? Und sind eure Lernmaßnahmen vielleicht einen Schritt zu groß?

Hör rein, reflektiere mit uns und teile deine Gedanken zur Frage:

Wie lässt sich Lernkultur überhaupt gestalten?

Wir freuen uns auf den Austausch in unserer LinkedIn-Community.