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Chip Happens– kleine Dinge, die alles verändern Archiv

40 Episoden
28 Minuten
In Folge 5 von Chip Happens! geht es um eine Frage, die uns alle betrifft: Warum fühlt sich der Weg durch das Gesundheitssystem oft so kompliziert an – und wie kann Digitalisierung das ändern?

Gemeinsam mit Jens Langejürgen vom Fraunhofer IPA zeichnet der Podcast eine typische Patientenreise nach – vom ersten Arztbesuch über Diagnostik bis zur Operation – und zeigt, wie digitale Prozesse, vernetzte Daten und Assistenzsysteme den Alltag für Patient:innen, Ärzt:innen und Pflege deutlich einfacher machen könnten.

Eine Schlüsselrolle spielt dabei die elektronische Patientenakte. Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des Fachverbands Elektromedizinische Technik im ZVEI, erklärt, warum die ePA im Grunde eine persönliche Suchmaschine fürGesundheitsdaten ist – und weshalb sie helfen kann, Doppeluntersuchungen zu vermeiden, Medikamente sicherer zu verschreiben und Behandlungen besser zu koordinieren.

Eine Folge darüber, wie viele kleine digitale Verbesserungen zusammen eine große Wirkung haben können – für ein Gesundheitssystem, das effizienter arbeitet und Patient:innen endlich stärker in den Mittelpunkt stellt.
24 Minuten
In Folge 4 von Chip Happens! geht es mitten hinein in den Operationssaal von morgen: effizienter, vernetzter und zunehmend robotisch.

Prof. Philipp Rostalski von der Universität zu Lübeck und Direktor am Fraunhofer IMTE erklärt, warum Digitalisierung im OP längst kein Nice-to-have mehr ist, wie vernetzte Medizingeräte, Robotik und Telechirurgie Ärzt:innen entlasten können – und weshalb Mikroelektronik ein entscheidender Hebel gegen Fachkräftemangel ist.

Noch kleiner, aber mindestens genauso visionär wird es mit Fabian Landers von der ETH Zürich: Er forscht an steuerbaren Mikrorobotern, die Medikamente gezielt direkt imKörper an den richtigen Ort bringen sollen – etwa bei Schlaganfällen oder Krebstherapien. Statt Nebenwirkungen im ganzen Körper verspricht seine Technologie präzisere Behandlungen mit deutlich weniger Wirkstoff.

Eine Folge über Robotik, KI, Rechenpower und die Frage, wie Mikroelektronik Leben retten kann – heute in der Forschung, morgen im OP.
27 Minuten
Was passiert eigentlich in den Minuten zwischen Notruf und Klinik – und warum entscheidet genau diese Zeit oft über Leben, Selbstständigkeit oder schwere Folgen?

In dieser Folge von Chip Happens geht es mitten hinein in den digitalen Rettungsdienst und die Frage, wie Technologie dabei helfen kann, schneller, besser und vernetzter zu reagieren.

Host Sven Oswald spricht darüber mit Thomas Luiz, Mediziner und Project Manager Digital Healthcare am Fraunhofer IESE. Er erklärt, warum eine immer älter werdende Gesellschaft den Rettungsdienst zunehmend belastet – und wie digitale Lösungen wie Smartwatches, Sensoren oder automatisierte Notrufe schon ganz am Anfang wertvolle Minuten sparen können. Gerade bei Schlaganfällen zählt buchstäblich jede Sekunde: Schon eine Minute ohne Durchblutung kann Millionen Nervenzellen kosten.

Doch selbst nach dem eingegangenen Notruf geht oft noch viel Zeit verloren. Wie komplex die Abläufe in deutschen Leitstellen sind und warum Digitalisierung dort besonders herausfordernd ist, schildert Jens Cordes, Chef der Feuerwehr Bremerhaven. Er gibt einen Einblick in den Alltag von Leitstellen mit hunderten Notrufen pro Tag, erklärt die Unterschiede im Digitalisierungsgrad zwischen Städten und Landkreisen und zeigt, wie KI künftig helfen könnte, Notrufe besser zu priorisieren – ohne den Menschen aus dem Entscheidungsprozess zu verdrängen.

Wie Zukunft heute schon aussehen kann, zeigt schließlich Christian Schnepf, leitender Branddirektor der Feuerwehr München. In einem Pilotprojekt setzen er und sein Team auf automatisierte Drohnen, die direkt nach der Alarmierung starten und noch vor den Einsatzkräften Bilder von der Einsatzstelle liefern. Während Feuerwehr und Rettungsdienst unterwegs sind, entstehen so wichtige Lageinformationen aus der Luft – ein echter Zeitgewinn, der im Ernstfall Lebenretten kann.

Die Folge macht deutlich: Es gibt nicht den einen großen digitalen Knall, der alles sofort löst. Aber viele kleine, kluge Schritte – von smarter Sensorik über vernetzte Leitstellen bis hin zu Drohnen und KI – können zusammen einenriesigen Unterschied machen.
21 Minuten
Was wäre, wenn wir schwere Krankheiten erkennen könnten, bevor sie überhaupt Symptome verursachen. In dieser Folge von Chip Happens! Kleine Dinge, die alles verändern geht es um die Zukunft der medizinischen Diagnostik und darum, wie Mikroelektronik und Künstliche Intelligenz dabei helfen können, Risiken frühzeitig sichtbar zu machen.

Sven Oswald spricht mit Dr. Thomas Ramge, KI Experte und Autor, über Künstliche Intelligenz als Prädiktionsmaschine. Er erklärt, warum KI besonders gut dafür geeignet ist, Muster in großen Datenmengen zu erkennen, etwa in bildgebenden Verfahren, Sensordaten oder digitalen Anamnesen. Entscheidend ist dabei die Fähigkeit, sehr unterschiedliche Datenquellen wie Genetik, Krankheitsverläufe und medizinische Messwerte sinnvoll zusammenzuführen.

Wie diese Vorhersagekraft konkret bei Herz Kreislauf Erkrankungen eingesetzt wird, erklärt Basel Adams, Elektrotechniker und Projektleiter am Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM. Gemeinsam mit der Charité arbeitet sein Team an einem winzigen Wearable in Form eines Mini Pflasters oder einer Textilweste. Das System ermöglicht Langzeitmessungen über Wochen oder Monate und erfasst kontinuierlich mehr als 110 kardiologische Biomarker, von EKG und Herzleistung bis hin zur Ödem Messung. So entsteht ein umfassendes Bild der Herzgesundheit, das frühe Warnzeichen sichtbar macht und Diagnostik unabhängig vom Wohnort ermöglicht.

Diese Folge zeigt, wie smarte Wearables und KI helfen können, Herzinfarkte früher zu erkennen und medizinische Vorsorge für viele Menschen zugänglicher zu machen.
16 Minuten
Gesundheit beginnt längst nicht mehr nur in der Arztpraxis. Die dritte Staffel von Chip Happens! mit dem Titel »Mikroelektronik 4 Life« widmet sich ab Januar 2026 der Frage, wie Mikroelektronik unseren Alltag in Medizin, Pflege und Vorsorge prägt. Viele der entscheidenden Technologien tragen wir bereits bei uns, oft ganz selbstverständlich.

In dieser ersten Folge geht es um smarte Technik für uns alle. Im Mittelpunkt stehen Health Wearables, die viele Menschen täglich nutzen, vom Schrittzähler im Smartphone bis zur Smartwatch. Auch wenn diese Geräte keine medizinischen Diagnosen stellen, können sie helfen, den eigenen Körper besser zu verstehen und Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen.

Zu Gast ist Can Dincer, Professor für Sensors and Wearables for Healthcare am Munich Institute of Biomedical Engineering der Technische Universität München. Er erklärt, warum kontinuierliche Messungen im Alltag so wertvoll sind, selbst wenn sie weniger präzise sind als Spezialgeräte in der Arztpraxis. Es geht darum, wie individuelle Daten Therapien unterstützen, Krankheiten früher erkannt werden können und wie sein Team an der Detektion biochemischer Parameter wie Hormonen oder Medikamenten arbeitet.

Außerdem spricht er über nicht invasive Zukunftsideen für das Diabetes Monitoring, von tragbaren Sensoren bis zu neuen Ansätzen der Medikamentenabgabe.

Vom Smartphone am Handgelenk bis zur personalisierten Medizin zeigt diese Folge, warum »Mikroelektronik 4 Life« unseren Blick auf Gesundheit verändert und smarte Technik längst Teil unseres Lebens ist.
22 Minuten
In der letzten Folge dieser Staffel geht es um den Wasserverbrauch unserer digitalen Welt. Sven Oswald spricht mit Expert:innen darüber, wie Rechenzentren, Energiegewinnung und Hardwareproduktion enorme Wassermengen beanspruchen – und welche Technologien helfen, diesen Verbrauch zu senken.

Lena Hoffmann, Senior Referentin Politik & Wissenschaft bei der Gesellschaft für Informatik, erklärt die drei Hauptbereiche des Wasserverbrauchs: direkte Kühlung in Rechenzentren, indirekte Energiegewinnung und Hardwareproduktion. Sie betont, wie wichtig es ist, Energie- und Wasserverbrauch gemeinsam zu betrachten.

Rolf Eggers zeigt mit dem Qub3, wie sich Rechenzentren komplett ohne Wasser kühlen lassen. Christian Mayr von der TU Dresden und der Ausgründung Spincloud stellt mit dem Spinnaker 2 neue Wege vor, KI-Rechenzentren effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Einen kurzen analytischen Beitrag zu dieser und allen weiteren Folgen der Staffel findet ihr im ⁠Newsroom der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD)⁠.

Vom Serverraum bis zur Cloud – diese Folge zeigt, warum Digitalisierung auch Wasser kostet und welche Ideen helfen, den Durst der Technologie zu stillen.
23 Minuten
Wasser als Energiequelle der Zukunft: In dieser Folge führt Sven Oswald durch spannende Gespräche mit Expert:innen über die Nutzung von Wasser zur Energieerzeugung und Energiespeicherung. Im Mittelpunkt steht, wie Mikroelektronik und Ingenieurskunst nachhaltige Lösungen für die Energieversorgung ermöglichen:

Richard Roth, Wirtschaftswissenschaftler und Experte für Wellenkraftwerke, erklärt, wie die Bewegung der Meereswellen in elektrischen Strom umgewandelt wird und welche Ansätze – etwa die oszillierende Wassersäule oder die sogenannte Seeschlange – derzeit erforscht werden.

Dr. Bernhard Ernst vom Fraunhofer IEE stellt innovative Wasserspeichertechnologien vor. Dabei wird Energie in Betonkugeln am Meeresboden gespeichert. Diese Unterwasser-Pumpspeicher helfen, Stromnetze zu stabilisieren und Energie verfügbar zu halten, selbst in Zeiten ohne Sonne oder Wind.

Erfahre, wie Wasser zur Energiequelle und zum Speicher zugleich wird. Entdecke, wie Mikroelektronik eine stabile und nachhaltige Zukunft möglich macht.
22 Minuten
In der 8. Folge der zweiten Staffel von Chip Happens! nimmt dir Sven Oswald mit auf eine akustische Reise zum Thema Mikroelektronik und Lebensrettung. Die Episode widmet sich der ernsten Problematik des Ertrinkens und zeigt, wie Roboter und Künstliche Intelligenz (KI) helfen können, Menschen vor dem oft stillen Tod zu bewahren.

Dr. Magnus Heier, Arzt, Medizinjournalist und Neurologe, erklärt, was beim Ertrinken im Körper geschieht und warum dieser Prozess oft unbemerkt bleibt. Oliver Wiesner, Rettungssanitäter und Miterfinder des Überwasser-Rettungsroboters »Dolphin 3«, stellt das System vor, das Ertrinkende schneller erreicht und den Eigenschutz der Retter verbessert. Helge Renkewitz, Projektleiter am Fraunhofer IOSB, präsentiert einen autonomen Unterwasser-Rettungsroboter, der mithilfe von Sonar-Technologie selbst bei schlechter Sicht Personen orten und an die Oberfläche bringen kann.

Die Folge beleuchtet zudem den Einsatz von KI in Schwimmbädern, wo Kameras drohendes Ertrinken erkennen und frühzeitig Alarm auslösen – ein Ansatz, der jedoch Fragen zu Datenschutz und Sicherheit aufwirft. Ein Pilotprojekt in Selm zeigt das Potenzial solcher Systeme.

Erlebe, wie Hightech, KI und Robotik im Ernstfall Leben retten – und warum menschliche Aufmerksamkeit am Wasser trotz aller Technologie unverzichtbar bleibt!
23 Minuten
In dieser Folge von Chip Happens! Kleine Dinge, die alles verändern geht es um die Gefahren von zu viel Wasser – von Hochwassern bis Fluten. Sven Oswald nimmt die Zuhörer mit auf eine akustische Reise zu den Herausforderungen unserer Zeit und zeigt, wie Mikroelektronik bei der Früherkennung und Vorhersage helfen kann.

Dr. Annabelle Hänel, Seismologin am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam, erklärt, wie Tsunamis entstehen und wie Frühwarnsysteme nach dem Tsunami im Indischen Ozean 2004 entwickelt wurden. Sie gibt Einblicke in das Projekt SAFATOR, das erforscht, wie Telekommunikationskabel als Sensoren genutzt werden können, um auch nicht-erdbebenbedingte Tsunamis frühzeitig zu erkennen.

Leo Borchert, Wissenschaftler an der Universität Hamburg, zeigt, wie Künstliche Intelligenz eingesetzt wird, um langfristige Sturmflutwahrscheinlichkeiten – etwa für Cuxhaven – zu berechnen und so Küsten besser zu schützen.

Zum Abschluss spricht Daniel Faust, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter am Fraunhofer FOKUS in Berlin, über die KATWARN-App, die Bevölkerung in Echtzeit über verschiedene Gefahrenlagen informiert.

Erfahre, wie Mikroelektronik, Sensorik und KI helfen, Naturgefahren besser zu verstehen und Leben zu schützen.
29 Minuten
Die Tiefsee gehört zu den am wenigsten erforschten Orten der Erde. In dieser Folge von Chip Happens! geht es um die Frage, wie wir diese verborgene Welt überhaupt sichtbar machen können und welche Rolle Robotik und Mikroelektronik dabei spielen.

Sven Oswald spricht mit dem Meeresgeologen Tom Kwasnica vom GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung in Kiel darüber, warum wir den Großteil unserer Ozeane noch kaum kennen. Da Licht und GPS unter Wasser nicht funktionieren, sind Forschende auf Schallwellen und Unterwasserroboter angewiesen, um den Meeresboden zu kartieren und zu erforschen. Diese Roboter werden per Kabel gesteuert und liefern hochauflösende Bilder in Echtzeit aus mehreren tausend Metern Tiefe.

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Entwicklung neuer Robotersysteme. Cora Maria Sorgunis von der Leibniz Universität Hannover arbeitet an sogenannten Soft Robotics, also flexiblen, von der Natur inspirierten Robotern. Diese sollen leichter, günstiger und anpassungsfähiger sein als klassische Industrieroboter und künftig gezielt Proben in der Tiefsee entnehmen können.

Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Grundlagenforschung. Sedimentproben helfen zu verstehen, wie Vulkane am Meeresboden entstehen und sich verändern. Dieses Wissen kann langfristig dazu beitragen, Naturereignisse wie Seebeben und Tsunamis besser einzuordnen.

Diese Folge zeigt, wie Robotik und Mikroelektronik uns Schritt für Schritt Zugang zu einer Welt verschaffen, die wir bislang kaum kennen.
27 Minuten
Wie lassen sich Fische nachhaltig züchten – und was verraten sie uns über ihr Wohlbefinden? Moderator Sven Oswald spricht in dieser Folge mit drei Gästen über die Rolle von Mikroelektronik, Akustik und künstlicher Intelligenz in der modernen Fischzucht.

⁠Ingo Bläser⁠, Geschäftsführer der Aquaponik Manufaktur, erklärt, wie Aquaponik – die Kombination aus Aquakultur und Hydroponik – in geschlossenen Kreisläufen funktioniert. Er spricht über die Vision integrierter Farmen, in denen z. B. Plankton, Insektenlarven oder Wurmkulturen als natürliche Ressourcen genutzt werden. Auch die Bedeutung von Sensorik, Klimacomputern und automatisierten Fütterungssystemen wird deutlich.

Jakob Bergner vom Fraunhofer IDMT zeigt, dass Fische keineswegs stumm sind. Mithilfe von Hydrophonen analysiert sein Team Fischgeräusche wie Klacken, Schnappen oder Gurgeln – und setzt KI ein, um daraus Rückschlüsse auf das Verhalten und die Gesundheit der Tiere zu ziehen. Erfahre in dieser Datenbank mit Fischgeräuschen, wie Fische klingen: Fishsounds.net.

Michael Schlachter vom Fraunhofer IMTE beleuchtet die Forschung an nachhaltigem Fischfutter. Er erklärt, warum pflanzenbasierte Alternativen zu Fischmehl nötig sind, worauf es bei Geschmack und Nährstoffprofil ankommt – und warum Forellen erstaunlich wählerisch sein können.

Eine Episode über nachhaltige Aquakultur, smarte Kreisläufe und Mikroelektronik, die zeigt, wie Technologie unsere Ernährungssysteme verändern kann.
29 Minuten
In dieser Folge von Chip Happens! beleuchtet Sven Oswald die Gefahren für unsere Meere: Schattenflotten, illegaler Fischfang und die Risiken durch schlecht gewartete Öltanker.

Dr. Sebastian Bruns, Experte für maritime Sicherheit an der Universität Kiel, erklärt, wie Schiffe unter Billigflaggen fahren, ihre AIS (Automatic Identification System)-Kennung fälschen oder abschalten und so Sanktionen umgehen. Er spricht über die Herausforderungen in stark befahrenen Gebieten wie der Ostsee, das Konzept der Maritime Domain Awareness und die Schwierigkeit, zwischen Seenotfällen und kriminellen Handlungen zu unterscheiden.

Außerdem geht es um Maßnahmen gegen Schattenflotten – von beschlagnahmten Tankern bis zu internationalen Kontrollen. Zum Abschluss zeigt Konstantin Klemmer, KI-Forscher bei Climate Change AI, wie Satellitendaten, optische Bilder und Radar genutzt werden, um illegale Aktivitäten auf See sichtbar zu machen.

Erfahre, warum Schattenflotten eine wachsende Bedrohung darstellen – und wie KI und Satelliten zur Sicherheit unserer Meere beitragen können.
33 Minuten
In dieser Folge von Chip Happens! nimmt euch Sven Oswald mit auf eine akustische Reise zum Thema Trinkwasser. Gemeinsam mit Stephan Natz, Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, geht es um die Rolle des Grundwassers, die Uferfiltration, die Speicherung in Reinwasserbehältern und die umfassende Überwachung der Wasserqualität durch Laborproben und Echtzeitmessungen. Auch die Trinkwasserverordnung, regionale Geschmacksunterschiede durch Mineralien wie Eisen, Mangan, Calcium und Magnesium sowie die Instandhaltung des fast 8.000 Kilometer langen Rohr- und 9.800 Kilometer langen Kanalnetzes in Berlin mit KI und Kamerarobotern werden thematisiert.

Susanne Liane Buck vom Fraunhofer IAO spricht über das Innovationsnetzwerk INDIGWA und die integrierte Digitalisierung der Trinkwasserversorgung. Sie erklärt, wie Urbanisierung, Klimawandel und veränderte Nutzungsgewohnheiten neue Herausforderungen bringen und wie digitale Lösungen helfen können, Verbrauch, Hygiene und Versorgung zu optimieren – mit der Vision einer Morgenstadt, in der Ressourcen effizient genutzt werden.

Zum Abschluss stellt Jakob Reck vom Fraunhofer HHI photonische Sensoren vor: winzige, chipbasierte Lichtwellenleiter, die ihre Farbe bei Kontakt mit bestimmten Stoffen ändern. So ermöglichen sie schnelle, präzise und kostengünstige Messungen direkt vor Ort – ohne den Umweg über das Labor.

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25 Minuten
Der kleine Rest an Süßwasser steckt fast komplett in Gletschern. Übrig bleiben nur 0,59 Prozent – und der größte Anteil davon ist Grundwasser.

Was genau Grundwasser ist, wie wir wissen, wie viel davon vorhanden ist und warum der Klimawandel unser Grundwasser bedroht, klären wir in dieser Folge mit Professor Andreas Güntner, Hydrologe am Geoforschungszentrum in Potsdam und Professor für Hydrologie und Gravimetrie an der Universität Potsdam.

Außerdem sprechen wir mit Claus Mertes, Geschäftsführer der Deutschen Meerwasserentsalzung GmbH, über Lösungsansätze wie die Meerwasserentsalzung und darüber, wie wir alle dazu beitragen können, unser Grundwasser zu schützen.

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27 Minuten
Ohne Wasser kein Leben – und ohne Mikroelektronik kein Wassermanagement. In dieser Folge erfährst du, was H2O so besonders macht und wie wir es auf der Erde und im All sichern können.

In der ersten Episode „Unser Wasser – H2O-hne geht es nicht“ tauchen wir tief in die Welt des Wassers ein.

Physiker und Wissenschaftspublizist Dr. Florian Aigner erklärt die chemischen und physikalischen Besonderheiten von H2O. Planeten Geologe Uli Köhler vom DLR berichtet, wo wir im Sonnensystem Wasser entdecken können, etwa auf dem Mars, dem Mond oder den Eismonden der Gasriesen.

Moderator Sven Oswald spricht außerdem darüber, wie Wasser ins All gelangt, wie es dort recycelt wird und warum Mikroelektronik dafür unverzichtbar ist.