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Chip Happens– kleine Dinge, die alles verändern Archiv

40 Episoden
18 Minuten
In der letzten Folge dieser Staffel dreht sich alles um unser Zuhause. Moderator Sven Oswald zeigt, wie wir nicht nur durch unser Verhalten, sondern auch mit smarter Technik und Mikroelektronik einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Matthias Kersken vom Fraunhofer Institut für Bauphysik IBP, ein Experte und Fan von Smart-Home-Systemen, erklärt, wie intelligente Heizungssteuerungen,Kühlschränke und andere Geräte helfen, Energie zu sparen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Er beleuchtet die Potenziale und Grenzen smarter Lösungen und diskutiert die Frage, was "smart" wirklich bedeutet. Erfahrt, warum die Heizung der größte Energieverbraucher im Haushalt ist, und wie schon kleine Investitionen in Smart-Home-Technik zu erheblichen Einsparungen führen können – und das unabhängig vom Baujahr des Hauses. Außerdem geht es um die Herausforderungen unterschiedlicher Kommunikationsstandards und die Hoffnung auf eine einheitliche Sprache für unsere smarten Helfer.
23 Minuten
Logistik 2.0: Deine Pakete kommen smart ans Ziel! Wir bestellen online, schicken zurück und verursachen dabei ordentlich CO2. Aber was, wenn Mikroelektronik, Sensorik und KI die Lieferkette revolutionieren? Sven Oswald spricht mit Tim Chilla vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik über digitalisierte Umschlagzentren, optimierte LKW-Beladung per "3D-Tetris" und warum jedes Gramm in einer Drohne zählt. Und apropos Drohnen: Marius Schröder von HHLA Sky GmbH verrät, wie Transportdrohnen schon heute die Logistik effizienter machen und ob unser Himmel bald voller Paket-Copter sein wird. Eine Folge über smarte Lösungen, die den Weg unserer Bestellungen nachhaltiger machen – und uns vielleicht schon bald Drohnenlandeplätze auf dem Dach bescheren!
27 Minuten
Ist unsere digitale Welt selbst das Problem? Rechenzentren, Milliarden Geräte – all das braucht Strom und Ressourcen! In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie nachhaltige Mikroelektronik, auch »Green ICT« genannt, seinkann. Sven Oswald spricht mit Lutz Stobbe vom Fraunhofer IZM über den massiven Energieverbrauch der IKT-Branche und die Ziele von Green ICT: Energie- und Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und längere Produktlebensdauern.

Außerdem erklärt Marco Kircher vom Fraunhofer IPMS, wie Mikrochips überhaupt entstehen und warum die Herstellung in Reinräumen so extrem energie- und ressourcenintensiv ist. Erfahrt, welche Lösungsansätze es bereits gibt undwarum wir alle unseren digitalen Fußabdruck reduzieren sollten!

Beide Experten engagieren sich im Kompetenzzentrum »Green ICT @ FMD« aus unterschiedlichen Blickwinkeln für eine ökologisch nachhaltige Elektronik. Die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) hat das Zentrum 2022 ins Leben gerufen. Es baut auf den bestehenden Angeboten, Strukturen und Kompetenzen der FMD auf und verfolgt das Ziel, die nachhaltige Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durch anwendungsorientierte Mikroelektronikforschung gezielt voranzutreiben.f
24 Minuten
In dieser Episode werfen wir einen Blick darauf, wie Telepräsenz-Technologien dazu beitragen können, wertvolle Ressourcen zu schonen, sei es aus Zeitgründen, aus Gründen der Nachhaltigkeit oder weil der Einsatzort schlicht unerreichbar ist.

Sven Oswald diskutiert mit Prof. Daniel Leidner, Abteilungsleiter für Autonomie und Teleoperation am Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), über Telepräsenz im Weltall: von der Wartung von Satelliten bis zum Aufbau von Habitaten auf dem Mars.

Anschließend gibt Dr. Jens Langejürgen vom Fraunhofer IPA, Leiter des Forschungsbereichs Gesundheitstechnologien und Prozesse, Einblicke in die Anwendung von Telepräsenz in der Medizin, von der akuten Schlaganfallversorgung über digitalePatientenvorgespräche bis hin zur Telechirurgie, bei der Operationen aus der Ferne durchgeführt werden.

Dabei wird deutlich, welches Potenzial Telepräsenz über einzelne Fachgebiete hinaus entfaltet, etwa bei der Reduktion von CO₂-Emissionen, dem effizienteren Ressourceneinsatz und der Verbesserung von Zugänglichkeit und Sicherheit in komplexen Arbeitsumgebungen.
22 Minuten
In dieser Episode von "Chip Happens" taucht SvenOswald tief in das Thema Verkehrswende und Smart Mobility ein. Wir hören von den Herausforderungen des aktuellen Verkehrssystems und den dringenden Notwendigkeiten für Veränderungen, um Klima und Umwelt zu schonen.

Fanny Tausendteufel von Agora-Verkehrswende erklärt, was die Verkehrswende wirklich bedeutet: weniger Verkehr, Verlagerung auf umweltfreundlichere Transportmittel und die Umstellung des verbleibenden Verkehrs auf erneuerbare Energien. Sie betont auch, dass eine erfolgreiche Verkehrswende für alle Menschen zugänglich sein muss und lebenswerte Städte schaffen kann.

Wir besuchen auch Nordfriesland, wo Bürger bereits in den90er Jahren mit Windenergie begannen und nun Vorreiter in Sachen Elektromobilität sind. Christian Andresen von Solar-Energie Andresen GmbH teilt seine Erfahrungen und zeigt, wie lokale Initiativen einen großen Unterschied machen können. Mittlerweile ist er unter die KI-Roboter-Entwickler gegangen und arbeitet an einem neuen Roboter für die Landwirtschaft.

Es wird klar, dass die Verkehrswende viele Gesichter hat und nur gemeinsam gelingen kann.
28 Minuten
In dieser Episode von Chip Happens nimmt euch Sven Oswald mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Zukunft der Energiewende. Wir lernen Dr. Tim Schulze kennen, Experte für Mikroelektronik beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der uns über die Ursprünge der Bewegung, Meilensteine und die aktuellen Herausforderungen berichtet. Doch damit nichtgenug! Dr. Thomas Ramge, Techniksoziologe und KI-Experte, warnt eindrücklich vor den Konsequenzen, wenn wir nicht schnell genug handeln und zeigt gleichzeitig technische Lösungsansätze auf. Eine Folge voller überraschender Einblicke, dringender Appelle und zukunftsweisender Ideen auf dem Weg zu NetZero!
29 Minuten
Was können Mikroelektronik und KI in Katastrophenfällenbesonders gut? Genau: schnell und smart helfen! In dieser Folge erfahren wir, wie in Klima- und Naturkatastrophen modernste Technologie eingesetzt wird, um Leben zu retten und Schäden zu minimieren. Dr. Monique Kuglitsch, Innovationsmanagerin am Fraunhofer HHI, nimmt uns mit auf eine globale Reise, um zu verstehen, wie KI-Lösungen im Katastrophenschutz zusammenarbeiten könnenund warum einheitliche Methoden so wichtig sind. Wir erfahren, dass es nicht nur um Vorhersage geht, sondern auch um das Verfolgen und datengestützte Entscheidungen während und nach einer Katastrophe. Arne Schwarze vom Fraunhofer FKIE berichtet von den dramatischen Ereignissen im Ahrtal 2021 und wie daraus die Idee für das lokale Krisenmanagementsystem LOKIK entstand.

Funfact: Wusstet ihr, dass Smartphones und Raspberry Pis in Katastrophengebieten eine entscheidende Rolle spielen können und was ein autarkes WLAN-Mesh-Netzwerk ist?
29 Minuten
Was können Supercomputer besonders gut? Genau: modellieren! In dieser Folge kümmern wir uns um Wolken, Wind und Wetter – was steckt wirklich dahinter? Wir tauchen wir tief in die Welt der Wetter- und Klimamodelle ein. Meteorologe Carsten Brandt von Donnerwetter.de verrät uns, dass sein Job weniger mit romantischen Himmelsbeobachtungen und mehr mit knallharter Computerarbeit zu tun hat. Wir erfahren, wie Supercomputer riesige Datenmengen verarbeiten, warum Wetter- und Klimamodelle so unterschiedlich sind und was KI damit zu tun hat.

Funfact: Wusstet ihr, dass Meteorologen die Erfinder von Big Data sind und was ein Stadtklimamodell ist? Matthias Winkler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Bauphysik IBP, erklärt, wie wir damit unsere Städte der Zukunft resilient bekommen gegen Klima- undStarkwetterphänomene.
28 Minuten
Wir folgen den im All erzeugten Daten hinunter auf die Erde und tauchen in die faszinierende Welt der Rechenzentren ein, die das Rückgrat unserer digitalen Infrastruktur bilden. Dr. Béla Waldhauser, CEO von Telehouse, und Sprecher der eco Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen, erklärt die Bedeutung von Rechenzentren für unseren Alltag und die Datensouveränität. Wir beleuchten die Energieeffizienz von Rechenzentren und die Nutzung von Abwärme mit Murat Kretschmer von der GASAG Solution Plus. Professor Christian Mayr von der TU Dresden und von SpiNNcloud verrät, wie er mit mit herkömmlicher Mikroelektronik das menschliche Gehirn nachahmt, um gerade in KI-Rechenzentren unfassbar viel Energie zu sparen.
32 Minuten
Die Wissensreise beginnt im Weltall! Podcast-Host Sven Oswald nimmt uns mit in die unendlichen Weiten, genauer gesagt in die erdnahen Orbits. Hier wird das Klima auf unserer Erde beobachtet, mit Satelliten - vollgestopft mit modernster Mikroelektronik liefern diese viel mehr als nurBilder, wie Space-Expertin Nadya Ben Bekhti-Winkel von der Fraunhofer-Allianz Aviation & Space sehr anschaulich erklärt. Auch Technologie, die eigentlich tief in die unendlichen Weiten des Alls schauen soll, um beispielsweise mehr über die Entstehung unseres Universums zu erfahren, hilft uns bei klimarelevanten Erdbeobachtungen. Mit Lasertechnologie, die für die Messung von Gravitationswellen entwickelt wurde, zeigt Prof. Gerhard Heinzel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik die Veränderungen der Eisschilde der Erde. Auch wenn unser Planet nur einer von Milliarden ist, die erste ist schützenswert und jeder, der selbst schon mal da oben im All war, hat diesen dringenden Wunsch die Erde zu schützen, wie Astronaut Matthias Maurer aus dem DLR-Podcast "Von der Erde ins All" erzählt.

Links:

https://www.aviation-space.fraunhofer.de/

https://www.aei.uni-hannover.de/en/forschung/interferometrie-im-weltraum

https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/cosmic-kiss/podcast-von-der-erde-ins-all