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Zapf & Flache – Der Notarpodcast Archiv

24 Episoden
24 Minuten
Die eGbR, Immobilienkauf und steuerliche Fristen: Diese Folge klärt die größten Missverständnisse rund um die „neue“ Gesellschaft bürgerlichen Rechts auf und zeigt, warum das Gesellschaftsregister Immobilienbesitzern eigentlich extrem viel Ärger erspart. Torsten Zapf und Dr. Christian Flache sprechen darüber, wie die GbR aus ihrer juristischen Schmuddelecke geholt wurde, warum die eGbR keine neue Gesellschaftsform ist und weshalb das Grundbuchamt beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie zwingend die Eintragung im Register fordert. Außerdem geht es um die großen Gefahren der alten GbR beim Tod oder der Insolvenz eines Gesellschafters, wie man den Generationswechsel im Gesellschaftsvertrag clever regelt und warum die auslaufenden Steuerprivilegien Ende 2026 für viele Gesellschafter zur tickenden Uhr werden könnten.

 

Timestamps:

00:00 - 02:13: Intro und das Missverständnis eGbR: Warum der Notar niemanden ärgern will

02:13 - 06:42: Die Geschichte der GbR und das Problem der fehlenden Rechtsfähigkeit

06:42 - 10:25: Die Lösung: Das neue Gesellschaftsregister und seine Vorteile für Käufer

10:25 - 14:34: Aus Kann wird Muss: Warum die GbR beim Immobilienkauf ins Register muss 1

4:34 - 17:00: Das Chaos der alten GbR: Was passiert bei Tod oder Insolvenz eines Gesellschafters?

17:00 - 20:21: Gestaltungsspielraum im Vertrag: Wie man Nachfolger richtig einsetzt

20:21 - 23:41: Steuerliche Privilegien in Gefahr: Die tickende Uhr bis zum 31. Dezember 2026
27 Minuten
Stammkapital, Einlagen und Geschäftsanteile: Diese Folge zeigt, warum die Haftungsbeschränkung einer

GmbH nur dann wirklich funktioniert, wenn das Kapital ordnungsgemäß aufgebracht wird und weshalb

vermeintlich einfache Umwege später teuer werden können.

Torsten Zapf und Dr. Christian Flache sprechen darüber, welche Unterschiede zwischen Bargründung und

Sachgründung bestehen, warum das Stammkapital nicht einfach wieder an die Gesellschafter zurückfließen

darf und welche Risiken verdeckte Sacheinlagen mit sich bringen. Außerdem geht es um die Gründung mit

weniger als 25.000 Euro, die Besonderheiten der UG und die Frage, wie Geschäftsanteile sinnvoll aufgeteilt und

in der Gesellschafterliste transparent dargestellt werden.
30 Minuten
GmbH, UG, Firmenname und Unternehmensgegenstand: Diese Folge zeigt, warum die Gründung einer Gesellschaft weit mehr ist als ein formaler Termin beim Notar – und weshalb schon die ersten Paragrafen der Satzung entscheidend dafür sind, wie die GmbH später funktioniert.

 

Torsten Zapf und Dr. Christian Flache sprechen darüber, worin sich GmbH und UG tatsächlich unterscheiden, welche Rolle die Haftungsbeschränkung spielt und warum der Gesellschaftsvertrag wie ein Regelwerk für die Zusammenarbeit der Gesellschafter verstanden werden sollte. Außerdem geht es um die Wahl des Firmennamens, mögliche Irreführungen und Markenkollisionen, den richtigen Unternehmensgegenstand sowie die Frage, was Satzungssitz und Geschäftsanschrift voneinander unterscheidet.
20 Minuten
"Berliner Testament“ klingt nach einer klaren Lösung ist aber kein Gesetzesbegriff und wird in der Praxis oft falsch verstanden. Diese Folge zeigt, warum die vermeintlich einfache Standardregelung schnell zur Erbengemeinschaft, zu Blockaden oder zu ungewollten Bindungen führen kann und welche Stellschrauben es gibt, damit die Absicherung des Partners wirklich funktioniert.

 

Torsten Zapf und Dr. Christian Flache sprechen darüber, was mit dem Berliner Testament typischerweise gemeint ist (gegenseitige Erbeinsetzung, Kinder als Schlusserben), warum der Versorgungsgedanke sinnvoll sein kann, wo aber die Risiken liegen: Einstimmigkeitsprinzip in der Erbengemeinschaft, Minderjährige als Miterben mit Familiengericht im Hintergrund und die Frage, ob der überlebende Ehepartner später noch etwas ändern darf oder eben nicht. Außerdem geht es um Gestaltungsmöglichkeiten, die viele nicht auf dem Schirm haben, etwa Abänderungsklauseln, Wiederverheiratungsklauseln und den Blick auf steuerliche Grenzen.
27 Minuten
Wohnungseigentümergemeinschaft, Gemeinschaftsordnung, Haftungsfallen: Diese Folge zeigt, warum der Wohnungskauf in einer WEG nicht nur „eine Wohnung“, sondern immer auch den Eintritt in ein Regelwerk bedeutet und warum ein Blick ins Grundbuch und in die Unterlagen der Gemeinschaft echte Überraschungen verhindern kann.

Torsten Zapf und Dr. Christian Flache erklären ganz grundsätzlich, was Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum wirklich heißt, welche Punkte man vor dem Kauf prüfen sollte (Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung, Beschlusssammlung, Hausgeldrückstände, geplante Sonderumlagen) und warum das gesetzliche Stimmrecht und die Kostenverteilung oft nicht zusammenpassen. Außerdem geht es um eine besonders praxisrelevante Änderung: Eine Erwerberhaftung für Rückstände des Voreigentümers soll nur noch wirken, wenn sie auch im Grundbuch erkennbar ist und nicht irgendwo im Kleingedruckten „versteckt“ steht.
17 Minuten
Gebühren, Mythen, „Rabatt“-Anfragen: In dieser Folge räumen Torsten Zapf und Dr. Christian Flache mit den häufigsten Missverständnissen rund ums Notar-Honorar auf und zeigen, warum die Kosten oft erst dann zum Thema werden, wenn die Rechnung kommt.

Im neuen Setting sprechen die beiden darüber, auf welcher Grundlage sich die Gebühren berechnen, warum sie gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar sind und was hinter dem solidarischen System steckt. Vom „Oma-Erna“-Testament bis zum großen Unternehmenskauf. Außerdem geht es darum, weshalb eine notarielle Beratung nicht „extra“ kostet, sondern in der Gebühr regelmäßig bereits enthalten ist und warum falsche Google-Ergebnisse manchmal unnötig schlaflose Nächte bereiten.
7 Minuten
Kickback-Absprachen, unter der Hand gezahlte Zuschüsse, kreative Kaufpreisgestaltung: Diese Folge zeigt, wie schnell vermeintliche Finanzierungsmodelle in die Nähe der Strafbarkeit rücken – und wann ein Vertrag nicht nur sittenwidrig, sondern auch endgültig nichtig ist.

Prof. Dr. Heribert Heckschen spricht mit Dr. Christian Flache und Torsten Zapf über aktuelle Entscheidungen zum Geldwäschegesetz, die Grenzen zulässiger Gestaltung und die praktische Relevanz für notarielle Kaufverträge.
11 Minuten
Earn-Out-Klauseln gelten als pragmatischer Kompromiss – führen in der Praxis aber regelmäßig zu Konflikten, Missverständnissen und steuerlichen Überraschungen.

Prof. Dr. Heribert Heckschen spricht mit Dr. Christian Flache und Torsten Zapf über typische Fehler in der Vertragsgestaltung, steuerliche Stolperfallen nach BFH-Rechtsprechung und die unausweichliche Frage: Was passiert eigentlich mit den Gewinnen des laufenden und zukünftigen Geschäftsjahrs?
8 Minuten
Unklare Formulierungen, fehlende Inventarlisten, vergessene Anzahlungsklauseln: Diese Folge zeigt, woran Unternehmenskäufe in der Praxis oft scheitern – und was das für Notar:innen bedeutet.

Prof. Dr. Heribert Heckschen spricht mit Dr. Christian Flache und Torsten Zapf über die Tücken von Asset Deals, die Bedeutung klarer Vertragsgestaltung und die aktuelle Rechtsprechung des BGH.
10 Minuten
In dieser Folge des Notarpodcasts sprechen wir mit Dr. Vladimir Primaczenko über juristische Fallstricke bei längeren Auslandsaufenthalten oder Hochzeiten im Ausland.

Was ändert sich, wenn man als „Mallorca-Rentner“ große Teile des Jahres nicht in Deutschland verbringt? Warum kann ein eigentlich gut geregeltes Testament durch den Todesfall im Ausland plötzlich unwirksam werden? Und welche unerwarteten Folgen hat eine Heirat auf Mauritius für den Güterstand? Es erwarten Sie praktische Tipps, wie man sich rechtzeitig absichern und unnötige Risiken vermeiden kann.
9 Minuten
Welche Hürden treten eigentlich auf, wenn ausländische Gesellschaften in notarielle Verträge eingebunden sind? Gemeinsam mit unserem Gast Norat Dr. Vladimir Primaczenko beleuchten wir, wie sich das deutsche Handelsregister von ausländischen Registern unterscheidet, welche Risiken sich daraus bei Grundbuch- und Unternehmensgeschäften ergeben und welchen Einfluss Geldwäschevorschriften sowie das Transparenzregister haben. Besonderes Augenmerk liegt auf Share Deals und mehrstufigen Beteiligungen, bei denen hinter einer deutschen GmbH ausländische Strukturen stehen. Wir geben einen Einblick, worauf man rechtlich achten sollte und welche Dokumente besonders wichtig sind.

Darüberhinaus wird außerdem besprochen worauf man besonders achten muss, wenn nur ein Ehegatte erwerben möchte, das aber gar nicht so einfach möglich ist, weil der ausländische Güterstand dies nicht so einfach zulässt. Braucht es an dieser Stelle gegebenenfalls einen Ehevertrag, auch diese Frage wird in dieser Folge beantwortet.
16 Minuten
In dieser Folge sprechen Torsten Zapf und Dr. Christian Flache zusammen mit Experte Vladimir Primaczenko über die Herausforderungen bei der Verwendung ausländischer Vollmachten und warum die Ermittlung des Güterstandes bei bestimmten Rechtsgeschäften eine tragende Rolle spielt.

Im Podcast wird von §800 ZPO und der Befreiung von §181 BGB gesprochen. Ergänzend zum Podcast werden diese Gesetzteszitate zur besseren Verständlichkeit wie folgt erläutert: 

§ 800 ZPO:  § 800 der Zivilprozessordnung (ZPO) regelt im Wesentlichen die Möglichkeit, aus vollstreckbaren Grundschulden, Hypotheken oder Rentenschulden direkt die Zwangsvollstreckung zu betreiben – ohne vorher ein gerichtliches Urteil einzuholen. 

Befreiung von § 181 BGB: Die Befreiung von § 181 BGB bedeutet, dass eine Person ausnahmsweise doch ein Insichgeschäft machen darf. Das heißt, sie darf in einem Geschäft auf beiden Seiten handeln (z. B. für sich selbst und eine andere Person), obwohl das normalerweise verboten ist. Diese Befreiung muss explizit in der betroffenen Urkunde erteilt werden. 
8 Minuten
In der neuen Staffel des Notarpodcasts begrüßen die Hosts Torsten Zapf und Dr. Christian Flache den Experten im Bereich Internationales Privatrecht  Dr. Vladimir Primaczenko. Die nächsten vier Folgen drehen sich rund um das Thema Auslandsberührung im Notariat.

Mit dieser Folge wird das Thema Sprachunkundige in der Beurkundung besprochen. Es wird unter anderem erläutert, welche Anforderungen ein Dolmetscher erfüllen muss und worauf allgemein im Beurkundungsverfahren zu achten ist.
13 Minuten
In der zweiten Episode vertiefen die Hosts gemeinsam mit Expertin Beate Winkow die wichtigsten Schritte und Stolpersteine im Nachfolgeprozess.

Von steuerlichen Vorteilen, die frühzeitig genutzt werden sollten, über Pflichtteilsansprüche bis hin zur Rolle der Vorsorgevollmacht: Hier erfahren Sie, welche Strategien helfen, ein Unternehmen optimal an die nächste Generation zu übergeben
13 Minuten
Gemeinsam mit Steuerexpertin Beate Winkow wird in dieser Folge das Thema Unternehmensnachfolge diskutiert. Wie lässt sich die Übertragung in die nächste Generation konfliktfrei gestalten und welche Möglichkeiten zur Vorsorge sollten bereits zu Lebzeiten getroffen werden?

Welche Vorteile beispielsweise die Gründung einer Personengesellschaft zur Regelung der Unternehmensnachfolge bieten kann erfahren Sie in dieser Folge.