Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

SO GEHT AMBULANT Archiv

21 Episoden
40 Minuten
Die Hybrid-DRG soll 2028 verschwinden - und viele Geschäftsführungen lesen das als Entwarnung. Für 2027 vielleicht. Ab 2028 passiert das Gegenteil. In dieser Folge ordnen Philipp Henßler und Jascha Rinke den Änderungsantrag ein - aus Betreibersicht, mit dem Kostenargument der Kassen, und mit klarer Trennung zwischen Faktenlage und eigener Interpretation. Die Regierungsfraktionen wollen per Änderungsantrag zum Notfallversorgungsgesetz den § 115f SGB V zum 1. Januar 2028 streichen. Ein Instrument, das Anfang 2024 startete, um die Sektorengrenze zu überwinden, soll verschwinden, bevor die Sektorengrenze selbst verschwunden ist. Die Anhörung im Gesundheitsausschuss hat stattgefunden, ein Gesetz ist es noch nicht. An dieser Frage hängen Wirtschaftspläne, Investitionsentscheidungen und ganze Zentrumskonzepte. In dieser Folge sprechen wir über: Was wirklich neu ist - die Absenkung auf AOP-Niveau steht seit dem KHVVG im Gesetz, neu sind Tempo, Übernachtung als Preisgrenze und der Wegfall der Kostenkalkulation ab 2031 Das Kostenargument der Kassen: 360 Millionen Euro Mehrausgaben 2025, 640 Millionen erwartet für 2026 Warum 2027 ein Jahr der Fehlanreize wird - mit Übernachtung bleibt die volle Hybrid-DRG Warum die Kurzzeitfallpauschale kein attraktiver Nachfolger ist, sondern per Gesetz auf Mehrausgabenneutralität gebaut Die Prüffrage: Wann darf ein Krankenhaus ab 2028 überhaupt noch stationär aufnehmen? Die neue Dreiteilung aus ambulant, Kurzlieger und komplex stationär Was Häuser, Praxiskliniken und Niedergelassene jetzt anders rechnen müssen Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 3 Punkte, die wir noch ergänzen bzw. präzisieren wollen: - Die Zielmarke von 2 Mio. ambulantisierten Fällen bis 2030 stand in § 115f. Ab 2028 ist sie laut Antrag nicht mehr maßgeblich. - Kurzzeitfallpauschalen müssen so kalkuliert werden, dass ab 2028 keine Mehrausgaben gegenüber den Hybrid-DRG 2027 entstehen. Gleicher Topf, weniger Fälle in der Pauschale. - 2027 werden Hybrid-Leistungen ohne Übernachtung nach EBM vergütet, die Sachkosten aber zusätzlich voll erstattet. Das dämpft den Erlösverlust, gerade in der Kardiologie. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
1 Stunde 39 Minuten
Sparen ist keine Reform. 1,5 Mrd. Euro pro Tag fließen in ein System, das die moderne Medizin längst überholt hat. Prof. Heinz Lohmann hat Krankenhäuser geplant, mit dem LBK Hamburg eines der größten Klinikunternehmen Deutschlands geführt und den Begriff Gesundheitswirtschaft geprägt, als er noch Provokation war – er ordnet die Reformlage aus sechs Jahrzehnten Erfahrung ein. Minimalinvasive Chirurgie, invasive Kardiologie und moderne Diagnostik haben die Trennung „schwer krank = stationär, leicht krank = ambulant" aufgelöst. Finanzierung, Planung und Regulatorik hängen hinterher. Und der Deckel auf ambulante Operationen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bremst ausgerechnet den Bereich, der wachsen müsste. In dieser Folge sprechen wir über: - „Der Rasenmäher ist der legitime Erbe der Gießkanne" – warum Sparen keine Reform ist - Vom Kaufhaus über das Einkaufszentrum in die Wohnung: die Analogie für den Umbau der Kliniklandschaft - „Ein Haus für Kranke, ob liegend oder stehend" – warum der Begriff Krankenhaus bleiben darf - Warum die meisten Pflegeheim-Mitarbeiter selbst nie ins Pflegeheim wollen – und was das über Patientenorientierung sagt - LBK Hamburg: 75 % gegen Privatisierung und trotzdem umgesetzt - Pflegepersonaluntergrenzen: warum sie die Pflege von der Digitalisierung abhängen - Vorhaltefinanzierung als Rückfall ins Selbstkostendeckungsprinzip Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. KAPITEL 00:00 – Einstieg & Gast-Vorstellung 03:00 – Vom Wiederaufbau in Emden in den öffentlichen Dienst 08:00 – 1,5 Mrd. pro Tag: „Mit der einen Hand helft ihr, mit der anderen kassiert ihr" 14:00 – Die Medizin ist weiter als ihr System 20:00 – Vom Kaufhaus zum Einkaufszentrum – und weiter in die Wohnung 26:00 – Rasenmäher statt Reform – und warum das Krankenhaus ein Haus für Kranke bleibt 33:00 – Das Krankenhaus der Zukunft: Plattform, Kontinuum, Befugnis für die Pflege 40:00 – Warum Pflegeheim-Mitarbeiter nie ins Pflegeheim wollen 44:00 – LBK-Privatisierung, Volksentscheid und Milliarden für Prävention 50:00 – Entökonomisierung, AOP-Deckel, drei Thesen und der Satz für Montagmorgen LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
60 Minuten
In dieser Jubiläumsfolge sprechen Philipp Henßler und Jascha Rinke ohne Gast - dafür mit Blick hinter die Kulissen und auf ein Jahr SO GEHT AMBULANT. Als der Podcast im April 2025 startete, war Ambulantisierung ein Thema für Vorreiter. Heute spüren Hybrid-DRGs, AOP-Katalog und das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz jeder Klinik und jeder Praxis nach. Zeit für eine Bilanz: Was hat sich bestätigt, wo haben wir unsere Meinung geändert - und was kommt in Jahr 2? In dieser Folge sprechen wir über: - Backstage: warum Folge 1 zweimal aufgenommen wurde - und was ein Glas Weißwein damit zu tun hat - Die Zahlen: über 6.000 YouTube-Abonnenten, 77.000 Aufrufe für die Kardiologie-Folge, fast eine halbe Million gesamt - Der Ritt durch 18 Folgen: vom OP-Zentrum im Wohnzimmer bis zur ambulanten Reha - Standardisierbar vs. komplex: die 2 Gates, die über den Fast-Track-Pfad entscheiden - Warum Physician Assistants weiter zu den unterschätzten Potenzialen im System gehören - Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz als Zeitenwende: entschieden wird künftig nach Kassenlage - Ausblick Jahr 2: Gesetzes-Special, APN-Folge und eure Gästewünsche Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
1 Stunde 35 Minuten
40% der Reha-Patienten würden von einer Nachsorge profitieren, analog erreicht sie kaum jemanden. Hier siehst du, wie sich genau diese Lücke schließen lässt. Prof. Dr. Marc Baenkler, CEO Deutschland der MEDIAN Unternehmensgruppe, und Sven Schunter, stell. Geschäftsbereichsleiter Digital Health und zusammen mit Judith Dittmer, Geschäftsbereichsleiterin Digital Health Geschäftsführer der MEDIAN ReHealth GmbH, zeigen, wie sie ambulante Reha beim größten Reha-Anbieter Deutschlands konkret umsetzen. Die Krankenhausreform drückt auf die Verweildauern, Reha rückt näher an die Akutversorgung. Gleichzeitig warten Patienten in Deutschland oft bis zu einem Jahr auf einen Reha-Platz und acht bis neun Monate auf einen Psychotherapieplatz. Genau hier setzt das Digitale Gesundheitszentrum an: heute aus der Reha entlassen, morgen in der Nachsorge. In dieser Folge sprechen wir über: - Warum die richtige Frage „Was muss noch stationär sein?" lautet und was das im Alltag ändert - Warum ambulante Reha vollwertig ist: dieselben Qualitätsstandards wie stationär - Warum der stationäre Bedarf trotzdem steigt: Multimorbidität, Alter, zerfallende Familienstrukturen - Wo die Patient Journey heute bricht und wie man die Übergänge schließt - Better-in-Better-out: Wie man mit Reha vor der OP das Outcome verbessert - Wie digitale Nachsorge die Reichweite von unter 10% auf fast 40% hebt - Welche Vertragslogiken Transformation ermöglichen und warum Ergebnisqualität der Hebel ist Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
1 Stunde 12 Minuten
Ambulant operieren ist in vielen Spitälern ein Verlustgeschäft – und trotzdem schreibt die Politik es vor. Wie geht ein Regionalspital damit um? Dr. med. Andreas Gattiker ist CEO und Spitaldirektor der Spitäler Schaffhausen – Arzt, langjähriger Spitalmanager und jemand, der Versorgung konsequent aus operativer Verantwortung heraus denkt. In der Schweiz verschiebt sich die Versorgung gerade massiv: „Ambulant vor Stationär" (AvS) ist seit 2023 für 18 Eingriffsgruppen Pflicht, TARDOC hat zum 1.1.2026 den alten TARMED abgelöst, und ab 2028 soll EFAS die Finanzierung von ambulant und stationär angleichen. Was davon im Spitalalltag wirklich ankommt – und was nur Druck erzeugt – zeigt diese erste Schweiz-Folge ganz konkret. In dieser Folge sprechen wir über: - Warum die Medizin per se immer weniger invasiv wird – und was das für die Ambulantisierung heißt - Wieso ambulantes Operieren strukturell defizitär ist und über den stationären Bereich quersubventioniert wird, wenn die Prozesse nicht angepasst werden - Wie ein kleines Haus über Kooperationen Spezialisten teilt statt sie selbst vorzuhalten („Coopetition") - Was TARDOC, AvS und EFAS operativ verändern – und wo die Tarife weiter unterfinanziert sind - Warum Kultur den Laden zusammenhält, nicht Struktur oder Prozesse - Wie ein flexibler Spitalneubau auf kürzere Aufenthalte und mehr ambulante Ströme ausgelegt wird Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. KAPITEL 00:00 – Einstieg & Gast-Vorstellung 02:30 – Vom Krankenbett über Wetzikon und Obwalden nach Schaffhausen 07:00 – Warum Kultur ein Haus zusammenhält – nicht die Struktur 12:00 – Was ein Regionalspital ambulant heute wirklich leistet 17:30 – Warum die Medizin immer weniger invasiv wird 22:00 – Coopetition: Spezialisten teilen statt selbst vorhalten 27:30 – Wo ambulant defizitär ist – und warum man es trotzdem macht 33:00 – Das Krankenversicherungssystem der Schweiz kurz erklärt 38:00 – Brüche zwischen Notfall, Reha, Psychiatrie und Hospital at Home 43:00 – TARDOC, AVOS und EFAS: Fortschritt oder neue Komplexität? 49:00 – Neubau: flexibel für eine Versorgung, die sich jährlich ändert 54:00 – Regionalspital 2030 & der Wunsch an die Politik LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
2 Stunden 4 Minuten
Nur 15 % der Praxen nutzen KI – aber 80 % planen es. Was hält sie auf? Und was passiert, wenn eine KI 170.000 Anrufe übernimmt, EKGs per Klick befundet und Prozesse automatisiert, für die heute drei Leute zuständig sind? Arne Westphal, ehemals Senior Vice President bei CGM, heute Head of AI bei Dr. Sandrock & Partner, und Maximilian Huber, Lead-Entwickler der für sie selbst intern entwickelten KI-Plattform heydok, zeigen, wie die größte kardiologische partnerschaftliche Praxisgruppe Deutschlands (33 Standorte, 400.000+ Fälle/Jahr) den digitalen Umbau konkret umsetzt. Wer Dr. med. Markus Sandrocks ärztliche Perspektive hören will: Folge 14. Heute geht es um die Technik dahinter – und um die Frage, was jede Praxis davon lernen kann. In dieser Folge sprechen wir über: Warum die großen Praxissoftware-Anbieter das KI-Problem bisher nicht gelöst haben Wie die KI-Telefonassistentin „Frau Schneider" arbeitet – live demonstriert mit Terminbuchung und Rezeptanfrage Was eine digitale Assistenzplattform von einem KI-Anrufbeantworter unterscheidet EKG-Befundung per Klick: 70 % Genauigkeit bei der Vorhersage einer Interventionspflicht – aus dem Ruhe-EKG Vibe Coding und MCP: Warum Praxen eigene Tools in Tagen statt Monaten bauen können Drei Thesen zur modernen Praxis 2029 – und was das für MFAs, Ärzte und Patienten bedeutet Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: / sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YM... Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast... Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
15 Minuten
60.000 Aufrufe, 80+ Kommentare – und eine Frage, die immer wieder kam: „Kann man ein Praxismodell wirklich auf Kliniken übertragen?" Diese Solofolge gibt die Antwort. In dieser Solofolge spricht Philipp Henßler über die kardiologische Ambulantisierung – und warum sie nur mit einem neuen Betriebskonzept funktioniert. Die Vorgängerfolge mit Dr. Markus Sandrock hat Wellen geschlagen – bis ins Bundesministerium für Gesundheit. Doch ein Krankenhaus ist keine Großpraxis. Die Frage ist nicht, ob Kliniken ein ambulantes Modell kopieren können. Die Frage ist: Was lässt sich aus funktionierenden Modellen für den eigenen Standort ableiten? In dieser Folge sprechen wir über: - Warum die Kardiologie nicht einfach ambulant wird – sondern neu organisiert werden muss - Was Kliniken aus dem Modell von Dr. Sandrock wirklich übertragen können (und was nicht) - Hybrid-DRG 2026: Rund 1/3 aller Hybrid-DRGs betrifft die Kardiologie – was heißt das für den Betrieb? - Herzkatheterlabor: Warum Raumplanung ohne Betriebskonzept scheitert - 7 Prinzipien für Prozess, Strategie und Haltung in der kardiologischen Ambulantisierung Was das konkret für Klinikgeschäftsführer, Chefärzte und Niedergelassene bedeutet Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
1 Stunde 52 Minuten
Dr. med. Markus Sandrock ist Internist, invasiver Kardiologe und Gründer von Dr. Sandrock & Partner – dem größten ambulanten kardiologischen Fachärzteverbund Deutschlands, arztgeführt als Partnerschaftsgesellschaft. Die ambulante Kardiologie in Deutschland steckt in einem System fest, das stationär denkt. Kliniken rechnen Herzkatheter seit Jahrzehnten per DRG ab – obwohl viele Eingriffe längst sicher ambulant möglich wären. 2026 kommt die Hybrid-DRG erstmals auch für kardiologische Interventionen. Gleichzeitig zeigt Markus Sandrock mit sechs eigenen Herzkatheterlaboren und über 17.500 Eingriffen pro Jahr, dass es auch anders geht – ohne PE, ohne Konzernstruktur, mit ärztlicher Freiheit und 20 KI-Agenten im Praxisalltag. In dieser Folge sprechen wir über: - Warum 95 % der Herzkatheter noch in der Klinik stattfinden – und warum das nicht mehr zeitgemäß ist - Wie ein Partnermodell ohne Eigenkapitalrisiko funktioniert – mit eigener Kostenstelle und radikaler Transparenz - Was „von der Ambulanz lernen heißt siegen lernen" konkret bedeutet – und warum Kliniken die Sprache des ambulanten Systems nicht sprechen - Hybrid-DRG 2026 für Kardiologie: Was sich ändert und wo die Grenzen liegen - 20 autonome KI-Agenten im Einsatz: Vom KI-Telefon bis zur Befundassistenz – und warum SuP Ende 2026 keine Verwaltungsstelle mehr hat Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
59 Minuten
Die meisten Krankenhäuser wissen, dass sie ein ambulantes OP-Zentrum brauchen. Die wenigsten wissen, wie sie in drei Monaten von der Idee zur Entscheidungsreife kommen – ohne sich zu verzetteln. Dr. Carsten Schneekloth, Facharzt für Neurochirurgie und Referatsleiter Medizinstrategie der Region Paderborn in der BBT-Gruppe sowie MVZ Geschäftsführer, zeigt den konkreten Weg: vom Big Picture über Datenanalyse und Simulation bis zur belastbaren Wirtschaftlichkeitsrechnung im Gespräch mit Podcast-Host Jascha Rinke. Das Christliche Klinikum Paderborn hat in kurzer Zeit ein Haus durch Fusion integriert, die OP-Strategie neu aufgestellt und ein elektives OP-Zentrum am Standort St. Johannisstift entwickelt. Der entscheidende Bruch: Nicht ambulant vs. stationär denken, sondern standardisierbar vs. nicht standardisierbar. Wer diese Trennlinie richtig zieht, verändert den gesamten Krankenhausbetrieb. In dieser Folge sprechen wir über: - Vom Neurochirurgen ins Management: Wie Medizinstrategie als Arzt funktioniert - Krankenhausfusion in Paderborn: Was in den ersten Wochen über Erfolg entscheidet - Der AHA-Effekt: Warum 22 Fast-Track-OPs in der Matrix alle defizitär waren - Vom AOP zum EOP: Warum die Trennlinie nicht ambulant/stationär heißt, sondern standardisierbar/komplex - Datengetriebene Planung: 21er-Datensätze, Simulation, Wirtschaftlichkeit in drei Monaten - Bis zu 30% der stationären DRG-Fälle lassen sich umsteuern - Ausbildungsproblem: Warum Fast-Track-Zentren junge Ärzte gefährden – und wie man es löst Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
17 Minuten
Die Krankenhäuser wissen längst, dass Ambulantisierung kommt. Trotzdem passiert zu wenig – weil es kein Erkenntnisproblem mehr ist, sondern ein Umsetzungsproblem aufgrund des Systems. In dieser Solofolge macht Philipp Henßler den Lage-Check: Was ist 2026 wirklich Realität, wo klemmt es in der Praxis, und was sollte jede Klinikführung jetzt ableiten? 69 Hybrid-DRGs, 904 OPS-Kodes, §115g-Einrichtungen (SÜV) seit März 2026 – der Werkzeugkasten für Ambulantisierung ist da. Und trotzdem bleibt die ambulante Transformation in vielen Häusern zäh. In dieser Solofolge spricht Philipp Henßler über: - Deutschland 2026 in Zahlen: Warum die stationäre Struktur so viel Druck erzeugt - AOP, Hybrid-DRG, ASV und §115g: Was der Werkzeugkasten wirklich hergibt - Die drei Ebenen, auf denen Ambulantisierung scheitert – oder gelingt - Warum digitale und ambulante Transformation dasselbe Thema sind - Drei Fragen, die jede Klinikführung jetzt beantworten sollte Die eigentliche Frage ist nicht mehr, ob Ambulantisierung kommt. Sondern welche Häuser sie gestalten – und welche nur reagieren. Links LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
1 Stunde
Wer entscheidet, ob ein Patient ambulant nach Hause geht oder stationär aufgenommen wird – und wann? Dr. Thorsten Dahm leitet die Zentrale Notaufnahme am Christlichen Klinikum Paderborn und zeigt, wie Patientenströme im Alltag gelenkt werden. - Ersteinschätzung per Manchester Triage: Dringlichkeit statt Warteschlange. - Fehlsteuerungen: Erkältung, Bauchschmerz – und wie das Team respektvoll damit umgeht. - Prozesshebel: Notfallkoordinator, Modulwagen, SOPs, Simulationstraining. - Beobachtungsstation als Sicherheitsnetz für die Entscheidung ambulant oder stationär. - Exit-Block: Warum der Engpass beim Abfluss entsteht, nicht am Eingang. - Zukunft: Facharzt für Notfallmedizin, Digitalisierung, intersektoraler Austausch. Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. Links zur Episode: LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp?si=59a298527aa34650 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Fragen, Themenvorschläge oder Feedback? Schreib uns auf LinkedIn oder an: podcast@sogehtambulant.de an unsere Hosts Philipp Henßler und Jascha Rinke
1 Stunde 5 Minuten
Sanierung über reines Sparen verschiebt das Problem. Und Ambulantisierung ohne klare Pfade und finanzielle Leitplanken ist der schnellste Weg zu Doppelstrukturen. In dieser Dreierfolge beantworten wir 10 Geschäftsführerfragen - aus Sanierung, Klinikbetrieb und ambulanter Betreiberpraxis. - Erste 100 Tage: Liquidität, Abschlussfähigkeit, Steuerungsroutine - Kostenfresser: Personalquote, Speiseversorgung, Sachkosten, Einkauf - OP-Leistung: Start 1. Schnitt, Wechsel, AEMP/Material, Tagessteuerung - Zentral-OP ambulant-ready: Zufluss, Schleusen, Fast-Track, Nachsorge - Struktur: AOP-Zentrum vs Integration, Leistungsprofil, Zentren ohne Grundbetrieb zu killen Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 00:00 Ambulantisierung parallel zur Sanierung: Warum „weiter wie früher“ Geld verbrennt 03:10 Frank Löscher: Ernst & Young, Artemed Klinikgruppe, heute Sanierung bei der Oberender AG 09:40 Stabilisieren in 100 Tagen: Liquidität sichern, Abschlussfähigkeit herstellen, Steuerungsroutine aufsetzen 18:30 Kostenfresser im Haus: Personalquote, BKT, medizinische Sachkosten, Einkauf und Standardisierung 29:10 Zentral-OP ambulant-fähig machen: Hybrid-DRGs, AOP-Katalog, Patientenzufluss, Trennung der Wege 40:20 OP trotz Auslastung nicht wirtschaftlich: wo Zeit wirklich verloren geht und wie du den Tag steuerst 50:30 AOP-Zentrum oder Integration? Leistungsprofil in der Region, Zentren aufbauen ohne den Grundbetrieb zu gefährden Links zur Episode: LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp?si=59a298527aa34650 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Fragen, Themenvorschläge oder Feedback? Schreib uns auf LinkedIn oder an: podcast@sogehtambulant.de an unsere Hosts Philipp Henßler und Jascha Rinke
52 Minuten
Hybrid-DRG und AOP werden zunehmen – ob man will oder nicht. Die Frage ist: Organisiert man sie als "Rest" oder als sauberen Prozess? • Warum die Sektorengrenze jeden OP-Prozess verzerrt • Standardisierbar vs. nicht standardisierbar: das bessere Zielbild • Technik, Räume oder Prozesse? Die Prioritäten-Logik • OP-Kennzahlen, die wirklich steuern: OP-Minute, Schnittnahtzeit, Wechselzeiten • Beispielprojekt: was Umsetzung wirklich braucht • OP-Zentrum planen: drei Fragen, bevor man betoniert • OP-Statut vs. OP-Alltag: Durchsetzung statt Papier „Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.“ 00:00 — Sektorengrenze: Die Mauer muss weg 02:02 — Bild vom OP-System: Einstieg in den Fragenkatalog 15:41 — AOP/Hybrid-DRG: Der größte Denkfehler in Krankenhäusern 23:16 — OP-Steuerung: Warum OP-Zahl nichts sagt und OP-Minuten zählen 25:18 — Projekte & Umsetzung: Was in Paderborn den Unterschied gemacht hat 34:46 — OP-Manager & OP-Statut: Führung im Tagesgeschäft statt Papierlogik 49:49 — Blick nach vorn: Primärversorgung, Preiswahrheit, Zielbild Links zur Episode: LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp?si=59a298527aa34650 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Fragen, Themenvorschläge oder Feedback? Schreib uns auf LinkedIn oder an: podcast@sogehtambulant.de an unsere Hosts Philipp Henßler und Jascha Rinke
1 Stunde 15 Minuten
KV RLP-Vorstandsvize Dr. med. Andreas Bartels zeigt, wie Ambulantisierung, Honorare und Klinik-Kooperationen für Praxen wirklich funktionieren. Hybrid-DRG, unterfinanzierte Eingriffe und eine alternde Ärzteschaft: Die Ambulantisierung entscheidet, ob Praxen investieren, verkaufen oder schließen. KV RLP-Vorstandsvize Dr. med. Andreas Bartels spricht mit Philipp Henßler und Jascha Rinke über ambulante OP-Prozesse, faire Vergütung und die Rolle der Hybrid-DRG, über Entbudgetierung, Demografie und Klinik-Kooperationen, über ein Tool zur Hybrid-DRG-Abrechnung, mobile Arztpraxis und ASV als Brückenmodelle, über Physician Assistants, Community Health Nurses, Nachwuchsgewinnung und digitale Tools, die im Alltag wirklich Zeit sparen. Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 00:00 – Lagebild und Einstieg in den Klartext 60 Prozent Hausärzte ohne Nachfolge, Rolle der KV, warum Ambulantisierung jetzt Weichen stellt. 02:00 – Vom Praxiskliniker zum KV-Vorstand Werdegang von Andreas Bartels, Erfahrungen aus der Tagesklinik und Blick auf ambulante OPs als Versorgungsmodell. 05:00 – Ambulante OPs, EBM-Desaster und Hybrid-DRG Unterfinanzierte Eingriffe, Sachkosten, neue AOP-Leistungen, Chancen und Grenzen der Hybrid-DRG für Praxen und Klinikkooperationen. 18:30 – Ambulante Zentren, Sektorengrenzen und Finanzierung Warum Praxiskliniken, Primärversorgungszentren und INZ oft an Regeln scheitern und was ein Systembruch bei der Finanzierung ändern würde. 29:30 – WebA, Abrechnung und Liquidität für Operateure Wie die KV mit WebA Hybrid-DRG und ASV abrechnet, Honorarflüsse stabilisiert und Bürokratie für Operateure reduziert. 34:30 – Entbudgetierung, Hausärzte und demografischer Druck Was wirklich entbudgetiert ist, wo Hausärzte verlieren, warum Sonografie und Schmerztherapie wackeln und wie die Demografie alles verschärft. 38:30 – Physician Assistants, Netze und neue Versorgungsmodelle Erwartungen an PAs und Community Health Nurses, regionale Netze, Grenzen der Delegation und warum nicht jede neue Rolle automatisch entlastet. 52:00 – Mobile Arztpraxis, ASV, Digitalisierung und Ausblick Mobile Versorgung im ländlichen Raum, bürokratische ASV-Wirklichkeit, digitale Vorbilder aus Estland und Bartels’ Prioritäten bis 2027. Links zur Episode: LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp?si=59a298527aa34650 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Fragen, Themenvorschläge oder Feedback? Schreib uns auf LinkedIn oder an: podcast@sogehtambulant.de an unsere Hosts Philipp Henßler und Jascha Rinke
1 Stunde 8 Minuten
Ambulante Chirurgie ist mehr als das Weglassen einer Nacht – und sie wird in Deutschland systematisch unterfinanziert. Sportorthopäde, OP-Zentrumsbetreiber und 1. Vorsitzender des Berufsverbands für Arthroskopie Ralf Müller-Rath erklärt Jascha Rinke, warum der EBM auf Daten aus den 90ern basiert, wieso Hybrid-DRG zwei Dumping-Systeme verbindet und wie OP-Zentren trotzdem überleben: Mischkalkulation, Prozessverdichtung, klare Teamstrukturen. Wir sprechen über Fehlanreize, politische Eingriffe in die Selbstverwaltung und darüber, wie ambulante OP-Zentren 2030 für Patienten und Betreiber wirklich aussehen können. Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 04:30 – Vom Oberarzt zur eigenen Praxisklinik Ralf über seinen Weg in die Selbstständigkeit, Pionierarbeit im Ambulatorium und den Aufbau praxisklinischer Strukturen. 12:10 – Geschäftsmodell ambulantes OP-Zentrum in der Realität Mischkalkulation aus EBM, GOÄ, Selektivverträgen und Kooperationen – und warum EBM allein nicht trägt. 20:45 – Wie EBM wirklich funktioniert AL und TL, 90er-Jahre-Daten, fehlerhafte OP-Modelle und verpasste EBM-Reformen. 33:00 – Hybrid-DRG im Stresstest Handwerkliche Fehler, Dumping-Effekte, fehlende Datenbasis und völlige Intransparenz in der Kalkulation. 45:20 – Wie Praxiskliniken trotzdem überleben Standort, Menge, Teamqualität, Verdichtung der Prozesse – und die Grenzen dieser Strategie. 57:10 – Ambulantes Operieren 2030 Zentrumsbildung, Nachwuchsmangel und welche Rolle spezialisierte OP-Zentren künftig spielen. Links zur Episode: LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp?si=59a298527aa34650 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Fragen, Themenvorschläge oder Feedback? Schreib uns auf LinkedIn oder an: podcast@sogehtambulant.de
SO GEHT AMBULANT

SO GEHT AMBULANT

Klartext für Entscheider und Praktiker im Gesundheitswesen: Echte Lösungen, neue Perspektiven und konkrete Erfahrungen zur ambulanten Versorgung.