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39 Minuten
Eine mürrisch guckende Katze, ein Frosch namens Pepe, Köpfe, die aus Toilettenschüsseln emporsteigen, und eine Zahlenfolge, mit der Kinder Lehrkräfte zur Verzweiflung treiben: Memes wirken auf den ersten Blick wie beiläufige Gags, doch dahinter steckt eine der größten politischen Kräfte im Netz. Davon ist Magdalena Pulz überzeugt. Sie ist freie Journalistin und Host beim Podcast »Browser History«, in dem es um legendäre Internetgeschichten geht. Als Meme-Fachfrau ist Pulz überzeugt: Memes entscheiden mit über Wahlen. Es ist kein Zufall, dass Donald Trump sie ganz selbstverständlich benutzt. Und sie erzählt auch: In Indien haben sie in diesem Jahr zum Rücktritt eines Ministers beigetragen. Gemeinsam mit »Neustart«-Host Henrik Oerding bespricht sie, wie aus Memes politische Werkzeuge geworden sind. Waren das nicht ungefähr gestern noch tanzende Babyanimationen gewesen? Die beiden gehen der Frage nach, was ein Meme überhaupt zum Meme macht und weshalb hinter den lustigsten Bildern manchmal tragische Geschichten stecken. Sie sprechen über die dunkle Seite der Memekultur – über Provokation und Wut als Köder für Aufmerksamkeit, über russische Trollarmeen und darüber, wie der Streit über die Rettung des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy zu einem regelrechten Meme-Krieg wurde. Außerdem diskutieren sie, warum gerade das Hässliche in der Netzkultur wieder Konjunktur hat – und ob die ältere Generation von Meme-Lords tatsächlich Probleme hat, die jüngere überhaupt noch zu verstehen. Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Magdalena Pulz von einem der frühesten deutschen Memes: dem Staplerfahrer Klaus. Zum Weiterhören und -lesen: - »Browser History«: der Podcast von Magdalena Pulz und Dennis Kogel - »Browser History« (mit Henrik Oerding): 50 Jahre Apple – die Firma, die niemand kaufen wollte - Alles Memes zum Nachlesen in der Meme-Datenbank Know Your Meme - Rose Tremlett (DIE ZEIT): Warum Ihr Kind wegen einer Nummer ausrastet - Rose Tremlett (DIE ZEIT): Die große Meme-Rückkehr - Sara Geisler und Noelle Konate (DIE ZEIT): »Ich war auch mal ein Klingelton« Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
44 Minuten
Es klingt wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film: Eine künstliche Intelligenz (KI) verselbstständigt sich und tut Dinge, die niemand von ihr verlangt hat. Vergangene Woche berichtete das ChatGPT-Unternehmen OpenAI in einem Blogpost, dass mehrere seiner Modelle in einer Testumgebung genau das getan haben: Sie brachen aus der isolierten Umgebung aus und führten einen Cyberangriff auf die Server des Unternehmens Hugging Face durch – unaufgefordert. Ist das der Moment, in dem die Warnungen der sogenannten Doomer – also der Menschen, die den Weltuntergang durch KI vermuten – wahr werden? Neustarthost Henrik Oerding spricht mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin Eva Wolfangel darüber, was in dem Test wirklich vorgefallen ist. Sie sprechen darüber, ob Nick Bostroms Gedankenexperiment vom Paperclip Maximizer hier taugt, was das über die versprochene Zukunft der selbstständigen KI-Agenten sagt und welche realen Gefahren sich bei dem Vorfall zeigen. Außerdem diskutieren sie, wie viel an der Sache Marketing ist, was nun Europas Rolle sein könnte und was der Fall über OpenAI verrät, das wohl eine Woche lang nichts von dem Ausbruch mitbekam. Diese Folge wurde am 29. Juli 2026 aufgenommen. Danach wurde bekannt, dass die OpenAI-Modelle im gleichen Test noch vier weitere Onlinedienste attackiert hatten. Zum Weiterlesen: - Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Es ist wirklich so gefährlich, wie sie sagen - Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Höchste Zeit Im Rabbit-Hole der Woche geht es um Tilly Norwood: Die »KI-Schauspielerin« soll bald in Filmproduktionen mitspielen. Wer steckt dahinter, und was heißt das für die Filmindustrie? Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
46 Minuten
Das Silicon Valley steht wie kein anderer Ort für die Zukunft: Hier sitzen Techunternehmen wie Google, Apple oder OpenAI, dazu unzählige Start-ups. Von hier kommt ein Großteil der Technik, die wir täglich nutzen, vom iPhone über Instagram bis zu ChatGPT. Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Hype um künstliche Intelligenz verändert diese Region gerade massiv: Wie denkt man dort über die Gegenwart – und vor allem über die Zukunft? Neustarthost Henrik Oerding spricht mit Nicolas Killian, ZEIT-Korrespondent in San Francisco, über das Weltbild des Silicon Valley. Die beiden reden darüber, was Deutschland über die Techbranche regelmäßig falsch versteht, wie der KI-Boom San Francisco verändert und was Artificial General Intelligence (AGI) und Singularität sind, über die dort so viele reden. Sie sprechen über rivalisierende Fraktionen in der KI-Welt, von Doomern über effektive Altruisten bis zu Akzelerationisten. Außerdem ordnen sie ein, wo diese politisch stehen, und diskutieren, wie man im Valley auf Europas Wunsch nach digitaler Souveränität und auf China blickt. Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Henrik Oerding von Gadgets, die den Sommer besser machen. Darunter: das vielleicht vernünftigste Smarthome-Gadget, ein Sensor, der teure Wasserschäden verhindern soll. In der vorherigen Folge: Braucht Europa ein eigenes ChatGPT? Zum Weiterhören: Wann fährt mich endlich ein Robotaxi nach Hause? Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
54 Minuten
Spitzen-KI aus den USA gibt es erst mal nur für Staatsbürger: Das ist offenbar der Kurs, auf den die Trump-Regierung setzt. Schon vor einigen Wochen entschied sie, dass Mythos, das Spitzenmodell der KI-Entwickler Anthropic, Ausländern nicht mehr zur Verfügung stehen darf. Und auf Geheiß der Regierung darf nun auch GPT 5.6, die neueste Entwicklung des Konkurrenten OpenAI, nur von ausgewählten US-Firmen genutzt werden. Mythos und die abgespeckte Variante für die breite Öffentlichkeit, Fable 5, sind seit dieser Woche wieder freigegeben. Für Europa ist das Ganze dennoch eine bedrohliche Situation. Denn hierzulande hängt im KI-Sektor fast alles an Modellen aus den USA. Wie können sich die EU und Deutschland aus dieser Lage befreien? Wie kann auch die hiesige Wirtschaft sicher vom KI-Boom profitieren? Fehlt es hierzulande an einem eigenen KI-Spitzenmodell – oder sollten sich europäische Firmen lieber auf Nischen-Anwendungen spezialisieren? All diese Fragen zur richtigen KI-Strategie bespricht Neustart-Host Meike Laaff mit dem Digital-Ressortleiter Jakob von Lindern. Sie reden darüber, welche KI-Fähigkeiten Europa eigentlich schon hat, was noch fehlt – und was genau an diesen Leerstellen gefährlich ist. Jakob von Lindern erklärt, warum er das ständige Reden von einer Jahrhundertanstrengung im KI-Bereich für etwas überzogen hält und berichtet von eustella, einer neuen KI-App aus Österreich, die eine unabhängigere Chatbot-Alternative aus Europa werden will. Im Rabbithole der Woche erzählt Jakob von Lindern vom wundersamen Aufstieg von Freddy, einem deutschen Fußballfan, der auf der Plattform X begeistert seine WM-Reise durch die USA dokumentiert. Was wiederum US-Amerikaner so elektrisiert, dass seine euphorischen Posts über Countrymusik, Fast-Food-Ketten und die schiere Größe von Tankstellen millionenfach angesehen werden. Links zum Weiterlesen: - Eva Wolfangel (DIE ZEIT): »Es kann eine gefährliche Waffe sein« - Jakob von Lindern (DIE ZEIT): »Donald Trump zeigt, dass er am längsten KI-Hebel sitzt« - Rose Tremlett (DIE ZEIT): »WWW-Weltmeisterschaft« Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
41 Minuten
Vor zwei Jahren kündigte Apple an, seine Sprachassistentin Siri solle schlauer werden – und dann passierte lange nichts. Jetzt, nach der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, soll sie wirklich kommen. Die neue Version von Siri soll Weltwissen beherrschen, den Bildschirm seiner Nutzerinnen und Nutzer verstehen, auf persönliche Daten wie Kalender und Mails zugreifen und selbst Aktionen auf dem Gerät ausführen. Hat Apple damit einen Knaller präsentiert – oder hinkt der Konzern der Konkurrenz nur hinterher? »Neustart«-Host Meike Laaff spricht mit ZEIT-Digitalredakteur Henrik Oerding in Cupertino, Kalifornien, wo er die WWDC besucht hat. Die beiden gehen der Frage nach, warum die KI-Aufholjagd bei Apple so lang gedauert hat, was die neue Siri wirklich kann – und warum sie ausgerechnet auf Googles KI-Modell Gemini aufbaut. Sie diskutieren, weshalb Software-Chef Craig Federighi gegen OpenAI austeilte – und warum Nutzerinnen und Nutzer in Europa die neue Siri vorerst nicht aufs iPhone bekommen. Im Rabbithole der Woche spricht Henrik Oerding über smarte Kaffeemaschinen, die er für die ZEIT getestet hat. Das sind halbautomatische Geräte, die einem das mühselige Einstellen abnehmen sollen – Henrik aber erzählt: Manchmal ist manuelles Kaffeemachen doch einfach schöner. Zum Weiterlesen und -schauen: - Henrik Oerding (DIE ZEIT): Das sind die Neuheiten von Apple - Henrik Oerding (DIE ZEIT): Jetzt muss Siri Gas geben - Henrik Oerding (DIE ZEIT): Wie smart kann eine Siebträgermaschine sein? - Ausschnitte von einem Pressebriefing der EU-Kommission (YouTube) Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de. Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Über diesen Podcast
Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne
es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale
Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere
Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut
verstehen wir die digitale Welt wirklich? Darum geht es in
„Neustart“ dem Digitalpodcast der ZEIT. Jeden Donnerstag besprechen
die Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding, was gerade in der
Digitalwelt passiert, und was das für die Offline-Welt bedeutet.
Mit anderen Expertinnen aus der Redaktion reden sie über alles –
von großen Konzernen zu kleinen Apps. Auch, aber nicht nur für
Nerds.
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